Dienstag, 18. Juni 2019

Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim heißt nun Karl-Drais-Schule


Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 18. Februar 2011. Die Martin-Stöhr-Grund- und Hauptschule und die Johannes-Kepler-Schule werden nach der Zusammenlegung zur Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim kĂŒnftig „Karl-Drais-Schule“ heißen. Der Beschluss fiel nicht einstimmig.

Die beiden BĂŒrgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) stellten in der gestrigen Sitzung des Schulzweckverbands die Beratungen in den GemeinderĂ€ten dar.

Aus Sicht der Drais-BefĂŒrworter wurde argumentiert: Ein Erfinder passe besser zu einer Werkrealschule, Drais sei auch bei SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern bekannt, es gebe einen Bezug zur Region und zum Aspekt Technik. Peter Johe (Freie WĂ€hler Hirschberg) fand den Namen Domin eher passend fĂŒr ein Gymnasium.

Die Heddesheimer GrĂŒnen Kurt Klemm, Andreas Schuster, sowie die GLH-GemeinderĂ€tin Birgit Knoblauch und die Heddesheimer SPD-GemeinderĂ€tin Karin Hoffmeister-Bugla argumentierten und stimmten hingegen fĂŒr Hilde Domin: Eine Frau wĂ€re gut um, die Rolle der Frauen zu stĂ€rken. Außerdem wĂ€re ein Bezug zur Zeit des Nationalsozialismus und der Verfolgung von Menschen gegeben, ein Thema, dass derzeit in der Region eher stiefmĂŒtterlich behandelt werde. Drais hingegen sei hĂ€ufig vertreten und deshalb etwas abgegriffe und zu naheliegend.

Der Hirschberger Gemeinderat hatte sich vor dem Heddesheimer Gemeinderat auf den Namen Drais in nicht-öffentlicher Sitzung festgelegt, wĂ€hrend der Heddesheimer Gemeinderat mehrheitlich den Namen Domin prĂ€feriert hat, aber auch Drais aufgeschlossen gegenĂŒber stand.

Acht GemeinderĂ€te stimmten dann fĂŒr Drais, vier fĂŒr Domin. Die BĂŒrgermeister, die nur „einig“ Entscheidungen fĂŒr den Verband treffen können, stimmten dann fĂŒr die Benennung in Karl-Drais-Schule.

Insgesamt gab es 85 NamensvorschlĂ€ge aus der Bevölkerung. Die „Namensgeber“ fĂŒr Drais dĂŒrfen sich ĂŒber einen 100-Euro-Einkaufsgutschein freuen, fĂŒr Hilde Domin gibt es einen Gutschein im Wert von 75 Euro und fĂŒr den drittplatzierten Namen „Loki-Schmidt-Schule“ einen im Wert von 50 Euro.

Auch eingesandt Logo-VorschlĂ€ge werden prĂ€miert – auch wenn sie nicht zum Einsatz kommen.

Karl Drais. Quelle: wikipedia

Zur Person:
Wikipedia: Karl Drais wurde am 29. April 1785 in Karlsruhe geboren und ist dort auch am 10. Dezember 1851 gestorben.

Neben seiner TĂ€tigkeit als „Erfinder“ gibt es auch „politische Verwicklungen“, wie man im Online-Lexikon nachlesen kann:
„Zu Drais-€ℱ Erfindungen gehören ein Klavierrekorder, der TastendrĂŒcke auf Papierband aufzeichnet; 1821 die erste Tastenschreibmaschine fĂŒr 25 Buchstaben (1829 weiterentwickelt zur Schnellschreibmaschine mit 16 Tasten sowie erstmals mit Lochstreifen); ein Holzsparherd mit frĂŒhester Kochkiste.

Drais-€ℱ bedeutendste Erfindung ist der VorlĂ€ufer des Fahrrads die Laufmaschine oder Draisine. Mit ihr wurde zum ersten Mal das Zweiradprinzip, die Bewegung eines Fahrzeugs mit zwei RĂ€dern auf einer Spur, verwirklicht.“

„Nachdem das Oberhofgericht Mannheim unter Vorsitz von Drais-€ℱ Vater den Burschenschafter und Kotzebue-Mörder Karl Ludwig Sand zum Tode verurteilt hatte, begannen die AnhĂ€nger des kurz darauf Hingerichteten, Drais wegen des Urteils des Vaters zu verfolgen. Deshalb wanderte er fĂŒr ein paar Jahre als Geometer nach Brasilien aus.

Nach seiner RĂŒckkehr und dem Tod des Vaters wollte man ihm seine Erfinderpension kĂŒrzen, wogegen er erfolgreich prozessierte. Darauf wurde er das Opfer von Privatrache des unterlegenen gegnerischen Anwalts. Man inszenierte eine KneipenschlĂ€gerei mit Konsequenzen.

Daraufhin verlor er seinen Kammerherrenstatus, das heißt, er wurde bei Hofe nicht mehr vorgelassen. Nachdem er sich öffentlich als Demokrat geĂ€ußert hatte, entging er 1838 nur knapp einem Mordanschlag und zog nach Waldkatzenbach im Odenwald.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Die Redaktion

Hinweis der Redaktion:
Wir verlinken auf andere Quellen, darunter auf Wikipedia, weisen aber ausdrĂŒcklich darauf hin, dass von uns nicht geprĂŒfte Informationen fehlerhaft sein können.

Werkrealschule ohne Namen startet unter „kommissarischer“ Leitung

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 10. September 2010. Heute ist der letzte Ferientag – nach dem Wochenende beginnt in Baden-WĂŒrttemberg wieder die Schulzeit. In Heddesheim und Hirschberg gibt es seit dem 01. August 2010 eine gemeinsame Werkrealschule – doch der fehlt auf absehbare Zeit eine „offizielle“ Leitung – Jens Drescher bleibt vorerst der kommissarische Leiter, obwohl schon feststeht, dass er der offizielle Leiter werden wird.

Von Hardy Prothmann

Wenn am Montag die neue gemeinsame Werkrealschule Hirschberg-Heddesheim ihren Schulbetrieb aufnimmt, steht sie nur unter kommissarischer Leitung durch Jens Drescher.

Statt eines Aufbruchssignals, dass hier tatsÀchlich eine hoffnungs- und wirkungsvolle Schulreform greift, beginnen die vormals selbststÀndigen Schulen (Martin-Stöhr und Johannes-Kepler) mit einem Provisorium.

Das ist entwĂŒrdigend fĂŒr den engagierten jungen Rektor Drescher, fĂŒr die Eltern und fĂŒr die SchĂŒlerInnen, denen bessere Ausbildungschancen versprochen werden, fĂŒr die die Verwaltungsapparate aber auch nicht den Hauch eines emotionalen VerantwortungsgefĂŒhls entwickeln, von dem doch so oft betont wird, dass es gerade fĂŒr diese SchĂŒlerInnen von so großer Bedeutung wĂ€re.

Jens Drescher, der „alte“ Rektor der Hirschberger Martin-Stöhr-Schule, ist seit Wochen schon kommissarischer Leiter der Schule ohne Namen, die aber die gemeinsame Hauptschule mit Werkrealschule der Gemeinden Hirschberg und Heddesheim ist.

Was die BĂŒrgermeister Michael Kessler (Heddesheim) und Manuel Just (Hirschberg) und der StaatssekretĂ€r Georg Wacker (CDU) gerne als „Erfolg“ feiern, ist eine improvisierte Geschichte.

Die Schule hat keinen Namen und keinen festen Leiter. Es geht ja auch nur um HauptschĂŒlerInnen.

Das ist entwĂŒrdigend. Noch mehr, dass ein „Schulrat“ Daniel Hager-Mann, zustĂ€ndig beim Mannheimer Schulamt, ganz selbstverstĂ€ndlich erklĂ€rt, dass der Prozess im Gang sei, es viele Verwaltungsinstanzen gĂ€be und voraussichtlich in diesem Jahr noch, aber nicht sicher, das Verfahren abgeschlossen werde.

Noch entwĂŒrdigender ist, dass GerĂŒchte kolportieren, dass erst mit der offiziellen Ernennung des neuen Schulleiters entsprechende GehĂ€lter bezahlt wĂŒrden. Ob das stimmt, ob hier „gespart“ wird, konnten wir nicht ausrecherchieren. Wenn es kein Demmenti gibt, wird das GerĂŒcht wohl zutreffen.

UnabhĂ€ngig davon startet die neue Werkrealschule als Provisorium. Schulleitung, Lehrer, SchĂŒler, Eltern – alle leiden darunter. Es gibt kein hoffnungsvolles Zeichen eines Neustarts, keine Aufbruchstimmung, noch nicht mal den Versuch eines guten Willens. Sondern nur „juristische Fragen“, Verfahren und blöde Nachfragen, was denn eigentlich das Problem sei, denn es gehe doch alles seinen Gang.

„Unser Interesse ist der geordnete Betrieb des Schulbeginns“, hört man aus dem Schulamt. „Das war zu keinem Zeitpunkt unklar.“

Wann erfahren die SchĂŒlerInnen und deren Eltern, wer sie leitet? „Wenn die Verfahren abgeschlossen sind“, sagt Herr Hager-Mann.

Ist das die Botschaft an die SchĂŒlerInnen? „Abgeschlossene oder nicht abgeschlossene Verfahren zu sein?“

Das ist unwĂŒrdig. Aber es passt zur Schulpolitik des Landes Baden-WĂŒrttemberg, die gerne die vergisst, die am meisten Förderung brauchen.

Auch die Belastung der LehrerInnen ist enorm – dabei mĂŒssen gerade diese mehr leisten und aushalten als ihre Kollegen an anderen Schulen.

Am Montag startet die neue, gemeinsame Hauptschule mit Werkrealschule. Auch, wenn es noch nicht offiziell ist: Der Schulleiter heißt Jens Drescher. Man darf ihm und seinem Kollegium in Hirschberg und Heddesheim nur alles Gute wĂŒnschen, denn alles Gute bekommen sie nicht von der Politik. Weder aus Hirschberg noch aus Heddesheim, noch aus Mannheim, noch aus Karlsruhe, noch aus Stuttgart.

Die Schulleiterin der Johannes-Kepler-Grundschule heißt Hiltrud Rudolf.

Allen gemeinsam ist, dass alles Gute von ihrem Engagement abhÀngt.

Viel Kraft dafĂŒr.

Denn wie soll man am Montag die SchĂŒlerInnen begrĂŒĂŸen?

„Herzlich willkommen in der Schule ohne Namen unter kommissarischer Leitung bis die Verfahren abgeschlossen sind?“

DarĂŒber machen sich weder das Schulamt in Mannheim, noch die hohe Politik in Stuttgart, noch die BĂŒrgermeisterĂ€mter in Heddesheim und Hirschberg Gedanken.

Hauptsache, die Schule startet geregelt.

Was vom Antrag ĂŒbrig bleibt – die Werkrealschule der Politik

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 18. Februar 2010. Der ursprĂŒngliche Antrag auf eine gemeinsame Werkrealschule ist gescheitert. Das „macht nichts“, denn ein „Alternativantrag“ soll die „Lösung“ sein.

Kommentar: Hardy Prothmann

Es geht um das „Wohl unserer SchĂŒler“. An dieser Aussage ließen die BĂŒrgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) keinen Zweifel.

Kein Zweifel? Von wegen.

Das Konzept der Werkrealschule an sich ist verzweifelt.

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Michael Kessler, Georg Wacker, Manuel Just finden "Alternativlösung". Bild: hblog

Nur Baden-WĂŒrttemberg und Bayern leisten sich dieses Konzept, wĂ€hrend schon zehn andere der sechzehn BundeslĂ€nder die Hauptschule abgeschafft haben oder dabei sind, diese abzuschaffen.

In Stuttgart wird eine Kirchturmpolitik gemacht, die mit den „ZustĂ€nden“ vor Ort, mit dem Zustand der Hauptschule an sich nichts zu tun hat. Die Werkrealschule ist eine „Zwischenlösung“ auf dem Weg zur Abschaffung der Hauptschule und von Motiven getrieben, denen ganz sicher das „Wohl der SchĂŒler“ egal ist. Es geht darum, was diese „kosten“.

Das Konzept ist, dass alles noch nicht geregelt ist.

Wenn StaatssekretĂ€r Georg Wacker (CDU) etwas von „pĂ€dagogischen Konzepten“ in diesem Zusammenhang erlĂ€utert, darf man mit Fug und Recht behaupten, dass er „schwĂ€tzt“.

Denn mit den Konzepten ist es nicht weit her.

Das Gesetz zu dieser „Schulreform“ wurde im Hauruck-Verfahren von der Landesregierung gegen die Empfehlungen der Lehrer und Eltern durchgedrĂŒckt. Die Vorsitzende des Landeselternbeirats Christiane Staab (CDU) ist zusammen mit ihrer Stellvertreterin Sylvia Wiegert aus „Entsetzen“ ĂŒber die Schulpolitik am 20. Januar 2010 von ihrem Amt zurĂŒckgetreten.

Konzepte? Bis heute liegen keine LehrplĂ€ne fĂŒr diese ach-so-tolle Werkrealschule „neuen Typs“ vor. Erst in einigen Wochen wird das der Fall sein: „Die Schulen und Lehrer haben dann ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen“, sagt StaatssekretĂ€r Wacker und tut so, als liefe alles wie am SchnĂŒrchen.

Hautpsache „gesetzeskonform“.

Das tut es aber nicht. Die AlternativNotlösung Hirschberg-Heddesheim ist ein erstklassiges Beispiel.

Auf der Pressekonferenz wird eine „gesetzeskonforme“ Lösung prĂ€sentiert. BĂŒrgermeister Manuel Just machte keinen Hehl daraus, dass man aus der misslichen Lage das Beste machen wollte (erster Antrag) und das Bestmögliche nun beantragen wolle (Alternativantrag).

Kommende Woche wird die zweitbeste aller schlechten Lösungen nun durchgeboxt. Am Montag wird der Hirschberger Elternbeirat in Kenntnis gesetzt, am Dienstag soll der Gemeinderat den neuen Antrag abnicken, am Mittwoch wird der Heddesheimer Elternbeirat in Kenntnis gesetzt, am Donnerstag soll der dortige Gemeinderat nicken.

FĂŒr die beiden Schulen, die dann kĂŒnftig eine sein werden, wird die Schulleitung neu ausgeschrieben. Voraussichtlich wird Jens Drescher, der Leiter der Martin-Stöhr-Schule der neue Leiter der gemeinsamen Werkrealschule – es könnte aber auch jemand anderes werden. Die Heddesheimer Rektorin Hiltrud Rudolf wird sich voraussichtlich der Lage beugen und Leiterin einer Johannes-Kepler-Grundschule werden.

Doch auch das ist noch nicht geregelt – voraussichtlich wird die gemeinsame Werkrealschule zum kommenden Schuljahr 2010/11 starten und noch beide Schulleitungen im Amt haben.

Dringende Probleme

Ein neuer Name wird bis dahin auch noch nicht gefunden haben, denn „es gibt dringendere Probleme“ zu lösen, wie BĂŒrgermeister Manuel Just sagt.

Beispielsweise die Organisation der verteilten Schule: Wer, wann, wo und wie sind die bislang ungelösten Fragen zum Einsatz der Lehrer.

Auch der Transport der SchĂŒler ist noch nicht geregelt. Wie schön, dass das „die ZehntklĂ€ssler nicht betrifft“, wie BĂŒrgermeister Michael Kessler sagt, „die können wie bisher auch mit dem normalen ÖPNV fahren“.

Vier Klassenzimmer stehen kĂŒnftig in Hirschberg oder in Heddesheim leer. Was macht man damit? BĂŒrgermeister Kessler sagt allen Ernstes: „Die könnte man dann beispielsweise renovieren. Oder so.“

„Oder so“ also.

Die „Werkrealschule der Politik“ fĂŒhrt dazu, dass „zwei starke Hauptschulen“ in ein zweifelhaftes Abenteuer mit unbekanntem Ausgang gestĂŒrzt werden.

Der vom StaatssekretĂ€r hoch gelobte „mittlere Bildungsabschluss“ der Werkrealschule, der angeblich dem Realschulabschluss „gleichwertig“ sein soll, ist in den NachbarlĂ€ndern Rheinland-Pfalz und Hessen unbekannt und dementsprechend nichts wert.

Ein guter Abschluss?

Darauf angesprochen sagt Herr Wacker: „Die Kultusministerkonferenz hat diesen Abschluss quasi „zertifiziert“. Hier in Baden-WĂŒrttemberg wurde uns versichert, dass dies ein guter Abschluss ist.“

Ein guter Abschluss also? Das wird sich in der Praxis zeigen mĂŒssen. Aus Sicht der Lehrer handelt es sich um einen Etikettenschwindel.

Die Schulnote fĂŒr die „Schulreform“ und die Hirschberger-Heddesheimer-Lösung hingegen steht fest: Sie ist mangelbehaftet. Ebenso wie die „Einbeziehung“ der SchĂŒler, Eltern und des Elternbeirats – was kommende Woche passieren wird, hat nichts mit „Einbeziehung“ zu tun, sondern nur mit „Durchboxen“.

Die Alternativlösung ist eine Lösung ohne Alternative.

Link:
Stuttgarter Zeitung – „Eines Tages musste er ein Ventil öffnen, weil es ihn sonst verrissen hĂ€tte.“

Gemeinsame Werkrealschule: Der „Alternativantrag“

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 18. Februar 2010. Der ursprĂŒngliche Antrag auf eine gemeinsame Werkrealschule der Gemeinden Hirschberg und Heddesheim hatte politisch keine Chance. Ein Alternativantrag soll genehmigungsfĂ€hig sein.

Der Alternativantrag fĂŒr eine gemeinsame Werkrealschule sieht vor, dass bereits zum kommenden Schuljahr die Klassen 5-7 der Hauptschulen Heddesheim-Hirschberg einzĂŒgig (also nur mit einer Klasse in der Stufe) vor Ort unterrichtet werden (siehe unseren Bericht „Letzte Verhandlungen zur Werkrealschule).

Die Klassen 8-9 werden zweizĂŒgig an wechselnden Standorten unterrichtet. Die Klasse 10 wird dort absolviert, so zuletzt die Klasse 9 stattgefunden hat.

Auf einer Pressekonferenz in Hirschberg erlĂ€uterten die BĂŒrgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) sowie Staatsminister Georg Wacker (CDU), dass der gemeinsame Schulstandort Hirschberg sein soll. Heddesheim soll als „Ausgleich“ Standort eines noch einzurichtenden „Schulzweckverbandes“ werden.

Am Montag, den 22. Februar 2010, soll der Hirschberger Elternbeirat der Martin-Stöhr-Schule ĂŒber den „Alternativantrag“ unterrichtet werden. Am 23. Februar 2010 soll der Hirschberger Gemeinderat dem Antrag zustimmen. Am 24. Februar soll der Heddesheimer Elternbeirat der Johannes-Kepler-Schule ĂŒber den „Alternativantrag“ unterrichtet werden. Am 25. Februar 2010 soll der Heddesheimer Gemeinderat dem „Alternativantrag“ zustimmen.

Die Zustimmung der beiden GemeinderĂ€te ist die Vorraussetzung, dass beide Gemeinden bis zum 15. MĂ€rz 2010 einen neuen „Alternativantrag“ stellen können.

Dokumentation der Pressemitteilung:

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Gemeinsame Werkrealschule: Alternativantrag genehmigungsfÀhig

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 17. Februar 2010. Der Antrag auf eine gemeinsame Werkrealschule Hirschberg-Heddesheim ist nicht genehmigungsfÀhig. Ein Alternativantrag soll akzeptiert werden.

Die BĂŒrgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) sowie der StaatssekretĂ€r Georg Wacker (CDU) haben heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass der ursprĂŒngliche Antrag der beiden Gemeinden fĂŒr eine gemeinsame Werkrealschule nicht genehmigungsfĂ€hig ist.

Stattdessen solle ein Alternativantrag gestellt werden, „fĂŒr den ich ganz klar die Genehmigung signalisieren kann“, sagte StaatssekretĂ€r Wacker.

Danach verbleiben die Klassen 5-7 an den Standorten Heddesheim und Hirschberg. Jahrgangsstufe 8 wird an einem Standort unterrichtet, Jahrgangsstufe 9 wechselt dann an den anderen Standort, wo auch die zehnte Klasse abgeschlossen wird.

Diesem Modell mĂŒssen aber noch die beiden GemeinderĂ€te zustimmen.

Der Artikel wird aktualisiert.
Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Letzte Verhandlungen zur Werkrealschule

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 12. Februar 2010. In der Hirschberger Martin-Stöhr-Schule gab es heute ein GesprĂ€ch zwischen BĂŒrgermeistern, Schulamt und Schulleitungen sowie dem StaatssekretĂ€r Georg Wacker zur Werkrealschule. Der Vorgang steht unter Druck – eine Entscheidung muss getroffen werden.

Von Hardy Prothmann

Was die BĂŒrgermeister Just und Kessler, die Schulleitungen, das Schulamt und der StaatssekretĂ€r Wacker heute besprochen haben, bleibt noch unter Verschluss. FĂŒr den kommenden Mittwoch, den 17. Februar 2010, ist fĂŒr 17:00 Uhr eine Pressekonferenz angekĂŒndigt.

Soviel ist aus dem Umfeld zu hören: Der Antrag fĂŒr eine gemeinsame Werkrealschule klemmt und angeblich soll es noch keine Entscheidung geben – also weder eine Ablehnung, noch eine Zustimmung.

Das könnte darauf hindeuten, dass „nachgebessert“ werden muss. Wie aus Kreisen der Beteiligten zu erfahren war, könnte eine Lösung so aussehen: Die 5. bis 7. Klassen werden weiterhin vor Ort unterrichtet, im jĂ€hrlichen oder zweijĂ€hrigen Wechsel werden die 8. und 9. Klasse entweder in Hirschberg oder in Heddesheim unterrichtet. Gleichzeitig wird die 10. Klasse Werkrealschule am jeweils anderen Ort unterrichtet.

Welche Lösung auch immer kommt: Es wird eine chaotische sein. Bis heute fehlen die LehrplĂ€ne fĂŒr die neue Werkrealschule, die Lehrer wissen nicht, wann sie wo und wie eingesetzt werden. FĂŒr die neue Werkrealschule Hirschberg-Heddesheim muss höchstwahrscheinlich die Schulleitung neu ausgeschrieben werden. Es könnte also sein, dass keine der beiden jetzigen Leitungen die neue gemeinsame Werkrealschule leiten wird.

Auch der Transport der SchĂŒler ist unklar. Ebenso der Umgang mit den frei werdenden RĂ€umlichkeiten vor Ort.

Eines aber ist klar: An dem, was hinter den Kulissen nun verhandelt wird, sind weder die Eltern, noch die SchĂŒler, noch die LehrkrĂ€fte beteiligt.

Krise? „Ich sehe das sportlich.“

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Der Hirschberger BĂŒrgermeister Manuel Just. Bild: hblog/hp

Guten Tag!

Hirschberg, 18. Dezember 2009. Der Hirschberger BĂŒrgermeister Manuel Just weiß, dass schwere Zeiten vor der Gemeinde liegen. Im Interview mit dem hirschbergblog spricht er ĂŒber die wichtigsten „Baustellen“ und wie er sie zusammen mit dem Gemeinderat meistern will.

Interview: Hardy Prothmann

Herr BĂŒrgermeister Just, 2010 wird eines der schwierigsten Jahre fĂŒr die Gemeinde Hirschberg was die Finanzen angeht. Wie wollen Sie die Gemeinde durch diese Krise bringen?

Manuel Just: „Es liegen in der Tat ein paar schwierige Jahre vor uns. Das eint uns mit vielen anderen Gemeinden. Gleichwohl denke ich, dass unsere vorgesehenen Kreditaufnahmen sehr seriös geplant sind. Wir versuchen, ĂŒber relativ hohe Tilgungsleistungen und Sondertilgungsmöglichkeiten in den Folgejahren, die aufgenommenen Kredite bis in spĂ€testens 15 Jahren zurĂŒckgezahlt zu haben.“

„Als guter Demokrat nehme ich Mehrheitsentscheidungen an.“

Die FDP hat in ihrer Haushaltsrede eine zu große Eile angemahnt und gefordert, dass der Bau des Hilfeleistungszentrums doch um ein, zwei Jahre verschoben werden könnte? Was spricht dagegen?

Just: „Einerseits verringert sich durch das Verschieben ja keineswegs der Investitionsbedarf. Das heißt, Kreditaufnahmen werden so oder so notwendig sein. Andererseits kann man finanzpolitisch davon ausgehen, dass die Zinsbelastungen ab dem Jahr 2011 eher wieder ansteigen, so dass „gĂŒnstigere Kreditaufnahmen“, wenn ĂŒberhaupt, im Jahr 2010 zu erzielen wĂ€ren, was aber nicht sicher ist. Zudem muss man einfach festhalten, dass ein Verschieben sich nicht gerade motivierend fĂŒr den Verschmelzungsprozess der Wehren auswirken wĂŒrde.“

Bei Thema „3. Turnhalle“ sind Sie mit der FDP wieder einer Meinung und wollten dafĂŒr keine Haushaltsmittel bereitstellen. Freie WĂ€hler und CDU haben aber fĂŒr die Aufnahme in die mittelfristige Finanzplanung gestimmt. Und jetzt?

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BĂŒrgermeister Just: "Wir haben ein straffes Programm vor uns." Foto: hblog/hp

Just (lacht): „Jetzt steht sie drin. Spass beiseite. Es gibt in jeder Sitzung einen Beschlussvorschlag von mir und der Verwaltung. Das heißt, der Gemeinderat sollte immer wissen, wo der BĂŒrgermeister hin möchte. Ob dieser Weg dann mehrheitsfĂ€hig ist, muss man sehen. Und wenn ich dann – wie in diesem Fall – verloren habe, dann nehme ich die mehrheitliche Entscheidung des Gemeinderats als guter Demokrat so an. Ich hege deshalb keinen Groll gegen den Gemeinderat. Im Gegenteil: Ich kann die BedĂŒrfnisse der Vereine nachvollziehen und bin auch nicht gegen die Halle. Nur im Zeitfenster 2010 bis 2013 halte ich sie fĂŒr unrealistisch. Aber in spĂ€testens drei Jahren sind wir schlauer-€©“

„Wir haben ein straffes Programm vor uns.“

In der vergangenen Gemeinderatssitzung haben Sie angekĂŒndigt, dass die KapazitĂ€ten fĂŒr Großprojekte in der nĂ€chsten Zeit erschöpft sind – nicht nur bei den Finanzen. Auch die Arbeit an den Projekten wird die Verwaltung enorm beanspruchen – vielleicht zu stark?

Just: „Nein. Richtig ist aber: Wir haben ein straffes Programm vor uns. Ich sehe das sportlich. Bis Ende 2010 werden wir den „Sterzwinkel“ erschlossen haben. Mitte des neuen Jahres beginnen die planerischen Maßnahmen fĂŒr das Seniorenzentrum und das Hilfeleistungszentrum. Sicherlich wird die VerwaltungskapazitĂ€t damit immens gebunden. Wenn wir aber nicht davon ĂŒberzeugt wĂ€ren, dass wir das schaffen, hĂ€tten wirs nicht angefangen.“

Dass Sie und Ihre Mitarbeiter Arbeit nicht scheuen, hat der „Architektenwettbewerb“ gezeigt. 149 Bewerbungen waren eingegangen, 25 kamen in die engere Auswahl. Warum der Aufwand?

Just: „Wir haben es hier mit einem fĂŒr die Gemeinde Hirschberg enorm wichtigen und großen Projekt zu tun. Wir geben hier inklusive der Architektenhonorare fast sieben Millionen Euro aus. Zwei Feuerwehren werden vereint, dazu kommen das Rote Kreuz und der Bauhof. Aus meiner Sicht musste hier keine gute, sondern die beste Realisierung gefunden werden. Wer das Beste will, muss auch etwas dafĂŒr tun.
Zudem muss man nĂŒchtern und sachlich festhalten, dass die Form eines Architektenwettbewerbs im Kontext der Vergabevorschriften der einzig sichere Weg fĂŒr die Auswahl der fĂŒr dieses Projekt besten Architekten war.“

Seniorenzentrum: Schwere Entscheidung.

FĂŒr das Seniorenzentrum waren Sie vor kurzem noch auf „Erkundungsfahrt“, jetzt haben Sie eine Lösung gefunden: Die Firma FWD aus Dossenheim soll bauen, die evangelische Heimstiftung der Betreiber sein. Warum sind diese beiden die beste Wahl?

Just: „FĂŒr die FWD hatten wir uns ja bereits Mitte des Jahres entschieden. Im Hinblick auf die vorgelegten Referenzen handelte es sich dabei um den Investor, der von seinen stĂ€dtebaulichen Philosophien am besten zu uns zu passen scheint. Was den Betreiber angeht, handelte es sich bei der Auswahl um die fĂŒr mich schwierigste Entscheidung, seit ich in Hirschberg BĂŒrgermeister bin. Am Ende waren fĂŒr mich das risikoĂ€rmere Wohngruppenkonzept und die Möglichkeit einer Synergienutzung, wie zum Beispiel im Hinblick auf das Angebot eines Mittagstisches, ausschlaggebend fĂŒr die Heimstiftung.“


Im Sanierungsgebiet Großsachsen „Ortskern 2“ könnten EigentĂŒmer 20-30 Prozent ZuschĂŒsse fĂŒr Sanierungsmaßnahmen erhalten – tatsĂ€chlich fehlt es an AntrĂ€gen. Das ist doch ein Spitzenangebot, warum halten sich die EigentĂŒmer zurĂŒck?

Just: „Die GrĂŒnde kann ich nur vermuten. Ich nehme an, dass die EigentĂŒmer abwarten, wie sich das Seniorenzentrum entwickelt und deswegen Investitionsentscheidungen noch herauszögern. Das ist leider bedauerlich. FĂŒr mich aus der Sicht als „Privatperson“ aber nachvollziehbar.“

Wieso? WĂŒrden jetzt viele sanieren, sagen wir mal fĂŒr eine Million und bekĂ€men 30 Prozent Zuschuss, von dem die Gemeinde wiederum 40 Prozent bezahlten mĂŒsste die Gemeinde rund 130.000 Euro zuschießen. Die Kasse aber ist leer.

Just: „So kann man das nicht sehen. Einerseits ist die Summe ĂŒber den Haushalt bereits finanziert – und das ohne Kreditaufnahme. Und andererseits ist das Landessanierungsprogramm ein wirklich gutes Investitionsprogramm, dass ich EigentĂŒmern nur empfehlen kann. Diese Gelder erzeugen das 6-8fache an Investitionen, viele AuftrĂ€ge verbleiben am Ort, was uns letztlich wieder Geld zufĂŒhrt. Das heißt, fĂŒr die EigentĂŒmer ist es mehr als ein Anreiz und zudem ist eine der unmittelbarsten Wirtschaftsförderungen ĂŒberhaupt.“

„Die Ortsumgehung sehe ich in den nĂ€chsten zwei bis drei Jahren nicht.“

Was waren die GrĂŒnde die Grundsteuer von 250 auf 270 vom hundert zu erhöhen?

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BĂŒrgermeister Manuel Just: "Die Finanzen werden enger." (rechts im Bild: Hardy Prothmann) Foto: hblog/hp

Just: „NatĂŒrlich die enger werdenden Finanzen. Man muss leider sagen, dass es lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig war. Mit dem Hebesatz von 270 sind wir immer noch eine der gĂŒnstigsten Gemeinden im Kreis. Das wird keinen „HĂ€uslebauer“ abschrecken, sich bei uns niederzulassen, geschweige denn, uns zu verlassen.“

Ein Dauerproblem in Hirschberg ist der Verkehr. Sehen Sie in der kommenden Zeit die Ortsumgehung als realistisch an?

Just: „Zur Zeit eher nicht. Was in zwei, drei Jahren ist, werden wir sehen.“

Und ein eigener Autobahnzubringer? Gibt es dafĂŒr eine Chance?

Just: „Mit Weinheim sind wir in einem guten GesprĂ€ch gewesen, was wir sicher wieder aufnehmen können. Da gĂ€be es Möglichkeiten. Allerdings wĂ€re auch die Gemarkung Heddesheim betroffen und dort sehe ich politisch keine großen Chancen, solch ein Projekt zu vermitteln.“

Ein anderes gemeinsames Thema mit Heddesheim ist die gemeinsame Werkrealschule. Hirschberg soll Hauptstelle werden, in Heddesheim der Zweckverband der Schulen angesiedelt sein. Die Gemeinden haben einen Antrag fĂŒr die gemeinsame Schule gestellt, Staatsminister Wacker hat signalisiert, dass es dafĂŒr keine Chance gibt. Warum versuchen Sie es trotzdem?

Just: „Wir brauchen an beiden Standorten eine Schule und die ortsnahe Möglichkeit einen mittleren Schulabschluss anzubieten. Die gemeinsame Werkrealschule ist aus unserer Sicht die beste Lösung. DafĂŒr treten wir ein. Zudem glaube ich, dass wir im Rahmen des gĂŒltigen Gesetzes ein Konzept erarbeitet haben, das fĂŒr unsere Kinder die beste Entwicklungsmöglichkeit bietet.“

Fotos: hirschbergblog/Horst Pölitz

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Entscheidung in Heddesheim: WRS-Hauptsitz fĂŒr Hirschberg und Zweckverband fĂŒr Heddesheim

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 17. Dezember 2009. Hirschberg soll Sitz einer gemeinsamen Werkrealschule werden. Das hat der Heddesheimer Gemeinderat heute mit 14:7 Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen. Im Gegenzug soll in Heddesheim der Sitz eines Schulzweckverbands sein. Trotz eigener Zustimmung kritisierte der Heddesheimer SPD-Fraktionsvorsitzende JĂŒrgen Merx die „schlechte Kooperation“.

Von Horst Pölitz

„Unvoreingenommen hat Hirschberg den entscheidenderen Vorteil bei sich wegen der zentraleren Lage“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende JĂŒrgen Merx wörtlich: „So wie der Hirschberger Gemeinderat und der BĂŒrgermeister Just aber vorgeprescht sind, können wir der Lage nach keinen anderen Beschluss fassen. FĂŒr mich ist dieses Vorgehen die schlechteste aller Kooperationen.“

Die FDP-Fraktion begrĂŒĂŸte den Antrag. GemeinderĂ€tin Ingrid Kemmet sagte, dass man sich bei dem Antrag von der Landtagsabgeordneten Dr. Birgit Arnold unterstĂŒtzt wisse. Der CDU-Fraktionschef Dr. Joseph Doll sagte, er fĂŒrchte ohne diese Kooperation eine SchwĂ€chung der Hauptschule.

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SchĂŒler informieren sich wĂ€hrend der Berufsinformationsbörse 09 an der Johannes-Kepler-Schule in Heddesheim. Archiv: hblog

GrĂŒnen-Gemeinderat Ulrich Kettner, selbst Lehrer an der Johannes-Kepler-Schule, begrĂŒndete nochmals den aus Sicht seiner Fraktion „falschen Weg“ und „die Einsparpolitik“: „Ob die Errichtung eines Schulzweckverbands wirklich die Aufgabe einer eigenen Schulleitung kompensiert, ist noch völlig offen. Tatsache ist, dass die Schule ohne Leitung geschwĂ€cht wird. Wir GrĂŒnen halten die Werkrealschule fĂŒr den falschen Weg. Wir sollten lieber als Gemeinden Druck in Stuttgart erzeugen und den Kindern ermöglichen, lĂ€nger zusammen zu lernen.“ Das sei aus Sicht der GrĂŒnen der bessere Weg.

Der partei- und fraktionslose Gemeinderat Hardy Prothmann (verantwortlich fĂŒr das hirschbergblog, Anm. d. Red.) fragte, ob durch den Verzicht auf die Schulleitung nicht auch ĂŒber die Stelle der von allen Seiten gelobten derzeitigen Rektorin Hiltrud Rudolf entschieden werde. BĂŒrgermeister Kessler sagte daraufhin: „Sie haben sich doch eingehend mit dem Thema befasst. Das ist eine Frage der Schulverwaltung, die eine Entscheidung trifft, die sich uns nicht erschließt. Und das wissen Sie.“

Zuvor musste der BĂŒrgermeister den zweiten Teil des Antrags zum Schulzweckverband noch mĂŒndlich erweitern, weil die Verwaltung versĂ€umt hatte, in die Beschlussvorlage hineinzuschreiben, dass der Schulzweckverband in Heddesheim angesiedelt sein soll. Im ersten Teil des Antrags steht: „Die bisherige Martin-Stöhr-Schule in Hirschberg wird bei Einrichtung einer gemeinsamen Werkrealschule der Gemeinden Heddesheim und Hirschberg und damit Zusammenlegung mit der Johannes-Kepler-Schule Hauptstelle mit Sitz der Schulleitung.“

Der Antrag wurde mit den 14 Stimmen des BĂŒrgermeisters, CDU, FDP und SPD bei einer Enthaltung von Gemeinderat Michael Bowien (SPD) gegen 7 Stimmen der GrĂŒnen und Gemeinderat Hardy Prothmann angenommen.

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