Freitag, 14. Juni 2019

Gemeinde √ľbernimmt 90 Prozent der Kosten

Evangelischer Kindergarten: Sanierung oder Neubau?

Hirschberg, 06. Oktober 2014. (red/ms) Im evangelischen Kindergarten im Ortsteil Leutershausen werden derzeit f√ľnf Gruppen betreut. Das Geb√§ude ist inzwischen heruntergekommen. In¬†einem Architekten-Wettbewerb sollen verschiedene M√∂glichkeiten gepr√ľft werden, wie man eine Sanierung oder den bevorzugten Neubau realisieren kann, ohne dabei den laufenden Betrieb zu sehr einzuschr√§nken. Die Gemeinde √ľbernimmt 90 Prozent der Investitionskosten, den Rest muss die evangelische Kirchengemeinde tragen.¬†

Kommunale Kinderbetreuung im Vergleich

Enorme Unterschiede bei Kosten und Angeboten zur Kinderbetreuung

Rhein-Neckar/Hirschberg, 04. April 2014. (red/ae/ms) Seit dem 01. August 2013 haben Kinder ab Vollendung des ersten bis zum Ende des dritten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder einer Kindertagespflege. Reichen die Pl√§tze in den Gemeinden des Landtagswahlkreis Weinheim? Wie viele Kinderg√§rten und Kindertagesst√§tten gibt es in den Gemeinden? Was kostet welches Angebot? Wir haben f√ľr Sie recherchiert und liefern den √úberblick zu den Angeboten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Projekt-Prioritätenliste

Karl-Drais-Schule ganz oben

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Hirschberg, 27. November 2013. (red/ld) 41 Ma√ünahmen, die in den kommenden 5 bis 10 Jahren umgesetzt werden sollen, hatte die Verwaltung gestern dem Gemeinderat vorgeschlagen. Dieser w√§hlte die Sanierungsma√ünahmen an der Karl-Drais-Schule, die Sanierung des evangelischen Kindergartens und Erneuerungsma√ünahmen am Sportzentrum zur obersten Priorit√§ten. [Weiterlesen…]

Paten gesucht

Lerninitiative braucht Unterst√ľtzung

Hirschberg, 15. Oktober 2013. (red/pm) Die Lerninitiative Hirschberg sucht dringend mindestens zwei weitere Lernpaten, die ein bis zwei Mal pro Woche einem Kind Nachhilfe geben. [Weiterlesen…]

Übung der Feuerwehr im evangelischen Kindergarten Großsachsen

„Brand“ im Kindergarten

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Hirschberg, 08. Oktober 2013. (red) Am vorvergangenen Wochenende hat die Feuerwehr Hirschberg eine √úbung am evangelischen Kindergarten in Gro√üsachsen durchgef√ľhrt. Angenommen wurde ein Brand im Kindergarten. Dabei wurde ein Kind vermisst und ein weiteres war auf dem Ger√ľst vor dem Kindergarten, welches vor Angst nicht mehr herunter wollte. [Weiterlesen…]

Betreuungsquote von 36,4 %

99 Betreuungsplätze

Hirschberg, 30. Juli 2013. (red/pm) Ab 01. August haben alle Kinder vom vollendeten 1. Lebensjahr bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesst√§tte oder bei einer Tagespflegeperson. Die Gemeinde Hirschberg ist gut aufgestellt und wird zum 01. August, bei Ber√ľcksichtigung aller gemeldeten Kinder zwischen 0-3 Jahren, mit 99 Betreuungspl√§tzen eine Betreuungsquote von 36,4 % erreichen. Ber√ľcksichtigt man nur die Kinder von 1-3 Jahren sind es sogar 55,6 %. [Weiterlesen…]

Gemeinderat May hat sich √ľber unsere Berichterstattung beschwert - wir haben nachrecherchiert

Dichtung und Wahrheit

Hirschberg, 19. Juli 2013. (red) Der Gemeinderat Alexander May (Freie W√§hler) hat uns vorgeworfen seine Redebetr√§ge als „inhaltlich nicht erw√§hnenswert“ beschrieben zu haben und hat seine Argumente als Kommentar aufgeschrieben. Dazu nehmen wir Stellung. [Weiterlesen…]

Tr√§ger der Einrichtungen informieren √ľber Geb√ľhrenanpassung

Kosten f√ľr Kinderbetreuung steigen weiter

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Hirschberg, 17. Juli¬† 2013. (red/aw) Die Tr√§ger der Hirschberger Kinderg√§rten haben in der Gemeinderatssitung am Dienstagabend das Gremium und die Verwaltung √ľber die Anpassung der Geb√ľhren f√ľr die Jahre 2013/2014 und 2014/2015 informiert. Nachdem die Kosten f√ľr die Kinderbetreuung bereits im vergangenen Jahr gestiegen sind, werden sie auch in den kommenden Jahren weiter steigen. Die Einf√ľhrung des Mindestpersonalschl√ľssels sowie die bedarfsgerechte Umwandlung der Gruppen f√ľhren zu h√∂heren Personalkosten. Um diese Kosten aufzufangen, sei eine Anpassung der Geb√ľhren nicht zu vermeiden. [Weiterlesen…]

Neue Ausbildungsform und Leitungsfreiheit

Kinder, Kinder

Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Hirschbergs Kindertagesst√§tten brauchen neue und gut ausgebildete Erzieher und Erzieherinnen. Denn ab dem 01. August 2013 hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Deswegen hat die evangelische und katholische Verrechnungsstelle angek√ľndigt, eine praxisintegrierte Ausbildungsform f√ľr Kinderbetreuer anzubieten. Doch nicht nur mangelnde Fachkraft ist ein Problem f√ľr Hirschbergs Kinderg√§rten: Das Evangelische Verwaltungs- und Serviceamt beantragte eine komplette Leitungsfreistellung. [Weiterlesen…]

√Ėrtliche Bedarfsplanung nach Umfrage dargestellt und vom Gemeinderat verabschiedet

Hirschberg in Sachen Kindertagesbetreuungsgesetz gut aufgestellt

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) Die √∂rtliche Bedarfsplanung gem√§√ü des Kindertagesbetreuungsgesetzes in Hirschberg ist aktuell analysiert und dokumentiert. Ermittelt wurden dabei nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte. Die Bedarfsplanung zeigt, dass derzeit in Hirschberg allen Kindern einen Kindergartenplatz zur Verf√ľgung stellen k√∂nnte. Die vorgelegte Bedarfsplanung wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Von Alexandra Weichbrodt

Bei der √∂rtlichen Bedarfsplanung zur Ermittlung der Einhaltung der Richtlinien zum Kindertagesbetreuungsgesetzes, wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass unter Ber√ľcksichtigung der statistischen Zahlen bis ins Jahr 2014 zwei weitere Gruppen zur Erf√ľllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz erforderlich sind. [Weiterlesen…]

Darlehen von 1,1 Millionen f√ľr 2013

Heringsessen bei den Freien Wählern Hirschberg

Hirschberg, 18. Februar 2013. (red/pm) Am 13. Februar war es mal wieder so weit: Das allj√§hrliche Heringsessen der Freien W√§hler Hirschberg fand statt. √úber 40 Besucher trafen sich im Gasthaus „Zur Bergstra√üe“ in Leutershausen. Sie h√∂rten Peter Johe zu, wie er √ľber die wichtigen Ereignisse des Jahres 2012 und √ľber kommende Ereignisse in 2013 sprach.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

„Das diesj√§hrige Heringsessen der Freien W√§hler Hirschberg am Aschermittwoch im Gasthaus ‚Äě Zur Bergstra√üe‚Äú in Leutershausen war wieder sehr gut besucht. [Weiterlesen…]

Erster Erlebnis-Samstag ein voller Erfolg

Trotz Ungewissheit: Bauernhof-Kindergarten stellt sich vor

An der frischen Luft, zwischen Pferden und Stroh, war der Spaß garantiert: (v.l.n.r.) Ellen Kneier-Jost, Ulrike Fulton und Sanja Veres mit den kleinen Besuchern des Marbacher Hofs.

 

Hirschberg, 28. Januar 2013. (red/aw) Die Finanzierung ist l√§ngst noch nicht gekl√§rt, die Suche nach Investoren ‚Äěm√ľhselig‚Äú. Trotzdem will der Tr√§gerverein ‚ÄúBauernhofkindergarten am Marbacher Hof e.V.‚ÄĚ Kinder und Eltern auf den Geschmack bringen und ein Bewusstsein f√ľr diese Art von Kinderbetreuung schaffen. Beim ersten Erlebnis-Samstag auf dem Marbacher Hof konnte getestet werden, was in Zukunft vielleicht f√ľr sechzehn Kinder Alltag wird: Das Leben auf dem Bauernhof.

Von Alexandra Weichbrodt

Ellen Kneier-Jost ist äußert zufrieden mit der Resonanz auf den ersten veranstalteten Erlebnis-Samstag:

Wir haben heute zw√∂lf angemeldete Kinder, die gerne einmal unseren Bauernhof kennenlernen w√ľrden.

Eine Resonanz, die etwas √ľberraschend ist. Denn noch wei√ü man beim Tr√§gerverein √ľberhaupt nicht, wann der Kindergarten tats√§chlich er√∂ffnen kann. Das Problem: Die Finanzierung. Nachdem der Gemeinderat die Aufnahme in den Haushaltsplan verweigert hat, sind die Vereinsmitglieder selbstst√§ndig auf der Suche nach F√∂rderern und Investoren.

Allerdings ist die Suche sehr m√ľhselig. Wir schreiben viele Stiftungen an, haben schon einige Absagen erhalten, warten aber auch noch auf zahlreiche R√ľckmeldungen,

so Ellen Kneier-Jost, die Leiterin des Marbacher Hofs und zuk√ľnftige Vermieterin des Kindergartens. Sollte er denn er√∂ffnet werden. Daf√ľr k√§mpft sie mit ihrem Mann Reiner Jost, Landwirt und P√§dagoge. Gemeinsam mit drei weiteren Erzieherinnen tr√§umen sie von einem Kindergarten auf dem Bauernhof. Einem Ort, wo der Dialog mit dem Kind im Mittelpunkt steht und individuell herausgefunden werden kann, welche Bed√ľrfnisse das Kind hat.

Dass Eier nicht nur aus dem Supermarkt kommen, ist nur eine Erkentniss von vielen, die die Kinder an diesem Nachmittag machen.

Mit allen Sinnen genießen und erleben

Gepaart mit dem ‚ÄěErlebnis Bauernhof‚Äú soll den Kindern die M√∂glichkeit geboten werden, eine eigenst√§ndige und gemeinschaftsf√§hige Pers√∂nlichkeit zu entwickeln. Dabei helfen sollen Tiere, Natur und landwirtschaftliche Arbeit.

Auf dem Programm des ersten Erlebnis-Nachmittags stand das ‚ÄěKennenlernen der Tiere‚Äú. Pferde, K√ľhe, Schafe, H√ľhner, Schweine, Hunde und Katzen sind auf dem Marbacher Hof zu finden. Da gibt es viel zu gucken f√ľr die kleinen Besucher. Der Rundgang beginnt im Stall, mit einer F√ľhl-Station. Denn auch das geh√∂rt an diesem Nachmittag dazu:

Die Kinder sollen mit allen Sinnen genießen und erleben,

sagt Ulrike Fulton. Auch sie ist Mitglied im Tr√§gerverein und Erzieherin und¬†engagiert sich ehrenamtlich, um zuk√ľnftig eine alternative Art der Kinderbetreuung auf dem Marbacher Hof anbieten zu k√∂nnen. Mit der Geschichte von den frechen H√ľhnern ‚ÄěZick und Zack‚Äú beginnt die Reise durch die Tierwelt auf dem Bauernhof.

Wissen vermitteln und Bewusstsein schaffen

Wie n√∂tig es ist, bei den Kindern ein Bewusstsein f√ľr Tiere und Natur zu schaffen, zeigt die Frage: Woher kommen eigentlich die Eier?

Aus dem Einkaufsladen,

ruft der dreijährige Anton. Die Erklärung, dass dies zwar teilweise stimmt, aber irgendwie dann auch wieder nicht, ist Aufgabe der Pädagogen:

Wir sind √ľberzeugt davon, dass Kinder Natur und Tiere brauchen, damit sie zu integrations- und gesellschaftsf√§higen Mitmenschen heranwachsen k√∂nnen.

Im Stall d√ľrfen die Kleinen f√ľttern, streicheln und staunen. Hier leben K√ľhe, Pferde und Schweine. Mit altem Brot n√§hern sich die ersten Kinder den gro√üen Tieren an. Respektvoll, aber ohne Angst, f√ľttern sie die Hoftiere durch die Gitter.

Paradiesische Rahmenbedingungen

Landwirt Reiner Jost zeigt den Kindern, woher die Eier wirklich kommen.

Die Familie Jost betreibt auf dem Marbacher Hof seit 35 Jahren eine Pferdezucht. 23 Pferde, darunter ein Zuchtbulle und vier Stuten, leben hier. In der Regel werden pro Jahr zwei Fohlen geboren, das nächste kommt im März. Ereignisse, die nicht nur Kinder regelmäßig begeistern. Auch die Eltern bekommen beim Anblick der trächtigen Stute große Augen.

√úberhaupt gibt es eine Menge zu gucken auf dem Bauernhof. Der Marbacher Hof liegt an den Weinbergen am Waldrand. Die bewirtschaftete Fl√§che ist etwa zw√∂lf Hektar gro√ü. Hier wird das Heu f√ľr die Tiere selbst erzeugt und das Brennholz f√ľr den Winter im Wald geholt.

Rahmenbedingungen, die f√ľr die Eltern paradiesisch wirken. Angela aus Schriesheim ist die Mama vom kleinen Anton. Sie ist begeistert von der Anlage und seinen Bewohnern:

Hier hat Anton was zu tun, das ist wichtig. Er langweilt sich schnell und muss immer ‚Äěarbeiten‚Äú.

Beim Schafe f√ľttern, mit Heu und Brot ist er daher ganz vorne mit dabei. Allerdings ist Anton schon drei Jahre alt und geht bereits in einen Kindergarten in Schriesheim. Sollte der Kindergarten auf dem Marbacher Hof er√∂ffnen, w√§re diese Form von Kindergarten bestimmt eine Alternative, die man sich durch den Kopf gehen lassen k√∂nnte. Doch, w√ľrde Mama Angela ihren Anton aus dem jetzigen Kindergarten herausnehmen? Eher nicht.

Da spiele ja viele Faktoren eine Rolle. Ein Wechsel aus der grade erst gewohnt gemachten Umgebung, ist schon schwierig. Hier m√ľsste man dann wirklich abw√§gen, was einem wichtig ist.

Hier könnte bald der Umbau beginnen: Das Gebäude soll den Bauernhof-Kindergarten in Zukunft beherbergen.

Engagement, trotz Ungewissheit

Eine Tatsache, die auch Ellen Kneier-Jost, bei ihrem Fazit des Nachmittags erkannt hat:

Urspr√ľnglich war der Nachmittag f√ľr Kinder von drei bis sechs Jahren, der potenziellen Zielgruppe des Kindergartens. Allerdings haben diese Kinder in der Regel bereits alle einen Kindergarten Platz.

In Zukunft m√ľsse sich also verst√§rkt auf die noch kleineren Kinder konzentriert werden. Denn diese w√§ren schlie√ülich noch auf der Suche nach einem geeigneten Platz. Doch die Zukunft ist ja nach wie vor ungewiss. So¬†bleibt dieser Erlebnis-Nachmittag zwar eine tolle Sache f√ľr Kinder und Eltern, aber konkrete Pl√§ne k√∂nnen weder die Organisatoren noch interessierte Familien damit machen.

Es fehlt nicht mehr an Genehmigungen, es fehlt nur noch das Geld,

sagt auch Reiner Jost. Ihm man anmerkt, wie sehr er gerne loslegen w√ľrde mit diesem Projekt. Die Baugenehmigung f√ľr den Umbau eines Geb√§udes in Kindergarten-R√§umlichkeiten ist erfolgt. Den Umbau w√ľrde die Familie Jost sogar aus eigener Tasche finanzieren.

Aber es geht um die Deckung der dann laufenden Kosten, rund 107.000 Euro im Jahr. Das Gehalt der Erzieherinnen muss gesichert sein, sonst können wir nicht starten.

Best√§tigt auch Sanja Veres. Die Erzieherin w√ľrde sofort ihre Anstellung in einem herk√∂mmlichen Kindergarten aufgeben, um auf dem Marbacher Hof zu arbeiten. Sollte sich bis M√§rz eine Finanzierung ergeben, k√∂nnte im September er√∂ffnet werden.

Doch das ist leider momentan nur Wunschdenken. Wir hoffen einfach, dass wir noch Stiftungen f√ľr unser Anliegen begeistern k√∂nnen,

so Hof-Chef Jost. Die Rahmenbedingungen sind gegeben. Allen Beteiligten merkt man die Freude an ihrem Engagement an.

Der Abschluss eines gelungenen Nachmittags: Stockbrot √ľber dem Lagerfeuer.

Vielleicht kennt ja jemand jemanden, der jemanden kennt.

Die Kinder sind begeistert und die Eltern sind es auch. Nach einer ausgiebigen Tour √ľber den Hof, treffen sich alle am Lagerfeuer. Gemeinsam wird jetzt Stockbrot gemacht. Naturverbunden und bodenst√§ndig soll die Erziehung auf dem Marbacher Hof sein. So wie an diesem Nachmittag. Und wer wei√ü, vielleicht kennt ja jemand jemanden, der¬†jemanden kennt, der dem Tr√§gerverein helfen kann.

Die Hoffnung der Verantwortlichen ist noch da. Den Antrieb geben die kleinen zufriedenen Gesichter. Und auch deren Eltern, die bei Stockbrot und Lagerfeuer gro√ües Interesse an einem Platz in der Zukunft bekunden. Wenn auch nicht jetzt gleich, dann aber vielleicht f√ľr das Geschwisterchen von Anton und Co.

Die n√§chsten Erlebnis-Samstage auf dem Marbacher Hof sind am¬†20.04.2013 und 20.07.2013, jeweils von 14 bis 16 Uhr, geplant. Anmeldungen k√∂nnen √ľber die Homepage des Vereins oder unter 06201-12348 (ab 14.30 Uhr) erfolgen.

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Bauernhof-Kindergarten erhält Baugenehmigung und geht in die Offensive

1. Erlebnis-Tag auf dem Bauernhof

Entsteht hier bald ein Bauernhof-Kindergarten? Foto: Hirschbergblog.de

 

Hirschberg/Gro√üsachsen, 14. Januar 2013. (red/aw) Der Tr√§gerverein des geplanten Bauernhof-Kindergartens am Marbacher Hof hat allen Grund zur Freude. Nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Landratsamt Rhein-Neckar kann der Umbau des bestehenden Geb√§udes in einen Kindergarten nun bald beginnen. Um ihr Konzept sowie die Gegebenheiten vorzustellen, bietet der Tr√§gerverein in Zukunft „Erlebnis-Samstage“ an. Interessierte Familien k√∂nnen sich bei einer „Ortsbegehung“ ein Bild der Kinderbetreuung auf dem Bauernhof machen.¬†

Der gemeinn√ľtzige Tr√§gerverein „Bauernhofkindergarten am Marbacher Hof e.V.“ musste einige R√ľckschl√§ge wegstecken. Das „Nein“ zur Teilfinanzierung des Kinderbetreuungsprojekts auf dem Bauernhof vom Gemeinderat im April 2012 war wohl der h√§rteste. (Wir berichteten)¬†¬†Unterkriegen lie√üen sich die Initiatoren davon aber nicht und suchen seither alternative Finanzierungsm√∂glichkeiten.

Eine abschlie√üender Finanzierungsplan steht zwar nach wie vor aus, allerdings hat der Verein mittlerweile immerhin einen Meilenstein in Sachen „Projektrealisierung“ erreicht. Das Landratsamt Rhein-Neckar hat die Baugenehmigung erteilt, ein vorhandenes Bauernhof-Geb√§ude in eine Kindergarten umzubauen. Die damit verbundenen Einspr√ľche und Bedenken konnten von verschiedenen Genehmigungsbeh√∂rden nach ausreichender Pr√ľfung entkr√§ftet werden.

F√ľttern, streicheln, ausmisten.

Nun will der Verein Kindern und Familien aus Gro√üsachsen und Umgebung bereits erste Einblicke in das Konzept bieten. Dazu werden in den kommenden Wochen und Monaten drei Erlebnis-Samstage auf dem Marbacher Hof angeboten. Der erste Termin ist am 26. Januar 2013 um 14 Uhr. Rund zwei Stunden dauert die F√ľhrung √ľber den Hof. Die Gegebenheiten sowie¬†die Tiere werden vorgestellt und erl√§utert. Anfassen und mithelfen erlaubt. Diese Veranstaltung soll den Familien mit 3 bis 6 Jahre alten Kindern Orientierung bieten und aufzeigen, wo die Schwerpunkte dieser p√§dagogischen Erziehung liegen.

Dieser liegt bei dieser Art der Kinderbetreuung in der Landwirtschaft und Natur. Hier k√∂nnen sich Kinder auf spielerische, sinnliche und erlebnisorientierte Weise mit der Umwelt vertraut machen. Die T√§tigkeit im Umgang mit Tieren und Pflanzen st√§rke zudem die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und Urvertrauen, hei√üt es von Seiten der Tr√§gerschaft. Davon sollen sich die Familien bei diesem Erlebnis-Besuch selbst √ľberzeugen.

Die Anmeldung f√ľr diesen Erlebnis-Samstag kann gegen einen Unkostenbeitrag von mindestens 10 Euro erfolgen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bauernhof-Kindergartens.

Engpässe in einzelnen Einrichtungen

Anmeldung von Kindergartenplätzen

Hirschberg, 05. Oktober 2012. (red/pm) Im Fr√ľhjahr 2013 kann es in einzelnen Einrichtungen zu einem Engpass kommen, da nur eine begrenzte Anzahl von Kindergartenpl√§tzen in jeder Einrichtung zur Verf√ľgung steht. Durch den neuen Anbau an den Katholischen Kindergarten kann jedoch f√ľr alle Hirschberger Kinder ein Platz angeboten werden. Hierf√ľr k√∂nnte eine sechsten Gruppe in Betrieb genommen werden, wenn die Anmeldezahlen den Bedarf belegen.

Information der Gemeinde Hirschberg:

„Um den Bedarf zu ermitteln und das ggf. notwendige Personal einstellen zu k√∂nnen, ist es notwendig, dass alle Kinder bis zum 31. Oktober im Katholischen Kindergarten angemeldet werden, die einen Platz im Kindergartenjahr 2012/2013 in dieser Einrichtung in Anspruch nehmen wollen.

Sofern der Wunschkindergarten noch keine Zu- oder Absage erteilt hat, sollte zur Sicherheit in der Einrichtung nachgefragt werden, ob das Kind einen Platz im laufenden Kindergartenjahr bekommen kann. F√ľr R√ľckfragen und Anmeldungen stehen die Hirschberger Kinderg√§rten gerne zur Verf√ľgung.“

Evangelischer Kindergarten Leutershausen: Tel. 06201 / 51 39 1
Katholischer Kindergarten Leutershausen: Tel. 06201 / 52 98 0
Evangelischer Kindergarten Großsachsen: Tel. 06201 / 53 75 6

Hoffest als finanzielle Hilfe - Bauerhofkindergarten Marbacherhof e.V.

Feiern f√ľr den Selbsterhalt

Hirschberg/Weinheim, 20. September 2012. (red/pm) Der Bauerhofkindergarten Marbacherhof e.V. lädt ein zu einer Informationsveranstaltung mit anschließendem großen Hoffest, Spiel und Livemusik am 29. September ab 14:00 Uhr.

Information des Bauernhofkindergarten am Marbacherhof e.V.:

„Nachdem es lange Wochen etwas ruhiger um uns geworden ist, melden wir uns hiermit zur√ľck. Der Bauernhofkindergarten am Marbacherhof e.V. ist inzwischen als gemeinn√ľtzig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

Wie Sie sich sicher erinnern, hatten wir angestrebt, unser Projekt, einen Bauernhofkindergarten am Marbacherhof zu gr√ľnden, mit einer Teilfinanzierung der Gemeinde Hirschberg zu realisieren. Unser Vorhaben fand zwar viel Zustimmung im Gemeinderat, es konnte sich aber im April in diesem Jahr keine Mehrheit zu einer Teilfinanzierung finden. Die Mehrheit im Gemeinderat sah den Bedarf an unserem Angebot nicht gegeben. Unserem Antrag, durch den B√ľrgermeister, Herr Just gestellt, fehlte am Ende eine Stimme f√ľr eine einfache Mehrheit und wurde damit abgelehnt.

Teilfinanzierung f√ľr den Bauernhofkindergarten vom Gemeinderat abgelehnt

Damit blieb die f√ľr uns notwendige Teil-Finanzierung durch die Gemeinde aus und wir mussten zun√§chst einmal gr√ľndlich beraten wie es weitergehen kann. Damit sind wir auch derzeit noch ergebnisoffen befasst, mit dem Ziel andere Finanzierungsm√∂glichkeiten, zu finden.
Trotzdem wollten wir nicht untätig sein! Daher haben wir bereits vor einiger Zeit begonnen ein Hoffest am Marbacher Hofzu planen.

Wir finden: zum Feiern gibt es immer einen Anlass und Feste machen gute Laune, davon kann keiner genug haben. Zumal Hoffeste am Marbacher Hof bereits in der Vergangenheit mit gro√üem Zuspruch stattgefunden haben (zuletzt im Jahr 2008). Wir freuen wir uns ganz besonders, mit unserem Verein die Familie Kneier-Jost zu unterst√ľtzen, dass diese Tradition wieder aufleben kann. Wir wollen das Hoffest auch nutzen, um uns als Verein der √Ėffentlichkeit vorzustellen und den Marbacherhof als m√∂glichen Ort eines zuk√ľnftigen Kindergartens zu pr√§sentieren.

Neben der wunderbaren Umgebung, die alleine schon Wandern und Spazieren einl√§dt, bieten wir Spiele, eine Strohballen-H√ľpfburg, eine Bauernhof-Ralley mit Preisen und Ponyreiten an. F√ľr Essen und Trinken sorgen wir mit Kaffee und Kuchen, kalten Getr√§nken und ‚ÄěDie rollende Pizza‚Äú von Herr und Frau Link bietet ab 17:00 Uhr verschiedene Pizzen f√ľr den etwas gr√∂√üeren Hunger an.

Livemusik sorgt f√ľr gute Laune

Im Rahmen des Festes wird es ausreichend M√∂glichkeiten geben, Informationen zu bekommen, Eindr√ľcke zu sammeln und den Verein und seine Akteure kennen zu lernen. Wir stehen jederzeit zu Gespr√§chen zur Verf√ľgung. Die Musikschule von Norbert P√∂hlert aus Weinheim wird am Abend ab 19:00 Uhr mit Livemusik, quer durch Rock und Pop f√ľr gute Laune sorgen.

Das Fest findet am 29. September ab 14:00 Uhr auf dem Gel√§nde des Marbacher Hofes, Obere Bergstra√üe 3 in Hirschberg-Gro√üsachsen statt. Parkm√∂glichkeiten werden ausreichend vorhanden sein.“

Gemeinderat stimmte der Bedarfsplanung zu

Hirschberg ist bei der Betreuung von Kindergartenkindern gut aufgestellt

Hirschberg, 31. M√§rz 2012. (red/sap) Gute Betreuungssituation f√ľr Hirschberger Kindergartenkinder. Gemeinderat stimmte am 27. M√§rz 2012 der Bedarfsplanung einstimmig zu.

Bei der √∂rtlichen Bedarfsplanung der Kindergartenpl√§tze konnte B√ľrgermeister Just im Hirschberger Gemeinderat nur Positives verk√ľnden: „Wir sind bei der Versorgung der Kinder zwischen drei und sechs Jahren gut aufgestellt“. Mit den zwei neuen Gruppen, die im katholischen Kindergarten im Herbst entstehen sollen, wird es k√ľnftig in Hirschberg in den drei Kinderg√§rten 340 Pl√§tze geben.

Laut der vorgelegten Zahlen f√ľr das Jahr 2013 werden aber nur 295 Kinder in Hirschberg leben. Auch f√ľr das Jahr 2014 wird sich die Zahl nicht signifikant ver√§ndern, wobei, wie Just betonte, die Zahlen im Kindergartenjahr deutlich schwanken. So werden f√ľr den Juli 2014 327 Kinder prognostiziert und f√ľr den September – Schulanfang – nur noch 255.

Damit sei die Gemeinde √ľberversorgt. Andererseits gehe der Trend eindeutig zur Ganztagesbetreuung und damit ver√§ndere sich auch die Gruppenst√§rke. W√§hrend in Regelgruppen und Gruppen mit verl√§ngerten √Ėffnungszeiten 22 bis 25 Kinder sind, k√∂nnen in Ganztagesgruppen nur 20 Kinder betreut werden. Somit werden sich die Betreuungsstrukturen in der Zukunft sicherlich ver√§ndern.

Auch wies Just daraufhin, dass nat√ľrlich nicht jedes Kind seinen Wunschplatz bekommen k√∂nne.

Der Gemeinderat zeigte sich √§u√üerst erfreut √ľber das Betreuungsangebot f√ľr Kindergartenkinder in Hirschberg und stimmte einstimmig der Bedarfsplanung zu.

Gemeinderatssitzung am 31. Januar 2012

B√ľrgerin fordert kostenfreie Kindergartenpl√§tze

Hirschberg, 02. Februar 2012. (red/jt) Bei der √∂ffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 31. Januar 2012 forderte Gisa Kemper kostenfreie Kindergartenpl√§tze f√ľr alle in der Gemeinde beheimateten Kinder. Sie unterlegte ihre Forderungen mit sachlichen und finanziellen Argumenten. Gisa Kemper war selbst von 1993 bis 1999 Gemeinder√§tin der SPD-Fraktion in Hirschberg.

Der Gemeinderat m√∂ge beschlie√üen, die Kinderg√§rten in Leutershausen und Gro√üsachsen kostenfrei f√ľr alle BewohnerInnen der Gemeinde zu gestalten.

Mit diesen Worten trug Gisa Kemper w√§hrend der Fragezeit f√ľr Einwohnerinnen und Einwohner ihre Forderung beim Gemeinderat vor.

Nach ihrem Wissensstand erh√§lt die Gemeinde Hirschberg im Jahr 2012 rund 316.000 Euro Zusch√ľsse f√ľr die Kleinkindbetreuung. Damit erhalte die Gemeinde rund die doppelte Summe an F√∂rdergeldern wie bisher. Im vorigen Jahr lag nach ihrer Aussage der Zuschuss bei 121.000 Euro zuz√ľglich der Mittel zur Sprachf√∂rderung im Kindergarten.

Ihre Forderung untermauerte Kemper, nicht nur mit dem Finanzhaushalt 2012, sondern auch mit den Vorteilen, die aus kostenfreien Kindergartenpl√§tzen entst√ľnden.

So w√ľrden nahezu alle Kinder bei Schulbeginn die deutsche Sprache beherrschen. Dadurch w√ľrden f√ľr die Gemeinde teure Sprachf√∂rderkurse nur noch selten notwendig.

Zudem w√ľrde in Folge der kostenlosen Kindergartenpl√§tze die Attraktivit√§t des Ortes Hirschberg insbesondere f√ľr Eltern mit Kindern stark ansteigen.

Auch die Einwohnerzahl Hirschbergs k√∂nnte dadurch steigen, was der Gemeinde weiteren Einnahmen aus Steuern und sonstigen Zuweisungen einbringen w√ľrde. Zudem w√ľrde die Alterspyramide vermutlich nicht weiter ausged√ľnnt.

Vorbild Rheinland-Pfalz

Laut ihren Worten w√§ren die positiven Auswirkungen kostenloser Kindergartenpl√§tze durch Nachfrage beim Land Rheinland-Pfalz, aber auch der Stadt Heilbronn und etlichen weiteren Gemeinden zu belegen. Rheinland-Pfalz f√ľhrte im August 2009 als erstes Bundesland kostenlose Kindergartenpl√§tze f√ľr alle M√§dchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren ein.

Gisa Kemper war selbst von 1993 bis 1999 Gemeinder√§tin der SPD-Fraktion in Hirschberg. Laut ihrer Ansicht ist ein solcher Beschluss in erster Linie eine Entscheidung des politischen Willens. Das daf√ľr notwendige Geld k√∂nnte, so man denn wolle, dann auch aufgebracht werden.

Sie verwies auch auf andere Errungenschaften, die heute f√ľr v√∂llig selbstverst√§ndlich gehalten werden, aber ohne den Einsatz von Gemeinder√§ten und Gemeinde nie entstanden w√§ren. So sagte sie, dass es heute kein Familienb√ľro g√§be, wenn sich in den 90er Jahren der Gemeinderat nicht daf√ľr stark gemacht h√§tte.

Auch das im Bau befindliche kommunale Hilfeleistungszentrum sei nicht nur Pflichterf√ľllung von gemeindeeigenen Aufgaben, sondern auch eine politische Entscheidung gewesen, die in einigen Jahren wohl kaum noch angezweifelt werden wird.

Gleiches gelte f√ľr variable Kindergarten√∂ffnungszeiten, die vor 25 Jahren noch vielfach als unn√∂tig betrachtet wurden.

Hintergrund

Den ersten direkten Kontakt mit den Folgen kostenintensiver Kindergartenpl√§tze habe sie durch eine Hirschberger Familie mit vier Kindern gehabt. Das √§lteste Kind sei damals 18 Jahre alt geworden und dadurch sei die F√∂rderung f√ľr das j√ľngste Kind in H√∂he von 35 Euro weggefallen.

F√ľr die einkommensschwache Familie sei das eine „arge Belastung“. Zudem w√ľrde laut Kemper ein Kind ja nicht f√ľr die Familie kostenfrei, nur weil es vollj√§hrig wird.

Zun√§chst folgte darauf ein schriftlicher Austausch mit B√ľrgermeister Just, anschlie√üend eine Diskussion innerhalb der SPD Hirschberg. Es sei kein Geld da, um an der Situation etwas zu √§ndern hie√ü es von beiden Seiten.

Nach ihrem Vortrag hofft sie nun auf die Unterst√ľtzung durch eine oder mehrere der Gemeinderatsfraktionen. Ansonsten, so Kemper „stehe sie im n√§chsten Jahr wieder vor dem Gemeinderat“.

 

Information des Familienb√ľros

Anmeldung Kindergartenplätze

Hirschberg, 20. Januar 2012. (red/pm) Das Hirschberger Familienb√ľro informiert √ľber die Vergabe von Kindergartenpl√§tzen.

Einrichtung einer Bedarfsgruppe im kath. Kindergarten Leutershausen:
Im Fr√ľhjahr 2012 gibt es einen Engpass bei der Anzahl der Kindergartenpl√§tze, daher wird bei Bedarf im kath. Kindergarten eine Bedarfsgruppe eingerichtet. Ab dem Kindergartenjahr 2012/2013 stehen durch den Anbau an den kath. Kindergarten wieder gen√ľgend Pl√§tze zur Verf√ľgung. Aus organisatorischen Gr√ľnden bitten die Kinderg√§rten um eine verbindliche Anmeldung des Kindes bis zum 31.01.2012, wenn die Bedarfsgruppe in Anspruch genommen werden soll.

Vergabe von Ganztagsplätzen:
Die am 01.09.2012 zur Verf√ľgung stehenden Ganztagspl√§tze werden mit Stichtag 31.01.2012 an die auf der Warteliste stehenden Kinder vergeben. Voraussetzung ist, dass das Kind in Hirschberg wohnt und im September 2012 mindestens 3 Jahre alt ist. Die Vergabe erfolgt unter Ber√ľcksichtigung des Geburtsdatums, wobei f√ľr Geschwisterkinder eine separate Regelung gilt.

F√ľr R√ľckfragen und Anmeldungen stehen die Hirschberger Kinderg√§rten gerne zur Verf√ľgung.

Evang. Kindergarten Leutershausen Tel. 06201 / 51 39 1
Evang. Kindergarten Großsachsen Tel. 06201 / 53 75 6
Kath. Kindergarten Leutershausen Tel. 06201 / 52 98 0

Katholischer Kindergarten Leutershausen bekommt zwei neue Gruppen


Hirschberg, 11. Oktober 2011. (red) Der Anbau des katholsichen Kindergartens f√ľr zwei neue Gruppen mit insgesamt 42 Kindern ist vom ATU einstimmig beschlossen worden.

Der Ausschuss f√ľr Umwelt und Technik (ATU) hat in seiner heutigen Sitzung den Antrag auf Erweiterung des katholischen Kindergartens beschlossen.

B√ľrgermeister Just f√ľhrte in die Thematik ein und betonte, dass der Gemeinderat zun√§chst den katholischen Kindergarten zu priorisieren.

Derzeit gibt es vier Gruppen mit 89 Kindern. Durch die Erweiterung wird ein Haupt- und Nebenraum entstehen. Zudem wird ein Kellerraum entstehen. Alle Räume sind barrierefrei durch einen Aufzug verbunden.

Im Zuge der Erweiterung m√ľssten sechs Stellpl√§tze entstehen, tats√§chlich fallen die Stellpl√§tze durch den Anbau weg, was aus „Gr√ľnden des √∂ffentlichen Wohls“ m√∂glich sei.

Die Gemeinde Hirschberg selbst ist nicht mehr in der Lage „den gesteigerten Bedarf an Kindergartenpl√§tzen zu decken. Sie ist auf die Hilfe kirchlicher und sonstiger Tr√§ger angewiesen“, so der Verwaltungsantrag.

Gemeinder√§tin Eva-Marie Pfefferle (SPD) betonte, dass trotz Zustimmung auch in Zukunft weitere Pl√§tze geschaffen werden m√ľssten.

Gemeinderat Karl-Heinz Treiber (GLH) kritisierte (wie fast √ľblich) die Dachform.

CDU, Freie W√§hler und FDP begr√ľ√üten vor allem die wirtschaftlich g√ľnstige L√∂sung.

Die Fraktionen schlossen sich dem Bauantrag f√ľr die Fenchelstra√üe in Leutershausen an.

Intensivere Kinderbetreuung fordert weitere Kosten f√ľr K√ľchenhilfe


Hirschberg, 19. April 2011. (red/dok/live) Auch im Bereich der K√ľchenhilfen in den Kinderg√§rten braucht es mehr Personal. J√§hrlich stehen dadurch f√ľr die Gemeinde Zusatzkosten von 9.300 ins Haus.

Anmerkung der Redaktion:
Wir f√ľhren eine Neuerung ein. K√ľnftig bem√ľhen wir uns um eine noch bessere Dokumentation der Gemeinderatsvorlagen – und entscheidungen. Dazu bieten wir eine konsequente „live“-Berichterstattung aus dem Gemeinderat. Die Artikel werden im Anschluss nochmals √ľberarbeitet.
Sie erkennen das im Vorspann an „dok“: Hier finden Sie eine Dokumenation der Sitzungsvorlage.
Sofern ein Artikel mit „live“ gekennzeichnet ist, ist dieser Artikel w√§hrend der Sitzung entstanden und wird noch √ľberarbeitet.

Der Gemeinderat hat einstimmig den Beschluss angenommen.

Dokumentation der Sitzungsvorlage:

In allen drei Kinderg√§rten in Hirschberg wird bei Gruppen mit verl√§ngerten √Ėffnungszeiten und Ganztagsgruppen ein Mittagstisch angeboten. Die Anzahl der Kinder, die am Mittagstisch teilnehmen, ist durch Ver√§nderungen von Gruppenarten zum Teil stark gestiegen.

Von den Tr√§gern der Einrichtungen wurde uns mitgeteilt, dass die bestehende Arbeitszeit der K√ľchenhilfen in den Kinderg√§rten nicht mehr ausreicht um die gestiegene Anzahl der Mittagessen in der vorgegebenen Zeit zu bew√§ltigen.

Es wurde von den Tr√§gern der Einrichtungen die Bitte an die Gemeinde Hirschberg herangetragen, einen Vorschlag f√ľr die Berechnung der Arbeitszeit einer K√ľchenhilfe zu erarbeiten, den dann alle drei Tr√§ger f√ľr ihre Einrichtung anwenden k√∂nnen.

Unter Ber√ľcksichtigung der aktuellen Situation, der vorgeschlagenen Berechnungsschl√ľssel der Kirchen und einer Umfrage bei den Nachbarkommunen wurde ein Vorschlag vom Familienb√ľro in Abstimmung mit den Kindergartenleitungen ausgearbeitet (Anlage 1). Durch eine einheitliche Anwendung dieses Vorschlags k√∂nnten derzeit bestehende Unterschiede im Verh√§ltnis Arbeitszeit/ Essensanzahl vermieden werden.

Wenn alle drei Einrichtungen die Arbeitszeit entsprechend dem Vorschlag anpassen (Anlage 2), entstehen f√ľr die K√ľchenhilfen Mehrkosten von ca. 9.800.–‚Äö¬¨/ Jahr. Der Anteil der Gemeinde beliefe sich auf ca. 9.300,–‚Äö¬¨/ Jahr.

Sollte eine Anpassung zum 01.06.2011 erfolgen, w√ľrde dies f√ľr die Gemeinde eine Mehrbelastung von ca. 5.400,–‚Äö¬¨ bedeuten, die allerdings √ľber den Haushalt des Jahres 2011 finanziert ist.

BESCHLUSSVORSCHLAG:
1.) Der in Anlage 1 dargestellte Vorschlag f√ľr Hirschberger Kinderg√§rten stellt mit
Wirkung vom 01.06.2011 an f√ľr die Tr√§ger der Einrichtungen die h√∂chstzul√§ssige
Bemessung der Arbeitszeit der K√ľchenhilfe dar.
2.) Die Verwaltung wird grundsätzlich ermächtigt im Umfang der Anlage 1 die Zustimmung
der Gemeinde Hirschberg gegen√ľber den Tr√§gern der Kinderg√§rten
zu erteilen.


Download:

Beschlussvorlage

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