Mittwoch, 12. Juni 2019

Geringere Geb├╝hrensteigerungen als notwendig

Defizit bei Krippenbelegung nicht zu Lasten der Eltern – trotzdem steigen die Preise

Hirschberg, 12. Dezember 2014. (red/ld) Das Angebot an Krippenpl├Ątzen ist mit einer Quote von 40 Prozent gut, aber nicht ausgelastet. Dadurch sind im vergangenen Jahr Defizite bei den Betriebskosten entstanden, die die Gemeinde ausgleichen muss. [Weiterlesen…]

Trotz noch nicht ganz abgeschlossener Bauarbeiten kann die Krippe geplant er├Âffnen

Kinderkrippe in der Karlsruher-Stra├če: „Es kann losgehen“

Hirschberg, 28. Februar 2013. (red/aw) In Sachen Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hirschberg in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt. Um die gesetzlichen Vorgaben des Betreuungsangebotes einhalten zu k├Ânnen, wurde unter anderem eine neue Kinderkrippe in der Karlsruher Stra├če 8, in Leutershausen errichtet. Der Neubau wurde innerhalb von f├╝nf Monaten realisiert. Am Montag kommen die ersten Kinder. Auch, wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. [Weiterlesen…]

├ľrtliche Bedarfsplanung nach Umfrage dargestellt und vom Gemeinderat verabschiedet

Hirschberg in Sachen Kindertagesbetreuungsgesetz gut aufgestellt

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) Die ├Ârtliche Bedarfsplanung gem├Ą├č des Kindertagesbetreuungsgesetzes in Hirschberg ist aktuell analysiert und dokumentiert. Ermittelt wurden dabei nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte. Die Bedarfsplanung zeigt, dass derzeit in Hirschberg allen Kindern einen Kindergartenplatz zur Verf├╝gung stellen k├Ânnte. Die vorgelegte Bedarfsplanung wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Von Alexandra Weichbrodt

Bei der ├Ârtlichen Bedarfsplanung zur Ermittlung der Einhaltung der Richtlinien zum Kindertagesbetreuungsgesetzes, wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass unter Ber├╝cksichtigung der statistischen Zahlen bis ins Jahr 2014 zwei weitere Gruppen zur Erf├╝llung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz erforderlich sind. [Weiterlesen…]

Kinderkrippe in der Karlsruher Stra├če

Postillion erh├Ąlt Zuschlag

Hirschberg, 31. Juli 2012. (red/pro) Der Hirschberger Gemeinderat hat heute beschlossen, dass der Verein Postillion der Tr├Ąger der neuen Kinderkrippe in der Karlsruher Stra├če.

Der Postillion e.V. errichtet in der Karlsruher Stra├če 8 in Leutershausen eine Kleinkindkrippe mit 30 Pl├Ątzen.

Das Grundst├╝ck steht im Eigentum der Gemeinde und wird im Wege der Erbpacht an den Verein Postillion e.V. abgegeben.

Die Einrichtung wird nach Fertigstellung des Geb├Ąudes in Betrieb genommen, geplant ist der 1. M├Ąrz 2013.

Die Einrichtung wird mit in Krft treten des Vertrages in die Bedarfsplanung der Gemeinde Hirschberg aufgenommen und mit dem nach dem Kindertagesbetreuungsgesetz gesetzlich vorgeschriebenen Zuschuss in H├Âhe von 68 Prozent bezuschusst. Der Der Vertrag tritt voraussichtlich am 1. M├Ąrz 2013 in Kraft.

Die Vertragsgestaltung wurde analog zu den abgeschlossenen Vertr├Ągen zwischen dem Postillion e.V. und der Gemeinde Hirschberg f├╝r den Betrieb und die F├Ârderung der Kinderkrippe in der Bahnhofstra├če 16 in Leutershausen und dem Riedweg 2 B in Gro├čsachsen ausgearbeitet.

Die im Erbbaurechtsvertrag noch zu treffenden Vereinbarungen zwischen der Gemeinde und Postillion e.V. wurden bei der Vertragsgestaltung zus├Ątzlich ber├╝cksichtigt.

Dem Abschluss des Betriebskostenvertrages mit dem Postillion e.V. als Tr├Ąger der Kleinkindkrippe in Leutershausen, Karlsruher Stra├če 8, wurde einstimmig zugestimmt.

Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt tagte am 12. Juni 2012

Schmetterlingsdach f├╝r die neue Kinderkrippe

Hirschberg, 15. Juni 2012. (red/sap) Sechs Bauvorhaben standen am Dienstag, 12. Juni 2012, auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses in Hirschberg. Der ATU entschied sich f├╝r ein Schmetterlingsdach f├╝r den Neubau der Kinderkrippe in Leutershausen. Ein Passivhausstandard wurde aus „Zeitgr├╝nden“ abgelehnt.

Von Sabine Prothmann

Am 04. Juni 2012 wurde beim B├╝rgermeisteramt der Bauantrag zum Neubau einer Kinderkrippe f├╝r 30 Kinder in der Karlsruher Stra├če 8 in Leutershausen gestellt. Der Gemeinderat hatte in seiner Januar-Sitzung beschlossen, dass im Ortsteil Leutershausen der Bau einer Kinderkrippe mit 20 bis 30 Betreuungspl├Ątzen realisiert werden soll. Die Gemeinde wird das Geb├Ąude nicht in Eigenregie als Bauherrin und auch nicht auf eigene Kosten errichten.

Inzwischen hat der Postillion e.V. die Tr├Ągerschaft ├╝bernommen und nun soll die Bauplanung f├╝r das Vorhaben – Kinderkrippe mit insgesamt 30 Betreuungspl├Ątzen – realisiert werden.

F├╝r die Art der baulichen Nutzung – Kinderkrippe statt Schule – ist eine Befreiung notwendig. Auch f├╝r die Dachform, geneigtes Dach statt Flachdach, ist es notwendig eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans zu erteilen. Ebenso f├╝r die ├ťberschreitung der Grundfl├Ąchenzahl um rund 4,6 Prozent ist eine Befreiung erforderlich.

Aus Sicht der Gemeinde stellt eine Kinderkrippe, ebenso wie eine Schule, durchaus eine Bildungsst├Ątte dar. Dennoch ist es erforderlich, eine Befreiung von der Art der baulichen Nutzung zu erteilen. Auch die Abweichung von der Dachform ist st├Ądtebaulich vertretbar, zumal in Hirschberg die Dachform geneigter D├Ącher vorherrschend ist.

Es wurden drei Varianten vorgestellt: ein Schmetterlingdach, zwei parallele Pultd├Ącher und zwei von der Mitte nach au├čen geneigte Pultd├Ącher. Die Verwaltung pr├Ąferierte, wie der Bauherr, das Schmetterlingsdach, als harmonisches Erscheinungsbild.

Vor dem Hintergrund der angestrebten Nutzung als Kinderkrippe ist es nach Meinung der Verwaltung durchaus vertretbar und angemessen eine innovative und im Ort eher seltenere Dachform vorzusehen, die zus├Ątzlich dem urspr├╝nglichen Wunsch des Bauherrn entspricht. Aus zeitlichen Gr├╝nden m├╝sse auf eine Umsetzung als Passivhaus verzichtet werden.

Das Pfadfindergundst├╝ck soll nicht kleiner werden

Mit der ├ťberschreitung der Grundfl├Ąchenzahl um 4,6 Prozent hatten die Ausschussmitglieder keine Probleme. Es herrschte Einigkeit, dass das Areal der Pfadfinder nicht noch kleiner werden sollte.

Der ATU war sich auch ├╝ber die Anordung der Stellpl├Ątze schnell einig, die senkrecht zum Geb├Ąude und nicht schr├Ąg im 30 Grad-Winkel zur Stra├če realisiert werden sollen, denn nur dann, so B├╝rgermeister Just, seien sie von beiden Seiten anfahrbar.

Das Schmetterlingsdach komme in Hirschberg eigentlich gar nicht vor, meinte Just, „aber wir k├Ânnen hier etwas mutiger und innovativer sein“.

Eva-Marie Pfefferle (SPD) entgegnete, „die Belichtung spricht gegen diese Variante“, deswegen bevorzuge sie die Variante mit den beiden parallelen Pultd├Ąchern.

Karl Schnell (CDU) pr├Ąferierte die dritte Variante, die zwei von der Mitte nach au├čen geneigte Pultd├Ącher, denn schlie├člich laufe das Wasser immer nach unten.

Passivhausstandard zu „leichtfertig vom Tisch gefegt“

Karl Heinz Treiber (GLH) kritisierte, dass das Thema Passivhausstandard zu „leichtfertig vom Tisch gefegt wurde“. Der Faktor Zeit d├╝rfe kein Grund sein auf den Standard zu verzichten.

„Wir haben uns zu fr├╝h von einer Gestaltungsm├Âglichkeit verabschiedet“, so Treiber.

Just entgegnete, es sei unfair, Ignoranz zu unterstellen:

Wenn wir das Vorhaben nicht bis zum 01. M├Ąrz 2013 realisieren, haben wir die Zusch├╝sse verwirkt.

Der Bauherr habe EnEV (Energieeinsparverordnung) plus zugesichert, „diesen Weg k├Ânnen wir mitgehen“, zumal der Antragsteller damit mehr tue als verlangt w├╝rde.

„EnEV ist gut, aber es gibt noch mehr“, konterte Treiber.

Oliver Reisig (FDP) meinte: „EnEV plus reicht mir.“

Thomas Herdner (GLH) erinnerte an die Idee der Dachbegr├╝nung und stellte dazu einen weitergehenden Antrag (der nat├╝rlich mit Mehrkosten verbunden w├Ąre).

Einstimmigkeit herrschte zur ├ťberschreitung der GRZ um 4,6 Prozent und ├╝ber die Anordnung der Stellpl├Ątze. F├╝r das Schmetterlingsdach stimmten sechs Ausschussmitglieder, f├╝r die parallelen Pultd├Ącher drei und f├╝r die dritte Variante stimmte Gemeinderat Karl Schnell.

Der weitergehende Antrag zur Begr├╝nung der Dachfl├Ąchen w├╝rde mit sechs Gegenstimmen abgewiesen.

Erweiterung der Kinderkrippe in der Bahnhofstra├če

Der n├Ąchste Antrag behandelte die Nutzungs├Ąnderung einer Wohnung zur Erweiterung der bestehenden Kinderkrippe in der Bahnhofstra├če 16 in Leutershausen.

Der Postillion e.V. betreibt die Kinderkrippe in der Bahnhofstra├če 16 mit zehn Pl├Ątzen. Durch das Freiwerden einer zus├Ątzlichen Wohnung im 1. Obergeschoss des Geb├Ąudes soll das Angebot auf 20 Pl├Ątze erweitert werden.

Da der Betrieb der Kinderkrippe bereits zugelassen wurde, stehen auch der Erweiterung aus bauplanungsrechtlicher Sicht keine Gr├╝nde entgegen, sodass das Einvernehmen der Gemeinde zu erteilen ist.

Zus├Ątzliche Stellpl├Ątze sind nicht erforderlich, durch das Freiwerden der Wohnung auf dem Grundst├╝ck wird jedoch ein Stellplatz frei.

Im Mai 2012 wurde beim B├╝rgermeisteramt ein Antrag auf Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren f├╝r den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit drei Wohneinheiten und insgesamt f├╝nf Stellpl├Ątzen auf dem Grundst├╝ck H├Âlderlinstra├če 29 in Leutershausen gestellt.

Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, so dass sich die Zul├Ąssigkeit nach dem Baugesetzbuch richtet.

Das Grundst├╝ck in der H├Âlderlinstra├če war bereits mehrfach Bestandteil von Bauvoranfragen.

Auch der jetzt beantragte Neubau war bereits Inhalt einer Bauvoranfrage.

Beide Bauvoranfragen kamen jedoch nicht zum Abschluss, so dass f├╝r das Grundst├╝ck bislang kein g├╝ltiger Bauvorbescheid vorliegt, auf den sich die Bauherren berufen k├Ânnten.

Es gab laut Vorlage keinen Grund, das Einvernehmen dazu jetzt zu verweigern. Dem Antrag wurde einstimmig entsprochen.

Neubau in der Fenchelstra├če

In einem weiteren Antrag ging es um einen Abbruch und den Bauantrag zum Neubau eines Zwei-Familienhauses an gleicher Stelle, in der Fenchelstra├če 29 in Leutershausen.

Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans.

Das Flurst├╝ck hat eine Gr├Â├če von 287 Quadratmetern. Auf dem Grundst├╝ck befinden sich ein Wohngeb├Ąude und zwei Nebengeb├Ąude, die an der ├Âstlichen Grundst├╝cksgrenze angeordnet sind. Die Bauherren beabsichtigen, s├Ąmtliche baulichen Anlagen abzurei├čen. Stattdessen ist ein Wohnhaus mit zwei Wohneinheiten geplant, das auch wieder an die ├Âstliche Nachbargrenze anschlie├čt. Die Flucht der Bebauung direkt an der Stra├če bleibt ebenso gewahrt.

Die ├ťberbauung des Grundst├╝cks bel├Ąuft sich auf 47 Prozent. Zum Teil sind deutlich h├Âhere ├ťberbauungen vorhanden. Die H├Âhe des geplanten Geb├Ąudes f├╝gt sich in die Gegebenheiten der n├Ąheren Umgebung ein. Die Dachneigung mit 40 Grad entspricht der ├╝blichen Dachgestaltung im Ortskern. Es entstehen zwei Stellpl├Ątze im n├Ârdlichen Teil des Grundst├╝cks, was den Vorgaben der Landesbauordnung entspricht. Nach Meinung der Verwaltung f├╝gt sich das Vorhaben in die n├Ąhere Umgebung ein. Auch diesem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

„Akropolis“ bekommt zus├Ątzlichen Gastraum

Im n├Ąchsten Bauantrag ging es um die Erweiterung des Gastraumes des TVG-Vereinsheimes, der Gastst├Ątte „Akropolis“, im Riedweg 4 in Gro├čsachsen. Das Geb├Ąude befindet sich au├čerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und somit im Au├čenbereich. Dort sind Bauvorhaben zul├Ąssig als priviligierte Vorhaben, was nicht der Fall ist oder als sonstige Vorhaben, wenn keine ├Âffentlichen Belange entgegenstehen und die Erschlie├čung gesichert ist.

Bei dem geplanten Vorhaben handelt es um eine Erweiterung der bestehenden Vereinsgastst├Ątte um rund 19,4 Quadratmeter. Bei der Erweiterung handelt es sich nicht um einen Anbau, sondern lediglich um die Schlie├čung des schon vorhandenen ├╝berdachten Freisitzes mit Fensterelementen, w├Ąhrend zwei der bisherigen Au├čenmauern entfernt werden.

Es wird hierbei keine zus├Ątzliche Fl├Ąche verbraucht oder versiegelt. Eine Beeintr├Ąchtigung ├Âffentlicher Belange kann somit ausgeschlossen werden. Auch hierzu gab der ATU sein Einvernehmen.

Bei der letzten Bausache ging es um die Bauvoranfrage zum Neubau eines Zwei-Familienhauses in zweiter Reihe in der Hintergasse 7 in Gro├čsachsen.

Der vorliegende Antrag auf Bauvorbescheid sieht den Bau eines Geb├Ąudes mit maximal 10 mal 12 Meter Grundfl├Ąche und zwei Vollgeschosse vor.

Gekl├Ąrt werden soll, ob dem Bauvorhaben in zweiter Reihe zugestimmt werden soll. Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans.

Das Flurgrundst├╝ck Hintergasse 7 hat eine Gr├Â├če von 1.108 Quadratmetern. Das bestehende Wohnhaus befindet sich in einem Abstand von zehn Metern von der Stra├če. An der ├Âstlichen Grundst├╝cksgrenze befindet sich ein Nebengeb├Ąude. Das Grundst├╝ck soll geteilt werden, damit eine separate Zufahrt zum nord├Âstlichen Bereich entsteht, in dem ein Zwei-Familienhaus in zweiter Reihe geplant ist.

Das Gebiet der Hintergasse ist gepr├Ągt von verwinkelten, oft langgezogenen Grundst├╝cken, die mit Wohnh├Ąusern und ehemaligen Wirtschafts- und sonstigen Nebengeb├Ąuden bebaut sind. Im Sinne einer geordneten Innenverdichtung und Innenentwicklung ist es w├╝nchenswert, m├Âgliche Wohnbaufl├Ąchen im Ortskern selbst zu nutzen, um einen weiteren Fl├Ąchenverbrauch an den Ortsrandlagen entgegenzuwirken.

Das geplante Geb├Ąude bleibt vom Umfang her im Rahmen schon bestehender Bebauung und wirkt durch seine Lage im nord├Âstlichen Grundst├╝cksbereich eher unauff├Ąllig, da es sich nach Norden hin an die bestehenden Geb├Ąude anpasst.

Der ATU stimmte der Bauvoranfrage einstimmig zu.

 

Private Betreiberin steigt aus / Postillion gibt Zusage

Keine private Kinderkrippe in der Rheinstra├če

Hirschberg, 03. Mai 2012. (red/pm) Wie die Gemeinde in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit Frau Weiskircher schreibt, tritt diese vom Ansinnen, eine private Kinderkrippe zu betreiben, zur├╝ck.

Information der Gemeinde:

„Der Gemeinderat der Gemeinde Hirschberg hat in seiner Sitzung am 27.03.2012 beschlossen, dass in Leutershausen auf dem Grundst├╝ck Rheinstra├če/ Ecke Karlsruher Stra├če eine Kleinkindkrippe in eingeschossiger Bauweise f├╝r 30 Betreuungspl├Ątze gebaut werden soll. Die Tr├Ągerschaft f├╝r diese Krippe wurde an die Bewerberin Frau Manuela Weiskircher unter bestimmten Voraussetzungen vergeben. Ferner wurde beschlossen, dass die Tr├Ągerschaft an den Postillion e.V. vergeben wird, falls Frau Weiskircher diese Voraussetzungen nicht erf├╝llen kann.

Frau Weiskircher hat sich intensiv mit den Vorgaben der Gemeinde befasst und sich nach reiflicher ├ťberlegung und Gespr├Ąchen mit der Verwaltung dazu entschlossen, die Tr├Ągerschaft nicht anzunehmen. Insbesondere die finanziellen Vorgaben der Gemeinde erm├Âglichen Frau Weiskircher die Umsetzung ihres Krippenkonzepts nicht. Denn gerade der Bau und der Betrieb der Einrichtung sind mit hohen Kosten und einem damit einhergehenden Risiko verbunden. Die Entscheidung ist Frau Weiskircher sehr schwer gefallen.

B├╝rgermeister Manuel Just bedauert diese Entscheidung, kann sie jedoch inhaltlich voll und ganz nachvollziehen. Dem Wunsch des Gemeinderates, eine Tr├Ągervielfalt im Angebot von Krippenpl├Ątzen zu schaffen, kann damit leider nicht nachgekommen werden.

Mit dem Postillion e.V. wurde nach der Absage von Frau Weiskircher Kontakt aufgenommen, er hat bereits die ├ťbernahme der Tr├Ągerschaft der neuen Krippe zugesagt. In den n├Ąchsten Wochen werden Gespr├Ąche zwischen der Verwaltung und dem Postillion e.V. stattfinden, um das weitere Vorgehen f├╝r den Neubau zu planen.“

Andere Gemeinden haben es vor gemacht. Jetzt ist auch Hirschberg Mitglied des Postillion e.V.

Hirschberg, 24. November 2011. (red/mh) Die Anzahl an Kinderkrippenpl├Ątze in Hirschberg w├Ąchst. Der Postillion e.V. stellt seit Anfang Oktober in Gro├čsachen beim Seniorenzentrum weitere 20 Pl├Ątzen im Ort zur Verf├╝gung. Im Ortsteil Leutershausen betreibt der, vom Jugendhilfeausschuss Rhein-Neckar als freier Tr├Ąger der Jugendhilfe anerkannte Postillion e.V., seit mehreren Jahren eine Kinderkrippe f├╝r zehn Kinder.

Von Martin Heilmann

Der Hirschberger Gemeinderat hat auf der Sitzung am Dienstag einstimmig daf├╝r votiert Mitglied des Postillionvereins zu werden. Die Mitgliedschaft f├╝r ist die Gemeinde kostenlos. [Weiterlesen…]

├ťberplanm├Ą├čige Ausgaben einstimmig beschlossen

Guten Tag!

Hirschberg, 25. Februar 2011. (red) Bei der Gemeinderatssitzung am 22. Feburar 2011 mussten die ├╝ber- und au├čerplanm├Ą├čigen Ausgaben f├╝r das Haushaltsjahr 2010 genehmigt werden. F├╝r den vom Gemeinderat beschlossenen nachtr├Ąglichen Erwerb des Grundst├╝cks f├╝r den Neubau einer Kinderkrippe beim Seniorenzentrum in Gro├čsachsen und f├╝r die Neuvermessung des gesamten Bereichs entstand beispielsweise eine weitere au├čerplanm├Ą├čige Ausgabe von 96.700 Euro

Im Deckungsring Gesch├Ąftsausgaben (B├╝robedarf, B├╝cher, Post- und Fernmeldegeb├╝hren) entstanden ├╝berplanm├Ą├čige Ausgaben in H├Âhe von 6600 Euro.

Gedeckt werden k├Ânnen diese durch ├╝berplanm├Ą├čige Einnahmen durch Geb├╝hren beim Ordnungsamt.

Weitere ├╝berplanm├Ą├čige Ausgaben der Feuerwehr

Die ├╝berplanm├Ą├čigen Ausgaben der Freiwilligen Feuerwehr in H├Âhe von rund 6000 Euro seien vor allem durch Ausstattung sowie Aus- und Fortbildungsma├čnahmen entstanden, so Just. Schon im September waren f├╝r die Anschaffung von zehn zus├Ątzlichen Einsatzjacken rund 4000 Euro Mehrausgaben entstanden. Das summiert sich auf rund 10.000 Euro. Die Deckung erfolge durch Mehreinnahmen bei Kostener├Ątze und der Konzessionsabgabe Gas.

Im Abschnitt Forst entstanden ├╝berplanm├Ą├čige Ausgaben in H├Âhe von rund 12.000 Euro. Dies sei im verursacht worden durch h├Âhere Holzhauereikosten, die entstanden seien durch einen l├Ąngeren Ausfall eines Forstwirtes aufgrund eines Arbeitsunfalls und durch h├Âhere Kosten bei der Fahrzeugunterhaltung.

Erfreuleicherweise seien diese Mehrausgaben teilweise durch Mehreinnahmen bei den Holzverkaufserl├Âsen gedeckt, der Rest flie├če durch Mehreinnahmen bei der Grundsteuer B ein, so Just.

Die Umlageabrechnung der Abwasserzweckverb├Ąnde ergebe eine Erh├Âhung von fast 27.000 Euro, die durch Mehreinnahmen in gleicher H├Âhe beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer gedeckt w├╝rden.

F├╝r den vom Gemeinderat beschlossenen nachtr├Ąglichen Erwerb des Grundst├╝cks f├╝r den Neubau einer Kinderkrippe beim Seniorenzentrum in Gro├čsachsen und f├╝r die Neuvermessung des gesamten Bereichs entstand eine weitere au├čerplanm├Ą├čige Ausgabe von 96.700 Euro.

Die Deckung erfolgt durch au├čerplanm├Ą├čigen Einnahmen (F├Ârderung LSP) sowie durch Wenigerausgaben im Bereich Grunderwerb.

F├╝r die Bauvorbereitung Seniorenzentrum Gro├čsachsen, speziell Parkbuchten, entstanden au├čerplanm├Ą├čige Ausgaben von 43.600 Euro. Diese k├Ânnen gedeckt werden durch au├čerplanm├Ą├čige Einnahmen (F├Ârderung aus LSP) und Wenigerausgaben beim Grunderwerb.

Die erfolgte Endabrechnung der Bauma├čnahme Heddesheimer Stra├če ergab eine ├╝berplanm├Ą├čige Ausgabe von 24.800 Euro, die wiederum durch Wenigerausgaben beim Grunderwerb gedeckt werde.

Diskutiert wurden die au├čerplanm├Ą├čigen Ausgaben bei der Feuerwehr. Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU) verwies nochmals darauf, dass die Feuerwehr Leutershausen die Fusion der beiden Wehren im Auge behalten und dies bei den Ausgaben auch beachten sollte.

Treiber: „Die wollen sie nicht, sondern m├╝ssen sie.“

Karl Heinz Treiber (GLH) entgegnete, die Anschaffungen und Schulungen seien notwendig, ÔÇ×die wollen sie nicht, sondern m├╝ssen sieÔÇť. Zudem seien die Mehrausgaben in den anderen Bereichen weitaus h├Âher und nicht unbedingt nachvollziehbar.

Vor allem die ├╝berplanm├Ą├čigen Ausgaben des Abwasserzweckverbandes Bergstra├če mit knapp 28.000 Euro wurde von mehreren Seiten hinterfragt.

ÔÇ×Ich bin interessiert daran, wie sich dieser Betrag zusammensetztÔÇť, sagte Gemeinderat Alexander May (FW).

ÔÇ×Die Zahl kann ich im Moment nicht begr├╝ndenÔÇť, sagte B├╝rgermeister Just.

Hier werde noch eine genaue Pr├╝fung stattfinden, erkl├Ąrte K├Ąmmerer Erich Schr├Âder.

Die Genehmigung der ├╝ber- und au├čerplanm├Ą├čigen Ausgaben erfolgte einstimmig.

Auch die Jahresvertragsverl├Ąngerung f├╝r Tiefbauarbeiten mit der Firma Josef Schnell GmbH erfolgte einstimmig.

Gemeinderat Manfred Kopp merkte an, es sei erfreulich, dass das Preisniveau gehalten werden konnte.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das hirschbergblog

Mehreinnahmen im Haushalt – ein Lichtblick, aber kein Grund zum Jubel

Guten Tag

Hirschberg, 30. September 2010. In der Gemeinderatssitzung am 28. September 2010 sagte B├╝rgermeister Manuel Just, dass sich der Haushalt der Gemeinde besser entwickelt habe, als geplant. Die insgesamt 510.000 Euro Mehreinnahmen im Verwaltungshaushalt plus Mehrausgaben in der Gewerbesteuerumlage ergeben 450.000 Euro weniger an negativer Zuf├╝hrung.

Von Sabine Prothmann

Just erl├Ąuterte in seinem Bericht, dass die Mehreinnahmen vor allem durch ein Plus bei der Gewerbesteuer, die Jahr f├╝r Jahr schwer zu planen sei, sowie durch den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und durch den Familienleistungsausgleich zustanden gekommen sei. Dies sei jedoch ein bundespolitischer Trend und nicht auf die Gemeinde zur├╝ckzuf├╝hren.

Peter Johe von den Freien W├Ąhlern war mit dem Ergebnis zufrieden: ÔÇ×Diese Zwischenbilanz gibt Hoffnung und wir werden weniger geschoren als erwartetÔÇť. Die Entwicklung sehe gut aus, denn zu den besseren Einnahmen kommen weniger Ausgaben. Dies resultiere in aus der Verz├Âgerung beim Baubeginn des Hilfeleistungszentrum sowie bei der Kostenbeteiligung am zweigleisigen OEG-Anschluss, Projekte, die in diesem Jahr nicht mehr begonnen werden. Deshalb sollte man ├╝berlegen, ob es besser sei, schon in diesem Jahr ein Darlehen aufzunehmen.

Dem Vorwurf der Gr├╝ne Liste Hirschbergs, man h├Ątte mit den Mehreinnahmen kleinere Projekte wie das Umweltf├Ârderprogramm unterst├╝tzen k├Ânnen, hielt Johe entgegen, dass man bei Haushaltsbeschluss 2009 noch in der Krise steckte und dass eine Erholung der Wirtschaft nicht vorhersehbar war.

Gemeinderat Ferdinand Graf von Wiser (CDU) bezeichnete die Mehreinnahmen als Lichtblick, der mit Vorsicht zu genie├čen sei: ÔÇ×Wir brauchen nicht jubilieren.ÔÇť An die GLH gewandt, meinte Graf von Wiser, man d├╝rfe nicht so naiv sein, zu glauben, man h├Ątte das auch anders einplanen k├Ânnen: ÔÇ×Man soll nichts verteilen, bevor der B├Ąr erlegt istÔÇť, aber die CDU freue sich ├╝ber die Situation, auch wenn sie noch nicht komfortabel sei.

ÔÇ×Auch wir k├Ânnen uns freuenÔÇť, antwortete J├╝rgen Steinle (GLH), ÔÇ×wir wollen nicht die Kasse der Gemeinde pl├╝ndernÔÇť, sondern man wolle kleine Ma├čnahmen wie das Umweltf├Ârderprogramm realisieren. Das normale Gesch├Ąft sollte auch laufen.

Just gab zu Bedenken, auch bei dem positiven Ergebnis handle es sich immer noch um ein Minus von gut einer halben Million, da m├╝sse man sich fragen, ÔÇ×was k├Ânnen wir uns erlaubenÔÇť.

Auch Hartmut Kowalinski (FDP) unterstrich, ÔÇ×wir haben nicht gespart, sondern weniger ausgegebenÔÇť, denn die Ausgaben wurden nur verschoben. Die Gewerbesteuer bezeichnete er als ÔÇ×zickige BrautÔÇť.

ÔÇ×Diese Zahlen sind erfreulich, aber nicht beruhigendÔÇť, kommentierte Dr. Horst Metzler (SPD) den Bericht des B├╝rgermeisters. Das Umweltf├Ârderprogramm der Gemeinde Hirschberg m├╝sse zun├Ąchst ├╝berarbeitet werden.

An Metzler gewandt fragte Kowalinski, ob er meine, man solle Kredite aufnehmen. ÔÇ×Dazu habe ich keine Meinung, das muss man rechnenÔÇť, entgegnete der SPD-Gemeinderat.

Nat├╝rlich pr├╝fe die Gemeinde schon zu diesem Zeitpunkt Darlehen und Zinssicherung, erkl├Ąrte Just.

Ortskernsanierung jetzt auch vermehrt f├╝r Privateigent├╝mer

Ein Punkt auf der Tagessordnung des Gemeinderates am 28. September 2010 war der Aufstockungsantrag f├╝r die Ortskernsanierung in Gro├čsachsen II. Der F├Ârderrahmen soll um 143.000 Euro erh├Âht werden.

Einstimmig wurde beschlossen, dass die Gemeinde einen Antrag beim Regierungspr├Ąsidium auf Erh├Âhung der Landesbeihilfe um 85.600 Euro stellt. Bei einem F├Ârdersatz von 60 Prozent durch das Land errechnet sich ein bei der Gemeinde verbleibender Eigenanteil von rund 57.400 Euro.

ÔÇ×Wir brauchen noch 215.000 Euro zur F├Ârderung privater Ma├čnahmenÔÇť, erl├Ąuterte Just.

Die CDU k├Ânne dem nur zustimmen, so Karin Kunz. Die Sanierungsm├Âglichkeiten seien gut und viel genutzt worden.

Auch Eva-Marie Pfefferle (SPD) hielt es f├╝r sinnvoll, dass die Ortskernsanierung durch einen Aufstockungsantrag erweitert wird. Vor allem, um dadurch die Nutzung durch Private zu erm├Âglichen. Wenn die Sanierung gef├Ârdert werde, w├╝rde auch das Kaufinteresse steigen.

Johe unterstrich ebenfalls, dass die Gemeinde bislang gro├čen Nutzen aus den F├Ârdermitteln ziehen konnte und sieht jetzt auch f├╝r Private eine gro├če Chance mit kleineren Antr├Ągen.

ÔÇ×Wir haben den Privateigent├╝mern nichts weggenommen f├╝r eigene Ma├čnahmenÔÇť, stellte Just klar. Auch mit den Privaten seien Vorgespr├Ąche gef├╝hrt worden.

Den Nutzen im Sinne des Gemeindewohls halte er f├╝r mindestens genauso wertvoll wie den Nutzen von Privateigent├╝mern, betonte Metzler.

Kein Spielraum mehr f├╝r weitere Investitionen

├ťberplanm├Ą├čige Ausgaben von gut 4000 Euro f├╝r die Feuerwehr in Leutershausen standen als n├Ąchster Punkt auf der Tagesordnung. Im Verwaltungshaushalt 2010 stehen f├╝r die Anschaffung von zehn Einsatzjacken f├╝r die Freiwillige Feuerwehr Leutershausen 4500 Euro zur Verf├╝gung. Durch einen Kommunikationsfehler, wie sich Just „vorsichtig“ ausdr├╝ckte, wurden 20 bestellt und geliefert.

ÔÇ×Bei der Feuerwehr gibt es jetzt kein Spielraum mehr f├╝r InvestitionenÔÇť, betonte der B├╝rgermeister und lie├č anklingen, dass er bei den Verantwortlichen seinen Unmut ├╝ber die zuviel bestellten Jacken ge├Ąu├čert habe.

Die Feuerwehr denke weit voraus, nach dem Motto: ÔÇ×Was ich hab-ÔéČÔäó, das hab-ÔéČÔäó ichÔÇť, kommentierte Gemeinderat Fritz Bletzer (FW) ironisch das Verhalten der Leutershausener Wehr.

Matthias Dallinger (CDU) wollte wissen, ob bei der Anschaffung der Jacken auch ber├╝cksichtigt wurde, dass sich die beiden Wehren, Leutershausen und Gro├čsachen, auf dem Weg einer Vereinigung bef├Ąnden. Er hoffe nicht, dass die Jacken dann nicht mehr zu gebrauchen seien.

Mit ÔÇ×die beiden Wehren n├Ąhern sich mit gro├čen Schritten an, es wird an einem Strang gezogenÔÇť, beruhigte B├╝rgermeister Just die Bedenken des Gemeinderats Dallinger.

Der Beschlussvorschlag einer ├╝berplanm├Ą├čigen Ausgabe in H├Âhe von 4095,89 Euro wurde einstimmig angenommen. Gedeckt werden soll die Mehrausgabe durch Einsparung im Verm├Âgenshaushalt in gleicher H├Âhe.

ÔÇ×Unsere Kan├Ąle werden immer ├Ąlter, genau wie wirÔÇť

Aufgrund des lang anhaltenden Winters 2009/2010 und der immer ├Âfter auftretenden Extremniederschl├Ągen waren im Bereich Abwasserbeseitigung (Kanalnetzunterhaltung) vermehrt Reparaturen notwenig geworden. Die ├╝berplanm├Ą├čigen Ausgaben beliefen sich auf 39.000 Euro, so Just. Einstimmig wurden diese Ausgaben genehmigt. Die Finanzierung wird durch weniger Ausgaben im Bereich Stra├čen- und Geb├Ąudeunterhaltung gedeckt.

ÔÇ×Diese Ausgaben sind wie das Wetter, n├Ąmlich unvorhersehbarÔÇť, sagte Dr. J├Ârg Boulanger (CDU).

ÔÇ×Unsere Kan├Ąle werden immer ├Ąlter, genau wie wirÔÇť, deshalb sollte man von vorneherein einen gr├Â├čeren Betrag im Haushalt einplanen, so Eva-Marie Pfefferle. Und erntete mit diesem Einwurf Lacher, aber auch Zustimmung.

Aus der nicht-├Âffentlichen Gemeinderatssitzung vom 27. Juli 2010 gab B├╝rgermeister Just bekannt, dass dem Erbbauvertrag mit den Partnern FWD Dossenheim, Evangelische Heimstiftung und dem Verein Postillon e.V. f├╝r das Seniorenzentrum und die Kinderkrippe zugestimmt wurde.

Neben dem Antrag der GLH (wir berichteten) stellten die Freien W├Ąhler einen Antrag zur Errichtung einer weiteren Trainingshalle. Diese Antr├Ąge nahm der B├╝rgermeister zur Kenntnis.

Einvernehmlich f├╝r Kinderkrippe

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Guten Tag!

Hirschberg, 03. August 2010. Auch der Bauantrag f├╝r die Kinderkrippe, die vom Verein „Postillon e. V.“ (Wilhelmsfeld), betrieben werden wird, ist einstimmig durch den Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt beschlossen worden.

Am 23. Juli 2010 war der Bauantrag f├╝r die Kinderkrippe f├╝r Kleinkinder im Alter von acht Wochen bis drei Jahre eingegangen.

Ausnahmen wurden nicht beantragt. Insgesamt betr├Ągt der Anteil der bebauten Fl├Ąche damit GRZ 0,57 (57 Prozent Bebauung). CDU-Gemeinderat Dr. J├Ârg Boulanger hatte bei der Verhandlung in Richtung der GLH noch davon gesprochen, dass diese sich 0,4 w├╝nschte, 0,6 bef├╝rchtete und jetzt 0,5 erhalte. Tats├Ąchlich ist dies also nicht zutreffend.

Siehe auch: Das Seniorenzentrum kann ab Oktober gebaut werden.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das hirschbergblog

Das Seniorenzentrum kann ab Oktober gebaut werden

Guten Tag!

Hirschberg, 03. August 2010. Der Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt (ATU) hat einstimmig den Bauantrag f├╝r das Pflegeheim beschlossen. F├╝r den Bau des „Betreuten Wohnens“ war dies nicht notwengig, weil es sich um einen Wohnbau handelt.

Der Bauantrag des Investors FWD Hausbau- und Grunst├╝cks GmbH (Dossenheim) vom 22. Juli 2010 h├Ąlt sich an die ├Ârtlichen Bauvorschriften und enth├Ąlt keine Antr├Ąge auf Ausnahmen oder Befreiungen. Insgesamt wird ein Komplex mit 48 Pl├Ątzen entstehen.

Statt der bislang angenommen Grundfl├Ąchenzahl (GRZ) von 0,6 (60 Prozent des Grundst├╝cks werden bebaut), sind es laut Verwaltungsvorlage nur noch 0,5 GRZ. Das Pflegeheim wird auf einer Fl├Ąche von 1437 Quadratmetern entstehen, das Betreute Wohnen auf 867,5 Quadratmeter, der bestehende Turm hat eine Fl├Ąche von 22,45 Quadratmetern und die Nebenanlangen werden 508,9 Quadratmeter einnehmen. Zusammen sind das 2836 Quadratmeter des insgesamt 5678 Quadratmeter gro├čen Areals zwischen Riedweg und Rosengartenstra├če in Gro├čsachsen.

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Modell: Hier ist das "Betreute Wohnen" zu sehen.

Unterhalb des Pflegeheims befindet sich eine Tiefgarage mit 35 Stellpl├Ątzen. Notwenig waren je ein Stellplatz f├╝r 12 Pflegeheimbewohner, also insgesamt vier.

Im Fall des Betreuten Wohnens musste kein Antrag genehmigt werden. HIer entstehen 27 Wohnungen. Nach Vorgabe der Verwaltung (Landesbauordnung ┬ž 51, Abs. 1, Nr. 1) wurde das Kenntnisgabeverfahren gew├Ąhlt, da „Betreutes Wohnen“ als „Wohngeb├Ąude“ anzusehen sei. Da das Bauvorhaben keine Ausnahmeantr├Ąge stellte und der Antrag im Rahmen der Festsetzungen des Bebaunungsplans erstellt wurde.

W├Ąhrend sich Freie W├Ąhler, CDU und FDP grunds├Ątzlich einverstanden erkl├Ąrten, sagte Birgit Knoblauch (GLH): „Wir wollten ein Wohnen im Gr├╝nen und bedauern, dass unsere ├Âkologischen Ideen nicht umgesetzt werden. Wir stimmen trotzdem zu, weil wir uns auf das Seniorenzentrum und die Kinderkrippe freuen.“

Eva-Marie Pfefferle (SPD) sagte: „Ganz besonders hervorzuheben ist f├╝r uns die gute Kooperation zwischen FWD, TVG und Gemeinde.“

Im Vorfeld hatte es immer wieder Bedenken gegeben, dass der Spielbetrieb des TVG, dessen Grundst├╝ck gegen├╝ber dem neuen Geb├Ąude f├╝r das „Betreute Wohnen“ liegt, zu Klagen seitens der k├╝nftigen Mieter f├╝hren k├Ânnte. Dieses Klagerisiko soll durch den Eintrag zul├Ąssiger Dezibelwerte ins Grundbuch aus der Welt geschafft sein.

Jetzt wird der Antrag noch vom Baurechtsamt gepr├╝ft. B├╝rgermeister Just rechnet bis Mitte September mit einer Genehmigung. Baubeginn k├Ânnte dann im Oktober sein. Zwischen November 2011 und Februar 2012 sollen dann das Seniorenzentrum und eine Kinderkrippe errichtet sein.

Die Fotos zeigen das Modell, das FWD in der Sitzung ausgestellt hat.
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Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das hirschbergblog

Seniorenzentrum: Wie aus Ideen und W├╝nschen ein Plan wurde, der anders ist als geplant

Guten Tag!

Hirschberg, 08. April 2010. Als „Sechser im Lotto“ bezeichnete B├╝rgermeister Manuel Just im Sommer 2008 das geplante Seniorenzentrum. Zwei Jahre sp├Ąter gibt es „zu wenig Platz f├╝r die vielen gro├čen W├╝nsche“.

Investor und Betreiber stehen fest – zus├Ątzlich sind noch eine Tiefgarage und eine Kinderkrippe mit in den Bebauungsplan genommen worden. Seit einiger Zeit gibt es einen Konflikt mit dem TVG, der Nachteile bef├╝rchtet.

Ab Freitag, den 09. April 2010 geht der Bebauungsplan in die Offenlage – B├╝rgerInnen und Betroffene k├Ânnen dann bis zum 10. Mai 2010 Einw├Ąnde vorbringen.

Dokumentation: Chronologie eines ehrgeizigen Projekts – das geplante Seniorenzentrum

Hinweis:

  • Sofern nicht anders gekennzeichnet, stammen Zitate in Anf├╝hrungszeichen aus der Berichterstattung der Weinheimer Nachrichten (WN). Au├čerdem zitieren wir den Mannheimer Morgen (MM) und die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) sowie unsere Berichterstattung.
  • GLH steht f├╝r Gr├╝ne Liste Hirschberg, FW f├╝r Freie W├Ąhler Hirschberg e.V., CDU, SPD und FDP setzen wir als bekannt voraus.
  • Da das hirschbergblog erst Mitte Dezember 2009 seine Berichterstattung aufgenommen hat, gibt es erste Berichte aus unserer Redaktion zum Thema mit der Gemeinderatssitzung im Januar 2010.
  • Die Dokumentation hat den Anspruch „umfassend“ zu sein. Eine „Vollst├Ąndigkeit“ k├Ânnen wir auch wegen der notwendigen Verk├╝rzung nicht garantieren. Wir haben uns bem├╝ht, wesentliche Argumente, Fakten, Informationen und Zitate wiederzugeben – so wie sie in den relevanten Medien berichtet wurden.
  • „Fette“ Schriftmerkmale sind durch die Redaktion vorgenommen und sollen die Aufmerksamkeit lenken. Zum einen auf Datum, ├ťberschrift und Quelle, zum anderen auf pr├Ągnante Aussagen oder aus Sicht der Redaktion wichtige Informationen.“
  • Die Lekt├╝re unserer Dokumentation dauert bestimmt gut eine halbe Stunde: Wer sich f├╝r das Thema interessiert, nimmt sich diese. Sie k├Ânnen auch schneller lesen und sich von den „gefetteten“ Informationen leiten lassen.
  • Hinweise und Erg├Ąnzungen zum Thema nimmt die Redaktion gerne entgegen (redaktion (at) hirschbergblog.de)

30. Juli 2008
„Betreutes Wohnen im Garten“

Die WN berichtet ├╝ber einen „Sechser im Lotto“, wie B├╝rgermeister Just den geplanten Standort im „erweiterten Sanierungsgebiet Gro├čsachsen 2“ nennt. Bis zu 60 Prozent F├Ârderung durch das Land solle es f├╝r die Gemeinde geben – insgesamt rund 960.000 Euro im Falle einer Bewilligung. Die Gemeinde wolle das Geld vor allem f├╝r den Grundst├╝ckserwerb nutzen – 5238 Quadratmeter soll die Gesamtgr├Â├če sein.
B├╝rgermeister Just wird zitiert, dass der Standort viele Vorteile habe, „etwa die N├Ąhe zur OEB, zum ├ärztehaus oder zum neuen Ortsplatz an der Tabakfabrik“. GLH, SPD und CDU begr├╝├čen das Projekt, Fritz Bletzer von den FW will sich auf die Lage der Geb├Ąude nicht festlegen.
Zu diesem Zeitpunkt seien Investor und Betreiber noch nicht bekannt, wird berichtet.

30. Juli 2008
ÔÇ×Das ist wie ein Sechser im Lotto“

Die RNZ schreibt ├╝ber die vorangegangene Gemeinderatssitzung: „Zuvor hatten Michael Pichler und Timo Munzinger von der „STEG Stadtentwicklung S├╝dwest GmbH Stuttgart“ ihre Vorschl├Ąge f├╝r das Gebiet erl├Ąutert. Pichler machte deutlich, dass zwei Drittel der befragten Einwohner dem Sanierungsverfahren positiv gegen├╝ber st├╝nden. Jeder Geb├Ąude-Inhaber in diesem Gebiet kann „20 bis 30 Prozent der ihm entstehenden Kosten geltend machen“, erkl├Ąrte Just.“

21. August 2008
„Zentrum f├╝r Senioren kommt im Jahr 2010“

„Im Herbst 2010 soll das Seniorenzentrum im Ortsteil Gro├čsachsen errichtet sein“, schreibt WN-Redakteur Hans-Peter Riethm├╝ller am 21. August 2008. Er berichtet weiter, dass die Gemeinde seit Jahren nach einem Grundst├╝ck von rund 3.000 Quadratmetern suche. Zwei Fl├Ąchen in Gro├čsachsen und Leutershausen seien im Blick gewesen – „am Ende scheiterten die Verhandlungen jedoch am Preis. 500 Euro pro Quadratmeter wollten die Eigent├╝mer haben.“
„Zu einem Preis deutlich unter 500 Euro haben wir gekauft“, wird der B├╝rgermeister zitiert. Im Haushalt standen daf├╝r 720.000 Euro bereit. Wieder wird die „ideale Lage“ beworben, diesmal erg├Ąnzt durch die N├Ąhe zum Hotel Krone und dem Z├Ąhringer Hof. Auch die Anwohner k├Ânnten von Landeszusch├╝ssen profitieren, allerdings nur in H├Âhe von 30 Prozent der Investitionen.
„Der B├╝rgermeister rechnet mit 30 bis 35 Seniorenwohnungen und 35 bis 40 Pflegepl├Ątzen“, schreibt Riethm├╝ller.
Es werde ein „Park“ entstehen und der Wasserturm solle erhalten bleiben.

11. Oktober 2008
ÔÇ×Wohnen im Alter“ geht auch die Jugend an“

Die RNZ schreibt: „Auf dem 5.500 Quadratmeter gro├čen Grundst├╝ck werde ein zwei-, vielleicht ein dreigesch├Âssiges Geb├Ąude, aber „kein Klotz“ entstehen. St├Ądtebaulich sei es daher „schwierig“, ├╝ber 80 Pl├Ątze anzubieten. F├╝r Just war klar: Das seniorenzentrum wird sich organisch in die vorhandene Bebauung einf├╝gen. „Quadratisch, praktisch, gut“ werde es nicht sein. „Wir legen Wert auf Qualit├Ąt“, betonte der Verwaltungschef. Dazu z├Ąhlt auch eine gro├čz├╝gige Gartenanlage, die sich der Gemeinderat w├╝nsche. Eine Parkstruktur sei „ein absoluter Traum“.“

13. Oktober 2008
„Seniorenzentrum wird sich dem Ortsbild anpassen“

Im Jahr 2009 soll es einen Seniorentag geben. Es wird ├╝ber die Altersverteilung in Hirschberg berichtet. Zusammengerechnet sind 42,5 Prozent der Bev├Âlkerung (9.481 Personen) ├Ąlter als 50 Jahre – „laut Just eine gro├če Herausforderung“.
„Einen Klotz wird es nicht geben. Die Einrichtung wird sich an den organisch gewachsenen Ort anpassen“, wird der B├╝rgermeister zitiert. Wichtig sei es, den Bedarf an Pl├Ątze in der Einrichtung zu ermitteln.

16. Oktober 2008
„Just war als Moderator gefragt“

Die RNZ schreibt ├╝ber den Ausschuss f├╝r Umwelt und Technik: „Christian W├╝rz hatte zu guter Letzt ein Anliegen. Der CDU-Politiker regte an, im Rahmen der Planungen f├╝r das Seniorenzentrum in Gro├čsachsen die Erschlie├čung der westlichen H├Ąuser in der Landstra├če von Westen ins Kalk├╝l zu ziehen. Just sicherte ihm zu, das Anliegen zu ber├╝cksichtigen.“

30. Oktober 2008
„Hohe Gewerbesteuer, keine Schulden“

In einem Bericht ├╝ber den Haushalt 2009 hei├čt es: „Durch Hilfeleistungszentrum, Seniorenzentrum und OEG-Ausbau schrumpfen jedoch die R├╝cklagen, und in den Jahren 2010 bis 2012 entstehe ein Kreditbedarf in H├Âhe von rund 1,8 Millionen Euro. Justs wichtigste Botschaft lautete jedoch, dass die Gemeinde trotz des Angehens der Projekte nach wie vor in der Lage sei, ohne Kredite ihren Haushalt auszugleichen.“

09. Dezember 2008
ÔÇ×Ein Leben lang in Hirschberg…“

Die RNZ schreibt ├╝ber eine Fragebogenaktion, wie sich „Senioren ihre Lebens- und Wohnsituation vorstellen“. „Der Bogen ist in drei Teile gegliedert, erhebt anonymisiert und vertraulich neben allgemeinen Angaben zur Person und zur Wohnsituation auch Daten zum sozialen Umfeld. „Der Fragenbogen geht ├╝ber das Seniorenzentrum hinaus“, betonte Just. Er bilde „das kunterbunte Leben“ in Hirschberg ab und diene dazu, „politisch Konsequenzen“ zu ziehen, erl├Ąuterte das Gemeindeoberhaupt. Der Fragenkatalog ist ├╝ber die VdK- und AWO-Ortsvereine erh├Ąltlich. Er liegt auch im Rathaus, den B├╝chereien und in der „Alten Villa“ aus. Auch ├╝ber die Homepage der Gemeinde (www.hirschberg-bergstrasse.de) ist das Papier zu erhalten.“

10. Dezember 2008
„Wie leben die Senioren heute in der Gemeinde?“

WN: „B├╝rgermeister Just verspricht sich von den Antworten weitere Hinweise f├╝r das geplante Seniorenzentrum am Riedweg.“ In diesem Bericht sollen 44 Prozent der Bev├Âlkerung oder 3946 Personen in Hirschberg ├╝ber 50 Jahre alt sein. (Anm. d. Red.: Gemessen an 9.481 Personen, siehe Bericht 13. Oktober 2008, sind das aber 41,6 Prozent).
Weiter wird berichtet, dass die Gemeinde ein „Rechtsgutachten“ einhole, ob das Projekt ausgeschrieben werden m├╝sse. Der Zeitplan verschiebt sich erstmals. Nun soll das Seniorenzentrum Ende 2010 / Anfang 2011 fertig sein.“

24. Dezember 2008
„Stillstand bedeutet f├╝r mich R├╝ckschritt“

RNZ-Redakteur Lutz Engert interviewt B├╝rgermeister Just. Der sagt, das Seniorenzentrum kommt „definitiv“ nicht so teuer und der Zeitplan wird eingehalten.

29. Dezember 2008
„2009 rollen die Bagger im Sterzwinkel“

Im MM erscheint ein Interview mit B├╝rgermeister Just, das von von WN gef├╝hrt wurde, aber nicht im Archiv der WN auftaucht: „Aufgrund des Hilfeleistungszentrums blieb das Seniorenzentrum in Gro├čsachsen auf der Strecke.“ Probleme gebe es mit dem europ├Ąischen Wettbewerbsrecht und der Frage, ob das Grundst├╝ck an den Investor gehen k├Ânne. Ende 2009 solle der Bau beginnen. „Sie sehen, dass beim Senioren- und Hilfeleistungszentrum schon viel passiert ist. Wir biegen jetzt auf die Zielgerade ein“, sagt der B├╝rgermeister.

31. Dezember 2008
„Bickel-Haus, Bibelgarten und Bauarbeiten“

Die RNZ bringt einen „alphabetischen Jahresr├╝ckblick“: „S wie seniorenzentrum: F├╝r die Einrichtung gibt der Gemeinderat gr├╝nes Licht und genehmigt Gelder f├╝r den Kauf von Grundst├╝cken. Bis Ende 2010 sollen im Gro├čsachsener Riedweg 30 bis 40 Pl├Ątze im „Betreuten Wohnen“ und ebenso viele f├╝r die Pflege entstehen.“

05. Januar 2009
„Dieses Jahr keine Zeit f├╝r Pausen und Erholung“

Die WN berichten, dass die Gemeinde Grundst├╝cke im Ortskern von Gro├čsachsen f├╝r das Seniorenzentrum erworben habe. Das Jahr 2009 lasse keine Zeit f├╝r Pausen und Erholungen, berichten die WN. „Jetzt gelte es, die Planungsvoraussetzungen f├╝r den Neubau des Seniorenzentrums zu schaffen. Angedacht sei eine Kombination von seniorenbetreutem Wohnen und einem Pflegeheim, sagte Just und k├╝ndigte eine „dem Ortsbild angepasste Anlage mit einer gro├čz├╝gigen Gartenlandschaft im Herzen Gro├čsachsens“ an.“
Weiter hei├čt es in dem Bericht: „Der B├╝rgermeister ging auch auf das Thema Kinderbetreuung ein: Die Zielsetzung, bis 2013 f├╝r 35 Prozent der unter Dreij├Ąhrigen einen Betreuungsplatz anzubieten, lasse sich in Hirschberg „leicht“ erreichen, das werde aber einen stattlichen Betrag kosten.“

Anmerkung der Redaktion: Bis Ende M├Ąrz/Anfang April fehlt es weiteren detaillierten Berichten zum Seniorenzentrum – zumindest in den elektronischen Archiven von WN, RNZ und MM.

30. M├Ąrz 2009
ÔÇ×Mehrheit der Gro├čsachsener w├Ąre f├╝r inner├Ârtlichen Markt“

Die RNZ berichtet von einem „Rundgang“ der GLH: „Der Rundgang f├╝hrte die Teilnehmer durch die Breitgasse ├╝ber die B 3 zum Marktplatz. An dessen Nordseite, wo heute noch einige Reihen Rebst├Âcke sich befinden, wird ein Seniorenzentrum entstehen. „Die Menschen sollen sich hier wohlf├╝hlen“, betonte Maul-Vogt. Deshalb sollten keine Geb├Ąude-Kl├Âtze hier errichtet werden. Au├čerdem w├╝nsche sich die GLH ein umfassendes Konzept f├╝r das Seniorenzentrum, das auch die Tages- und Kurzzeitpflege bed├╝rftiger Menschen in Gro├čsachsen enthalte.“

04. April 2009
„Alter werden in Hirschberg“

Die WN berichten zum „Seniorentag“ am 05. April 2009 in der Martin-St├Âhr-Schule vorab: Das Motto lautet „├Ąlter werden in Hirschberg…“. Die Er├Âffnung durch B├╝rgermeister Manuel Just findet um 14.15 Uhr statt. Um 15 Uhr h├Ąlt er einen Vortrag zum Thema „Das zuk├╝nftige Hirschberger Seniorenzentrum und Ergebnisse des Seniorenfragebogens“. Neben weiteren Vortr├Ągen rund um das Thema „Wohnen im Alter“, die um 15.15 und um 15.30 Uhr gehalten werden, sind zahlreiche Vereine und Organisationen mit St├Ąnden vertreten.

06. April 2009
„Auch im Alter will niemand die Gemeinde Hirschberg verlassen“

Die WN berichten, dass 466 B├╝rger im Alter zwischen 40 und 85 Jahren sich an der Seniorenbefragung beteiligt h├Ątten, was einem Anteil von 8,2 Prozent der Bev├Âlkerung entspreche. „Just relativierte diese Zahl jedoch; f├╝r ihn sei viel wichtiger, dass von den ├╝ber 65 Jahre alten Menschen 13,2 Prozent teilnahmen.
„Die Ergebnisse best├Ątigen den von der Gemeinde eingeschlagenen Weg. 436 B├╝rger oder 97 Prozent wollen Hirschberg im Alter nicht verlassen. Die Mehrheit der Befragten (375/82 Prozent) besitzt keine altersgerechte Wohnung. Die Mehrheit (306/69 Prozent) kann sich Betreutes Wohnen vorstellen. Das Mieten einer solchen Wohnung wird hierbei bevorzugt (262/81 Prozent). Entscheidend sind f├╝r die Bev├Âlkerung zudem bezahlbare Preise (291/63 Prozent).“
„Wir sind mit dem Betreuten Wohnen und der Pflege auf einem guten Weg“, wird der B├╝rgermeister zitiert. Weiterhin ist von 5600 Quadratmeter Grunst├╝cksgr├Â├če und einer „gro├čz├╝gigen Gartenlandschaft“ die Rede.
„Klare Aussagen gab es auch f├╝r die Ausstattung des Seniorenzentrums. So bevorzugen 201 B├╝rger (63 Prozent) eine zweckm├Ą├čige Ausstattung, bevorzugt werden zwei Zimmer. An Dienstleistung im Seniorenzentrum werden an erster Stelle mit 266 Nennungen Reinigungsdienste angef├╝hrt, gefolgt von den Mahlzeiten (169).“

06. April 2009
„Senioren wollen weiter in hirschberg leben“

Die Rhein-Neckar-Zeitung schreibt zum gleichen Thema: „Zumal die Mehrheit der Senioren, immerhin 82 Prozent, nicht ├╝ber altersgerechte Wohnungen verf├╝gt. Allerdings konnte sich nicht jeder Befragte einen Umzug in eine Einrichtung f├╝r „Betreutes Wohnen“ (69 Prozent) beziehungsweise ein Pflegeheim (82 Prozent) vorstellen. Mehrgenerationenh├Ąuser oder eine Seniorenwohngruppe waren f├╝r die Hirschberger als Wohnm├Âglichkeiten im Alter ebenso denkbar wie der Verbleib in den eigenen vier W├Ąnden. Wichtig aber: Wer sich f├╝r „Betreutes Wohnen“ aussprach, der wollte ├╝berwiegend keine Wohnung kaufen. ├ťber 80 Prozent der Befragten sprachen sich daf├╝r aus, zur Miete zu wohnen. „Wir werden diese Informationen an den Investor weiterleiten“, sagte Just. Er beruhigte aber gleichzeitig alle Kaufinteressenten. „Das wird es auch geben.“

20. April 2009
ÔÇ×Wetterfest, widerstandsf├Ąhig und willensstark“

Die RNZ berichtet ├╝ber einen Rundgang der Freien W├Ąhler: „Zum Abschluss warf die FW-Schar einen Blick auf den Standort f├╝r das geplante Seniorenzentrum am Marktplatz. TVG-Tennisabteilungsleiter J├╝rgen Kirsch dachte laut ├╝ber einen Durchgang zum Vereinsgel├Ąnde nach. Auch wenn es im Gesamtverein andere Stimmen gebe, betonte er: „Wir von der Tennisabteilung sind daf├╝r offen.“ Das h├Ârten Kopp, Johe und Co. gerne – und der Wettergott schien auch ganz zufrieden. Schlie├člich weinte Petrus am Ende des Rundgangs immer noch Freudentr├Ąnen.“

30. April 2009
Die WN berichten, dass sich in „nicht-├Âffentlicher Sitzung“ m├Âgliche Betreiber f├╝r das Seniorenzentrum vorstellen.

04. Mai 2009
„Seniorenzentrum mit Naherholungsfunktion“

Als Fl├Ąche werden im Bericht der WN weiter „5.600 Quadratmetern zwischen Rosengartenstra├če und Riedweg“ genannt. Es sollen nun aber 30 Appartements f├╝r betreutes Wohnen und 60 Pflegepl├Ątze entstehen.
Im Juni 2009 solle im Gemeinderat ├╝ber den Investor entschieden werden; „im April 2010 werde mit dem Bau begonnen, im Fr├╝hjahr 2011 k├Ânne mit der Fertigstellung gerechnet werden.“ Weiter hei├čt es: „Was die Kosten der Wohnungen angehe, strebe man eine sozialvertr├Ągliche Staffelung an. Das Areal wird von einer gro├čz├╝gigen Gartenlandschaft umgeben sein, die mit Wegen durchzogen ist.“

06. Mai 2009
„B├╝rger wollen im Alter Gemeinde nicht verlassen“

Die WN berichten ├╝ber die Vorstellung der Ergebnisse der Senioren-Umfrage durch den B├╝rgermeister im Verwaltungsausschuss. „334 Personen w├╝rden sich b├╝rgerschaftlich ehrenamtlich engagieren, die gro├če Mehrheit (250 Personen) im Bereich Nachbarschaftshilfe. Um Hirschberg noch attraktiver f├╝r Senioren zu gestalten, bevorzugen 218 Personen „lebendige Ortsmittelpunkte“, hei├čt es in den WN.
Und: „Die Wege durch das Gel├Ąnde des Seniorenzentrums verbindet die Rosengartenstra├če mit dem Riedweg, wobei eine zus├Ątzliche Verbindung zur Tennisanlage des TVG angestrebt wird. Da es beim 1. Seniorentag viele Nachfragen zum Neubau des Seniorenzentrums gab, sollte dies auch der Schwerpunkt beim 2. Seniorentag sein, wenn beispielsweise Miet- beziehungsweise Kaufkonditionen, Betreiberkonzept und Bezugsfertigkeit bekannt sind.“

07. Mai 2009
„Noch kein Appetit auf Mittagstisch“

Die WN berichtet ├╝ber den Wunsch eines Viertels der befragten Senioren, einen Mittagstisch einzurichten. Den gibt es schon, nur vier bis f├╝nf Personen nehmen diesen in Anspruch. Bernd Lauterbach, Leiter des Familienb├╝ros k├╝ndigt an, sich darum zu k├╝mmern.
„F├╝r FW-Fraktionssprecher Peter Johe und f├╝r SPD-Gemeinder├Ątin Eva-Marie Pfefferle sind die Ergebnisse des Fragebogens eine gute Grundlage f├╝r den Betreiber des Seniorenzentrums. FDP-Gemeinderat Hartmut Kowalinski regte an, das Zusatzangebot Mehrgenerationenhaus im Auge zu behalten. GLH-Gemeinder├Ątin Regina Beck machte sich stark daf├╝r, bei den R├Ąumlichkeiten im Seniorenzentrum alle Optionen offen zu lassen. Sowohl Mehrgenerationenhaus als auch Senioren WGs seien f├╝r sie denkbar.

07. Mai 2009
„Senioren w├╝nschen sich ÔÇ×Ein Leben lang Hirschberg“

Die RNZ berichtet: „Stichwort Pflege: Im Falle einer Pflegebed├╝rftigkeit k├Ânnen sich 82 Prozent laut Umfrage einen Umzug ins Seniorenzentrum vorstellen. M├Âglichen Bedenken gegen ein Pflegeheim k├Ânnten, so die Erkenntnis aus der Fragebogenaktion, durch ein zus├Ątzliche Freizeit- und Bewegungsangebote, geringe Kosten und ein attraktives Geb├Ąude samt sch├Âner Au├čenanlage begegnet werden. Dennoch: F├╝r eine beachtliche Zahl der hirschberger ist auch eine andere Wohnform im Alter denkbar: zum Beispiel in Seniorenwohngemeinschaften (39 Prozent) und Mehrgenerationenh├Ąusern (54 Prozent).“

20. Juni 2009
„Ein Vorbild f├╝r das geplante Seniorenzentrum“

Die WN berichten von einem Ausflug der GLH-Gemeinder├Ąte J├╝rgen Steinle und Monika Maul-Vogt. Diese besuchen eine Anlage f├╝r betreutes Wohnen in Heddesheim am Dorfplatz: Hier sind 20 Wohneinheiten in drei Geb├Ąuden geschaffen worden, zus├Ątzlich gibt es Gesch├Ąfte und medizinische Dienstleister. Der Heddesheimer Gr├╝nen-Gemeinderat Klaus Schuhmann pr├Ąsentiert die Anlage.
„Schumann erl├Ąuterte au├čerdem, dass durch die Teilungserkl├Ąrung zwischen Gemeinde und Investor sichergestellt sei, dass die Wohnungen ausschlie├člich f├╝r betreutes Wohnen genutzt werden k├Ânnen. Sie stehen dar├╝ber hinaus nur f├╝r Bewohner ab 60 Jahren oder mit nachgewiesener Schwerbehinderung zur Verf├╝gung. Deren Mietpreis betr├Ągt 6 bis 6,50 Euro pro Quadratmeter. Die zus├Ątzlichen Kosten, die Betreuungspauschale, gliedert sich in einen Sockelbetrag und ein Entgelt f├╝r weitere Wahlleistungen, je nach Wunsch und Bedarf der Bewohner.“

23. Juni 2009
„Investor f├╝r Seniorenzentrum“

Die WN berichten: „Erstmals seit Jahren m├╝ssen im Nachtragshaushalt die entstehenden Ausgaben teilweise ├╝ber Darlehen finanziert werden. Ein Kredit ├╝ber 515000 Euro soll demnach aufgenommen werden. Drastisch ist der Einbruch bei der Gewerbesteuer; 2,4 Millionen waren eingeplant, jetzt sind es noch 1,8 Millionen.“ Ein Investor sei gefunden worden.

24. Juni 2009
„FWD Hausbau erh├Ąlt Zuschlag f├╝r das Seniorenzentrum“

„GLH und CDU h├Ątten den Punkt gerne von der Tagesordnung genommen. GLH-Fraktionssprecher J├╝rgen Steinle fehlten noch Informationen, insbesondere was den Betreiber anbelangt. CDU-Gemeinderat Christian W├╝rz sah dies ├Ąhnlich. Doch die „schwarz-gr├╝ne“ Koalition scheiterte mit ihrem Antrag an den zehn Gegenstimmen von Freien W├Ąhlern, SPD, FDP und B├╝rgermeister Manuel Just„, schreiben die WN.
Das Investitionsvolumen liege laut Just zwischen f├╝nf und acht Millionen Euro. „Das Seniorenzentrum solle 30 bis 40 Pl├Ątze f├╝r Betreutes Wohnen und 30 bis 40 Pflegepl├Ątze besitzen. Auf dem 5500 Quadratmeter gro├čen Grundst├╝ck soll eine gro├čz├╝gige Parklandschaft entstehen; der Wasserturm soll erhalten bleiben.“ Im Rennen gegen die Firma Diringer und Scheidel machte FWD den Punkt. 14 Kriterien habe der Anforderungskatalog gehabt: „Zu diesen Entscheidungskriterien z├Ąhlten Punkte wie etwa Versiegelung, Anzahl der Wohnungen, Turml├Âsung, Kaufpreis, Erbpachtsangebot, Bebauungsplan oder Mitentscheidungsrecht der Gemeinde beim Betreiber.“ Es gibt zehn Ja-Stimmen und acht Enthaltungen.

24. Juni 2009
„Finanzkrise trifft Hirschberg sehr hart“

B├╝rgermeister Manuel Just ist erst zwei Jahre im Amt und schon bringt er den zweiten Nachtragshaushalt ein„, schreibt Hans-Peter Riethm├╝ller in den WN: „Urspr├╝nglich wollte Hirschberg ohne Kredite auskommen. Aufgrund der Vielzahl von Investitionsma├čnahmen und der g├╝nstigen Zinsen nimmt man nun doch ein Darlehen ├╝ber 515000 Euro auf.“

25. Juni 2009
„Die Betreiberfrage ist noch offen“

Die WN schreiben: „Wir sind nicht gegen die Firma FWD Hausbau oder den Bau generell. Aber der Betreiber ist f├╝r uns das wichtigste Element und hier besteht noch viel Gespr├Ąchs- und Informationsbedarf“, erkl├Ąrte der Fraktionssprecher der Gr├╝nen Liste Hirschberg (GLH), J├╝rgen Steinle, im Gemeinderat zum Thema „Investor/Bautr├Ąger“ f├╝r das Seniorenzentrum. ├ähnlich begr├╝ndete auch Christian W├╝rz die Enthaltung von vier CDU-Gemeinder├Ąten hierzu: „Wir wollen nicht aus einem Bauchgef├╝hl heraus entscheiden. Das soll aber keine Entscheidung gegen FWD sein.“
„Unser Problem ist, dass es gleich zwei beste Firmen gibt“, sagte Karl Heinz Treiber (GLH) zur Entscheidungsfindung zwischen FWD Hausbau und Diringer und Scheidel (DuS) aus Mannheim laut WN. Beide Entw├╝rfe seien gut, „aber nicht das, was wir urspr├╝nglich wollten.“ B├╝rgermeister Just zu den urspr├╝nglichen Kriterien der Gemeinde: „Das waren grobe Vor├╝berlegungen.“ Wenn diese f├╝r keinen Bewerber wirtschaftlich und rentabel seien, so m├╝sse man sich auf Kompromisse einlassen und eine gute M├Âglichkeit mit hoher Flexibilit├Ąt ins Auge fassen, schreiben die WN.
Das Gel├Ąnde soll per Erbpachtvertrag vergeben werden, damit es nicht f├╝r immer „aus der Hand der Gemeinde“ gegeben werde. Ein Betreiber steht noch nicht fest.
Just versprach „gr├Â├čtm├Âgliche Transparenz“ und will die Planungsentw├╝rfe von drei Bewerbern im Rathaus ausstellen lassen.

15. Juli 2009
„2010 fehlen weitere zwei Millionen Euro“

Der erste Hirschberger Nachtragshaushalt 2008 hatte erfreuliche Ursachen: So wurden Grundst├╝cke f├╝r das Seniorenzentrum gekauft und die Gewerbesteuer stieg“, schreibt Hans-Peter Riethm├╝ller in den WN.

24. August 2009
„Dallinger ist ein Vision├Ąr und Teamspieler“

Die WN schreibt ├╝ber CDU-Gemeinderat Matthias Dallinger: „Apropos Finanzen: Der Bankfachwirt glaubt, dass die Finanzkrise Hirschberg 2010 „hart“ treffen“ wird. Seniorenzentrum und Hilfeleistungszentrum sind bewilligt. „Hier reden wir ├╝ber Ausgaben, wir m├╝ssen jetzt ├╝ber Einnahmen reden“, so Dallinger, der weiteres Potenzial in den Gewerbegebieten sieht.“

29. August 2009
„Im Oktober werden die Fenster der St├Âhr-Schule ausgetauscht“

Die WN schreibt ├╝ber einen Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Karl A. Lamers in Hirschberg. B├╝rgermeister Just wird zitiert: „F├╝r den B├╝rgermeister steht fest: Seniorenzentrum oder Hilfeleistungszentrum sind f├╝r ihn im Vergleich zur Verkehrsproblematik in Gro├čsachsen „Kindergeburtstage“.

16. September 2009
„Aussch├╝sse und Zweckverb├Ąnde“

Die WN berichten ├╝ber Aussch├╝sse: „Baubegleitender Ausschuss Seniorenzentrum Hirschberg: CDU: Dr. J├Ârg Boulanger, Karin Kunz; Freie W├Ąhler: Alexander May, Manfred Kopp; Gr├╝ne Liste: Monika Maul-Vogt; FDP: Hartmut Kowalinski; sachkundige Einwohner: je ein Vertreter von DRK, AWO und VdK.“

07. Oktober 2009
„Er will „schnellstm├Âglich von null auf hundert“

Der MM berichtet ├╝ber den neuen Bauamtsleiter Rolf Pfl├Ąsterer (42): „Gerade mit den Hilfeleistungs- und dem Seniorenzentrum warten in n├Ąherer Zukunft „interessante Aufgaben“ auf den in Ritschweier wohnenden Pfl├Ąsterer.“

27. November 2009
„2010 das Jahr der Spatenstiche“

„B├╝rgermeister Manuel Just gibt 2010 gleich f├╝r zwei Gro├čprojekte den offiziellen Startschuss. Im Juni/Juli findet sowohl f├╝r das Kommunale Hilfeleistungszentrum (HLZ) am Leutershausener Sportzentrum als auch f├╝r das Seniorenzentrum (SZ) an der Gro├čsachsener Markthalle der Spatenstich statt. Im November 2011 sollen beide Geb├Ąude stehen“, schreiben die WN.

08. Dezember 2009
„Er ist der Chef der Hirschberger Baustellen“

„(Rolf) Pfl├Ąsterer (43) und seine f├╝nf Bauamtsmitarbeiter stecken mitten in der Vorbereitung f├╝r zwei Bebauungspl├Ąne, und zwar f├╝r das Seniorenzentrum und das Hilfeleistungszentrum. Anfang 2010 will die Gemeinde damit in die Offenlage gehen. Zwar kennt er die Theorie, aber die Aufstellung eines Plans habe er noch nicht gemacht, daher arbeitet er eng mit seinen Mitarbeitern zusammen.

10. Dezember 2009
„Evangelische Heimstiftung macht das Rennen“

Die WN berichten dar├╝ber, dass die Evangelische Heimstiftung der Diakonie als Betreiber vom Gemeinderat ausgew├Ąhlt worden ist. „Eine Mehrheit von CDU, Freien W├Ąhlern und FDP votierte daf├╝r, dass die Pflege k├╝nftig in drei Gruppen zu 15 Personen nach dem so genannten Wohngruppenmodell erfolgen soll. Eine Minderheit von SPD, Gr├╝ner Liste sowie Alexander May (Freie W├Ąhler) favorisierte hingegen das Hausgemeinschaftsmodell mit selbstst├Ąndigeren Gruppen von zw├Âlf Personen.

18. Dezember 2009
„Wohngruppe bietet verl├Ąsslichere Basis“

„Die Evangelische Heimstiftung (EHS) m├Âchte in Hirschberg das so genannte Wohngruppenmodell – drei Wohngruppen mit je 15 Bewohnern – umsetzen. Dazu geh├Ârt, dass in jeder Wohngruppe eine K├╝che zur Verf├╝gung steht“, schreiben die WN.
Aus Sicht der Mehrheit des Gemeinderats biete die EHS Synergien, „wie beispielsweise die Anlieferung der Mahlzeiten aus der EHS-Einrichtung in Heddesheim, die M├Âglichkeit eines offenen Mittagstisches sowie weitere hauswirtschaftliche Leistungen (Hausmeister, W├Ąscherei, Reinigung).“
Das Betreuungsmodell sei vielfach erprobt und biete eine stabile Kalkulationsgrundlage, so dass ein vertretbarer Pflegesatz erreicht werden k├Ânne, schreibe die Gemeinde. Ein Mitbewerber habe das so genannte reine Hausgemeinschaftsmodell angeboten, das als wesentlichen Bestandteil die Speiseversorgung in den einzelnen Wohngruppen vorsehe. Dabei st├╝nde neben einer Pflegefachkraft auch hauswirtschaftliches Personal direkt in den Wohngruppen zur Verf├╝gung, das die Mahlzeiten zubereite. Die Bewohner k├Ânnten an der Zubereitung der Speisen mitwirken. Diese Konzeption habe eine Gruppeneinteilung von vier Gruppen ├â┬á zw├Âlf Bewohner vorgesehen, so die Zeitung.
„Das Hausgemeinschaftsmodell sei derzeit in Baden-W├╝rttemberg in dieser Ausgestaltung noch nicht weit verbreitet, so dass Erfahrungen im Wesentlichen aus Nordrhein-Westfalen stammten. Durch den h├Âheren Personalbedarf, kleinere Gruppengr├Â├če und die dezentrale Speisezubereitung sei die Mehrheit des Gemeinderates davon ausgegangen, dass auf die k├╝nftigen Bewohner h├Âhere Kosten zuk├Ąmen, als dies beim Wohngruppenmodell der Evangelischen Heimstiftung der Fall sei. Sowohl die organisatorischen als auch die finanziellen Unw├Ągbarkeiten des Hausgemeinschaftsmodells h├Ątten dazu gef├╝hrt, dass f├╝r die Mehrheit des Gemeinderates das Wohngruppenmodell mit einer Perspektive zum Hausgemeinschaftsmodell die verl├Ąsslichere Basis bietet.“

02. Januar 2010
„Just will hohes Tempo im neuen Jahr beibehalten“

Der MM bringt ein Interview mit B├╝rgermeister Just. Just sagt, dass zu den aktuellen Projekten nichts Neues mehr hinzukommen d├╝rfe. Auf die Frage, ob das Seniorenzentrum zu sp├Ąt komme, sagt er: „Das stimmt, wir sind die Gemeinde in der Region, die ein solches Zentrum noch nicht hat. (…) Wir sind sp├Ąter als alle, aber nicht zu sp├Ąt.“

04. Januar 2010
„Toleranz mit einer Prise Takt“

„Die vergangenen Jahre und die beiden kommenden seien gespickt mit Gro├čprojekten, die von der Gemeinde gestemmt w├╝rden. Als Beispiele nannte Just das Seniorenzentrum, den Sterzwinkel und das Hilfeleistungszentrum. Es w├╝rden gravierende Ma├čnahmen f├╝r die Bev├Âlkerung werden und der Gemeinderat habe Mut bei diesen Entscheidungen bewiesen. „Das Wohl der B├╝rger steht dabei ├╝ber allem„, sagte Just, schreiben die WN.

27. Januar 2010
„Ja zur ├ťbungshalle, aber nicht jetzt“

Die WN berichten: „Die Fraktionssprecherin bedauerte, dass beim Seniorenzentrum das „Hausgemeinschaftsmodell“ der AWO nicht zum Zuge kam. Stattdessen bef├╝rwortete der Gemeinderat das „Wohngemeinschaftsmodell“ der evangelischen Heimstiftung, welches, so die Kritik Pfefferles, einfach nur lange Flure mit Zimmern auf der linken und rechten Seite vorsehe. „Wir haben jetzt nur die zweitbeste L├Âsung„, bem├Ąngelte sie.“
Die WN berichten weiter, dass das Seniorenzentrum nun neun Millionen Euro kosten soll.

Das hirschbergblog berichtet: Was der Gemeinderat nur zum Teil einstimmig beschlossen hat.
B├╝rgermeister Just bezeichnet das Projekt Seniorenzentrum, Kinderkrippe und Tiefgarage als „eierlegende Wollmilchsau„. CDU-Gemeinderat Dr. J├Ârg Boulanger sieht Probleme f├╝r den TVG durch den Sportbetrieb und die Gastst├Ątte und fordert ein L├Ąrmgutachten, damit „Rechtssicherheit“ herrscht.
B├╝rgermeister Just mahnte an, die Sitzung nicht mit Diskussionen zu belasten, die schon im baubegleitenden Ausschuss gekl├Ąrt worden seien: ÔÇťGanz klar ist: Wir werden kein Grundst├╝ck finden, dass weniger Belastungen f├╝r die Anwohner mit sich bringt. Es gibt ganz klar Konfliktpotenzial, das gel├Âst werden muss.-ÔéČ┬Ł
Damit wies er Detailfragen zur├╝ck: ÔÇťWir befinden uns hier in der Vorentwurfsplanung. Da geht es um grunds├Ątzliche Angelegenheiten.-ÔéČ┬Ł

Unter der ├ťberschrift: Begegnungsst├Ątte: Kinderkrippe gegen├╝ber dem Seniorenzentrum berichtet das hirschbergblog ├╝ber den Beschluss, am Rand des Seniorenzentrums eine Kinderkrippe unterzubringen.

Am 28. Januar dokumentiert das hirschbergblog die gefassten Beschl├╝sse.

29. Januar 2010
„Kleines Mehrgenerationenprojekt“

Die WN berichten zwei Tage nach dem hirschbergblog ├╝ber die Kindertagesst├Ątte, hat die Zeit aber f├╝r eine Nachrecherche genutzt: „Einen Zeitpunkt f├╝r den Baubeginn konnte die Hirschberger Verwaltung noch nicht nennen. Als N├Ąchstes steht nun die Suche nach einem Tr├Ąger an. Gespr├Ąche hierzu haben bereits stattgefunden. Wie Hirschbergs Bauamtsleiter Rolf Pfl├Ąsterer auf Nachfrage mitteilt, werde die Kindertageseinrichtung wohl nicht parallel zum Seniorenzentrum (SZ) errichtet. F├╝r dieses SZ ist der Baubeginn im Sommer/Herbst dieses Jahres. Mit der Fertigstellung f├╝r das Millionenprojekt rechnet die Dossenheimer FWD Hausbau- und Grundst├╝cks GmbH bis Herbst/Winter 2011.“

09. Februar
Das hirschbergblog berichtet ├╝ber die neue Brosch├╝re „Veranstaltungen und Angebote f├╝r Senioren in Hirschberg“: Neues Programm f├╝r Senioren.

10. Februar 2010
„Von Bildung bis Seniorengymnastik“

Die WN berichten ├╝ber die neue Brosch├╝re „Veranstaltungen und Angebote f├╝r Senioren in Hirschberg“.

19. Februar 2010
„Fr├Â├činger: Seniorenzentrum steht zu nah beim TVG“

Die WN berichten vom Heringsessen der Freien W├Ąhler: „Streitpunkt war die bef├╝rchtete L├Ąrmauswirkung von den ├ťbungspl├Ątzen des TVG auf das anliegende Seniorenzentrum. Rudi Fr├Â├činger, TVG-Ehrenvorsitzender, befand das Zentrum als zu weit westlich, also zu nah an den ├ťbungspl├Ątzen des TVG gelegen. „Streit mit den Anliegern auf westlicher Seite ist vorprogrammiert“, erkl├Ąrte er; die Planung sei „nicht wohlwollend gegen├╝ber dem Turnverein.“ Man k├Ânne das Zentrum ebenso gut weiter nach Osten verschieben. Die N├Ąhe zur TVG-Anlage sei ein „Geschenk an den Investor“, der mit dem „sch├Ânen Ausblick“ vom Balkon der Wohnungen auf das TVG-Gel├Ąnde ein „kostenloses Verkaufsargument“ habe, erkl├Ąrte Fr├Â├činger.“

Das hirschbergblog berichtet: Heringsessen der Freien W├Ąhler – ÔÇť├ťberfrachteter Eindruck-ÔéČ┬Ł

07. M├Ąrz 2010
„Dieses Gutachten ist mangelhaft“

Die WN berichten ├╝ber eine Mitgliederversammlung der GLH. Das Verkehrsgutachten zur geplanten „Pfenning“-Ansiedlung wird als „mangelhaft“ bewertet. Und: „Ebenfalls mit gemischten Gef├╝hlen, aber insgesamt recht vers├Âhnlich wurde als letzter Tagesordnungspunkt die geplante Kindertagesst├Ątte am Seniorenzentrum diskutiert. Maul-Vogt informierte ├╝ber den Stand der Dinge: „Derzeit gibt es zwei Bewerber f├╝r den Betrieb der Einrichtung, insgesamt sollen 20 Pl├Ątze f├╝r Kinder unter drei Jahren entstehen“. Gelobt wurde die N├Ąhe zwischen Senioren und Kinder, die „f├╝r beide Altersgruppen profitabel“ sei.“

09. M├Ąrz 2010
„GLH ├╝bte umfassende Kritik an Gro├čprojekten“

Auch die RNZ berichtet ├╝ber das Treffen der GLH: „Richtig sauer wurde dann Regina Beck. Das neue Seniorenzentrum in Gro├čsachsen sei eine Riegelbebauung von der Rosenstra├če bis zum Marktplatz hin. Die unmittelbare N├Ąhe zwischen TVG und Zentrum berge Konfliktstoff, um den sich der B├╝rgermeister k├╝mmern m├╝sse. Weidler widersprach. Das sei Sache des Vereins. Und J├╝rgen Steinle nahm Beck gegen├╝ber die Entscheidung der Fraktion im Gemeinderat in Schutz, was den Bau einer Kindertagesst├Ątte an selber Stelle betrifft. „Wir m├╝ssen die Pl├Ątze jetzt schaffen, um den Rechtsanspruch der Eltern erf├╝llen zu k├Ânnen“, erkl├Ąrte Monika Maul-Vogt. Man k├Ânne nicht warten, bis gemeindeeigene Geb├Ąude f├╝r Kinderbetreuung umgenutzt werden k├Ânnte, wie es Beck verlangte.“

11. M├Ąrz 2010
„Sex bei Opa und Oma? Lassen Sie uns dar├╝ber reden!“
Das hirschbergblog startet eine neue Serie ├╝ber Sexualit├Ąt vom Kleinkind- bis ins hohe Alter. Ein Tabuthema, dass in einer ├Ąlter werdenden Gesellschaft keines bleiben sollte.

19. M├Ąrz 2010
„Beim Thema Seniorenzentrum brennt-ÔéČÔäós“

Die WN berichten ├╝ber die Mitgliederversammlung der TVG: „Dann „brannte“ es im Feuerwehrsaal und es kam zu einem Schlagabtausch wegen des Seniorenzentrums (SZ) auf der Ostseite. Denn der Verein bef├╝rchtet Nachbarschaftsbeschwerden wegen der Lautst├Ąrke, des Flutlichts und der Au├čenbewirtung im Sommer.
Vorsitzende Karin Kunz bezeichnete dies ├╝brigens als „normale Nachbarschaftskonflikte„. Zuvor lie├č sie sich von den Mitgliedern die Aufnahme von zwei Antr├Ągen (Thomas Fr├Â├činger und Dietmar) auf der Tagesordnung absegnen. Sie schilderte daraufhin das Ergebnis des Gespr├Ąchs zwischen Boulern, Tennispielern, FWD als Investor, Evangelische Heimstiftung als Betreiber sowie B├╝rgermeister Manuel Just.“
Die Zeitung berichtet ├╝ber eine erregte Debatte und eine CDU-Gemeinder├Ątin und TVG-Vereinsvorsitzende Karin Kunz, die m├Ąchtig unter Druck ger├Ąt: „Seien Sie nicht so blau├Ąugig“, warnte Ehrenvorsitzender Fr├Â├činger die Vorsitzende. „Der Investor d├╝rfe ja sein Geld verdienen, aber nicht mit unserer Zustimmung, f├╝gte er hinzu und erntete hierf├╝r Applaus. „Setzten Sie sich f├╝r den Verein ein!“, forderte er sie auf und spielte damit auf einen m├Âglichen Gewissenskonflikt an, da Kunz Vorsitzende, CDU-Gemeinder├Ątin sowie B├╝rgermeister-Stellvertreterin sei. „├ämterh├Ąufung kann auch nachteilig sein“, f├╝gte er hinzu.“
Karin Kunz wolle sich f├╝r den Verein einsetzen. „Fr├Â├činger hakte nach, warum der Investor dreist├Âckig und zehn Meter hoch bauen m├╝sste. Vorsitzende Kunz leitete diese Frage gleich an den FWD-Gesch├Ąftsf├╝hrer Stefan Hanselmann sowie den Vertreter der Heimstiftung, Thomas Becker, weiter. Hanselmann verwies auf die Rahmenbedingungen und die Platzgestaltung. „Unsere Planung ist gut und die kritischen Punkte wie L├Ąrmbel├Ąstigung wurden untersucht“, betonte er. Zufrieden gaben sich die Mitglieder damit aber nicht. Der Vorsitzenden, die an diesem Abend erhebliche Pr├╝gel einsteckte, blieb am Ende nichts ├╝brig und sie schlug eine weitere Mitgliederversammlung zum Seniorenzentrum vor.“

31. M├Ąrz 2010
„Zu wenig Platz f├╝r die gro├čen W├╝nsche“

Die WN berichten ├╝ber die vergangene Gemeinderatssitzung: „├ťber eine Stunde wurde der Planentwurf heftigst diskutiert, ehe die Mehrheit gegen die Stimmen der Gr├╝nen Liste den Aufstellungsbeschluss bef├╝rwortete.“ Und: „Wir bauen hier kein Einfamilienhaus, sondern ein Seniorenzentrum mit 27 betreuten Wohnungen, 48 Pflegeheimpl├Ątzen, Tagespflege und Kurzzeitpflege. Pro Tag sind dort 90 Menschen. “ Der Rathauschef zeigte daher Verst├Ąndnis f├╝r FWD, 60 Prozent der Fl├Ąche zu ├╝berbauen und nur zwei- bis dreigeschossige Geb├Ąude zu errichten. Folglich wertete er den Plan als einen Kompromiss. CDU, Freie W├Ąhler, FDP und SPD sahen dies genauso.“ Und: GLH-Gemeinderat Karl Heinz Treiber wunderte sich ├╝ber die ├╝berbaute Fl├Ąche von 60 Prozent und die Anpflanzung von nur f├╝nf B├Ąumen. Er rechnete mit 40 Prozent ├╝berbauter Fl├Ąche, dies habe man mehrfach so besprochen. Durch kleinere Geb├Ąude k├Ânnte dies erreicht werden. Dem widersprach Just: „Wenn wir was weglassen, spielt der Investor nicht mehr mit. ├ťberhaupt sind wir der Verursacher. Wir wollen doch auch, dass nicht zu hoch gebaut wird.“ Alexander May, Werner Volk und Fritz Bletzer von den Freien W├Ąhlern zeigten sich irritiert ├╝ber diese neue Einsch├Ątzung der GLH. „Das ist doch ein guter Kompromiss“, so May. FDP-Gemeinderat Hartmut Kowalinski reagierte ebenso verwundert ├╝ber die von der GLH vorgebrachte, massive Ver├Ąnderung: „Die Bebauung ist notwendig. Schlie├člich wird das Pflegeheim durchs betreute Wohnen quersubventioniert. Daher ist der Park geschrumpft.“

31. M├Ąrz 2010
„Keiner will Bestand des TVG gef├Ąhrden“

Die RNZ berichtet: „Doch Just ging nicht nur auf den weiteren zeitlichen Ablauf ein, sondern ├Ąu├čerte sich auch zur Jahreshauptversammlung des Turnvereins „Germania“ Gro├čsachsen (TVG). In dieser waren mehrere Bedenken ge├Ąu├čert worden, zumal das TVG-Areal an das k├╝nftige Seniorenzentrum angrenzen wird. Dabei machte Just deutlich: „Keiner der 19 Mitglieder hier hat Interesse daran, den Bestand des TVG zu gef├Ąhrden.“ Zwecks zus├Ątzlichen Bestandschutzes soll nun die Erstellung eines weiteren Bebauungsplans f├╝r das TVG-Areal als Sporteinrichtung gepr├╝ft werden.
Der B├╝rgermeister ging auf die Kritikpunkte, die in der Bev├Âlkerung ge├Ąu├čert wurden, ein. Das waren der L├Ąrmkonflikt, der st├Ądtebauliche Anblick und die Versiegelung. Das L├Ąrmgutachten habe ergeben: „Beim Verkehrsl├Ąrm k├Ânnen wir einen Haken an die Tageswerte machen.“ Bei den Nachtwerten im s├╝d├Âstlichen Geb├Ąudekomplex m├╝sse der Investor, die FWD Hausbau, mit Wandst├Ąrke und dementsprechenden Fenstern entgegenwirken, um diese einzuhalten. Bez├╝glich des L├Ąrms, der auf dem TVG-Areal entstehen k├Ânnte, ging Just noch einmal auf das „Worst-case-Szenario“ ein. Selbst dann w├╝rden die vorgeschriebenen Werte nicht ├╝berschritten. „Wir sehen keinen L├Ąrmkonflikt, wie er bef├╝rchtet wurde“, meinte Just.“
Und: „Hinsichtlich der st├Ądtebaulichen Kritik betonte der B├╝rgermeister: „Wir bauen hier kein Einfamilienhaus.“ Es werde nun mal „ein gr├Â├čeres und massives Geb├Ąude“ geben. In Anbetracht der W├╝nsche – Pflegeheim, Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege und Kinderkrippe – sei dies auf den 6.000 Quadratmetern nun einmal nur mit einer Grundfl├Ąchenzahl von 0,6 machbar.“

Das hirschbergblog berichtet: Kinderkrippenbetreiber Postillion erh├Ąlt Zuschlag
Und ├╝ber das Seniorenzentrum: Seniorenzentrum nach langer Debatte einen formalen Schritt weiter
Der Text ist relativ kurz gefasst, weil sich die Redaktion entschlossen hat, den gesamten Ablauf der Entwicklung zu rekonstruieren und nicht nur einfach Aussagen aufzuschreiben.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das hirschbergblog

Gemeinde will „Transparenz“ beim Seniorenzentrum schaffen

Guten Tag!

Hirschberg, 06. April 2010. Heute wurde durch die Gemeinde Hirschberg eine Pressemitteilung zum geplanten Seniorenzentrum herausgegeben. Wir dokumentieren den Text.

Wir werden im Laufe des Donnerstags, 08. April 2010 weiter zum Thema berichten. Wie gewohnt hintergr├╝ndig und analytisch. Au├čerdem wird es einen Kommentar zum Thema geben.

Aus Sicht der Redaktion ist die Pressemitteilung der Gemeinde n├Ąmlich ein Grund zur Recherche: Inhaltlich sind alle Informationen bekannt. Wieso also gibt es diese Pressemitteilung? Welche Notwendigkeit hat sie?

Sofern Sie mithelfen wollen, schreiben Sie gerne an die Redaktion: redaktion (at) hirschbergblog.de

Wir vermuten, dass die Gemeindeverwaltung zur „Beruhigung“ der Situation beitragen will – zumindest der Konflikt mit dem TVG hat f├╝r „Irritationen“ gesorgt.

Redaktion hirschbergblog

Dokumentation der Pressemitteilung der Gemeinde Hirschberg:

„In der Gemeinderatssitzung vom 30. M├Ąrz 2010 hat die Gemeinde Hirschberg den Aufstellungsbeschluss f├╝r den Bebauungsplan ÔÇ×S├╝dlich der Rosengartenstra├čeÔÇť (Seniorenzentrum) herbeigef├╝hrt.

Das geplante Seniorenzentrum aus der Vogelperspektive. Quelle: Gemeinde Hirschberg

Ferner geht damit der Bebauungsplan, der die baurechtliche Grundlage f├╝r die Errichtung des Hirschberger Seniorenzentrums sowie die Kleinkindkrippe bieten wird in der Zeit vom 09. April 2010 bis zum 10. Mai 2010 in die Offenlage, um somit auch die Einwohner/ innen der Gemeinde Hirschberg sowie die Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange an diesem Verfahren zu beteiligen.

Vorgebracht werden k├Ânnen Einwendungen, Anregungen oder auch W├╝nsche im Hinblick auf den Bebauungsplanentwurf, der in der Gemeinderatssitzung am 27. Juli 2010 voraussichtlich als Satzung verabschiedet werden soll.

Da es sich bei diesem Bebauungsplan um eine Planungsgrundlage handelt, die f├╝r viele Einwohnerinnen und Einwohner fast untrennbar mit der parallel verlaufenden Planung f├╝r die zu errichtenden Geb├Ąude (Betreutes Wohnen und Pflegeheim) verkn├╝pft erscheint, hat sich der Gemeinderat in seiner nicht├Âffentlichen Sitzung am 30. M├Ąrz 2010 dazu entschieden auch die aktuelle Planungsvariante der Geb├Ąude (im Vorentwurfsstadium) aus Transparenzgr├╝nden der ├ľffentlichkeit zur Verf├╝gung zu stellen.

Die Pl├Ąne werden daher sowohl ├╝ber die Homepage der Gemeinde (www.hirschberg-bergstrasse.de), als auch im Rahmen der Offenlage zum o. g. Bebauungsplanverfahren zur Einsichtnahme freigegeben.

Zu sehen sind mehrere Perspektiven.

Inhaltlich gilt es festzuhalten, dass der Investor FWD Hausbau GmbH auf dem zur Bebauung geplanten Gesamtareal 27 Wohnungen f├╝r Betreutes Wohnen sowie 48 Pflegepl├Ątze schaffen wird. Das Pflegeheim wird nach seiner Fertigstellung von der Evangelischen Heimstiftung betrieben.
Die ebenfalls im Plangebiet vorgesehene Kleinkindkrippe des Postillion e.V. soll 20 Betreuungspl├Ątze (in insgesamt 2 Gruppen) beinhalten.

St├Ądtebaulich betrachtet soll der Turm als historisches Bauwerk erhalten bleiben. Das Gesamtareal soll fu├čl├Ąufig eine Verbindung zwischen der im Norden liegenden Rosengartenstra├če sowie dem im S├╝den liegenden Riedweg erm├Âglichen.

Um der logischerweise aus den Vorgaben entstehenden Gr├Â├če des Geb├Ąudes baulich entgegen zu wirken hat man sich im aktuellen Verfahrensstadium dazu entschieden im Bereich des Betreuten Wohnens (im nord-westlichen Grundst├╝cksteil) mit kleinparzelligen Elementen (Fenstern, Loggien und Balkonen) zu arbeiten. Um zumindest in Ans├Ątzen eine organisch gewachsene Struktur zu erzielen wurde zus├Ątzlich mit zwei ÔÇ×Punkth├ĄusernÔÇť im Bereich des Gartens gearbeitet.
Die Dachneigung im Bereich des Betreuten Wohnens lehnt sich an die Neigungswinkel des bestehenden Turms an.

Beim Geb├Ąude des Pflegeheims (im s├╝d-├Âstlichen Grundst├╝cksteil) versucht der beauftragte Architekt durch eine gegens├Ątzlich zueinander auf- und ablaufende Dachstruktur zu einer Auflockerung beizutragen.
Der diesem Geb├Ąude zuzuordnende Gartenbereich (im Innenhof des ÔÇ×u-f├ÂrmigenÔÇť Hauses) soll entgegen dem im n├Ârdlichen Grundst├╝cksbereich angesiedelten Garten hingegen nur den Bewohnern des Pflegeheims zur Verf├╝gung stehen.
Unter dem Geb├Ąude des Pflegeheims wird eine Tiefgarage liegen, die sowohl einen direkten Zugang in das Haus bzw. auf den Platz erm├Âglicht.

Hirschberg, den 06. April 2010

gez. Manuel Just
B├╝rgermeister“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das hirschbergblog

Heringsessen der Freien W├Ąhler – „├ťberfrachteter Eindruck“

Guten Tag!

Hirschberg, 19. Februar 2010. Das Heringsessen der Freien W├Ąhler Hirschberg (FW) war mit rund 50 G├Ąsten gut besucht – vielleicht auch, weil diese wussten, dass B├╝rgermeister Just zu Besuch kommen w├╝rde. Just pr├Ąsentierte aktuelle Projekte und musste sich Kritik anh├Âren.

Von Hardy Prothmann

Der FW-Vorsitzende Manfred Kopp begr├╝├čte in der Gastst├Ątte „Zur Bergstra├če“ die G├Ąste, den B├╝rgermeister und begl├╝ckw├╝nschte in Abwesenheit den neu gew├Ąhlten Landrat Stefan Dallinger: „Wir sind alle sehr froh, dass Herr Dallinger die Wahl gemacht hat.“

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(von links) B├╝rgermeister Manuel Just, FW-Gemeinder├Ąte Manfred Kopp und Peter Johe. Bild: hblog

B├╝rgermeister Manuel Just informierte die Freien W├Ąhler und anderen G├Ąste exklusiv ├╝ber den neuen Antrag in Sachen Werkrealschule (siehe unsere Berichte und unseren Kommentar): „Es ist wichtig f├╝r die Entwicklung dieser Kinder einen Verbleib in ihrem Umfeld zu erm├Âglichen. Au├čerdem ist es eine Werkrealschule am Ort ein Standortvorteil – es ist unsere Schule. Dar├╝ber hinaus werden Arbeitspl├Ątze gesichert.“

Heringe „unterbrechen“ B├╝rgermeister.

Seine Ansprache musste Just mehrmals unterbrechen – schlie├člich war er auf einem Heringsessen und die Bedienungen lieferten st├Ąndig Essen aus. „Der neue Edeka-Markt wird Gro├čsachsen deutlich aufwerten, und dass „unser Zeili“, also Herr Zeilfelder der neue Betreiber wird, freut uns alle. Auch, dass der Markt in der Breitgasse erhalten bleibt. Den egal, welcher Markt dahinter steht: Drauf steht Zeilfelder.“

Dann kam die zweite neue Nachricht: „Uns ist es gelungen, ein weiteres Grundst├╝ck hinzu zu kaufen, sodass das Gel├Ąnde f├╝r das Seniorenzentrum nun gut 6.000 Quadratmeter umfasst. F├╝r mich gibt es kein positiveres Thema als das Seniorenzentrum. Sicher wird hier noch ├╝ber das Thema Dachneigungen diskutiert werden m├╝ssen.“ Der B├╝rgermeister wies darauf hin, dass noch kein Bebauungsplan vorliege und sagte: „Ein Problem, dass wir auch in gegenseitigem Einvernehmen l├Âsen m├╝ssen, ist der L├Ąrm durch den Betrieb der benachbarten Tennispl├Ątze und der Bool-Bahn der TVG.“ Man sei mit dem Verein im Gespr├Ąch.

„├ťberfrachtetet Eindruck.“ Rudi Fr├Â├činger

In der anschlie├čenden Fragerunde meldete sich der TVG-Ehrenvorsitzende Rudi Fr├Â├činger zu Wort und kritisierte die Planung des Seniorenzentrums: „Das Seniorenzentrum an sich ist ein wirklich gutes Angebot, eines, das ich vielleicht auch bald in Anspruch nehmen muss“, sagte Fr├Âsinger: „Aber es macht mir doch einen ├╝berfrachteten Eindruck. Anfangs dachte man, da entsteht ein Park mit Seniorenzentrum, jetzt muss man sagen, da entsteht ein Seniorenzentrum, vom Park ist nicht viel ├╝brig geblieben, stattdessen wird der freie Blick ├╝ber das TVG-Gel├Ąnde sicher von den Investoren gegen gutes Geld vermarktet.“

Fr├Â├činger kritisierte weiter die Pultd├Ącher: „Das passt nicht. Und es gibt andere L├Âsungen, als die, die jetzt verfolgt werden soll. Lassen Sie sich das bitte durch den Kopf gehen, Herr B├╝rgermeister. So, wie das jetzt laufen soll, ist der Streit vorprogrammiert.“

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G├Ąste beim Heringsessen der Freien W├Ąhler. Bild: hblog

B├╝rgermeister Just sagte: „Wir sind im Gespr├Ąch mit der TVG und dem Investor FWD. F├╝r ihre Vorschl├Ąge bin ich aber offen.“

Kinderbetreuung, Gewerbegebiet, ├ťbungshalle.

Der FW-Fraktionschef Peter Johe stellte im Anschluss die Situation der Kinderbetreuung in Hirschberg dar: „Wir haben f├╝r 293 Kindergartenkinder genau 316 Pl├Ątze. Hier sind wir gut aufgestellt, aber f├╝r 85 Kinder unter drei Jahren haben wir nur 44 Pl├Ątze durch die Gemeinde.“ Zwar gebe es durch die Kirchen und private Tagesm├╝tter weitere 34 Pl├Ątze, damit fehlten aber immer noch Pl├Ątze f├╝r die gesetzlich geforderten rund 34 Prozent (von 250 Kindern in Hirschberg unter drei Jahren) ab 2013. Die geplante Kinderkrippe gegen├╝ber dem Seniorenzentrum sei deshalb enorm wichtig.

Weiter sagte Johe: „Nach einem schleppenden Beginn hat sich unser Gewerbegebiet sehr gut entwickelt. Wir w├╝rden das gerne erweitern, aber der Grundbesitzer will nicht verkaufen. Wir sind der ├ťberzeugung, dass ├╝berall da, wo es Gewerbe und Industrie gibt, es den Menschen besser geht. Deswegen bleiben wir an dem Thema dran.“ Und: „Wir sind der ├ťberzeugung, dass wir eine dritte ├ťbungshalle brauchen.“

Was der Gemeinderat nur zum Teil einstimmig beschlossen hat

Guten Tag

Hirschberg, 27. Januar 2010. Der Hirschberger Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 26. Januar 2010 mehrere Punkte in Sachen Seniorenzentrum. Dabei kam es durch eine rege Diskussion zu Änderungen der Beschlussvorlagen. Diese wurde überwiegend einstimmig angenommen. Bis auf einen: Den Lageplan.

Der Gemeinderat hat sich mit acht Ja-Stimmen, sechs Nein-Stimmen und einer Enthaltung denkbar knapp f├╝r den Lageplan „C“ entschieden. Nach zwei anderen Entw├╝rfen „A“ und „B“ wird damit der Bau von 27 Wohneinheiten vorgesehen. Plan „B“ sah nur 24 Wohneinheiten f├╝r das betreute Wohnen vor. Plan „A“ sah wie auch „C“ 27 Wohneinheiten vor, h├Ątte aber zur „├ťberschattung“ des Geb├Ąudekomplexes f├╝r die Pflege gef├╝hrt.

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Beschlossen: Lageplan C hat das Rennen gemacht. Quelle: FWD

B├╝rgermeister Manuel Just bewarb zun├Ąchst das Projekt als „eierlegende Wollmilchsau“: „Wir werden hier gleich mehrere Projekte umsetzen k├Ânnen: Das Seniorenzentrum, eine Kinderkrippe, eine Tiefgarage, einen gro├čz├╝gigen ├Âffentlichen Platz, den Erhalt des Wasserturms und k├Ânnen somit eine neue attraktive zweite Ortsmitte schaffen.“

Doch bis es soweit ist, werden noch viele Fragen gekl├Ąrt werden m├╝ssen. Beispiel TVG: Der Verein bef├╝rchtet, dass es durch L├Ąrmbel├Ąstigungen zu Problemen kommen k├Ânnte und will Rechtssicherheit, damit sp├Ąter nicht gegen den Betrieb der Sport- und Vergn├╝gungsst├Ątte Klagen kommen.

Der beauftragte Bautr├Ąger FWD versprach, sich mit dem Verein in Verbindung zu setzen und f├╝r passiven L├Ąrmschutz zu sorgen. Anzunehmende Bel├Ąstigungen gibt es zahlreich: Flutlichtanlage, Restaurantbetrieb, Feiern, Sportbetrieb und weitere vorstellbare „Probleme“ sollen im Vorfeld gekl├Ąrt werden. Die FWD versprach: „Ein L├Ąrmschutz ist machbar.“

Es gibt kein Grundst├╝ck mit weniger Belastungen.“ B├╝rgermeister Just

B├╝rgermeister Just mahnte an, die Sitzung nicht mit Diskussionen zu belasten, die schon im baubegleitenden Ausschuss gekl├Ąrt worden seien: „Ganz klar ist: Wir werden kein Grundst├╝ck finden, dass weniger Belastungen f├╝r die Anwohner mit sich bringt. Es gibt ganz klar Konfliktpotenzial, das gel├Âst werden muss.“

Damit wies er Detailfragen zur├╝ck: „Wir befinden uns hier in der Vorentwurfsplanung. Da geht es um grunds├Ątzliche Angelegenheiten.“

Die Gemeinder├Ąte diskutierten umfangreich ├╝ber die Parkplatzsituation. Die Freien W├Ąhler regten an, dass der „Laubengang“ vor dem betreuten Wohnen f├╝r Autos befahrbar sein sollte, was der Bauherr zur├╝ckwies, weil es sich hier um einen „Fu├čg├Ąngerbereich“ handle. Anlieferungen h├Ątten nur kurze Wege.

Die GLH kritisierte besonders den neuen Entwurf „C“: „Das wird eine schattige Angelegenheit“, sagte Monika Maul-Vogt und meinte den „W├╝rfel“ in der Mitte der „Parkanlage“. FDP-Gemeinderat Hartmut Kowalinski sagte: „Vielleicht sollte man statt Park „Garten“ sagen, weil es nicht wirklich ein Park ist.“ Gleichzeitig dr├╝ckte er seine Unterst├╝tzung f├╝r den Entwurf aus und lobte die FWD mehr als deutlich als „guten Partner“.

„Regenerative Energien m├╝ssen sein.“ CDU

Beim Thema Energie ging es hoch her. Passivhausstandard oder nicht. Solaranlagen oder Geothermie als Zusatz zur geplanten „Pellets-Heizung“. Nicht die Gr├╝nen, sondern vor allem die CDU forderte nachhaltige Energiekonzepte: „Wir k├Ânnen regenerative Energien nicht ausschlie├čen, weil es den Bauherren zu teuer ist.“

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Blick von der Riedstra├če auf das geplante Seniorenzentrum. Quelle: FWD

Deutliche Kritik kam von der SPD: „Der Entwurf A ist mit 8+1 eine deutlich bessere L├Âsung gewesen. Jetzt wird aus dem Park ein „P├Ąrkle“. Der TVG muss lernen, dass man R├╝cksicht aufeinander nehmen muss“, sagte Eva-Marie Pfefferle (SPD). Sie zog zudem Zusagen der Evangelischen Heimstiftung (EHS) in Zweifel und sagte: „Der EHS kann man nicht mehr glauben, dass sie das Beste will.“

Die geplante Tiefgarage sorgte ebenfalls f├╝r Diskussionsbedarf. Alle Parteien begr├╝├čten eine solche L├Âsung. Einig waren sich die Gemeinder├Ąte, dass man wegen der F├Ârderungen „so billig“ keine Tiefgarage mehr bekommen k├Ânnte: Rund 140.000 Euro muss die Gemeinde f├╝r 20 der insgesamt 36 Stellpl├Ątze aufwenden.

Doch daran schlossen sich viele Fragen an: Sind diese Pl├Ątze tats├Ąchlich ├Âffentlich oder werden sie vermietet oder von Anwohnern sowie Personal zugeparkt?

Auch einem mobilen Pflegedienst zeigte sich der Gemeinderat offen: Wegen des Angebots und der Arbeitspl├Ątze. Doch wo sollen die mobilen, sprich „Auto fahrenden“ Pfleger parken? Dar├╝ber gab es erneut Diskussionen.

Problemzone Parken.

Wichtig war den Gemeinder├Ąten auch die Funktion der k├╝nftigen Cafeteria. Diese soll „├Âffentlich“, also durch soziale oder andere Verb├Ąnde wie der AWO genutzt werden k├Ânnen und einen offenen Zugang beispielsweise f├╝r Mittagstische bieten. Das wurde durch die Vertreter der EHS zugesichert: „Die Cafeteria kann angemietet werden.“

Im Bereich betreutes Wohnen sollen die Wohnungen zwischen 53 und 75 Quadratmetern gro├č sein. Im Pflegetrakt soll es drei „Gruppen“ ├â┬í 16 Pl├Ątze, also insgesamt 48 Pl├Ątze geben. Weiter ist eine Tagespflegeeinrichtung und ein mobiler Dienst geplant.

Letztlich nahm der Gemeinderat alle Beschl├╝sse bis auf den Lageplan „C“ einstimmig an.

Aus Gr├╝nden der journalistischen Sorgfaltspflicht haben wir die Gemeinde um ├ťbermittlung der tats├Ąchlich-g├╝ltigen Beschlussvorlagen gebeten. Aus organisatorischen Gr├╝nden konnte die Gemeinde heute unserem Wunsch nicht nachkommen. Das hirschbergblog wird diese dokumtentieren, sobald diese vorliegen.

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Was der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat

Guten Tag

Hirschberg, 27. Januar 2010. Der Hirschberger Gemeinderat hat sechs von sieben Beschlussvorlagen einstimmig entschieden. Das hirschbergblog dokumentiert die Entscheidungen.

Der Bau einer Kindertageseinrichtung wurde trotz Diskussionsbeitr├Ągen einstimmig beschlossen. Die neue Kinderkrippe mit 20 Pl├Ątzen soll am Riedweg gegen├╝ber dem geplanten Seniorenzentrum entstehen.

Petra Mohr-G├╝nther vom „Heisemer Kinder(T)Raum“ ist nun beratendes Mitglied im „Ausschuss f├╝r Kinderbetreuung“. Als Stellvertreterin wurde Andrea Bauer von der Kindertagespflege „Frau Holle“ als deren Stellvertreterin benannt. Die beiden Tagesm├╝tter stellen ihre Kompetenzen dem Ausschuss zur Verf├╝gung.

Der Gemeinderat stimmt ebenfalls einstimmig einer Ver├Ąnderung der Regelbetreuung im Evangelischen Kindergarten Leutershausen zu. K├╝nftig wird es eine Regelgruppe und drei Gruppen mit verl├Ąngerter ├ľffnungszeit sowie eine Ganztagesgruppe geben. Bislang gab es eine Ganztagesgruppe, drei Regelgruppen und nur eine Gruppe mit verl├Ąngerten ├ľffnungszeiten.
Werner Volk (Freie W├Ąhler) sagte: „Wir betreiben damit Familienf├Âderung.“ Ferdinand Graf von Wiser (CDU) sagte: „Es ist unausweislich, den ge├Ąnderten Arbeitsbedingungen zu folgen.“

Der Stromkonzessionsvertrag aus dem Jahr 1992 mit der EnBW (ehemals Badenwerk AG Karlsruhe) endet zum 31.03 2012. Dieser Vertag wird bis zum 31.03.10 neu ausgeschrieben. Die Gemeinde Hirschberg erwartet nun Angebote von Stromversorgungsunternehmen.

Der Gemeinderat beschloss die Annahme von Spenden in einer Gesamth├Âhe von 5.201,33 Euro.

F├╝r das geplante Hilfeleistungszentrum wird ein Fachplaner beauftragt. Die Kosten zwischen, die sich zwischen „80-120.000 Euro“ bewegen, wie B├╝rgermeister Just informierte, seien kostenneutral, da durch die Architekten Dasch, Z├╝rn, von Schoelly getragen: „Die ziehen das von ihrem Honorar ab.“ Der Fachplaner Walter G├Âdl aus Sulzbach ber├Ąt die Verwaltung und die Architekten in Sachen Feuerwehrtechnik und der Bauhofausstattung.

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Begegnungsst├Ątte: Kinderkrippe gegen├╝ber dem Seniorenzentrum

Guten Tag

Hirschberg, 27. Januar 2010. Der Hirschberger Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 26. Januar 2010, dass gegen├╝ber dem geplanten Seniorenzentrum am Riedweg eine Kinderkrippe f├╝r 20 Kinder gebaut werden soll.

Die Gemeindeverwaltung hatte drei m├Âgliche Standorte vorgeschlagen: Im Sterzwinkel, Jahnstra├če Tabakfabrik und Riedweg.

Gegen den Vorschlag „Sterzwinkel“ sprachen vor allem die h├Âheren Kosten, gegen die „Jahnstra├če“ durch den Standort gegebene Schwierigkeiten.

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Unterhalb des Pfeils soll die neue Kinderkrippe entstehen. Klicken Sie auf das Bild f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung. Quelle: Gemeinde Hirschberg

├ťber alle Fraktionen hinweg einigte man sich im Gemeinderat einstimmig auf den Standort einer neuen Kinderkrippe am „Riedweg“, gegen├╝ber dem geplanten Seniorenzentrum.

20 Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren sollen dort k├╝nftig betreut werden. Tats├Ąchlich gibt es einen gesetzlich vorgeschriebenen Bedarf f├╝r rund 40 Krippenpl├Ątzen bis 2013.

Die noch fehlenden Krippenpl├Ątze k├Ânnten ├╝ber Angebote der Katholischen Pfarrgemeinde in Leutershausen sowie freie Tagesm├╝tter gedeckt werden.

├ťber einen Betreiber der neuen Kinderkrippe wurde noch nicht entschieden.

Das Argument, dass „jung und alt“ bei einem Gegen├╝ber von Kinderkrippe und Seniorenzentrum „zusammengef├╝hrt werden“, teilten die Gr├╝nen und die SPD.

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Rot: Betreutes Wohnen, darunter ein Platz, links davon die neue Krippe, rechts das betreute Wohnen. Quelle: FWD

Birgit Knoblauch (GLH) sagte: „Wir sehen das als Begegnungsm├Âglichkeit f├╝r jung und alt. Das hat einen sozialen Aspekt.“

Peter Johe (Freie W├Ąhler) bezweifelte die Bedeutung des Arguments: „Das kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht ist das so, vielleicht nicht. Das ist kein Argument, das zieht.“

CDU-Gemeinderat Matthias Dallinger sieht darin einen „gewissen Charme“: „Da kommen jung und alt zusammen, das ist eine gute Wahl.“

SPD-Gemeinderat Dr. Horst Metzler erinnerte daran, dass die SPD Begegnungen von „jung und alt“ schon sehr lange fordert und sagte: „Das ist eine gute Standortwahl. Auch wenn es 20 Jahre Diskurs gefordert hat, bei den anderen Parteien zu diesem Schluss zu kommen.“

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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