Dienstag, 11. Juni 2019

Alte Schule, KanÀle, HLZ

Sanierungen und Endabrechnung

Hirschberg, 14. Mai 2013. (red/sap/ae) In Hirschberg wird einiges saniert. In der „Alten Schule“ sollen KellerwĂ€nde abgedichtet, ein öffentlicher Parkplatz erstellt und die Sandsteinmauer saniert werden. Des weiteren wurden Kanaluntersuchungen fĂŒr ganz Hirschberg ausgeschrieben. Auch ĂŒber den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums konnte sich der Gemeinderat einig werden. [Weiterlesen…]

Landesinnenminister Reinhold Gall lobt das Kommunale Hilfeleistungszentrum

Anerkennungskultur fĂŒr das Ehrenamt

Landesinnenminister Reinhold Gall (Mitte) zeigte sich beeindruckt von der Fusion von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bauhof aus den beiden Ortsteilen: „Jetzt weiß ich, wieso Gerhard Kleinböck und Uli Sckerl darauf bestanden haben, herzukommen.“

Hirschberg/Rhein-Neckar, 10. Januar 2013. (red/ld) Innenminister Reinhold Gall (SPD) besuchte gestern im Rahmen der Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion das neue Hilfeleistungszentrum in Leutershausen. Der Minister lobte die Fusion der beiden Ortsfeuerwehren sowie des Rettungsdienstes und des Bauhofs als „Gemeinsinn stiftend“ zwischen den Ortsteilen Leutershausen und Großsachsen. Er lobte auch den Neubau des Hilfeleistungszentrums als eine „WertschĂ€tzung der Gemeinde an die dort wirkenden Ehrenamtlichen“.

Von Lydia Dartsch

Die Zusammenlegung der freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienst und Bauhof sei ein kluger Schritt, lobte Gall. Besonders beeindruckt habe ihn die Tatsache, dass der Impuls fĂŒr diese VerĂ€nderung damals aus den Feuerwehren selbst kam:

Es ist nicht alltÀglich, dass Gemeindearbeit, Ehrenamt und der Bauhof zusammen arbeiten.

Es spreche dafĂŒr, dass Hirschberg „mitdenkende BĂŒrger habe, die sich Gedanken machen.“

BĂŒgermeister Manuel Just erklĂ€rte Gall und der SPD-Landtagsfraktion das Zustandekommen der Fusion:

Aufgrund der rĂŒcklĂ€ufigen Zahlen der Kameradinnen und Kameraden wurde es zunehmend schwerer, die Einsatzzeiten beizubehalten.

Zudem seien die Wehren in den Orten fĂŒr die Bevölkerung eher störend gewesen, vor allem bei nĂ€chtlichen EinsĂ€tzen. Der Gemeinderat sei dann zu dem Schluss gekommen, alle Feuerwehr, RettungskrĂ€fte und den Bauhof unter ein Dach zu bringen und ein neues GebĂ€ude zu bauen, um die Synergieeffekte zu nutzen. Das veranschlagte Budget von 7,7 Millionen Euro konnte dabei eingehalten werden. UrsprĂŒnglich war aber eine „6“ vor dem Komma geplant.

Neubau statt 08/15 fĂŒrs Ehrenamt

Als Feuerwehrkommandant sehe Gall den Neubau als WertschĂ€tzung der Gemeinde fĂŒr ihre freiwillige Feuerwehr. Dass die Zusammenarbeit klappt, habe er auch durch Justs Rede erkannt:

Wenn der BĂŒrgermeister die richtigen Fachbegriffe benutzt, dann ist das fĂŒr mich ein Zeichen dafĂŒr, wie hoch angesehen das Ehrenamt hier ist.

Die Mitarbeiter von Feuerwehren, Rettungsdienst und Bauhof zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Fusion. Es sei auf der Wache kein Unterschied mehr zu erkennen, ob ein Kollege aus Leutershausen oder Großsachsen komme, erklĂ€rten die Vertreter. FĂŒr die Mitarbeiter des Bauhofs sei die Fusion ein GlĂŒcksfall gewesen, erklĂ€rten sie. BĂŒrgermeister Just sagte:

Ich ernte immer wieder Bewunderung in anderen Gemeinden, wie diese Fusion umgesetzt worden ist und was dadurch erreicht wurde.

Engagement soll WertschÀtzung beim Arbeitgeber erfahren

Lediglich der Arbeitgeber mache beim Ehrenamt nicht immer mit, beispielsweise, wenn es um Weiterbildungen im Verein gehe. Dann stoßen manche Ehrenamtliche auf UnverstĂ€ndnis, wenn sie sich dafĂŒr freistellen lassen wollen. Gall warb fĂŒr mehr Anerkennung des Ehrenamts bei den Arbeitgebern. Das Ehrenamt brauche qualifizierte Mitarbeiter der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr mit FĂŒhrungskompetenzen. Arbeitgeber, die die ehrenamtliche Arbeit ihrer Mitarbeiter in der freiwilligen Feuerwehr anerkennen und fördern, können dies beispielsweise durch die Plakette „Partner der Feuerwehr“ vom deutschen Feuerwehrverband zum Ausdruck bringen. Alternativ zu den Wochenkursen könnten aber auch Wochenendkurse besucht werden, sagte Gall. In jedem Fall setze er sich fĂŒr einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung in den kommenden Jahren ein.

Das Problem des Nachwuchses drĂŒckt auch auf Hirschberg. Wenn dieser Grund fĂŒr die Zusammenlegung der Wehren jetzt zwar gemildert ist, ist es nicht gelöst. Mehr Verantwortung mĂŒsste die Jugend ĂŒbernehmen, fĂŒr sich und ihre Gemeinschaft, forderte ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes. Auch brauche es fĂŒr die Nachwuchsorganisationen ein pĂ€dagogisches Konzept. BrandeinsĂ€tze ĂŒbernehmen Feuerwehrleute schließlich erst ab 18 Jahren. FĂŒr ein solches Konzept sehe er aber eher die Gemeinde in der Pflicht.

Alt und Jung vereinen

Alle Generationen kommen in den Vereinen zusammen, stellt sich Gall die Zukunft vor. Dabei mĂŒssen alle zusammen arbeiten: Ein Feuerwehrmann werde auch mit 55  Jahren noch bei BrandeinsĂ€tzen gebraucht.

Dann macht er aber andere Aufgaben und nicht gleich die schwersten.

Auch in Sachen Vereinsfreizeiten sprach sich Gall dafĂŒr aus, alle Altersgruppen gleichermaßen anzusprechen. Beispielsweise kĂ€men bei einer Radtour die Ă€lteren Teilnehmer kaum mit, wenn die jĂŒngeren mit Rennrad oder Mountainbike vorneweg rasten.

Zudem gĂ€be es Bevölkerungsgruppen, die bisher fĂŒr die Feuerwehr oder den Rettungsdienst nur wenig angesprochen wĂŒrden, wie Frauen und Menschen mit Migrationshintergund. Vor allem fĂŒr diejenigen sei das Engagement fĂŒr die Gemeinschaft eine identitĂ€tsstiftende TĂ€tigkeit. Als Informationsplattform bot der Abgeordnete Thomas Funk den Tag des Katastrophenschutzes am 15. Januar, am Stuttgarter Landtag sowie den Tag des Ehrenamts am 15. Juni an. Das Kommunale Hilfeleistungszentrum stieß auch bei ihm und seinen Arbeitskreiskollegen auf Anerkennung:

Die Fusion hat die beiden Orte nĂ€her zueinander gefĂŒhrt.

Regierungsfraktionen beenden Weihnachtspause

Rot-GrĂŒn auf Klausurtagung

Rheinneckar, 09. Januar 2013. (red/ld) Die SPD-Landtagsfraktion nahm gestern Abend ihre politische Arbeit nach der Weihnachtspause wieder auf. Bei einem BĂŒrgerempfang in Weinheim begann die dreitĂ€gige Klausurtagung der Fraktion. Themen sind unter anderem gentechnikfreie Landwirtschaft, Geothermie und Bildungspolitik. Die Klausurtagung findet im Mariott-Hotel in Heidelberg statt. Die GrĂŒne Fraktion tagt in Bad Mergentheim.

Heute Nachmittag besichtigt Innenminister Reinhold Gall zusammen mit Vertretern der Fraktion das Kommunale Hilfeleistungszentrum Hirschberg-Leutershausen. Auf dem Klausurprogramm stehen außerdem heute Mittag ein Besuch in der Schlossschule Ilvesheim fĂŒr Blinde und Sehbehinderte zum Thema Medienkompetenz und blindenspezifische Kompetenzen im Unterricht. Der Arbeitskreis Sozialpolitik macht am Mittag einen Rundgang durch die Diakoniestraße Heidelberg.

Gemeinderat stimmte dem Vorentwurf zu

Viel Lob fĂŒr den Entwurf des Ärztehauses

Vorentwurf fĂŒr den Umbau des alten Feuerwehrhauses in Großsachsen. Quelle: Fa. Gebert & Mack GmbH

 

Hirschberg, 27. Oktober 2012. (red/sap) Mit dem Bau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums Hirschberg und dem Umzug der Freiwilligen Feuerwehr wird das Feuerwehrhaus im Riedweg in Großsachsen frei. Zur Verwendung der frei werdenden Immobilie und zu Gunsten des Haushalts soll das GrundstĂŒck verkauft und das GebĂ€ude umgestaltet werden. Es ist dort ein allgemeines Wohngebiet geplant, um eine Folgenutzung zu ermöglichen. Es wird angestrebt, das bestehende GebĂ€ude zu einem „Ärztehaus“ umzunutzen, das im Umfeld von Pflegeheim und betreutem Wohnen eine sinnvolle Nutzung darstellt und im allgemeinen Wohngebiet möglich ist. Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Vorentwurf zu.

BĂŒrgermeister Manuel Just berichtete, dass es sich hier um eine Maßnahme der Innenentwicklung handle. Der Bebauungsplan könne im sogenannten „beschleunigten Verfahren“ ohne DurchfĂŒhrung einer UmweltprĂŒfung aufgestellt werden. Zudem werde man nicht und auf eine frĂŒhzeitige Beteiligung der Bevölkerung verzichten, auch wenn dies möglich wĂ€re.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst eine FlÀche von etwa 0,19 Hektar.

Da kein Neubau entstehen wird, ist ein Bebauung im Passivhausstandard nicht möglich.  Denn das bestehende FeuerwehrgebĂ€ude soll nicht abgerissen, sondern erweitert und aufgelockert werden. Wie der BĂŒrgermeister aber versicherte, werde der Investor und die Ärzteschaft ĂŒber die Vorgaben von EnEV (Anmerkung d. Red.: Energieeinsparverordnung) hinausgehen. Auf dem Dach ist eine Solaranlage möglich.

ZunĂ€chst soll eine Offenlage des Entwurfs von 14 Tagen erfolgen, der Bebauungsplan soll dann ĂŒber Weihnachten fĂŒr einen Zeiterraum von vier bis sechs Wochen offen gelegt werden. Ende MĂ€rz, Anfang April, hofft der BĂŒrgermeister, kann der Bebauungsplan beschlossen werden.

Thomas ThĂŒnker (FW) lobte den Entwurf als architektonisch Ă€ußerst gelungen. Zudem hĂ€tten es die Planer geschafft, durch einen Kunstgriff aus einem viergeschossigen GebĂ€ude ein dreigeschossiges zu machen. Ebenso wie seine Ratskollegen Matthias Dallinger (CDU) und Dr, Horst Metzler (SPD), wies er auf die Verkehrs- und Parkproblematik hin, die ein Ärztehaus am Großsachsener Marktplatz mit sich bringen werde.

Metzler bezeichnete den Standort als ideal fĂŒr ein Ärztehaus.

Als pfiffige und schöne Lösung wertete auch Thomas Herdner (GLH) den Entwurf.

Der Hirschberger Gemeinderat beschloss den Vorentwurf des Bebauungsplans „Im großen Garten-2“ sowie die frĂŒhzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung einstimmig.

BĂŒrgermeister Just stellt PlĂ€ne fĂŒr das alte Feuerwehrhaus in Großsachsen vor

Feuerwache wird Ärztehaus

Vorentwurf fĂŒr den Umbau des alten Feuerwehrhauses in Großsachsen. Quelle: Fa. Gebert & Mack GmbH

 

Hirschberg, 19. Oktober 2012. (red/ld) Nach der Fusion der beiden Feuerwehren Großsachsen und Leutershausen zur Feuerwehr Hirschber und dem Einzug ins Hilfeleistungszentrum, wird die alte Feuerwache in Großsachsen ab dem nĂ€chstem FrĂŒhjahr zu einem Ärztehaus umgebaut. Gestern stellten BĂŒrgermeister Manuel Just und die Ärzte Eckhard Willersinn und Tilmann Steinhausen die PlĂ€ne von Architekt Udo Richter aus Heilbronn vor. Als Investoren haben sich Gebert & Mack verpflichtet. Das Team hatte 2007 bereits die Tabakfabrik saniert.

Von Lydia Dartsch

Lange war es ein GerĂŒcht. Jetzt ist es offiziell: Das ausgediente Feuerwehrhaus in Großsachsen wird neue Heimat fĂŒr das Ärztehaus in der Hohensachsener Straße. Damit soll unter anderem die medizinische Infrastruktur in der Gemeinde sichergestellt sein. „Wir haben schon jetzt Platznot“, erklĂ€rte Willersinn und gab zu bedenken, dass die bestehenden Praxen attraktiv gehalten werden mĂŒssten, um Nachfolger anzuziehen:

Die Patienten merken es noch nicht, aber wir steuern auf einen Ärztemangel zu.

Eine Chance fĂŒr Gemeinde und Ärzte

Doch Willersinn und Steinhausen hören bereits von Kollegen, die ihre Praxen schließen und keine Nachfolger finden. FĂŒr den Internisten Willersinn ging es deshalb auch um die Frage, ob er mit seiner Praxis in der Gemeinde bleibt: „Wir FachĂ€rzte sind nicht so stark an die Gemeinde gebunden. Wir hatten auch andere Orte als Ideen, wollten aber lieber hier bleiben“, zeigte er sich glĂŒcklich ĂŒber die Entscheidung. „Der hausĂ€rztliche Bereich ist ja in der Gemeinde verwurzelt. Der muss sichergestellt sein“, ergĂ€nzte SteinhĂ€user.

ZusĂ€tzlich zum bestehenden Angebot in der Großsachsener Straße wird es im neuen GebĂ€ude eine Praxis fĂŒr Krankengymnastik, eine OrthopĂ€die und eine Apotheke geben. Die Gemeinde verkauft das GrundstĂŒck an die Investoren. Die Ärzte werden die neuen PraxisrĂ€ume mieten. Die angrenzende Turnhalle und der Spielplatz bleiben erhalten.

Kernsaniert und angebaut

Im Kern bleibt das Feuerwehrhaus erhalten. Erkennbar wird es aber nicht mehr sein: Die PlĂ€ne sehen zwei Keile vor und hinter dem bestehenden Haus vor, die den Verlauf des Riedwegs aufnehmen und das GebĂ€ude optisch dem öffentlichen Bereich davor zuwenden. Gleichzeitig bietet das GebĂ€ude so einen Abschluss des öffentlichen Bereichs zu den WohnhĂ€usern dahinter. Das bestehende Walmdach wird abgetragen und zu einem vollstĂ€ndigen Stockwerk mit Flachdach ausgebaut. Das Ärztehaus wird daher ein wenig niedriger als das Feuerwehrhaus. Außerdem wird ein Aufzugschacht neu angebaut. Auch gibt es mehr ParkplĂ€tze rund um das Haus.

Als Projektentwickler und Investoren haben die Ärzte Gebert & Mack ins Boot holen können, die schon die alte Tabakfabrik saniert haben. „Aus meinem Blickwinkel ist es hilfreich, dass man sich auf einen Projektentwickler verstĂ€ndigt hat, der in der Gemeinde bekannt ist und der auf die WĂŒnsche und Bedenken der BĂŒrger eingeht“, zeigte sich BĂŒrgermeister Manuel Just zufrieden. Und sicher freut er sich auch ĂŒber die kommunale Einnahme durch die VerĂ€ußerung des Objekts – wie viel man erlösen kann, ist noch offen. Die Verhandlungen laufen und Herr Just will sich mit Hinweis darauf zunĂ€chst nicht Ă€ußern.

Bebauungsplan verhindert Zeitplan

Ein Ärztehaus ist auf dem als Sondergebiet ausgewiesenen GrundstĂŒck nicht vorgesehen, sagt der Bebauungsplan. Das verhindert derzeit einen genauen Zeitplan zur Fertigstellung des Vorhabens. Zuerst muss also der Bebauungsplan geĂ€ndert werden: „Das werden wir in der Dezembersitzung in den Gemeinderat einbringen“, kĂŒndigte BĂŒrgermeister Just an. Nach der Entscheidung im MĂ€rz 2013 könnte dann der Bauantrag gestellt und kurz darauf begonnen werden. Gegen Mitte oder Ende 2014 könnte die Bauphase dann abgeschlossen sein:

Wir befinden uns am Anfang Verfahrens. Es können immer Probleme auftauchen, die uns im Zeitplan zurĂŒckwerfen.

GerĂŒchte gehen um seit 2011

Bereits Ende 2011 habe es die erste Idee fĂŒr ein Ärztehaus gegeben, erklĂ€rten Willersinn und Steinhausen. GerĂŒchte habe es schon vorher in der Bevölkerung gegeben. Nun ist es also offiziell. Bleibt die Frage, was aus dem Ärztehaus in der Großsachsener Straße wird und ob der bisherige Betreiber des Ärztehauses, der Apotheker Tilmann Lauppe, mit seiner Stern-Apotheke ebenfalls ins neue Ärztehaus einzieht. „Da wir selbst nur als Mieter auftreten, haben wir darauf keinen Einfluss“, erklĂ€rte Willersinn.

Gemeinderatsitzung am 26. Juni 2012

Auftragsvergabe fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum

Hirschberg, 28. Juni 2012. (red/sap) In der Gemeinderatssitzung wurde in Hirschberg einstimmig die Auftragsvergabe fĂŒr GarderobenschrĂ€nke, Lagereinrichtung, Werkstatteinrichtung sowie die Atemschutzwerkstatt/Trocknungspaneel fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum beschlossen.

Der Auftrag zur Lieferung und Montage der GaderobenschrÀnke geht an die Firma Kessler & Söhne GmbH & Co. KG in Stuttgart.

Der Auftrag fĂŒr die Lagereinrichtung geht an die Firma Wilhelm Nibler GmbH & Co. KG aus Walldorf, die Lieferung und Montage der Werkstatteinrichtung wird an die Firma Gebr. Wilhelm OHG aus Ludwigshafen vergeben und der Auftrag fĂŒr die Atemschutzwerkstatt/Trocknungspaneel an die Firma MSA Auer GmbH aus Essen.

Einstimmig beschlossen wurde auch die Auftragsvergabe fĂŒr die BĂŒroeinrichtung sowie Tische und StĂŒhle fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum.

Die BĂŒroeinrichtung fĂŒr das Hilfeleistungszentrum sowie der 27 BĂŒrostĂŒhle fĂŒr das Rathaus ĂŒbernimmt die Firma DZWEI BĂŒro + Objekteinrichtung aus Heidelberg, die Tische und StĂŒhle werden von der Firma Karl Klipper aus Weissach geliefert.

Der Gemeinderat zeigte sich erfreut, dass man bei der Auftragsvergabe im veranschlagten Budget bleiben konnte.

Aus dem Hirschberger Gemeinderat

Treppenanlage „Am MĂŒhlgraben“ wird erneuert

Hirschberg, 25. April 2012. (red/sap) Im Gemeinderat, 24. April 2012, wurde ĂŒber die Treppenanlage „Am MĂŒhlgraben“, Großsachsen beraten. Auch die Auftragsvergabe fĂŒr die Schlauchwaschanlage und die Funkanlage fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum stand auf der Tagesordnung.

Die Treppenanlage von der „Hintergasse“ in den „MĂŒhlgraben“, Großsachsen, befindet sich in einem baulich sehr bedenklichen Zustand, berichtete der BĂŒrgermeister.

Viele Stufen der Sandsteintreppe seien sehr stark abgenutzt und haben sich um mehrere Zentimeter verschoben und abgesenkt.

In den zurĂŒckliegenden Jahren wurden zwar einige Stufen ausgetauscht, die Anlage lasse sich aber mittlerweile aufgrund der starken Abnutzungen der Unebenheiten und der der großen Asymetrie der einzelnen Stufen zueinander, nur mit großer Vorsicht begehen.

Im zurĂŒckliegenden Winter war sogar eine Sperrung der Treppe aus SicherheitsgrĂŒnden vorgesehen. Die Treppe fĂŒhrt von der „Hintergasse“ ĂŒber 25 Stufen hinunter in den „MĂŒhlgraben“ und grenzt beidseits direkt an die Mauern der NachbargrundstĂŒcke. Dadurch bedingt ist ein etwas grĂ¶ĂŸerer technischer Aufwand bei der AusfĂŒhrung.

FĂŒr die Erneuerung der Anlage wurde ĂŒber das IngenieurbĂŒro E. Schulz GmbH eine KostenschĂ€tzung eingeholt, der zwei Varianten zu Grunde liegen.

Bei Variante 1 wurden Treppenstufen aus Betonfertigteilen mit Natursteinvorsatz gewÀhlt, die Gesamtsumme betrÀgt 34.100 Euro.

Variante 2 beinhaltet in der Kalkulation Treppenstufen aus rotem Sandstein – wie im Originalzustand. Und liegt bei einer Gesamtsumme von 38.600 Euro.

Als Investititionsmaßnahme wurde im Haushalt 2012 ein Betrag von 39.000 Euro eingestellt.

Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt empfiehlt die Erneuerung der Treppenanlage zu beschließen. Beide Varianten sollen optional ausgeschrieben werden. Auf eine Asphaltierung des Zwischenpotestes sollte zugunsten eines Pflasterbelags verzichtet werden.

Dieser Empfehlung wurde vom Gemeinderat, bei einer Enthaltung (Dr. Horst Metzler, SPD), zugestimmt.

Schlauchwaschanlage und Funkanlage fĂŒr das Hilfeleistungszentrum

Die Arbeiten zur Lieferung und Montage einer Schlauchwaschanlage und Funkanlage fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum wurden beschrĂ€nkt ausgeschrieben.

FĂŒr die Schlauchwaschanlage wurden drei Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, zur Submission haben drei Firmen ein Angebot eingereicht, FĂŒr die Funkanlage wurden sechs Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, drei haben ein Angebot abgegeben.

Der gĂŒnstigste Anbieter fĂŒr die Schlauchwaschanlage war die Firma Wilhelm Barth GmbH & Co. KG aus Fellbach mit rund 50.000 Euro und damit rund 46.300 Euro unter der Kostenberechnung.

Das gĂŒnstigste Angebot fĂŒr die Funkanlage war die Firma Michael Poloczek GmbH aus Uhingen mit rund 41.800 Euro und damit mit rund 1600 Euro ĂŒber der Kostenberechung.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, den Auftrag an diese beiden Firmen zu vergeben.

Am 27. April 2012

Treffen der Alterskameraden der Feuerwehr Hirschberg

Hirschberg, 24. April 2012. (red/fw) Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses (HLZ) am kommenden Freitag.

Information der Feuerwehr:

„Die Alterskameraden der Feuerwehr Hirschberg treffen sich nicht am 26.04.2012, sondern am 27.04.2012 um 18:00 Uhr zur Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses (HLZ). Treffpunkt sind die jeweiligen FeuerwehrhĂ€user in Großsachsen bzw. Leutershausen.

Die Nachbesprechung und der Abschluss finden dann im SchĂŒtzenhaus statt.“

Innenverdichtung in Großsachsen - Jahresvertrag fĂŒr Tiefbauarbeiten

AuftrĂ€ge fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum vergeben

Hirschberg, 01.MĂ€rz 2012. (red/sap) Der Bebauungsplan fĂŒr zwei MehrfamilienhĂ€user, ein Doppelhaus und ein Einfamilienhaus im Großsachsener Ortskern wurde einstimmig beschlossen. AuftrĂ€ge fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum wurden vergeben und die Hirschberger Firma Josef Schnell GmbH erhĂ€lt auch fĂŒr 2012 den Auftrag fĂŒr Tiefbauarbeiten.

Von Sabine Prothmann

Der Hirschberger Gemeinderat hat am 29. November 2011 die Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans fĂŒr das GrundstĂŒck Breitgasse 41 mit der Bezeichnung „Breitgasse/Drittelsgasse“ in Hirschberg-Großsachsen beschlossen. Die Firma Treugrund GmbH aus Heddesheim als VorhabenstrĂ€ger beabsichtigt dort WohngebĂ€ude zu errichten.

Das Vorhaben folgt dem Ziel, das vorhandene Nachverdichtungspotential im Ortskern von Großsachsen zu nutzen. Um Baurecht fĂŒr die beabsichtigte Bebauung zu schaffen wird der Vorhabenbezogene Bebauungsplan aufgestellt.

Der Geltungsbereich umfasst eine FlĂ€che von 3.109 Quadratmeter und liegt im Ortskern von Großsachsen. Als BauflĂ€che fĂŒr das Wohnen verbleiben einschließlich der zugelassenen Überschreitungen maximal 1.865 Quadratmeter.

Die Projektplanung sieht zwei MehrfamilienhÀuser, ein Doppelhaus und ein Einfamilienhaus vor.

Die alte Grenzmauer zur Breitgasse inklusive Toreinfahrt soll als ortsbildprÀgendes Element erhalten bleiben.

„Es ist uns nicht gelungen 22 StellplĂ€tze – fĂŒr die elf geplanten Wohneinheiten in den beiden MehrfamilienhĂ€usern – zu realisieren, aber es sind immerhin 20 geworden“, sagte BĂŒrgermeister Manuel Just.

„Das mit den StellplĂ€tzen freut uns sehr“, erklĂ€rte GemeinderĂ€tin Karin Kunz (CDU). Und Gemeinderat Thomas ThĂŒnker (FW) meinte: „Wir befĂŒrworten die maßvolle Innenverdichtung.“

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Entwurf sowie der Beteiligung der Öffentlichkeit und der TrĂ€ger öffentlicher Belange im vereinfachten Verfahren zu.

Auftragsvergabe fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum

In einem weiteren Tagesordnungspunkt musste der Auftragsvergabe der Gewerke InnentĂŒren, Schlosserarbeiten und LandschaftsgĂ€rtnerischen Arbeiten fĂŒr den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums zugestimmt werden.

An insgesamt zehn Firmen wurden fĂŒr die Lieferung und Montage der InnentĂŒren Angebotsunterlagen ausgegeben, vier Firmen haben fristgerecht ein Angebot abgegeben, berichtete der BĂŒrgermeister.

GĂŒnstigster Bieter war die Firma Roland Straub aus Dannstadt-Schauernheim mit einem Angebotspreis von rund 131.000 Euro. Die Kostenberechnung war ursprĂŒnglich von 75.800 Euro ausgegangen, somit ergab sich eine Differenz von rund 55.000 Euro. Daraufhin wurden verschiedene Einsparmöglichkeiten, ohne nennenswerten QualitĂ€tsverlust, untersucht.

Letztlich belief sich die Angebotssumme auf rund 101.600 Euro.

FĂŒr die DurchfĂŒhrung der Schlosserarbeiten wurden insgesamt an sechs Firmen Angebotsunterlagen ausgegeben und drei Firmen haben fristgerecht ihr Angebot abgegeben. GĂŒnstigster Bieter ist die Firma Hestermann aus Mosbach mit einem Angebotspreis von rund 66.000 Euro.

Die LandschaftsgĂ€rtnerischen Arbeiten wurden an die Firma Schmitt Garten- und Landschaftsbau aus Hirschberg vergeben, so Just. Es freue ihn besonders, dass das ortsansĂ€ssige Unternehmen mit einem Angebotspreis von rund 103.000 Euro von den sieben abgegebenen Angeboten der gĂŒnstigste Bieter war.

Gemeinderat Peter Johe (FW) bedauerte die Preissteigerung bei den Schlosserarbeiten um rund 6000 Euro – im Vergleich zu einer ersten Ausschreibung -, fĂŒhrte dies aber auf die gute Wirtschaftssituation zurĂŒck.

Der Beschlussvorschlag, die Vergabe an die drei Gewerke, wurde einstimmig angenommen.

Jahresvertrag fĂŒr Tiefbauarbeiten

Auch der nĂ€chste Tagesordnungspunkt, die Auftragsvergabe fĂŒr den Jahresvertrag von Tiefbauarbeiten wurde einstimmig beschieden.

Erfreulicherweise erhielt auch hier wieder eine Hirschberger Firma, die Josef Schnell GmbH, den Zuschlag.

Der bestehende Jahresvertrag fĂŒr Tiefbauarbeiten (Straßenunterhaltung, Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung) endete zum 29. Februar 2012. Aus diesem Grund wurde der Vertrag von der Verwaltung neu ausgeschrieben.

Der Kostenumfang der Beauftragungen an die Firma Schnell GmbH betrug in den jeweiligen Tiefbaubereichen betrug 2011 rund 64.000 Euro im Bereich Rohrnetzunterhaltung/Wasser, rund 32.000 Euro im Bereich Kanalunterhaltung/Abwasser und rund 87.000 Euro bei der Straßenunterhaltung.

FĂŒr das Jahr 2012 muss mit einer sieben prozentigen Preissteigerung gerechnet werden, so Just.

Der Vertrag kann optional bis zum 28. Februar 2014 um ein Jahr verlÀngert werden.

Insgesamt wurden acht Firmen angeschrieben, sechs haben ein Angebot abgegeben. Das Bauunternehmen Josef Schnell GmbH war dabei der gĂŒnstigste Bieter.

Dokumentation: Rede von BĂŒrgermeister Manuel Just zur ersten Hirschberger Feuerwehr

„Auf der Zielgeraden eines wirklich großartigen Fusionsprozesses“

Hirschberg, 30. Januar 2012. (red) BĂŒrgermeister Manuel Just begrĂŒĂŸte am vergangenen Samstag in der Aula der Karl-Drais-Schule eine Reihe von EhrengĂ€sten zur 1. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg. Wir dokumentieren seine Rede.

Neben den Kommandanten wurden insbesondere der Alt- und EhrenbĂŒrgermeister Werner Oeldorf sowie die EhrengemeinderĂ€te Martin Stöhrer und Martin-Heinrich Bitzel begrĂŒĂŸt, dazu verschiedene Vertreter des Feuerwehrkreises sowie des DRK.

Just erinnerte daran, dass sich die beiden Wehren seit 2004 in „einem fĂŒr unsere Gemeinde weitreichenden Fusionsprozess“ befĂ€nden. Als Hauptmotive nannte Just die EinsatzfĂ€higkeit und Wirtschaftlichkeit.

Durch die ausgeprĂ€gte Pendlerstruktur in beiden Ortsteilen habe man befĂŒrchtet, irgendwann zu einem Punkt zu kommen, „an dem ihre SchlagkrĂ€ftigkeit insbesondere unter der Woche erheblich in Frage gestellt sein wird“.

So reifte die Erkenntnis, dass es nicht erst dazu kommen dĂŒrfe, dass im Ernstfall „die Mindestausstattung unserer Wehr nicht gewĂ€hrleistet werden kann“.

Die hohen Unterhaltungskosten fĂŒr Fahrzeuge, GerĂ€tschaften und GebĂ€ude ließen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit zusĂ€tzlich die Überlegung entwickeln, dass eine stĂ€rkere Zusammenarbeit deutliche Effizienzgewinne erzeugen kann.

Wer alleine arbeitet addiert. Wer zusammenarbeitet multipliziert!,

hieß es schon 2005 in einer PrĂ€sentation gegenĂŒber dem Gemeinderat und dem damaligen BĂŒrgermeister Werner Oeldorf.

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Erste Hauptversammlung der Feuerwehr Hirschberg.

So wurde in den letzten Jahren an einem gemeinsamen Fahrzeugkonzept und einer gemeinsamen Organisationsstruktur gearbeitet und ein neues und gemeinsames FeuerwehrgebÀude wurde geplant.

Just erinnerte daran, dass vor allem die Standortentscheidung bezĂŒglich des neuen Feuerwehrhauses hart diskutiert wurde –  nicht zuletzt wegen des dazwischengekommenen BĂŒrgermeisterwahlkampfes.

In den Jahren 2006 bis 2008 fokussierte sich die Diskussion auf die beiden tatsĂ€chlich möglichen Standorte in der Weinheimer Straße bzw. den RennĂ€ckern – sprich dem Standort, der letztendlich auch den Zuschlag erhielt, rekapitulierte der BĂŒrgermeister.

Er halte vor dem Hintergrund des StĂ€dtebaus, möglicher Belastungen fĂŒr Anwohner und der Tatsache, dass auch von dem kĂŒnftigen Standort aus die erforderlichen Einsatzzeiten gehalten werden können, die Entscheidung fĂŒr sachgerecht und richtig.

Durch das Einbinden der Kameradinnen und Kameraden in den Baubegleitenden Ausschuss sei es gelungen, „ein GebĂ€ude zu planen und letztendlich auch zu errichten, welches den EinsatzkrĂ€ften auf Jahrzehnte hin ideale Arbeitsbedingungen bieten wird.“

Just versprach, im Sommer – spĂ€testens jedoch im Herbst – werde man das GebĂ€ude nicht nur bezogen, sondern es in einer feierlichen Einweihung und einem „Tag der offenen TĂŒr“ seiner Bestimmung ĂŒbergeben haben.

In insgesamt acht gemeinsamen Feuerwehrausschusssitzungen wurden, die seit diesem Jahr gĂŒltige Feuerwehrsatzung, die Dienstkleidung, die Gestaltung des Terminkalenders, die Alarm und AusrĂŒckeordnung und vieles mehr beraten und die VorschlĂ€ge fĂŒr die zu vergebenden Ämter und Funktionen erarbeitet.

Damit biegen wir ziemlich genau nach acht Jahre – und zugegebener Maßen nach einer Menge an Arbeit – auf die Zielgerade eines wirklich großartigen Fusionsprozesses ein. Am heutigen Tag sprechen wir von 227 Mitgliedern beider Wehren, die nach 115 Jahren Feuerwehr Großsachsen und 123 Jahren Feuerwehr Leutershausen in die Freiwillig Feuerwehr Hirschberg ĂŒbergehen.

Just bedankten sich bei allen Kameradinnen und Kameraden und besonders bei den beiden Kommandanten, die den Zusammenschluss nicht nur unterstĂŒtzt, sondern auch gesteuert hĂ€tten. Sein Dank galt auch seinem AmtsvorgĂ€nger Oeldorf  sowie allen GemeinderĂ€ten (die aber nicht alle erschienen waren, Anm d. Red.)

Sie hĂ€tten dazu beigetragen, dass 37 Jahre nach dem Zusammenschluss beider Ortsteile, diese wichtige organisatorische Einheit diesen Schritt ohne Druck und aus freien StĂŒcken getan haben.

Mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem nĂ€chsten zur Wehr“  und dem Wunsch fĂŒr einen guten und konstruktiven Start, schloss Just seine Rede.

Feuerwehr drei Mal Thema im Gemeinderat

Neue Feuerwehrsatzung – Wahlen Anfang 2012

Hirschberg, 15. Dezember 2011. (red) Der Gemeinderat hat eine neue Satzung fĂŒr die „Freiwillige Feuerwehr Hirschberg“ beschlossen. Kommendes Jahr fusionieren die beiden Wehren aus Großsachsen und Leutershausen zu einer gemeinsamen Feuerwehr. Anfang 2012 werden die Kommandanten sowie andere FunktionstrĂ€ger neu gewĂ€hlt.

Bis die neue Freiwillige Feuerwehr Hirschberg im Herbst 2012 ihr neues Feuerwehrhaus beziehen kann, dauert es noch ein wenig. Aktuell wurde die neue 16-seitige Satzung gemĂ€ĂŸ Verwaltungsvorlage im Gemeinderat beschlossen.

Anfang 2012 werden die Kommandanten und der restliche Vorstand erstmals in einer gemeinsamen Hauptversammlung gewĂ€hlt. Als Kommandant stellt sich Peter Braun zur Wahl. Ob es einen weiteren Kandidaten gibt und wer fĂŒr den Stellvertreter kandidiert, ist noch nicht klar. Der Großsachsener Kommandant Heinrich Mayer wird sich nicht zur Wahl stellen, bleibt aber bis 65 Jahre Mitglied der Wehr.

Die Großsachsener Wehr hat rund 70 aktive Mitglieder, 60 in der der Altersmannschaft und 20 in der Jugend. In Leutershausen sind es 60 Aktive, 40 in der Altersmannschaft und knapp 20 in der Jugend.

Die Hauptversammlung soll voraussichtlich am 28. Januar um 17:00 Uhr in der Karl-Drais-Schule stattfinden. Nach außen wird die Fusion als „problemlos“ dargestellt, tatsĂ€chlich gibt es aber auch deutliche „Befindlichkeiten“.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung von gestern verschiedene „Gestaltungen“ des Kommunalen Hilfeleistungszentrums beschlossen. Die Fassade soll „erdigbraun“ gestrichen werden, Nassbereiche, Umkleide und SanitĂ€rbereiche werden in grau/weiß/anthrazit gehalten, ebenso die BĂŒros und VeranstaltungsrĂ€ume, in denen Linoleum verlegt werden wird.

FĂŒr 8.500 Euro werden Polo-Shirts und MĂŒtzen mit „entsprechendem Emblem“ beschafft. Die ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgabe wurde einstimmig vom Gemeinderat angenommen.