Montag, 10. Juni 2019

Integration ist nicht nur Sprache - sondern auch Zugang zu Kultur

Kultur ist ĂŒberlebensnotwendig – auch fĂŒr FlĂŒchtlinge

Mannheim, 24. Dezember 2014 (red/cb) Über 5.000 FlĂŒchtlinge sind zur Zeit in der Region untergebracht. Was macht ein FlĂŒchtling den ganzen Tag? Sie selbst haben kaum Möglichkeiten, aus dem Alltagstrott von essen, schlafen, essen, schlafen, herauszukommen. Keine BĂŒcher, kein Kino, kein Theater, selten Internet, kein Fernsehen, kein CafĂ©-Treffen mit Freunden, keine Feste – die allermeisten leben hier ohne Verbindungen zu vertrauten Menschen in einer fremden Kultur. Sie werden versorgt – das ist gut. Sie erhalten aber keinen oder kaum Zugang zu Kultur – das ist schlecht fĂŒr’s GemĂŒt, fĂŒr die Seele. Ohne Zugang zu Kultur ist eine Integration kaum möglich. [Weiterlesen…]

29. September bis 05. Oktober 2014

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 29. September bis 05. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
[Weiterlesen…]

Ab 01. August wird ILEK-Projekt von professionellem Regional-Management begleitet

Die blĂŒhende Bergstraße bewahren

Bergstraße, 25. Juli 2014. (red/pm) Die Kommunen sind sich einig: Ab dem 01. August wird das ILEK-Projekt von einem professionellem Regional-Management begleitet. [Weiterlesen…]

Bewerbungen fĂŒr Landesnaturschutzpreis 2014 bis 01. August möglich

„Vielfalt in Streuobstwiesen – Wir machen mit!“

Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pm) Aktuell hat das Land Baden-WĂŒrttemberg den Landesnaturschutzpreis ausgeschrieben. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, VerbĂ€nde, KindergĂ€rten oder Schulen, die sich fĂŒr den Erhalt der Streuobstwiesen einsetzen. Bewerbungen sind noch bis zum 01. August möglich. [Weiterlesen…]

Sportfördermittel fĂŒr 2013 verteilt

Rhein-Neckar, 15. November 2013. (red/pm) Vergangenen Dienstag wurden im Auschuss fĂŒr Schulen, Kultur und Sport die Sportfördermittel des Kreises fĂŒr das Jahr 2013 verteilt. [Weiterlesen…]

20. bis 26. Mai 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 20. bis 26. Mai 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

15. bis 21. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 15. bis 21. April 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

Tibet, Django und ein exclusives Preview

Olympia-Highlights

Hirschberg, 20. MĂ€rz 2013. (red/pm) In den kommenden zwei Wochen ist im Olympia-Kino Hirschberg viel los. Eine Medizinstudentin will mehr ĂŒber Tibet lernen in „Wie zwischen Himmel und Erde“. Auch der mit fĂŒnf Oscars ausgezeichnete Film „Django Unchained“ von Quentin Tarantino wird gezeigt. Als besonderes Highlight prĂ€sentiert das Kino die Preview zu der Serie „Die Kirche bleibt im Dorf“. [Weiterlesen…]

Programm-Vorschau des Kulturfördervereins Hirschberg fĂŒr Herbst und Winter 2012/13

Appetit auf Kultur

Hirschberg, 31. Oktober 2012. (red/pm) FĂŒr die kommenden Wochen hat der Kulturförderverein Hirschberg einige interessante Veranstaltungen auf dem Programm, auf die sich alle Kulturfreunde jetzt schon freuen können. Bereits am Freitag, den 9. November um 18 Uhr lĂ€dt die Heidelberger KĂŒnstlerin Caroline Laengerer zu einer FĂŒhrung mit anschließendem GesprĂ€ch in ihre Ausstellung ein, die derzeit in der GRN-Klinik Weinheim zu sehen ist.

Die KĂŒnstlerin arbeitet mit Naturmaterialien, die sie in hochsensible Bildreliefs und fragile Objekte verwandelt. Sie fĂŒhrt einen intensiven Dialog mit der Natur, an dem sie den Betrachter teilhaben lĂ€sst. Wer an der FĂŒhrung und einem anschließenden Ausklang im Weinheimer Brauhaus teilnehmen will, kann sich bis zum 5. November unter folgendem Kontakt: milla_pilar@yahoo.es oder 06201 – 8461844 anmelden.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg e.V.:

„FĂŒr die Musikfreunde verspricht eine weitere Veranstaltung in der Reihe „concerti e piĂč“ am Sonntag, den 18. November um 18 Uhr in der Alten Synagoge Leutershausen wieder außergewöhnlichen Konzertgenuss. Das Gitarrenduo „Orfeo“ mit Christian Wernicke und Christian KĂŒtemeier prĂ€sentiert Gitarrenmusik von Telemann bis Piazolla. „In Originalkompositionen und unerhörten Bearbeitungen zeichnet das Programm Guitar Phases – Guitar Faces verschiedenste Gesichter und Charaktere der Musik fĂŒr Gitarrenduo. Oder einfach: Unsere LieblingsstĂŒcke!“ Wenn zwei vielfach preisgekrönte Musiker, die in dieser Besetzung international großen Erfolg verzeichnen, ihr Programm auf diese Weise beschreiben, dann heißt das: Auf keinen Fall verpassen!

Weihnachtsfeier

Auch in diesem Jahr darf im Kulturförderverein der bereits traditionelle Jahresausklang in geselliger Runde nicht fehlen. Am Freitag, den 7. Dezember um 19 Uhr treffen sich Mitglieder und Freunde des Vereins, um gemeinsam eine originelle Performance mit Gedichten, Liedern und „visuellen Überraschungen“ von SchĂŒlern des Feudenheim-Gymnasiums zu erleben. Dabei ist wie immer auch fĂŒr das leibliche Wohl gesorgt. Es empfiehlt sich hierfĂŒr eine rechtzeitige Anmeldung bis zum ersten Dezember unter dem oben genannten Kontakt bzw. mittels Überweisung des Unkostenbeitrags von 20 Euro auf das Konto des Kulturfördervereins Hirschberg e.V. bei der Volksbank Kurpfalz H+G Bank, Konto 76090203, BLZ 67290100 mit Nennung des Namens und des Verwendungszwecks (Weihnachtsfeier).

Eine „lange Nacht der Advents- und Weihnachtslieder“ soll am Freitag, den 14. Dezember ab 19 Uhr in der Alten Synagoge Leutershausen auf die kommenden Festtage einstimmen. Helmut Steger und Jens Schlichting haben wieder ein umfangreiches Programm vorbereitet, in dem in drei einstĂŒndigen Blöcken gemeinsam mit Musikern aus der Region zum Zuhören und Mitsingen eingeladen wird. Dazwischen gibt es auf dem Synagogenplatz GlĂŒhwein und andere Leckereien.

Dem Wagner-Jahr 2013 trĂ€gt der Kulturförderverein mit einem umfangreichen, jurierten Ausstellungsprojekt im Herbst Rechnung, bei dem sich namhafte KĂŒnstler mit Richard Wagner beschĂ€ftigen werden. „Zwischen Walhall und Nibelheim – Architekturvisionen im Werk Richard Wagners“ lautet der Titel der Gruppenausstellung, die von einem Katalog sowie VortrĂ€gen und Diskussionen begleitet wird. Eine Gelegenheit, sich auf die komplexe Wagner-Thematik kurzweilig und unterhaltsam vorzubereiten bietet sich bereits am Samstag, den 15. Dezember 2012 um 19.30 Uhr mit dem Besuch der AuffĂŒhrung „WeltendĂ€mmerung“ im Mannheimer Planetarium. Text-, Musik- und Bilddarbietungen zu Wagners „Ring des Nibelungen“ werden in Form einer Performance in die Kuppel des Planetariums projiziert. Wer gerne daran teilnehmen möchte, kann sich bis zum 30. November anmelden unter: milla_pilar@yahoo.es oder 06201-8461844.Bereits

Zu Beginn des neuen Jahres, am 11. Januar 2013 um 19 Uhr, wird mit einer GedĂ€chtnis-Ausstellung in der Rathausgalerie an den kĂŒrzlich verstorbenen KĂŒnstler und Freund des Kulturfördervereins Willi Hölzel erinnert. Der Fotograf und LebenskĂŒnstler war seinem Heimatort Leutershausen tief verbunden, das dokumentieren nicht zuletzt fotografische Arbeiten wie die Chronik der „Heisemer Leit“ mit 100 PortrĂ€ts Leutershausener Einwohner oder die Fotoserie mit dem Modell „Lena“, inszeniert an markanten Punkten der Bergstraßengemeinde. Neben den Arbeiten von Willi Hölzel im Besitz der Gemeinde werden ehemalige KĂŒnstlerkollegen und WeggefĂ€hrten BeitrĂ€ge zu der Ausstellung beisteuern.“

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: UneigennĂŒtzige WohltĂ€tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine SpendenĂŒbergabe die nĂ€chste – so wie vergangenes Jahr auch und nĂ€chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, ĂŒber mildtĂ€tige Spenden fĂŒr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion fĂŒr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht ĂŒber Spenden, egal wie großzĂŒgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „KalkĂŒl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildtĂ€tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus Überzeugung spendet oder unterstĂŒtzt, braucht seine Haltung nicht an die „große Glocke“ zu hĂ€ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld fĂŒr alle möglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine öffentliche Nennung.

Wer hingegen der „Öffentlichkeit“ seine „GroßzĂŒgigkeit“ mitteilen möchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht ĂŒber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir ĂŒber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet: Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort prĂ€sentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße FlĂ€che).

Das ist die einzige „saubere“ Lösung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergrĂ€bt die GlaubwĂŒrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubwĂŒrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente AufklĂ€rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „HĂ€rtefĂ€llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern völlig inaktzeptable „BlĂŒten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen: „Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten darĂŒber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen fĂŒr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angekĂŒndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die BegrĂŒndung:

Die Werbung im Fußball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omniprĂ€sent geworden. Da mĂŒssen intelligentere Lösungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz ĂŒber Sport berichtet, tĂ€glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabhĂ€ngiger werden.

Guter Ansatz – leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine ErklĂ€rung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergĂ€nzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen – denn es  geht doch um MildtĂ€tigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen AnlĂ€ssen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig wĂ€re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen wĂŒrden – das aber darf man tatsĂ€chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon lĂ€ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld fĂŒrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „AuftrĂ€gen“ ein paar mehr Nullen dranhĂ€ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „RĂŒcksicht“ nimmt und fĂŒr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die hĂ€ngen von der Höhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grundsĂ€tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? DarĂŒber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grundsĂ€tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende GlaubwĂŒrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erwĂ€hnen, weil das tatsĂ€chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verfĂ€hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich fĂŒr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als VermarktungsflĂ€che missbrauchen lassen, sollten tatsĂ€chlich darĂŒber nachdenken, worum es geht.

Um Förderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „Förderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders GeschmĂ€ckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch AuftrĂ€ge und GeschĂ€fte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschĂ€ftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „ĂŒblich“.

Spendenziele mĂŒssen transparent sein

Gemeinden mĂŒssen Spenden beispielsweise lĂ€ngst öffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das GeldwĂ€schegesetz so vor. Und dafĂŒr gibt es ganz sicher GrĂŒnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz fĂŒr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „MissverstĂ€ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Großkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. FĂŒr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen Möglichkeiten. FĂŒr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „großzĂŒgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? WorĂŒber sollte man dankbarer sein? WorĂŒber berichten?

Denken Sie mal drĂŒber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – dafĂŒr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anfĂ€nglich auch ĂŒber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog ĂŒber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. KĂŒnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. MĂ€rz 2011. (red) Jedes unserer Blogs fĂŒr die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im MĂ€rz ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen Überblick. Und auch die Terminkalender in unseren „Ortsblogs“ fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie können sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer tĂ€glichen Übersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, können Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick öffnet den Termin, sofern eine Straße angegeben ist, können Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

GegenĂŒber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, können Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender ĂŒbernehmen – auch in Outlook beispielsweise. DafĂŒr mĂŒssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, mĂŒssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als „Feed“ kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, ĂŒbernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, löschen Sie die email.

Die TermineintrĂ€ge sind oft sehr informativ – nicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und EinfĂŒngen ĂŒbernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – natĂŒrlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns ĂŒber solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die mĂŒssen Sie fĂŒr teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten MenĂŒzeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog

In eigener Sache: Der Journalismus und die Werbung der Zukunft


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Berlin, 04. MĂ€rz 2011. Der Ausschuss -€˜Kultur und Medien-€ℱ des Bundestages hatte vergangene Woche zum Thema “Zukunft des QualitĂ€tsjournalismus-€ geladen. Verschiedene Medienexperten stellten ihre These zum Thema vor. Darunter Wolfgang Blau, Chefredakteur von „Zeit online“. Wir dokumentieren seinen Vortrag.

Wolfgang Blau, Chefredakteur von zeit.de. Quelle: Bundestag via carta.info

Wolfgang Blau ist ein geachteter und geschĂ€tzter Kollege, der mit zeit.de ein sehr gutes journalistisches QualitĂ€tsangebot im Internet macht, dass auch von uns bei Recherchen immer wieder besucht wird – aber auch, um sich ganz allgemein als „Leser“ zu informieren.

Vor dem Ausschuss Kultur und Medien des Bundestages hat Herr Blau sieben „Mythen“ vorgestellt. Alles, was Herr Blau dort vortrĂ€gt, unterstĂŒtzen wir nicht nur, sondern erkennen darin unsere Arbeit wieder. Vor allem die Aussagen, mit denen Herr Blau die sieben Mythen enttarnt. Diese Aussagen sind zum großen Teil Basis unserer Arbeit.

Herr Blau ist dabei sehr offen und damit ein Vorbild. Er weißt darauf hin, dass Blogs die Arbeit der klassischen Medien bereichern. Er weißt auch darauf hin, dass das Internet ein riesiger Wissenschaftsraum ist und dass es zwei Strategien gibt, dort als Medium aufzutreten: Boulevardisiert, um „Masse“ zu machen oder hintergrĂŒndig, um eine fĂŒr die Werbekunden Ă€ußerst interessante Klientel zu erreichen: die gut informierten BĂŒrger.

Wenn Sie als LeserIn oder Unternehmer an Internetmedien und dem Medienmarkt interessiert sind, nehmen Sie sich die sieben Minuten Zeit fĂŒr dieses Interview: Sie werden gute und richtige Informationen erhalten.

Herr Blau bezeichnet das alte Mediensystem als eines der Industrialisierung und kĂŒndigt an, dass dies die besten Tage hinter sich hat – der Journalismus und damit auch die Zukunft der Werbung wird ein anderes System sein.

Daran arbeiten wir mit. Und auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind Teil des neuen, entstehenden Systems. Weil Sie uns Ihre Aufmerksamkeit schenken, weil Sie sich mit Kommentaren und Informationen einbringen.

Das gilt auch fĂŒr unsere Werbepartner, die verstanden haben, dass die Online-Welt zunehmend wichtiger wird, um wahrgenommen zu werden und dass sich die Menschen hier anders vernetzen, als das jemals zuvor möglich war.

Wenn Sie Fragen an die Redaktion haben, schreiben Sie uns: redaktion (at) rheinneckarblog.de. Oder folgen Sie uns bei Twitter oder Facebook (siehe rechte Seitenspalte).

Wolgang Blau: Die sieben Branchenmythen zum Zustand des Journalismus from Carta on Vimeo.

Anmerkung: Besten Dank an carta.info, die die Aufzeichnung dokumentiert haben. Der Bericht bei carta.info (ĂŒbrigens eine herausragende Politikseite) finden Sie hier.

Diese Woche: Tipps und Termine

//

Guten Tag!

Tipps und Termine fĂŒr den 24. – 30. Januar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim.

Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr, Zwinger

„Ben liebt Anna“ – Szenenfoto. Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. Der Zwinger zeigt „Ben liebt Anna“ ein TheaterstĂŒck nach dem Roman von Peter HĂ€rtling.
Eine Morgens kommt eine neue MitschĂŒlerin in Bens Klasse: Anna. Sie sieht ein bisschen anders aus als die anderen, wird verspottet und kommt nicht aus Deutschland. Aber Ben hat`s voll erwischt und es stimmt, was bald jeder weiß: Ben liebt Anna. FĂŒr Ben ist es das erste Mal und er weiß wirklich nicht, was werden soll.

Wie werden die Eltern, Freunde und Geschwister reagieren? Was, wenn Anna seine GefĂŒhle nicht erwidert? Wie und ob die beiden zusammen kommen, was sie erleben oder nicht erleben, hĂ€ngt diesmal nicht nur von den beiden und vom Autor, sondern auch vom Publikum ab.

Denn bei unserer Dramatisierung des bekannten Jugendbuches hat das Publikum ein Wort mitzureden, sind die Zuschauer eingeladen, die Handlung aktiv mitzugestalten. So ist jede AuffĂŒhrung anders, stellen sich die Fragen „Was hĂ€tte ich tun können?“,„Was wĂ€re, wenn?“ jedes Mal neu. Wie im richtigen Leben. Mit „Ben liebt Anna“ kommt nach lĂ€ngerer Zeit wieder ein StĂŒck des bekannten und beliebten Schriftstellers Peter HĂ€rtling auf die BĂŒhne des zwinger3.

Ort: Zwingerstr. 3-5, Heidelberg.
Karten: Tickets ab 17,30 Euro, MO-FR: 8-22 Uhr, SA: 9-18 Uhr, SO: 10-18 Uhr.

*****

Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Wachenburg

Krimidinner auf der Wachenburg.

Weinheim. Erlebnisgastronomie auf der Wachenbur: Ein Leichen-­schmaus – Der erste Teil der Ashton-­burry-Trilogie. Krimidinner. Ein außergewöhnlicher Abend a lÃ¥ Edgar Wallace mit mindestens einer Leiche. Der Geist Englands der frĂŒhen 60er Jahre weht durch den Saal. Eine illustre Gesellschaft kommt zu einer besonderen Feier zusammen.

Der Anlass ist die Testamentseröffnung des wohlhabenden und plötzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empfĂ€ngt die geladenen GĂ€ste im Kaminzimmer des Schlosses an ĂŒppig dekorierten Tischen. Soweit scheint alles noch recht normal.

Doch was sich dann im Verlauf des delikaten 4-GĂ€nge-MenĂŒs abspielt, lĂ€sst mysteriöse Verwicklungen erahnen. Sollten sie einem der Angehörigen zum VerhĂ€ngnis werden? Starb der Lord wirklich eines natĂŒrlichen Todes oder stolperte er ĂŒber seinen raffsĂŒchtigen Neffen?

Am Ende eines aufregenden Krimiabends haben sich die eifrig mitrĂ€tselnden GĂ€ste vielleicht selber verdĂ€chtig gemacht, sind in die Irre geleitet worden oder haben sich als Detektive bewĂ€hrt. Auf jeden Fall können sie ihre gruselige Freude haben, wenn ĂŒber dieser Veranstaltung die Stimme des heimlichen Regisseurs ertönt: „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace.“

Lassen Sie sich kulinarisch entfĂŒhren in das Reich der geheimnisvollen Kriminalgeschichten.

Ort: Wachenburg, Weinheim
Karten: Informati-­onen und Buchungen unter: 0201 /201 201. Restkarten fĂŒr 79 Euro.

*****

Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr, „Weißes Lamm“

Die Band „Greengrass“

Großsachsen. Die Iren hat es ja, freiwillig oder unfreiwillig, schon fast ĂŒberall auf der Erde hinverschlagen, so auch zum Walfang nach „Down Under“, Amerika oder nach Kanada. Auswandererlieder, Shantys, Kriegs- und Kampflieder, Saufsongs, einfĂŒhlsame Liebeslieder oder wunderschöne Balladen, die Palette der Musik, die aus dem keltisch/irischen Bereich kommt ist abwechslungsreich und schier unerschöpflich. Die Band „Greengrass“ spielt sowohl die Lebensfreude ausstrahlenden, fetzigen traditionellen InstrumentalstĂŒcke – Tunes genannt, als auch wunderschöne Songs und Balladen rund um die grĂŒne Insel. Eigene Arrangements sorgen fĂŒr Abwechslung und geben der Band ihre persönliche Note. Greengrass ist im offiziellen Kader des Nightgroove Musikfestivals und hat neben zahlreichen Konzerten in Pubs und auf KleinkunstbĂŒhnen auch schon bei renomierten Festivals (z.B. FÃÂȘte de la Musique in Strasbourg) die Menschen begeistert. Die drei kreativen Musiker Michael Böhler, Gesang, Gitarre, Whistle, Bodhran; Heidrun Holderbach, Gesang, Flöte, Bodhran, Gitarre sowie Erich Fading, Gesang, Gitarre, Mandoline, werden fĂŒr Spaß und gute Stimmung sorgen.

Feel welcome and enjoy!

Ort: Breitgasse 7, Hirschberg
Karten: Vorverkauf unter: 06201/57257

*****

Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Michaela May.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Komödie „Toutou“ von D. Besse und A. Tutenuit mit Michaela May, GĂŒnther Maria Halmer und Ingo Naujoks. Die Regie fĂŒhrt Bernd Schadewald.

Alex kommt vom abendlichen Gassi gehen mit leerer Leine zurĂŒck. Toutou ist weg. Und mit ihm alles, was in der Ehe von Alex und Zoé sicher und gefestigt schien. WĂ€hrend die beiden nach GrĂŒnden forschen, warum der fröhliche Hund verschwunden sein könnte – schien er doch bisher immer restlos zufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe -, bahnt sich zwischen ihnen ganz allmĂ€hlich eine Krise von beziehungsgefĂ€hrdendem Ausmaß an.

Sollte Alex den Mischling etwa mit Absicht „verloren“ haben? Geht er nicht ĂŒberhaupt nur wegen der ebenfalls einen Hund besitzenden Nachbarin Abend fĂŒr Abend mit Toutou runter? Oder hat Zoé den Vierbeiner vergrĂ€mt, als sie ihm ein „Trittchen“ gab und ihn ein Mistvieh nannte, nur weil er an der Orchidee aus Bangladesh das Bein gehoben hat?

In die konfliktgeladene AtmosphĂ€re dieser Überlegungen hinein platzt Pavel, langjĂ€hriger Freund des Paares, Nichthundebesitzer und offenkundiger Hundehasser – und schon ist Krach im Dreieck angesagt. In immer neuen BĂŒndnissen, stets zwei gegen einen, kommen nun all die Dinge zur Sprache, die schon immer mal gesagt werden mussten. Eine Beziehungskomödie mit Biss und eine Besetzung die höchsten AnsprĂŒchen genĂŒgt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim

Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

*****

Freitag, 28. Januar, 18:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Ladenburg. Einladung zur Filmpremiere Landesschau unterwegs: „Unser Benz! Der Autoerfinder bewegt die Kurpfalz“ ein Film von Eberhard Reuß.

Das Automuseum in Ladenburg.

Das SWR Fernsehen und das Automuseum Dr. Carl Benz laden herzlich zu einer Film-„Premiere“ ein: Wir wollen vor der Ausstrahlung anlĂ€sslich des JubilĂ€ums „125 Jahre Automobil“ den Fernsehfilm ĂŒber die KurpfĂ€lzer und ihren Autoerfinder anschauen. Autor und Redaktion sind anwesend. Anschließend GesprĂ€ch ĂŒber den Film. Die Frage, wer das Auto erfunden hat, wird in Stuttgart und Mannheim unterschiedlich beantwortet. In Stuttgart ist es Gottlieb Daimler, in Mannheim Carl Benz. Historisch gesehen haben die Mannheimer recht. Weil sie aber nicht immer recht bekommen, schmerzt dies die KurpfĂ€lzer sehr. Vor allem im JubilĂ€umsjahr des Autos. Carl Benz hat vor 125 Jahren das weltweit erste Patent fĂŒr ein Automobil erhalten. Und nicht Daimler. Die Mannheimer sind es „ihrem“ Erfinder und sich selbst einfach schuldig, dies immer wieder zu betonen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen schöpfen bis heute StĂ€rke, Stolz und Selbstbewußtsein aus der Erinnerung an Carl Benz. In der alten Industriestadt, die seit Ende der siebziger Jahre Zehntausende von ArbeitsplĂ€tzen im verarbeitenden Gewerbe verloren hat, ist es wichtig daran zu erinnern, dass in Mannheim einmal die grĂ¶ĂŸte Autofabrik der Welt stand. Hunderttausende Mannheimer und KurpfĂ€lzer forderten nach dem Ende der Fusion von Daimler Chrysler die RĂŒckkehr zum Konzernnamen Daimler-Benz. Die Aktion „Kein Daimler ohne Benz“ scheiterte. Doch noch immer schafft man in Mannheim bis heute nicht „beim Daimler“ sondern „beim Benz“. Auch Mannheims zweitberĂŒhmtester Sohn, der Pop-Star Xavier Naidoo, ist fasziniert von der Benz-€˜schen Automobiltradition, ebenso wie der Youngtimer-Sammler Hardy Langer. Und die Urenkelin Jutta Benz sowieso. Auch weil Winfried Seidel in der ehemaligen Ladenburger Fabrik der Firma Carl Benz Söhne mit seinem Automuseum Dr. Carl Benz die Erinnerung an den Erfinder des Automobils wach hĂ€lt.
Sendung: Montag, 31. Januar 2011, von 18.15-18.45 Uhr im SWR Fernsehen (Wiederholung Samstag, 6.2.2011, 3:30 Uhr)

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg,

*****

Heddesheim, Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, BĂŒrgerhaus

Die „Spitzklicker“ im BĂŒrgerhaus.

Heddesheim. “Die Spitzklicker-€ zeigen am Freitag im Heddesheimer BĂŒrgerhaus ihr aktuelles Programm “AugenKlick mal!-€. Die Spitzklicker das sind: Franz Kain, Markus König, Susanne Mauder, Markus Weber, Daniel Möllemann.

Die Texte sind von: Die Spitzklicker, Volker Heymann, Manfred Maser. Regie: Volker Heymann. Am Klavier und Komposition: Daniel Möllemann. Die Musikregie und Choreografie: Bettina Habekost. Licht-/Tontechnik:Philipp Friedrich, Olaf MĂŒller, Mathias Stroh. BĂŒhnentechnik: Francesco Bertolini. Souffleuse: Silvia Charro.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim
Tickets: Bitte rechzeitig Karten bei der VHS Heddesheim reservieren, Tel. 101-267.

*****

Anzeige

kaffeeehaus

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, Alte Druckerei

Das KlappsmĂŒhl-Ensemble in der Alten Druckerei.

Weinheim. Das KlapsmĂŒhl-€ℱ-Ensemble kommt mit „My (un)fair Lady“ am Freitag, 28. Januar, in die Alte Druckerei nach Weinheim. Frau Zehntbauer ist es zu verdanken, dass der „Monnemer“ Dialekt bundesweit hoffĂ€hig ist – und das KlapsmĂŒhl-€ℱ-Ensemble hat darauf reagiert.

HierfĂŒr wurde das legendĂ€re „My-fair-Lady“-Musical auf personelle Kleinstbesetzung reduziert, dazu reziprok gegen den Strich gebĂŒrstet, und kommt nun als Politsatire in „My (un)fair Lady“ mit allen dialektal-dialektischen Weihen daher, das Publikum mit satirischem Wortwitz, situativer Komik und unsterblichen Songs (live am Klavier begleitet) angemessen zu „bespaßen“.

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Weinheim, Friedrichstraße 24
Tickets: Kartenshop DiesbachMedien (Tel.: 06201/81345).

 

*****

Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Atelier 47

Alexandra Lehmler spielt im Atelier 47.

Ladenburg. Das Jahr 2011 wird mit einem kleinem (vor 25 Zuschauer) aber feinem Konzert im Atelier 47 beginnen. Am 29. Januar spielen Alexandra Lehmler (Alt- und Sopransaxophon, Bassklarinette) und Matthias Debus (Bass). Alexandra Lehmler, Absolventin der Musikhochschule Mannheim, vertiefte ihre Studien bei Bernd Konrad in Stuttgart und am “Conservatoire National Supérieur de Musique-€ in Paris.

Mehrfach wird sie PreistrĂ€gerin bei „Jugend… Jazzt“, arbeitet in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-WĂŒrttemberg, spĂ€ter im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und bald u.a. mit Maria Schneider, David Liebman, JĂŒrgen Friedrich, Peter Weniger und Bobby Shew. Konzertreisen fĂŒhrten sie durch ganz Europa, nach Korea und Russland.
Matthias Debus kein unbekannter gefragter Bassist in der Gegend spielte u.a. mit Dirik Schilgen, Thomas Siffling, Erwin Ditzner, Lömsch Lehmann etc.

Zusammen spielen sie im Alexandra Lehmler Quintett (ALQ) dessen DebĂŒt CD im Jahre 2007 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde und im November 2009 waren sie unter den acht ausgewĂ€hlten (aus 80) Finalbands beim „Future Sounds“ Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2009 erschien die Cd „Die Welt von unten gesehen“ 2010 mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek „NETNAR TSINIM“. Seit den acht Jahren seines Bestehens verfolgt das ALQ konsequent die Vision eines europĂ€ischen Jazz, der von Weltmusik inspiriert ist.

Ort: Hauptstraße 43, Ladenburg
Eintritt: 14 Euro darin enthalten 5 Euro Verzehrgutschein Zwiwwel. Reservierung unter philleicht@the-life-of-a-philosopher.de

 

*****

Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de

Termine Hirschbergblog.de

Termine Ladenburgblog.de

Termine Weinheimblog.de

Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an:

Termine Rheinneckarblog.de

Sie können auch gerne fĂŒr Termine werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Vor Ort und in der Region.

Eine schöne Woche wĂŒnscht
Die Redaktion

Preisausschreiben „Eiskaltes Schweigen“ – das Los hat entschieden!

Guten Tag. Hirschberg, 03. Oktober 2010. Unser Preisausschreiben zu dem aktuellen Krimi von Wolfgang Burger „Eiskaltes Schweigen“ hat große Resonanz gefunden und viele Leser haben eine Email mit der Lösung an die Redaktion gesendet. Jetzt hat das Los entschieden.

Das hirschbergblog bedankt sich bei seinen Lesern fĂŒr die zahlreiche Teilnahme bei unserem Gewinnspiel zu Wolfgang Burgers Krimi „Eiskaltes Schweigen“.

Die Lösung war A – Alexander Gerlach. Und die Frage war anscheinend zu einfach, denn sie wurde von allen Teilnehmern richtig beantwortet.

Gewonnen haben:

Thomas Kluß aus Bruchsal

Heidrun Hönig aus Heddesheim

Nicole Pochert aus Heddesheim

Das Buch wird den Gewinnern in den nÀchsten Tagen auf dem Postweg zugestellt.

Nicht berĂŒcksichtigt werden konnten Mitarbeiter der Redaktion sowie Teilnehmer, die unter einem Pseudonym die Lösung eingeschickt haben.

Wir wĂŒnschen den Gewinnern viel Spaß beim Lesen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Wolfgang Burger: „Ich weiß immer, wie der Krimi endet.“

Guten Tag

Hirschberg, 24. September 2010. Alexander Gerlach ist ein sympathischer Ermittler. Wolfgang Burger ist der Autor, der die Geschichten erzĂ€hlt. Im Interview mit dem heddesheimblog erzĂ€hlt der Autor Burger ĂŒber seine Figur Gerlach, ĂŒber die Ermittlungen und wie das alles zusammenhĂ€ngt.

Interview: Sabine Prothmann

Herr Burger: Wie viel von Ihnen steckt in dem Kripo-Chef Alexander Gerlach?
Wolfgang Burger: „Schwer zu sagen. Vermutlich mehr, als ich zugeben wĂŒrde.“

Sie arbeiten schon wieder an einer neuen Geschichte, wissen Sie schon zu Beginn, wie der Krimi endet?

Burger: „Ja, das weiß ich immer. Einem Roman geht bei mir (schließlich bin ich Ingenieur) immer ein lĂ€ngerer Planungsprozess voraus.“

Spielt Gerlachs Geliebte Theresa auch im nÀchsten Buch eine Rolle?
Burger: „SelbstverstĂ€ndlich. Es wird aber eine dramatische VerĂ€nderung in der Beziehung geben.“

Foto_Wolfgang_Burger-08-03

Wolfgang Burger weiß immer, wie seine "Krimis" ausgehen. Bild: privat

Werden Ihre Romane vor allem im Rhein-Neckar-Raum gelesen?
Burger: „Überwiegend natĂŒrlich ja, inzwischen aber lĂ€ngst nicht mehr nur.“

Können Sie sich vorstellen, nur noch als Schriftsteller zu arbeiten?
Burger: „Nein. Aus dem einfachen Grund, dass ich befĂŒrchten wĂŒrde vor dem Laptop zu verblöden. Den Kontakt zur Welt und zum „richtigen“ Leben zu verlieren. Am Ende kommen dann meistens BĂŒcher dabei heraus, in denen Schriftsteller davon erzĂ€hlen, wie es Schriftstellern geht, denen nichts mehr zu erzĂ€hlen einfĂ€llt.“

Warum haben Sie Heddesheim als Tatort gewÀhlt?
Burger:
„Heddesheim kam durch Zufall ins Spiel. Ich habe ein möglichst anonymes Hochhaus im Umkreis von Heidelberg gesucht, wo Anita Bovary sich verstecken könnte. Und in Heddesheim bin ich schließlich nach einiger Fahrerei fĂŒndig geworden.“

Ihre ersten Krimis spielen in Karlsruhe, aber erst mit den Heidelberg Krimis wurden Sie erfolgreich. Lag es am Handlungsort?
Burger: „Ja. Die Heidelberg-Reihe war der Versuch eines Neuanfangs, nachdem ich festgestellt hatte, dass Karlsruhe als Handlungsort nicht wirklich gut funktioniert. Dass Heidelberg aber dermaßen einschlagen wĂŒrde, hĂ€tte ich auf der anderen Seite auch nicht erwartet. Es liegt aber vermutlich nicht nur am Handlungsort, sondern auch an den Figuren.“

Haben Sie schon mal darĂŒber nachgedacht, nach Heidelberg zu ziehen?
Burger: „Das wĂ€re ja furchtbar weit weg von meinem Arbeitsplatz am KIT. Ich schĂ€tze es, zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können. Auf der anderen Seite wĂŒrde ich fĂŒrchten, dass Heidelberg viel von seinem Charme einbĂŒĂŸen wĂŒrde, wenn ich jeden Tag dort wĂ€re.“

Was liest der Privatmensch Wolfgang Burger? Und gibt es schriftstellerische Vorbilder?
Burger:
„Alles Mögliche. NatĂŒrlich auch Krimis. Entweder von KollegInnen oder von Autoren, die mir empfohlen wurden. Literarische Vorbilder gibt es eigentlich nicht. Neben Krimis lese ich aber auch ganz „normale“ BĂŒcher, z. b: von Uwe Timm.“

Hinweis:
Am 10. Februar 2010 wird der Autor zu einer Lesung in Heddesheim sein. Wir kĂŒndigen die genauen Daten noch an.

Wolfgang Burger und sein neuer Krimi „Eiskaltes Schweigen“

Guten Tag

Hirschberg, 24. September 2010. (red) In Heddesheim wird eine Frau erstochen – der Tatort ist gleich um die Ecke und fĂŒhrt die Leser auch nach Hirschberg. Alexander Gerlach ermittelt – mittlerweile in der dritten Auflage.

Von Sabine Prothmann

Heddesheim. FrĂŒh am Morgen. Einsatzwagen stehen vor dem Hochhaus in der Schriesheimer Straße. Im 14. Stock wurde eine Leiche gefunden.

Das 16-stöckige GebĂ€ude steht am Rande der frĂŒheren „Tabakgemeinde“. Von hier hat man einen (noch) guten Blick auf die Bergstraße. Es handelt sich um das höchste Haus des nordbadischen Wohnorts. Eine Frau wurde erstochen, ein Verbrechen wurde begangen.

„Wir -€© stehen im neonbeleuchteten Flur des vierzehnten Stocks eines Hochhauses am Rande von Heddesheim.“, liest man auf der ersten Seite von „Eiskaltes Schweigen“, dem neuesten Romans des Karlsruher Krimiautors Wolfgang Burger.

Ich lebe hier, ich mache den Tatort aus. Ein Hochhaus mit 16 Stockwerken am Rande des Ortes – das finde ich schnell, viele HochhĂ€user haben wir hier nicht.

Was ist echt, was ist Fiktion?

eiskaltesschweigen

Ein Mord passiert in Heddesheim. Das Buch ist ein "Renner". Bild: Verlag

Ich kenne alle Krimis von Wolfgang Burger, die in Heidelberg und Umgebung spielen. Es macht mir Freude, die Straßen und Orte zu verfolgen und wieder zu erkennen. Darin liegt wohl der Reiz der Regionalkrimis. Der Mörder und das Opfer sind unter uns, der Tatort gleich um die Ecke.

„Eiskaltes Schweigen“, der neueste Krimi von dem Karlsruher Autor Wolfgang Burger ist eine weitere Geschichte um den sympathischen Ermittler Alexander Gerlach, der alleinerziehend mit seinen pubertierenden Zwillingstöchtern in der Heidelberger Weststadt wohnt und mit der Frau seines Chefs ein VerhĂ€ltnis hat. Anders als bei den skandinavischen Krimis ist Burgers Ermittler kein „schwieriger“ Charakter, sondern ein sympathischer Mensch mit kleinen, verzeihbaren SchwĂ€chen.

Und diesmal ermittelt Gerlach in Heddesheim.

Es ist nach „Heidelberger Requiem“, „Heidelberger LĂŒgen“, „Heidelberger Wut“, „Schwarzes Fieber“, „Echo der Nacht“ der sechste Heidelberg Roman in gerade mal fĂŒnf Jahren. Wolfgang Burger ist fleißig. Er schreibt mehr als einen Kriminalroman pro Jahr.

Ich mag Alexander Gerlach, er ist kein wirklicher Held, wie er auch in „Eiskaltes Schweigen“ selbstkritisch bekennt: „Sollte ich jemals gefragt werden, ob ich das Zeug zum Helden hatte, wĂŒrde die Antwort lauten: Nein.“

Der Kriminaloberrat isst gerne und trinkt auch mal ein Glas Rotwein zu viel. Der Leser lernt ihn mit jedem Krimi besser kennen, seine StĂ€rken, aber auch seine SchwĂ€chen. Die Erziehung seiner Töchter ĂŒberfordert ihn, er geht oft den Weg des geringsten Widerstands und richtet sich auch wunderbar ein in das VerhĂ€ltnis mit Theresa, der Frau seines Vorgesetzten.

Dennoch ist er ein Mensch mit Prinzipien und ein Anruf genĂŒgt, um ihn auch nach einer feuchtfröhlichen griechischen Hochzeitsfeier in den frĂŒhen Morgenstunden zum Einsatz zu rufen und diesmal nach Heddesheim.

Gerne verzeihe ich Burger die Rechercheungenauigkeit – bei einem Mord in Heddesheim wĂ€re das PolizeiprĂ€sidium in Mannheim und nicht Heidelberg zustĂ€ndig – aber wo gibt es schon in der Umgebung Heidelbergs ein solches Hochhaus und schließlich gĂ€be es ja die Dichterfreiheit, bekennt der Autor auf Nachfrage, und schickt seinen Kriminaloberrat Gerlach in das Hochhaus am Rande meiner Wohngemeinde.

Eine Frau wird erstochen in ihrer Wohnung gefunden

Bei den weiteren Ermittlungen begleitet der Leser Alexander Gerlach nach Ladenburg, genauer in den Ochsen, an den OEG-Bahnhof nach Leutershausen – es ist ein Heimspiel fĂŒr mich, hier kenne ich jede Straße, dass macht es so spannend.

Weitere Morde geschehen und Burger fĂŒhrt seine Leser wieder zurĂŒck nach Heidelberg und mitten in Gerlachs Privatleben.

Da fÀllt es ihm diesmal schwer neutral zu ermitteln, denn seine Angst ist ganz persönlich. Das Verbrechen kommt ganz nah. Die Schlinge um den Ermittler zieht sich immer enger.

Und Gerlach schweigt, um sein Doppelleben zu vertuschen. „Sie werden nun mein letztes Opfer sein“, bekennt der Mörder gegenĂŒber dem Kommissar.

Wolfgang Burger konstruiert die Geschichte ohne Schnörkel und bleibt dabei immer spannend, selbst, wenn der Leser schon nach gut der HÀlfte des Romans den TÀter kennt.

Der Kommissar gerĂ€t in eine persönliche ZwickmĂŒhle, denn AufklĂ€rung könnte diesmal auch negative Auswirkungen fĂŒr ihn selbst haben. Und aus Sorge, um sein Privatleben verhĂ€lt sich der Heidelberger Kommissar bei den Ermittlungen falsch. Er wird entfĂŒhrt und lebt mit dem Mörder auf engstem Raum – da menschelt es.

Die große Kunst des Krimiautors ist die Sympathie zu seinen Figuren. Es sind nicht die großen Helden, es sind die Menschen von nebenan. Und so sagt der Mörder: „Hier gibt es weder Helden noch Sieger. Hier gibt es nur Opfer.“

Alexander Gerlach und mit ihm die Leser empfinden VerstĂ€ndnis, ja fast sogar Sympathie fĂŒr den Verbrecher. „Mit einem Mal spĂŒrte ich Dankbarkeit in mir. Dankbarkeit fĂŒr diese Freundlichkeit, die RĂŒcksichtsnahme, das kleine Zeichen von Zuneigung, das er mir schenkte.“

Der Erfolg begann fĂŒr den Schriftsteller und Leiter einer Forschungsabteilung am KIT (Karlsruhe Institut of Technology) mit den Heidelberg Krimis und der Figur Alexander Gerlach.

Die erste Auflage von „Eiskaltes Schweigen“, die im Juli 2010 veröffentlicht wurde, war schnell verkauft – 10.000 Exemplare drei Wochen nach Erscheinen. Mit seinen Heidelberg Krimis hat Burger es auch auf die Bestsellerliste von amazon.de als bester deutschsprachiger Krimi geschafft.

Ende August, vier Wochen nach der zweiten kommt die dritte Auflage von „Eiskaltes Schweigen“ auf den Markt.

FĂŒr den Krimi „Heidelberger Requiem“ wurde Burger 2005 fĂŒr den Friedrich-Glauser-Preis als bester deutschsprachiger Krimi nominiert und bis heute wurden von dem Roman 45.000 Exemplare verkauft.

Inzwischen arbeitet Wolfgang Burger schon wieder an seinem nÀchsten Krimi, der im Juni 2011 erscheinen soll und auch wenn er bestimmt nicht wieder in meiner Heimatgemeinde spielt, ich werde ihn sicherlich lesen, denn ich will ja wissen, wie es mit Gerlach, seinen Töchtern und Theresa weitergeht.

Zwei KulturstĂ€tten – ein QualitĂ€tsmerkmal: Musik in historischen Mauern.

Guten Tag!

Hirschberg, 01. Juni 2010. Geht es nach BĂŒrgermeister Manuel Just, sollen die Menschen beim Stichwort Hirschberger QualitĂ€tsmerkmal an Kunst und Kultur denken – auch in Zeiten der Krise, wenn zwar nicht die QualitĂ€t an sich, aber das Angebot knapp wird. Die „Musik in historischen GemĂ€uern“ wird dieses Jahr statt vier nur noch zwei Konzerte anbieten. Wir verlosen dafĂŒr 3×2 und 5×2 Eintrittskarten. Die Teilnahmebedingungen finden Sie am Ende des Textes.

Von Sabine Prothmann

Kunst und Kultur bezeichnete BĂŒrgermeister Manuel Just bei einer Pressekonferenz als QualitĂ€tsmerkmal fĂŒr die „Doppelgemeinde“ Hirschberg. Schon unter seinem VorgĂ€nger habe es Konzerte in der Villa Rustica in Großsachsen gegeben. Und seit 2008 habe man die Konzerte in historischen GebĂ€uden auch auf den Ortsteil Leutershausen erweitert, und zwar in die Alte Synagoge. Nach dem Motto: Zwei Ortsteile zwei KulturstĂ€tten, zwei Austragungsorte. Bislang waren es jeweils zwei Konzerte, also insgesamt vier.

FĂŒnf Musiker, fĂŒnf LĂ€nder: Spark.

Doch 2010 sieht das leider anders aus, die Wirtschaftskrise gehe auch an Hirschberg nicht spurlos vorĂŒber. Erstmals könne es nur jeweils eine Veranstaltung geben, haben sich die Kosten im vergangenen Jahr doch auf nahezu 10.000 Euro summiert. Noch hofft Just auf Sponsoren, die es möglich machen, zumindest ein weiteres Konzert zu veranstalten. „Dann spielt es auch keine Rolle, ob es in der Großsachsener Villa Rustica oder in der Leutershausener Alten Synagoge stattfindet.

Überregional guter Ruf

Seine ganz klare Zielsetzung, spĂ€testens fĂŒr 2012 seien wieder je zwei Konzerte, betont Just. Die „Musik in Historischen Mauern“ hĂ€tten auch ĂŒberregional einen ĂŒberaus guten Ruf, man könne gar von einem Alleinstellungsmerkmal sprechen.

Selbst bei weiteren finanziellen EngpĂ€ssen verspricht der BĂŒrgermeister, das Programm nicht zu streichen. Hinsichtlich der Gleichbehandlung der beiden Ortsteile mĂŒsse es immer eine gerade Anzahl von Veranstaltungen geben; „zwei, vier oder gar sechs Konzerte“, hofft der BĂŒrgermeister.

In diesem Jahr werden sich die Ausgaben im mittleren vierstelligen Bereich bewegen, sprich: Rund 5.000 Euro – abzĂŒglich der Sponsorengelder verbleiben entsprechend weniger Kosten bei der Gemeinde. Dabei handle es sich um die klassischen Fixkosten wie KĂŒnstlergagen, Technik, Verpflegung, Bauhof und so weiter, erklĂ€rt der BĂŒrgermeister. Die Einnahmemöglichkeiten seinen aufgrund der Platzzahl, vor allem in der Alten Synagoge mit höchstens 140 SitzplĂ€tzen, begrenzt.

Weitere Sponsoren gesucht

UnterstĂŒtzt wird die Veranstaltungsreihe auch in diesem Jahr wieder von der Sparkasse Rhein Neckar Nord, der Volksbank Weinheim, der Volksbank Kurpfalz H+G Bank und Goldbeck. Und jeder weitere Sponsor, der sagt, „ich kann mich damit identifizieren“, ist willkommen, so Just.

Zwei ganz besondere Konzerte verspricht Just fĂŒr dieses Jahr.

Spark in der alten Synagoge

Klassisches Feuerwerk: Spark wird in der Alten Synagoge spielen.

Den Anfang macht am, 27. Juni 2010, um 19:00 Uhr in der Alten Synagoge die junge Gruppe „Spark“. Eine klassische Band von fĂŒnf Individualisten aus fĂŒnf Kulturkreisen prĂ€sentiert Kammermusik in variationsreicher Form. Musik, die sicherlich auch ein jĂŒngeres Publikum anspricht, so Just.

„Spark“ besteht aus Daniel Koschitzki, Flötist, Bandleader und ursprĂŒnglich Pianist, der Flötistin Andrea Ritter, dem Geiger Stefan Glaus (Violin/Viola), Victor Plumettaz am Violincello und Jutta Rieping am Klavier.

„Spark“ kommen zudem aus fĂŒnf Kulturkreisen, nĂ€mlich Deutschland, Schweiz, Ungarn, Slowakei und aus dem Freistaat Bayern. Sie vereinen sich zu einem exzentrischen Kollektiv und stĂŒrmen auf die BĂŒhnen der Welt. Die klassische Band spielt heiße Kammermusik, die zĂŒndet. Sie entwickeln die klassische Moderne weiter und brechen die Grenzen zwischen den Genres auf.

Neben eigenen StĂŒcken und Arrangements spielt „Spark“ Werke international renommierter Komponisten, die zum Teil speziell fĂŒr die Gruppe geschrieben wurde. (Infos: www.spark-off.com.de)

„Spark“ sind dabei eine große Karriere zu machen, sagt Dr. Claus Canisius, Initiator und KĂŒnstlerischer Leiter der Veranstaltungsreihe. Die klassische Musik sei mal wieder im Umbruch. Klassik im Frack passe nicht mehr zu einer offeneren Musikkultur. So wechselt die Band von einem Stil zum anderen, von Vivaldi zu Pop, Bach und Tango. „Ein KĂŒnstler ist besser als der andere“ und sie zeigen beim Jazz, Pop und in der Klassik ihre große VirtuositĂ€t, so Canisius.

Sollte die Deutsche Nationalelf das Achtelfinale erreichen, wĂ€re das Konzert sicherlich eine gute Gelegenheit, einen spannenden Fußballnachmittag (das Spiel beginnt um 16:00 Uhr) ausklingen zu lassen, so Just.

SAP Bigband in der Villa Rustica

Die SAP Bigband.

Die zweite Veranstaltung am 18. Juli 2010, 19:00 Uhr, prĂ€sentiert in den Mauern der Villa Rustica die „SAP Bigband“, die schon im vergangenen Jahr fĂŒr ein „volles Haus mit fast 450 Zuschauern gesorgt hat. Nach dem ĂŒberragenden Erfolg im vergangenen Jahr habe man sich entschlossen die „SAP Bigband“ auch in diesem Jahr wieder einzuladen, sagt Just.

„Die ĂŒberregional bekannte Bigband kommt mit Begeisterung nach Großsachsen“, sagt Dr. Claus Canisius. Die Band tourt fleißig im In- und Ausland, doch die Veranstaltung 2009 in der Villa Rustica habe die Bigband als ihr schönstes Konzert bezeichnet. „Hier wurden sie gut aufgenommen, gefeiert und bewirtet“, sagt Canisius.

Die „SAP Bigband“ wurde vor zehn Jahren gegrĂŒndet und verpflichtet seit vielen Jahren den Mannheimer Jazztrompeter Thomas Siffling als ihren musikalischen Leiter. Die Bandmitglieder sind großteils Mitarbeiter der SAP AG, werden aber verstĂ€rkt von Musikern aus der Region um Walldorf. Die Amateure widmen sich dem Jazz in ihrer Freizeit.

In ihrem Repertoire findet sich eine breite Palette vom klassischen Swing ĂŒber einfĂŒhlsame Balladen bis hin zu Latin und Funk. (Infos: www.sap-bigband.de, www.thomassiffling.de)

Hirschberger „Fanfare“

Michael Frank (Organisation), Dr. Claus Canisius (KĂŒnstlerischer Leiter), BĂŒrgermeister Manuel Just

In diesem Jahr ist es BĂŒrgermeister Just und dem Initiator Dr. Claus Canisius auch gelungen eine lang gehegte Idee zu verwirklichen, nĂ€mlich Musiker aus Hirschberg einzubeziehen. Jede Konzertreihe wird nun mit einer „Fanfare“ eröffnet. Und das, so Canisius, sei ein „Terminus Technicus“, es handle sich dabei nicht um Fanfarenmusik, sondern um Eröffnungsmusik. Canisius freut sich, dafĂŒr den Evangelischen Posaunenchor Leutershausen gewonnen zu haben, der zur Eröffnung in Leutershausen SĂ€tze von Purcell, HĂ€ndel, Hasse und Telemann intoniert.

Karten zu gewinnen

Das hirschbergblog verlost fĂŒr das Spark-Konzert am 27. Juni 2010 in der Alten Synagoge in Leutershausen 3 mal 2 Karten. Einsendeschluss ist der 18. Juni 2010.
FĂŒr das SAP Bigband-Konzert in den Mauern der Villa Rustica am 18. Juli 2010, verlosen wir 5 mal 2 Karten. Einsendeschluss ist der 02. Juli 2010.

Bitte schreiben Sie uns eine email mit Namen und Adresse sowie dem gewĂŒnschten Konzert an: redaktion@hirschbergblog.de. Wir verlosen unter den eingegangenen emails die Gewinner. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen: Karten sind ab kommenden Montag, 07. Juni 2010, fĂŒr 10 Euro im Rathaus in Leutershausen, im BĂŒrgerbĂŒro in Großsachsen sowie an der Abendkasse erhĂ€ltlich. Info-Telefon: 06201/ 598-840 oder 598-23.

Das Konzert am 18. Juli 2010 findet bei schlechtem Wetter in der Alten Turnhalle in Großsachsen statt.

In eigener Sache: UnterstĂŒtzen Sie das hirschbergblog!

Guten Tag!

Hirschberg, 03. Februar 2010. Seit dem 16. Dezember ist das hirschbergblog online. Wir bauen nach und nach unsere Berichterstattung aus. Sie als Leserin und Leser können unsere Arbeit unterstĂŒtzen. Und die lokale Wirtschaft findet in uns einen verlĂ€sslichen und modernen Werbepartner.

Von Hardy Prothmann

Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte GeschÀftsleute,

in den vergangenen Tagen haben wir viele emails von Ihnen erhalten – einerseits mit GlĂŒckwĂŒnschen, weil ich von der Jury des „Mediummagazins“,- der grĂ¶ĂŸten unabhĂ€ngigen Journalistenfachzeitschrift Deutschlands, unter die Top-100-Journalisten des Jahres 2009 gewĂ€hlt wurde, andererseits mit ThemenvorschlĂ€gen und darĂŒber hinaus mit Fragen, was das hirschbergblog den eigentlich sein soll.

Zur Sache:

Das hirschbergblog bietet Ihnen einen professionellen Journalismus auf lokaler und regionaler Ebene an. „Wie eine Zeitung?“, werde ich oft gefragt. „Ja und Nein“, ist dann meine Antwort.

Eine Zeitung ist gedruckt und erscheint einmal am Tag, einmal die Woche oder im Monat und sonntags nie – bis auf die Sonntagszeitungen, die aber wochentags nicht erscheinen.

Das hirschbergblog hat keine festen Veröffentlichungstermine – unsere Informationen erscheinen dann, wenn sie fertig sind. Und das oft schneller als bei den Zeitungen.

Das hirschbergblog fÀngt neu an und Sie können dabei sein.

Aber: MM, WNOZ, RNZ bieten doch mehr Berichterstattung als das hirschbergblog? Moment: Das hirschbergblog fÀngt gerade an. Es ist gerade erst sechs Wochen alt und arbeitet sich ein.

Wir mĂŒssen ĂŒber die nĂ€chsten Wochen und Monate den Mut zur „LĂŒcke“ haben, weil wir noch nicht „alles“ und uns nicht „alle“ kennen.

Und wir berichten ausschließlich regional und lokal. FĂŒr ĂŒberregionale Nachrichten empfehlen wir immer wieder spiegel.de, zeit.de, sueddeutsche.de, faz.net, handelsblatt.com und viele andere. Diese Redaktionen können das ĂŒberregionale GeschĂ€ft besser und exklusiver als wir und jede Lokalzeitung.

Leider gibt es keine Lokalzeitung, deren ĂŒberregionalen Mantel wir verantwortungsbewusst empfehlen wollten.

Umgekehrt sind wir im Lokalen besser und exklusiv.- Vor Ort sind wir das Handelsblatt oder der Spiegel.

Sie können sicher sein, dass die Schlagzahl unserer Berichte im Lauf der Zeit deutlich zunehmen wird.

Und: Es gibt keine ZugangsbeschrÀnkungen. Viele Zeitungsverlage planen gerade, Google zu verklagen und ihre Informationen kostenpflichtig zu machen.

Das hirschbergblog hĂ€lt davon nichts und bietet seine Informationen frei an – zu jeder Tages- und Nachtzeit und wenn Sie wollen auch im Ausland. Denn das Internet ist weltweit – es ist aber auch lokal und es wird zunehmend mobil.

Manche Zeitungen drucken einen Linktipp unter einen Artikel – meistens ein Hinweis auf die zeitungseigene Internetseite. Sie mĂŒssen zum Computer gehen, den Link eingeben… – alles viel zu kompliziert.

Wir liefern Ihnen die wichtigsten Links in unseren Artikeln gleich mit. Wenn es im Internet etwas gibt, was zu unserem Artikel passt und wir davon Kenntnis haben, bieten wir Ihnen das an. Wir werden Videos zeigen, Audio-Dateien anbieten und unser Archiv steht Ihnen offen.

Überall im Land werden Redaktionsstellen bei den klassischen Zeitungen abgebaut. Viele Kollegen verlieren ihren Job, weil der teure Zeitungsbetrieb sie angeblich nicht mehr bezahlen kann.

Gerade die Lokalzeitungen und deren Verleger gehen aber wegen ihrer monopolistischen Stellung nur selten pleite – sie bezahlen ganz im Gegenteil ihren freien Mitarbeitern „Honorare“, die man noch nicht mal als Hungerlohn bezeichnen kann. Ein mittlerer Bericht von 60 Zeilen in der Lokalzeitung bringt, wenn es hochkommt, vielleicht 15-20 Euro, fĂŒr zwei, drei Stunden Arbeit.

Angeblich gibt es kein GeschĂ€ftsmodell fĂŒr die redaktionelle Arbeit im Internet. Das ist eine LĂŒge der Tageszeitungen.

Der Online-Werbemarkt betrÀgt in Deutschland vier Milliarden Euro. Nur 160 Millionen Euro kommen bei den Verlagen an.

Warum? Weil diese bislang ĂŒberhaupt kein Interesse hatten, die Werbung von Print auf Online wandern zu lassen. Denn die Druckmaschinen sind teuer und mĂŒssen gedruckte Produkte mit teuren Anzeigen produzieren.

Online ist neu – Print ist alt

Jedes Engagement pro Internet ist folgerichtig eines kontra Print. Einen Ausweg aus diesem Dilemma hat noch kein Verlag gefunden.

Im Gegenteil mussten die Verlage krÀftig bluten. Die so genannten RubrikenmÀrkte wie Immobilien, Jobs und Autos sind fast vollstÀndig ins Internet abgewandert. Die finanzierten noch vor wenigen Jahren teure BÀder und luxoriöse Yachten der Verlags-Eigner.

Und im Lokalen? Da vertrauen immer noch viele Firmen auf die „vertrauten“ Medien wie die Lokalzeitung und das „Mitteilungsblatt“.

Tag fĂŒr Tag, Woche fĂŒr Woche, Monat fĂŒr Monat wird hier Geld fĂŒr Werbung investiert, die schon lange ebenso wie das TrĂ€germedium nicht mehr Ernst genommen wird. Warum? Weil die Informationen beliebig sind.

Auch das hirschbergblog will zusammen mit dem heddesheimblog und dem in KĂŒrze startenden ladenburgblog von Werbeeinahmen leben.

Was ist der Unterschied? Wir wollen keinen „beliebigen“ Journalismus bieten, sondern einen unabhĂ€ngigen und kritischen Journalismus.

Wir bieten eine Alternative zum gĂ€ngigen „Bratwurstjournalismus„.

Wir wollen aber auch ĂŒber Anzeigen finanziert sein. Von Unternehmen, die fĂŒr die QualitĂ€t ihrer Leistungen einstehen und diese bewerben.

In einem Medium, das fĂŒr Leistung und QualitĂ€t einsteht.

Und wir wollen freie Mitarbeiter anstĂ€ndig fĂŒr eine gute Arbeit bezahlen können.

Das heißt, wir brauchen GeschĂ€ftsleute, ob Gewerbetreibende, Dienstleister, HĂ€ndler, die ihre Angebote bei uns bewerben und damit die LokalitĂ€t und RegionalitĂ€t des Internets erkennen.

Und die sich die Chance, hier positiv wahrgenommen zu werden, nicht entgehen lassen wollen.

Denn die traditionelle Print-Werbung ist ein Auslaufmodell.

Lokale Online-Werbung ist die Zukunft.

Wir bieten dafĂŒr Unternehmen die Werbeplattform der Zukunft an.

Sie können mit gestalteten Anzeigen, per Textwerbung, mit Video oder mit ganz neuen Formen, die wir mit Ihnen zusammen entwickeln, fĂŒr sich werben. Ob fĂŒr ihr Image oder fĂŒr eine Aktion. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Wir bieten Ihnen unsere Ideen an und haben ein Ohr fĂŒr Ihre WĂŒnsche.

Unsere WĂ€hrung heißt Aufmerksamkeit – ihre Werbung bekommt diese.

Und die lokale Wirtschaft bekommt unsere redaktionelle Aufmerksamkeit. Lassen Sie sich ĂŒberraschen, wie wir das machen.

Eins ist garantiert: Bei uns gibt es keine „gekaufte“ Berichterstattung.

Denn das beschĂ€digt garantiert die GlaubwĂŒrdigkeit des Mediums und damit auch der Werbung.

Am Ende dieses Artikels werden Sie feststellen, dass wir kein Blatt vor den Mund nehmen.

Vor allem mit den Leserinnen und Lesern wĂŒnschen wir uns einen kommunikativen Austausch.

In Heddesheim sind wir im Mai 2009 gestartet und haben schon dutzende Themen aus der Leserschaft umgesetzt: Ob eine kaputte Ampelanlage, die nach unserer Berichterstattung plötzlich sehr schnell repariert wurde oder zur geplanten Unternehmensansiedlung „Pfenning“, die nun als Thema auch in Hirschberg ankommt.

Die Zukunft des Lokaljournalismus findet im www statt.
So paradox das klingt.

Ob Verkehrslenkungsvertrag, Verzicht auf gefĂ€hrliche Chemie oder garantierte AusbildungsplĂ€tze. Unsere Berichterstattung hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich die Gemeindeverwaltung und das Unternehmen „Pfenning“ bewegen mussten – und daran waren entscheidend Hinweise unserer Leserinnen und Leser beteiligt.

Der Mannheimer Morgen hat in diesem Zusammenhang als „vierte Gewalt“ klĂ€glich versagt.

Nach unseren Recherchen haben sich die RNZ und die WNOZ in Sachen „Sterzwinkel und Seniorenzentrum und, und, und…“ auch nicht gerade mit „herausragenden Artikeln hervorgetan“.

Im Gegensatz zu den etablierten Medien bringen wir nicht nur die ewig gleichen Nachrichten, „so wie letschd Johr, ah dies Johr und nĂ€kschd Johr ah“.

Wir sind offen fĂŒr neue Themen. Wir holen die Bundes- und Landespolitik auf die lokal-regionale Ebene und bemĂŒhen uns, auch umgekehrt, Themen aus dem Lokalen ĂŒberregional zu etablieren.

DafĂŒr brauchen wir Ihre UnterstĂŒtzung.

Was fehlt in der aktuellen Berichterstattung? Welches Thema sollte man dringend aufgreifen? Was wird Ihrer Meinung nach immer falsch dargestellt? Informieren Sie uns ĂŒber Ihre Ideen. Wir prĂŒfen diese, recherchieren und berichten.

Schön reden, weggucken, nicht nachdenken – das kennt jeder Mensch. Mal ehrlich: Das geht vielen von uns so.

Selbst „den Buckel hinhalten“? Das ist verstĂ€ndlicherweise oft nicht möglich.

Wir halten den „Buckel hin“. Denn wir sind unabhĂ€ngig. Wir können Rechte wahrnehmen, die dem einzelnen Menschen verwehrt bleiben. Wir haben Möglichkeiten, die nicht jeder hat. Und wir nutzen diese Möglichkeiten.

Sie können uns auch GastbeitrĂ€ge und Leserbriefe schicken. Wir veröffentlichen diese garantiert unzensiert, sofern sich keine „justiziablen“ Inhalte darin befinden.

Sie haben ein Anliegen, dass viel Zeit und MĂŒhe kostet? Informieren Sie uns, wir geben unser Bestes, um dem „Thema“ gerecht zu werden. Probieren Sie einfach aus, was die Redaktion zu leisten in der Lage ist.

Zur Zeit sind wir ein sehr kleines Team – aber wir leben den Netzwerkgedanken.

Es gibt nicht die Zeitung oder das blog.
Es gibt einen Austausch von Informationen oder nicht.

So gesehen sind wir nicht nur in Heddesheim schon ein großes Team, weil uns hier bereits viele Personen unterstĂŒtzen. Das wĂŒnschen wir uns auch fĂŒr Hirschberg.

Ich rede von „wir“, weil ich das tatsĂ€chlich meine. Wir heißt: Wir in dieser deutschen Demokratie.

Überparteilich und nur dem demokratischen Gedanken verpflichtet.

Kliquenwirtschaft ist das grĂ¶ĂŸte Übel, was man sich vorstellen kann. Egal, ob „wir“ als kritikloses, uniformiertes, sozialistisches Kollektiv daherkommt oder als konservative oder neo-liberale „SpĂ€tzle-Connection“. Beides fĂŒhrt in die Korruption, angefangen beim Geld, endend bei der eigenen Persönlichkeit und letztlich in einem Schaden fĂŒr viele oder alle. Siehe Bankenkrise.

Demokratie lebt von und nur mit Transparenz. Davon bin ich fest ĂŒberzeugt.

Das heißt nicht, dass man nicht auch „private“ Geheimnisse haben kann.

Ganz im Gegenteil. Die PrivatsphÀre der Menschen ist ein hohes Gut und ist konsequent gedacht wie die Meinungsfreiheit implizit ein Systemelement einer jeden Demokratie.

FĂŒr Ihren Hintergrund: In Heddesheim findet durch den BĂŒrgermeister Kessler und andere Personen in dessen Umfeld wegen unserer kritischen, investigativen und meinungsfreudigen Berichterstattung eine nahezu totale Informationsverweigerung statt.

Wir berichten trotzdem. Wie wir meinen, besser recherchiert, hintergrĂŒndiger und wahrhaftiger als der Mannheimer Morgen.

Denn wir haben mittlerweile viele Quellen, die uns informieren.

Vor jeder „heißen“ Story steht allerdings die PrĂ€misse, die „Quelle“, also den Informanten zu schĂŒtzen. Sie können sich auf diesen Schutz verlassen.

Guter Anfang – Zukunft offen.

Die Hirschberger Verwaltung und Herr BĂŒrgermeister Just haben sich uns gegenĂŒber bislang sehr kooperativ gezeigt, was wir hiermit ausdrĂŒcklich anerkennen wollen.

Die politischen Vereinigungen und Parteien In Hirschberg möchten wir ebenfalls loben, weil die sich insgesamt sehr interessiert an unserem Projekt zeigen.

Das Lob hat ĂŒbrigens nichts mit einem Schmusekurs zu tun, sondern mit Kritik. Wir berichten kritisch: Wenn es etwas zu loben gibt, tun wir das. Wenn etwas nicht gut oder gar schlecht lĂ€uft, berichten wir auch darĂŒber.

Lob und Tadel sind beides Elemente einer ernsthaften Kritik – also einer Auseinandersetzung in und mit der Sache, um die es geht.

Ein Beispiel: Die Neujahrsrede des BĂŒrgermeisters Just. Aus unserer Sicht hat BĂŒrgermeister Just eine positive Rede gehalten, die wir in Teilen trotzdem kritisiert haben.

Es wird mit an sicher grenzender Wahrscheinlichkeit schon in naher Zukunft zu Konflikten kommen.

Das heißt, der Verwaltung, dem BĂŒrgermeister Just oder den Parteien oder auch anderen Gruppen wie der „BI Sterzwinkel“ wird unsere Berichterstattung nicht „schmecken“. – Alle Beteiligten werden dann Gelegenheit haben, sich souverĂ€n mit unserer Berichterstattung auseinanderzusetzen.

Wir berichten nicht fĂŒr Anzeigenkunden, noch Parteien, noch Interessengruppen. Wir berichten neutral unsere Informationen.

Ein anderes Beispiel gefĂ€llig? „Sterzwinkel, Seniorenzentrum, Hilfeleistungszentrum, das ist alles durch. Da gibt es nichts mehr zu berichten, was ĂŒber den von Ihnen genannten „Bratwurstjournalismus“ hinaus geht. Das mit dem Internet und der Innovation ist doch alles nicht so toll, wie Sie das so behaupten“, antwortete mir dieser Tage jemand am Telefon, den ich von der Idee, eine lokal-regionale Informationsplattform im Internet zu installieren, interessieren wollte.

Schlechter Anfang – Was bringt die Zukunft?

Dieser Jemand ist Harald Kunkel, GeschĂ€ftsstellenleiter des Bunds der SelbststĂ€ndigen (BdS) fĂŒr den Bezirk Nordbaden, zustĂ€ndig fĂŒr die Betreuung der Orts- und KreisverbĂ€nde in den Kreisen Rhein-Neckar & Neckar-Odenwald und Betreiber einer Werbeagentur in Hirschberg.

Herr Kunkel hat sich damit eindeutig aus meiner Sicht fĂŒr seine verantwortungsvolle Aufgabe disqualifiziert. Außer „ich“, „ich“, und „ich weiß es besser“ hat er eigentlich keine Aussage getroffen.

Noch viel schlimmer: Er hat nicht eine interessierte Frage gestellt, womit er es zu tun haben könnte und schon gar nicht, ob das hirschbergblog und alle weiteren noch folgenden Informationsangebote seinen Mitgliedern einen Nutzen bringen könnten.

Seine bornierte Haltung zeigt nur, dass er nicht innovativ ist, dass er kein Interesse hat, neue Wege zu gehen, sondern am liebsten an dem festhĂ€lt, was er kennt: In seinem Fall ist das die Druckbranche. Hier ist er groß geworden, hier wurde er sozialisiert, hier will er beerdigt werden.

Herr Kunkel betreibt eine Werbeagentur. Und er hat eine „homepage“. Hier finden sich unter „Aktuelles“ Informationen aus dem Jahr 2008.

Herr Kunkel wirbt fĂŒr seine Agentur unter Punkt „9. AktualitĂ€t.“: „Unsere Hersteller und Lieferanten investieren stĂ€ndig in neueste Technologien. Wir bieten Ihnen daraus den Vorteil auf der Höhe der Zeit zu sein.“

Die „AktualitĂ€t“ des Herrn Kunkel endet auf seiner homepage im April 2008.

Ob die, die er angeblich vertritt, genauso „aktuell“, also drei Jahre hinterher sein wollen, werden wir herausfinden.

In diesem Sinne

Einen schönen Tag wĂŒnscht Ihnen

hardyprothmann