Dienstag, 18. Juni 2019

"Jede Schule ist ein Spezialfall"

Gemeinschaftsschule werden und bleiben

Rhein-Neckar, 08. Oktober 2014. (red/ld) Mindestens 40 SchĂŒler braucht eine Schule pro Jahrgang, um als Gemeinschaftsschule zugelassen zu werden – also 2 mal 20. Diese Zahlen mĂŒssen sie langfristig nachweisen. Wer darunter liegt, hat keinen Anspruch auf die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule, hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim aktuell entschieden. Kurios: Bestehende Gemeinschaftsschulen können deutlich weniger SchĂŒler pro Jahrgang haben. [Weiterlesen…]

Fremdevaluationen geben Auskunft ĂŒber SchulqualitĂ€t - aber nur dem Kultusministerium

Geheime Noten fĂŒr die Schulen

Rhein-Neckar, 09. Mai 2014. (red/ld) Halten Schulen, was sie in ihren Leitbildern versprechen? Das untersuchen 90 Mitarbeiter des Landesinstituts fĂŒr Schulentwicklung in Baden-WĂŒrttemberg im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdevaluation. Die Ergebnisse veröffentlicht das Kultusministerium aber nicht – um ein Schulranking zu vermeiden. [Weiterlesen…]

MdL Sckerl (GrĂŒne) und Kleinböck (SPD) kritisieren neuerliche Verunsicherung durch MdL Wacker (CDU)

Gymnasiale Standards an Gemeinschaftsschulen vorhanden

Hirschberg/Heddesheim/Rhein-Neckar, 10. September 2013. (red/pm) Die beiden Landtagsabgeordneten Uli Sckerl (GrĂŒne) und Gerhard Kleinböck (SPD) kritisieren Georg Wacker (CDU). Dieser behauptet, dass an den Gemeinschaftsschulen die gymnasialen Standards fehlen. [Weiterlesen…]

Gastbeitrag: „Dagegen“ wĂ€r wohl besser gewesen!


Guten Tag!

10. Februar 2011. Der Heddesheimer Gemeinderat Uli Kettner kommentiert den Beschluss der Landesregierung, den Werkrealschulabschluss nun doch auch fĂŒr kleine Hauptschulen möglich zu machen.

Von Ulrich Kettner

Auch kleine Hauptschulen dĂŒrfen kĂŒnftig den Werkrealschluss anbieten!

Gemeinderat Ulrich Kettner. Foto: privat

So ließ es Kultusministerin Schick kĂŒrzlich verkĂŒnden. Bis dahin galt, dass zukĂŒnftig nur noch solche Schulen den WRS- Abschluss anbieten dĂŒrfen, die auf Dauer zweizĂŒgige KlassenfĂŒhrung gewĂ€hrleisen können.

Dies hat im LĂ€ndle fĂŒr viel Wirbel gesorgt, CDU und FDP bekamen den Zorn der Betroffenen zu spĂŒren und haben nun kurz vor der Landtagswahl eingelenkt. Auch weil das Verwaltungsgericht dem Ministerium unklare Formulierung attestiert hat und bei konsequenter DurchfĂŒhrung verlorene Prozesse drohen.

Dumm da stehen jetzt all die Kommunen, die es besonders eilig hatten und die Zusammenlegung von Hauptschulen bereits beschlossen und umgesetzt haben.

Dumm da stehen also besonders wir in Heddesheim und Hirschberg.

Vorauseilend und vermeintlich weitsichtig wurde im letzten Jahr die Zusammenlegung der Schulen in Hirschberg und Heddesheim von den Verwaltungen empfohlen und den Gemeinderatsgremien mehrheitlich beschlossen.

Wer wie wir GrĂŒne dagegen war, musste sich den Vorwurf gefallen lassen, den Schulstandort zu gefĂ€hrden. Da halfen auch gute Argumente nichts.

Unser Antrag auf Bestandschutz wurde im Heddesheimer Gemeinderat mit 15:7 abgelehnt (auch von der SPD) und die Zusammenlegung mit viel Arbeit und Schwierigkeiten fĂŒr Schulleitungen und Verwaltungen durchgezogen, damit schon im laufenden Schuljahr die neue Schule an den Start gehen konnte.

Die Namensfindung steht noch aus.

Ob der Zulauf zu der neuen alten Schulform die Erwartungen erfĂŒllt, bleibt höchst zweifelhaft. Der Trend zu den anderen weiterfĂŒhrenden Schularten ist ungebrochen. Die neue WRS ist und bleibt ein Spar- und Auslaufmodell.

Wozu also die Hektik? Zum Wohle unserer SchĂŒler? Um das ungeliebte Thema möglichst schnell vom Tisch zu haben und sich anderen, wichtigeren Themen (Pfenning) zuwenden zu können?

Auch da wurden gute Argumente gegen die Ansiedlung ignoriert. Die Folgen wird die Zukunft zeigen.

Die CDU fĂ€hrt ihre Propaganda-Kampagne gegen „Die-Dagegen-Partei“ mangels eigener Zukunftskonzepte.

Am Beispiel des traurigen Spiels um die WRS zeigt sich, wie wichtig „dagegen“ ist, wenn fragwĂŒrdige Entscheidungen voreilig und undurchdacht durch die Gremien gedrĂŒckt werden. Zu Ă€ndern ist daran wohl jetzt nichts mehr.

Es sei denn, der WĂ€hler entscheidet sich im MĂ€rz fĂŒr einen lĂ€ngst fĂ€lligen Wechsel auch in der Schulpolitik und fĂŒr echte Reformen mit lĂ€ngerem gemeinsamem Lernen und Investitionen zugunsten individueller Förderung fĂŒr alle SchĂŒler.

Anmerkung der Redaktion: Ulrich Kettner ist Gemeinderat der Fraktion BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen im Heddesheimer Gemeinderat.

Artikel auf dem heddesheimblog zu Werkrealschule
Artikel auf dem hirschbergblog zu Werkrealschule

Regionalkonferenz Ehrenamt in Weinheim

Guten Tag!

Hirschberg/Rhein-Neckar, 07. Juli 2010. Am 14. Juli 2010 laden der Landrat Stefan Dallinger und der „Ehrenamtsbeauftragte“ und KultusstaatssekretĂ€r Georg Wacker nach Weinheim zur Regionalkonferenz Ehrenamt ein. Noch sind Anmeldungen möglich.

Nach Auskunft des Kultusministeriums haben sich bislang 250 Teilnehmerinnen fĂŒr die Konferenz angemeldet. Wegen der geografischen Struktur des Rhein-Neckar-Kreises wird es zwei Konferenzen geben – wo und wann die zweite im sĂŒdlichen Teil stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Bislang wurden vier Regionalkonferenzen in TĂŒbingen, Mosbach, Ludwigsburg und Immenstaad (Bodenseekreis) abgehalten.

Die Funktion eines „Ehrenamtsbeauftragten“ gibt es nur in Baden-WĂŒrttemberg. Er soll auf politischer Ebene ehrenamtliche TĂ€tigkeiten erleichtern und Ansprechpartner sein, fĂŒr alles „was die Leute auf dem Herzen haben“, so das Kultusministerium.

PresseerklÀrung des Kultusministeriums:

Ehrenamtsbeauftragter Georg Wacker. Bild: KM

„Am Mittwoch, 14. Juli, findet die fĂŒnfte baden-wĂŒrttembergischen Regionalkonferenz zum Ehrenamt in Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis statt. „Die Konferenz fördert den Dialog zwischen Ehrenamt und Politik. Wir wollen uns damit in erster Linie bei den Ehrenamtlichen fĂŒr ihr Engagement bedanken“, sagte der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung, KultusstaatssekretĂ€r Georg Wacker MdL, der die Konferenz mitgestaltet und fĂŒr GesprĂ€che zur VerfĂŒgung stehen wird. Gemeinsam mit dem Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, lĂ€dt er dazu ehrenamtlich Engagierte aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Landkreises in die Weinheimer Stadthalle ein.

Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz steht das vielschichtige ehrenamtliche Engagement in der Region. Bei der Veranstaltung werden beispielhafte ehrenamtliche Projekte und Initiativen prÀsentiert. Dabei haben die Teilnehmenden Gelegenheit, miteinander ins GesprÀch zu kommen.

Mit den zweimal jĂ€hrlich stattfindenden Regionalkonferenzen soll der Dialog mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern intensiviert werden. Zugleich dienen sie der Information ĂŒber die bestehenden Förder- und UnterstĂŒtzungsinstrumente des Landes im Bereich des Ehrenamts und bĂŒrgerschaftlichen Engagements.

Eröffnet wird das abendliche Programm in Weinheim um 18:30 Uhr mit dem Improvisationstheater Q-Rage und dem Pianisten Michael Fiedler. Nach der BegrĂŒĂŸung durch StaatssekretĂ€r Wacker und Landrat Dallinger werden Beispiele bĂŒrgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis prĂ€sentiert. Helmut Merkel stellt die Aktion „Hilfe zur Selbsthilfe“ aus Dossenheim vor.

Anschließend informiert Rechtsanwalt Dr. Frank Zundel aus Mosbach ĂŒber Rechtsfragen im Ehrenamt. Danach referiert Volker Jacob ĂŒber ehrenamtliche AktivitĂ€ten in der TSG 1862 Weinheim. Nach den „Fragen an die Politik“ an StaatssekretĂ€r Wacker und Landrat Dallinger rundet das Improvisationstheater Q-Rage unter Beteiligung des Publikums den Abend mit einem humoristischen Theaterspiel zum Thema Ehrenamt ab.

Wer sich noch anmelden möchte, kann dies beim LandesbĂŒro Ehrenamt im Kultusministerium Baden-WĂŒrttemberg unter der Telefonnummer (0711) 279-2673 oder per E-Mail unter brigitte.kieser@km.kv.bwl.de tun.

Programmablauf Regionalkonferenz Ehrenamt:

18:30 Uhr Improvisationstheater – Q-Rage und Michael Fiedler
18:40 Uhr BegrĂŒĂŸung KultusstaatssekretĂ€r Georg Wacker MdL und Landrat Stefan Dallinger
19:00 Uhr Beispiele bĂŒrgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis – Aktion „Hilfe zur Selbsthilfe“ Dossenheim / Vorsitzender Helmut Merkel
19:15 Uhr Rechtsfragen im Ehrenamt – Rechtsanwalt Dr. Frank Zundel, Mosbach
19:35 Uhr Beispiele bĂŒrgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis – TSG 1862 Weinheim / Vorsitzender Volker Jacob / Cheerleadergruppe
19:55 Uhr Fragen an die Politik
20:10 Uhr Improvisationstheater – Q-Rage und Michael Fiedler
20:25 Uhr Stehempfang und GesprÀche
21:30 Uhr Ende der Veranstaltung“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Was vom Antrag ĂŒbrig bleibt – die Werkrealschule der Politik

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 18. Februar 2010. Der ursprĂŒngliche Antrag auf eine gemeinsame Werkrealschule ist gescheitert. Das „macht nichts“, denn ein „Alternativantrag“ soll die „Lösung“ sein.

Kommentar: Hardy Prothmann

Es geht um das „Wohl unserer SchĂŒler“. An dieser Aussage ließen die BĂŒrgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) keinen Zweifel.

Kein Zweifel? Von wegen.

Das Konzept der Werkrealschule an sich ist verzweifelt.

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Michael Kessler, Georg Wacker, Manuel Just finden "Alternativlösung". Bild: hblog

Nur Baden-WĂŒrttemberg und Bayern leisten sich dieses Konzept, wĂ€hrend schon zehn andere der sechzehn BundeslĂ€nder die Hauptschule abgeschafft haben oder dabei sind, diese abzuschaffen.

In Stuttgart wird eine Kirchturmpolitik gemacht, die mit den „ZustĂ€nden“ vor Ort, mit dem Zustand der Hauptschule an sich nichts zu tun hat. Die Werkrealschule ist eine „Zwischenlösung“ auf dem Weg zur Abschaffung der Hauptschule und von Motiven getrieben, denen ganz sicher das „Wohl der SchĂŒler“ egal ist. Es geht darum, was diese „kosten“.

Das Konzept ist, dass alles noch nicht geregelt ist.

Wenn StaatssekretĂ€r Georg Wacker (CDU) etwas von „pĂ€dagogischen Konzepten“ in diesem Zusammenhang erlĂ€utert, darf man mit Fug und Recht behaupten, dass er „schwĂ€tzt“.

Denn mit den Konzepten ist es nicht weit her.

Das Gesetz zu dieser „Schulreform“ wurde im Hauruck-Verfahren von der Landesregierung gegen die Empfehlungen der Lehrer und Eltern durchgedrĂŒckt. Die Vorsitzende des Landeselternbeirats Christiane Staab (CDU) ist zusammen mit ihrer Stellvertreterin Sylvia Wiegert aus „Entsetzen“ ĂŒber die Schulpolitik am 20. Januar 2010 von ihrem Amt zurĂŒckgetreten.

Konzepte? Bis heute liegen keine LehrplĂ€ne fĂŒr diese ach-so-tolle Werkrealschule „neuen Typs“ vor. Erst in einigen Wochen wird das der Fall sein: „Die Schulen und Lehrer haben dann ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen“, sagt StaatssekretĂ€r Wacker und tut so, als liefe alles wie am SchnĂŒrchen.

Hautpsache „gesetzeskonform“.

Das tut es aber nicht. Die AlternativNotlösung Hirschberg-Heddesheim ist ein erstklassiges Beispiel.

Auf der Pressekonferenz wird eine „gesetzeskonforme“ Lösung prĂ€sentiert. BĂŒrgermeister Manuel Just machte keinen Hehl daraus, dass man aus der misslichen Lage das Beste machen wollte (erster Antrag) und das Bestmögliche nun beantragen wolle (Alternativantrag).

Kommende Woche wird die zweitbeste aller schlechten Lösungen nun durchgeboxt. Am Montag wird der Hirschberger Elternbeirat in Kenntnis gesetzt, am Dienstag soll der Gemeinderat den neuen Antrag abnicken, am Mittwoch wird der Heddesheimer Elternbeirat in Kenntnis gesetzt, am Donnerstag soll der dortige Gemeinderat nicken.

FĂŒr die beiden Schulen, die dann kĂŒnftig eine sein werden, wird die Schulleitung neu ausgeschrieben. Voraussichtlich wird Jens Drescher, der Leiter der Martin-Stöhr-Schule der neue Leiter der gemeinsamen Werkrealschule – es könnte aber auch jemand anderes werden. Die Heddesheimer Rektorin Hiltrud Rudolf wird sich voraussichtlich der Lage beugen und Leiterin einer Johannes-Kepler-Grundschule werden.

Doch auch das ist noch nicht geregelt – voraussichtlich wird die gemeinsame Werkrealschule zum kommenden Schuljahr 2010/11 starten und noch beide Schulleitungen im Amt haben.

Dringende Probleme

Ein neuer Name wird bis dahin auch noch nicht gefunden haben, denn „es gibt dringendere Probleme“ zu lösen, wie BĂŒrgermeister Manuel Just sagt.

Beispielsweise die Organisation der verteilten Schule: Wer, wann, wo und wie sind die bislang ungelösten Fragen zum Einsatz der Lehrer.

Auch der Transport der SchĂŒler ist noch nicht geregelt. Wie schön, dass das „die ZehntklĂ€ssler nicht betrifft“, wie BĂŒrgermeister Michael Kessler sagt, „die können wie bisher auch mit dem normalen ÖPNV fahren“.

Vier Klassenzimmer stehen kĂŒnftig in Hirschberg oder in Heddesheim leer. Was macht man damit? BĂŒrgermeister Kessler sagt allen Ernstes: „Die könnte man dann beispielsweise renovieren. Oder so.“

„Oder so“ also.

Die „Werkrealschule der Politik“ fĂŒhrt dazu, dass „zwei starke Hauptschulen“ in ein zweifelhaftes Abenteuer mit unbekanntem Ausgang gestĂŒrzt werden.

Der vom StaatssekretĂ€r hoch gelobte „mittlere Bildungsabschluss“ der Werkrealschule, der angeblich dem Realschulabschluss „gleichwertig“ sein soll, ist in den NachbarlĂ€ndern Rheinland-Pfalz und Hessen unbekannt und dementsprechend nichts wert.

Ein guter Abschluss?

Darauf angesprochen sagt Herr Wacker: „Die Kultusministerkonferenz hat diesen Abschluss quasi „zertifiziert“. Hier in Baden-WĂŒrttemberg wurde uns versichert, dass dies ein guter Abschluss ist.“

Ein guter Abschluss also? Das wird sich in der Praxis zeigen mĂŒssen. Aus Sicht der Lehrer handelt es sich um einen Etikettenschwindel.

Die Schulnote fĂŒr die „Schulreform“ und die Hirschberger-Heddesheimer-Lösung hingegen steht fest: Sie ist mangelbehaftet. Ebenso wie die „Einbeziehung“ der SchĂŒler, Eltern und des Elternbeirats – was kommende Woche passieren wird, hat nichts mit „Einbeziehung“ zu tun, sondern nur mit „Durchboxen“.

Die Alternativlösung ist eine Lösung ohne Alternative.

Link:
Stuttgarter Zeitung – „Eines Tages musste er ein Ventil öffnen, weil es ihn sonst verrissen hĂ€tte.“

Gemeinsame Werkrealschule: Der „Alternativantrag“

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 18. Februar 2010. Der ursprĂŒngliche Antrag auf eine gemeinsame Werkrealschule der Gemeinden Hirschberg und Heddesheim hatte politisch keine Chance. Ein Alternativantrag soll genehmigungsfĂ€hig sein.

Der Alternativantrag fĂŒr eine gemeinsame Werkrealschule sieht vor, dass bereits zum kommenden Schuljahr die Klassen 5-7 der Hauptschulen Heddesheim-Hirschberg einzĂŒgig (also nur mit einer Klasse in der Stufe) vor Ort unterrichtet werden (siehe unseren Bericht „Letzte Verhandlungen zur Werkrealschule).

Die Klassen 8-9 werden zweizĂŒgig an wechselnden Standorten unterrichtet. Die Klasse 10 wird dort absolviert, so zuletzt die Klasse 9 stattgefunden hat.

Auf einer Pressekonferenz in Hirschberg erlĂ€uterten die BĂŒrgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) sowie Staatsminister Georg Wacker (CDU), dass der gemeinsame Schulstandort Hirschberg sein soll. Heddesheim soll als „Ausgleich“ Standort eines noch einzurichtenden „Schulzweckverbandes“ werden.

Am Montag, den 22. Februar 2010, soll der Hirschberger Elternbeirat der Martin-Stöhr-Schule ĂŒber den „Alternativantrag“ unterrichtet werden. Am 23. Februar 2010 soll der Hirschberger Gemeinderat dem Antrag zustimmen. Am 24. Februar soll der Heddesheimer Elternbeirat der Johannes-Kepler-Schule ĂŒber den „Alternativantrag“ unterrichtet werden. Am 25. Februar 2010 soll der Heddesheimer Gemeinderat dem „Alternativantrag“ zustimmen.

Die Zustimmung der beiden GemeinderĂ€te ist die Vorraussetzung, dass beide Gemeinden bis zum 15. MĂ€rz 2010 einen neuen „Alternativantrag“ stellen können.

Dokumentation der Pressemitteilung:

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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Gemeinsame Werkrealschule: Alternativantrag genehmigungsfÀhig

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 17. Februar 2010. Der Antrag auf eine gemeinsame Werkrealschule Hirschberg-Heddesheim ist nicht genehmigungsfÀhig. Ein Alternativantrag soll akzeptiert werden.

Die BĂŒrgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) sowie der StaatssekretĂ€r Georg Wacker (CDU) haben heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass der ursprĂŒngliche Antrag der beiden Gemeinden fĂŒr eine gemeinsame Werkrealschule nicht genehmigungsfĂ€hig ist.

Stattdessen solle ein Alternativantrag gestellt werden, „fĂŒr den ich ganz klar die Genehmigung signalisieren kann“, sagte StaatssekretĂ€r Wacker.

Danach verbleiben die Klassen 5-7 an den Standorten Heddesheim und Hirschberg. Jahrgangsstufe 8 wird an einem Standort unterrichtet, Jahrgangsstufe 9 wechselt dann an den anderen Standort, wo auch die zehnte Klasse abgeschlossen wird.

Diesem Modell mĂŒssen aber noch die beiden GemeinderĂ€te zustimmen.

Der Artikel wird aktualisiert.
Einen schönen Tag wĂŒnscht
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