Montag, 10. Juni 2019

Gemeinderat bewilligt StzungsÀnderung

Ehrenamtliche Helfer erhalten höhere EntschÀdigung

Hirschberg, 04. August 2014. (red/csk) Das Ehrenamt erfĂ€hrt eine Aufwertung. Zumindest finanziell. Der Gemeinderat billigte eine SatzungsĂ€nderung, nach der die BetrĂ€ge  zur EntschĂ€digung angehoben werden. So erhalten die GemeinderĂ€te ab sofort pro Sitzung in AusschĂŒssen und Kommissionen statt bisher 27 Euro jetzt 30 Euro. So viel wie 1992. [Weiterlesen…]

Grundschule Großsachsen erhĂ€lt Anbau

Mehr Raum fĂŒr SchĂŒler und Lehrer

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) „Die Situation ist nicht lĂ€nger haltbar“, sagte BĂŒrgermeister Manuel Just deutlich. Gemeint sind die beengten RĂ€ume in der Großsachsener Grundschule insbesondere durch die weiter steigenden Zahlen der Ganztagsbetreuung sowie der sich in den letzten Jahren etablierten Inklusion. Auch die Lehrer brauchen mehr Raum fĂŒr Vorbereitung und BeratungsgesprĂ€che. Der Gemeinderat ebnete dafĂŒr jetzt den Weg: Die Schule erhĂ€lt Anbauten in nördlicher und östlicher Richtung. [Weiterlesen…]

ZĂ€hes Ringen um den Klimaschutzplan

Die „Wortklauberei“ der Freien WĂ€hler

Hirschberg, 25. Juli 2014. (red/csk) Wird der Klimaschutzplan verabschiedet? Oder doch nur der Status Quo und die Ziele auf dem Weg zu eben jenem? „Wortklauberei“ nannte es BĂŒrgermeister Manuel Just, was den Freien WĂ€hlern zu diesem Thema einfiel. Denn die wollten auf gar keinen Fall die Verabschiedung des Klimaschutzkonzepts, wie es die Agenda der Verwaltung vorsah. [Weiterlesen…]

PrÀsentation der Ortskernentwicklung im Gemeinderat

Den Wandel gestalten. Die IdentitÀt bewahren.

Hirschberg, 05. Mai 2014 (red/csk) Was im Februar bereits etliche Hirschberger beschĂ€ftigte, kam nun auch im Gemeinderat zum Tragen: die Ortskernentwicklung. Auf Antrag der Freien WĂ€hler und der CDU wurde das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. In einer PrĂ€sentation referierten Anja Göhringer und Phillip Dechow, beide vom Internationalen Stadtbauatelier Stuttgart, ĂŒber die Möglichkeiten von Entwicklungskonzepten in historischen Ortskernen. [Weiterlesen…]

Bereits im Juni soll Vorauswahl von Investoren und Betreibern erfolgen

Ausschreibung fĂŒr Betreutes Wohnen in der Mozartstraße beginnt

Hirschberg 28. MĂ€rz 2014. (red/csk) Auch Hirschberg ist vom Demographischen Wandel betroffen: Die Bevölkerung wird im Schnitt zunehmend Ă€lter. In der Mozartstraße im Ortsteil Leutershausen soll daher Betreutes Wohnen eingerichtet werden. DafĂŒr wird nach dem jetzt gefassten Beschluss eine 1.725 Quadratmeter große FlĂ€che aus dem Besitz der Gemeinde verĂ€ußert werden. Interessierte Investoren mĂŒssen sich auf einen „sportlichen“ Zeitplan gefasst machen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat bezieht sachkundige Eltern- und Schulvertreter beratend ein

„Das könnte sarkastisch ankommen.“

Hirschberg, 27. MĂ€rz 2014. (red/csk) Die Sanierung der Karl-Drais-Schule soll in mehreren Bauabschnitten ĂŒber einen mittelfristigen Zeitraum erfolgen. Eltern- und Schulvertreter sollen bei dem Projekt in die Planung miteinbezogen werden. Daher beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass jeweils drei Sachkundige aus Elternvertretung und Schulleitung in alle beteiligten Gremien bis zum Abschluss der Sanierungen mit einbezogen werden. Dort werden sie zwar nicht abstimmen dĂŒrfen, aber Rederecht haben und sollen eine beratende Funktion einnehmen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat uneinig ĂŒber die Entlohnung des Ehrenamts bei der Kommunalwahl 2014

Wahlhelfer erhalten höhere AufwandsentschÀdigung

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) Es wird eine Mammutwahl und fĂŒr die gilt es, eine angemessene Entlohnung zu finden. Das war die Sicht der einen Seite. Eine zu hohe EntschĂ€digung beschĂ€dige das Ehrenamt, die andere. Letztlich fiel die Mehrheit zugunsten einer wesentlichen Aufstockung der AuswandsentschĂ€digung fĂŒr die Wahlhelfer/innen aus. Die lag sogar noch ĂŒber dem Vorschlag der Verwaltung. Die Besetzung des Wahlausschusses war dagegen unstrittig. [Weiterlesen…]

Gemeinderat gibt Zustimmung zur SatzungÀnderung

Auflösung des Schulzweckverbands ist beschlossene Sache

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) In seiner Januar-Sitzung hatte der Gemeinderat ĂŒber die Änderung der Verbandssatzung des Schulzweckverbands Hirschberg/Heddesheim zu entscheiden. Mit der Verabschiedung der SatzungsĂ€nderung wurde gleichzeitig das Ende des Schulverbands spĂ€testens zum Schuljahr 2019/20 beschlossen. Damit ist klar: Die im nĂ€chsten Schuljahr entstehende neue fĂŒnfte Klasse wird gleichzeitig die letzte in Hirschberg ein. [Weiterlesen…]

Das politische VerhÀltnis der Gemeinden Hirschberg und Heddesheim ist zutiefst gestört

EnttÀuschte VerlÀsslichkeiten

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Heddesheim/Hirschberg, 27. September 2013. (red) Die unterschiedliche Entscheidung zum Thema Gemeinschaftsschule zementiert das zutiefst gestörte politische VerhĂ€ltnis zwischen den BĂŒrgermeistern und GemeinderĂ€ten der Nachbargemeinden. Die GrĂŒnde sind vielfĂ€ltig und nicht erst durch diese Entscheidung bedingt. Und ganz sicher ist die Schule mittlerweile ein Wahlkampfthema. [Weiterlesen…]

13:6 Stimmen fĂŒr einen BĂŒrgerentscheid zur Zukunft der Karl-Drais-Schule

Politik kneift – BĂŒrger sollen entscheiden

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Ob sie tatsĂ€chlich im Dorf bleibt, sollen am 22. September die Hirschberger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger entscheiden! Wird das Quorum nicht erreicht, muss am 24. September der Gemeinderat entscheiden.

 

Hirschberg/Heddesheim/Bergstraße, 17. Juli 2013. (red/pro) (Aktualisiert) Der Gemeinderat, das Hauptorgan der Gemeinde Hirschberg, hat in seiner Sitzung am Dienstagabend entschieden, dass die BĂŒrger/innen per BĂŒrgerentscheid ĂŒber das Schicksal der Karl-Drais-Schule abstimmen sollen. Nicht aus Überzeugung, sondern aus KalkĂŒl. Doch dĂŒrfte sich so mancher verrechnet haben. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt sozialere Differenzierung der Beitragsgruppen

Ausweitung der Betreuung Hirschberger Schulen

Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Das vom Gemeinderat vorgeschlagene Betreuungsangebot an den Hirschberger Schulen ist ab sofort deutlich sozialer. Beschlossen wurde ein Konzept zur Ausweitung des Betreuungsangebots an der Grundschule Großsachsen, ein Vorschlag fĂŒr eine neue Beitragsstruktur fĂŒr eine verlĂ€ssliche Grundschul- und Nachmittagsbetreuung sowie eine Gehaltsangleichung der Betreuungspersonen an der Großsachsener Grundschule und der Karl-Drais-Schule. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung am 06. Mai 2013

Klimaschutz auf „leichtem“ Weg

Hirschberg, 08. Mai 2013. (red/sap) Der Klimaschutz in Hirschberg ist eigentlich ohnehin schon auf einem guten Weg: Die Gemeinde ist schon fast seit zehn Jahren Gesellschafter der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) in Heidelberg, bei Neubauprojekten wird viel Wert auf regenerative Energien und eine vernĂŒnftige Isolation gelegt. Trotzdem will man in Zukunft strategischer und ganzheitlicher vorgehen, anstatt Punkte einzeln zu verbessern.

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Trotz noch nicht ganz abgeschlossener Bauarbeiten kann die Krippe geplant eröffnen

Kinderkrippe in der Karlsruher-Straße: „Es kann losgehen“

Hirschberg, 28. Februar 2013. (red/aw) In Sachen Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hirschberg in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt. Um die gesetzlichen Vorgaben des Betreuungsangebotes einhalten zu können, wurde unter anderem eine neue Kinderkrippe in der Karlsruher Straße 8, in Leutershausen errichtet. Der Neubau wurde innerhalb von fĂŒnf Monaten realisiert. Am Montag kommen die ersten Kinder. Auch, wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. [Weiterlesen…]

Örtliche Bedarfsplanung nach Umfrage dargestellt und vom Gemeinderat verabschiedet

Hirschberg in Sachen Kindertagesbetreuungsgesetz gut aufgestellt

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) Die örtliche Bedarfsplanung gemĂ€ĂŸ des Kindertagesbetreuungsgesetzes in Hirschberg ist aktuell analysiert und dokumentiert. Ermittelt wurden dabei nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte. Die Bedarfsplanung zeigt, dass derzeit in Hirschberg allen Kindern einen Kindergartenplatz zur VerfĂŒgung stellen könnte. Die vorgelegte Bedarfsplanung wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Von Alexandra Weichbrodt

Bei der örtlichen Bedarfsplanung zur Ermittlung der Einhaltung der Richtlinien zum Kindertagesbetreuungsgesetzes, wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass unter BerĂŒcksichtigung der statistischen Zahlen bis ins Jahr 2014 zwei weitere Gruppen zur ErfĂŒllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz erforderlich sind. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung 17. Juli 2012

Inklusion: „Kinder unserer Gemeinde“

Hirschberg, 20. Juli 2012. (red/sap) Ab dem kommenden Schuljahr gehen sechs Kinder mit Behinderung auf die Hirschberger Grundschulen. Der Gemeinderat stimmte fĂŒr die Einrichtung gruppenbezogener Lösungen zur Schulischen Bildung von Menschen mit Behinderung.

Von Sabine Prothmann

Die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung ist Aufgabe aller Schulen. Die Frage der bestmöglichen Realisierung ist mit Blick auf jedes Kind und jeden Jugendlichen immer wieder neu zu klÀren.

Um solche KlÀrungsprozesse noch stÀrker als bisher in einer Verantwortungsgemeinschaft von allgemeinen Schulen und Sonderschulen sowie der Betroffenen selbst zu gestalten, hat ein Expertenrat Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems der schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderungen, BeeintrÀchtigungen, Benachteiligungen und chronischen Erkrankungen vorgelegt.

Einer der Leitgedanken der Regelungen des baden-wĂŒrttembergischen Kultusministeriums ist es, die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung unter BerĂŒcksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention und unter BerĂŒcksichtigung pĂ€dagogischer Erkenntnisse und Erfahrungen weiter zu entwickeln.

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die einen Anspruch auf ein sonderpĂ€dagogisches Beratungs-, UnterstĂŒtzungs- und Bildungsangebot haben.

Das Konzept sieht vor, dass auf Ebene aller Staatlichen SchulÀmter die bereits bestehenden Möglichkeiten des gemeinsamen Unterrichts ausgebaut und verstÀrkt inklusive Bildungsangebote realisiert werden.

Sechs Kinder mit Behinderung wurden an Hirschberger Schulen angemeldet

FĂŒr das Schuljahr 2012/2013 haben sich in der Grundschule Großsachsen vier Kinder und in Leutershausen zwei Kinder mit Behinderung angemeldet, berichtete BĂŒrgermeister Manuel Just.

Die Verpflichtung ist im Schulgesetz zwar erst ab dem Schuljahr 2013/2014 verankert, aber Just sah keinen Grund es fĂŒr dieses Schuljahr abzulehnen, denn:

Es sind Kinder aus unserer Gemeinde.

Die Kosten fĂŒr das sonderpĂ€dagogische Lehrpersonal ĂŒbernimmt das Land.

ZusĂ€tzlich wird jedem Kind ein Assistent fĂŒr den pflegerischen Bereich zur Seite gestellt, wie zum Beispiel Um- und Anziehen, der Gang zur Toilette oder auch die Betreuung beim Essen.

Der KostentrĂ€ger ist hierfĂŒr die Gemeinde Hirschberg, was aber durch SachkostenbeitrĂ€ge vom Land wieder ausgeglichen werde.

FĂŒr den Transport mĂŒsse Hirschberg die organisatorischen Voraussetzungen schaffen, der KostentrĂ€ger sei aber hier der Kreis.

Die Kosten fĂŒr die baulichen Maßnahmen, wie die Anpassung der Toiletten in Großsachsen, mĂŒsse die Gemeinde ĂŒbernehmen, dies sei aber „ĂŒberschaubar“.

„FĂŒr uns als Gemeinde ist es wichtig, fĂŒr einen optimalen Start fĂŒr die SchĂŒler zu sorgen“, sagte der BĂŒrgermeister und ergĂ€nzte, „es gibt so viele Fragen, die wir noch nicht belastbar beantworten können:

Im Verfahren mĂŒssen wir laufen lernen.

Die Inklusion bezeichnete der BĂŒrgermeister als eine gemeinschaftliche Aufgabe, „die wir als Gesellschaft zu bewĂ€ltigen haben“.

Gemeinschaftliche Aufgabe

Monika Maul-Vogt (GLH) bezeichnete es als große Herausforderung, „aber es wird sich einspielen und wir werden unsere Erfahrungen sammeln“ und fĂŒgte hinzu, es sei eine Möglichkeit der „Teihabe an einem StĂŒck normalen Leben“.

„Alle Kinder werden von dieser Schulform profitieren“, sagte Thomas ThĂŒnker (FW). Dies fĂŒhre zu einer Individualisierung der Unterrichtsform und zur sozialen Erfahrung.

Das Kindswohl mĂŒsse im Vordergrund stehen und bei der Entscheidung lĂ€gen die Verantwortung bei Eltern und beim Fachpersonal, so dass es fĂŒr die Kinder Sinn mache, sagte Dr. Horst Metzler (SPD).

Hartmut Kowalinski bezeichnete die verordnete Inklusion als „Schnellschuss und undurchdachte Maßnahme“. Und mahnte an, die Eltern sollten ihre Kinder nicht ĂŒberfordern. Als positives Beispiel fĂŒr eine Einrichtung fĂŒr Kinder mit Behinderung hob Kowalinski die Ladenburger Martinsschule hervor.

Just erinnerte daran, dass Eltern ihr Recht einklagen könnten.

Der Hirschberger Gemeinderat stimmte einstimmig der Einrichtung gruppenbezogener Lösungen zur schulischen Bildung von Menschen mit Behinderung an den Schulen ihrer TrÀgerschaft grundsÀtzlich zu.

Die erforderlichen Haushaltsmittel werden zur VerfĂŒgung gestellt, sofern die SachkostenbeitrĂ€ge den ganz ĂŒberwiegenden Teil der zusĂ€tzlichen Ausgaben, bezogen auf den zu erwartenden Beschulungszeitraum, decken.

2013 bis 2015

Förderung von Volkshochschule und Musikschule

Hirschberg, 20. Juli 2012. (red/sap) Neue Vereinbarungen fĂŒr die Jahre 2013 bis 2015 fĂŒr die Förderung von Volkshochschule und Musikschule wurden getroffen.

Die Bezuschussung der Volkshochschule und der Musikschule Badische Bergstraße geht zurĂŒck auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 1977.

Der Gesamtzuschussbetrag je Einrichtung wird auf die Mitgliedsgemeinden – Weinheim, Hemsbach, Hirschberg und Laudenbach – unter Verwendung von VerteilerschlĂŒsseln aufgeteilt.

Bei der Volkshochschule wird ein Viertel im VerhĂ€ltnis der maßgebenden Einwohnerzahl und drei Viertel im VerhĂ€ltnis der Summen der Unterrichtseinheiten, die sich aus den in den einzelnen Gemeinden jĂ€hrlich durchgefĂŒhrten Veranstaltungen errechnet.

Bei der Musikschule wird der Zuschussbetrag aus der Zahl der MusikschĂŒler, die aus den einzelnen Gemeinden am Musikunterricht teilnehmen, ermittelt.

Im Oktober 2010 hatte der Hirschberger Gemeinderat den Beschluss gefasst, die ZuschĂŒsse fĂŒr die Jahre 2012 folgende um fĂŒnf Prozent zu reduzieren. Ähnliche BeschlĂŒsse waren auch von den Mitgliedergemeinden gefasst worden.

Der so reduzierte Gesamtzuschussbetrag wĂ€re jedoch insgesamt fĂŒr die GewĂ€hrleistung des laufenden Betriebs von VHS und Musikschule nicht auskömmlich, so dass sich die Vertreter der Mitgliedsgemeinden darauf verstĂ€ndigten, einen um insgesamt rund 11.400 Euro erhöhten Zuschuss den Gremien zur Beschlussfassung vorzuschlagen. Dieser Betrag orientierte sich am tatsĂ€chlichen Zuschussbedarf.

In den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass beide Einrichtungen Einsparungen bei den Ausgaben vorweisen konnten und somit KonsolidierungsbemĂŒhungen feststellbar sind.

FĂŒr das Jahr 2012 ergab sich fĂŒr Hirschberg ein gesamter Zuschussbetrag von 53.187 Euro (rund 19.000 Euro fĂŒr die VHS und rund 34.200 Euro fĂŒr die Musikschule).

FĂŒr 2013 bis 2015 wurde jetzt ein jĂ€hrlicher Zuschuss von rund 55.000 Euro vorgeschlagen.

Damit bleibt man deutlich unter dem Förderbetrag bis 2008.

Monika Maul-Vogt (GLH) sagte, es sei erfreulich, dass die „ZuschĂŒsse nicht in Stein gemeiselt“ seien.

Sie lobte die Volkshochschule nicht nur als Ort der Weiterbildung, sondern auch als Ort der Begegnung.

Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss der „Vereinbarung der StĂ€dte Hemsbach und Weinheim sowie der Gemeinden Hirschberg und Laudenbach ĂŒber die Förderung und Entwicklung der Weiterbildung in ihrem Bereich“ fĂŒr die Jahre 2013 bis 2015 einstimmig zu.

Gemeinderat am 17. Juli 2012

Beirat fĂŒr die Versorgungswerke Hirschberg wurde benannt

Hirschberg, 18. Juli 2012. (red/sap) Vertretung der Gemeinde Hirschberg im Beirat der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co . KG wurde benannt.

Im Gesellschaftsvertrag der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co.KG wurde vereinbart, dass neben dem BĂŒrgermeister Manuel Just sechs weitere Personen, vier von der Gemeinde Hirschberg und zwei vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Viernheim GmbH, in den Beirat benannt werden.

Die Verwaltung regte an, die Benennung nach der d’Hondtschen Verteilung basierend auf dem Ergebnis der Kommunalwahl 2009 vorzunehmen.

Demnach können die Fraktionen Freie WĂ€hler, CDU und GrĂŒne Liste Hirschberg je einen Vetreter bzw. eine Vertreterin benennen und die FDP/SPD als ZĂ€hlgemeinschaft einen.

FĂŒr die Freien WĂ€hler wurde Alexander May und als sein Vertreter Werner Volk,  fĂŒr die GLH JĂŒrgen Steinle und als seine Vertreterin Monika Maul-Vogt, fĂŒr die CDU Matthias Dallinger und als sein Vertreter Dr. Jörg Boulanger und die ZĂ€hlgemeinschaft SPD/FDP Oliver Reisig und als sein Vertreter Hartmut Kowalinski (beide FDP) vorgeschlagen.

Die Liste wurde vom Hirschberger Gemeinderat einstimmig angenommen.

Ausweitung des Betreuungsangebots an Hirschberger Schulen

„Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss“ – aber ein guter Anfang

Hirschberg, 28. Juni 2012. (red/sap) Hirschberger Gemeinderat beschließt einstimmig die Ausweitung des Betreuungsangebotes an Großsachsener Grundschule und an der Karl-Drais-Schule in Leutershausen. Die Probephase soll zunĂ€chst ein Schuljahr dauern.

Von Sabine Prothmann

Der Bedarf und Wunsch von Eltern nach Betreuung ihrer Kinder nimmt auch im Grundschulbereich zu. An der Grundschule in Großsachsen steigt die Anzahl der betreuten Kinder in der Kernzeit und auch Eltern Ă€ußerten WĂŒnsche zu einer Ausweitung der Betreuungszeit.

Die Quantifizierung des Bedarfs ist schwierig nachzuweisen, so dass die Verwaltung nach GesprĂ€chen mit der Schulleitung vorschlĂ€gt, als ersten Schritt eine Erhöhung des Betreuungsangebots an beiden Schulen zunĂ€chst fĂŒr das kommende Schuljahr anzubieten.

Die Betreuung soll tĂ€glich in der Grundschule Großsachsen um eine Stunde, also bis 15:00 Uhr, und in der Karl-Drais-Schule in Leutershausen um anderthalb Stunden, also bis 17:00 Uhr verlĂ€ngert werden.

Die Gruppen kommen jedoch erst ab einer Mindestzahl von fĂŒnf Kindern zustande und die zusĂ€tzlichen Betreuungszeiten mĂŒssen fĂŒr das komplette Schuljahr gebucht werden.

„Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss“, sagte BĂŒrgermeister Manuel Just. Man mĂŒsse dies im Laufe des nĂ€chsten Schujahres ĂŒberprĂŒfen.

Die Fraktionen begrĂŒĂŸten einstimmig den Vorschlag. „Dies ist eine gute Lösung fĂŒrs nĂ€chste Schuljahr“, meinte Monika Maul-Vogt (GLH).

Dr. Horst Metzler (SPD) sagte: „Die ist ein richtiger und wichtiger Schritt“.

Die Nachmittagsbetreuung an der Karl-Drais-Schule kann nur komplett fĂŒr vier Tage – Montag bis Donnerstag – gebucht werden. ZusĂ€tzlich kann der Freitag noch dazu gewĂ€hlt werden.

Die Nachmittagsbetreuung in Leutershausen ist fĂŒr Familien mit einem Bruttoeinkommen unter 1278 Euro frei. Ab da sind die BeitrĂ€ge einkommensabhĂ€ngig gestaffelt. Ab einem Bruttoeinkommen von ĂŒber 3323 Euro kostet die Betreuung zusĂ€tzlich 31 Euro pro Monat fĂŒr die Tage Montag bis Donnerstag und noch mal 8 Euro fĂŒr den Freitag.

In der Grundschule Großsachsen kann man sich fĂŒr eine Betreuung an drei oder an fĂŒnf Tage pro Woche bis 15:00 Uhr entscheiden. Je nach Bruttoeinkommen zahlen die Eltern fĂŒr die zusĂ€tzliche Stunde an fĂŒnf Tagen zwischen 0 und 13 Euro und fĂŒr die drei Tage zwischen 0 und 8 Euro.

Das ausgeweitete Betreuungsangebot wurden mit den beiden Schulen abgestimmt.

Zudem sah die Verwaltung eine Hausaufgabenbetreuung fĂŒr die Großsachsner Grundschule vor.

Die entsprĂ€che jedoch, laut RĂŒckmeldung der Großsachsener Schulkonferenz nicht den WĂŒnschen der Eltern und der Schulleitung.

Man wĂŒnsche lediglich eine Hausaufgabenaufsicht und keine Betreuung durch pĂ€dagogisches Fachpersonal.

BĂŒrgermeister Just konnte dies nicht ganz nachvollziehen und sagte: „Man kann den Hund nicht zum Jagen tragen.“

Gemeinderatssitzung am 22. Mai 2012

Zehn weitere PlĂ€tze fĂŒr die Kleinkindbetreuung

Hirschberg, 23. Mai 2012. (red/sap) Monika Maul-Vogt ist neue Vertreterin der Gemeinde Hirschberg im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße. Der Postilliion e.V. erweitert sein Krippenangebot in Leutershausen.

Martin Stöhrer war seit 1977 Mitglied im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße und seit 1995 dessen Vorsitzender. Martin Stöhrer bat nun aus AltersgrĂŒnden ihn von diesem Ehrenamt zu entbinden.

Die Verwaltung der Gemeinde Hirschberg schlug nun vor die GemeinderÀtin Monika Maul-Vogt GLH) als Vertreterin der Gemeinde in den Vorstand des Vereins zu bestellen.

Als 3. Vorsitzende des Hirschberger Kulturförderveins sei Monika Maul-Vogt besonders fĂŒr diese Aufgabe geeignet, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Manuel Just.

Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Krippenangebot in Hirschberg wird erweitert

In der Bahnhofstraße 16 in Leutershausen werden kĂŒnftig zehn weitere Kinder betreut. Foto: Hirschbergblog.

Als nĂ€chster Punkt stand die Erweiterung des Krippenangebots in Leutershausen in der Bahnhofstraße auf der Tagesordnung.

Seit Oktober 2007 betreibt der Postillion e.V. die Kinderkrippe in der Bahnhofstraße 16 mit 10 PlĂ€tzen. Dzrch das Freiwerden einer zusĂ€tzlichen Wohnung im ersten Stock des GebĂ€udes soll das Platzangebot auf 20 PlĂ€tze erweitert werden.

Diese zehn PlĂ€tze sollen zusĂ€tzlich zu den 30 geplanten PlĂ€tzen an der Rheinstraße das Hirschberger Krippenangebot, voraussichtlich zum 01. November 2012, erweitern und sind insbesondere durch ihre zentrale Lage im Ortsmittelpunkt von Leutershausen von besonderer Bedeutung.

Der mit dem Postillion e.V. abgeschlossene Betriebskostenvertrag vom 01. Januar 2011 wird durch einen neu abzuschließenden Betriebskostenvertrag ĂŒber zwei Krippengruppen ersetzt.

Der Mietvertrag zwischen Vermieter und Postillion wird fĂŒr die Dauer von 25 Jahren abgeschlossen – dies ist Voraussetzung fĂŒr die ZuschussfĂ€higkeit ĂŒber das RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe.

ZusĂ€tztlich soll ein Zusatzvertrag mit der Gemeinde Hirschberg abgeschlossen werden, dieser ist zur KlĂ€rung eventueller AnsprĂŒche bei vorzeitiger Beendigung des MietverhĂ€ltnisses notwendig. Die erfolgt im nichtöffentlichen Teil und ist Voraussetzung fĂŒr die Umsetzung der hier zu fassenden BeschlĂŒsse.

Im Ausschuss fĂŒr Kinderbetreuung am 15. MĂ€rz 2012 und in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 09. Mai wurde die Erweiterubg der Krippe um 10 PlĂ€tze befĂŒrwortet.

BĂŒrgermeister Manuel Just erklĂ€rte, mit diesen zehn weiteren PlĂ€tzen in der Bahnhofstraße und den 30 PlĂ€tzen in der Rheinstraße liege Hirschberg mit kĂŒnftig 103 PlĂ€tzen  bei einer Versorgungsquote von 40,4 Prozent.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Beschlussvorschlag zu.

Vereinsförderung

Der Gemeinderat legte fĂŒr das Haushaltsjahr 2012 fĂŒr die Vereine Oldtimerclub Leutershausen e.V. und ebenfalls fĂŒr den Förderverein der Katholischen öffentlichen BĂŒcherei einen Grundzuschuss von 105 Euro fest.

Nach der Anregung durch Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD) erklĂ€rte der BĂŒrgermeister, dass man besonders bei Fördervereinen auch zukĂŒnftig darauf achten werde, dass die Vereine am öffentliche Leben teilnehmen.

Der Grundzuschuss wurde einstimmig beschlossen.

Weitere Berichte folgen.

Kinderferne Entscheidung im Gemeinderat

Chance vertan

Hirschberg, 26. April 2012. (red/sap) GlĂŒckliche Kinder, eins mit Tier und Natur – so stellten sich wohl die beiden Erzieherinnen ihren Bauernhofkindergarten auf dem Marbacher Hof im idyllischen Hirschberg, Ortsteil Großsachsen vor. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht. Der Gemeinderat Hirschbergs hat sich in seiner Sitzung, wenn auch Ă€ußerst knapp, aber dennoch klar, gegen die Aufnahme des Bauernhofkindergartens in die Bedargfsplanung der Gemeinde Hirschberg entschieden.

Kommentar: Sabine Prothmann

Damit hat der Rat, mit grĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit, dem Bauernhofkindergarten den Todesstoß erteilt. Denn ohne die finanziellen ZuschĂŒsse, wird das Projekt nicht finanzierbar sein.

Da konnte BĂŒrgermeister Just noch so sehr auf Imagegewinn und Alleinstellungsmerkmal verweisen, Eva-Marie Pfefferle (SPD) von Kind, Tier und Natur schwĂ€rmen und das pĂ€dagogische Konzept loben oder Monika Maul-Vogt (GLH) auf den sicherlich kommenden Bedarf an weiteren BetreuungsplĂ€tzen pochen, die kĂŒhlen Rechner setzten sich durch.

Mit 9:9 scheiterte der Antrag und damit der Versuch, in Hirschberg den erst zweiten Bauernhofkindergarten in Baden-WĂŒrttemberg zu realisieren.

Klare Position bezogen von Anfang die Freien WĂ€hler, auch schon im ATU, dass sie diesem Projekt nichts abgewinnen konnten. Fritz Bletzer (FW) zeigte keinerlei VerstĂ€ndnis fĂŒr diese Bauernhofnostalgie, dafĂŒr aber umso mehr fĂŒr den benachbarten Landwirt, der ebenfalls auf dem Marbacher Hof ansĂ€ssig ist.

Hartmut Kowalinski (FDP) ließ sich dazu hinreißen, das pĂ€dagogische Konzept anzuzweifeln, denn schließlich mĂŒssten die Kinder auch hier „nur basteln und nĂ€hen lernen“.

Karin Kunz (CDU) machte deutlich, dass man sparen mĂŒsste. Und Matthias Dallinger (CDU) schloss sich diesem Argument an. Und war damit das ZĂŒnglein an der Waage, der das Projekt scheitern ließ.

HĂ€tte der entschuldigte Gemeinderat Karl Schnell, ebenfalls CDU, mit seiner Stimme ein anderes Ergebnis auf den Weg gebracht?

Matthias Dallinger wirkte bei seinem Statement, ganz zum Schluss der Diskussion, nicht wirklich ĂŒberzeugend. Als er sich „schweren Herzens“ gegen den Bauernhofkindergarten entschied, hĂ€tte der nicht wohlwollende Zuschauer, darin eine Absprache vermuten können.

Aus finanziellen GrĂŒnden, hat der Hirschberger Rat wahrscheinlich sehr vernĂŒnftig entschieden, aber zeigen die Ablehner den gleichen finanziellen Weitblick bei anderen Projekten ihrer Wahl? Beispielsweise einer neuen Sporthalle?

In Bezug auf den tatsĂ€chlichen Bedarf an KindergartenplĂ€tzen, hat der Gemeinderat bedarfsentsprechend entschieden, aber gilt das auch fĂŒr die Zukunft?

FĂŒr eine Innovation hatte der Hirschberger Gemeinderat leider keinen Mut und hat damit wahrscheinlich auch eine gute Chance vertan.