Dienstag, 11. Juni 2019

Kritik an der BĂŒrgerinitiative Sterzwinkel

Martinsgansessen und Kommunalpolitik in der Alten Villa

Beim Martinsgansessen trafen sich die Mitglieder (ganz der Tradition seit ĂŒber 20 Jahren) zum Essen und diskutieren

Hirschberg, 13. November 2012. (red/pm) Über einen sehr guten Besuch – die zwei großen RĂ€ume im Erdgeschoss waren vollstĂ€ndig besetzt – und ĂŒber vorzĂŒgliches Essen konnte sich Alexander May, der 1. Vorsitzende der Freien WĂ€hler Hirschberg, beim Martinsgansessen freuen. Auch die Kommunalpolitik wurde an diesem Abend angesprochen sowohl von May als auch von den Besuchern.

Information der Freien WĂ€hler Hirschberg:

„Noch vor der Suppe begrĂŒĂŸte May die GĂ€ste. Das Martinsgansessen habe bei den Freien WĂ€hlern schon Tradition – es wird seit ĂŒber 20 Jahren veranstaltet –, die sehr gute Resonanz verpflichte die Freien WĂ€hler geradezu, diese Veranstaltung fortzufĂŒhren. Er freute sich besonders ĂŒber die Teilnahme von BĂŒrgermeister Just mit Familie. May widmete sich dann der BĂŒrgerinitiative Sterzwinkel (BI), er verglich sie mit einer Sportmannschaft, die unschön spiele und bei der es fraglich sei, ob sie spielberechtigt sei. Er nannte dann einige Beispiele zum Verhalten der BI. Wenn die Ideen der BI realisiert worden wĂ€ren, dann gĂ€be es keinen Sterzwinkel und keine neuen Einwohner von Hirschberg.- Sie mahne sachliches Verhalten in Hirschberg an, dabei verhalte sie sich selbst eher unsachlich – siehe Bebauungsplanverfahren Breitgasse/Drittelsgasse. – Sie habe bei der Frage der 3. Halle fĂŒr Hirschberg eine Planung fĂŒr die Zeit von 40 Jahren gefordert, dies ist nach May ein völliges Unding („Wie soll das gehen“?). – Es stehe außer Frage, dass Menschen immer mehr Wohnraum beanspruchen. Dies kritisiere die BI. Nach May sei es die freie Entscheidung des Einzelnen, in wie viel RĂ€umen er wohnt. – Zum Schluss kam May zum Ergebnis, dass die BĂŒrgerinitiative nicht gewĂ€hlt worden sei und damit ihre Legitimation in Frage zu stellen sei.

Eine sehr gute klare GrĂŒnkernsuppe mit GemĂŒsestreifen war die erste Station beim Martinsgansessen. Danach folgte der Hauptgang – GĂ€nsebrust mit Rotkohl, Maronen, Knödel und Nudeln mit vorzĂŒglicher Sauce -. Abgerundet wurde das Menu mit einem köstlichen Dessert aus Vanilleeis, FrĂŒchten und Sahne. Neben Bier aus der Region gab es wohlschmeckende Weine und Apfelsaft aus Hirschberg und zum Schluss hoch dekorierte Verdauungshilfen vom Obsthof Volk. Die reibungslose Betreuung der GĂ€ste hatten Peter Johe, Alexander May mit Lebenspartnerin Birgit Hoffmann, Volker Barzyk, Monika Schmitt und Sven Fertig ĂŒbernommen.

Der Verkehr beschÀftigt

Die GesprĂ€che an den Tischen wurden beherrscht von Verkehrsthemen. Vorgeschlagen wurde, in bestimmten Straßen das Parken zu begrenzen und Anwohnerparkausweise auszugeben. – In der Breitgasse – in Ostwestrichtung – sollte der letzte Parkplatz vor der EinmĂŒndung der Jahnstraße gestrichen werden, dadurch werde die Ausfahrt aus der Jahnstraße erleichtert und sicherer.- In Leutershausen sei im alten Ortskern das Abstellen von PKW auf den Straßen ausgeprĂ€gt, gleichzeitig blieben Höfe oder Garagen ungenutzt. Das Fahren mit dem PKW sei mitunter stark behindert. Auch auf den Platzbedarf von Feuerwehrfahrzeugen und MĂŒllfahrzeugen auf den Straßen wurde verwiesen. – Die Frage des ruhenden Verkehrs auf dem Marktplatz in Großsachsen wurde angesprochen, vor Allem mit Blick auf die kĂŒnftige Nutzung des Feuerwehrhauses als Ärztehaus. Man befĂŒrchtet, dass das Parkplatzangebot zu klein sein wird. Wie solle im Übrigen das verstĂ€rkte Linksabbiegen in den Marktplatz von der aus SĂŒdrichtung dann funktionieren? – Die Kritik am Zustand des Dorfplatzes bei der ehem. Tabakfabrik wurde direkt von Manuel Just beantwortet. Nach Just sei Abhilfe auf den Weg gebracht worden. – Nicht zuletzt wurde das starke Zuparken der Gehwege beklagt, es mĂŒsse möglich sein, Autos so ab zustellen, dass Nutzer mit KinderwĂ€gen oder Rollatoren nicht auf die Straße ausweichen mĂŒssten.

Nach dem Dessert ergriff Alexander May erneut das Wort und dankte dem KĂŒchenteam mit Axel und Margarete Ehret und Roland und Ingrid MĂŒller herzlich und ĂŒbergab Gutscheine. Mit viel Beifall wurde dem Team von den Teilnehmern fĂŒr das vorzĂŒgliche MenĂŒ gedankt.“

Verantstaltung der Freien WĂ€hler war voller Erfolg

Neuer Wein und Zwiebelkuchen

Gutes Wetter und prima Stimmung beim Fest der Freien WĂ€hler Hirschberg

 

Hirschberg, 18. September 2012. (red/pm) Es schien die Sonne und hatte ĂŒber 20 Grad. Nahezu ideal waren die Voraussetzungen fĂŒr die Veranstaltung Neuer Wein und Zwiebelkuchen am 16. September. Die GĂ€ste kamen sehr zahlreich auf den Obsthof Volk und ließen es sich gut gehen. Manche kritische Stimme zur Kommunalpolitik zeugte vom hohen Interesse der Besucher an der Gemeinde.

Information der Freien WĂ€hler Hirschberg:

„Bei seiner BegrĂŒĂŸung konnte Alexander May, der Erste Vorsitzende und Gemeinderat der Freien WĂ€hler Hirschberg, BĂŒrgermeister Manuel Just mit Familie, den Kreis- und Gemeinderat Fritz Bletzer, den Gemeinderat und Fraktionsvorsitzenden Peter Johe und den Gastgeber und Gemeinderat Werner Volk willkommen heißen. Er dankte auch den KuchenbĂ€ckerinnen und KuchenbĂ€ckern fĂŒr die freundlichen Kuchenspenden. Sie hatten das Lob verdient, die Kuchen schmeckten ausgezeichnet.

Dazu gab es neuen und alten Wein, aber auch an Apfelsaft fĂŒr Kinder und Biertrinker wurde gedacht, zum Abschluss durften Proben der hoch dekorierten Spirituosen von Werner Volk nicht fehlen. Der Kuchen war bald ausverkauft. Aber auch frisch gebackene Brezel schmeckten zum Neuen Wein sehr gut. May dankte auch den Helferinnen und Helfern beim Aufbau und Abbau sowie hinter der Theke. Sein besonderer Dank galt der Familie Werner Volk mit Hanne Volk und Monika Schmitt und der Familie Axel Volk.

Kommunalpolitische Bestandsaufnahme

May ging auch auf kommunalpolitische Entscheidungen der letzten Monate ein. So begrĂŒndete er die Ablehnung eines Kindergartens auf einem Bauernhof (fehlender Bedarf), die Forderung nach einer weiteren Sporthalle (fehlende Übungszeiten) und die UnterstĂŒtzung des Vorhaben bezogenen Bebauungsplans in der Breitgasse/Drittelsgasse (maßvolle Überbauung und Einhaltung von Vorgaben, geringe oder mĂ€ĂŸige VerĂ€nderung der Abwinde) und kritisierte die GrĂŒne Liste wegen ihres Verhaltens bei der Entscheidung zum Handysendemast auf der Draisschule (SchĂŒren von Ängsten mit nicht reellen Zahlen) und die BĂŒrgerinitiative Sterzwinkel wegen ihrer unrealistischen Auffassungen.

Zum Schluss wies May auf die kommende Veranstaltung am 4. Oktober hin. Landrat Stefan Dallinger wird im Anbau der Alten Turnhalle ĂŒber aktuelle Kreisprobleme referieren und auch Fragen beantworten.

Weitere Verbesserungen der Ampelschaltungen

May wĂŒnschte den Besuchern einen schönen Nachmittag und betonte, dass fĂŒr die Freien WĂ€hler der persönliche Kontakt mit dem Einwohnerinnen und Einwohnern von Hirschberg sehr wichtig ist. Es sei auch bei dieser Veranstaltung Gelegenheit, seine Anliegen vorzubringen. Bei den GesprĂ€chen an den Tischen stellte sich heraus, dass einige Besucher aus Heidelberg, Weinheim, Schriesheim und Heddesheim gekommen waren, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

  • Wie zu erwarten, wurden die Ampelschaltungen in Hirschberg kritisiert. Obwohl kĂŒrzere Wartezeiten inzwischen Standard seien, mĂŒssten weitere Verbesserungen das Ziel sein. Es sei keine Frage, dass der Verkehr auf der B3 zu bevorzugen sei, aber Zeiten ohne Verkehr auf der Bundesstraße mĂŒssten fĂŒr die Seitenstraßen wie der Breitgasse zur VerfĂŒgung gestellt werden. Die Leerzeiten auf der B3 mĂŒssten dabei kurz bemessen werden und eine frĂŒhere Umschaltung zugunsten der Seitenstraßen sollte erfolgen.
  •  Verkehrsreglungen sollten so gestaltet werden, dass sie verstanden und begriffen werden können, nur so werde der Autofahrer sie auch hinnehmen. Immer noch gelegentlich acht Minuten Wartezeit auf der Linksabbiegerspur auf der B3 Höhe Autohaus Eichler seien nicht zu verstehen und auch nicht hinnehmbar.
  • Wilde Feste auf dem Schulhof der Draisschule wurden bemĂ€ngelt, da dabei viel MĂŒll zurĂŒckbleibe. Die schon wegen LĂ€rmbelĂ€stigung gerufene Polizei unternehme nichts.
  • Deutliches UnverstĂ€ndnis fĂŒr die Ablehnung des Bauvorhabens in der Breitgasse/Drittelsgasse durch die GrĂŒne Liste und durch die BĂŒrgerinitiative Sterzwinkel wurde geĂ€ußert. Ihr Verhalten wurde bedauert.
  • BegrĂŒĂŸt wurde die Entwicklung bei der möglichen Autobahnzu- und –abfahrt auf der Höhe von LĂŒtzelsachsen. Sie wĂŒrde eine deutliche Entlastung fĂŒr die Ortsdurchfahrt Großsachsen bringen. – Angedacht wurde die Schaffung eines Kreisels an der Autobahnausfahrt Hirschberg/Heddesheim(in Nordrichtung), er könnte bei der zu erwartenden LKW-Mehrbelastung(Edeka und Pfenning) zu einer Entspannung fĂŒhren.
  • Überlegenswert sollte sein, die Außenbeleuchtung – zumindest partiell – der Sachsenhalle mit Bewegungsmelder zu versehen. Nach dem abendlichen Training sei schon mancher Sportler im oberen Bereich des östlichen Parkplatzes gestĂŒrzt.
  • Ein Obstbauer hat den BahnĂŒbergang Lindenstraße kritisiert ob seiner Wölbung, beim Queren des Übergangs mit Traktor und einem mit Obststeigen beladenen AnhĂ€nger bestehe die große Gefahr, dass man unfreiwillig „ablade“. Vor dem Bahnausbau sei der Zustand des Übergangs deutlich besser gewesen.
  • Die Gehsteige und Straßen in Hirschberg seien allgemein in schlechtem Zustand. Besonders kritisiert wurde dabei der Abschnitt der Hauptstraße zwischen Volksbank und Fenchelstraße.
  • Bedauert wurde, dass auf Gehsteigen immer noch fußgĂ€ngerunfreundlich geparkt werde. Nutzer mit Kinderwagen oder Rollator mĂŒssten sehr oft auf die Straße ausweichen.
  • Als falsch eingestuft wurde das Entfernen von Abfallkörben an der Sachsenhalle und beim Kino in Leutershausen. Das fĂŒhre zu einer Verunreinigung der Umgebung.
  • Der Feldweg zwischen Weinheimer Straße und der Straße am Stadion sei in sehr schlechtem Zustand, hier sollte bald möglich eine Instandsetzung erfolgen.
  • Auch der weitere Ausbau des Radwegenetzes sollte auf die Agenda. Die Freizeitgestaltung werde weiter an Bedeutung zunehmen, da gehöre das Radfahren unbedingt dazu.“