Samstag, 08. Juni 2019

Von Schriesheim über Leutershausen bis nach Lorsch

Historische Kutschfahrt entlang der Bergstraße

Hirschberg/Weinheim, 03. Oktober 2014. (red/pm) Eine Zeitreise zum Anschauen und für die Freunde von Pferden und historischen prachtvollen Kutschen ein besonderer Augenblick: Am kommenden Sonntag, 05. Oktober, werden rund 30 Turnierpferde von Fahrsportlern der Region zwei-, drei- oder vierspännig zehn historische und sorgsam restaurierte Kutschen die Bergstraße entlang ziehen: Von Schriesheim über Hirschberg und Weinheim bis nach Lorsch. [Weiterlesen…]

Auch zukünftig kein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen

Kommunen weiter mit „blauem Problem“

Mannheim, 02. Juli 2014. (red/csk) Erst wird getrunken, dann gelärmt oder Unbeteiligte werden angepöbelt, Gegenstände beschädigt, Müll liegen gelassen. Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen kann zum Problem werden. Ein Verbot dagegen gibt es in Baden-Württemberg nicht. Und dabei bleibt es auch. Das ist das Ergebnis des Runden Tisches „Lebenswerter Öffentlicher Raum“ der Landesregierung. Wir haben in den Rathäusern unseres Berichtsgebiets gefragt, wie man dort mit den Problemen durch den Genuss von Alkohol im öffentlichen Raum umgeht. [Weiterlesen…]

Bessere Anbindung auch für Großsachsen kostet die Gemeinde 18.000 Euro im Jahr

Schöner Schulweg für DBS-Schüler

Weinheim, 16. Januar 2014. (red/ld) Mit der neuen Linienführung des Bus 682 fahren Schüler/innen ab Herbst komfortabler zur Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Dann wird der Bus endlich über die Waid fahren. Eltern hatten bei der Stadt angeregt, den Busfahrplan stärker an den Unterrichtszeiten zu orientieren. Bislang mussten ihre Kinder vor allem nachmittags lange Warte- und Schulwegzeiten in Kauf nehmen. Mit dem gestrigen Gemeinderatsbeschluss wird die Zusammenarbeit mit der Verkehrsgemeinschaft Gersprenztal (VGG) fortgeführt. Deren Konzession wäre am 31. Mai ausgelaufen. [Weiterlesen…]

Die Menschen vor Ort verstehen Ihre Veränderungspläne nicht.

Rhein-Neckar, 05. März 2012. (red) In einem gemeinsamen Schreiben wenden sich die Oberbürgermeister von Eberbach, Weinheim, Sinsheim, Schwetzingen und Wiesloch an Innenminister Reinhold Gall (SPD). Sie kritisieren die geplante Polizeirefom und folgern: „Der Image- und Vertrauensverlust gegenüber der Polizei wäre immens.“

Von Hardy Prothmann

Das gemeinsame Schreiben hat es in sich:

Die engagierte und dennoch von Sachlichkeit geprägte Bürgerdiskussion, sollte Sie hellhörig machen.

Die Oberbürgermeister Bernhard Martin (Eberbach), Heiner Berhard (Weinheim), Rolf Geinert (Sinsheim), Dr. René Pöltl (Schwetzingen) und Franz Schaidhammer (Wiesloch) lassen in ihrem Protestbrief, der der Redaktion vorliegt, keinen Zweifel an Ihrem Unmut und dem der Bürgerinnen und Bürger:

Ihre Pläne, die Kriminalaußenstellen aufzulösen, sind aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar und widersprechen dem Prinzip einer effizienten und bürgernahen Polizeiarbeit.

Nach Auffassung der Oberbürgermeister „sorgen die Beamtinnen und Beamten in den Außenstellen seit Jahren dafür, dass die Kriminalpolizei vor Ort von den Bürgerinnen und Bürgern als wirksame Einheit wahrgenommen wird.“

Daraus ergebe sich ein Sicherheitsgefühl, das nun auf einen Schlag zerstört würde:

Der Image- und Vertrauensverlust gegenüber der Polizei wäre immens.

Die Verwaltungschefs weisen auf zahlreiche Bürgerinitiativen und Interessensverbände hin, die vor Ort für ihre Kripo kämpfen. Gerade aus Blick von Eltern und ihren Kindern habe die Sicherheitslage eine besondere Bedeutung:

Die Beamtinnen und Beamten waren in den letzten Jahren gerade im schulischen Umfeld zu wichtigen Vertrauensleuten geworden.

Die erfolgreiche Polizeiarbeit funktioniere nur mit überschaubaren Einheiten vor Ort, mit fundierter Personen- und Ortskenntnis.

Warum sollen diese Errungenschaften, diese mit Fleiß und Sachverstand erarbeitete Grundlage erfolgreicher Polizeiarbeit nicht weiterhin genutzt werden? Wir sehen darin keinen Sinn.

Insbesondere bei Betäubungsmitteldelikten sei die Arbeit der Kriminalpolizei vor Ort unerlässlich.

Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass es auch weiterhin vor Ort schlagkräftige und effiziente kriminalpolizeiliche Einheiten gibt.

Die kriminellen Handlungen fänden immer noch vor Ort, auf der Straße und an den Haustüren statt:

Die Straftaten zentralisieren sich nicht.

Hintergrund: Die Polizeidirektionen und -präsidien im Land sollen von 37 auf 12 reduziert werden. Damit einhergehend werden viele Außenstellen aufgelöst. Natürlich ist der Grund vor allem, Kosten einzusparen. Dem stellen sich die Polizeibeamten, befürchten aber einen Qualitätsverlust und vor allem Ineffizienz der Arbeit, was unterm Strick erst Geld einsparen, dann aber viel Geld verschwenden würde.

Bis Ostern sollen die Einzelheiten der Reform benannt werden.

 

„Wie die Reise in eine neue Welt“


Weinheim, 9. Juni 2011. (red/pm) Die Stadt Weinheim und die Volkshochschule Badische Bergstraße vergaben Zertifikate für bestandene Integrationskurse. Mehr als 30 Menschen haben an der Volkshochschule Badische Bergstraße einen Integrationskurs absolviert.

Information der Stadt Weinheim:

Die Zertifikate für die Integrationskurse wurden überreicht.

„Die junge Frau mit dem kleinen Kind auf dem Arm spricht noch mit leichtem Akzent, und manchmal muss sie nach einem Wort suchen, bevor sie es ausspricht. Aber ansonsten klappt es mit der deutschen Sprache ganz ausgezeichnet. Sie hat ein Ziel vor Augen, sagt sie. Wenn ihre kleine Tochter in Deutschland in die Schule kommt, dann will sie ihr beim Lernen helfen können.

Die Motive sind unterschiedlich, aus denen auch in diesem Jahr wieder mehr als 30 Menschen aus aller Herren Länder, bei der Volkshochschule Badische Bergstraße einen Integrationskurs absolviert haben. Aber sie sind auch ähnlich, denn sie zielen alle auf Integration, gesellschaftliche Teilhabe und letztendlich Chancengleichheit ab. Darauf, in Deutschland dazuzugehören und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. „Sie haben die Reise durch eine neue Sprache in eine neue Welt angetreten und ihr Ziel erreicht“, bescheinigte Sabine Ebert, die Leiterin der VHS-Sprachenschule. Sie überreichte gemeinsam mit VHS-Sprachdozentinnen, dem Stellvertretenden VHS-Leuter Klaus Rippel und Oberbürgermeister Heiner Bernhard jetzt im Saal der VHS in Weinheim die Zertifikate für bestandene Integrationskurse, deren Träger die VHS Badische Bergstraße seit 2005 ist.

Höre und staune 970 Personen aus mehr als 50 Ländern der Erde haben sich in diesen sechs Jahren beteiligt, die deutsche Sprache und Besonderheiten des Landes gelernt und in der VHS „Begleitung in allen Lebenslagen empfangen“, wie es Sabine Ebert formulierte. Über die Hälfte der Teilnehmer stammt aus Weinheim, der Rest aus den weiteren Mitgliedsgemeinden der VHS, aber auch aus den hessischen Nachbarkommunen Viernheim, Birkenau und Gorxheimertal.

„Ihnen gilt mein großer Respekt“, bescheinigte auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der die Absolventen der Kurse „herzlich in unserer Mitte“ willkommen hieß. Der OB lobte die Migranten: „Sie haben sich die Arbeit gemacht, eine neue Sprache zu lernen, zusätzlich zu all-€™ den anderen Aufgaben, die einem der Aufenthalt in einem anfangs noch fremden Land stellt“. Aber die Sprache des Landes sei nun einmal „der Schlüssel zur Integration“, befand der Rathauschef.

Bernhard bezeichnete in diesem Zusammenhang die Integration als eine der großen Herausforderungen einer Stadtgesellschaft wie Weinheim, die sich als kommunale Verantwortungsgemeinschaft versteht. Gerade vor dem Hinblick des demographischen Wandels und des beginnenden Facharbeitermangels auf dem Arbeitsmarkt sei die Integration nicht nur eine sozial-ethische Pflichtaufgabe sondern auch eine volkswirtschaftliche. Denn der Staat könne es sich auf Dauer nicht erlauben, auf qualifizierte Personen zu verzichten – ganz gleich woher sie stammen.

Deshalb sei der Einsatz der VHS für die Integration durch Bildung in der Kommune nicht zu unterschätzen. Was die weitere Einbindung der nun deutschsprachigen Volkshochschüler angehe, biete Weinheim mit seiner „Weinheimer Bildungskette“ weitere Chancen, betonte Bernhard.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog