Freitag, 07. Juni 2019

Unfall an OEG-Haltestelle

Radfahrerin gerĂ€t in Schienen und stĂŒrzt

polizei_feature11_tnHirschberg, 01. September 2014. (red/pol) Verletzt wurde eine 52-jĂ€hrige Radfahrerin bei einem Unfall am Sonntag um 14:15 Uhr in der Landstraße/B3. Die Radlerin war bei der Fahrt in Richtung Weinheim in Höhe der OEG-Haltestelle in die auf der Fahrbahn verlaufenden Schienen geraten und gestĂŒrzt. Nach der Erstbehandlung durch den Notarzt an der Unfallstelle wurde die Frau mit einem Rettungswagen in eine Heidelberger Klinik gefahren und dort ambulant behandelt.

CDU stellt Antrag auf ÜberprĂŒfung der Schaltungen in Großsachsen

OEG-Ampelschaltung kommt unter die Lupe

Hirschberg, 30. Juni 2014. (red/csk) Die Schaltungen an den Ampelanlagen in Großsachsen sollen ĂŒberprĂŒft werden. Das beantragte die CDU-Fraktion in der Sitzung des Gemeinderats am vergangenen Dienstag. Grund seien die immer wieder geĂ€ußerten Klagen der Bevölkerung ĂŒber zu lange Wartezeiten an den Ampeln. Ein Umstand, unter dem nach Auffassung der CDU nicht nur die BĂŒrger/innen, sondern auch die AttraktivitĂ€t des Ortsteils Großsachsen leidet. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf der Polizei

Junge MÀnner bedrohen 12-jÀhrigen Jungen

polizei_feature11_tnHirschberg/Großsachsen, 17. Januar 2014. (red/pol) Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf zwei junge MĂ€nner geben können, die einem 12-jĂ€hrigen seine Turnschuhe abpressen wollten. Einer der TatverdĂ€chtigen soll eine auffĂ€llige „Boxernase“ haben. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Projekt-PrioritĂ€tenliste

Karl-Drais-Schule ganz oben

HIR KDS Input-Raum 2013 09 19
Hirschberg, 27. November 2013. (red/ld) 41 Maßnahmen, die in den kommenden 5 bis 10 Jahren umgesetzt werden sollen, hatte die Verwaltung gestern dem Gemeinderat vorgeschlagen. Dieser wĂ€hlte die Sanierungsmaßnahmen an der Karl-Drais-Schule, die Sanierung des evangelischen Kindergartens und Erneuerungsmaßnahmen am Sportzentrum zur obersten PrioritĂ€ten. [Weiterlesen…]

Mehr LĂ€rmschutz bedeutet der Plan jedoch nicht

Hirschberg, Dossenheim und Schriesheim kooperieren beim LĂ€rmaktionsplan

Auch wegen der OEG muss ein LĂ€rmaktionsplan in Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim erstellt werden.

 

Dossenheim/Schriesheim/Hirschberg, 08. August 2013. (red/zef) Dossenheim, Schriesheim und Hirschberg liegen gemeinsam an der B3, damit fahren pro Jahr mehr als drei Millionen Autos und 8.200 pro Tag durch die Gemeinden. Zudem verlĂ€uft die Trasse Straßenbahnlinie 5 durch diese Orte. Die Gemeinden hĂ€tten bis zum 18. Juli einen LĂ€rmaktionsplan erarbeiten mĂŒssen – stattdessen wurde in Juli-Sitzungen beschlossen, einen erarbeiten zu lassen. [Weiterlesen…]

Schriesheim und der Rhein-Neckar-Kreis geben 6.000 Euro mehr fĂŒr Weinheim und Hirschberg aus

Die Linie 5 fĂ€hrt ab dem Winter nachts halbstĂŒndig von/bis nach Heidelberg

Barrierefrei ein- und aussteigen.

Taktverdichtung der „ÖG“ in der Nacht beschlossen.

 

Schriesheim/Hirschberg/Weinheim, 20. Juni 2013. (red/zef) Ab dem Winter verkehrt die Linie 5 auch nach halb zehn halbstĂŒndig zwischen Heidelberg und Schriesheim. In der gestrigen Sitzung sprach sich der Gemeinderat  einstimmig dafĂŒr aus. Besonders bemerkenswert: Die Stadt Schriesheim gibt 6.000 Euro mehr aus, damit die Straßenbahn nicht an der Haltestelle Schriesheim Bahnhof endet, sondern auch Weinheim und Hirschberg kĂŒnftig davon profitieren. [Weiterlesen…]

OEG-Linie 5

GleisbegrĂŒnung und Pflanzarbeiten

Hirschberg, 10. April 2013. (red/pm) Auf vielfachen Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohner werden in Leutershausen die Gleise der Linie 5 durch die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) begrĂŒnt. Auf 250 Metern wird ab Leutershausen Bahnhof bis in Höhe Lindenstraße Rasen in das Gleisbett gepflanzt. Die Arbeiten haben bereits am Dienstag, 02. April, begonnen und werden, entsprechende Witterung vorausgesetzt, am Mittwoch, 24. April abgeschlossen sein. [Weiterlesen…]

Darlehen von 1,1 Millionen fĂŒr 2013

Heringsessen bei den Freien WĂ€hlern Hirschberg

Hirschberg, 18. Februar 2013. (red/pm) Am 13. Februar war es mal wieder so weit: Das alljĂ€hrliche Heringsessen der Freien WĂ€hler Hirschberg fand statt. Über 40 Besucher trafen sich im Gasthaus „Zur Bergstraße“ in Leutershausen. Sie hörten Peter Johe zu, wie er ĂŒber die wichtigen Ereignisse des Jahres 2012 und ĂŒber kommende Ereignisse in 2013 sprach.

Information der Freien WĂ€hler Hirschberg:

„Das diesjĂ€hrige Heringsessen der Freien WĂ€hler Hirschberg am Aschermittwoch im Gasthaus „ Zur Bergstraße“ in Leutershausen war wieder sehr gut besucht. [Weiterlesen…]

Landrat Stefan Dallinger ĂŒber Verkehrsprobleme und kĂŒnftige Chancen

Keine WindrĂ€der oder Umgehung, aber vielleicht „Weinheim SĂŒd“

Hirschberg, 07. Oktober 2012. (red/la) Viel konnte Landrat Stefan Dallinger den Hirschbergern nicht versprechen. Weder bei den Ampelschaltungen oder der Umgehungsstraße gab es gute Nachrichten von seiner Seite. Einen Hoffnungsschimmer sah er beim Autobahnanschluss Weinheim SĂŒd. Nur die Gegner von Windkraftanlagen konnten erfreut nach Hause gehen.

Als Landrat Stefan Dallinger (CDU) am Donnerstag auf Einladung der Freien WĂ€hler (FW) ĂŒber „aktuelle Kreisprobleme“ sprechen wollte, musste „angebaut“ werden. Im Anbau der Alten Turnhalle reichten die Tische und StĂŒhle anfangs nicht fĂŒr die Besucher aus, die hören wollten, welche Antworten der Hirschberger Dallinger auf die Fragen seiner MitbĂŒrger mitgebracht hatte.

Das grĂ¶ĂŸte Grummeln erzeugt bei den BĂŒrgern die viel zu langen Rotphasen der Ampeln in manchen Seitenstraßen. Der Landrat zeigte zwar VerstĂ€ndnis, betonte aber, dass sich daran in Zukunft wenig Ă€ndern werde. Das bisherige Ampelschaltsystem sei ausgereizt. Leichte Anpassungen seien zwar möglich, eine grundlegende VerĂ€nderung jedoch nicht. Das liege zum einen an der Pförtnerfunktion der Ampeln an den OrtseingĂ€ngen und zum anderen an den kĂŒrzeren Takten der „OEG“.

Allerdings haben wir einen Stand erreicht, der als befriedigend erachtet werden kann.

Das quittierten einige Zuhörer mit einem deutlichen „Nein!“. Die Anforderung des Signals durch die „OEG“ könne man nicht beeinflussen.

In Heidelberg Straßenbahn, in Hirschberg Eisenbahn

Ein BĂŒrger fragte, ob man nicht einfach die Schranken abbauen könne. Die „OEG“ komme im Heidelberger Stadtgebiet ohne Schranken aus. Warum also mĂŒssen in Hirschberg ĂŒberall Schranken sein?

Dallinger gab eine verblĂŒffende Antwort:

In Heidelberg fĂ€hrt die „OEG“ als Straßenbahn, hier als Eisenbahn. Bei Eisenbahnen sind andere Vorschriften und auch Schließzeiten vorgegeben. Die gibt das Eisenbahnbundesamt vor. Da wird es keinen großen Wurf mehr geben.

Dass die Ampeln in den Seitenstraßen nur schlecht berĂŒcksichtigt werden, wisse er als Großsachsener nur allzu gut.

Ich kann keine große Hoffnungen machen, dass sich die Ampelschaltungen grundsĂ€tzlich Ă€ndern. Wenn wir Verbesserungen erkennen, werden wir das natĂŒrlich Ă€ndern. Wenn sie VorschlĂ€ge haben, sagen sie es mir. Wenn wir nur den Hauch einer Chance sehen, dann versuchen wir das.

Windkraftanlagen lohnen sich hier nicht

Die Gegner von Windanlagen konnte Dallinger beruhigen: Er glaube nicht daran, dass an der Hangkante Windkraftlagen entstehen werden. Hirschberg besitze keine dafĂŒr wirtschaftlich geeigneten FlĂ€chen.

Zudem gĂ€be es in der Region viele Landschaftsschutzgebiete. Bevor hier Windkraftwerke gebaut wĂŒrden, mĂŒsse man erst die örtlichen Landschaftsschutzgebietsverordnungen Ă€ndern: „Es lohnt sich nicht und wird keine Mehrheit finden“, sagte er.

Die von vielen gewĂŒnschte Umgehungsstraße wird wohl auch nicht kommen. Aus dem Verkehrsministerium habe Dallinger erfahren, dass der Bau nur möglich sei, wenn es Zuschussgelder dafĂŒr gĂ€be. „Ich sehe im Moment niemanden, der Geld fĂŒr diese Straße ausgibt“, sagte er.

Der Bund fahre seine Ausgaben zurĂŒck und das Land nehme derzeit nicht mal AntrĂ€ge fĂŒr ZuschĂŒsse entgegen. Es gebe jedoch einen „zarten Hoffnungsschimmer“ beim Autobahnanschluss Weinheim-SĂŒd:

Der Anschluss wĂŒrde viel Verkehr aus Hirschberg nehmen. Doch das geht nur mit einem großen regionalen Schulterschluss. Dieses Ziel muss gemeinsam verfolgt werden. Der Kampf lohnt sich, wenn sich die Raumschaft einig ist.

Freuen wĂŒrde er sich ĂŒber den sechsspurigen Ausbau der A5. Schon jetzt wĂ€re es möglich in Hauptverkehrszeiten den Verkehr zu entlasten, indem der Randstreifen freigeben werde. Am besten sei ein leistungsfĂ€higer Ausbau der A5 inklusive Abfahrt Weinheim SĂŒd. Allerdings stĂŒnde Heddesheim der Abfahrt reserviert gegenĂŒber, weil sie damit FlĂ€chen verlieren wĂŒrden. „Da mĂŒssen wir miteinander reden“, sagt der Landrat.

Mehr BauflÀche und trotzdem kein Wachstum

Die Bevölkerungsentwicklung sehe im ganzen Kreis momentan noch erfreulich aus. „Aber wir merken das Älterwerden der Bevölkerung langsam“, sagte Dallinger. Wenn Gemeinden ihr Bevölkerungsvolumen halten wollen, brĂ€uchten sie BauflĂ€che. Jedoch bedeute mehr WohnflĂ€che nicht automatisch Bevölkerungswachstum, sondern wahrscheinlich nur, dass man den aktuellen Stand erhĂ€lt.

Der Grund: FrĂŒher wohnten Familien in Wohnungen, heute werde das Einfamilienhaus der Standard. Der Bedarf von WohnflĂ€che fĂŒr jeden einzelnen steigt, auch wenn mehr FlĂ€che ausgewiesen wird. Das fĂŒhre zu einem weiteren Problem: mehr FlĂ€chenverbrauch. Sicher sei, dass die Gesellschaft langsam „deutlich Ă€lter und bunter“ werde. „Da sind aber auch Chancen drin“, sagte Dallinger. Auch die Erweiterung des Gewerbeparks wĂŒrde Chancen eröffnen:

Das sind hochwertvolle 1A-FlÀchen entlang der Verkehrsachsen mitten im Ballungsraum der Metropolregion. Mein Wunsch wÀre, dass Sie darauf achten, dass dort keine Spielhallen oder McDonalds untergebracht werden.

Mit dem Rat kommt er zu spÀt. Beides gibt es bereits vor Ort.

Leserbrief

Wenn einem der Kragen platzt

Hirschberg, 27. Februar 2012. (red) Dem Hirschberger Arndt Weidler ist der Kragen wegen eines Berichts in den Weinheimer Nachrichten (WN, 24.2.2012, Hirschberg: Hirschbergern platzt bei RNV der Kragen) geplatzt. Darin wird ĂŒber Ärger bei den Autofahrern auf der B3 „berichtet“. Weidler dreht den Spieß um und schreibt ĂŒber den Ärger von Nutzern des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Leserbrief von Arndt Weidler

Klick
 Haben Sie das gehört? Das war das Messer in meiner Tasche. Es ist aufgegangen! Kein Problem, wenn Hirschbergs BM Just die verfrĂŒhte Freigabe der zweigleisigen OEG-Ausbaustrecke seitens der rnv schon im November moniert. Denn er hat recht, dass die, nun ja, „unvollkommene“ Ampelschaltung entlang der Bergstraße zwischen Weinheim und Schriesheim viel dazu beigetragen hat, dass sich die Fraktion der AutofahrerInnen in ihren zuvor geĂ€ußerten BefĂŒrchtungen bislang bestĂ€tigt fĂŒhlen durfte – durch Großsachsen kommt man auf vier RĂ€dern nun noch langsamer voran als zuvor und aus den Ortsteilen oberhalb der B 3 nur noch sehr gelegentlich raus und rein. Recht hat er, ultimativ Nachbesserungen von Verkehrsplanern und rnv bei den Signalschaltungen zu verlangen. Und er hat auch damit recht – es ist fĂŒr die AutofahrerInnen bereits merklich besser geworden in den letzten Wochen.

Was aber richtig Ă€rgerlich ist, ist dass die ganze Diskussion um Taktverdichtung und zweigleisigen Ausbau stets aus der Perspektive des motorisierten Individualverkehrs gefĂŒhrt wird. Es soll aber in Hirschberg und anderswo Menschen geben, die regelmĂ€ĂŸig, manche sogar gerne, den öffentlichen Nahverkehr nutzen. SchĂŒler, Azubis, Senioren, Berufspendler und Leute, die sich kein Auto leisten können 
 und spinnerte Ökos natĂŒrlich. FĂŒr diese Menschen ist der Ausbau ein Segen. Die OEG kommt pĂŒnktlicher, sie verbindet die Orte schneller, Ein- und Ausstieg fallen leichter. Ganz abgesehen von den direkten Anrainern – die ZĂŒge fahren erheblich leiser.

Kein Mensch aber redet in der ganzen „Belastungs“-Diskussion darĂŒber, was es bedeutet minutenlang bei Wind und Wetter am Gleis zu stehen, dicht gedrĂ€ngt unter einem winzigen, zugegeben schicken Unterstand. Keiner, wie es ist am Abend, nach dem Kino- oder Kneipenbesuch in Weinheim oder Heidelberg, eine Dreiviertelstunde auf den nĂ€chsten Zug zu warten.

An diese Menschen denke ich (und alle, die mit dem Gedanken spielen solche zu werden), wenn ich die Gemeinden Weinheim, Hirschberg und Schriesheim auffordere, fĂŒr einen durchgehenden 10-Minuten-Takt am Tag und einen Halbstunden-Takt in den Abendstunden und am Wochenende zu sorgen, anstatt kleinmĂŒtig auf die zusĂ€tzlichen Belastungen fĂŒr die AutofahrerInnen und die strapazierten Finanzhaushalte (mit BetrĂ€gen zwischen 27 Tsd., fĂŒr Hirschberg und 63 Tsd. Euro, Schriesheim, im Jahr, ab 2013) zu verweisen.

Und, liebe AutofahrerInnen, was sind schon 5 bis 10 Minuten jeden Tag in der beheizten Karosse, die grĂ¶ĂŸten Hits der 80er und 90er im Ohr an der roten Ampel? Wer das nicht mag, sollte auf Bus und Bahn umsteigen
 Klack!

Schon wieder ein technischer Defekt an der Neubaustrecke

Schranke schließt in GrĂŒnphase – Bus steht auf den Gleisen fest

Hirschberg, 14. Dezember 2011. Am BahnĂŒbergang Hohensachsener Straße (Großsachsen) ist es heute gegen 19:00 Uhr zu einem Unfall gekommen, weil eine Schranke wĂ€hrend der GrĂŒnphase herunterging und einen Reisebus touchierte. Der Bus kam auf den Gleisen zum Stehen. Mehrere OEGs verspĂ€teten sich deshalb.

Die Polizei nahm den Unfall vor Ort auf. Nach ĂŒbereinstimmenden Aussagen von Zeugen wurde uns mitgeteilt, dass die Schranke in der GrĂŒnphase fĂŒr den Autoverkehr herunterging. Diese verkeilte sich dann in der Seite des Busses.

Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand – der Schreck war fĂŒr die Beteiligten aber groß.

Die Polizei nahm den Unfall auf und regelte den Verkehr auf der B3. WĂ€hrenddessen machten sich Mitarbeiter der RNV daran, den Bus wieder zu befreien. Auf der OEG-Strecke standen derweil die Bahnen, bis der Bus von den Schienen gefahren werden konnte.

Die Neubaustrecke ist von einer Reihe von technischen Defekten „gezeichnet“.

Zuschussexplosion: Hirschberg muss fĂŒr die Linie 5 sehr, sehr tief in die Tasche greifen


Guten Tag!

Hirschberg, 01. April 2011. (red/sap) Der Rhein-Neckar-Kreis und die VRN GmbH haben mit der RNV GmbH mit Wirkung vom 01. Oktober 2009 einen Konzessionsvertrag fĂŒr den Schienenpersonennahverkehr auf der OEG-Schiene abgeschlossen. Gegenstand dieser Dienstleistungskonzession sind der Allgemeinheit zur VerfĂŒgung stehenden Eisenbahnverkehrsleistungen auf der Strecke Mannheim – Viernheim – Weinheim – Heidelberg – Mannheim, Linie 5, und der Strecke zwischen Mannheim-KĂ€fertal und Heddesheim, Linie 4.

Jetzt wurde zur Finanzierung der beiden Linien eine Erhöhung des Zuschusses von 1,58 Euro je Kilometer im Jahr 2010 auf 3,55 Euro je Kilometer im Jahr 2011 gefordert.

Durch zĂ€he Verhandlungen zwischen Landkreis, Kommunen und der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) GmbH konnte eine Reduzierung des Zuschusssatzes um 15 Cent je Kilometer auf 3,40 Euro erreicht werden und „mehr ging nicht“, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Manuel Just.

Als GrĂŒnde fĂŒr die Zuschussentwicklung wurden angefĂŒhrt: Geringere Verkehrserlöse durch den Erfolg der S-Bahn, steigender Instandhaltungsaufwand fĂŒr Infrastruktur, Personalkosten- sowie Energie- und Materialkostensteigerungen, Zinsen und Abschreibungen von Neu- und Altinvestitionen in die Infrastruktur und die Neubeschaffung von elf Fahrzeugen, die Barrierefreiheit garantieren.

Nach einem VerteilerschlĂŒssel entfallen somit auf Hirschberg fĂŒr das Jahr 2011 314.000 Euro und fĂŒr das Jahr 2012 351.000 Euro, so Just.

„GrundsĂ€tzlich begrĂŒĂŸen wir den ÖPNV“, erklĂ€rte Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD). Es sei schön, wenn der mit der RNV GmbH geschlossene Vertrag fĂŒr mehr Transparenz sorge und es sich dabei nicht nur um eine schöne Verabredung handle. „Wir stimmen schweren Herzens zu.“

Gemeinderat Alexander May (FW) betonte, es wÀre erfreulich, wenn man in Zukunft mehr entscheiden und kontrollierend und steuernd eingreifen könne.

„Wir werden zustimmen und weiter mit den ZĂ€hnen knirschen“, sagte Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU). Er mache sich aber Sorgen um den VerteilerschlĂŒssel in Bezug auf Schriesheim und Edingen.Neckarhausen.

Schriesheim beschwere sich ĂŒber den VerteilerschlĂŒssel, bestĂ€tigte Just, dabei habe die Nachbargemeinde einen 10-Minuten-Takt nach Heidelberg. „Ich bin nicht bereit ĂŒber den SchlĂŒssel zu verhandeln“, betonte der BĂŒrgermeister.

„Es bringt nichts, um die verschĂŒttete Milch zu weinen“, bemerkte Gemeinderat Hartmut Kowalinski (FDP) und wies darauf hin, dass man bislang viel billiger war und jetzt den durchaus „branchenĂŒblichen Preis“ bezahle.

Die Finanzierungsvereinbarung wurde einstimmig beschlossen.

Schienenersatzverkehr und Umleitungen wegen des zweigleisigen Ausbaus der Bergstraße


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 21. MĂ€rz 2011.Von MĂ€rz bis Oktober werden alle ZĂŒge zwischen Weinheim und Schriesheim durch Busse ersetzt. Grund fĂŒr diese lange Pause ist der Komplettumbau der Trasse.

Information der RNV:

„Zwischen Weinheim und Schriesheim wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Aufgrund der lĂ€ngeren Fahrzeit der Busse und der notwendigen Zeit fĂŒr das Umsteigen zwischen Bahn und Bus gelten fĂŒr den Ersatzverkehr besondere Abfahrtszeiten. Insgesamt mĂŒssen FahrgĂ€ste daher mehr Zeit fĂŒr ihre Fahrt einplanen. Der Fahrplantakt der Busse orientiert sich am Fahrplan

der Linie 5:
Die Busse fahren zwischen Weinheim und Schriesheim von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit bis 20 Uhr im 20-Minuten-Takt, von 20 Uhr bis 22 Uhr im 30-Minuten-Takt und von 22 Uhr bis 1 Uhr alle 60 Minuten. In den beiden NĂ€chten von Freitag bis Sonntag fahren die Busse mit Anschluss aus den ZĂŒgen der Linie 5 die ganze Nacht im Stundentakt. Der Umstieg zwischen Bahn und Bus erfolgt jeweils in Schriesheim Bahnhof und Weinheim OEG-Bahnhof. Der Anschluss zwischen Bahnen der Linie 5 und dem Ersatzverkehr ist gewĂ€hrleistet. Je nach Verkehrslage sind VerspĂ€tungen trotz sorgfĂ€ltiger Planung nicht auszuschließen – im Regelfall sind die Umsteigezeiten aber ausreichend bemessen.

Lage der Ersatzhaltestellen
Die gewohnten Bahn-Haltestellen der Linie 5 zwischen dem OEG-Bahnhof Weinheim und dem OEG-Bahnhof Schriesheim werden durch extra eingerichtete und entsprechend markierte Haltstellen fĂŒr die Busse des Ersatzverkehres auf beiden Seiten der Bergstraße (Richtung Weinheim und Richtung Schriesheim) ab Montag frĂŒh ersetzt. Lediglich die Ersatzhaltestelle Zentgrafenstraße kann aufgrund des Abbaus des Mathaisemarktes erst gegen 13 Uhr angefahren werden.

Die Haltestellen der Busse befinden sich – wenn es die Örtlichkeit erlaubt – in der NĂ€he der Bahn-Haltepunkte. Nur drei Ersatzhaltestellen können aufgrund der örtlichen und verkehrsrechtlichen Gegebenheiten nicht im nĂ€heren Umfeld der Bahn-Haltestellen eingerichtet werden: Im Bereich des Bahnhofs LĂŒtzelsachsen halten die Busse des Ersatzverkehres an den vorhandenen BRN-Haltestellen nach der EinmĂŒndung zur Sommergasse in Richtung Weinheim und nach der EinmĂŒndung zur Bachwiesenstraße in Richtung Schriesheim.

Im Falle der Haltestelle Hohensachsen befindet sich die Haltestelle der Ersatzbusse fĂŒr beide Richtungen etwa hundert Meter weiter in Richtung Weinheim.

Als Ersatz fĂŒr den Bahnhof Leutershausen halten die Busse des Ersatzverkehres in Richtung Weinheim vor dem BahnĂŒbergang Goethestraße und in Richtung Schriesheim und in Richtung Weinheim an der Bergstrasse in Höhe der Hausnummer 31.

Alle Haltestellen des Ersatzverkehres werden mit Hinweisschildern sowie gelben Straßenaufschriften markiert. ZusĂ€tzlich steht gerade in den ersten Tagen der Vollsperrung an den stark frequentierten Haltestellen, insbesondere an den Umsteigestellen zwischen Bahn und Bus, Infopersonal fĂŒr Fragen der FahrgĂ€ste zur VerfĂŒgung.

Fahrtmöglichkeiten fĂŒr mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte FahrgĂ€ste
Auch mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkten Kunden möchte die RNV wĂ€hrend der Sperrung des Streckenabschnitts der Linie 5 zwischen Weinheim und Schriesheim den bestmöglichen Service bieten. Deshalb setzt die RNV entlang der Bergstraße verstĂ€rkt Niederflurbusse ein. Diese Busse verfĂŒgen rechts neben beziehungsweise gegenĂŒber der 2. TĂŒr ĂŒber einen großen Stellplatz fĂŒr Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Die Niederflurbusse halten zum grĂ¶ĂŸten Teil an Haltestellen, mit einer Einstiegshöhe von weniger als sechs Zentimetern. Hier ist das Einbeziehungsweise Aussteigen mit RollstĂŒhlen oder Rollatoren möglich ohne dass im Fahrzeug weitere Stufen zu ĂŒberwinden sind. Die Niederflurtechnik wird ergĂ€nzt durch die so genannte Kneeling-Funktion, mit der die Busse an der Haltestelle abgesenkt werden können. Der Zustieg fĂŒr Rollstuhlfahrer und die Mitnahme von ElektrorollstĂŒhlen ist grundsĂ€tzlich eingeschrĂ€nkt. Durch den notwendigen Umstieg (von der Bahn in den Bus) und die Querung der B3 ergeben sich insbesondere auch fĂŒr sehbehinderte Menschen wĂ€hrend der Baumaßnahme EinschrĂ€nkungen. Der Einbau von Signalisierungen nach dem Zwei-Sinne-Prinzip ist fĂŒr die Bauphase nicht darstellbar. Nach Fertigstellung der Maßnahme wird den FahrgĂ€sten zwischen Weinheim und Schriesheim eine komfortablere Situation geboten. FĂŒr weitere RĂŒckfragen steht die RNV gerne zur VerfĂŒgung unter der Mailadresse barrierefreiheit@rnv-online.de.

Kontakt und weitere Informationen
Um die BĂŒrger möglichst schnell und umfassend zu informieren, setzt die RNV auf ein bewĂ€hrtes Konzept: So gibt es in den drei Anrainer-Gemeinden Weinheim, Hirschberg und Schriesheim sogenannte Baustellenbeauftagte. Diese Ehrenamtlichen sind ĂŒber eigene Telefonnummern zu erreichen und werden in sogenannten Infopunkten vor Ort als Ansprechpartner fĂŒr Fragen der Anwohner zur VerfĂŒgung stehen. Sie dienen damit als Mittler zwischen BĂŒrger und Projektleitung.

Weinheim: Walter PflÀsterer, Tel: 0621/465-2121, Infocontainer am OEGBahnhof Weinheim, Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag von 17 bis
18 Uhr.

Schriesheim: Reinhold Höpfer, Tel: 0621/465-2123, BetriebsgebÀude Bahnhof Schriesheim, Dienstag von 11 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.

Hirschberg: Dr. Norbert ThĂŒnker, Tel: 0621/465-2122, Rathaus Hirschberg , Zimmer 4, Dienstag 11 bis 13 Uhr und Donnerstag 14 bis 17 Uhr.

Jeweils aktuelle Informationen ĂŒber die Baumaßnahme und den Verlauf der Arbeiten finden Sie auf den Internetseiten der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH unter www.rnv-online.de. Alle Informationen zu den einzelnen Sperrungen und Umleitungen hat die RNV in einem Faltblatt zusammengefasst, welches auch im Internet zum Download zur VerfĂŒgung steht.

Die RNV bittet ihre Kunden fĂŒr die leider nicht vermeidbaren Unannehmlichkeiten wĂ€hrend der Streckensperrung um VerstĂ€ndnis.

Busverkehr Rhein Neckar Linie 629 und 630

Ab Montag, den 21.03.2011 wird der OEG Bahnhof in Großsachsen fĂŒr voraussichtlich 7 Monat voll gesperrt. Aufgrund dieser Sperrung können die Busse der Linien 629 und 630 nicht mehr den OEG-Bahnhof in Großsachsen anfahren. Als Ausweichmöglichkeit haben wir fĂŒr Sie in Großsachsen im Riedweg (NĂ€he Marktplatz gegenĂŒber dem Feuerwehrhaus) eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Heidelberg: Umleitung der Linie 5 wegen Reparaturarbeiten

Ab Montag, 21. MĂ€rz bis Mittwoch 23. MĂ€rz, wird im Zuge winterbedingter StraßenschĂ€den eine Weiche im Bereich der Haltestelle Burgstraße erneuert. Die betroffene Linie 5 wird in diesem Zeitraum ab der Haltestelle Weinheim OEG Bf bis zur Haltestelle Kußmaulstraße von einem Busersatzverkehr bedient. Ab der Haltestelle Kußmaulstraße ist der Umstieg in die Bahn wieder möglich.

Die Erneuerung der Weiche erfolgt in den Nachtstunden von 21 Uhr bis 4.30 Uhr. Hiermit ist der Einsatz des Bus-Ersatzverkehrs auf die spÀten Abendstunden der betroffenen Linie 5 sowie einer Fahrt der Linie 23 beschrÀnkt (von 21 Uhr bis Betriebsschluss ca. 24Uhr).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rnv-online.de

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog

Mehreinnahmen im Haushalt – ein Lichtblick, aber kein Grund zum Jubel

Guten Tag

Hirschberg, 30. September 2010. In der Gemeinderatssitzung am 28. September 2010 sagte BĂŒrgermeister Manuel Just, dass sich der Haushalt der Gemeinde besser entwickelt habe, als geplant. Die insgesamt 510.000 Euro Mehreinnahmen im Verwaltungshaushalt plus Mehrausgaben in der Gewerbesteuerumlage ergeben 450.000 Euro weniger an negativer ZufĂŒhrung.

Von Sabine Prothmann

Just erlĂ€uterte in seinem Bericht, dass die Mehreinnahmen vor allem durch ein Plus bei der Gewerbesteuer, die Jahr fĂŒr Jahr schwer zu planen sei, sowie durch den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und durch den Familienleistungsausgleich zustanden gekommen sei. Dies sei jedoch ein bundespolitischer Trend und nicht auf die Gemeinde zurĂŒckzufĂŒhren.

Peter Johe von den Freien WĂ€hlern war mit dem Ergebnis zufrieden: „Diese Zwischenbilanz gibt Hoffnung und wir werden weniger geschoren als erwartet“. Die Entwicklung sehe gut aus, denn zu den besseren Einnahmen kommen weniger Ausgaben. Dies resultiere in aus der Verzögerung beim Baubeginn des Hilfeleistungszentrum sowie bei der Kostenbeteiligung am zweigleisigen OEG-Anschluss, Projekte, die in diesem Jahr nicht mehr begonnen werden. Deshalb sollte man ĂŒberlegen, ob es besser sei, schon in diesem Jahr ein Darlehen aufzunehmen.

Dem Vorwurf der GrĂŒne Liste Hirschbergs, man hĂ€tte mit den Mehreinnahmen kleinere Projekte wie das Umweltförderprogramm unterstĂŒtzen können, hielt Johe entgegen, dass man bei Haushaltsbeschluss 2009 noch in der Krise steckte und dass eine Erholung der Wirtschaft nicht vorhersehbar war.

Gemeinderat Ferdinand Graf von Wiser (CDU) bezeichnete die Mehreinnahmen als Lichtblick, der mit Vorsicht zu genießen sei: „Wir brauchen nicht jubilieren.“ An die GLH gewandt, meinte Graf von Wiser, man dĂŒrfe nicht so naiv sein, zu glauben, man hĂ€tte das auch anders einplanen können: „Man soll nichts verteilen, bevor der BĂ€r erlegt ist“, aber die CDU freue sich ĂŒber die Situation, auch wenn sie noch nicht komfortabel sei.

„Auch wir können uns freuen“, antwortete JĂŒrgen Steinle (GLH), „wir wollen nicht die Kasse der Gemeinde plĂŒndern“, sondern man wolle kleine Maßnahmen wie das Umweltförderprogramm realisieren. Das normale GeschĂ€ft sollte auch laufen.

Just gab zu Bedenken, auch bei dem positiven Ergebnis handle es sich immer noch um ein Minus von gut einer halben Million, da mĂŒsse man sich fragen, „was können wir uns erlauben“.

Auch Hartmut Kowalinski (FDP) unterstrich, „wir haben nicht gespart, sondern weniger ausgegeben“, denn die Ausgaben wurden nur verschoben. Die Gewerbesteuer bezeichnete er als „zickige Braut“.

„Diese Zahlen sind erfreulich, aber nicht beruhigend“, kommentierte Dr. Horst Metzler (SPD) den Bericht des BĂŒrgermeisters. Das Umweltförderprogramm der Gemeinde Hirschberg mĂŒsse zunĂ€chst ĂŒberarbeitet werden.

An Metzler gewandt fragte Kowalinski, ob er meine, man solle Kredite aufnehmen. „Dazu habe ich keine Meinung, das muss man rechnen“, entgegnete der SPD-Gemeinderat.

NatĂŒrlich prĂŒfe die Gemeinde schon zu diesem Zeitpunkt Darlehen und Zinssicherung, erklĂ€rte Just.

Ortskernsanierung jetzt auch vermehrt fĂŒr PrivateigentĂŒmer

Ein Punkt auf der Tagessordnung des Gemeinderates am 28. September 2010 war der Aufstockungsantrag fĂŒr die Ortskernsanierung in Großsachsen II. Der Förderrahmen soll um 143.000 Euro erhöht werden.

Einstimmig wurde beschlossen, dass die Gemeinde einen Antrag beim RegierungsprÀsidium auf Erhöhung der Landesbeihilfe um 85.600 Euro stellt. Bei einem Fördersatz von 60 Prozent durch das Land errechnet sich ein bei der Gemeinde verbleibender Eigenanteil von rund 57.400 Euro.

„Wir brauchen noch 215.000 Euro zur Förderung privater Maßnahmen“, erlĂ€uterte Just.

Die CDU könne dem nur zustimmen, so Karin Kunz. Die Sanierungsmöglichkeiten seien gut und viel genutzt worden.

Auch Eva-Marie Pfefferle (SPD) hielt es fĂŒr sinnvoll, dass die Ortskernsanierung durch einen Aufstockungsantrag erweitert wird. Vor allem, um dadurch die Nutzung durch Private zu ermöglichen. Wenn die Sanierung gefördert werde, wĂŒrde auch das Kaufinteresse steigen.

Johe unterstrich ebenfalls, dass die Gemeinde bislang großen Nutzen aus den Fördermitteln ziehen konnte und sieht jetzt auch fĂŒr Private eine große Chance mit kleineren AntrĂ€gen.

„Wir haben den PrivateigentĂŒmern nichts weggenommen fĂŒr eigene Maßnahmen“, stellte Just klar. Auch mit den Privaten seien VorgesprĂ€che gefĂŒhrt worden.

Den Nutzen im Sinne des Gemeindewohls halte er fĂŒr mindestens genauso wertvoll wie den Nutzen von PrivateigentĂŒmern, betonte Metzler.

Kein Spielraum mehr fĂŒr weitere Investitionen

ÜberplanmĂ€ĂŸige Ausgaben von gut 4000 Euro fĂŒr die Feuerwehr in Leutershausen standen als nĂ€chster Punkt auf der Tagesordnung. Im Verwaltungshaushalt 2010 stehen fĂŒr die Anschaffung von zehn Einsatzjacken fĂŒr die Freiwillige Feuerwehr Leutershausen 4500 Euro zur VerfĂŒgung. Durch einen Kommunikationsfehler, wie sich Just „vorsichtig“ ausdrĂŒckte, wurden 20 bestellt und geliefert.

„Bei der Feuerwehr gibt es jetzt kein Spielraum mehr fĂŒr Investitionen“, betonte der BĂŒrgermeister und ließ anklingen, dass er bei den Verantwortlichen seinen Unmut ĂŒber die zuviel bestellten Jacken geĂ€ußert habe.

Die Feuerwehr denke weit voraus, nach dem Motto: „Was ich hab-€ℱ, das hab-€ℱ ich“, kommentierte Gemeinderat Fritz Bletzer (FW) ironisch das Verhalten der Leutershausener Wehr.

Matthias Dallinger (CDU) wollte wissen, ob bei der Anschaffung der Jacken auch berĂŒcksichtigt wurde, dass sich die beiden Wehren, Leutershausen und Großsachen, auf dem Weg einer Vereinigung befĂ€nden. Er hoffe nicht, dass die Jacken dann nicht mehr zu gebrauchen seien.

Mit „die beiden Wehren nĂ€hern sich mit großen Schritten an, es wird an einem Strang gezogen“, beruhigte BĂŒrgermeister Just die Bedenken des Gemeinderats Dallinger.

Der Beschlussvorschlag einer ĂŒberplanmĂ€ĂŸigen Ausgabe in Höhe von 4095,89 Euro wurde einstimmig angenommen. Gedeckt werden soll die Mehrausgabe durch Einsparung im Vermögenshaushalt in gleicher Höhe.

„Unsere KanĂ€le werden immer Ă€lter, genau wie wir“

Aufgrund des lang anhaltenden Winters 2009/2010 und der immer öfter auftretenden ExtremniederschlĂ€gen waren im Bereich Abwasserbeseitigung (Kanalnetzunterhaltung) vermehrt Reparaturen notwenig geworden. Die ĂŒberplanmĂ€ĂŸigen Ausgaben beliefen sich auf 39.000 Euro, so Just. Einstimmig wurden diese Ausgaben genehmigt. Die Finanzierung wird durch weniger Ausgaben im Bereich Straßen- und GebĂ€udeunterhaltung gedeckt.

„Diese Ausgaben sind wie das Wetter, nĂ€mlich unvorhersehbar“, sagte Dr. Jörg Boulanger (CDU).

„Unsere KanĂ€le werden immer Ă€lter, genau wie wir“, deshalb sollte man von vorneherein einen grĂ¶ĂŸeren Betrag im Haushalt einplanen, so Eva-Marie Pfefferle. Und erntete mit diesem Einwurf Lacher, aber auch Zustimmung.

Aus der nicht-öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 27. Juli 2010 gab BĂŒrgermeister Just bekannt, dass dem Erbbauvertrag mit den Partnern FWD Dossenheim, Evangelische Heimstiftung und dem Verein Postillon e.V. fĂŒr das Seniorenzentrum und die Kinderkrippe zugestimmt wurde.

Neben dem Antrag der GLH (wir berichteten) stellten die Freien WĂ€hler einen Antrag zur Errichtung einer weiteren Trainingshalle. Diese AntrĂ€ge nahm der BĂŒrgermeister zur Kenntnis.

Verkehr: „Der Wahnsinn geht weiter“

Guten Tag!

Hirschberg, 21. Juli 2010. Großsachsen kommt weiter nicht zur Ruhe, was den Verkehr angeht. Die Redaktion erreichen fast tĂ€glich Zuschriften in der Sache. Wir dokumentieren zwei davon.

Gesperrter Haagackerweg. Bild: hirschbergblog.de

„BreitgĂ€ssler“ kommentierte am 19. Juli 2010:
Sonntag Morgen gegen 11 Uhr: Vor der roten Ampel in der Breitgasse stehen schon ca. 15 Autos. In der GrĂŒnphase (ca. 15 Sekunden) kommen weniger als 10 Autos durch; da erst noch der Gegenverkehr aus dem Riedweg abgewartet werden muss. Dann ist es minutenlang Rot. Auf der B3 von SĂŒden her noch wenige Verkehr. Minutenlang GrĂŒn fĂŒr die nicht vorhandenen Autos! Jetzt kommt die OEG. Das fĂŒhrt dazu, dass fĂŒr den Odenwaldverkehr in der Breitgasse nur wenige Sekunden GrĂŒn ist. Die Autos stauen sich inzwischen bis zur Metzgerei Salbinger. Ein Kleinwagen wendet, braust davon und sucht sich offensichtlich ein andere Schlupfloch. In der Jahnstraße auch einige Autos, die zum Stau dazu kommen. Dann wird es wieder fĂŒr 15 Sekunden GrĂŒn fĂŒr die Breitgasse.
Eine “tolle-€ Ampelschaltung; wir Anwohner “freuen-€ uns schon auf den 10-Minuten Takt der OEG. Wenn die Planungen der Behörden genauso durchdacht und abgestimmt sind, wie im Moment, dann gute Nacht.“

Gestern Abend erreicht uns diese Zuschrift:

„Der Wahnsinn geht weiter…

Nun ist seit 2 Tagen die Durchfahrt zum Haagackerweg gesperrt.

Autos mĂŒssen sich via Breitgasse auf die B3 „quetschen“, da dort auch Autos parken. Ich versuche verzweifelt eine AnkĂŒndigung in irgendeinem Mitteilungsblatt zu finden. Fehlanzeige.

Aber wahrscheinlich ist unsere Verwaltung wieder vollkomen ĂŒberrascht worden.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Verkehrschaos: „Die Planung war vollkommen unkoordiniert.“

Guten Tag!

Hirschberg, 16. Juli 2010. Der Großsachsener Egon MĂŒller (GLH) kritisierte im Ausschuss fĂŒr Umwelt und Technik am 13. Juli 2010 massiv die Behörden fĂŒr das Verkehrschaos rund um den zweigleisigen Ausbau der OEG. BĂŒrgermeister Manuel Just stimmte der Kritik zu – auch die Hirschberger Verwaltung sah sich schlecht informiert: „Wenden Sie sich an den Abgeordneten ihres Vertrauens“, sagte Just.

Interview: Hardy Prothmann

ATU-Mitglied Egon MĂŒller kritisiert die Behörden wegen des Verkehrschaos durch den OEG-Ausbau. Bild: hirschbergblog

Herr MĂŒller, Sie haben im ATU das Verkehrschaos im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der OEG-Trasse kritisiert. Was war nicht in Ordnung?
Egon MĂŒller: „Die Planung war vollkommen unkoordiniert. Verantwortlich dafĂŒr sind wohl das Verkehrsamt, VRN, die Baufirma und auch die Polizei. Die Ausschilderung war schlecht und ist jetzt etwas besser, aber immer noch nicht gut. Die Information der Öffentlichkeit war praktisch nicht vorhanden. Das konnte man besonders schön in der Rhein-Neckar-Zeitung sehen, die am 01. Juli 2010 einen Artikel ĂŒber Bauarbeiten vom 21. Juni bis 02. Juli brachte. Im Mitteilungsblatt kam die Informtion mit der Ausgabe vom 02. Juli 2010, also als die Baumaßnahmen im sĂŒdlichen Bereich gerade zu Ende waren! Das wĂ€re lĂ€cherlich, wenn es nicht so ein wichtiges Thema wĂ€re. Und ich nehme an, dass auch die Odenwald-Gemeinden Weinheims entsprechend schlecht informiert waren.“

Wo sehen Sie die Hauptverantwortung?
MĂŒller: „SelbstverstĂ€ndlich bei der Verkehrsbehörde des Landratsamts.“

Sehen Sie die Gemeinde in der Verantwortung?
MĂŒller: „Nach meiner Kenntnis ist Herr BĂŒrgermeister Just ebenso unzureichend informiert worden wie die Öffentlichkeit. Die Gemeinde hat nach den ersten Chaostagen entsprechend reagiert und zumindest mit dem Tor am Haagackerweg fĂŒr eine kleine Entlastung gesorgt, weil dann wenigstens die Lkw nicht durch den Ort fahren konnten. Der Baustellenbeauftragte Dr. ThĂŒnker hat sich wie Herr Just auch sehr viel MĂŒhe gegeben und die Beschwerden der Anwohner ernst genommen.“

Das hört sich nett an – Sie wurden die Beschwerden los. Aber glauben Sie, dass sich in Zukunft tatsĂ€chlich etwas Ă€ndert?
MĂŒller: „Ich denke, es Ă€ndert sich dann was, wenn die Koordination der Behörden besser funktionieren wĂŒrde. Was absolut gefehlt hat, waren Kontrollen. Zwar ist nach den Protesten und den Medienberichten die Polizei dann noch aufgetaucht, allerdings viel zu spĂ€t. Völlig absurd war, dass die Beamten bei einer „Kontrolle“ selbst die Anwohner nicht mehr in den Haagackerweg fahren ließen. Die Autofahrer wurden aber nur informiert, dass jemand ein Knöllchen bekommen hat, ist nicht bekannt. Nachdem die Beamten weg waren, ging es weiter wie zuvor.“

Breitgasse: RĂŒckstau soweit das Auge reicht. Die Ampel lĂ€sst immer nur vier, fĂŒnf Fahrzeuge durch. Bild: hirschbergblog

TatsĂ€chlich sind aber auch bestimmt viele Hirschberger, die sich hier auskennen, ĂŒber die Schleichwege gefahren. Was halten Sie davon?
MĂŒller: „Wenn es nur die Hirschberger gewesen wĂ€ren, hĂ€tte man das zĂ€hneknirschend aushalten können. Wie gesagt, lĂ€uft aber der gesamte Odenwaldverkehr aus den Weinheimer Ortsteilen durch den Ort und in dieser Zeit ĂŒber die Schleichwege.“

Aktuell ist die B3 ab der Kreuzung Breitgasse/B3 Richtung Norden gesperrt. Wo findet das Chaos jetzt statt?
MĂŒller: „Hier verteilt sich der Verkehr auf Jahnstraße und Brunnengasse beispielsweise, es ist nicht ganz so schlimm wie bei der sĂŒdlichen Baustelle. Man kann aber jeden Tag und vor allem abends beobachten, wie Autos durch die abgesperrte Baustelle rasen.“

Haben Sie das GefĂŒhl, dass die Koordination nach der massiven Kritik besser geworden ist?
MĂŒller: „Es wurde bei den Schildern nachgebessert. Die Ampelschaltung an der Breitgasse ist anscheinend inzwischen so eingestellt, dass nur vier, fĂŒnf Autos links abbiegen können. Der Verkehr staut sich hunderte von Metern und dann nehmen viele wieder den Schleichweg ĂŒber die Kirchgasse, die nur fĂŒr Anlieger ist. Hier werden tĂ€glich die Schulkinder gefĂ€hrdet – bis jetzt gabs glĂŒcklicherweise noch keinen Unfall.“

Zur Person:
Egon MĂŒller ist beratendes Mitglied im Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) als Vertreter der GLH. Als Anwohner des Haagackerwegs war er vom ersten Verkehrschaos Ende Juni/Anfang Juli selbst direkt betroffen.
In der ATU-Sitzung vom 13. Juli 2010 kritisierte er massiv die schlechte Leistung der beteiligten Behörden und Firmen.

Patricia und Philipp fragen: Was tun Sie gegen den Verkehr?

Guten Tag!

Hirschberg, 30. Juni 2010. Ungewöhnlicher Besucherauftritt im Gemeinderat: Patricia (9) und ihr Bruder Philipp (11) fragen, was der BĂŒrgermeister gegen den Verkehr tut. Die Kinder sind direkt durch die Umleitung wegen der Baustelle auf der B3 betroffen.

Von Hardy Prothmann

Patricia und Philipp sind alleine gekommen, ohne Eltern.

Aus Sicht der Kinder ist das ein großer Saal. Keiner, in dem sich Kinder wohl fĂŒhlen. Keiner, in dem man oft Kinder sieht. Und die Menschen, die dort sitzen, könnten vom Alter her mindestens ihre Eltern sein, die meisten eher ihre Großeltern.

BĂŒrgermeister Manuel Just ist ĂŒberrascht, kurz, geht nach vorne, spricht mit den Kindern und geht wieder an seinen Platz.

Die meisten GemeinderĂ€te sind sichtbar irritiert – das hat es im Hirschberger Gemeinderat noch nicht gegeben.

Patricia und Philipp sind konzentriert, sie nehmen ihren Mut zusammen und wollen im Gemeinderat wichtige Fragen stellen.

„Was tun Sie dagegen, dass so viele Autos verkehrt fahren? Durch den Verkehr fĂŒhlen wir Kinder uns nicht mehr sicher“, sagen die Kinder und die Frage steht im Raum. „Was tun Sie?“

Die Frage steht im Raum, die Kinder warten, die GemeinderĂ€te schauen zu BĂŒrgermeister Just.

BĂŒrgermeister Manuel Just antwortet:

„Wir befassen uns seit ein bis eineinhalb Wochen mit dem Thema.“

Der BĂŒrgermeister erklĂ€rt, dass die Bausituation im Norden einfacher sei, im SĂŒden aber „in der Tat im Bereich des Haagackerwegs“ schwieriger sei.

„Wir sind spĂ€t ĂŒber die Maßnahme informiert worden. Es viel uns schwer entsprechende VorschlĂ€ge zu unterbreiten. Es mĂŒssen einfach sehr viele Fahrzeuge durch den Haagackerweg, um in Richtung Odenwald zu kommen.“

Die AuskĂŒnfte klingen fĂŒr Erwachsene zumindest nachvollziehbar – sind sie das auch fĂŒr Kinder. Die beiden sitzen etwas verloren auf den StĂŒhlen im Zuschauerbereich und hören zu.

„Was wir ĂŒberhaupt nicht haben wollen, sind Busse und Lkw. Deswegen gibt es das Schild „Anlieger frei“. Also nur fĂŒr Menschen, die dort wohnen oder ein Anliegen haben, beispielsweise zum BlumengeschĂ€ft zu fahren“, sagt der BĂŒrgermeister.

Die Kinder hören weiter zu. Und der BĂŒrgermeister redet weiter. Und was sonst so plausibel klingt, wirkt nun merkwĂŒrdig hölzern und bĂŒrokratisch, zumindest, wenn man versucht, sich vorzustellen, man sei ein junges Kind.

„Zwei weitere Schilder mit Tonnenbegrenzung fĂŒr 3,5 Tonnen…“, der BĂŒrgermeister erkundigt sich, ob das so ist, „… sind aufgestellt. Außerdem haben wir eine Torsituation aufbauen lassen.“

Eine Torsituation. Der BĂŒrgermeister ist nicht so dynamisch und sicher wie gewohnt. Er spĂŒrt, dass er die Fragen beantwortet, aber nicht fĂŒr die Fragensteller. Dann wird er persönlich.

„Ich gebe euch durchaus recht, da gibt es noch immer ein gewisses Problem. Es wĂ€re zu begrĂŒĂŸen, wenn die Polizei vermehrt Kontrollen durchfĂŒhrt“, sagt BĂŒrgermeister Just.

Dann wird er wieder Behördenleiter.

„Das haben wir nur bedingt in der Hand, ob die Polizei dem folgt. Der Gemeindevollzugsdienst darf keinen fließenden Verkehr regeln. Wir sind tĂ€glich in der Diskussion, um die Situation zu verbessern.“

Ob damit die Frage von Patricia und Philipp beantwortet sei, fragt der BĂŒrgermeister. Die Kinder nicken zaghaft.

Der BĂŒrgermeister wechselt zum nĂ€chsten Tagesordnungspunkt.

Die Kinder bleiben noch ein wenig und gehen dann.

Schließlich ist es schon nach 19:00 Uhr, sie mĂŒssen noch mit dem Fahrrad rĂŒber nach Großsachsen. Und morgen ist Schule. Und morgen wartet wieder der Verkehr auf sie – da mĂŒssen sie ausgeschlafen und vorsichtig sein. Das ist das einzige, was sie tun können.

Video: Die VerkehrsverstĂ¶ĂŸe fließen

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Juni 2010. Die Baustelle auf der B3 in Großsachsen wird nur zum Teil gemĂ€ĂŸ der Umleitungsbeschilderung umfahren. Wir haben uns vor Ort ein Bild gemacht – VerkehrsverstĂ¶ĂŸe werden selbstverstĂ€ndlich und ohne zu zögern begangen.

Von Hardy Prothmann

Anwohner berichteten in den vergangenen Tagen von teils chaotischen ZustÀnden durch die Baustelle auf der B3 wegen des zweigleisigen Ausbaus.

Man kann sich natĂŒrlich sensationsheischend auf so ein Thema stĂŒrzen oder erst einmal ein paar Tage abwarten, bis sich die GemĂŒter beruhigt haben. Sie beruhigen sich aber nicht.

Anwohner berichten weiterhin von stockendem Verkehr, Hupen und unzumutbaren ZustÀnden.

Vor Ort schalte ich die Kamera ein und brauche ĂŒberhaupt nicht zu warten, um dutzende VerkehrsverstĂ¶ĂŸe live zu erleben. Zwar gibt es keine stindenden Staus in der Zeit vor Ort, aber die AutofahrerInnen fahren ungehemmt und selbstverstĂ€ndlich ĂŒber die „Lobdengauer Straße“, Lorscher Weg, Riedweg in beiden Richtungen. Durchfahrtverbotsschilder interessieren niemanden.

WĂ€hrend ich Filme kommt ein Mann auf mich zu – ein Tennisspieler. Der sagt: „Schaun Sie mal hinter dem Tennisplatz – die ganz schlauen sparen sich vorne die Ampel und fahren da rum.“ TatsĂ€chlich, der Mann hat recht, auch hier herrscht reger Verkehr.

In die Baustelle selbst fahren auch in beiden Richtungen stĂ€ndig Fahrzeuge – oft mit sattem Tempo. Wahrscheinlich haben Sie es eilig und offensichtlich kennen sie „ihren“ Weg. Ein Zögern ist nicht festzustellen.

GelĂ€ndegĂ€ngige Fahrzeuge nehmen an der Kreuzung B3/L541 einen Feldweg hoch zur Leutershausener Straße. Alles mit einer SelbstverstĂ€ndlichkeit, die mehr als erstaunlich ist.

Polizei und Verkehrskontrollen gÀbe es keine, berichten Anwohner.

Per email erfĂ€hrt die Redaktion, dass sich BĂŒrger beschweren. Beim BĂŒrgermeister Manuel Just: Der erklĂ€rt sich fĂŒr nicht zustĂ€ndig. Bei der Polizei – die verweist auf die Gemeindeverwaltung. Beim Landratsamt – dort will man keine Probleme kennen.

Wir werden die entsprechenden Stellen selbst um Stellungnahmen bitten – denn die Baustellenbelastung wird ĂŒber lĂ€ngere Zeit bleiben.

Die SelbstverstĂ€ndlichkeit, mit der VerkehrsteilnehmerInnen gegen die VerkehrsfĂŒhrung verstoßen, muss in den Augen der Anwohner ein Ende haben. Mal sehen, wer sich als verantwortlich herausstellt und was die Reaktion sein wird.