Mittwoch, 29. August 2018

Gemeinderat genehmigt Bauvoranfrage

Streitpunkt „H√§uslebau“

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung √ľber eine Bauvoranfrage zu entscheiden. Es ging um ein Einfamilienhaus mit Balkon und Garage – auf einem sehr ung√ľnstig geschnittenem Grundst√ľck. Der Ausschuss f√ľr Umwelt und Technik hatte „gestritten“, wie es B√ľrgermeister Manuel Just ausdr√ľckte. Und die Entscheidung weitergegeben an den Gemeinderat. Am Ende einer langen Diskussion attestierte Manuel Just: „Der Gemeinderat tut sich nicht leichter als der ATU.“ Am Ende gibt es aber doch die M√∂glichkeite f√ľr ein „H√§usle“. [Weiterlesen…]

Sanierung der Laufbahn und Kleinspielfelder am Sportzentrum

„Schmerzlich aber tolerierbar“

Hirschberg, 02. August¬†2014. (red/csk) So ganz kommt die Kostensch√§tzung nicht hin. Gut 40.000 Euro zus√§tzliche Kosten werden bei der Sanierung der Laufbahn und der Kleinspielfelder auf die Gemeinde zukommen. Die Kostensteigerung sei „schmerzlich aber tolerierbar“, sagte B√ľrgermeister Manuel Just. Dringlicher war die Diskussion dar√ľber, wie man die neuen Anlagen vor Zerst√∂rung sch√ľtzt. Und auch hier nochmal: die Kosten. [Weiterlesen…]

Brandschutzma√ünahmen f√ľr die Karl-Drais-Schule

„Wir w√ľrden Pr√ľgel einstecken, wenn wir das vers√§umen“

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Der Sanierungsplan f√ľr die Karl-Drais-Schule stand bereits fest, entsprechende Mittel wurden eingeplant. Nun wird angepasst, denn der bestehende Brandschutz reicht nicht mehr aus. Das ergaben verschiedene Begehungstermine mit dem Landratsamt. Kurzfristig wird nun ein Brandschutzkonzept erstellt. Danach werden unverz√ľglich entsprechende Ma√ünahmen bez√ľglich des Brandschutzes durchgef√ľhrt. Damit wird auch das Sanierungskonzept der Schule nochmals angepasst. Von den Kosten ganz zu schweigen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat ebnet Weg f√ľr die Instandsetzung der Kanalisation: Kostenpunkt 6 Millionen Euro

„Einwohner werden f√ľr trockene Keller dankbar sein“

Hirschberg, 31. Mai 2014. (red/csk) Die Instandsetzung der Kanalisation in Leutershausen r√ľckt n√§her. Wenn auch √ľber einen Umweg. Urspr√ľnglich war f√ľr den ersten Bauabschnitt ein gerader Weg von der Ecke Eichendorffstra√üe/Gro√üsachsener Stra√üe in Richtung Westen unter der B3 entlang bis zum R√ľckhaltebecken geplant. Aber die Grundst√ľckseigent√ľmer insbesondere westlich der B3 spielten nicht mit. Nun geht es entlang √∂ffentlicher Wege. K√ľrzer – aber trotzdem teuer. [Weiterlesen…]

Freie Wähler stärkste Fraktion, SPD gewinnt, die anderen bleiben unverändert

Zuk√ľnftig 20 Gemeinder√§te in Hirschberg

26. Mai 2014. (red/csk) Von 18 geht es hoch auf 20 Sitze im Hirschberger Gemeinderat. Das besagt das vorl√§ufige Endergebnis der Kommunalwahl. Zwei Ausgleichssitze sind es, die auf die Freien W√§hlern sowie die CDU entfallen. Die Freien W√§hler werden mit sechs Sitzen zuk√ľnftig st√§rkste Partei sein. Die SPD gewinnt einen Sitz dazu aufgrund ihres Zugewinns an W√§hlerstimmen. Die Gr√ľnen k√∂nnen trotz leichter Zugewinne keinen weiteren Sitz ergattern. Sie werden weiterhin mit vier Sitzen vertreten sein. Die FDP beh√§lt trotz Verlusten zwei Mandate.¬† [Weiterlesen…]

"Autohintern" und B√§ume sorgen f√ľr Debatte zur Parkfl√§che Fenchelstra√üe

„Wir haben gefeilscht wie auf einem Basar“

Hirschberg, 27. M√§rz 2014. (red/csk) Die einen gehen, die anderen kommen. Gemeint sind die Parkpl√§tze in der Gemeinde Hirschberg. Das Betreute Wohnen in der Mozartstra√üe wird mit Ausnahme von elf verbleibenden alle weiteren der 74 Parkpl√§tze auf dem dortigen Gel√§nde schlucken. Diese werden dezentral an der Fenchelstra√üe und um die Karl-Drais-Schule herum neu entstehen. Ohne Diskussion blieben die Pl√§ne allerdings nicht. Stein des Anstosses waren: B√§ume. [Weiterlesen…]

Hartmut Kowalinski ist Spitzenkandidat

FDP stellt Liste f√ľr Kommunalwahl auf

Hirschberg, 18. M√§rz 2014. (red/pm) Die FDP Hirschberg hat ihre Kandidaten f√ľr die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat uneinig √ľber die Entlohnung des Ehrenamts bei der Kommunalwahl 2014

Wahlhelfer erhalten höhere Aufwandsentschädigung

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) Es wird eine Mammutwahl und f√ľr die gilt es, eine angemessene Entlohnung zu finden. Das war die Sicht der einen Seite. Eine zu hohe Entsch√§digung besch√§dige das Ehrenamt, die andere. Letztlich fiel die Mehrheit zugunsten einer wesentlichen Aufstockung der Auswandsentsch√§digung f√ľr die Wahlhelfer/innen aus. Die lag sogar noch √ľber dem Vorschlag der Verwaltung. Die Besetzung des Wahlausschusses war dagegen unstrittig. [Weiterlesen…]

Interkommunale Zusammenarbeit mit Dossenheim und Schriesheim beschlossen

Lärmaktionsplan Рohne Aktion!

Hirschberg, 18. Juli 2013. (red/aw)¬† Seit 2003 besteht die EU-Richtlinie zur „Bewertung und Bek√§mpfung von Umgebungsl√§rm“. Nun kommt sie auch in Hirschberg an. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Dienstagabend die Aufstellung eines L√§rmaktionsplans f√ľr alle Hauptverkehrsstra√üen sowie alle Schienenstrecken der Gemeinde. Da aber Hirschberg nicht allein f√ľr die betroffenen Stra√üen zust√§ndig ist, entschied man sich auch f√ľr eine interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Schriesheim und Dossenheim. Entscheidungstr√§ger f√ľr Ver√§nderungen bleiben aber trotz eines kommunalen L√§rmaktionsplans, in den meisten F√§llen die √ľbergeordneten Beh√∂rden. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Maßnahmen aufgrund städtebaulicher Entwicklung

Bebauungsplan und Veränderungssperre zwischen Birken- und Jahnstraße

Hirschberg, 26. Juni 2013. (red/aw) Aufgrund aktueller st√§dtebaulicher Entwicklungen h√§lt es die Verwaltung der Gemeinde Hirschberg f√ľr angebracht, das Gebiet zwischen Birkenstra√üe, Jahnstra√üe und Hohensachsener Stra√üe mit einem Bebauungsplan zu versehen. Bereits 1989 und 1995 war dieses Vorhaben Thema im Gemeinderat, konnte aber nicht abschlie√üend durchgesetzt werden. Um st√§dtebaulichen Fehlentwicklungen vorzubeugen, soll dieser nun erneut aufgestellt werden. [Weiterlesen…]

Alte Schule, Kanäle, HLZ

Sanierungen und Endabrechnung

Hirschberg, 14. Mai 2013. (red/sap/ae) In Hirschberg wird einiges saniert. In der „Alten Schule“ sollen Kellerw√§nde abgedichtet, ein √∂ffentlicher Parkplatz erstellt und die Sandsteinmauer saniert werden. Des weiteren wurden Kanaluntersuchungen f√ľr ganz Hirschberg ausgeschrieben. Auch √ľber den Neubau des Kommunalen Hilfeleistungszentrums konnte sich der Gemeinderat einig werden. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung am 06. Mai 2013

Klimaschutz auf „leichtem“ Weg

Hirschberg, 08. Mai 2013. (red/sap) Der Klimaschutz in Hirschberg ist eigentlich ohnehin schon auf einem guten Weg: Die Gemeinde ist schon fast seit zehn Jahren Gesellschafter der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) in Heidelberg, bei Neubauprojekten wird viel Wert auf regenerative Energien und eine vern√ľnftige Isolation gelegt. Trotzdem will man in Zukunft strategischer und ganzheitlicher vorgehen, anstatt Punkte einzeln zu verbessern.

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Gemeinderatssitzung vom 6. Mai 2013

Die Großsachsener Straße wird neu gestaltet

Hirschberg, 07. Mai 2013. (red/sap) Als der Haushaltsplan f√ľr 2013 festgelegt wurde, plante der Gemeinderat 200.000 Euro ein, um die Gro√üsachsener Stra√üe neu zu gestalten. Der Streckenabschnitt zwischen der Vordergasse und dem Kapellenweg soll verkehrssicherer werden. Daher hat das Ingenieurb√ľro Schulz vier Varianten vorgeschlagen, wie man die Stra√üe gestalten kann. [Weiterlesen…]

Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt entscheidet √ľber Beschlussvorschl√§ge

Gro√üe Einigkeit √ľber Bauvorhaben in Hirschberg

Hirschberg, 13. M√§rz 2013. (red/ms/aw) Der Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt hat in seiner Sitzung am 12. M√§rz gleich mehrere Bauvorhaben genehmigt. Darunter ¬†zwei Ma√ünahmen in Leutershausen und drei in Gro√üsachsen. Die Beschl√ľsse ergingen allesamt einstimmig, wenn auch nicht immer ohne Kritik und Forderungen. [Weiterlesen…]

Zu viele offene Fragen: Beschluss wird zur√ľckgestellt

Sanierung der Alten Turnhalle verzögert sich

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) In der Gemeinderatsitzung am 26. Februar 2013 wurde ein Beschlussantrag f√ľr den Beginn der Sanierungsma√ünahmen an der „Alten Turnhalle“ zur√ľckgestellt. Der Vorentwurf wurf bei den Fraktionen zu viele noch ungekl√§rte Fragen auf. Der Sanierungszeitraum verz√∂gere sich daraufhin, teilte Bauamtsleiter Rolf Pfl√§sterer mit. Finanzielle Mittel f√ľr den Austausch der Brandschutzklappen in der „Heinrich-Beck-Halle“ in Leutershausen wurden vom Gemeinderat bewilligt.¬†

Der Beginn der Umbau- sowie Sanierungsma√ünahmen in der „Alten Turnhalle“, am Marktplatz in Gro√üsachsen, kann nicht wie geplant erfolgen. In einer aktuellen Bestandsaufnahme zeigten sich erhebliche M√§ngel am Geb√§ude, die in drei Bauabschnitten behoben werden sollen. [Weiterlesen…]

Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt am 13. November

„Belebung“ der Breitgasse durch Hebammenpraxis

Hirschberg, 15. November 2012. (red/sap) Die Hebammenpraxis „Familienteam“ zieht von der Heddesheimer Stra√üe in die Breitgasse. ATU bewilligt Nutzungs√§nderung. Zustimmung auch f√ľr ein Staffelgeschoss mit Flachdach in der Birkenstra√üe in Gro√üsachsen.

F√ľr eine Wohnung in der Breitgasse 29 in Gro√üsachsen wurde ein Bauantrag zur Nutzungs√§nderung in Kursr√§ume f√ľr die Hebammenpraxis „Familienteam“. Die Hebammenpraxis hatte bislang R√§ume in der Heddesheimer Stra√üe, die sie aber bis Jahresende aufgeben m√ľssen. Deshalb mussten sich die vier Mitarbeiterinnen ein neues Anwesen suchen und haben es in der Breitgasse auch gefunden.

Geplant ist die Einrichtung von je einem Kurs- bzw. Beratungungsraum, ein Aufenthaltsraum, ein Abstellraum und je ein Kunden- und ein Personalsanitärraum. Die Räume werden von den vier Mitarbeiterinnen genutzt, wobei jeweils immer nur ein Kurs stattfinden soll.

Die T√§tigkeiten, die k√ľnftig dort ausge√ľbt werden sollen, umfassen die Geburtsvorbereitung f√ľr Schwangere, R√ľckbildungskurse, Psychologische Beratung und Diagnostik, Schwangerschafts- und Elternberatung, Eltern-Kind-Kurse (bis ein Jahr), Pilates und Yogakurse f√ľr Frauen.

Dieser Bereich der Breitgasse ist geprägt von Wohngebäuden und Gewerbebetrieben, die das Wohnen nicht wesentlich stören, daher kann das Gebiet als Mischgebiet eingeschätzt werden. Hier sind Freiberufler zugelassen, zu denen auch Hebammen, Masseure und Krankengymnasten zählen.

Dementsprechend stehen der Einrichtung von Kursr√§umen in der beschriebenen Art an dieser Stelle aus bauplanungsrechtlicher Sicht keine Gr√ľnde entgegen.

Die Frage der erforderlichen Stellpl√§tze wurde mit dem Landratsamt gekl√§rt. Die ben√∂tigten zwei Stellpl√§tze werden im Hof des Anwesens nachgewiesen. Die f√ľr dieses Projekt notwendige Barrierefreiheit wird durch eine mobile Rampe, die bei Bedarf √ľber die Eingangstreppe im Hof geschoben werden kann, hergestellt.

„Das sorgt wortw√∂rtlich f√ľr Belebung der Breitgasse“, meinte zustimmend Dr. J√∂rg Boulanger (CDU). Und auch Thomas Th√ľnker (Freie W√§hler), Karl Heinz Treiber (GLH), Oliver Reisig (FDP) und Eva-Marie Pfefferle stimmten dem Antrag zu. Allein die Parkplatzsituation sei bedenklich, sagte Eva-Marie Pfefferle.

Der Bauantrag wurde einstimmig bef√ľrwortet.

Flachdach in der Birkenstraße bewilligt

Einstimmig wurde vom ATU auch der Antrag auf Bauvorbescheid zum Umbau des Dachgeschosses in ein Staffelgeschoss mit Flachdach und einer Trauf- bzw. Attikahöhe von 9,16 Meter in der Birkenstraße in Großsachsen verabschiedet.

Im Januar 2012 hatte der ATU bereits eine Baugenehmigung f√ľr die Wohnhausaufstockung mit einem Mansard-Walmdach erteilt.

B√ľrgermeister Just merkte an, dass in der Umgebungsbebauung auch weitere Flachd√§cher zu finden sind.

Die beratenden Mitglieder Egon M√ľller (GLH), Uli Schulz (SPD) und Gemeinderat Oliver Reisig (FDP) befanden die nun vorgesehene Bebauung als nicht so massiv wie das urspr√ľnglich geplante Mansard-Walmdach.

B√ľrgermeister Manuel Just machte zudem den Vorschlag, dass die Gemeinde f√ľr den Bereich Birkenstra√üe/Jahnstra√üe einen Bebauungsplan aufstellen sollte, um so rechtzeitig weiteren nicht gewollten st√§dtebaulichen Entwicklungen entgegen zu wirken. Dies traf auf einhellige Zustimmung.

Aus der Gemeinderatssitzung vom 25.September 2012

„Ein ordentlicher Brocken, was wir f√ľr eine Toilette ausgeben“

Hirschberg, 27. September 2012. (red/sap) Eine √∂ffentliche Toiletten-Anlage f√ľr den Gro√üsachsener Friedhof, Verhandlungsspielraum f√ľr die Verwaltung und F√∂rderung von Vereinen. Im zweiten Teil der Gemeinderatssitzung war sich das Gremium in allen Punkten einig.

Seit Jahren wird dar√ľber diskutiert, nun ist es so weit: Noch in diesem Jahr soll auf dem Gro√üsachsener Friedhof eine √∂ffentliche Toiletten-Anlage errichtet werden. Die barrierefreie „Einraum-City-WC-Anlage“ wird die Gemeinde Hirschberg insgesamt 104 000 Euro kosten.

„Ein ordentlicher Brocken, was wir f√ľr eine Toilette ausgeben“, befand auch Gemeinderat Oliver Reisig (FDP). Aber immerhin sei die Anlage „vandalismussicher und langlebig“.

Einstimmig wurde beschlossen, den Auftrag an die Firma Hering Bau aus Burbach zum Anbebotspreis von knapp 66.000 Euro zu vergeben. Zusätzlich entstehen Nebenkosten (Honorar, Tiefbau) von rund 38.000 Euro.

Im Haushaltssjahr 2012 seien 75.000 Euro bereit gestellt, erkl√§rte der B√ľrgermeister, die Mehrkosten k√∂nnten √ľber eine andere Haushaltsposition (Feuerwehr) gedeckt werden.

Verwaltung verhandelt mit den Bietern

In der Sitzung vom 24. April hat der Gemeinderat die Sanierung des Verkehrskreisels im Gewerbepark S√ľd beschlossen. In einer beschr√§nkten Ausschreibung wurden durch die Verwaltung f√ľnf Firmen zur Abgabe eines Angabotes aufgefordert. Davon haben vier Firmen ein Angebot abgegeben.

Die Zusammenstellung der Bau- und Nebenkosten (Honorar und Sonstiges) ergibt beim g√ľnstigsten Angebot einen Gesamtbetrag von 110.300 Euro. Im Investitionshaushalt 2012 der Gemeinde Hirschberg sind zur Durchf√ľhrung dieser Ma√ünahmen 90.000 Euro bereit gestellt. Bei einer Auftragsvergabe w√ľrden die bereitgestellten Mittel somit um rund 20.300 Euro √ľberschritten , das sind 22,56 Prozent.

„Ab einer √úberschreitung von zehn Prozent haben wir die M√∂glichkeit, die Ausschreibung aufzuheben“, erkl√§rte B√ľrgermeister Just und schlug vor, mit dem Bieterkreis freih√§ndige Verhandlungen zu f√ľhren. Dem Vorschlag der Verwaltung wurd einstimmig zugestimmt.

Förderung Hirschberger Vereine

Der Verein Odenwald-Bike-Marathon e.V. beantragt einen Grundzuschuss nach den Vereinsförderrichtlinien der Gemeinde in Höhe von 105 Euro. Der Antrag wurde einstimmig bewilligt.

Der Tennisclub Leutershausen e.V. plant einen Anbau an das vereinseigene Clubhaus. Vorgesehen sind ein B√ľro f√ľr den Spielbetrieb sowie ein Lagerraum. Der Verein kalkuliert mit einem Aufwand von brutto 53.000 Euro. Darin sind Eigenleistungen von rund 8000 Euro enthalten. Es ist eine Darlehnsaufnahme von 35.000 Euro vorgesehen.

Der TCL beantragt einen Zuschuss nach den Vereinsf√∂rderrichtlinien sowie die √úbernahme einer B√ľrgschaft durch die Gemeinde. Aufgrund der kommunalrechtlichen Vorgaben ist die √úbernahme der B√ľrgerschaft nicht m√∂glich.

Nach den F√∂rderrichtlinien der Gemeinde erhalten Vereine f√ľr den Bau von vereinseigenen Sportst√§tten einen Zuschuss von 20 Prozent, also 10.600 Euro. Auch dieser Antrag wurde ohne Gegenstimmen verabschiedet.

Gemeinderat am 17. Juli 2012

Beirat f√ľr die Versorgungswerke Hirschberg wurde benannt

Hirschberg, 18. Juli 2012. (red/sap) Vertretung der Gemeinde Hirschberg im Beirat der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co . KG wurde benannt.

Im Gesellschaftsvertrag der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co.KG wurde vereinbart, dass neben dem B√ľrgermeister Manuel Just sechs weitere Personen, vier von der Gemeinde Hirschberg und zwei vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Viernheim GmbH, in den Beirat benannt werden.

Die Verwaltung regte an, die Benennung nach der d’Hondtschen Verteilung basierend auf dem Ergebnis der Kommunalwahl 2009 vorzunehmen.

Demnach k√∂nnen die Fraktionen Freie W√§hler, CDU und Gr√ľne Liste Hirschberg je einen Vetreter bzw. eine Vertreterin benennen und die FDP/SPD als Z√§hlgemeinschaft einen.

F√ľr die Freien W√§hler wurde Alexander May und als sein Vertreter Werner Volk,¬† f√ľr die GLH J√ľrgen Steinle und als seine Vertreterin Monika Maul-Vogt, f√ľr die CDU Matthias Dallinger und als sein Vertreter Dr. J√∂rg Boulanger und die Z√§hlgemeinschaft SPD/FDP Oliver Reisig und als sein Vertreter Hartmut Kowalinski (beide FDP) vorgeschlagen.

Die Liste wurde vom Hirschberger Gemeinderat einstimmig angenommen.

Auschuss f√ľr Technik und Umwelt tagte am 10. Juli

Bauantrag f√ľr ein Mehrfamilienhaus erntet Kritik

Hirschberg, 11. Juli 2012. (red/sap) Vier Bauvorhaben standen am Dienstag, 10. Juli 2012, auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses in Hirschberg. Der Bauantrag zum Neubau eines 6-Familienhauses in der Mörikestraße stieß auf viel Kritik. Bei den anderen Bausachen herrschte Einvernehmen.

Bei dem ersten Bauntrag handelt es sich um den Anbau eines Treppenhauses, den Abbruch der Ost- und Westbalkone und die Errichtung von Dachgauben in der Oberen Bergstraße in Großsachsen. Das Wohnhaus befindet sich außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und somit im Außenbereich. Das Gebäude dient weder einem land- oder fortswirtschaftlichen Betrieb und ist von daher als sonstiges Vorhaben zu bewerten.

Da das Gebäude bereits seit vielen Jahren steht, hat es quasi an dieser Stelle einen Bestandsschutz entwickelt. Daher ist es unerheblich, dass das Gebäude sowie die geplanten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen den Festsetzungen des Flächennutzungsplans widerspricht.

Bei den geplanten Ma√ünahmen wird der zum Abriss stehende Balkon auf der Westseite durch das Treppenhaus ersetzt. Die Kubatur des Geb√§udes wird lediglich geringf√ľgig ver√§ndert. Der Balkon zur Stra√üe hin wird durch eine Terrasse ersetzt. Die Dachgauben sind ma√üvoll und entsprechen dem Dachgaubenbeschluss. Au√üerdem wird die Anzahl der Wohneinheiten von drei auf zwei reduziert.

Da sich an der Kubatur des Gebäudes kaum etwas ändert, kann bei der maßvollen Sanierung und Erweiterung auch nicht von einer Verunstaltung des Orts- und Landschaftsbildes gesprochen werden. Das Einvernehmen wurde einstimmig erteilt.

Am 27. Juni 2012 wurde beim B√ľrgermeisteramt ein Antrag auf Bauvorbescheid zum Neubau eines Einfamilienhauses in der Vordergasse in Leutershausen gestellt. Gleichzeitig sind der Abbruch eines massiven Gartenhauses und eines Schuppens vorgesehen. Gekl√§rt werden soll, ob dem Einfamilienwohnhaus in zweiter (bzw. dritter) Reihe zugestimmt wird.

In der Vordergasse ist eine Bebauung in erster und zweiter Reihe √ľblich, so dass sich das Geb√§ude in die Eigenart der n√§heren Umgebung einf√ľgen w√ľrde. Auch eine zweigeschossige Bebauung liegt durchaus im Rahmen dessen, was im Umfeld bereits vorhanden ist. Das neu zu errichtende Geb√§ude w√§re im Zuge der inner√∂rtlichen Bebauung quasi als Erg√§nzung der Bebauung der Nachbargrundst√ľcke anzusehen.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass es sich hierbei um eine maßvolle Bebauung und Verdichtung handle. Der ATU stimmte der Bauvoranfrage einstimmig zu.

„Wir nehmen es zur Kenntnis, aber mit einem unguten Gef√ľhl“

In der M√∂rikestra√üe in Gro√üsachsen soll ein 6-Familienhaus mit drei Garagen und sechs offenen Stellpl√§tzen entstehen. Das Anwesen liegt im Bereich des Bebauungsplans „Hauptschwell“.

Bei der Bauvoranfrage sollte die Errichtung eines Kniestocks von 45 Zentimetern und eines Sockels von 15 Zentimetern anstelle eines Sockels von 60 Zentimetern ohne Kniestock geklärt werden, sowie die Überschreitung der Geschossflächenzahl um 4 Prozent und die Errichtung von zwei selbständigen Wohnungen im Dachgeschoss.

Der ATU hat im M√§rz das Einvernehmen f√ľr die beiden ersten Punkte erteilt, aber nicht f√ľr die Errichtung von zwei selbst√§ndigen Wohnungen im Dachgeschoss.

Aufgrund dieses Beschlusses haben die Bauherrn nunmehr die Pläne dahingehend geändert, dass im Dachgeschoss keine selbständigen Wohneinheiten mehr entstehen. Vielmehr ist geplant, eine Wohneinheit als Maisonettewohnung (Dachgeschoss: Bad und Zimmer) zu erstellen.

Denn, wie Bauamtsleiter Rolf Pfl√§sterer informierte, geht man bei einer eigenst√§ndigen Wohnung davon aus, dass auch eine K√ľche oder zumindest eine Kochnische vorhanden sein muss. Demnach werden die Festsetzungen des Bebauungsplans eingehalten. Das sei ganz sch√∂n clever, sagte B√ľrgermeister Just.

Die Verwaltung sieht dadurch keine Möglichkeit mehr, das Einvernehmen zu verweigern.

Da der ATU im M√§rz bereits √ľber die restlichen Befreiungsantr√§ge befunden hat, liegt die Zust√§ndigkeit √ľber die Erteilung des Einvernehmens in diesem Fall beim B√ľrgermeister.

B√ľrgermeister Manuel Just machte kein Hehl daraus, dass er dem geplante Mehfamilienhaus sehr kritisch gegen√ľber stehe, betonte aber:

Wir m√ľssen eine rechtskonforme Entscheidung treffen.

Die Verwaltung halte es aber auch f√ľr angemessen, dem Baurechtsamt die Anordnung einer Bauabnahme zu empfehlen, um sicher zu stellen, dass im Dachgeschoss auch tats√§chlich keine selbst√§ndige Wohnung entstehe. Zudem, so Just, sollten die Abstandfl√§chen kontrolliert werden.

„Wir nehmen es zur Kenntnis, aber mit einem unguten Gef√ľhl“, formulierte Fritz Bletzer (FW) die einhellig kritische Meinung zu dem Bauvorhaben in der Ausschusssitzung. Das Landratsamt m√ľsse jetzt die Grenzabst√§nde und die Dachgeschosswohnung pr√ľfen, sagte Dr. J√∂rg Boulanger (CDU). Die massive Bauweise kritisierte auch Oliver Reisig (FDP):

Der Antragsteller nutzt alle Möglichkeiten aus.

Verbunden mit der Empfehlung einer Bauabnahme durch das Baurechtsamt, erteilte der B√ľrgermeister sein Einvernehmen, eine Zustimmung des ATU war nicht mehr erforderlich.

Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt tagte am 12. Juni 2012

Schmetterlingsdach f√ľr die neue Kinderkrippe

Hirschberg, 15. Juni 2012. (red/sap) Sechs Bauvorhaben standen am Dienstag, 12. Juni 2012, auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses in Hirschberg. Der ATU entschied sich f√ľr ein Schmetterlingsdach f√ľr den Neubau der Kinderkrippe in Leutershausen. Ein Passivhausstandard wurde aus „Zeitgr√ľnden“ abgelehnt.

Von Sabine Prothmann

Am 04. Juni 2012 wurde beim B√ľrgermeisteramt der Bauantrag zum Neubau einer Kinderkrippe f√ľr 30 Kinder in der Karlsruher Stra√üe 8 in Leutershausen gestellt. Der Gemeinderat hatte in seiner Januar-Sitzung beschlossen, dass im Ortsteil Leutershausen der Bau einer Kinderkrippe mit 20 bis 30 Betreuungspl√§tzen realisiert werden soll. Die Gemeinde wird das Geb√§ude nicht in Eigenregie als Bauherrin und auch nicht auf eigene Kosten errichten.

Inzwischen hat der Postillion e.V. die Tr√§gerschaft √ľbernommen und nun soll die Bauplanung f√ľr das Vorhaben – Kinderkrippe mit insgesamt 30 Betreuungspl√§tzen – realisiert werden.

F√ľr die Art der baulichen Nutzung – Kinderkrippe statt Schule – ist eine Befreiung notwendig. Auch f√ľr die Dachform, geneigtes Dach statt Flachdach, ist es notwendig eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans zu erteilen. Ebenso f√ľr die √úberschreitung der Grundfl√§chenzahl um rund 4,6 Prozent ist eine Befreiung erforderlich.

Aus Sicht der Gemeinde stellt eine Kinderkrippe, ebenso wie eine Schule, durchaus eine Bildungsstätte dar. Dennoch ist es erforderlich, eine Befreiung von der Art der baulichen Nutzung zu erteilen. Auch die Abweichung von der Dachform ist städtebaulich vertretbar, zumal in Hirschberg die Dachform geneigter Dächer vorherrschend ist.

Es wurden drei Varianten vorgestellt: ein Schmetterlingdach, zwei parallele Pultdächer und zwei von der Mitte nach außen geneigte Pultdächer. Die Verwaltung präferierte, wie der Bauherr, das Schmetterlingsdach, als harmonisches Erscheinungsbild.

Vor dem Hintergrund der angestrebten Nutzung als Kinderkrippe ist es nach Meinung der Verwaltung durchaus vertretbar und angemessen eine innovative und im Ort eher seltenere Dachform vorzusehen, die zus√§tzlich dem urspr√ľnglichen Wunsch des Bauherrn entspricht. Aus zeitlichen Gr√ľnden m√ľsse auf eine Umsetzung als Passivhaus verzichtet werden.

Das Pfadfindergundst√ľck soll nicht kleiner werden

Mit der Überschreitung der Grundflächenzahl um 4,6 Prozent hatten die Ausschussmitglieder keine Probleme. Es herrschte Einigkeit, dass das Areal der Pfadfinder nicht noch kleiner werden sollte.

Der ATU war sich auch √ľber die Anordung der Stellpl√§tze schnell einig, die senkrecht zum Geb√§ude und nicht schr√§g im 30 Grad-Winkel zur Stra√üe realisiert werden sollen, denn nur dann, so B√ľrgermeister Just, seien sie von beiden Seiten anfahrbar.

Das Schmetterlingsdach komme in Hirschberg eigentlich gar nicht vor, meinte Just, „aber wir k√∂nnen hier etwas mutiger und innovativer sein“.

Eva-Marie Pfefferle (SPD) entgegnete, „die Belichtung spricht gegen diese Variante“, deswegen bevorzuge sie die Variante mit den beiden parallelen Pultd√§chern.

Karl Schnell (CDU) präferierte die dritte Variante, die zwei von der Mitte nach außen geneigte Pultdächer, denn schließlich laufe das Wasser immer nach unten.

Passivhausstandard zu „leichtfertig vom Tisch gefegt“

Karl Heinz Treiber (GLH) kritisierte, dass das Thema Passivhausstandard zu „leichtfertig vom Tisch gefegt wurde“. Der Faktor Zeit d√ľrfe kein Grund sein auf den Standard zu verzichten.

„Wir haben uns zu fr√ľh von einer Gestaltungsm√∂glichkeit verabschiedet“, so Treiber.

Just entgegnete, es sei unfair, Ignoranz zu unterstellen:

Wenn wir das Vorhaben nicht bis zum 01. M√§rz 2013 realisieren, haben wir die Zusch√ľsse verwirkt.

Der Bauherr habe EnEV (Energieeinsparverordnung) plus zugesichert, „diesen Weg k√∂nnen wir mitgehen“, zumal der Antragsteller damit mehr tue als verlangt w√ľrde.

„EnEV ist gut, aber es gibt noch mehr“, konterte Treiber.

Oliver Reisig (FDP) meinte: „EnEV plus reicht mir.“

Thomas Herdner (GLH) erinnerte an die Idee der Dachbegr√ľnung und stellte dazu einen weitergehenden Antrag (der nat√ľrlich mit Mehrkosten verbunden w√§re).

Einstimmigkeit herrschte zur √úberschreitung der GRZ um 4,6 Prozent und √ľber die Anordnung der Stellpl√§tze. F√ľr das Schmetterlingsdach stimmten sechs Ausschussmitglieder, f√ľr die parallelen Pultd√§cher drei und f√ľr die dritte Variante stimmte Gemeinderat Karl Schnell.

Der weitergehende Antrag zur Begr√ľnung der Dachfl√§chen w√ľrde mit sechs Gegenstimmen abgewiesen.

Erweiterung der Kinderkrippe in der Bahnhofstraße

Der nächste Antrag behandelte die Nutzungsänderung einer Wohnung zur Erweiterung der bestehenden Kinderkrippe in der Bahnhofstraße 16 in Leutershausen.

Der Postillion e.V. betreibt die Kinderkrippe in der Bahnhofstraße 16 mit zehn Plätzen. Durch das Freiwerden einer zusätzlichen Wohnung im 1. Obergeschoss des Gebäudes soll das Angebot auf 20 Plätze erweitert werden.

Da der Betrieb der Kinderkrippe bereits zugelassen wurde, stehen auch der Erweiterung aus bauplanungsrechtlicher Sicht keine Gr√ľnde entgegen, sodass das Einvernehmen der Gemeinde zu erteilen ist.

Zus√§tzliche Stellpl√§tze sind nicht erforderlich, durch das Freiwerden der Wohnung auf dem Grundst√ľck wird jedoch ein Stellplatz frei.

Im Mai 2012 wurde beim B√ľrgermeisteramt ein Antrag auf Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren f√ľr den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit drei Wohneinheiten und insgesamt f√ľnf Stellpl√§tzen auf dem Grundst√ľck H√∂lderlinstra√üe 29 in Leutershausen gestellt.

Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, so dass sich die Zulässigkeit nach dem Baugesetzbuch richtet.

Das Grundst√ľck in der H√∂lderlinstra√üe war bereits mehrfach Bestandteil von Bauvoranfragen.

Auch der jetzt beantragte Neubau war bereits Inhalt einer Bauvoranfrage.

Beide Bauvoranfragen kamen jedoch nicht zum Abschluss, so dass f√ľr das Grundst√ľck bislang kein g√ľltiger Bauvorbescheid vorliegt, auf den sich die Bauherren berufen k√∂nnten.

Es gab laut Vorlage keinen Grund, das Einvernehmen dazu jetzt zu verweigern. Dem Antrag wurde einstimmig entsprochen.

Neubau in der Fenchelstraße

In einem weiteren Antrag ging es um einen Abbruch und den Bauantrag zum Neubau eines Zwei-Familienhauses an gleicher Stelle, in der Fenchelstraße 29 in Leutershausen.

Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans.

Das Flurst√ľck hat eine Gr√∂√üe von 287 Quadratmetern. Auf dem Grundst√ľck befinden sich ein Wohngeb√§ude und zwei Nebengeb√§ude, die an der √∂stlichen Grundst√ľcksgrenze angeordnet sind. Die Bauherren beabsichtigen, s√§mtliche baulichen Anlagen abzurei√üen. Stattdessen ist ein Wohnhaus mit zwei Wohneinheiten geplant, das auch wieder an die √∂stliche Nachbargrenze anschlie√üt. Die Flucht der Bebauung direkt an der Stra√üe bleibt ebenso gewahrt.

Die √úberbauung des Grundst√ľcks bel√§uft sich auf 47 Prozent. Zum Teil sind deutlich h√∂here √úberbauungen vorhanden. Die H√∂he des geplanten Geb√§udes f√ľgt sich in die Gegebenheiten der n√§heren Umgebung ein. Die Dachneigung mit 40 Grad entspricht der √ľblichen Dachgestaltung im Ortskern. Es entstehen zwei Stellpl√§tze im n√∂rdlichen Teil des Grundst√ľcks, was den Vorgaben der Landesbauordnung entspricht. Nach Meinung der Verwaltung f√ľgt sich das Vorhaben in die n√§here Umgebung ein. Auch diesem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

„Akropolis“ bekommt zus√§tzlichen Gastraum

Im n√§chsten Bauantrag ging es um die Erweiterung des Gastraumes des TVG-Vereinsheimes, der Gastst√§tte „Akropolis“, im Riedweg 4 in Gro√üsachsen. Das Geb√§ude befindet sich au√üerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und somit im Au√üenbereich. Dort sind Bauvorhaben zul√§ssig als priviligierte Vorhaben, was nicht der Fall ist oder als sonstige Vorhaben, wenn keine √∂ffentlichen Belange entgegenstehen und die Erschlie√üung gesichert ist.

Bei dem geplanten Vorhaben handelt es um eine Erweiterung der bestehenden Vereinsgastst√§tte um rund 19,4 Quadratmeter. Bei der Erweiterung handelt es sich nicht um einen Anbau, sondern lediglich um die Schlie√üung des schon vorhandenen √ľberdachten Freisitzes mit Fensterelementen, w√§hrend zwei der bisherigen Au√üenmauern entfernt werden.

Es wird hierbei keine zusätzliche Fläche verbraucht oder versiegelt. Eine Beeinträchtigung öffentlicher Belange kann somit ausgeschlossen werden. Auch hierzu gab der ATU sein Einvernehmen.

Bei der letzten Bausache ging es um die Bauvoranfrage zum Neubau eines Zwei-Familienhauses in zweiter Reihe in der Hintergasse 7 in Großsachsen.

Der vorliegende Antrag auf Bauvorbescheid sieht den Bau eines Gebäudes mit maximal 10 mal 12 Meter Grundfläche und zwei Vollgeschosse vor.

Geklärt werden soll, ob dem Bauvorhaben in zweiter Reihe zugestimmt werden soll. Das Vorhaben liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans.

Das Flurgrundst√ľck Hintergasse 7 hat eine Gr√∂√üe von 1.108 Quadratmetern. Das bestehende Wohnhaus befindet sich in einem Abstand von zehn Metern von der Stra√üe. An der √∂stlichen Grundst√ľcksgrenze befindet sich ein Nebengeb√§ude. Das Grundst√ľck soll geteilt werden, damit eine separate Zufahrt zum nord√∂stlichen Bereich entsteht, in dem ein Zwei-Familienhaus in zweiter Reihe geplant ist.

Das Gebiet der Hintergasse ist gepr√§gt von verwinkelten, oft langgezogenen Grundst√ľcken, die mit Wohnh√§usern und ehemaligen Wirtschafts- und sonstigen Nebengeb√§uden bebaut sind. Im Sinne einer geordneten Innenverdichtung und Innenentwicklung ist es w√ľnchenswert, m√∂gliche Wohnbaufl√§chen im Ortskern selbst zu nutzen, um einen weiteren Fl√§chenverbrauch an den Ortsrandlagen entgegenzuwirken.

Das geplante Geb√§ude bleibt vom Umfang her im Rahmen schon bestehender Bebauung und wirkt durch seine Lage im nord√∂stlichen Grundst√ľcksbereich eher unauff√§llig, da es sich nach Norden hin an die bestehenden Geb√§ude anpasst.

Der ATU stimmte der Bauvoranfrage einstimmig zu.