Donnerstag, 17. Dezember 2020

Thomas - die MĂ€nnerkolumne

Gibt es ein Shopping-Gen bei Frauen?

Das Zeichen fĂŒr die MĂ€nnlichkeit. Quelle: Wikipedia.

Rhein-Neckar, 26. MĂ€rz 2012. Seit Herbst 2009 veröffentlicht Gabi ihre Kolumne. Thomas ist ein Stammleser. Woche fĂŒr Woche liest er Gabis Kolumne – vor kurzem hat es ihn gepackt: Es soll auch mal die mĂ€nnliche Seite auf den Tisch kommen. Jetzt wieder. Thomas versucht sich heute an an der Frage: Gibt es ein Shopping-Gen bei Frauen?

Jetzt habe ich wieder viele Wochen geschwiegen und mir so Schwachsinnstexte wie ĂŒber den Tupperabend reingezogen, immer in der Hoffnung, dass mal etwas WĂŒrze in die Mann-Frau-Diskussion kommt.

Nehmen wir doch Mal das Shopping-Verhalten des weiblichen Geschlechts unter die Lupe.

Und glauben Sie mir, ich weiß worĂŒber ich schreibe, schließlich bin ich verheiratet und habe zwei Töchter.

Eines ist klar: Dieses Verhalten wird ihnen praktisch in die Wiege gelegt. Meine Töchter ging schon im Kindergartenalter mit Freuden in die Stadt und wo zog es sie hin: In die Spielwarenabteilungen der KaufhĂ€user und genauer in die Regale, in denen sie die neueste Ausstattung fĂŒr Barbie und Baby Born finden konnte. Und das ist erst der unsĂ€gliche Anfang.

In der PubertĂ€t wirken GeschĂ€fte wie H&M, New Yorker oder Hollister – Vorsicht, da wirds teurer – magnetisch, aber Gottlob außer dem vĂ€terlichen Geldbeutel wollen die MĂ€dchen von meiner Seite kaum einen Beistand.

Anders ist es da mit der Angetrauten. Meine Frau, und ich liebe und schÀtze sie sehr, ist geradezu versessen aufs Shoppen.

Ist sie alleine unterwegs, durchstreift sie stundenlang die LĂ€den nach passenden „Kleinigkeiten“, wie sie das so schön nennt. Das kann ein T-Shirt sein oder auch ein hĂŒbsches Tuch, ein GĂŒrtel – „genau in der Farbe, wie ich ihn schon immer gesucht habe“ oder auch nur ein neuer Nagellack. Alles Dinge, die sie garantiert nicht braucht und die ich dann auch noch erkennen und kommentieren muss, wenn sie sie trĂ€gt.

„Schatz, das steht Dir aber besonders gut“

Habe ich die erste HĂŒrde genommen und ihr neues Shirt entdeckt, reicht es bei weitem nicht, „neu, was“ zu sagen, sondern da muss zumindest ein „Schatz, das steht Dir aber besonders gut“ ĂŒber meine Lippen kommen, sonst ist der Abend gelaufen.

Das ist auch so typisch Frau, die Verbindung von Aufmerksamkeit und echter Zuneigung zu knĂŒpfen. Bin ich im Stress und mit meinem Kopf schon bei der Arbeit und vergesse sie beim Abschied zu kĂŒssen, kann das ohne Probleme in einen Streit „à la unsere Beziehung ist nicht mehr wichtig fĂŒr dich“ ausarten.

Und da MĂ€nner, und da nehme ich mich nicht aus, Ă€ußerst konfliktscheu in GefĂŒhlsfragen sind, versuche ich das tunlichst zu vermeiden. KĂŒsse sie liebevoll beim Abschied und beim Heimkommen und wenn sie mir strahlend entgegentritt, versuche ich es mit der Bemerkung „warst du beim Friseur, deine Haare sehen einfach toll aus“. Damit treffe ich oft ins Schwarze und wenn nicht, habe ich ihr dennoch ein Kompliment gemacht.

Aber nun gut, wir waren ja beim Shoppen und meine Frau liebt es, wenn ich sie begleite.

Meine Damen, wissen Sie eigentlich, wie elend sich ein Kerl auf den StĂŒhlen neben der Umkleidekabine fĂŒhlt? Den schadenfrohen – aber manchmal auch nachfĂŒhlenden – Blicken der vorĂŒbergehenden MĂ€nner ausgesetzt und dem Blick der eigenen Frau, wenn sie aus der Kabine kommt.

Ich bin jetzt ganz ehrlich, oft versichere ich ihr ganz schnell, dass das ausgesuchte KleidungsstĂŒck ganz großartig aussieht, nur um dieser Tortur zu entkommen.

Gefangener im SchuhgeschÀft

Das Ganze wird nur noch gesteigert durch den Besuch eines SchuhgeschÀfts.

„Was meinst du, Schatz, passen die Pumps oder Stiefeletten besser zu meinem neuen Hosenanzug“, fragt sie mit erwartungsvollem Blick wĂ€hrend sie mir die Schuhe vorfĂŒhrt.

„Ich wĂŒrde die Pumps nehmen“, sage ich, weil ich weiß, sie erwartet ein Statement. „Meinst Du wirklich, ich glaube die Stiefeletten passen besser“, entgegnet sie.

„Ja, du hast Recht, nimm die Stiefeletten“, antworte ich folgsam. „Ach, ich weiß nicht, vielleicht doch besser die Pumps 
“

Das geht dann endlos so weiter, werde ich ungeduldig, laufe ich Gefahr, dass sie sich gar nicht entscheidet und wir noch ein weiteres GeschÀft aufsuchen. Beharre ich auf meine erste Entscheidung, kann das eine endlose Diskussion zur Folge haben.

So befinde ich mich in einer Endlosschleife und habe nur das dringende BedĂŒrfnis, irgendwo in Ruhe – und am besten allein – ein Bier zu trinken.

Versuche ich sie meinerseits mit in einen Baumarkt zu schleppen, verweist sie mich darauf, dass unser Sohn gerne einen MÀnnerausflug machen und sie dabei nicht stören möchte.

Ist Shoppen genetisch verankert?

Insgeheim vermute ich, dass Shoppen bei Frauen genetisch verankert ist, direkt vom Beerensammeln zur Einkaufmall. Wer vollgepackt mit vielen TĂŒten nach Hause kommt, war erfolgreich.

Diese Analyse macht auf alle FĂ€lle klar, dass Frauen und MĂ€nner in vielerlei Hinsicht nicht zueinander passen können. Und wĂŒrden Frauen das einsehen, könnte auch alles hervorragend laufen.

Meldet sich ihr Shopping-BedĂŒrfnis, sollten sie sich eine Freundin schnappen und dies mit ihr stundenlang zelebrieren und nicht mit aller Gewalt den Ehemann mitschleppen, da ist Frust vorprogrammiert. Das ist Ă€hnlich wie bei Liebesfilmen – aber das ist jetzt ein anderes Thema.

WĂ€ren Frauen so einsichtig wie MĂ€nner, könnten wir uns alle viel Ärger sparen, davon bin ich ĂŒberzeugt und das musste jetzt mal gesagt sein.

Anmerkung der Redaktion:

Thomas ist Ende Vierzig, lebt in der Region Rhein-Neckar, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Fotostrecke: PartnerschaftsjubilÀum


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Hirschberg, 28. Mai 2011. (red, AKTUALISIERT) Hirschberg feiert 25 Jahre Partnerschaft mit den französischen Gemeinden Brignais und Schweighouse und 20 Jahre mit Niederau, der Partnergemeinde in Sachsen. Heute standen vielfÀltige Veranstaltungen auf dem Programm.

Über den Tag hinweg verteilten sich die Teilnehmer auf die verschiedenen Standorte in Großsachsen und Leutershausen mit teils unterschiedlichem Zuspruch. Am Abend fanden sich fast 800 GĂ€ste zur Partnerschaftsfeier in der Heinrich-Beck-Halle ein – mit gut 600 hatte man gerechnet.

Das Programm lesen Sie hier.

Viel Freude mit den Fotos.

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Ein ganzes Wochenende fĂŒr die Partnerschaft


Guten Tag!

Hirschberg, 26. Mai 2011. (red/sap) Am kommenden Wochenende, 27. bis 29. Mai, findet in Hirschberg das große PartnerschaftsjubilĂ€um statt. 25 Jahre Partnerschaft mit den französischen Gemeinden Brignais und Schweighouse und 20 Jahre mit Niederau, der Partnergemeinde in Sachsen, sind Grund genug fĂŒr ein feierliches Programm. Im Mittelpunkt stehe der herausragende Festabend in der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen.

Am Freitag, den 27. Mai 2011, erwartet die Gemeinde Hirschberg gegen 18 Uhr die Ankunft der GĂ€ste auf dem Marktplatz in Großsachsen. Nach einer kurzen BegrĂŒĂŸung soll der Abend dann die Möglichkeit fĂŒr ein Zusammensein und GesprĂ€che in den Gastfamilien geben.

Mit BollerschĂŒtzen des SchĂŒtzenvereins und startet am Samstag, den 28. Mai 2011, um 10 Uhr das Partnerschaftswochenende. Die offizielle BegrĂŒĂŸung der GĂ€ste mit Ehrungen und Grußworte der vier BĂŒrgermeister findet auf dem Brignais-Platz in Leutershausen statt. Anschließend gibt es einen Umtrunk mit musikalischer Begleitung der Kapelle AM.

Der Oldtimerclub wird mit einem Auto-Corso die BĂŒrgermeister mit Ehefrauen und die ehemaligen BĂŒrgermeister mit Ehefrauen zu den BogenschĂŒtzen in das Sportzentrum fahren. BĂŒrgermeister Manuel Just wird dort den Eröffnungspfeil schießen.

Anschließend fĂ€hrt man mit dem Corso an den Schulhof der Karl-Drais-Schule.

Buntes Programm auf dem Martin-Stöhr-Platz

Von 11 bis 16 Uhr gibt es einen nostalgischen Markt des BdS Leutershausen auf dem Martin-Stöhr-Platz.

Ab 12 Uhr steht auf dem Programm der Mittagstisch, die Bewirtung wird vom SVK (Sing- und Volkstanzkreis) ĂŒbernommen. Ebenfalls ab 12 Uhr gibt es hier auch Straßentheater und Straßenmusik des Heisemer Dorftheaters.

Ab 12:30 Uhr beginnt das bunte Programm auf der BĂŒhne am Martin-Stöhr-Platz. Die Moderation ĂŒbernehmen Frauke Heß und Angela Johe.

Das Programm startet um 12:50 Uhr mit dem TheaterstĂŒck „König Hupf“ der Karl-Drais-Schule und der Grundschule Brignais.

Um 13:35 Uhr tritt der gemischte Chor des MGV 1884 Leutershausen auf. Um 13:50 Uhr folgt der Rap „Le Printemps est arrive-€ und Ausschnitte aus dem Musical „König der Löwen“ von der Grundschule Großsachsen.

MusikstĂŒcke der Gruppe Harmonie Municipale de Brignais folgen um 14:20 Uhr.

Die Turnpferdeshow der Voltigiergruppe des Reit-, Fahr- und Pferdezuchtvereins Großsachsen steht um 14:35 Uhr auf dem Programm.

Der gemischte Chor des Gesangsverein SĂ€ngereinheit Leutershausen tritt um 15 Uhr und „Drums Alive“ der SG Leutershausen um 15:25 Uhr auf.

Die Gesangsdarbietung der Gruppe „Pierre et ses musiciens“ folgt um 15:35 Uhr.

Das Programm endet nach den TĂ€nzen des Sing- und Volkstanzkreises gegen 16 Uhr.

Zwischen den einzelnen Darbietungen werden die beiden Moderatorinnen auf das Programm außerhalb des Martin-Stöhr-Platzes hinweisen.

Programm im Sportzentrum

Zwischen 11:30 Uhr und 17 Uhr findet ein gemeinsames Bogenturnier der SchĂŒtzenvereine Brignais, Niederau, Schweighouse und Hirschberg im SchĂŒtzenhaus im Sportzentrum statt.

Ein Bouleturnier zwischen Brignais und Hirschberg gibt es zwischen 13 und 15 Uhr auf dem Bouleplatz der Tennisanlage des TVG Großsachsen.

Zu einer Wanderung mit den Odenwaldklubs von 13 Uhr bis 14:30 Uhr trifft man sich am Info-Stand am Martin-Stöhr-Platz.

Die Jugendfeuerwehr veranstaltet von 12 bis 15 Uhr ein Kinder- und Jugendprogramm im Feuerwehrhaus Leutershausen.

Zwischen 14 und 16 Uhr gibt es ein Tischtennisturnier mit Brignais und Hirschberg in der Sachsenhalle in Großsachsen.

Um 14 Uhr findet eine FĂŒhrung durch die katholische Kirche in Leutershausen statt, Treffpunkt ist der Info-Stand am Martin-Stöhr-Platz.

Als letzter Programmpunkt ist um 14:30 Uhr ein gemeinsames Singen mit dem MGV Großsachsen in der Alte Turnhalle Großsachsengeplant.

Die Wehren bieten einen Shuttle-Service zu den jeweiligen Veranstaltungsorten an. Der Shuttle-Service fĂ€hrt am Martin-Stöhr-Platz / Johann.-Sebastian.-Bach-Straße ab.

Ortsrundfahrt mit dem Planwagen

Ab 12.30 Uhr fĂ€hrt zu jeder halben und zu jeder vollen Stunde zudem ein Planwagen am Martin-Stöhr-Platz /Johann.-Sebastian-Bach-Straße zu einer Ortsrundfahrt ab.

Die Ortsrundfahrt fĂŒhrt an sehenswerten und historischen GebĂ€uden in Leutershausen und Großsachsen vorbei. Die Tour beginnt an der Karl-Drais-Schule in Leutershausen und fĂŒhrt dann zu der Evangelischen Kirche, zum Alte Rathaus, zur Katholischen Kirche St. Johannes Baptist, zum Schloss der Grafen von Wiser, zum neuen Rathaus, zur Sachsenhalle, zur Grundschule Großsachsen, zur katholischen Christkönigskirche, zur Alten Tabakfabrik, zur Evangelischen Kirche Großsachsen, zum Alten Dorfbrunnen, zur ehemaligen Volksschule Großsachsen, zum Alten Rathaus, zur Alten reformierten Schule und endet an der Alten Synagoge in Leutershausen. Bilder und Informationen finden die GĂ€ste in einer kleinen BroschĂŒre.

Festabend in der Heinrich-Beck-Halle

Der Höhepunkt des PartnerschaftsjubilÀums ist der Festabend in der Heinrich-Beck-Halle, zu dem 700 GÀste erwartet werden. Programmbeginn ist um 19 Uhr, Einlass ist um 18 Uhr. Parallel dazu wird ab 19:30 Uhr in der Aula der Karl-Drais-Schule eine Jugend-Disco veranstaltet,

Der OdenwĂ€lder Shanty Chor wird mit einem Programm, das eigens fĂŒr diesen Anlass geschrieben wird, auftreten. Ein weiteres Highlight sind die Hemsbacher „Penguin Tappers“.

Das Dreigang-MenĂŒ kommt vom Gasthaus „Zum Löwen“.

Der BdS Leutershausen ĂŒbernimmt den Service und stellt auch die Dekoration von „Hirschberg tanzt“ zur VerfĂŒgung stellen.

Gegen Mitternacht soll der Festabend ausklingen.

Abschluss auf dem Tabakhof

Am Sonntag, den 29. Mai 2011, wird um 9.30 Uhr ein Gottesdienst auf dem Tabakhof stattfinden, anschließend gibt es „Jazz uff de Gass“ mit Mittagstisch, der vom BdS Großsachsen organisiert wird. Dann werden die GĂ€ste verabschiedet.

Einen schönen Tag wĂŒnscht

Das hirschbergblog

PartnerschaftsjubilĂ€um: „Wir rechnen mit 600 GĂ€sten.“


Hirschberg, 17. MĂ€rz 2011. (red) „Wir nehmen Fahrt auf“, verkĂŒndete BĂŒrgermeister Manuel Just beim PressegesprĂ€ch zum PartnerschaftsjubilĂ€um, das vom 27. bis 29. Mai 2011 in Hirschberg stattfinden wird.

Von Sabine Prothmann

25 Jahre Partnerschaft mit den französischen Gemeinden Brignais und Schweighouse und 20 Jahre mit Niederau der Partnergemeinde in Sachsen sind Grund genug fĂŒr ein feierliches Programm.

PrÀsentation des PartnerschaftsjubilÀums.

Bei der Organisation baut die Gemeinde Hirschberg auf die UnterstĂŒtzung des Partnerschaftsvereins und der Hilfe von vielen weiteren Hirschberger Vereinen sowie auf die professionelle und konstruktive Zusammenarbeit mit DemiPromotion, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister.

Im Mittelpunkt steht der Festabend

Die Plakate und der Flyer zu der Veranstaltung haben ein einheitliches und ansprechendes Erscheinungsbild. Daran erkenne man die professionelle Arbeit, so Just. Auf der RĂŒckseite des Flyers wurde das komplette Programm der dreitĂ€gigen Veranstaltung abgedruckt.

Im Mittelpunkt stehe der herausragende Festabend in der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen.

Am Freitag, den 27. Mai 2011, wird nachmittags die Ankunft der GĂ€ste auf dem Marktplatz in Großsachsen erwartet. Nach einer kurzen BegrĂŒĂŸung soll der Abend dann die Möglichkeit fĂŒr ein Zusammensein und GesprĂ€che in den Gastfamilien geben.

BegrĂŒĂŸung und Programm.

Die offizielle BegrĂŒĂŸung finde am nĂ€chsten Tag, den 28. Mai 2011, auf dem Brignais-Platz in Leutershausen statt. Ab 12:00 Uhr steht auf dem Programm der Mittagstisch, die Bewirtung wird vom SVK (Sing- und Volkstanzkreis) ĂŒbernommen.

Ab 12.30 Uhr gibt es ein buntes Programm im Schulhof der Karl-Drais-Schule. Sport, Spiel und Begegnungen findet auf den Sport- und Freizeitanlagen in beiden Ortsteilen statt, der Pendelverkehr wird durch die Freiwillige Feuerwehr organisiert.

Geplant ist ein Boulespiel, aber auch ein Freundschafts-Fußballspiel oder ein Tennisturnier könnte man sich vorstellen, erklĂ€rte Just. Die SportschĂŒtzen haben schon zugesagt, dass sie sich einbringen werden.

Ab 14:00 Uhr sind Ortsrundfahrten mit Planwagen geplant und um 19 Uhr beginnt der Festabend in der Heinrich-Beck-Halle.

„Wir rechnen mit 600 GĂ€sten“, sagt der BĂŒrgermeister.

Karten kosten 30 Euro.

Mindestens 250 GĂ€sten werden aus den Partnergemeinden anreisen, allein 200 kommen aus Brignais, so Peter Johe vom Partnerschaftsverein. FĂŒr den Besuch aus den Partnergemeinden wird die Teilnahme am Festabend kostenlos sein, die Hirschberger zahlen 30 Euro fĂŒr die Karten.

DafĂŒr wird aber auch Einiges geboten. Der OdenwĂ€lder Shanty Chor wird mit einem Programm, das eigens fĂŒr diesen Anlass geschrieben wird, auftreten. Ein weiteres Highlight sind die Hemsbacher „Penguin Tappers“.

Das Dreigang-MenĂŒ kommt vom Gasthaus „Zum Löwen“, berichtet Arno Kiegele von DemiPromotion.

Die Karten gibt es ab kommenden Montag, den 21. MĂ€rz 2011, im Vorverkauf im Rathaus bei Stefanie Bickel und Nadine JĂ€ck. Man habe sich entschlossen, den Vorverkauf im Rathaus zu lassen, da mit dem Kartenkauf auch die Sitzplatzvergabe erfolge. HĂ€tten man noch weitere Vorverkaufsstellen eingerichtet, hĂ€tte man dazu eine Reservierungs-Software gebraucht, erklĂ€rt der BĂŒrgermeister.

Bei dem Partnerschaftsabend im vergangenen November war der Kartenpreis fĂŒr Kinder diskutiert worden, aber dafĂŒr habe man jetzt eine gute Lösung gefunden, berichtet Johe. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt und das kindergerechte Essen, das ihnen serviert wird, finanziere der Partnerschaftsverein.

Der BdS Leutershausen werde den Service ĂŒbernehmen und auch die Dekoration von „Hirschberg tanzt“ zur VerfĂŒgung stellen, freut sich der BĂŒrgermeister.

Gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus den Partnergemeinden werde er begrĂŒĂŸen, danach werde er aber als guter Gastgeber bei seinen GĂ€sten sein. Die beiden Programmpunkte wĂŒrden voraussichtlich von Arno Kiegele (DemiPromotion) angekĂŒndigt werden.

Gegen Mitternacht soll der Festabend ausklingen. „Man soll unterhalten werden, aber man soll sich auch unterhalten“, so Just.

Disko und Gottesdienst.

Parallel zum Festabend findet ab 19.30 Uhr eine Jugend-Disco in der Aula der Karl-Drais-Schule statt und der Partnerschaftsverein wird fĂŒr Butterbrezel sorgen. Bei Bedarf „werden wir auch als Guides wĂ€hrend des JubilĂ€ums zu VerfĂŒgung stehen“, sagte Peter Johe.

Am Sonntag, den 29. Mai 2011, wird um 09.30 Uhr ein Gottesdienst auf dem Platz bei der ehemaligen Tabakfabrik stattfinden, anschließend gibt es „Jazz uff de Gass“ mit Mittagstisch, der vom BdS Großsachsen organisiert wird. Dann werden die GĂ€ste verabschiedet.

Dank der professionellen UnterstĂŒtzung werde langsam in der Gemeinde Fahrt aufgenommen. 40.000 Euro wurde fĂŒr die Partnerschaft im Etat 2011 freigestellt, damit werde man alles finanzieren, so Just. Aber natĂŒrlich sei man auch auf die UnterstĂŒtzung der Vereine angewiesen.

Es wĂ€re schön, wenn sich noch Hirschberger Familien bereit erklĂ€ren wĂŒrden, GĂ€ste aufzunehmen. „Es ist unrealistisch, dass wir 50 Prozent erreichen“, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister. Deshalb habe die Gemeinde auch die Hotels und Pensionen in Hirschberg und Umgebung angeschrieben und darauf hingewiesen, „da kann was kommen“.

Es wĂ€re schön, wenn sich noch Familien, die bereit sind, GĂ€ste aus den Partnergemeinden aufzunehmen, im Rathaus melden wĂŒrden, so Just. Das gelte auch fĂŒr die privat organisierten Kontakte, denn das wĂŒrde die Organisation erleichtern.

„Wir wollen alles im Ort lassen“, ist die Devise des BĂŒrgermeisters. Deshalb ist die Hilfe der Vereine und der Familien gefragt und deshalb habe man auch die Hirschberger Agentur DemiPromotion als professionelle UnterstĂŒtzung genommen.

Serie: FrĂŒhlingsgefĂŒhle

Guten Tag!

Hirschberg, 01. April 2010. Auch Beziehungen folgen dem „Jahreswechsel“, meint unsere Autorin Antonia Scheib-Berten. Das FrĂŒhjahr hat begonnen – auch in Ihrer Beziehung?

Von Antonia Scheib-Berten

Nun ist er also da – der FrĂŒhling. Und mit ihm die FrĂŒhlingsgefĂŒhle.

Frau zeigt wieder Bein und Mann riskiert ein Auge. Alle wirken vitaler und lebendiger. Wirklich alle?

Wie sieht es aus mit „altgedienten Paaren“, die schon so manchen gemeinsamen Winter ĂŒberstanden haben?

Die Gefahr, vom partnerschaftlichen Winterschlaf in die emotionslose FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit zu taumeln, ist groß.

Zwar ist es nicht so, dass keine Energien freigesetzt werden: Das Auto wird poliert, die Fenster werden geputzt, die letzte Winterdeko verschwindet im Keller und wird durch frĂŒhlingsbunte Primeln sowie Töpfen mit Osterglocken und Krokussen ersetzt – da bleibt kein Staubkörnchen trocken.

Eine Ă€hnliche Aktion empfiehlt sich auch fĂŒr die so langsam aus dem Winterschlaf erwachenden Beziehungen.

Wirbeln sie ein wenig Staub auf! Vertreiben sie den Wintermuff nicht nur aus ihrer Wohnung – sondern auch aus ihrer Partnerschaft.

Stellen sie sich vor, sie wĂŒrden ihre Partnerin oder ihren Partner erst seit kurzer Zeit kennen:

SĂ€ĂŸen sie mit ungekĂ€mmten Haaren und hinter der Zeitung versteckt am FrĂŒhstĂŒckstisch?

WĂŒrden sie ein Knoblauch-Steak essen, wenn ihre Liebste zuhause im Bett auf sie wartet?

WĂ€re eine Gesichtsmaske in kalkweißer Farbe ein guter Auftakt fĂŒr einen gemeinsamen Abend mit ihrem Liebsten?

Beziehung, Partnerschaft und Erotik sind zarte Pflanzen, die gut gepflegt sein wollen.

Manchmal braucht es eine individuelle Begleitung beim „Beziehungs-FrĂŒhjahrsputz“.

logo_herzwerkstattZur Person:
„herzwerkstatt“ hat Antonia Scheib-Berten ihre Ehe-, Partner- und Sexualberatung genannt, die sie seit 1995 anbietet.

Als erfahrene Fachfrau in Sachen Beziehung und Liebe setzt sie neben Publikationen zum Thema den Schwerpunkt ihrer Arbeit in die Einzel- und Paarberatung von Menschen jeden Lebensalters. Auch Menschen im mittleren Lebensalter, Ältere oder Angehörige finden bei ihr fachliche UnterstĂŒtzung.

Die Beratung findet im geschĂŒtzten Rahmen der „herzwerkstatt“ in Weinheim statt. Termine nur nach Vereinbarung!

Weitere Informationen unter: www.herzwerkstatt.com