Mittwoch, 12. Juni 2019

Freiwillige Feuerwehr feierte ihr JubilÀum

125 Jahre Hilfe in Notlagen

Hirschberg, 16. Juli 2014. (red/ld) Wenn es brennt, dann kommt die Feuerwehr. Aber was, wenn es nicht brennt, und trotzdem Hilfe nötig ist? Dann helfen das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz. Gemeinsam mit dem Bauhof und dem Brandschutzmobil der BGV stellten sie sich bei Tag der Helfer den zahlreichen Besuchern vor. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

In der Hauptsache Hilfeleistungen

Kommandant Peter Braun (links) mit beförderten und geehrten Kameraden (v.l.n.r.): Michael Herber, Timo Kreis, Tim Lessle, Frank BlÀtzler, Jochen Lehming, Oliver Dietrich, Christian Richter, Jan-Philipp Stöppel, Marco Weber, Heiko Jost, Joachim Vosloh, Olaf Sebastian.

 

Hirschberg, 29. Januar 2013. (red/jkr) Man kommt sonntags vom Verwandtenbesuch zurĂŒck und was findet man vor? Der Keller ist nach einem Wasserrohrbruch voll gelaufen, die Katze hat sich aufs Dach geflĂŒchtet oder der nach einem Sturm entwurzelte Baum liegt quer ĂŒber der Einfahrt. Typische FĂ€lle, bei denen des Menschen bester Freund und Helfer weder der Hund noch die Polizei ist. Da hilft nur einer: Die Feuerwehr. Und die hat aktuell auf der Jahreshauptversammlung am Samstag die EinsĂ€tze aus dem vergangenen Jahr zusammengefasst.

Im vergangenen Jahr rĂŒckte die Feuerwehr Hirschberg zu 74 EinsĂ€tzen aus, darunter 12 klassische BrandeinsĂ€tze. Der Großteil der EinsĂ€tze fĂ€llt jedoch unter „technische Hilfeleistungen“. Das Einsatzspektrum ist dabei weit gefassst, wie der stellvertretende Kommandant Olaf Sebastian darstellte:

Das Einsatzspektrum reichte dabei von TĂŒröffnungen, ĂŒber die Absicherung von Ölspuren, brennenden Unrat, technischer Hilfe nach UnfĂ€llen mit Straßen- und Schienenfahrzeugen, der Rettung eines Kindes vom Dach eines Wohnhauses, bis hin zum abgestĂŒrzten Bauarbeiter, der schwer verletzt aus einem Lichtschacht gerettet werden musste.

Neben den spannenden und teils bewegenden EinsĂ€tzen der Feuerwehr ließ sich dieses Jahr ein ganz besonderer Meilenstein feiern: Der Umzug ins neue Hilfeleistungszentrum (HLZ). Seit Anfang 2011 schon rĂŒckten die zwei Wehren Leutershausen und Großsachsen nur noch gemeinsam aus. Am 15. September 2012 zogen die mittlerweile fusionierten Wehren aus ihren beiden FeuerwehrhĂ€usern in das gemeinsame Hilfeleistungszentrum. Das HLZ, in dem auch der Bauhof und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beherbergt sind, öffnete am 07. Oktober hier zum ersten Tag der offenen TĂŒr seine Tore und wird dies am 09. Juni 2013 erneut tun.

Ab jetzt „echte“ FeuerwehrmĂ€nner: Valerian Hildenbeutel, Max Rießland, Alex Schmitt.

ZusĂ€tzlich zu den Strapazen des Umzugs hatte die Feuerwehr 2012 ein volles Programm. 30 verschiedene Übungen beispielsweise, 19 davon fĂŒr die Einsatzabteilung. Spannend fĂŒr die Öffentlichkeit war dabei auch die GroĂŸĂŒbung bei Edeka in Heddesheim am 07. Mai, bei der die Feuerwehr Hirschberg zusammen mit EinsatzkrĂ€ften aus Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Ladenburg, Schriesheim, Schriesheim-Altenbach, Schriesheim-Ursenbach, Viernheim und den Ladenburger Werkfeuerwehren CBL sowie Metzeler gemeinsam ein „Feuer“ bekĂ€mpfte.

„Ereignisreich und spannend“

„Ein ereignisreiches und spannendes Jahr“, sagte der Kommandant Peter Braun bei seiner Rede. Und die Aussicht auf 2013 in nicht weniger spannend. Auch wenn noch viele Kisten auszupacken sind, steht der Plan fĂŒr das anstehende Jahr bereits. 23 Übungen sind geplant, ebenso eine Ausbildung zur patientengerechten Unfallrettung durch Weber Hydraulik. FĂŒr die Gemeinschaft der 219 Mitglieder (31 Jugendfeuerwehr, 105 Einsatzabteilung, 83 Altersmannschaft) wird am 01. Mai das alljĂ€hrliche Maifest stattfinden. Und nicht zu vergessen, dass fĂŒr 2014 geplant werden muss. Das Jahr wird das 125-jĂ€hrige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg markieren.

Zur Jahreshauptversammlung gab es folgende Beförderungen:

Aus Jugendfeuerwehr in Einsatzabteilung:
Valerian Hildenbeutel, Max Rießland, Alex Schmitt

Zum Oberfeuerwehrmann:
Moritz Aleithe, Frank Bletzer, Nils Bohr, Oliver Dietrich, Robin Göhrig, Michael Herbert, Timo Kreis, Tim Lessle, Daniel Richert, Christian Richter, Jan-Philipp Stöppel, Marco Weber

Zur Hauptfeuerwehrfrau:
Monika Schmitt

Zum Löschmeister:
Jochen Lehming, Tom Reuther

Zum Oberbrandmeister:
Heiko Jost, Olaf Sebastian

Einsatz-„Revue“ zur Jahreshauptversammlung im neuen Hilfeleistungszentrum.

 

Hilfeleistungszentrum eingeweiht

HLZ: Über 2.000 Besucher zum Tag der offenen TĂŒr

Hirschberg, 08. Oktober 2012. (red) Mit weit ĂŒber 2.000 GĂ€sten war es besucherreichste Tag der offenen TĂŒr, denn die Feuerwehr Hirschberg wohl bislang erlebt hat. Kein Wunder, dass so viele GĂ€ste kamen, schließlich wurde das Hilfeleistungszentrum eingeweit. Das mit 7,6 Millionen Euro teuerste Projekt der Gemeinde beherbergt die fusionierten Wehren aus Großsachsen und Leutershausen, die fusioniert wurden und nun ein gemeinsames Feuerwehrhaus bezogen haben. Außerdem befinden sich das Deutsche Rote Kreuz sowie der Bauhof auf dem GelĂ€nde. Neben BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern kamen viele Vertreter von anderen Wehren, um sich das neue HLZ zeigen zu lassen. Wir dokumentieren die Rede zur Einweihung von Herrn BĂŒrgermeister Manuel Just.

(Rede anlĂ€ĂŸlich der Einweihung des Hilfeleistungszentrums – es gilt das gesprochene Wort.)

400 geladene GĂ€ste kamen zur offiziellen Einweihung des HLZ am 06. Oktober – ĂŒber 2.000 am 07. Oktober zum Tag der offenen TĂŒr.

„Liebe GĂ€ste und EhrengĂ€ste, liebe Kameradinnen und Kameraden,

es wĂ€chst StĂŒck um StĂŒck zusammen was zusammen gehört – nicht aus politischem Druck heraus, sondern aus der Erkenntnis, dass es im 21. Jahrhundert gilt, KrĂ€fte zum Wohle unserer Einwohnerschaft zu bĂŒndeln.

Mit diesen Worten und der Tatsache, dass die Fertigstellung des Kommunalen Hilfeleistungszentrums ein Meilenstein in der Geschichte der Einheitsgemeinde Hirschbergs darstellt, darf ich Sie alle auf das Herzlichste begrĂŒĂŸen.

Und Sie dĂŒrfen mir glauben, jeder von Ihnen darf sich am heutigen Mittag als Ehrengast der Gemeinde Hirschberg fĂŒhlen, denn jeder Einzelne ist entweder mittelbar sei es beispielsweise als Ehepartner eines Kameraden oder sogar unmittelbar wie beispielsweise als Gemeinderat, Nutzer, Zuschussgeber oder BauausfĂŒhrender in Verbindung mit diesem fĂŒr unsere Gemeinde so zentralen GebĂ€ude zu bringen.

Gleichwohl ist es mir ein Anliegen – auch auf die Gefahr hin, dass wir in eine Art BegrĂŒĂŸungsmarathon eintreten – einige unserer EhrengĂ€ste besonders hervorzuheben!

Beginnen darf ich mit unseren beiden Bundestagsabgeordneten Lothar Binding und Dr. Karl A. Lamers. Schön, dass Sie sich bereits wenige Wochen nach der Storchekerwe wieder die Zeit nehmen hier bei uns in Hirschberg zu sein.

Ebenfalls willkommen sind uns unsere Mitglieder des baden-wĂŒrttembergischen Landtags, Herr Hans-Ulrich Sckerl und Herr Georg Wacker.

Alle Abgeordneten werden nicht zuletzt wegen der erteilten ZuschĂŒsse ebenso ein Grußwort an uns richten wie unser BĂŒrger, ehemaliger Feuerwehrmann und Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Herr Stefan Dallinger!

Auch Ihnen Herr Landrat ein herzliches „GrĂŒĂŸ Gott“!

Freuen kann ich mich ebenfalls – und das ganz besonders – ĂŒber das Kommen unseres EhrenbĂŒrgers Alfons Holzmann! Herr Holzmann, Sie wissen, immer wenn es Ihnen Ihr Gesundheitszustand erlaubt, sind Sie im Kreise Ihrer langjĂ€hrigen Wegbegleiter ein gern gesehener Gast!

BegrĂŒĂŸen kann ich auch unseren EhrenbĂŒrgermeister Werner Oeldorf sowie die beiden EhrengemeinderĂ€te Martin-Heinrich Bitzel und Martin Stöhrer, die die AnfĂ€nge des Fusionsprozesses alle noch als Entscheider mitbegleitet haben.

Nicht minder willkommen sind uns die Vertreterinnen und Vertreter der Geistlichkeit Frau Pfarrerin Simone Britsch, Frau Pfarrerin Dr. Tanja Schmidt und Herr Pfarrer Gerhard Schrimpf.
Wie wichtig Ihre Anwesenheit und die spÀtere Segnung der GebÀude sind, dokumentiert nicht zuletzt der Leitspruch der Feuerwehr:

Gott zur Ehr, dem nÀchsten zur Wehr!

Mit seiner nahezu vollzÀhligen Anwesenheit untermauert auch der Gemeinderat sowie die Belegschaft der Gemeinde Hirschberg nochmals die Wichtigkeit des Gesamtprojekts!
Unter Ihnen sind unter anderem unsere Bauhofmitarbeiter mit Herrn Ewald sowie die Forstrotte mit unserem Revierleiter Walter Pfefferle sowie alle Amtsleiter.

Auch Ihnen – jedem Einzelnen – ein herzliches Willkommen!

BegrĂŒĂŸen darf ich ferner die Kameradinnen und Kameraden der Wehren und des DRKÂŽs mit den Herren Berner, Michels und Braun an vorderster Front.
Schön, dass Sie da sind!

Und da dieses GebĂ€ude nicht nur die Wehren, die OrtsverbĂ€nde des DRKÂŽs sowie die Bauhofstandorte vereint, sondern zugleich den örtlichen Vereinen einen Veranstaltungsraum von 140 mÂČ zur VerfĂŒgung stellt, darf ich stellvertretend fĂŒr alle Vereinsvertreter Herrn Wolfgang Stadler in unserer Mitte willkommen heißen. Herr Stadler, Sie sind heute sozusagen das Sprachrohr fĂŒr rund 90 Hirschberger Vereine. Schön, dass Sie diese ehrenwerte Aufgabe ĂŒbernommen haben.

Immer dann wenn besondere Ereignisse anstehen stehen Freunde an unserer Seite. Zu Gast sind heute Freunde aus Niederau und Brignais.
Auch Ihnen, stellvertretend Dir, lieber Steffen Sang, ein ganz herzliches Willkommen.

Lust but not least begrĂŒĂŸe ich alle Planer, Handwerker und bauausfĂŒhrenden Firmen und freue mich bereits jetzt auf die Ansprache von Herrn Architekt Helmut Dasch.

Liebe GĂ€ste,
die Bedeutung dieses Hilfeleistungszentrums kann fĂŒr die Gemeinde Hirschberg nicht hoch genug bemessen werden.

Oder um es mit den Worten von Victor Hugo zu sagen:

Nichts auf der Welt ist so mÀchtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Wenn man versucht das Vorhaben in die zahlreichen Großprojekte der vergangenen Jahre einzuordnen rangiert es meines Erachtens insbesondere aus sozialen und familienpolitischen Gesichtspunkten zwar durchaus hinter dem ebenfalls erst kĂŒrzlich fertiggestellten Seniorenzentrum, doch ist es hinsichtlich der Fusionsbedeutung der beiden Wehren und des Roten Kreuzes und der damit einhergehenden Bedeutung fĂŒr die Einheitsgemeinde wohl konkurrenzlos.

BerĂŒcksichtigt man dann noch die Tatsache, dass eine moderne und zukunftsfĂ€hige innerörtliche Entwicklung in den beiden Ortsteilen ohne ein herausnehmen der Bauhöfe sowie der Feuerwehren nicht möglich gewesen wĂ€re, so erschließt sich die herausgehobene Bedeutung des Gesamtprojekts jedem neutralen Betrachter.

Mit den „in AnfĂŒhrungszeichen störenden Elementen“ des Bauhofs und der FeuerwehrhĂ€user in den bestehenden Ortsmitten wĂ€re weder ein Seniorenzentrum in Großsachsen, noch ein angedachtes Betreutes Wohnen in Leutershausen denkbar. Auch die fĂŒr die kommenden Monate zu diskutierende Zentralisation der Ärzteschaft im alten Feuerwehrhaus in Großsachsen wĂ€re infrastrukturell keine fĂŒr den Gemeinderat mögliche Option.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich glaube selbstbewusst sagen zu können, dass der Gemeinderat an dieser Stelle eigentlich nur beglĂŒckwĂŒnscht werden kann, da er genau dieses Entwicklungspotenzial bereits frĂŒh erkannt hat.

Vielleicht nicht in dieser Tragweite, aber sicherlich in der Erkenntnis, dass dieses Projekt nicht nur Synergieeffekte fĂŒr die betroffenen Einheiten generieren kann, sondern den Ortsteilen eine Entwicklungsmöglichkeit eröffnet, die Hirschberg auf Jahre konkurrenzfĂ€hig werden lĂ€sst.

In diesem Wissen fiel es dem einen oder anderen Gemeinderat nach langem und zĂ€hem Ringen sicherlich leichter die bisher grĂ¶ĂŸte Summe, die jemals in ein Bauprojekt investiert wurde, zur VerfĂŒgung zu stellen.

Im Übrigen lĂ€sst sich auch in diesem Umstand die Bedeutung des GebĂ€udes erkennen:

Niemals hat die Gemeinde mehr Geld ausgegeben!

Und an dieser Stelle darf ich Ihnen mit einem Augenzwinkern sagen: „Als ehemaligem KĂ€mmerer wĂ€re es mir durchaus nicht unrecht gewesen, wenn es am langen Ende nicht das teuerste Projekt der Gemeinde Hirschberg geworden wĂ€re
“

Liebe GĂ€ste,
sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,
erlauben Sie mir im Rahmen dieser Feierstunde bitte auch einen Blick in die Historie dieses rund 8-jÀhrigen Verfahrens:

Nachdem sich die Wehren bereits 2004 auf den Weg der Zusammenarbeit gemacht haben und 2005 fĂŒr sich zu dem Ergebnis gekommen sind, dass nur eine gemeinsame Hirschberger Wehr mit einem zentralen FeuerwehrgebĂ€ude langfristig die SchlagkrĂ€ftigkeit der durch die Pendlerstruktur der Gemeinde geprĂ€gten EinsatzkrĂ€fte sicherstellen kann, kam es bereits 2006 zu dem Grundsatzbeschluss zugunsten dieses GrundstĂŒcks auf welchem wir uns heute befinden.

Auch der BĂŒrgermeisterwahlkampf 2007 und die Zeit danach Ă€nderte nichts an diesem Beschluss, da schlicht und ergreifend keine stĂ€dtebauliche VertrĂ€glichkeit an anderer Stelle in Aussicht gestellt werden konnte oder etwaige AlternativflĂ€chen entweder aus verkehrstechnischen oder naturschutzrechtlichen Aspekten ausschieden.

In der Folge wurden ein Raumkonzept und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erarbeitet, die die letztendlich ausgewĂ€hlte konventionelle Bauweise einem alternativen Public-Privat-Partnership-Modell gegenĂŒber stellte.

Der mit 143 Bewerbern – teilweise ĂŒber die Grenzen der Bundesrepublik hinaus – stattgefundene Architektenwettbewerb endete am 23. Juli 2009 mit der Entscheidung zugunsten des inzwischen bundesweit renommierten ArchitekturbĂŒros Dasch, ZĂŒrrn, von Scholley.

Um das GrundstĂŒck jedoch tatsĂ€chlich bebauen zu können wurde der notwendig werdende Bebauungsplan mit dem Satzungsbeschluss vom 27. Oktober 2010 verabschiedet. GeĂ€ndert werden musste in diesem Zusammenhang im baurechtlichen Parallelverfahren auch der FlĂ€chennutzungsplan des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim.

Um keine Zeit zu verlieren wurde gleichzeitig stets die innere Struktur des GebĂ€udes weiter entwickelt. In diesem Zuge war im Gemeinderat 2010 eine ausgiebige Debatte ĂŒber die kurzzeitig bei fast 10 Mio. Euro angekommenen Baukosten gefĂŒhrt worden. Mit dem Verzicht auf eine nur schwer vermarktbare Hausmeisterwohnung sowie der Reduzierung zahlreicher RaumflĂ€chen konnten die berechneten Baukosten auf 7,7 Mio. Euro reduziert werden.

Nach der ersten Ausschreibungsrunde im EuropĂ€ischen Amtsblatt und der sich anschließenden ersten Auftragsvergabe durch den Gemeinderat erfolgte am 15. April 2011 der offizielle Spatenstich.

Im Laufe des 15 Monate andauernden Baufortschritts wurden 30 Gewerke vergeben. 14 Firmen der Metropolregion und 3 Firmen aus Hirschberg profitierten von dieser durch die Gemeinde geschaffenen Wertschöpfungskette.

Und an dieser partizipiert letztendlich auch die neugegrĂŒndete BĂŒrgerenergiegenossenschaft, die das Dach mit einer Photovoltaikanlage belegen konnte.
WĂ€hrend der Bau Tag um Tag, Woche um Woche und Monat um Monat voranschritt, wurden parallel die Fusionsprozesse des Roten Kreuzes und der Wehren vorangetrieben. Diese fanden ihr finales Ende am 01. Juli 2011 bzw. am 28. Januar dieses Jahres.

Ich muss gestehen, dass selbst ich von der positiv gerĂ€uschlosen und ĂŒberzeugenden Harmonie der organisatorischen Fusionsprozesse im Nachhinein beeindruckt war. Jeder Einzelne Kamerad hat damit unter Beweis gestellt, dass es ihm um nichts anderes als um die beste Lösung fĂŒr unsere innerörtliche Sicherheit geht:

Diese Haltung verdient unser aller Respekt!

Liebe GÀste und EhrengÀste,
Sie haben heute ein GebĂ€ude betreten, welches – bilanziell betrachtet – und wohlgemerkt ohne den GrundstĂŒckswert – einen Wert von ca. 7,65 Mio. Euro ausweist.
Damit können die vom Gemeinderat vorgegebenen GebĂ€udebaukosten zwar nicht wesentlich unterschritten werden, jedoch werden diese entgegen einer Vielzahl anderer öffentlicher Projekte auch nicht ĂŒberschritten.

Gleichwohl liegt der ideelle Wert m. E. sogar deutlich darĂŒber.

Denn das GebĂ€ude verfĂŒgt auf einer GrundstĂŒcksflĂ€che von 11.311 mÂČ ĂŒber sage und schreibe 15.900 mÂł Bruttorauminhalt.

Der Blick von der Bergsilhouette der Gemeinde in die Rheinebene wird trotz der GrĂ¶ĂŸe des Anwesens im Wesentlichen deshalb nicht gestört, da der architektonische Entwurf zwei gedrungene GebĂ€udeelemente mit horizontaler LinienfĂŒhrung gewĂ€hlt hat. Zudem wurden bewusst Materialien und Elemente mit naturnahen Farbtönen verwendet. Mit der DachbegrĂŒnung sei an dieser Stelle nur ein Merkmal exemplarisch herausgegriffen, welches zugleich auch den Ansatz des ökologischen Bauens darstellt.

Nach dem bereits am 15. September 2012 erfolgten Umzug der Wehren und des Deutschen Roten Kreuzes ist bis Ende des Monats auch mit dem Umzug des Bauhofs zu rechnen. Der rund 150 Personen fassende Veranstaltungsraum kann ab sofort von Vereinen und Organisationen genutzt und belegt werden.

Morgen öffnet sich das GebÀude erstmals der Einwohnerschaft und prÀsentiert mit seiner schlichten Eleganz zugleich seine Sinnhaftigkeit im stÀdtebaulichen und organisatorischen Gesamtkontext der Gemeinde.

Mein Dank als BĂŒrgermeister geht an das ArchitekturbĂŒro sowie alle bauausfĂŒhrenden Firmen. Nicht zuletzt die Sauberkeit der Baustelle wurde immer wieder gelobt und steht fĂŒr die ZuverlĂ€ssigkeit der beauftragten Firmen.

Mein Dank geht an die Zuschussgeber, den Baubegleitenden Ausschuss und den Gemeinderat, die stets in der Sache und zum Wohle der BĂŒrgerschaft gerungen und gestritten haben. Insgesamt 15 Sitzungen des Baubegleitenden Ausschusses bringen meines Erachtens deren Leistung zum Ausdruck!

Mein Dank geht auch an mein Bauamt sowie den Bauhof mit den Herren PflÀsterer, Martiné und Ewald an der Spitze!

Liebe GÀste, was hier neben dem AlltagsgeschÀft bewÀltigt wurde ist sensationell und stellt die SchlagkrÀftigkeit des Rathauses unter Beweis!

Und mein Dank geht vor allem an alle ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und der Feuerwehr.
Sie alle haben mit dem Einsatz von Zeit und Wissen einen Wert erbracht, den die Gemeinde Hirschberg in Geld nur schwer bezahlen könnte.

Exemplarisch sei an dieser Stelle Herr Thomas Reuther genannt, der uns anfangs als Baubetreuer begleitet hat, jedoch nach Abschluss des ersten Gewerks als Feuerwehrmann stets ehrenamtlich sein Wissen in den Dienst des Gesamtprojekts gestellt hat.

Als Schlussfazit können wir allesamt stolz auf ein GebÀude blicken, welches denjenigen ein Domizil bietet, die Tag und Nacht bereit stehen um Menschenleben zu retten, Unheil abzuwenden und SchÀden zu minimieren.
Sie gehen buchstĂ€blich fĂŒr unsere Einwohnerinnen und Einwohner durchs Feuer und sind dabei oftmals selbst grĂ¶ĂŸten Gefahren ausgesetzt:

Einer fĂŒr alle – alle fĂŒr einen!

Ich freue mich, dass dieses Motto in Hirschberg nicht nur unter den Kameradinnen und Kameraden Geltung findet, sondern auch im Gesamtgebilde unserer bĂŒrgerschaftlichen Gemeinde.

Meiner Mannschaft des Bauhofs und des Forstes sowie allen Kameradinnen und Kameraden ein herzliches GlĂŒck auf!

Vielen Dank fĂŒr Ihre Aufmerksamkeit!“

Viel Freude mit den Fotos:

Feuerwehr, DRK und Bauhof ziehen ins HLZ ein

Code 14:31

Blick vom Schlauchturm auf das Einzugsballett.

 

Hirschberg, 20. September 2012. (red) Seit dem 15. September 2012, 14:31 Uhr, laufen alle Alarme im neuen Hilfeleistungszentrum ein. Ab sofort ist das Hilfeleistungszentrum Hirschberg der Standort der fusionierten Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes. Die öffentliche Einweihung findet am 06. Oktober statt.

Von Hardy Prothmann

An den Mienen sind die GefĂŒhlslagen abzulesen. Der erste Gesamtkommdant der Feuerwehr Hirschberg, Peter Braun, guckt konzentriert, aber auch ein wenig angestrengt. Hinter ihm wie auch den Kameraden liegt ein langer Fusionsprozess, der nicht immer einfach war. BĂŒrgermeister Manuel Just strahlt zwar gute Laune aus, aber auch ihm sieht man eine gewisse Erleichterung an. Endlich ziehen die Wehren ein. Ein weiterer Meilenstein des millionenschweren Projekts, das zwar zu teuer geworden, letztlich aber politisch akzeptiert worden ist.

Choreografierter Einzug

Viele Familien der Feuerwehrleute sind gekommen. Die Kinder gucken fasziniert. Alles sehr spannend fĂŒr sie. Und Tomas Reuther strahlt, was die gute Laune hergibt. Er ist seit der Fusion mit Claus Kohl fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit zustĂ€ndig und der Termin heute wird von ihm genutzt werden.

Den Auftakt machen die beiden Wehren. In den alten HĂ€usern wird aufgesessen – in zivil. Dann geht es zum HLZ: Von links und rechts fahren sie gemeinsam an, mit Blaulicht und Martinshorn. Dann fahren sie im Reißverschlussverfahren in den Hof und fahren an die neuen StammplĂ€tze in der Fahrzeughalle. Die Choreografie klappt gut. Man darf fast vermuten, dass sie vorher mal geĂŒbt haben. Ein paar Minuten spĂ€ter als geplant fahren sie ein: Beim letzten Einsatz vom Großsachsener Feuerwehrhaus musste eben noch schnell eine „eingeklemmte Taube“ erfolgreich aus einem Netz gerettet werden.

Das Deutsche Rote Kreuz kann allein was die vielen Fahrzeuge angeht nicht mithalten. Sie sind schon vorher eingezogen – großes EinrĂ€umen ist jetzt im kleineren NachbargebĂ€ude seit dem frĂŒhen Morgen angesagt. Auch der Bauhof hat hier sein neues Zuhause.

Nachdem die Fahrzeuge in dien Hallen stehen, ergreift Kommandant Peter Braun kurz und knapp wie immer das Wort:

Ab heute hat die Feuerwehr Hirschberg einen gemeinsamen Standort. Das ist die letzte Etappe in unserem Fusionsprozess.

Offiziell ist das sicher richtig. Manche Gesichter der anwesenden Kameraden sind aber nachdenklich. Sicher ist die Fusion fĂŒr jeden auch ein individueller Prozess – die einen tun sich leicht, die anderen nicht. BĂŒrgermeister Manuel Just betont in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit und die Fusion der Ortsteilwehren auch als symbolisches Zusammenwachsen der Gemeinde:

Die Zusammenarbeit und Ihr Einbringen ist ein Beispiel fĂŒr ehrenamtliches Engagement par excellance.

Applaus, GlĂŒckwunsch, Torte

Es folgte ein herzlicher Applaus, weniger auf die Grußworte des BĂŒrgermeisters, dafĂŒr aber fĂŒr eine riesige Torte in Form des HLZ. Denn der Kommandant wurde am Samstag 46 Jahre alt.

Das neue „Zuhause“ bietet acht StellplĂ€tze fĂŒr zehn Fahrzeuge, Einsatzleitwagen, Löschfahrzeuge, Manschaftstransport- und GerĂ€telogistikwagen in unterschiedlichen Ausstattungen. Im rĂŒckwĂ€rtigen Teil der Halle wird es spĂ€ter noch Regallager geben, in denen wichtige Einsatzausstattungen in Boxen gelagert werden. Die können in Zukunft dann flux auf den GerĂ€tewagen Logistik verladen werden – je nach Einsatzbedingungen, erklĂ€rt Thomas Reuther. In naher Zukunft wird es einen neuen GW Logistik geben – darauf freut man sich schon, weil der die EinsatzfĂ€higkeit weiter verbessern wird. Auch ein Mannschaftstransportwagen muss mangels Betriebstauglichkeit ersetzt werden.

KĂŒnftig gibt es ein GPS-System auf den Fahrzeugen – diese können genau geortet werden und es werden auch Daten zur Ausstattung und Besetzung mitgeliefert. Scheinbar einfache technische Ausstattungen sind im Notfall ĂŒberlebensfördernd. Die Lkws sind in der Halle an Druckluft und Abgassauganlage sowie Strom angeschlossen: „HĂ€tten wir die Druckluftversorgung nicht, hĂ€tten wir eine Verzögerung von rund einer Minute, bis die Bremsen betriebsbereit sind.“ Ein Minute ist im Einsatz sehr viel wichtige Zeit.

Überlegte Ausstattung

Im Erdgeschoss befinden sich die MannschaftsrĂ€ume, „in Schwarz- und Weißbereich getrennt“, sagt Reuther. Nach dem Einsatz kann man verschmutzte Stiefel schon in der Halle reinigen, legt die Einsatzkleidung ab, passiert die Duschen und sanitĂ€ren Anlagen und zieht sich im Umkleideraum wieder frische Kleidung an. Die mit 32 Mitgliedern gut vertretene Jugend ist hier integriert: „Wir wollen, dass der Nachwuchs dabei ist. Kommendes Jahr treten in den aktiven Dienst ĂŒber.“ NatĂŒrlich sind die acht vollaktiven Damen von den 88 MĂ€nnern in eigenen RĂ€umlichkeiten getrennt.

Hier ist aber auch der Stabs- und Kommandoraum, wo bis zu zwölf Stabsmitglieder Einsatzlagen planen können. Ein Luxus, den in der Umgebung nur noch die Feuerwehr Weinheim hat. Im GebĂ€ude ist bis auf die Fahrzeughalle eine Fußbodenheizung eingebaut – die wĂ€rmt intelligent, genauso „schlau“ sind die Bewegungsmelder, die das Licht ausschalten, falls jemand das vergessen haben sollte. Eine energieeffiziente Nutzung war bei der Planung ein wichtiges Kriterium.

Im ersten Geschoss haben die Kommandanten, Kassenwart und SchriftfĂŒhrer ihr BĂŒro, hier befindet sich ein Jugendraum, ein Lagerraum und vor allem der Schulungsraum: Hier sollen Weiterbildungen, aber auch Veranstaltungen der Gemeinde stattfinden. Angeschlossen ist eine KĂŒche. Und der Blick ĂŒber die großflĂ€chig verglaste Außenwand auf die Bergstraße ist gigantisch.

Traumblick

Da die ursprĂŒnglich geplante Hausmeisterwohnung weggefallen ist, schließt sich an den Sozialraum mit (noch einzubauender) eigener KĂŒche eine mit ĂŒber 60 Quadratmetern riesige Terrasse an, die ebenfalls einen tollen Blick auf Teile von Leutershausen und die Bergstraße erlaubt. „Ein Traum“, um den alle Wehren im Kreis die Hirschberger beneiden werden.

Der markante Übungsturm hat viele Funktionen. Erstens zeigt er mit 18,60 Metern weithin sichtbar die Lage des HLZ an, zweitens ist er Teil der Schlauchtrocknungsanlage und drittens ist er Übungsturm fĂŒrs Anleitern, ob mit Standleiter oder einer Drehleiter. Auch die AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger können hier BelastungsĂŒbungen machen. Hinter dem Turm befindet sich die Anlage, mit der in rund eineinhalb Tagen rund 90 SchlĂ€uche zwischen zehn und dreißig Metern LĂ€nge gewaschen, getrocknet und geprĂŒft werden können. Außerdem gibt es hier eine Werkstatt.

Die Feuerwehr ist fusioniert und angekommen – vollstĂ€ndig eingezogen ist sie noch nicht. Noch fehlen StĂŒhle und Tische, eine KĂŒche, einiges muss noch eingerĂ€umt werden und sicher schadet auch die ein oder andere Pflanze nicht der AtmosphĂ€re. Bis zum 06. Oktober ist es noch ein wenig hin und bis dahin wird man schon weiter mit dem Einzug sein. Und sicher viele strahlende Gesichter sehen – denn das HLZ ist zwar teuer, aber schick, funktional und der Ausblick… einmalig.

Anmerkung: Der Artikel konnte wegen technischer Probleme nicht frĂŒher erscheinen – wir bitten um VerstĂ€ndnis. Viele Freude mit den Fotos.

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Gemeinderatssitzung am 31. Januar 2012

Kinderkrippe im Ortsteil Leutershausen beschlossen

Das GrundstĂŒck an der Rheinstraße. Hier waren bisher nur die Pfadfinder, jetzt soll auch die neue Kinderkrippe hier gebaut werden. Foto: hirschbergblog.

 

Hirschberg, 01.Februar 2012. (red/sap) Der Hirschberger Gemeinderat hat beschlossen, dass auf einem GrundstĂŒck an der Rheinstraße eine neue Kleinkinderkrippe errichtet werden soll. Die Gemeinde selbst wird nicht als Bauherr auftreten. Die Wahl der Feuerwehrkommandenten wurde vom Gemeinderat bestĂ€tigt. Auch weiterhin wird ein Ruftaxi innerhalb Hirschbergs und zu der Nachbargemeinde Heddesheim verkehren.

Von Sabine Prothmann

Bei der ersten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg am 28. Januar 2012 wurde neben vielen anderen Ämtern auch die Besetzung des Kommandos fĂŒr die Dauer von fĂŒnf Jahren beschlossen. GewĂ€hlt wurde Peter Braun zum 1. Kommandanten, Olaf Sebastian zum 2. Kommandanten und Heiko Jost zum 3. Kommandanten.

Vor einer Bestellung des „Kommandos“ durch den BĂŒrgermeister war noch die Zustimmung des Gemeinderats erforderlich.

Nachdem alle Fraktionen nur positive Worte zu der Wahl der Kommandanten fanden, wurden diese einstimmig vom Gemeinderat bestÀtigt.

BĂŒrgermeister Manuel Just wĂŒnschte eine „eine glĂŒckliche Hand“ und ĂŒberreichte den Kommandanten den Bestellungsbeschluss.

Neue Kinderkrippe in Leutershausen

Um den ab dem 01. August 2013 gesetzlich gĂŒltigen Anspruch auf einen Betreuungsplatz fĂŒr Kinder zwischen ein und drei Jahren erfĂŒllen zu können, ist es erforderlich, die Anzahl der KrippenplĂ€tze in Hirschberg weiter zu erhöhen. Die Bedarfsermittlung zum 31. Dezember 2011 hat ergeben, dass in Hirschberg immer noch etwa 30 zusĂ€tzliche PlĂ€tze benötigt werden.

Aktuell bezuschusst die Kommune die Krippe mit 68 Prozent der Betriebskosten, 32 Prozent der Kosten tragen die Eltern.

Ab dem Jahr 2014 werden 68 Prozent der Betriebskosten in der Krippe durch Landesmittel finanziert, die restlichen 32 Prozent sollen dann zwischen Kommune und Eltern aufgeteilt werden. Die Zuschussrichtlinien sind noch unklar.

Das Angebot wird fĂŒr Eltern gĂŒnstiger, demnach werden mehr das Angebot annehmen,

sagte BĂŒrgermeister Just.

Da im Ortsteil Großsachsen bereits eine Kinderkrippe realisiert wurde, liege der Fokus jetzt auf dem Ortsteil Leutershausen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort

Die Aufgabe des Gemeinderats war nun, einen geeigneten Standort zu wÀhlen.

FĂŒr eine 3-gruppige Einrichtung mit je zehn PlĂ€tzen wĂ€ren fĂŒr das GebĂ€ude 380 bis 440 Quadratmeter und fĂŒr das AußengelĂ€nde 240 bis 300 Quadratmeter (Gesamt 620 bis 740 qm) notwendig. Bei einem zweistöckigen GebĂ€ude wĂŒrde sich die benötigte GrundflĂ€che entsprechend reduzieren. FĂŒr die Realisierung von zunĂ€chst 20 PlĂ€tzen in ebenerdiger Bauweise wĂ€re eine GrundstĂŒcksflĂ€che von 450 bis 500 Quadratmeter notwendig.

Zur Auswahl standen mehrere GemeindegrundstĂŒcke: Weinheimer Straße, Großsachsener Straße (heutiger Bauhof) und Rheinstraße.

Das GrundstĂŒck an der Weinheimer Straße ist fĂŒr die Realisierung von 30 PlĂ€tzen zu klein und liegt an einer Stichstraße, was ungĂŒnstig fĂŒr die Bring- und Abholsituation ist. Das vom Bauhof zur Zeit genutzte GrundstĂŒck gegenĂŒber des Rathauses ist wiederum zu groß und mĂŒsste geteilt werden, eine einheitliche Nutzung wĂ€re sinnvoller.

Zudem mĂŒssen die ParkplĂ€tze davor erhalten bleiben und der Umzug des Bauhofes ins Hilfeleistungszentrum wird voraussichtlich erst Mitte des Jahres stattfinden. Danach mĂŒssten die bestehenden GebĂ€ude erst abgerissen werden und es wird voraussichtlich ein Bodengutachten erforderlich sein. Damit könnte ein Neubau fĂŒr die Kinderkrippe erst mit einer zeitlichen Verzögerung realsiert werden.

Deshalb prĂ€ferierte die Verwaltung das GrundstĂŒck an der Rheinstraße, das im Augenblick teilweise von den Pfadfindern genutzt wird. Das GrundstĂŒck ist groß genug, so dass auch weiterhin die Übungsstunden der Pfadfinder dort stattfinden können. Auch gĂ€be es dort keine Probleme mit dem Hol- und Bringdienst und zudem sei das GrundstĂŒck im Bebauungsplan schon fĂŒr eine Schule oder einen Kindergarten vorgesehen gewesen.

In einem Bewerbungsverfahren (Bau und Betrieb) sollen nun die Bewerber je zwei Varianten mit 30 und mit 20 plus 10 PlĂ€tzen vorstellen. Dazu soll auch wieder ein Kinderbetreuungsausschuss gegrĂŒndet werden.

In der Sitzung des Verwaltungsausschuss wurde ebenfalls darĂŒber diskutiert, inwiefern die Gemeinde selbst als Bauherr der Kleinkindkrippe auftreten könnte, um die Bewerbervielfalt zu erhöhen.

Die Gemeinde wird nicht Bauherr

Der Beschlussvorschlag sah nun vor, dass die Gemeinde die Kinderkrippe nicht in Eigenregie als Bauherr und auf eigene Rechnung errichten werde.

Bei der Wahl des GrundstĂŒckes einigte man sich schnell auf die Rheinstraße, mit einer Gegenstimme wurde der Bau der Kinderkrippe dort beschlossen. Dagegen stimmte Matthias Dallinger (CDU), der, wie er erklĂ€rte, zwar fĂŒr den Bau der Kinderkrippe, aber gegen die Standortwahl sei. Warum, fĂŒhrte er nicht aus.

Hartmut Kowalinski gab zu Bedenken, er hoffe nicht, dass sich Rentner an dem Bau einer Kinderkrippe in der Nachbarschaft stören könnten.

Einstimmig wurde der Punkt des Bewerbungsverfahren entschieden. Auch, wenn Dr. Horst Metzler (SPD) anmerkte, dass das Verfahren bei dem Bau der Kinderkrippe in Großsachsen nicht so erfolgreich gewesen sei, wie es jetzt dargestellt werde. Denn letztendlich sei nur ein Bewerber ĂŒbrig geblieben.

Heftig diskutiert wurde der dritte Punkt des Beschlussvorschlags, der vorsieht, die Gemeinde als Bauherr auszuzschließen.

Wir sollten es nicht kategorisch ablehnen, der eigene BautrÀger zu sein,

sagte Monika Maul-Vogt (GLH). Sie schlug vor erst einmal das Bewerbungsverfahren abzuwarten und dann eine Entscheidung zu treffen.

Diese Meinung teilten die anderen Fraktionen im Gemeinderat nicht.

Wir sollten den Bau nicht in Eigenregie durchfĂŒhren, dies ist ein Projekt, das wir gut weitergeben können,

meinte Ferdinand Graf von Wiser (CDU).

Wir haben so viele Aufgaben, wie zum Beispiel die Renovierung der KindergÀrten,

pflichtete ihm Werner Volk (FW) bei.

Horst Metzler wollte wissen, ob es zwingend notwendig sei, dass der Betreiber und der Investor in einer Hand verbunden seien. Das verneinte der BĂŒrgermeister:

Der Betreiber kann gerne einen Investor im GepÀck haben.

Zudem kĂ€me fĂŒr Herrn Metzler nur eine Erbpachtlösung in Frage:

Denn die Gemeinde zahlt viel und hat dann letztendlich kein Eigentum.

Man mĂŒsse von 600.000 Euro Baukosten ausgehen, pro Kind gĂ€be es 12.000 Euro Landeszuschuss, aber damit blieben immer noch 240.000 Euro „an der Gemeinde hĂ€ngen“, errechnete Just:

DafĂŒr hat der Gemeindehaushalt kein Spielraum.

Schließlich beschloss der Gemeinderat bei vier Gegenstimmen (GLH), dass die Gemeinde das GebĂ€ude nicht in Eigenregie als Bauherr und auf eigene Rechnung errichten wird.

Zum 1. August 2013 soll die Kinderkrippe den Betrieb aufnehmen.

Das Ruftaxi fÀhrt mit Weinheimer Unternehmer weiter

Der Ruftaxiverkehr Hirschberg – Heddesheim wurde vom ausfĂŒhrenden Unternehmen Taxi Foum aus Schriesheim zum 01. MĂ€rz 2012 gekĂŒndigt.

Die Verwaltung hatte fĂŒnf Taxiunternehmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Das gĂŒnstigste Angebot wurde von der Firma Taxi Wolff aus Weinheim abgegeben.

Diese berechnet fĂŒr Fahrten innerhalb Hirschbergs 11 Euro (bisher 7 Euro), zwischen Heddesheim und Hirschberg 14,50 Euro (bisher 9 Euro). Dies entspricht einer Preissteigerung von rund 57 Prozent innerhalb Hirschbergs und 61 Prozent zwischen Hirschberg und Heddesheim, dafĂŒr wird hier auf einen Sockelbetrag verzichtet, erklĂ€rte Just.

Unter BerĂŒcksichtigung des durchschnittlichen Aufkommens des letzten halben Jahres und der Erstattung des VRN, bedeutet dies fĂŒr Hirschberg eine Erhöhung von rund 4.200 Euro bzw. 57,4 Prozent gegenĂŒber dem bisherigen Anbieter.

Der Verwaltungsausschuss sprach sich grundsĂ€tzlich fĂŒr eine FortfĂŒhrung des Ruftaxiverkehrs sowie die Vergabe an den Taxibetrieb Wolff, Weinheim, aus.

Und auch der Gemeinderat stimmte der WeiterfĂŒhrung des Ruftaxiverkehrs einstimmig zu.

Der Fahrpreis innerhalb Hirschbergs soll nun auf 1,50 Euro je Fahrt und Person (vorher 1 Euro) erhöht werden. Just erlĂ€uterte, dass dies keine deutliche Verbesserung der Einnahmesituation mit sich bringe, da aufgrund von Monatskarten oder Behinderungen die meisten FahrgĂ€ste von der Zahlung befreit seien. Dennoch war man sich einig, dass die „moderate“ Erhöhung, bei der man noch unter dem Tarif der VRN bliebe, durchaus zumutbar sei.

Die Fahrt zwischen den Gemeinden soll bei dem Preis von 2 Euro bleiben.

Die Gemeinde Hirschberg beauftragt die Firma Taxi Wolff aus Weinheim zum 01. MĂ€rz 2012 den Ruftaxiverkehr durchzufĂŒhren.

In rund 2,5 Stunden waren die Wahlen fĂŒr alle Ämter abgeschlossen

Peter Braun ist erster Kommandant der Feuerwehr Hirschberg

(von links) Olaf Sebastian, Peter Braun und Heiko Jost - die neuen Kommandanten der Feuerwehr Hirschberg.

 

Hirschberg, 28. Januar 2012. (red) Ein historischer Tag fĂŒr Hirschberg: Peter Braun ist mit 83 von 86 Stimmen zum ersten Kommandanten der fusionierten Feuerwehr gewĂ€hlt worden. Braun war der einzige Kandidat und durch das ĂŒberragende Ergebnis wurde ihm klar das Vertrauen der neuen gemeinsamen Wehr ausgesprochen. Damit endet die Ära der Freiwilligen Feuerwehren Großsachsen und Leutershausen. Die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg ist jetzt eine Einheit.

Zum ersten Stellvertreter wurde Olaf Sebastian, zum zweiten Stellvertreter Heiko Jost gewÀhlt.

Die Wahl verlief trotz 2,5 Stunden LĂ€nge ingesamt zĂŒgig. Immerhin standen alle Ämter neu zur Wahl. Von den 124 aktiven Mitglieder der frĂŒheren Wehren Großsachsen und Leutershausen waren 86 zur ersten Hauptversammlung der gemeinsamen Feuerwehr Hirschberg gekommen.

BĂŒrgermeister Manuel Just leitet die Wahl, der Hauptamtsleiter Ralf GĂ€nshirt sowie die GemeinderĂ€te Karin Kund und Fritz Bletzer ĂŒbernahmen den Beisitz.

Nach den Kommandanten waren SchriftfĂŒhrer, Kassenverwalter, der Feuerwehrausschuss, die Leiter der Alters- und Reserveabteilung sowie die Jugendfeuerwehrwarte zu wĂ€hlen.

BĂŒrgermeister Manuel Just bezeichnete die 1. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hirschberg als „wahrlich großen Tag fĂŒr“:

37 Jahre nach der Verwaltungsfusion vereinigt sich nun die danach vielleicht wichtigste organisatorische Einheit der Gemeinde.

Der neue Kommandant Braun wandte sich in einer kurzen Rede an die nun gemeinsamen Kameraden, in der er fĂŒr das Vertrauen dankte und die SchlagkrĂ€ftigkeit einer gemeinsamen Wehr betonte.

Die neuen Kommandanten mĂŒssen noch in der Gemeinderatssitzung kommende Woche bestĂ€tigt werden. UnverstĂ€ndlicherweise fehlten einige GemeinderĂ€te bei der Veranstaltung.

Bis zum Herbst werden die beiden Wehren von ihren jetztigen Standorten in das neue Hilfeleistungszentrum umziehen. SpĂ€testens dann ist alles „unter Dach und Fach.“

Anmerkung der Redaktion:
Wir werden die Rede von BM Just und die Namensliste der neuen Amtsinhaber noch dokumentieren.

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Kommentar zur bevorstehenden Fusion der Wehren

Zwei Geschichten – eine Zukunft

Zeitplan der bevorstehenden Fusion.

 

Hirschberg, 19. Januar 2012. (red) Die Feuerwehr Großsachsen hat am 13. Januar 2012 ihre letzte Hauptversammlung abgehalten. Am 21. Januar folgt die Feuerwehr Leutershausen und am 28. Januar entsteht die gemeinsame Feuerwehr Hirschberg. Die alten Wehren bilden zusammen eine neue – zurĂŒck bleibt die Geschichte von zwei Wehren und die eine gemeinsame Zukunft.

Von Hardy Prothmann

Es gab unbestreitbar jede Menge Probleme mit der nun bevorstehenden Fusion der beiden Hirschberger Wehren – oh pardon, der Feuerwehr Großsachsen und der Feuerwehr Leutershausen.

In jeder Wehr, innerhalb der Wehren und zwischen Wehren und Gemeinderat. Und man darf davon ausgehen, dass mit der Fusion nicht alle Probleme ebenso gleich Geschichte sind, wie die offiziellen Namen „Großsachsen“ und „Leutershausen“.

Man kann sogar vermuten, dass sich innerhalb der neuen Feuerwehr Hirschberg Großsachsener und Leutershausener Trupps und ZĂŒge bilden. Das aber wĂ€re fatal.

Orts-Teil-IdentitÀt?

Nicht nur fĂŒr die Feuerwehr, sondern fĂŒr ganz Hirschberg. Die Gemeinde hat vor gut 40 Jahren eine Fusion erlebt und das Ergebnis ist durchwachsen.

Die bis heute noch sehr hĂ€ufig demonstrierte OrtsteilidentitĂ€t muss einige in der Gemeinde nicht mit Stolz erfĂŒllen, sondern alle die beschĂ€men, die darĂŒber eine Abgrenzung suchen. Und das sind nicht wenige.

Großsachsen und Leutershausen sind Hirschberg an der Bergstraße und nicht einfach je ein Teil. Wer das nicht versteht, handelt gegen die Interessen der Dorfgemeinschaft.

Lange Geschichte - die Feuerwehr Großsachsen.

 

Wer denkt, diese Analyse sei ĂŒberzogen, der möge sich bitte die Debatte ĂŒber eine dritte Sporthalle ins Bewusstsein rufen. Ein wesentlicher Punkt ist dabei der Standort: Großsachsen oder Leutershausen. Der naheliegendste Standort Hirschberg kommt bei diesen Gedankenspielen nicht vor.

Die Frauen und MĂ€nner der fusionierten Wehren können dem gesamten Ort ein Vorbild sein, indem keine Spielchen gespielt werden, keine Ausgrenzungen stattfinden, sondern ein gemeinsames Ziel verfolgt wird: Die erste Hirschberger Feuerwehr zu sein. Das ist eine historische Tatsache – ob man diese Fusion spĂ€ter als gelungen betrachten wird oder nicht, hĂ€ngt einzig und allein vom Verhalten aller Beteiligten ab.

Die Zeit ist reif fĂŒr eine gemeinsame IdentitĂ€t. Was mit einer Zwangsehe begann und irgendwann zur Vernunftehe wurde, hat nun langsam ein Recht darauf, eine aus Überzeugung gelebte Gemeinschaft zu werden.

Gemeinsame Wehr fĂŒr einen gemeinsamen Ort.

Die grĂ¶ĂŸere Großsachsener Wehr wechselt nach Leutershausen, der designierte Kommandant Peter Braun reprĂ€sentiert aber nicht die grĂ¶ĂŸere Wehr, sondern er hat die wichtige Aufgabe, eine gemeinsame Wehr zu bilden.

Das kann er nur mit dem Willen aller Beteiligten. Wird er sabotiert, hat er keine Chance. Wird er unterstĂŒtzt, haben alle alle Chancen.

Überall in Deutschland wird ĂŒber Migrationsprobleme debattiert – wie einfach muss doch im Vergleich ein Zusammenschluss von „ÜberzeugstĂ€tern“ sein, von Menschen, die sich Kameraden nennen, das sein wollen und sind.

Der designierte neue Kommandant der 1. Feuerwehr Hirschberg: Peter Braun.

Es war bedauerlich, dass auf der Hauptversammlung der Großsachsener Wehr nur vier Leutershausener zu sehen waren. Und ebenso nur vier GemeinderĂ€te, Frau Maul-Vogt und die Herren Dallinger, Johe und Steinle. Hier hĂ€tte man eine andere Beteiligung erwarten dĂŒrfen.

Mal schauen, ob man das einsieht und es bei der HV am kommenden Samstag in Leutershausen anders hÀlt.

Ganz klar gehen viele Gewohnheiten in den einzelnen Wehren verloren. Ganz klar muss man sich neu orientieren. Je schneller man zusammenfindet und sich seiner Vorbildfunktion gewiss ist, umso schneller dient man auch der gemeinsamen IdentitÀt der beiden Ortsteile.

Das neue Hilfeleistungszentrum hat einen entscheidenden Vorteil – es ist ein Erstbezug. Der Ort ist nicht von Geschichte vorbelastet und hat damit ideale Voraussetzungen, das Zentrum einer neuen, gemeinsamen Geschichte zu werden.

Feuerwehr drei Mal Thema im Gemeinderat

Neue Feuerwehrsatzung – Wahlen Anfang 2012

Hirschberg, 15. Dezember 2011. (red) Der Gemeinderat hat eine neue Satzung fĂŒr die „Freiwillige Feuerwehr Hirschberg“ beschlossen. Kommendes Jahr fusionieren die beiden Wehren aus Großsachsen und Leutershausen zu einer gemeinsamen Feuerwehr. Anfang 2012 werden die Kommandanten sowie andere FunktionstrĂ€ger neu gewĂ€hlt.

Bis die neue Freiwillige Feuerwehr Hirschberg im Herbst 2012 ihr neues Feuerwehrhaus beziehen kann, dauert es noch ein wenig. Aktuell wurde die neue 16-seitige Satzung gemĂ€ĂŸ Verwaltungsvorlage im Gemeinderat beschlossen.

Anfang 2012 werden die Kommandanten und der restliche Vorstand erstmals in einer gemeinsamen Hauptversammlung gewĂ€hlt. Als Kommandant stellt sich Peter Braun zur Wahl. Ob es einen weiteren Kandidaten gibt und wer fĂŒr den Stellvertreter kandidiert, ist noch nicht klar. Der Großsachsener Kommandant Heinrich Mayer wird sich nicht zur Wahl stellen, bleibt aber bis 65 Jahre Mitglied der Wehr.

Die Großsachsener Wehr hat rund 70 aktive Mitglieder, 60 in der der Altersmannschaft und 20 in der Jugend. In Leutershausen sind es 60 Aktive, 40 in der Altersmannschaft und knapp 20 in der Jugend.

Die Hauptversammlung soll voraussichtlich am 28. Januar um 17:00 Uhr in der Karl-Drais-Schule stattfinden. Nach außen wird die Fusion als „problemlos“ dargestellt, tatsĂ€chlich gibt es aber auch deutliche „Befindlichkeiten“.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung von gestern verschiedene „Gestaltungen“ des Kommunalen Hilfeleistungszentrums beschlossen. Die Fassade soll „erdigbraun“ gestrichen werden, Nassbereiche, Umkleide und SanitĂ€rbereiche werden in grau/weiß/anthrazit gehalten, ebenso die BĂŒros und VeranstaltungsrĂ€ume, in denen Linoleum verlegt werden wird.

FĂŒr 8.500 Euro werden Polo-Shirts und MĂŒtzen mit „entsprechendem Emblem“ beschafft. Die ĂŒberplanmĂ€ĂŸige Ausgabe wurde einstimmig vom Gemeinderat angenommen.

 

Kommandanten bestĂ€tigt – Pfadfinder-Wiese sorgt fĂŒr Ärger – Tierheim braucht Geld


Guten Tag!

Hirschberg, 27. Januar 2011. (update) Die Idee, den Pfadfindern ihre Wiese wegzunehmen, sorgt fĂŒr Ärger in der BĂŒrgerschaft – auch wenn BĂŒrgermeister Manuel Just darĂŒber noch keine „abschließende Meinung“ hat. Heinrich Mayer und Peter Braun sind als Kommandanten bestĂ€tigt. Im Tierheim Weinheim fehlt es an allem. Die erste Gemeinderatssitzung 2011 hatte keine „großen“ Themen, aber viel Diskussionsbedarf.

Von Sabine Prothmann

Die Fragezeit bei der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr nutzen BĂŒrger der Gemeinde Hirschberg, um ihren Unmut zu Ă€ußern ĂŒber den Antrag der CDU-Fraktion, ein TeilstĂŒck der Wiese, die bisher dn Hirschberger Pfadfindern zur VerfĂŒgung steht, zu verkaufen und zur Bebauung vorzusehen.

Sebastian Cornish, Vorstand der Leutershausener Pfadfinder, fragte, ob dem Gemeinderat bewusst sei, „welche negativen Konsequenzen fĂŒr die von uns geleistete Jugendarbeit durch eine Bebauung der Wiese“, entstĂŒnden. (Anmerkerung der Redaktion: Auf Wunsch von Herrn Cornish wurde der unterstrichende Satz eingefĂŒgt. Wir hatten geschrieben: „wollte wissen, wie lange ihnen noch der Zugang zur Wiese verweigert wĂŒrde.“) UnterstĂŒtzung bekam er dabei von einer BĂŒrgerin, die die Jugendarbeit und sinnvolle Freizeitgestaltung der Pfadfinder als einen wertvollen Beitrag zur GewaltprĂ€vention beschrieb.

BĂŒrgermeister Manuel Just erklĂ€rte, das GrundstĂŒck sei schon immer zur Bebauung vorgesehen gewesen und der Gemeinderat werde sich in den nĂ€chsten Wochen und Monaten beraten und abschließend eine Entscheidung treffen. „Ich fĂŒr mich persönlich habe mich noch nicht entschieden.“ Und weiter rĂ€umte der BĂŒrgermeister ein, dass man die vorgetragenen Bedenken berĂŒcksichtigen werde.

Heinrich Mayer und Peter Braun als Kommandanten bestÀtigt.

Der Wiederwahl des 1. Kommandanten, Heinrich Mayer, und des 2. Kommandanten, Peter Braun, der Großsachsener Feuerwehr stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.
BĂŒrgermeister Just wies daraufhin, dass aufgrund der Fusion der beiden Wehren im Jahr 2012, die Amtszeit von 5 Jahren durch den Fusionszeitpunkt begrenzt sei.

„Man muss auch den Betreibern ein gewisses Eigenleben lassen.“

Die Kinderkrippeneinrichtung in der Bahnhofstraße, die von dem Verein „Postillion“ betrieben wird, wird bereits seit dem 1. Januar 2009 mit dem nach dem Kindertagesbetreuungsgesetz gesetzlich vorgeschriebenen Zuschuss in Höhe von 68 Prozent bezuschusst.

„Es fehlte bislang nur ein schriftlicher Vertrag“, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Manuel Just. Deshalb wurde ĂŒber den Abschluss des Betriebskostenvertrags mit dem Postillion e.V. als TrĂ€ger der Kleinkrippe in Leutershausen abgestimmt. Letztendlich waren sich die Ratsmitglieder ĂŒber die Zustimmung einig, nur die Details wurden diskutiert.

Dr. Horst Metzler (SPD) forderte, dass der TrĂ€ger dem Gemeinderat die Ordnung zur Kenntnis geben sollte und brachte diesbezĂŒglich einen Antrag ein.

In der Ordnung ist zum Beispiel die Aufnahme der Kinder geregelt. Im Vertrag ohnehin festgeschrieben ist, dass Kinder ohne RĂŒcksicht auf ihr Bekenntnis oder ihre NationalitĂ€t aufzunehmen sind, und dass Hirschberger Kinder Vorrang haben. Die GemeinderĂ€tin Monika Maul Vogt (GLH) teilte die Bedenken.

„Hier muss es ein Entgegenkommen in beide Richtungen geben“, forderte BĂŒrgermeister Just. Der Hirschberger Gemeinderat gebe Dinge gerne nach Außen ab, wolle dann aber bis ins Detail mitbestimmen.

Gemeinderat Peter Johe (Freie WĂ€hler) verwies darauf, darauf, dass die Vertragsgestaltung an das neue Vertragsmuster des Gemeindetages ĂŒber den Betrieb und die Förderung des kirchlichen Kindergartens angelehnt sei und so vorgeschlagen wurde. „Man muss auch den Betreibern ein gewisses Eigenleben lassen.“ „Ich hĂ€tte vor 35 Jahren vielleicht auch noch rumgekrittelt, aber ich habe mich inzwischen abgeschliffen“, sagte Johe.

Ferdinand Graf von Wiser betonte, dass der TrĂ€ger Postillion e.V. ohnehin auf die Akzeptanz der Eltern angewiesen sei. Deshalb werde der Verein sicherlich bemĂŒht sein fair und Transparenz vorzugehen.

Der Antrag von Dr. Metzler wurde – bei Zustimmung der SPD und der GLH – abgelehnt und dem Abschluss des Betriebskostenvertrages mit dem Postillion e.V. als TrĂ€ger wurde letztendlich ohne Änderungen einstimmig zugestimmt.

Die GrĂŒnpflegearbeiten auf SpielplĂ€tzen und Friedhöfen werden neu ausgeschrieben.

In der Dezember-Sitzung des Ausschusses fĂŒr Technik und Umwelt wurde der Beschluss zur VerlĂ€ngerung der GrĂŒnpflege auf den SpielplĂ€tzen und den Friedhöfen mit der Firma Nerz Lentz GmbH um ein Jahr, bis zum 31.12.2011, gefasst.

Vor wenigen Tagen wurde der Verwaltung jedoch mitgeteilt, so Just, dass die Firma einen Insolvenzantrag gestellt habe und somit das WeiterfĂŒhren des Betriebes nicht möglich sei.
Der Beschlussvorschlag die GrĂŒnpflegearbeiten auf den SpielplĂ€tzen und den Friedhöfen fĂŒr einen Beauftragungszeitraum von drei Jahren neu auszuschreiben, wurde einstimmig angenommen.

Zur intensiveren Überwachung der Arbeiten werde kĂŒnftig neben dem Bauamt auch der Bauhof „KontrollgĂ€nge“ durchfĂŒhren, sagte Just. Dieses Vorhaben wurde von den Fraktionen begrĂŒĂŸt.

„Desolate ZustĂ€nde“ im Weinheimer Tierheim

Da laut Gesetz die Gemeinden zur AusfĂŒhrung und Behandlung von Fundsachen verpflichtet sei, worunter auch herrenlose Tiere fallen, wurde zwischen dem Tierschutzverein Weinheim und der Gemeinde Hirschberg schon 1978 ein Vertrag geschlossen. An dem Verein Tierschutz Weinheim und Umgebung sind zudem neben Weinheim und Hirschberg, auch die StĂ€dte Schriesheim, Hemsbach und Ladenburg sowie die Gemeinde Heddesheim vertraglich beteiligt.

Bislang hatte der Tierschutz Weinheim fĂŒr die stĂ€ndige Bereitschaft Fundtiere aufzunehmen, von den angeschlossenen Gemeinden 30 Cent pro Einwohner erhalten, das heißt Hirschberg hat 2010 2.848 Euro an den Tierschutz gezahlt.

Die Stadt Weinheim zahlt seit 2001 40 Cent pro Einwohner. Aufgrund von gestiegenen Energiekosten und einem Investitionsstau bei den GebĂ€uden und notwendigen Reparaturen sieht man sich nun gezwungen, die Pro-Kopf-Pauschale zu erhöhen, die Stadt Weinheim wird kĂŒnftig 80 Cent pro Einwohner zahlen und die angeschlossenen Gemeinden haben sich – vorbehaltlich der GemeinderatsbeschlĂŒsse – auf eine Erhöhung auf 60 Cent verstĂ€ndigt.

Weiter wurde ein Beschlussvorschlag ĂŒber einen Baukostenzuschuss in Höhe von 3.540 Euro zum Bau eines dringend benötigten Hundeshauses vorgelegt. Das Kostenvolumen von insgesamt 98.000 Euro werde zwischen der Stadt Weinheim (15.000 Euro), einem Zuschuss des Landes (32.666 Euro) und den fĂŒnf beteiligten Gemeinden (je 3.533, 40 Euro) aufgeteilt.

Just konnte sich bei einer Begehung ĂŒber die „desolaten ZustĂ€nde“ ĂŒberzeugen. „Hier fehlt es an allem“. Alle möglichen Tiere seien schon im VerwaltungsgebĂ€ude untergebracht.

Zudem merkte Just an, dass mit dem jĂ€hrlichen Zuschuss von 5700 Euro es Hirschberg nicht gelingen wĂŒrde, die in der eigenen Gemeinde abgegebenen oder ausgesetzten Tiere zu betreuen. Auf Nachfrage erklĂ€rte er, dass im Jahr 2010 24 Hunde, Katzen und Kleintiere aus Hirschberg im Weinheimer Tierheim gelandet sind.

Auch Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU) unterstrich den Notstand im Weinheimer Tierheim.

„Tiere sind kein Wegwerfartikel“, mahnte Eva-Marie Pfefferle (SPD). „Es ist wichtig, dass wir Abhilfe schaffen.“

Kleintiere als Futter fĂŒr Raubvögel?

Die Bemerkung von Hartmut Kowalinski (FDP): „Die Tierparks suchen auch immer Futter fĂŒr ihre Raubvögel“, der den Sinn der Pflege von ausgesetzten Kleintieren anscheinend bezweifelte, sollte man wohl eher nicht ernst nehmen.

Beide BeschlussvorschlÀge zu dem Tierheim Weinheim wurden vom Gemeinderat Hirschberg einstimmig angenommen.

JahreshauptĂŒbung: Feuerwehr Großsachsen rettet Menschen und bekĂ€mpft einen Brand

Guten Tag

Hirschberg, 22. September 2010. Am 18. September musste die Feuerwehr Großsachsen Menschen retten und einen Brand bekĂ€mpfen – bei der wahrscheinlich vorletzten JahreshauptĂŒbung ihrer Geschichte. WĂ€hrend AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger ins GebĂ€ude eindrangen, wurde ein verletztes Kind von außen ĂŒber eine Leiter gerettet.

Von Hardy Prothmann

Die JahreshauptĂŒbungen der Feuerwehr sind ein Show-Event fĂŒr die Bevölkerung: Ein Junge keucht ein leises Hilfe in die enge Gasse, geschminktes Blut im Gesicht. Einsatzleiter Peter Braun ruft zu dem Jungen hoch, er stellt Kontakt her, versucht Informationen zu bekommen. Im Hintergrund lĂ€uft die Rettungsmaschinerie. Der UnglĂŒcksort wird sondiert, SchlĂ€uche ausgerollt, Kupplungen und weitere SchlĂ€uche angeschlossen, das GebĂ€ude und mögliche „Angriffsstellen“ ausgekundschaftet. Acht AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger machen sich bereit, kontrollieren sich gegenseitig, bevor es zum Einsatz im GebĂ€ude kommt.

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Rettung eines verletzten Kindes aus sechs Metern Höhe ĂŒber eine Leiter.

Menschenrettung steht an erster Stelle.

Aus dem Haus quillt Rauch, wĂ€hrend sind Feuerwehrleute mit Atemschutz an der TĂŒr zu schaffen machen, sie aufhebeln und ins GebĂ€ude krabbeln – denn der Rauch und die grĂ¶ĂŸte Hitze sind meist ĂŒber ihnen, wenn es ganz „eng kommt“, robben die Kameraden am Boden entlang. Sie suchen das Feuer, noch mehr suchen sie Personen, die gerettet werden mĂŒssen.

Derweil steht Erwin Schollenberger, selbst GruppenfĂŒhrer und Mitglied im Beratenden Ausschuss der Wehr, draußen und moderiert fast fröhlich das Geschehen mit Handmikro und tragbarem Lautsprecher, holt sich die Zuschauer ran und erklĂ€rt den Einsatz im Detail.

Was die Wehr vorfĂŒhrt, die BekĂ€mpfung eines Brands, der aufgrund eines technischen Defekts ausgebrochen ist, die Rettung und Versorgung von Menschen (hier kommt das DRK zum Einsatz), die Suche nach weiteren Glutnestern, ist ein Szenario, das sich kein Mensch wĂŒnscht. Es geht um Leben und Tod – nicht nur fĂŒr die Opfer, auch fĂŒr die Feuerwehrleute, die ihr Leben riskieren. Zudem dĂŒrfte der Sachschaden im „Ernstfall“ immens sein.

Widrige UmstÀnde.

GeĂŒbt wird in der Gassse „Am MĂŒhlgraben 2“. Installateur Jörg Mayer, selbst Mitglied der Feuerwehr, hat das GebĂ€ude, dass er als Materiallager nutzt, zur VerfĂŒgung gestellt. „FĂŒr uns ist das ein sehr authentischer GlĂŒcksfall, weil wir solch eine Übung an bewohnten HĂ€usern in dieser Form nicht durchfĂŒhren könnten“, sagt Schollenberger auf Nachfrage.

Die UmstĂ€nde sind widrig, die Gasse eng, die Löschfahrzeuge (die Löschfahrzeuge 8/6 und 8 und das Tanklöschfahrzeug 16 sind im Einsatz) können nicht einfahren, deswegen werden von den Fahrzeugen SchlĂ€uche ausgerollt. Der Junge wird ĂŒber eine Handleiter gerettet.

Die AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger mĂŒssen unter höchsten körperlichen Anstrengungen ĂŒber die Leiter, um den Jungen zu retten, wĂ€hrend im GebĂ€ude die Kollegen per WĂ€rmebildkamera zuallerst nach weiteren Personen und natĂŒrlich nach den Brandquellen suchen.

Draußen dröhnt ein ĂŒberdimensionaler Ventilator, der den Rauch aus dem GebĂ€ude vertreibt.

Leider wenig Interesse der Bevölkerung.

Draußen schauen rund 40 „Zivilpersonen“ zu – ein wenig schade fĂŒr die Feuerwehr, die sich sicher mehr Interesse von den BĂŒrgerInnen gewĂŒnscht hĂ€tte.

Immerhin sind 26 KrÀfte der Feuerwehr im Einsatz, den heute Peter Braun leitet, und ein knappes Dutzend vom Deutschen Roten Kreuz. Dazu kommen Kameraden anderer Wehren, beispielsweise aus Schriesheim und Ladenburg.

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Dichter Rauch empfÀngt die Feuerwehrleute.

Erwin Schollenberger erklĂ€rt die Situation: „Die GruppenfĂŒhrer haben blaue Westen an, der Einsatzleiter eine gelbe. Über die Farben wird signalisiert, wer was zu sagen hat.“ Und das ist auch gut so, weil man kaum erkennen kann, wer hinter den Atemschutzmasken steckt. Die Leitung und Koordination des Einsatzes ist immens wichtig – mindestens so sehr wie das Vertrauen der Kameraden untereinander, wenn sie sich gegenseitig absichern. FeuerwehreinsĂ€tze sind absolute Teamarbeit.

Demonstrieren und lernen.

Die HauptĂŒbung ist ĂŒberwiegend als Demonstration der EinsatzfĂ€higkeit der Feuerwehr konzipiert, aber: „Wir lernen hier natĂŒrlich immer etwas dazu. Wie ist die Anfahrts- und Stellsituation fĂŒr die Fahrzeuge? Welche Schwerigkeiten treten auf? Stimmt die Koordination, sind alle an ihren PlĂ€tzen?“, erlĂ€utert Schollenberger den „ernsthaften“ Teil der Übung.

Weil der Termin im September immer schon ein wenig „ungĂŒnstig“ war – zuviele andere Termine ziehen Zuschauer ab – wird die nĂ€chste und dann wahrscheinlich letzte HauptĂŒbung der Freiwilligen Feuerwehr Großsachsen eventuell vor den Sommerferien 2011 stattfinden.

Ab 2012 gibt es die Feuerwehr Großsachsen nicht mehr. Sie wird dann mit der Feuerwehr Leutershausen zu einer gemeinsamen Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg „fusioniert“ sein.

Viel Freude mit den Fotos:

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Ehrungen Feuerwehr Großsachsen

Guten Tag!

Hirschberg, 11. Januar 2010. Auf der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großsachsen wurden „verdiente Kameraden“ geehrt sowie die „100-prozentigen“, also Feuerwehrleute, die immer „vor Ort“ waren.

Nach bestandenem Grundlehrgang wurden Moritz Aleithe, Timo Kreis und Christian Richter zum Feuerwehrmann befördert. Claus Kohl wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert und Jörg Mayer zum Oberbrandmeister.

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Heinrich Mayer, Christian Mayer, Christian Richter, Moritz Aleithe, Timo Kreis, Claus Kohl, Jörg Maier, Peter Braun. Bild: hblog

FĂŒr ihren „100-prozentigen Einsatz“ wurden aus der aktiven Wehr und der Jugendwehr geehrt: Heinrich Mayer, Jochen Dörsam, Jens Weber, Jörg Mayer, Moritz Aleithe, Joachim Geiger, Sven Schwenzer, Uwe Hildenbeutel, Peter Braun, Matthias Kreis, Olaf Sebastian, Erwin Schollenberger, Michael Braun, Christian Richter, Claus Kohl, Ulrich Schmitt, Valerian Hildenbeutel , Timo Kreis, Ina Kreis, Elena Kreis, Lena Erdel, Max Rießland, Jan Mayer.

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Hintere Reihe von links nach rechts: Heinrich Mayer, Jochen Dörsam, Jens Weber, Jörg Mayer, Moritz Aleithe, Joachim Geiger, Sven Schwenzer, Uwe Hildenbeutel Mittlere Reihe von links nach rechts: Peter Braun, Matthias Kreis, Olaf Sebastian, Erwin Schollenberger, Michael Braun, Christian Richter, Claus Kohl, Ulrich Schmitt, Valerian Hildenbeutel Vorne von links nach rechts: Timo Kreis, Ina Kreis, Elena Kreis, Lena Erdel, Max Rießland, Jan Mayer. Bild: hblog

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Anmerkung der Redaktion:
Aufgrund technischer Schwierigkeiten mit dem Server stehen verschiedene Berichte noch aus. Diese werden im Laufe des Tages veröffentlicht.