Samstag, 08. Juni 2019

Geld sammeln fĂŒr Tansania

Sternsingeraktion 2013 der Pfadfinder Leutershausen

Die Sternsinger. Foto: privat

Hirschberg, 15. Januar 2013. (red/pm) Das diesjĂ€hrige Leitwort der Sternsingeraktion war „Segen bringen, Segen sein – FĂŒr Gesundheit in Tansania und weltweit“. Dieses wurde den kleinen Königen und Königinnen mit Filmen und ErzĂ€hlungen ĂŒber Tansania, das Beispielland des 55. Dreikönigssingens, nahe gebracht.

Information der Pfadfinder Leutershausen:

„Mit den Geldspenden wird die gesundheitliche Versorgung in Tansania verbessert: Es sollen KrankenhĂ€user gebaut werden, um die Wege zur nĂ€chsten Gesundheitsstation zu verkĂŒrzen, die Transportmöglichkeiten fĂŒr Kranke optimiert werden, die Ausbildungsmöglichkeit und – bereitschaft fĂŒr Ärzte gefördert werden.

Eben dieses wurde auch in den Gottesdiensten in der katholischen Kirche Leutershausen am 01. Januar und am Dreikönigstag, den 06. Januar, immer wieder thematisiert. Wie jedes Jahr begannen die Pfadfinder aus Leutershausen bereits im November 2012 mit den Vorbereitungen fĂŒr die kommende Sternsingeraktion: Treffen wurden organisiert, Kinder mobilisiert, GewĂ€nder ausgegeben, es wurde gesungen und die Texte fĂŒr die Hausbesuche eingeĂŒbt.

Hierbei standen die Pfadfinder dieses Jahr jedoch vor einigen Schwierigkeiten. Leider hatten sich nur knapp 20 Kinder in ganz Leutershausen bereit erklĂ€rt als Könige von Haus zu Haus zu ziehen. Normalerweise besteht hier eine Freiwilligenzahl von ca. 30 Kindern und Jugendlichen. Dies erschwerte die Planung dahingehend, dass das Organisationsteam schweren Herzens leider Abstriche machen musste, was die zu besuchenden Straßen anging.

Trotz Widrigkeiten zum Ziel

Hier wurden allerdings Zettel in die BriefkĂ€sten eingeworfen, auf denen zu lesen war, dass bei Wunsch die Organisatoren gerne kĂ€men um den Segen an die TĂŒren zu schreiben. Dieses Angebot besteht immer noch. (Bei Bedarf gerne melden unter 0176/96473002)

Trotz dieser Widrigkeiten sammelten die Sternsinger in Leutershausen den stolzen Betrag von ca. 8500 Euro (Stand 15. Januar).
Zum Dank fĂŒr ihre Bereitschaft konnten die Kinder eine Kinovorstellung von „Madagsakar 3“ im Olympia Kino in Leutershausen, gestiftet von der Volksbank Weinheim eG, mitsamt einer TĂŒte Popcorn genießen.

Denn durch ihr Bereitschaft bringen die Kinder genau das zum Ausdruck, was der Leitsatz aussagt: Sie sind ein Segen. Sie bringen den Segen in die HĂ€user und machen sich fĂŒr Kinder in der ganzen Welt stark. Sie machen sich die MĂŒhe und gehen von TĂŒr zu TĂŒr, singen, segnen und sammeln bei fĂŒr sie wildfremden Menschen. Das ist mutig und engagiert – ein Segen und Vorbild!“

Kleinen Könige ziehen mit den Pfadfindern von Haus zu Haus

Auch 2013 kommen die Sternsinger wieder nach Leutershausen

Sternsinger wandern durch Leutershausen um Gottes Segen zu bringen und um UnterstĂŒtzung fĂŒr die Armen dieser Welt zu bitten.

Hirschberg, 30. November 2012. (red/pm) Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Und so kommt auch bald die Zeit der Sternsinger, die in der ersten Januarwoche wieder durch Leutershausens Straßen ziehen werden. Etwa 30 Jungen und MĂ€dchen besuchen – begleitet von Erwachsenen der DPSG und der Pfarrgemeinde – jedes Haus unserer Gemeinde. Dabei bringen sie Gottes Segen und bitten um UnterstĂŒtzung fĂŒr die Armen dieser Welt.

Information der Gemeinde Hirschberg:

„Zusammen mit den anderen 500.000 Sternsingern Deutschlands konnten letztes Jahr ĂŒber 42 Millionen Euro fĂŒr 3000 Kinderhilfsprojekte auf der ganzen Welt gesammelt werden. Dieses Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“. Das Beispielland ist Tansania. Aufgrund der großen Armut und des unzureichenden Gesundheitssystems, ist die Kindersterblichkeit dort sehr hoch. Es geht also vor allem um die Kindergesundheit – in Tansania, aber auch weltweit.

Um bei dieser tollen Sache wieder mitmachen zu können, um die Kinderversorgung zu verbessern, brauchen die Pfadfinder tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung: Wir suchen viele kleine Königinnen und Könige (die Konfession spielt dabei keine Rolle), die vom 01. bis 06. Januar Zeit haben, gerne auch nur einen Teil der Woche. Die Vorbereitungstreffen sind am 11.12.12 um 18 Uhr, am 20.12.12 um 18 Uhr und am 28.12.12 um 10 Uhr (immer im Jugendheim in der 18).

Jugendliche und Erwachsene zur Begleitung der Gruppen sind ebenfalls gerne willkommen. Bei diesen Treffen wird den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen spielerisch die Situation von Gleichaltrigen in Tansania nĂ€her gebracht und aufgezeigt, was durch ihren persönlichen Einsatz dort geschehen kann. Kontakt: Mira Götz (Tel.: 0171 1980871)“

Gemeinderatssitzung am 31. Januar 2012

Kinderkrippe im Ortsteil Leutershausen beschlossen

Das GrundstĂŒck an der Rheinstraße. Hier waren bisher nur die Pfadfinder, jetzt soll auch die neue Kinderkrippe hier gebaut werden. Foto: hirschbergblog.

 

Hirschberg, 01.Februar 2012. (red/sap) Der Hirschberger Gemeinderat hat beschlossen, dass auf einem GrundstĂŒck an der Rheinstraße eine neue Kleinkinderkrippe errichtet werden soll. Die Gemeinde selbst wird nicht als Bauherr auftreten. Die Wahl der Feuerwehrkommandenten wurde vom Gemeinderat bestĂ€tigt. Auch weiterhin wird ein Ruftaxi innerhalb Hirschbergs und zu der Nachbargemeinde Heddesheim verkehren.

Von Sabine Prothmann

Bei der ersten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg am 28. Januar 2012 wurde neben vielen anderen Ämtern auch die Besetzung des Kommandos fĂŒr die Dauer von fĂŒnf Jahren beschlossen. GewĂ€hlt wurde Peter Braun zum 1. Kommandanten, Olaf Sebastian zum 2. Kommandanten und Heiko Jost zum 3. Kommandanten.

Vor einer Bestellung des „Kommandos“ durch den BĂŒrgermeister war noch die Zustimmung des Gemeinderats erforderlich.

Nachdem alle Fraktionen nur positive Worte zu der Wahl der Kommandanten fanden, wurden diese einstimmig vom Gemeinderat bestÀtigt.

BĂŒrgermeister Manuel Just wĂŒnschte eine „eine glĂŒckliche Hand“ und ĂŒberreichte den Kommandanten den Bestellungsbeschluss.

Neue Kinderkrippe in Leutershausen

Um den ab dem 01. August 2013 gesetzlich gĂŒltigen Anspruch auf einen Betreuungsplatz fĂŒr Kinder zwischen ein und drei Jahren erfĂŒllen zu können, ist es erforderlich, die Anzahl der KrippenplĂ€tze in Hirschberg weiter zu erhöhen. Die Bedarfsermittlung zum 31. Dezember 2011 hat ergeben, dass in Hirschberg immer noch etwa 30 zusĂ€tzliche PlĂ€tze benötigt werden.

Aktuell bezuschusst die Kommune die Krippe mit 68 Prozent der Betriebskosten, 32 Prozent der Kosten tragen die Eltern.

Ab dem Jahr 2014 werden 68 Prozent der Betriebskosten in der Krippe durch Landesmittel finanziert, die restlichen 32 Prozent sollen dann zwischen Kommune und Eltern aufgeteilt werden. Die Zuschussrichtlinien sind noch unklar.

Das Angebot wird fĂŒr Eltern gĂŒnstiger, demnach werden mehr das Angebot annehmen,

sagte BĂŒrgermeister Just.

Da im Ortsteil Großsachsen bereits eine Kinderkrippe realisiert wurde, liege der Fokus jetzt auf dem Ortsteil Leutershausen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort

Die Aufgabe des Gemeinderats war nun, einen geeigneten Standort zu wÀhlen.

FĂŒr eine 3-gruppige Einrichtung mit je zehn PlĂ€tzen wĂ€ren fĂŒr das GebĂ€ude 380 bis 440 Quadratmeter und fĂŒr das AußengelĂ€nde 240 bis 300 Quadratmeter (Gesamt 620 bis 740 qm) notwendig. Bei einem zweistöckigen GebĂ€ude wĂŒrde sich die benötigte GrundflĂ€che entsprechend reduzieren. FĂŒr die Realisierung von zunĂ€chst 20 PlĂ€tzen in ebenerdiger Bauweise wĂ€re eine GrundstĂŒcksflĂ€che von 450 bis 500 Quadratmeter notwendig.

Zur Auswahl standen mehrere GemeindegrundstĂŒcke: Weinheimer Straße, Großsachsener Straße (heutiger Bauhof) und Rheinstraße.

Das GrundstĂŒck an der Weinheimer Straße ist fĂŒr die Realisierung von 30 PlĂ€tzen zu klein und liegt an einer Stichstraße, was ungĂŒnstig fĂŒr die Bring- und Abholsituation ist. Das vom Bauhof zur Zeit genutzte GrundstĂŒck gegenĂŒber des Rathauses ist wiederum zu groß und mĂŒsste geteilt werden, eine einheitliche Nutzung wĂ€re sinnvoller.

Zudem mĂŒssen die ParkplĂ€tze davor erhalten bleiben und der Umzug des Bauhofes ins Hilfeleistungszentrum wird voraussichtlich erst Mitte des Jahres stattfinden. Danach mĂŒssten die bestehenden GebĂ€ude erst abgerissen werden und es wird voraussichtlich ein Bodengutachten erforderlich sein. Damit könnte ein Neubau fĂŒr die Kinderkrippe erst mit einer zeitlichen Verzögerung realsiert werden.

Deshalb prĂ€ferierte die Verwaltung das GrundstĂŒck an der Rheinstraße, das im Augenblick teilweise von den Pfadfindern genutzt wird. Das GrundstĂŒck ist groß genug, so dass auch weiterhin die Übungsstunden der Pfadfinder dort stattfinden können. Auch gĂ€be es dort keine Probleme mit dem Hol- und Bringdienst und zudem sei das GrundstĂŒck im Bebauungsplan schon fĂŒr eine Schule oder einen Kindergarten vorgesehen gewesen.

In einem Bewerbungsverfahren (Bau und Betrieb) sollen nun die Bewerber je zwei Varianten mit 30 und mit 20 plus 10 PlĂ€tzen vorstellen. Dazu soll auch wieder ein Kinderbetreuungsausschuss gegrĂŒndet werden.

In der Sitzung des Verwaltungsausschuss wurde ebenfalls darĂŒber diskutiert, inwiefern die Gemeinde selbst als Bauherr der Kleinkindkrippe auftreten könnte, um die Bewerbervielfalt zu erhöhen.

Die Gemeinde wird nicht Bauherr

Der Beschlussvorschlag sah nun vor, dass die Gemeinde die Kinderkrippe nicht in Eigenregie als Bauherr und auf eigene Rechnung errichten werde.

Bei der Wahl des GrundstĂŒckes einigte man sich schnell auf die Rheinstraße, mit einer Gegenstimme wurde der Bau der Kinderkrippe dort beschlossen. Dagegen stimmte Matthias Dallinger (CDU), der, wie er erklĂ€rte, zwar fĂŒr den Bau der Kinderkrippe, aber gegen die Standortwahl sei. Warum, fĂŒhrte er nicht aus.

Hartmut Kowalinski gab zu Bedenken, er hoffe nicht, dass sich Rentner an dem Bau einer Kinderkrippe in der Nachbarschaft stören könnten.

Einstimmig wurde der Punkt des Bewerbungsverfahren entschieden. Auch, wenn Dr. Horst Metzler (SPD) anmerkte, dass das Verfahren bei dem Bau der Kinderkrippe in Großsachsen nicht so erfolgreich gewesen sei, wie es jetzt dargestellt werde. Denn letztendlich sei nur ein Bewerber ĂŒbrig geblieben.

Heftig diskutiert wurde der dritte Punkt des Beschlussvorschlags, der vorsieht, die Gemeinde als Bauherr auszuzschließen.

Wir sollten es nicht kategorisch ablehnen, der eigene BautrÀger zu sein,

sagte Monika Maul-Vogt (GLH). Sie schlug vor erst einmal das Bewerbungsverfahren abzuwarten und dann eine Entscheidung zu treffen.

Diese Meinung teilten die anderen Fraktionen im Gemeinderat nicht.

Wir sollten den Bau nicht in Eigenregie durchfĂŒhren, dies ist ein Projekt, das wir gut weitergeben können,

meinte Ferdinand Graf von Wiser (CDU).

Wir haben so viele Aufgaben, wie zum Beispiel die Renovierung der KindergÀrten,

pflichtete ihm Werner Volk (FW) bei.

Horst Metzler wollte wissen, ob es zwingend notwendig sei, dass der Betreiber und der Investor in einer Hand verbunden seien. Das verneinte der BĂŒrgermeister:

Der Betreiber kann gerne einen Investor im GepÀck haben.

Zudem kĂ€me fĂŒr Herrn Metzler nur eine Erbpachtlösung in Frage:

Denn die Gemeinde zahlt viel und hat dann letztendlich kein Eigentum.

Man mĂŒsse von 600.000 Euro Baukosten ausgehen, pro Kind gĂ€be es 12.000 Euro Landeszuschuss, aber damit blieben immer noch 240.000 Euro „an der Gemeinde hĂ€ngen“, errechnete Just:

DafĂŒr hat der Gemeindehaushalt kein Spielraum.

Schließlich beschloss der Gemeinderat bei vier Gegenstimmen (GLH), dass die Gemeinde das GebĂ€ude nicht in Eigenregie als Bauherr und auf eigene Rechnung errichten wird.

Zum 1. August 2013 soll die Kinderkrippe den Betrieb aufnehmen.

Das Ruftaxi fÀhrt mit Weinheimer Unternehmer weiter

Der Ruftaxiverkehr Hirschberg – Heddesheim wurde vom ausfĂŒhrenden Unternehmen Taxi Foum aus Schriesheim zum 01. MĂ€rz 2012 gekĂŒndigt.

Die Verwaltung hatte fĂŒnf Taxiunternehmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Das gĂŒnstigste Angebot wurde von der Firma Taxi Wolff aus Weinheim abgegeben.

Diese berechnet fĂŒr Fahrten innerhalb Hirschbergs 11 Euro (bisher 7 Euro), zwischen Heddesheim und Hirschberg 14,50 Euro (bisher 9 Euro). Dies entspricht einer Preissteigerung von rund 57 Prozent innerhalb Hirschbergs und 61 Prozent zwischen Hirschberg und Heddesheim, dafĂŒr wird hier auf einen Sockelbetrag verzichtet, erklĂ€rte Just.

Unter BerĂŒcksichtigung des durchschnittlichen Aufkommens des letzten halben Jahres und der Erstattung des VRN, bedeutet dies fĂŒr Hirschberg eine Erhöhung von rund 4.200 Euro bzw. 57,4 Prozent gegenĂŒber dem bisherigen Anbieter.

Der Verwaltungsausschuss sprach sich grundsĂ€tzlich fĂŒr eine FortfĂŒhrung des Ruftaxiverkehrs sowie die Vergabe an den Taxibetrieb Wolff, Weinheim, aus.

Und auch der Gemeinderat stimmte der WeiterfĂŒhrung des Ruftaxiverkehrs einstimmig zu.

Der Fahrpreis innerhalb Hirschbergs soll nun auf 1,50 Euro je Fahrt und Person (vorher 1 Euro) erhöht werden. Just erlĂ€uterte, dass dies keine deutliche Verbesserung der Einnahmesituation mit sich bringe, da aufgrund von Monatskarten oder Behinderungen die meisten FahrgĂ€ste von der Zahlung befreit seien. Dennoch war man sich einig, dass die „moderate“ Erhöhung, bei der man noch unter dem Tarif der VRN bliebe, durchaus zumutbar sei.

Die Fahrt zwischen den Gemeinden soll bei dem Preis von 2 Euro bleiben.

Die Gemeinde Hirschberg beauftragt die Firma Taxi Wolff aus Weinheim zum 01. MĂ€rz 2012 den Ruftaxiverkehr durchzufĂŒhren.

Kommandanten bestĂ€tigt – Pfadfinder-Wiese sorgt fĂŒr Ärger – Tierheim braucht Geld


Guten Tag!

Hirschberg, 27. Januar 2011. (update) Die Idee, den Pfadfindern ihre Wiese wegzunehmen, sorgt fĂŒr Ärger in der BĂŒrgerschaft – auch wenn BĂŒrgermeister Manuel Just darĂŒber noch keine „abschließende Meinung“ hat. Heinrich Mayer und Peter Braun sind als Kommandanten bestĂ€tigt. Im Tierheim Weinheim fehlt es an allem. Die erste Gemeinderatssitzung 2011 hatte keine „großen“ Themen, aber viel Diskussionsbedarf.

Von Sabine Prothmann

Die Fragezeit bei der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr nutzen BĂŒrger der Gemeinde Hirschberg, um ihren Unmut zu Ă€ußern ĂŒber den Antrag der CDU-Fraktion, ein TeilstĂŒck der Wiese, die bisher dn Hirschberger Pfadfindern zur VerfĂŒgung steht, zu verkaufen und zur Bebauung vorzusehen.

Sebastian Cornish, Vorstand der Leutershausener Pfadfinder, fragte, ob dem Gemeinderat bewusst sei, „welche negativen Konsequenzen fĂŒr die von uns geleistete Jugendarbeit durch eine Bebauung der Wiese“, entstĂŒnden. (Anmerkerung der Redaktion: Auf Wunsch von Herrn Cornish wurde der unterstrichende Satz eingefĂŒgt. Wir hatten geschrieben: „wollte wissen, wie lange ihnen noch der Zugang zur Wiese verweigert wĂŒrde.“) UnterstĂŒtzung bekam er dabei von einer BĂŒrgerin, die die Jugendarbeit und sinnvolle Freizeitgestaltung der Pfadfinder als einen wertvollen Beitrag zur GewaltprĂ€vention beschrieb.

BĂŒrgermeister Manuel Just erklĂ€rte, das GrundstĂŒck sei schon immer zur Bebauung vorgesehen gewesen und der Gemeinderat werde sich in den nĂ€chsten Wochen und Monaten beraten und abschließend eine Entscheidung treffen. „Ich fĂŒr mich persönlich habe mich noch nicht entschieden.“ Und weiter rĂ€umte der BĂŒrgermeister ein, dass man die vorgetragenen Bedenken berĂŒcksichtigen werde.

Heinrich Mayer und Peter Braun als Kommandanten bestÀtigt.

Der Wiederwahl des 1. Kommandanten, Heinrich Mayer, und des 2. Kommandanten, Peter Braun, der Großsachsener Feuerwehr stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.
BĂŒrgermeister Just wies daraufhin, dass aufgrund der Fusion der beiden Wehren im Jahr 2012, die Amtszeit von 5 Jahren durch den Fusionszeitpunkt begrenzt sei.

„Man muss auch den Betreibern ein gewisses Eigenleben lassen.“

Die Kinderkrippeneinrichtung in der Bahnhofstraße, die von dem Verein „Postillion“ betrieben wird, wird bereits seit dem 1. Januar 2009 mit dem nach dem Kindertagesbetreuungsgesetz gesetzlich vorgeschriebenen Zuschuss in Höhe von 68 Prozent bezuschusst.

„Es fehlte bislang nur ein schriftlicher Vertrag“, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Manuel Just. Deshalb wurde ĂŒber den Abschluss des Betriebskostenvertrags mit dem Postillion e.V. als TrĂ€ger der Kleinkrippe in Leutershausen abgestimmt. Letztendlich waren sich die Ratsmitglieder ĂŒber die Zustimmung einig, nur die Details wurden diskutiert.

Dr. Horst Metzler (SPD) forderte, dass der TrĂ€ger dem Gemeinderat die Ordnung zur Kenntnis geben sollte und brachte diesbezĂŒglich einen Antrag ein.

In der Ordnung ist zum Beispiel die Aufnahme der Kinder geregelt. Im Vertrag ohnehin festgeschrieben ist, dass Kinder ohne RĂŒcksicht auf ihr Bekenntnis oder ihre NationalitĂ€t aufzunehmen sind, und dass Hirschberger Kinder Vorrang haben. Die GemeinderĂ€tin Monika Maul Vogt (GLH) teilte die Bedenken.

„Hier muss es ein Entgegenkommen in beide Richtungen geben“, forderte BĂŒrgermeister Just. Der Hirschberger Gemeinderat gebe Dinge gerne nach Außen ab, wolle dann aber bis ins Detail mitbestimmen.

Gemeinderat Peter Johe (Freie WĂ€hler) verwies darauf, darauf, dass die Vertragsgestaltung an das neue Vertragsmuster des Gemeindetages ĂŒber den Betrieb und die Förderung des kirchlichen Kindergartens angelehnt sei und so vorgeschlagen wurde. „Man muss auch den Betreibern ein gewisses Eigenleben lassen.“ „Ich hĂ€tte vor 35 Jahren vielleicht auch noch rumgekrittelt, aber ich habe mich inzwischen abgeschliffen“, sagte Johe.

Ferdinand Graf von Wiser betonte, dass der TrĂ€ger Postillion e.V. ohnehin auf die Akzeptanz der Eltern angewiesen sei. Deshalb werde der Verein sicherlich bemĂŒht sein fair und Transparenz vorzugehen.

Der Antrag von Dr. Metzler wurde – bei Zustimmung der SPD und der GLH – abgelehnt und dem Abschluss des Betriebskostenvertrages mit dem Postillion e.V. als TrĂ€ger wurde letztendlich ohne Änderungen einstimmig zugestimmt.

Die GrĂŒnpflegearbeiten auf SpielplĂ€tzen und Friedhöfen werden neu ausgeschrieben.

In der Dezember-Sitzung des Ausschusses fĂŒr Technik und Umwelt wurde der Beschluss zur VerlĂ€ngerung der GrĂŒnpflege auf den SpielplĂ€tzen und den Friedhöfen mit der Firma Nerz Lentz GmbH um ein Jahr, bis zum 31.12.2011, gefasst.

Vor wenigen Tagen wurde der Verwaltung jedoch mitgeteilt, so Just, dass die Firma einen Insolvenzantrag gestellt habe und somit das WeiterfĂŒhren des Betriebes nicht möglich sei.
Der Beschlussvorschlag die GrĂŒnpflegearbeiten auf den SpielplĂ€tzen und den Friedhöfen fĂŒr einen Beauftragungszeitraum von drei Jahren neu auszuschreiben, wurde einstimmig angenommen.

Zur intensiveren Überwachung der Arbeiten werde kĂŒnftig neben dem Bauamt auch der Bauhof „KontrollgĂ€nge“ durchfĂŒhren, sagte Just. Dieses Vorhaben wurde von den Fraktionen begrĂŒĂŸt.

„Desolate ZustĂ€nde“ im Weinheimer Tierheim

Da laut Gesetz die Gemeinden zur AusfĂŒhrung und Behandlung von Fundsachen verpflichtet sei, worunter auch herrenlose Tiere fallen, wurde zwischen dem Tierschutzverein Weinheim und der Gemeinde Hirschberg schon 1978 ein Vertrag geschlossen. An dem Verein Tierschutz Weinheim und Umgebung sind zudem neben Weinheim und Hirschberg, auch die StĂ€dte Schriesheim, Hemsbach und Ladenburg sowie die Gemeinde Heddesheim vertraglich beteiligt.

Bislang hatte der Tierschutz Weinheim fĂŒr die stĂ€ndige Bereitschaft Fundtiere aufzunehmen, von den angeschlossenen Gemeinden 30 Cent pro Einwohner erhalten, das heißt Hirschberg hat 2010 2.848 Euro an den Tierschutz gezahlt.

Die Stadt Weinheim zahlt seit 2001 40 Cent pro Einwohner. Aufgrund von gestiegenen Energiekosten und einem Investitionsstau bei den GebĂ€uden und notwendigen Reparaturen sieht man sich nun gezwungen, die Pro-Kopf-Pauschale zu erhöhen, die Stadt Weinheim wird kĂŒnftig 80 Cent pro Einwohner zahlen und die angeschlossenen Gemeinden haben sich – vorbehaltlich der GemeinderatsbeschlĂŒsse – auf eine Erhöhung auf 60 Cent verstĂ€ndigt.

Weiter wurde ein Beschlussvorschlag ĂŒber einen Baukostenzuschuss in Höhe von 3.540 Euro zum Bau eines dringend benötigten Hundeshauses vorgelegt. Das Kostenvolumen von insgesamt 98.000 Euro werde zwischen der Stadt Weinheim (15.000 Euro), einem Zuschuss des Landes (32.666 Euro) und den fĂŒnf beteiligten Gemeinden (je 3.533, 40 Euro) aufgeteilt.

Just konnte sich bei einer Begehung ĂŒber die „desolaten ZustĂ€nde“ ĂŒberzeugen. „Hier fehlt es an allem“. Alle möglichen Tiere seien schon im VerwaltungsgebĂ€ude untergebracht.

Zudem merkte Just an, dass mit dem jĂ€hrlichen Zuschuss von 5700 Euro es Hirschberg nicht gelingen wĂŒrde, die in der eigenen Gemeinde abgegebenen oder ausgesetzten Tiere zu betreuen. Auf Nachfrage erklĂ€rte er, dass im Jahr 2010 24 Hunde, Katzen und Kleintiere aus Hirschberg im Weinheimer Tierheim gelandet sind.

Auch Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU) unterstrich den Notstand im Weinheimer Tierheim.

„Tiere sind kein Wegwerfartikel“, mahnte Eva-Marie Pfefferle (SPD). „Es ist wichtig, dass wir Abhilfe schaffen.“

Kleintiere als Futter fĂŒr Raubvögel?

Die Bemerkung von Hartmut Kowalinski (FDP): „Die Tierparks suchen auch immer Futter fĂŒr ihre Raubvögel“, der den Sinn der Pflege von ausgesetzten Kleintieren anscheinend bezweifelte, sollte man wohl eher nicht ernst nehmen.

Beide BeschlussvorschlÀge zu dem Tierheim Weinheim wurden vom Gemeinderat Hirschberg einstimmig angenommen.