Samstag, 08. Juni 2019

Unbekannter schlug mit Teleskop-Schlagstock auf DRK-Mitarbeiter ein

Angriff auf SanitÀter am Jugendhaus: Polizei ermittelt noch

Hirschberg, 09. April 2013. (red/aw) Die Gemeinde Hirschberg wollte mit dem Jugendhaus eigentlich einen Ort der Freude schaffen. Einen erschwinglichen Raum, in dem man toll und gĂŒnstig feiern kann, der besonders auf die BedĂŒrfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten ist. Doch am 22. MĂ€rz 2013 eskalierte es bei einer Geburtstagsparty im Jugendhaus am Sportzentrum in Leutershausen. WĂ€hrend ein 17-JĂ€hriger so betrunken war, dass ihn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versorgen musste, griff ein anderer junger Mann einen RettungssanitĂ€ter an. Mit einen Teleskop-Schlagstock verletzte der TĂ€ter den 48 Jahre alten DRk-Mitarbeiter so schwer, dass dieser spĂ€ter im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Ermittlungen zur Identifizierung des TĂ€ters dauern noch an.

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Gasautos in der Metropolregion: (K)eine Zeitbombe?

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. März 2013. (red/zef). Ein vermeintlich ungefährlicher Auffahrunfall ereignete sich am 29.08.2012 in Passau: Niemand wurde schwer verletzt. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war gering, betrug zwischen 30 und 40 km/h. Aber eines der Fahrzeuge war ein Gasauto und der Tank wurde beschädigt. In kürzester Zeit bildete sich ein explosives Gas-Luft-Gemisch, was von der Polizei aber nicht erkannt worden ist. Gesichert wurde die Unfallstelle erst, nachdem die Feuerwehr angerückt und die gefährliche Situation erfasst hatte. Vorbereitet war man darauf allerdings auch bei der Passauer Feuerwehr nicht. Die Gefahrenstelle konnte nicht unmittelbar entschärft werden. Wie sind die Feuerwehren und Polizeistationen in der Metropolregion auf solch einen Fall vorbereitet? [Weiterlesen…]

Glatteis fĂŒhrte in der letzten Nacht zu 25 UnfĂ€llen

Heidelberg/Sinsheim/Rhein-Neckar, 16. Januar 2013. (red/pol) Die starken SchneefĂ€lle und die damit einhergehende StraßenglĂ€tte fĂŒhrten im Rhein-Neckar-Kreiszwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen zu 25 VerkehrsunfĂ€llen, acht davon in Sinsheim. Bei den UnfĂ€llen wurde eine Person verletzt, insgesamt entstanden rund 68.000 Euro Sachschaden. Zu Anfang des Winters haben wir bereits Tipps zum Fahren bei Glatteis gegeben.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Ein Leichtverletzter und ein Gesamtschaden von etwa 68.000 Euro ist die Bilanz von insgesamt 25 witterungsbedingten VerkehrsunfĂ€llen in der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen. Die UnfĂ€lle ereigneten sich infolge der plötzlich eingetretenen starken SchneefĂ€lle und der damit einhergehenden StraßenglĂ€tte.

Ein Schwerpunkt der Unfallserie war der Raum Sinsheim, wo insgesamt acht UnfĂ€lle gemeldet worden waren.“

Aufruf der Polizei

77 Jahre alte Luzia Marianna Fazio in Santoro vermisst

Dossenheim/Rhein-Neckar, 07. Januar 2013. (red/pol) 77 Jahre alte Luzia Marianna Fazio in Santoro vermisst – eine hilflose Lage ist nicht ausgeschlossen – die Polizei Heidelberg mit starken KrĂ€ften im Einsatz – Polizeihubschrauber und Mantrailer ebenfalls im Einsatz.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Die 77 Jahre alte Luzia Marianna Fazio in Santoro verließ heute Vormittag ihre Wohnung in Dossenheim und ging mit ihrem weißen Malteser Gassi. Seitdem ist sie nicht mehr zurĂŒckgekehrt. Frau Fazio in Santoro ist auf Medikamente angewiesen und eine hilflose Lage nicht ausgeschlossen. Sie wurde zuletzt gegen 10:30 Uhr im Bereich der B3 zwischen Dossenheim und Heidelberg gesehen.

Die Polizei Heidelberg sucht mit starken KrÀften nach der Frau. Zum Einsatz kommen auch ein Polizeihubschrauber und ein Maintrailer.

Frau Fazio in Santoro wird wie folgt beschrieben: Ca. 160 cm groß, schlank, kurze braungefĂ€rbte Haare (Haaransatz grau), schwarz bekleidet, weiße Hausschuhe, trĂ€gt eine Brille, trĂ€gt eine Goldkette und Goldohrringe, fĂŒhrt einen weißen Malteser mit sich.“

Polizei sucht Zeugen

Einbruch ins Hirschberger Rathaus

Hirschberg-Leutershausen, 25. Oktober 2012. (red/pol) In der gestrigen Nacht wurde ins Hirschberger Rathaus eingebrochen. Bargeld und Dienstsiegel wurden entwendet, der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachen bislang unbekannte TĂ€ter in das Rathaus der Gemeinde Hirschberg in der Großsachsener Straße im Ortsteil Leutershausen ein. SĂ€mtliche SchrĂ€nke und Schubladen wurden offenbar nach lohenswerter Beute durchsucht. Mit einem geringen Bargeldbetrag und dem Dienstsiegel der Gemeinde suchten die Eindringlinge das Weite. Der Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt. Die Kripo Weinheim hat die weiteren Ermittlungen ĂŒbernommen.

Ob ein Tatzusammenhang mit RathauseinbrĂŒchen in Wilhelmsfeld (17./18. Oktober 2012) und Dossenheim (16./17. Juli 2012) besteht, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Im Wilhelmsfelder Rathaus in der Johann-Wilhelm-Straße hatten unbekannte TĂ€ter SchrĂ€nke und Schubladen des Einwohnermeldeamts und des Sozialamts aufgebrochen und durchsucht. Ein Wandtresor mit einem geringen Bargeld und das Wilhelmsfelder Gemeindesiegel wurden entwendet.

Bereits im Juli hattennachts ungebetene GĂ€ste das Dossenheimer Rathaus heim gesucht. Mit Bargeld und Blanko-Ausweisenmachten sie sich von dannen. Im Inneren des Rathauses hatten die Einbrecher zudem einen immensen Sachschaden hinterlassen, der in die tausende Euros ging.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Einbruch in das Hirschberger Rathaus aber auch zu den beiden anderen RathauseinbrĂŒchen geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Weinheim, Tel.: 06201/1003-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.“

Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkt Haftbefehle

Nach Wohnungseinbruch zwei TatverdÀchtige festgenommen

Rad 1. Foto: Polizeidirektion Heidelberg.

Schriesheim/Hirschberg, 19. Oktober 2012. (red/pol) Nach einem Wohnungseinbruch am vergangenen Dienstagmorgen im Schriesheimer Stadtteil Altenbach, konnten aufgrund von Zeugenhinweisen zwei Tatverdächtige aus Moldawien im Alter von 21 und 22 Jahren am Donnerstag in Hirschberg-Leutershausen von der Polizei festgenommen werden.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Die beiden jungen Männer stehen im dringenden Verdacht, in zurückliegender Zeit mehrere Einbrüche und Fahrraddiebstähle begangen zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde das Duo am Freitagmorgen dem Haftrichter vorgeführt, der die beantragten Haftbefehle erließ. Anschließend wurden die Tatverdächtigen in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Bei den Ermittlungen zu dem Wohnungseinbruch in Altenbach konnten in der Nähe des Tatortes zwei Mountainbikes aufgefunden werden, die von den Tätern benutzt wurden. Eines der Fahrräder war am 10.10.12 in der Mozartstraße in Schriesheim entwendet worden.

Nach einer Presseveröffentlichung meldete am Donnerstag eine Zeugin der Polizei, dass sich die die beiden Tatverdächtigen in der Breslauer Straße in Hirschberg-Leutershausen aufhalten würden. Dem Polizeiposten Schriesheim gelang es kurz darauf, die beiden Männer in der Ladenburger Straße festzunehmen.

Rad 2. Foto: Polizeidirektion Heidelberg.

Bei der Durchsuchung des 21-Jährigen konnte eine Herrenarmbanduhr sichergestellt werden, die aus dem Wohnungseinbruch zwei Tage zuvor in Altenbach stammte. Bei der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung in Schriesheim konnten weitere Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden, die aus Einbrüchen am 11./12.10. in Schriesheim, Strahlenburger Straße und am 15.10.2012 in Hirschberg, In der Hühl stammen.

Für ihre Einbrüche entwendeten die beiden Tatverdächtigen mehrere zum Teil hochwertige Mountainbikes. Einige Fahrräder konnten den Besitzern zwischenzeitlich wieder ausgehändigt werden. Bei zwei sichergestellten Fahrrädern konnten die Besitzer noch nicht ermittelt werden.

Es handelt sich um ein Mountainbike der Marke „Stevens“, (siehe Bild) und ein weiteres Mountainbike, dunkelblauer Rahmen mit auffällig gelben Federgabeln (siehe Bild). Die Eigentümer werden gebeten, sich unter Telefon 06203/61301 mit der Polizei in Schriesheim in Verbindung zu setzen.“

Geprothmannt

Eskalierende Berichterstattung

Ein Jugendlicher zerstört eine Scheibe und die RNZ suggeriert aufgrund einer „Zeugenaussage“, die Polizei sei schuld, weil zu „rabiat“. Gehts noch?

 

Rhein-Neckar/Schriesheim, 15. Oktober 2012. (red/pro) In Schriesheim gab es vor kurzem so etwas wie Chaostage. Rund 250 zum Teil heftig besoffene Jugendliche treffen sich einer „Abrissparty“. Rund 50 eilig herbeieilende Polizisten bekamen die Lage aber in den Griff. Die „QualitĂ€tspresse“ sieht das anders. Und pumpt einen 20-jĂ€hrigen Chaos-Beteiligten zum „Kronzeugen“ auf.

Von Hardy Prothmann

Nein, ich mache jetzt keine Namensanspielungen zum Beitrag von Carsten Blaue in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 09. Oktober 2012 mit der Überschrift:

Sorgte die Polizei fĂŒr eine Eskalation?

Aber ich frage mich sehr wohl, was den RNZ-Journalisten dazu treibt, eine solche Überschrift zu formulieren und einen Beitrag zu verfassen, der jeden aufmerksamen Leser vollstĂ€ndig erschĂŒttert zurĂŒcklĂ€sst: Ist dieser Artikel ein Beispiel fĂŒr den angeblichen QualitĂ€tsjournalismus der Tageszeitungen?

Abriss“birnen“

Zur Sachlage: Am Abend des 05. Oktobers 2012 finden sich in Summe rund 250 Jugendliche in Schriesheim zusammen, um an einer „Abrissparty“ teilzunehmen. Sie rotten sich in Gruppen zusammen, saufen mitgebrachte Alkoholika, werden auffĂ€llig und die Polizei reagiert. Insgesamt rund 50 Streifenbeamte der Polizeidirektion Heidelberg, unterstĂŒtzt durch das PolizeiprĂ€sidium Mannheim treffen in Schriesheim ein, errichten Kontrollpunkte und versuchen die Lage zu klĂ€ren.

Die Mannheimer Beamten kennen sich vor Ort nicht aus – das geht auch vielen Heidelberger Polizisten so. FĂŒr einen Einsatzplan bleibt keine Zeit. Der Einsatz kommt ĂŒberraschend. Und man „jagt keine Verbrecher“, sondern betrunkene Jugendliche, die unter der Woche sicher Mamas und Papas Liebling sind. Brave Kinder im Alkoholausstand.

Chaos-Nacht in Schriesheim

Die Jugendlichen zerdeppern Flaschen auf der Straße (welche, spielt keine Rolle, es hĂ€tte ĂŒberall sein können), vermĂŒllen den Platz vor einem frĂŒheren Handelsmarkt, demolieren zwei Autos, schlagen die TĂŒrscheibe einer Bahn ein, gröhlen, beleidigen und provozieren Beamte.

Die Jugendlichen werden abgeschirmt, begleitet, in kleinen Gruppen in die Bahnen gesetzt. Nach vier bis fĂŒnf Stunden ist der Spuk am Freitagabend kurz vor Mitternacht vorbei. Die Lage ist beruhigt.

In der Folge schreibt ein 20-jĂ€hriger eine email an die Rhein-Neckar-Zeitung. Die Zeitung nennt den Namen des email-Schreibers, sein Alter und seinen Wohnort. Dass sie dabei gegen jede Grundregel des Quellenschutzes verstĂ¶ĂŸt, ist Redakteur Carsten Blaue scheinst, vollstĂ€ndig egal.

Quellenverbrennung

Guter Journalismus bewahrt „Quellen“ auch vor Selbstschaden. Den hat der junge Mann jetzt. Denn er wird fĂŒr einen vermeintlichen „Scoop“ (journalistische Aufdeckung) klasklar missbraucht. Es gibt journalistisch ĂŒberhaupt keinen Grund, Namen, Alter und Wohnort und „Status“ des Informanten als „Beteiligten“ zu nennen – außer die Folgen fĂŒr den Informanten sind einem RNZ-Journalisten einfach nur egal. Jeder „Informant“ sollte es sich genau ĂŒberlegen, ob man dieser Zeitung trauen kann.

Die Rhein-Neckar-Zeitung stellt tatsĂ€chlich wegen der Behauptung eines einzelnen, jungen „Erwachsenen“ den Einsatz der Polizei in Frage. Fragen zu stellen, ist journalistisch absolut legitim. Geradezu notwendig. Aber welche Fragen wurden gestellt?

Jugendliche in Abrisslaune randalieren, die Polizei bekommt die Lage in den Griff und die Zeitungsberichterstattung „eskaliert“.

 

„Blaues Sicht“ – null Recherche

Der junge Mann behauptet, die Polizei sei „rabiat“ gewesen. Hier muss man nachhaken. Was meint das? Hat die Polizei etwa klare Ansagen gemacht? Oder auch ein bisschen „gedrĂ€ngelt“?

Der junge Mann behauptet laut der Zeitung aber auch, die Polizei sei „gewalttĂ€tig“ gewesen. Und spĂ€testens hier ist Schluss mit lustig. Gewalt hat Konsequenzen: HĂ€matome, blaue Augen, Platzwunden, Verletzungen eben.

Sind Verletzungen dokumentiert? Nein. Wurde die Polizei befragt, ob es Festsetzungen gab, Schlagstock- oder TrÀnengaseinsatze? Nein.

Denn das hĂ€tte ja „den Aufreger“ zunichte gemacht.

Wurde im Ansatz von Herrn Blaue und der Redaktion ĂŒber die Lage vor Ort nachgedacht? Über die Einsatzwirklichkeit der Polizei?

LÀcherliche Polizei vs. blödsinnige Meinung

50 Beamte stehen 250 mehr oder weniger alkoholisierten Jugendlichen gegenĂŒber, die in „Abrissparty-Laune“ sind. Ohne jegliche Vorbereitung. Glaubt der Journalist tatsĂ€chlich, dass die Polizei so dumm ist und durch falsches Verhalten diesen schon sichtbar aggressiven Mob noch mehr zu reizen?

Die Einsatzwirklichkeit von Polizeibeamten beschreibt der Pressesprecher Harald Kurzer so:

Wir sind teilweise das Gespött der Stammtische. FĂŒnf Beamte waren nötig, um einen ausrastenden Betrunkenen unter Kontrolle zu bringen – ja, haben die gar nix drauf?

Gute Frage, nĂ€chste Frage. Sollen die Beamten knĂŒppeln oder gar schießen? Um eine ausrastende Person zu „stabilisieren“, braucht es mindestens zwei, eher drei oder sogar fĂŒnf Personen. Vor allem, um die Person vor Verletzungen zu bewahren, die sonst umungĂ€nglich wĂ€ren. Die Methode „Schlagstock ĂŒber den SchĂ€del ziehen“ wird ĂŒberwiegend nur noch in Diktaturen angewandt, nur Herr Blaue hat das noch nicht mitbekommen.

Gehts noch?

Konkret vor Ort hieße das, die Polizei hĂ€tte nicht mit 50 Beamten, sondern mit 500 oder besser 750 Beamten vor Ort sein mĂŒssen. Wegen einer blöd-besoffenen Abrissparty-Laune, die ĂŒber Facebook „organisiert“ wurde? Gehts noch? Denkt ein Herr Blaue abgesehen von der AbsurditĂ€t der Vorstellung auch mal ĂŒber die Kosten fĂŒr den Steuerzahler nach?

Geht Herr Blaue davon aus, dass am Wochenende hunderte von Polizisten in Einsatzbereitschaft sind, um dem feierwĂŒtigen Nachwuchs klar zu machen, dass man sich mal eben nicht irgendwo trifft, um zu saufen und was kaputt zu machen? Und wenn dies so wĂ€re, berichtete die RNZ dann ĂŒber „PolizeistaatsverhĂ€ltnisse mitten in Deutschland“?

Blödsinniger kann man tatsĂ€chlich nicht „berichten“, als die Rhein-Neckar-Zeitung das im Fall der „Schriesheim-Flashmobs“ getan hat. Ohne Recherche, ohne Sinn, ohne Verstand.

Falsches Ticket

Ich fĂŒr meinen Teil hoffe, dass die Beamten vor Ort den besoffenen Jugendlichen so deutlich wie möglich klar gemacht haben, dass es niemanden interessiert, ob man in die falsche Bahn gesetzt wird und einmal umsteigen muss, nachdem man sich verabredet hat, sich die Birne aufzuweichen und was kaputt zu machen.

Jeder, der an diesem Freitagabend mit dieser Stimmung nach Schriesheim gefahren ist, war „mit dem falschen Ticket“ unterwegs.

Und die Schriesheimer Bevölkerung kann sehr dankbar sein, dass die Polizei dafĂŒr gesorgt hat, dass die Situation vor Ort nicht eskaliert ist und niemand wirklich zu Schaden kam. Den TĂŒreinschlager hat man festgestellt, er wird zur Verantwortung gezogen. Wer noch finanziell (Party-Veranstalter oder Facebook-Einlader) fĂŒr den Einsatz aufkommen muss, wird noch geprĂŒft. Die Besitzer der demolierten Autos haben hoffentlich eine Vollkasko, sonst bleiben sie vermutlich auf dem Schaden sitzen. Alle anderen Autobesitzer sind der Polizei dankbar.

Die friedliche und kĂŒnstlerische Idee des „Flashmobs“ wurde ebenfalls beschĂ€digt, die vielen tollen Möglichkeiten der sozialen Medien ebenso, denn fĂŒr Zeitungen ist alles mit Internet sowieso „igitt“.

Eskalation vs. gute Polizeiarbeit

Die „Eskalation“ hat im Kopf eines Zeitungsschreibers stattgefunden, der journalistische Standards nicht beherrscht, sondern selbst auf Krawall aus ist. Flankiert von einer Zeitung, die an Standards offensichtlich nicht interessiert ist. GewĂŒrzt mit einer (zeitungsredakteursimmanenten) Panikstimmung gegenĂŒber dem Internet. Und der verlorenen Hoffnung, vielleicht irgendeinen blöd-besoffenen Jugendlichen, der eh keine Zeitung liest, fĂŒr die Zeitung zu interessieren.

Es könnte sein, dass die Rhein-Neckar-Zeitung den ein oder anderen Polizisten als Abonnenten verloren hat, der sich solche Berichte „einfach nicht mehr geben muss“.

Dokumentation: Die Berichte in der Rhein-Neckar-Zeitung können Sie hier nachlesen (sofern sie nicht gesperrt werden)

Sorgte die Polizei fĂŒr eine Eskalation?

Mit jeder Bahn kamen mehr Jugendliche?

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung „politisch berichtet, können Sie hier nachlesen:

Politische „Berichterstattung“ bei der RNZ

 

 

 

 

Polizeireform: Projektarbeit hat begonnen

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2010. (red) Der Umbau des PolizeiprÀsidiums Mannheim und der Polizeidirektion Heidelberg hat begonnen. Auf einer Pressekonferenz stellten heute die Projektleiter Detlef Werner und die PolizeiprÀsidentin Caren Denner die Eckpunkte vor.

Soviel steht fest: Das nach Stuttgart zweitgrĂ¶ĂŸte PrĂ€sidium Mannheim-Heidelberg wird 2.700 Menschen beschĂ€ftigen, 2.300 im Vollzugsdienst und 400 Angestellte. Der Sitz wird in L6 in Mannheim sein. Hier ist auch das FĂŒhrungs- und Lagezentrum angesiedelt. Ein Name ist noch nicht gefunden.

Die Kriminaldirektion mit rund 500 Beamten wird in Heidelberg in der Römerstraße angesiedelt, ebenso Kriminaltechnik und Kriminaldauerdienst. Der Standort fĂŒr die Verkehrspolizei ist noch offen. Reiterstaffel und Wasserschutzpolizei gehören kĂŒnftig zum PrĂ€sidium Einsatz und werden von Göppingen aus gesteuert. Ob der „Stall“ in Mannheim-Straßenheim bleibt, liegt nicht in der Entscheidungskompetenz des neuen PrĂ€sidiums.

Die Reviere und Posten bleiben bestehen – die Kriminalpolizei Außenstellen werden ĂŒberwiegend nach Heidelberg verlagert. Ausnahmen seien möglich. Mannheim wird ein Kriminalkommissariat mit voraussichtlich 30 Mitarbeitern erhalten.

Insgesamt gibt es sechs Projektteams, die Teilbereiche der neuen Struktur bearbeiten. Diese Aufteilung gilt landesweit. Koordiniert werden die Planungen ĂŒber „Querschnittsprojekte“, die auf die Einhaltung der Standards des Eckpunktepapiers achten.

Bis Dezember sollen die neuen Strukturen entworfen sein, ab Mitte 2013 könnte die Strukturreform dann greifen.

Einen umfassenden Artikel zum Thema können Sie hier lesen.

Polizeireform: Das "PrÀsidium Kurpfalz" in Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis mit am besten ausgestattet

Mannheim bleibt PrÀsidium, Heidelberg bekommt Kriminaldirektion

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar/Stuttgart, 27. MĂ€rz 2012. (red/pm) Heute hat Innenminister Reinhold Gall die Eckpunkte der zukĂŒnftigen Polizeistruktur vorgestellt: Danach wird das neue PolizeiprĂ€sidium fĂŒr Nordbaden in Mannheim sitzen, ebenso ein Kriminalkommissariat. Heidelberg wird Sitz der Kriminaldirektion. Mit 2.330 Polizeivollzugsbeamten haben die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg, sowie der Rhein-Neckar-Kreis die zweithöchste PersonalstĂ€rke nach Karlsruhe im Land.

Hinweis: Den kompletten Artikel zur Reform, mit Video und weiteren Informationen finden Sie bei uns auf dem Rheinneckarblog.

Die Polizeireform soll bei gleicher Personalausstattung eine effizientere Polizeiarbeit möglich machen und die Polizei fĂŒr die Zukunft stĂ€rken. Wir das gelingen? Diese Frage hat in den vergangenen zwei Monaten, seit die ersten Informationen herauskamen, viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger beschĂ€ftigt.

Heute wurde der neue Zuschnitt der nunmehr 12 PolizeiprĂ€sidien bekannt gegeben. 37 Polizeidirektionen fallen damit weg – unter anderem Heidelberg. Mannheim bleibt PrĂ€sidium und bekommt Heidelberg dazu. Umgekehrt bekommt Heidelberg die Kriminaldirektion und in Mannheim wird ein Kriminalkommissariat eingerichtet. Die Polizeireviere bleiben, ebenso die Posten. Insgesamt hat die Reform zur Folge, dass die Hierarchien flacher werden und vor allem im Mittelbau und bei den FĂŒhrungskrĂ€ften neu strukturiert wird. Die frei werdenden KrĂ€fte sollen dem Dienst vor Ort zugute kommen.

Nordbaden mit am grĂ¶ĂŸten

Das PolizeiprÀsidium Mannheim, Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis wird nach Karlsruhe landesweit die meisten Polizeivollzugsbeamte (2.330) haben. Auch relativ auf die Einwohnerzahl umgerechnet liegt das neue PrÀsidium mit einem Vollzugsbeamten auf 374 Einwohner auf dem zweiten Platz hinter Stuttgart, wo es nur 234 Einwohner sind. Aber schon im PrÀsidiumsbereich Karlsruhe kommen auf einen Beamten 439 Einwohner, in Freiburg 473 und in Heilbronn gar 519.

Von außen betrachtet, Ă€ndert sich fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zunĂ€chst also erstmal nichts. Kritik und Sorgen gab es wegen der Schließung der Kriminalaußenstellen, die durch Kriminaldauerdienste ersetzt werden. Wie sich das in der Praxis auswirkt, muss man abwarten.

Aktion „Sicherer Schulweg 2011“


Heidelberg, 06. September 2011. (red) Die Polizeidrektion Heidelberg – Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis – mahnt zu RĂŒcksicht im Straßenverkehr gegenĂŒber SchĂŒlern. VerstĂ€rkte Polizeikontrollen zum Schulanfang.

Achtung Schulanfang! Quelle: PD Heidelberg.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Sommerferien ade – die schönste Zeit des Jahres fĂŒr Tausende von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ist in wenigen Tagen vorbei. Mit dem Schulanfang am 12. September 2011 beginnt das neue Schuljahr und damit verbunden sind wieder neue Risiken fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, da sich die Verkehrsteilnehmer und SchĂŒler erst wieder aufeinander einstellen mĂŒssen. Insbesondere die ErstklĂ€ssler, die sich eine Woche spĂ€ter zum ersten Mal auf den Weg zur Schule machen, aber auch zahlreiche GrundschĂŒler, die auf weiterfĂŒhrende Schulen gewechselt haben, sind Gefahren auf dem oft noch unbekannten Schulweg ausgesetzt.

In besonderem Maße wird von Eltern die Gefahr von Verletzungen von Kindern als Mitfahrer im Auto unterschĂ€tzt. Deshalb muss gerade bei den „Eltern-Taxis“ auf die korrekte Sicherung im Kindersitz – auch auf noch so kurzen Strecken – geachtet werden.

Auch die Heidelberger Polizei hat sich mit der Schwerpunktaktion „Sicherer Schulweg – Gib acht auf mich“ auf den Schulanfang eingestellt. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und gleichzeitig mit Beginn des Schuljahres starten intensive Überwachungsmaßnahmen.

Eines vorweg – die Unfallzahlen in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis sind in den letzten Jahren konstant auf niedrigem Niveau.

Dies ist besonders auf die AktivitĂ€ten der kommunalen und staatlichen Stellen sowie von VerbĂ€nden und Organisationen zurĂŒck zu fĂŒhren, die sich mit Verkehrssicherheit befassen.

Unfallzahlen: Im Bereich der Polizeidirektion Heidelberg ereigneten sich im Jahr 2010 insgesamt 26 SchulwegunfĂ€lle (Vorjahr 33), bei denen 26 Personen verletzt wurden. Zwölf UnfĂ€lle wurden dabei von SchĂŒlern, dreizehn UnfĂ€lle von anderen Verkehrsteilnehmern und einer von beiden Beteiligten verursacht. Damit ist die Zahl der SchulwegunfĂ€lle und der hierbei Verletzten rĂŒcklĂ€ufig und etwa auf dem Niveau von 2008.

Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der VerkehrsunfÀlle mit Kindern leicht auf 198 (196). Hierbei wurden 157 Kinder (138) leicht, 27 Kinder (31) schwer verletzt und ein Kind getötet.

In der vergleichenden Halbjahresbetrachtung 2010/2011 setzt sich die positive Entwicklung bei den SchulwegunfĂ€llen fort, aber auch bei den VerkehrsunfĂ€llen mit Kindern zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. Bei bislang 12 SchulwegunfĂ€llen (Vorjahr 16) wurden 11 SchĂŒler leicht (Vorjahr 12) und ein SchĂŒler (Vorjahr vier) schwer verletzt. Bei den 78 VerkehrsunfĂ€llen mit Kindern (Vorjahr 82) wurden im 1. Halbjahr 2011 zwar neun Kinder schwer (Vorjahr acht), aber fĂŒnf weniger als im Vorjahr (58) und damit 53 leicht verletzt.

Oberstes Ziel – Gefahren minimieren und Verkehrssicherheit erhöhen

Das oberste Ziel der Heidelberger Polizei ist, Gefahren fĂŒr Schulkinder weiter zu minimieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei wie in den Vorjahren den neuen „Abc-SchĂŒtzen“ die beim Schulanfang oft erstmals mit den neuen Erfahrungen im Straßenverkehr konfrontiert werden.

Um dieses Ziel zu erreichen wird die Polizeidirektion Heidelberg folgende Konzepte anwenden:

  • Gezielte Überwachung an Schulen und Schulwegen, insbesondere an FußgĂ€ngerĂŒberwegen/-furten sowie von FußgĂ€ngern gemeinsam genutzten VerkehrsflĂ€chen. Auch die Beobachtung des Radverkehrs gehört zum Konzept.
  • Geschwindigkeitskontrollen, insbesondere an Stellen mit erhöhter Unfallgefahr fĂŒr Kinder durch den Einsatz von Laser-HandmessgerĂ€ten und Geschwindigkeitsmessungen mit Anhaltekontrollen.
  • Ein großes Augenmerk gilt Autofahrern – oftmals Eltern – die ihre Kinder vor Schulen im Haltverbot, auf FußgĂ€ngerĂŒberwegen und unmittelbar davor sowie auf FußgĂ€ngerfurten an Ampeln, aber auch auf Geh- und Radwegen ein- und aussteigen lassen
  • ÜberprĂŒfung der technischen Einrichtungen an FahrrĂ€dern.
  • Viele SchĂŒler erreichen die Schulen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In zahlreichen FĂ€llen verhalten sich Autofahrer an Haltestellen von Bussen und Bahnen falsch.
  • Neben der notwendigen Überwachung und entsprechenden Sanktionen steht aber auch die AufklĂ€rung – vor allem durch verkehrserzieherische GesprĂ€che – der Kinder, der Eltern, aber auch anderen Kraftfahrern im Vordergrund. Dabei soll vor allem auf verkehrsgerechtes Verhalten zur Vermeidung von UnfĂ€llen wie z.B. die Benutzung von RĂŒckhaltesystemen fĂŒr Kinder, die Gurtanlegepflicht sowie auf die Benutzung von Radwegen hingewiesen werden.

Die Heidelberger Polizei ist guter Dinge, mit der bislang so erfolgreichen Einsatzkonzeption „Sicherer Schulweg“ die Unfallzahlen weiterhin zu reduzieren und die Kraftfahrer fĂŒr ein rĂŒcksichtsvolles, verkehrsgerechtes und besonders vorsichtiges Verhalten zu gewinnen.

Die Polizei ist aber auch auf die Mithilfe der Eltern angewiesen.

Diese können insbesondere mit den SchulanfĂ€ngern, ein Schulwegtraining durchfĂŒhren. Es hat sich als sehr sinnvoll erwiesen, mit den Kleinen den Schulweg mehrfach abzugehen und die Kinder hierbei auf Gefahren- und Problemstellen hinzuweisen.“

L596 zwischen Großsachsen und Rittenweier gesperrt


Guten Tag!

Hirschberg, 13. Januar 2010. (red) An der L596 zwischen Hirschberg-Großsachsen und Rittenweier ist es infolge des Regens zu einer Hangrutschung gekommen. Die Straße ist bis auf weiteres gesperrt.

Wie lange der Straßendient benötigt, um das Geröll abzurĂ€umen, ist zur Zeit noch nicht klar. Offensichtlich rutscht immer wieder Geröll nach, wie die Polizeidirektion Heidelberg auf Nachfrage sagte. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Polizeidirektion: „Keine Veranlassung fĂŒr VerĂ€nderungen.“

Guten Tag!

Hirschberg, 26. Juli 2010. Nach den EinbrĂŒchen in Sportlerheime wurde im Hirschberger Gemeinderat erneut das Fehlen eines Polizeipostens beklagt. BĂŒrgermeister Manuel Just wiederholte seine EinschĂ€tzung, dass der Erfolg der Polizeiarbeit mit dem Abbau von Stellen „belohnt“ werde.

Seit dem 10. Mai 1946 gab es einen Polizeiposten (ein Dienstzimmer im Schloss Leutershausen), danach wechselte der Stadort in der Gemeinde mehrfach. Der Polizeiposten Hirschberg wurde am 25. Januar 2005 mit dem Polizeiposten Schriesheim in Schriesheim zusammen gelegt. Dort sind sechs Stellen eingerichtet, von denen zur Zeit fĂŒnf besetzt sind. Beim Polizeirevier Weinheim machen derzeit 78 Beamte Dienst. 49 im Streifendienst und 26 bei den Polizeiposten bzw. dem Bezirks(Ermittlungs)dienst. Hinzu kommen noch 9 Beamte der Kriminalpolizei, also insgesamt 87 Beamte.

Die Redaktion hirschbergblog hat bei der Polizeidirektion Heidelberg nachgefragt und wurde in einem HintergrundgesprĂ€ch ĂŒber die ZusammenhĂ€nge informiert. Abschließend baten wir die Polizeidirektion um eine Stellungnahme zur folgenden Frage:

Immer wieder wird in Hirschberg das Fehlen eines Polizeipostens beklagt. Was ist die Position der Heidelberger Polizeidirektion in der Sache?

Zu der neuerlichen Diskussion im Hirschberger Gemeinderat ĂŒber die Polizei – Postenstruktur im Bereich Hirschberg/Schriesheim nimmt die PD Heidelberg auf Anfrage wie folgt Stellung:

„Argumente hinlĂ€nglich bekannt.“

„Die Argumente, warum sich die Polizei im Jahr 2004 zu einer Reform ihrer Posten-Struktur entschlossen hat, sind hinlĂ€nglich bekannt und wurden mit der verantwortlichen kommunalpolitischen Gremien ausfĂŒhrlich erörtert. Neue Sachargumente sind nicht hinzugekommen, aus diesem Grund erĂŒbrigt sich aus unserer Sicht ein Einstieg in eine erneute Diskussion.

Die KriminalitĂ€tslage hat sich im Bereich Hirschberg – wie es der Leiter des Polizeireviers Weinheim, POR Helfrich, kĂŒrzlich im Gemeinderat ausfĂŒhrlich erlĂ€uterte, sehr positiv entwickelt. Hirschberg ist weniger belastet als vergleichbare Gemeinden, das gilt auch unter Einbeziehung einzelner, öffentlich diskutierter Straftaten.

Auch aus diesem Grund sieht die Polizeidirektion Heidelberg keine Veranlassung, VerĂ€nderungen an der derzeitigen Struktur bzw. Stellenzuweisung im Bereich Polizeirevier Weinheim/Polizeiposten Schriesheim vorzunehmen.“

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