Freitag, 07. Juni 2019

90.000 Euro Sachschaden

Teile von Sattelzugmaschinen geklaut

Hirschberg, 02. Dezember 2014. (red/pol) Unbekannte Täter entwendeten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der Zeit zwischen 20:30 und 08:00 Uhr in der Goldbeckstraße die Stoßfänger samt Scheinwerfer und Frontklappen von sechs Sattelzugmaschinen. [Weiterlesen…]

Tatverdächtiger festgenommen

Verdacht von Vorbereitungshandlungen zu Straftaten

Leutershausen, 21. November 2014. (red/pol) Als angeblicher Arbeitssuchender gab sich ein unbekannter Mann im Laufe des Montags in einer Bäckerei und in einem Gasthof in Leutershausen aus. Da die Betroffenen dem Mann nicht glaubten, riefen sie beim Polizeiposten in Schriesheim an. [Weiterlesen…]

Autofahrer führt nicht nur Amphetamin mit sich

Nervöses Verhalten bei Polizeikontrolle

Hirschberg, 18. November 2014. (red/pol) Amphetamin, ein Einhandmesser sowie ein Rucksack mit diversen Werkzeugen führte in der Nacht zum Montag ein 24-Jähriger aus Birkenau mit. [Weiterlesen…]

Alkohol am Steuer

Betrunkener Autofahrer verletzt Polizeibeamte

Weinheim/Hirschberg, 17. November 2014. (red/pol) Nach einem Hinweis, wonach ein Citroenfahrer gegen 23:00 Uhr in Weinheim in Schlangenlinien unterwegs sei, fahndete die Polizei nach dem Fahrzeug und fand es schließlich in Hirschberg-Großsachsen am Straßenrand – der Fahrer verletzte bei der Kontrolle zwei Beamte und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. [Weiterlesen…]

Generation 60+ im Straßenverkehr: Medikamente und körperliche Defizite häufig Unfallursache

Senioren sind nicht automatisch ein Verkehrsrisiko

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Archivbild

 

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/ae/aw) Wer Führerschein und Auto besitzt, ist mobil, unabhängig – und diese Unabhängigkeit wird ungern wieder aufgegeben. Denn Mobilität bedeutet Lebensqualität. Dies gilt auch für Seniorinnen und Senioren. Doch ab wann ist man zu alt zum Autofahren und sollte die Autoschlüssel lieber liegen lassen? Erst gestern verursachte ein 82-jähriger Falschfahrer auf der A81 einen Unfall. Er und ein 40 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Statistiken zeigen: Es gibt mehr ältere Teilnehmer im Straßenverkehr, doch ein erhöhtes Risiko für Unfälle gibt es deshalb nicht unbedingt. [Weiterlesen…]

Gasautos in der Metropolregion: (K)eine Zeitbombe?

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. März 2013. (red/zef). Ein vermeintlich ungefährlicher Auffahrunfall ereignete sich am 29.08.2012 in Passau: Niemand wurde schwer verletzt. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war gering, betrug zwischen 30 und 40 km/h. Aber eines der Fahrzeuge war ein Gasauto und der Tank wurde beschädigt. In kürzester Zeit bildete sich ein explosives Gas-Luft-Gemisch, was von der Polizei aber nicht erkannt worden ist. Gesichert wurde die Unfallstelle erst, nachdem die Feuerwehr angerückt und die gefährliche Situation erfasst hatte. Vorbereitet war man darauf allerdings auch bei der Passauer Feuerwehr nicht. Die Gefahrenstelle konnte nicht unmittelbar entschärft werden. Wie sind die Feuerwehren und Polizeistationen in der Metropolregion auf solch einen Fall vorbereitet? [Weiterlesen…]

Geprothmannt

Eskalierende Berichterstattung

Ein Jugendlicher zerstört eine Scheibe und die RNZ suggeriert aufgrund einer „Zeugenaussage“, die Polizei sei schuld, weil zu „rabiat“. Gehts noch?

 

Rhein-Neckar/Schriesheim, 15. Oktober 2012. (red/pro) In Schriesheim gab es vor kurzem so etwas wie Chaostage. Rund 250 zum Teil heftig besoffene Jugendliche treffen sich einer „Abrissparty“. Rund 50 eilig herbeieilende Polizisten bekamen die Lage aber in den Griff. Die „Qualitätspresse“ sieht das anders. Und pumpt einen 20-jährigen Chaos-Beteiligten zum „Kronzeugen“ auf.

Von Hardy Prothmann

Nein, ich mache jetzt keine Namensanspielungen zum Beitrag von Carsten Blaue in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 09. Oktober 2012 mit der Überschrift:

Sorgte die Polizei für eine Eskalation?

Aber ich frage mich sehr wohl, was den RNZ-Journalisten dazu treibt, eine solche Überschrift zu formulieren und einen Beitrag zu verfassen, der jeden aufmerksamen Leser vollständig erschüttert zurücklässt: Ist dieser Artikel ein Beispiel für den angeblichen Qualitätsjournalismus der Tageszeitungen?

Abriss“birnen“

Zur Sachlage: Am Abend des 05. Oktobers 2012 finden sich in Summe rund 250 Jugendliche in Schriesheim zusammen, um an einer „Abrissparty“ teilzunehmen. Sie rotten sich in Gruppen zusammen, saufen mitgebrachte Alkoholika, werden auffällig und die Polizei reagiert. Insgesamt rund 50 Streifenbeamte der Polizeidirektion Heidelberg, unterstützt durch das Polizeipräsidium Mannheim treffen in Schriesheim ein, errichten Kontrollpunkte und versuchen die Lage zu klären.

Die Mannheimer Beamten kennen sich vor Ort nicht aus – das geht auch vielen Heidelberger Polizisten so. Für einen Einsatzplan bleibt keine Zeit. Der Einsatz kommt überraschend. Und man „jagt keine Verbrecher“, sondern betrunkene Jugendliche, die unter der Woche sicher Mamas und Papas Liebling sind. Brave Kinder im Alkoholausstand.

Chaos-Nacht in Schriesheim

Die Jugendlichen zerdeppern Flaschen auf der Straße (welche, spielt keine Rolle, es hätte überall sein können), vermüllen den Platz vor einem früheren Handelsmarkt, demolieren zwei Autos, schlagen die Türscheibe einer Bahn ein, gröhlen, beleidigen und provozieren Beamte.

Die Jugendlichen werden abgeschirmt, begleitet, in kleinen Gruppen in die Bahnen gesetzt. Nach vier bis fünf Stunden ist der Spuk am Freitagabend kurz vor Mitternacht vorbei. Die Lage ist beruhigt.

In der Folge schreibt ein 20-jähriger eine email an die Rhein-Neckar-Zeitung. Die Zeitung nennt den Namen des email-Schreibers, sein Alter und seinen Wohnort. Dass sie dabei gegen jede Grundregel des Quellenschutzes verstößt, ist Redakteur Carsten Blaue scheinst, vollständig egal.

Quellenverbrennung

Guter Journalismus bewahrt „Quellen“ auch vor Selbstschaden. Den hat der junge Mann jetzt. Denn er wird für einen vermeintlichen „Scoop“ (journalistische Aufdeckung) klasklar missbraucht. Es gibt journalistisch überhaupt keinen Grund, Namen, Alter und Wohnort und „Status“ des Informanten als „Beteiligten“ zu nennen – außer die Folgen für den Informanten sind einem RNZ-Journalisten einfach nur egal. Jeder „Informant“ sollte es sich genau überlegen, ob man dieser Zeitung trauen kann.

Die Rhein-Neckar-Zeitung stellt tatsächlich wegen der Behauptung eines einzelnen, jungen „Erwachsenen“ den Einsatz der Polizei in Frage. Fragen zu stellen, ist journalistisch absolut legitim. Geradezu notwendig. Aber welche Fragen wurden gestellt?

Jugendliche in Abrisslaune randalieren, die Polizei bekommt die Lage in den Griff und die Zeitungsberichterstattung „eskaliert“.

 

„Blaues Sicht“ – null Recherche

Der junge Mann behauptet, die Polizei sei „rabiat“ gewesen. Hier muss man nachhaken. Was meint das? Hat die Polizei etwa klare Ansagen gemacht? Oder auch ein bisschen „gedrängelt“?

Der junge Mann behauptet laut der Zeitung aber auch, die Polizei sei „gewalttätig“ gewesen. Und spätestens hier ist Schluss mit lustig. Gewalt hat Konsequenzen: Hämatome, blaue Augen, Platzwunden, Verletzungen eben.

Sind Verletzungen dokumentiert? Nein. Wurde die Polizei befragt, ob es Festsetzungen gab, Schlagstock- oder Tränengaseinsatze? Nein.

Denn das hätte ja „den Aufreger“ zunichte gemacht.

Wurde im Ansatz von Herrn Blaue und der Redaktion über die Lage vor Ort nachgedacht? Über die Einsatzwirklichkeit der Polizei?

Lächerliche Polizei vs. blödsinnige Meinung

50 Beamte stehen 250 mehr oder weniger alkoholisierten Jugendlichen gegenüber, die in „Abrissparty-Laune“ sind. Ohne jegliche Vorbereitung. Glaubt der Journalist tatsächlich, dass die Polizei so dumm ist und durch falsches Verhalten diesen schon sichtbar aggressiven Mob noch mehr zu reizen?

Die Einsatzwirklichkeit von Polizeibeamten beschreibt der Pressesprecher Harald Kurzer so:

Wir sind teilweise das Gespött der Stammtische. Fünf Beamte waren nötig, um einen ausrastenden Betrunkenen unter Kontrolle zu bringen – ja, haben die gar nix drauf?

Gute Frage, nächste Frage. Sollen die Beamten knüppeln oder gar schießen? Um eine ausrastende Person zu „stabilisieren“, braucht es mindestens zwei, eher drei oder sogar fünf Personen. Vor allem, um die Person vor Verletzungen zu bewahren, die sonst umungänglich wären. Die Methode „Schlagstock über den Schädel ziehen“ wird überwiegend nur noch in Diktaturen angewandt, nur Herr Blaue hat das noch nicht mitbekommen.

Gehts noch?

Konkret vor Ort hieße das, die Polizei hätte nicht mit 50 Beamten, sondern mit 500 oder besser 750 Beamten vor Ort sein müssen. Wegen einer blöd-besoffenen Abrissparty-Laune, die über Facebook „organisiert“ wurde? Gehts noch? Denkt ein Herr Blaue abgesehen von der Absurdität der Vorstellung auch mal über die Kosten für den Steuerzahler nach?

Geht Herr Blaue davon aus, dass am Wochenende hunderte von Polizisten in Einsatzbereitschaft sind, um dem feierwütigen Nachwuchs klar zu machen, dass man sich mal eben nicht irgendwo trifft, um zu saufen und was kaputt zu machen? Und wenn dies so wäre, berichtete die RNZ dann über „Polizeistaatsverhältnisse mitten in Deutschland“?

Blödsinniger kann man tatsächlich nicht „berichten“, als die Rhein-Neckar-Zeitung das im Fall der „Schriesheim-Flashmobs“ getan hat. Ohne Recherche, ohne Sinn, ohne Verstand.

Falsches Ticket

Ich für meinen Teil hoffe, dass die Beamten vor Ort den besoffenen Jugendlichen so deutlich wie möglich klar gemacht haben, dass es niemanden interessiert, ob man in die falsche Bahn gesetzt wird und einmal umsteigen muss, nachdem man sich verabredet hat, sich die Birne aufzuweichen und was kaputt zu machen.

Jeder, der an diesem Freitagabend mit dieser Stimmung nach Schriesheim gefahren ist, war „mit dem falschen Ticket“ unterwegs.

Und die Schriesheimer Bevölkerung kann sehr dankbar sein, dass die Polizei dafür gesorgt hat, dass die Situation vor Ort nicht eskaliert ist und niemand wirklich zu Schaden kam. Den Türeinschlager hat man festgestellt, er wird zur Verantwortung gezogen. Wer noch finanziell (Party-Veranstalter oder Facebook-Einlader) für den Einsatz aufkommen muss, wird noch geprüft. Die Besitzer der demolierten Autos haben hoffentlich eine Vollkasko, sonst bleiben sie vermutlich auf dem Schaden sitzen. Alle anderen Autobesitzer sind der Polizei dankbar.

Die friedliche und künstlerische Idee des „Flashmobs“ wurde ebenfalls beschädigt, die vielen tollen Möglichkeiten der sozialen Medien ebenso, denn für Zeitungen ist alles mit Internet sowieso „igitt“.

Eskalation vs. gute Polizeiarbeit

Die „Eskalation“ hat im Kopf eines Zeitungsschreibers stattgefunden, der journalistische Standards nicht beherrscht, sondern selbst auf Krawall aus ist. Flankiert von einer Zeitung, die an Standards offensichtlich nicht interessiert ist. Gewürzt mit einer (zeitungsredakteursimmanenten) Panikstimmung gegenüber dem Internet. Und der verlorenen Hoffnung, vielleicht irgendeinen blöd-besoffenen Jugendlichen, der eh keine Zeitung liest, für die Zeitung zu interessieren.

Es könnte sein, dass die Rhein-Neckar-Zeitung den ein oder anderen Polizisten als Abonnenten verloren hat, der sich solche Berichte „einfach nicht mehr geben muss“.

Dokumentation: Die Berichte in der Rhein-Neckar-Zeitung können Sie hier nachlesen (sofern sie nicht gesperrt werden)

Sorgte die Polizei für eine Eskalation?

Mit jeder Bahn kamen mehr Jugendliche?

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung „politisch berichtet, können Sie hier nachlesen:

Politische „Berichterstattung“ bei der RNZ

 

 

 

 

Polizeireform: Projektarbeit hat begonnen

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2010. (red) Der Umbau des Polizeipräsidiums Mannheim und der Polizeidirektion Heidelberg hat begonnen. Auf einer Pressekonferenz stellten heute die Projektleiter Detlef Werner und die Polizeipräsidentin Caren Denner die Eckpunkte vor.

Soviel steht fest: Das nach Stuttgart zweitgrößte Präsidium Mannheim-Heidelberg wird 2.700 Menschen beschäftigen, 2.300 im Vollzugsdienst und 400 Angestellte. Der Sitz wird in L6 in Mannheim sein. Hier ist auch das Führungs- und Lagezentrum angesiedelt. Ein Name ist noch nicht gefunden.

Die Kriminaldirektion mit rund 500 Beamten wird in Heidelberg in der Römerstraße angesiedelt, ebenso Kriminaltechnik und Kriminaldauerdienst. Der Standort für die Verkehrspolizei ist noch offen. Reiterstaffel und Wasserschutzpolizei gehören künftig zum Präsidium Einsatz und werden von Göppingen aus gesteuert. Ob der „Stall“ in Mannheim-Straßenheim bleibt, liegt nicht in der Entscheidungskompetenz des neuen Präsidiums.

Die Reviere und Posten bleiben bestehen – die Kriminalpolizei Außenstellen werden überwiegend nach Heidelberg verlagert. Ausnahmen seien möglich. Mannheim wird ein Kriminalkommissariat mit voraussichtlich 30 Mitarbeitern erhalten.

Insgesamt gibt es sechs Projektteams, die Teilbereiche der neuen Struktur bearbeiten. Diese Aufteilung gilt landesweit. Koordiniert werden die Planungen über „Querschnittsprojekte“, die auf die Einhaltung der Standards des Eckpunktepapiers achten.

Bis Dezember sollen die neuen Strukturen entworfen sein, ab Mitte 2013 könnte die Strukturreform dann greifen.

Einen umfassenden Artikel zum Thema können Sie hier lesen.

Polizeireform: Das "Präsidium Kurpfalz" in Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis mit am besten ausgestattet

Mannheim bleibt Präsidium, Heidelberg bekommt Kriminaldirektion

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar/Stuttgart, 27. März 2012. (red/pm) Heute hat Innenminister Reinhold Gall die Eckpunkte der zukünftigen Polizeistruktur vorgestellt: Danach wird das neue Polizeipräsidium für Nordbaden in Mannheim sitzen, ebenso ein Kriminalkommissariat. Heidelberg wird Sitz der Kriminaldirektion. Mit 2.330 Polizeivollzugsbeamten haben die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg, sowie der Rhein-Neckar-Kreis die zweithöchste Personalstärke nach Karlsruhe im Land.

Hinweis: Den kompletten Artikel zur Reform, mit Video und weiteren Informationen finden Sie bei uns auf dem Rheinneckarblog.

Die Polizeireform soll bei gleicher Personalausstattung eine effizientere Polizeiarbeit möglich machen und die Polizei für die Zukunft stärken. Wir das gelingen? Diese Frage hat in den vergangenen zwei Monaten, seit die ersten Informationen herauskamen, viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigt.

Heute wurde der neue Zuschnitt der nunmehr 12 Polizeipräsidien bekannt gegeben. 37 Polizeidirektionen fallen damit weg – unter anderem Heidelberg. Mannheim bleibt Präsidium und bekommt Heidelberg dazu. Umgekehrt bekommt Heidelberg die Kriminaldirektion und in Mannheim wird ein Kriminalkommissariat eingerichtet. Die Polizeireviere bleiben, ebenso die Posten. Insgesamt hat die Reform zur Folge, dass die Hierarchien flacher werden und vor allem im Mittelbau und bei den Führungskräften neu strukturiert wird. Die frei werdenden Kräfte sollen dem Dienst vor Ort zugute kommen.

Nordbaden mit am größten

Das Polizeipräsidium Mannheim, Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis wird nach Karlsruhe landesweit die meisten Polizeivollzugsbeamte (2.330) haben. Auch relativ auf die Einwohnerzahl umgerechnet liegt das neue Präsidium mit einem Vollzugsbeamten auf 374 Einwohner auf dem zweiten Platz hinter Stuttgart, wo es nur 234 Einwohner sind. Aber schon im Präsidiumsbereich Karlsruhe kommen auf einen Beamten 439 Einwohner, in Freiburg 473 und in Heilbronn gar 519.

Von außen betrachtet, ändert sich für die Bürgerinnen und Bürger zunächst also erstmal nichts. Kritik und Sorgen gab es wegen der Schließung der Kriminalaußenstellen, die durch Kriminaldauerdienste ersetzt werden. Wie sich das in der Praxis auswirkt, muss man abwarten.

Zeugenaufruf

Versuchte Vergewaltigung in Mannheim

Mannheim/Rhein-Neckar, 13. Januar 2012 (red/pol) Ein Unbekannter überfiel in der Neujahrsnacht eine 23-jährige Frau beim Öffnen ihrer Wohnung. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität des Unbekannten.

Information der Polizei:

Die Polizei sucht diesen Mann wegen versuchter Vergewaltigung. Bild: Polizei

„In der Neujahrsnacht, gegen 04:45 Uhr, wurde in den Quadraten eine 23-jährige Mannheimerin beim Öffnen ihrer Wohnung überfallen. Der etwa 25-35 Jahre alte Täter zerrte sein Opfer in den Flur ihres Appartements.
Dort wurde der Mann zudringlich und setzte sich auf die sich heftig wehrende Geschädigte.

Vermutlich aufgrund der starken Gegenwehr und weil sie um Hilfe rief, ließ der Unbekannte von der jungen Frau ab und ging flüchtig.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
25 bis 35 Jahre alt; 170 bis 175 cm groß; schwarze, etwa 4 bis 5 cm lange Haare; dunkle Augen; dunkler Teint; südländischer Typ.

Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Jacke, einer schwarzen Hose und einem hellen Hemd.
Auf der Grundlage der Personenbeschreibung wurde ein Phantombild erstellt.

Bei der Tatausführung sprach der Täter kein Wort.

Hinweise zur Identität des Gesuchten erbittet die Polizei unter der Rufnummer 0621/174-0.“

Diese Woche: Tipps und Termine

Guten Tag!

Tipps und Termine für den 14. – 20. Februar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim und Rhein-Neckar.

Montag, 14. Februar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Ellen Schwiers.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt am Montag, 14. Februar, „Gin Rommé“, ein Schauspiel von Donald L. Coburn. Es spielen mit Ellen und Holger Schwiers, die Regie führen Jan Aust/ Katerina Jacob.

Weller Martin und Fonia Dorsey, zwei Bewohner eines Altenheims, führt das Kartenspiel Gin Rommé zusammen. Er verliert, sie gewinnt. Jede Runde wird das Spiel – in doppelter Bedeutung – spannender, komischer und unheimlicher zugleich. Sie kokettiert, er gibt den Kavalier alter Schule. Doch bald fallen die Masken, alle Heuchelei hat ein Ende, mit spitzen Worten zunächst und dann mit unverhüllter Aggression wird jetzt gefochten. Aber neben all dem gegenseitigen Unverständnis bleibt dennoch Komik und Witz bis zum Schluss. Die große Ellen Schwiers erfüllt sich am Ende ihres Berufslebens mit der Rolle der Fonia Dorsey einen Herzenswunsch, wo zudem ihr Bruder Holger den Weller Martin spielt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim.

Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

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Montag, 14. Februar, 20 Uhr, Bürgerhaus

Der Schauspieler Horst Jansen.

Heddesheim. „Männer sind auch Menschen“ – Ein Schauspiel von Curth Flatow mit Horst Jansen, Astrid Straßburger u.v.a. im Bügerhaus, Großer Saal.

Frauen sind auf dem Vormarsch, sie erobern Positionen, die früher nur den Herren der Schöpfung vorbehalten waren. Und sie erobern Männer: Das war schon immer so. Aber sie verlassen sie auch, das war nicht immer so. Victoria Lichtenstein tut das gerade. Ihr Mann Dieter arbeitet von morgens bis abends. Er ist überzeugt, nach drei gescheiterten Ehen nun endlich das Glück gefunden zu haben. Aber sie verlässt ihn – nicht, weil sie von ihm genug hat, sondern weil sie nicht genug von ihm hat. Kaum ist sie weg, taucht ein Schulfreund von Dieter auf, Professor Steguweit. Die beiden plaudern von den guten alten Zeiten und der Professor schwärmt von seiner Ehe. Das ist gerade kein Trost für Dieter! Und als er am nächsten Tag von seiner Frau erfährt, dass er im Schlaf redet, dass seine erste Frau von seiner zweiten wusste, die zweite von der dritten und die dritte von Victoria, sieht er keine Chance mehr, dass sie zu ihm zurückkehrt. Zu allem Unglück weiß Victoria, dass Dieter sie einmal betrogen hat …

Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim.

Eintritt: Verkauf von Einzelkarten im Rathaus Heddesheim – Bürgerservice, Tel. 06203 -101-200.

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Dienstag, 15. Februar, 19 Uhr, Carl-Benz-Gymnasium

Ladenburg. Das Carl-Benz-Gymnasium Ladenburg veranstaltet am 15. Februar um 19 Uhr einen Informationsabend zum Thema „Drogengefährdung“ bei Jugendlichen.

Referent ist Polizeioberkommissar Willi Stier vom Polizeipräsidium Mannheim, der Spezialist für Drogenfragen bei der Polizei Mannheim. Bei dem Vortrag geht es um die aktuelle Situation unter den Jugendlichen in der Region Mannheim – Ladenburg und um die Auswirkungen zum Beispiel auch auf den späteren Führerscheinerwerb. Der Vortrag wendet sich an die Eltern der Schüler, nicht an die Schüler selbst.

Ort: Realschulstraße, Ladenburg.

Eintritt: frei.

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kaffeeehaus

Donnerstag, 17. Februar, 10 Uhr, Maimarkthalle

Mannheim. Jobs for Future“ – Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung vom 17. bis 19. Februar 2011 in der Maimarkthalle Mannheim: Das passende Bildungsangebot für jedes Lebensalter – Eintritt frei.

Besucher auf der "Jobs for Future".

Besucher auf der „Jobs for Future“.

Mit einem neuen Aussteller-Rekord geht die Jobs for Future an den Start: Bis jetzt haben sich weit über 270 Aussteller angemeldet – 2010 waren es 233. Süddeutschlands größte Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung vereint namhafte Unternehmen, Hochschulen, Bildungsträger, Kammern und Verbände unter einem Dach. Die Jobs for Future, die in der Maimarkthalle Mannheim zum elften Mal stattfindet, stellt neben vielseitigen Job-Angeboten zahlreiche Bildungswege vom Schülerpraktikum bis zum Masterstudium unter einem Dach vor. Sie ist vom 17. bis 19. Februar jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

An den Ständen können sich die Besucher nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen erkundigen, Studiengänge und Ausbildungsinhalte vergleichen, die passende Weiterbildung für sich oder ihre Mitarbeiter finden und sich vor allem persönlich zu Chancen, Einstiegsvoraussetzungen und Perspektiven im Wunschberuf beraten lassen. Auch wer noch gar nicht weiß, in welche berufliche Richtung der Weg führen soll, kann sich einen Überblick verschaffen, an Eignungstests teilnehmen oder sich individuell bei der Berufsfindung coachen lassen.

Ort: Maimarktgelände, Xaver-Fuhr-Str. 101, Mannheim.

Eintritt: frei

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Donnerstag, 17. Februar, 20 Uhr, Bürgerhaus

Der Kabarettist Hans-Peter Schwöbel.

Heddesheim. Hans-Peter Schwöbel tritt mit seinem aktuellen Programm „Stark statt mäßig“ im Heddesheimer Bürgerhaus auf.

Die Zuschauer erleben politisches Kabarett der Extraklasse.

Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel ist Kabarettist, Schriftsteller, Sozialwissenschaftler und Prediger aus Mannheim und der Kurpfalz. Bei seinen Auftritten bietet er Satire, Poesie, Lyrik, Predigten und Kabarett im Pfälzer Dialekt.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim.

Karten: Karten im Vorverkauf für 12 Euro, Abendkasse 14 Euro, u.a. in der Bäckerei Krämer, Schreibwaren Ciccella, Schluckspecht und in der Bücherecke.

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Freitag, 18. Februar, 20 Uhr, Alte Druckerei

„The Barons“ spielen in der Alten Druckerei.

Weinheim. Konzert. The Barons – Welcome to the sixties. Seit über 18 Jahren touren The Barons nun schon durch Deutschland, Schweiz, Österreich, Spanien und Frankreich. Mit ihren vier authentischen Stimmen und dem typischen Sixties-Sound begeistern die sie das Publikum immer wieder aufs Neue.
Inzwischen sind es über 2000 Konzerte bei denen die 4 Barone in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Frankreich und Spanien immer wieder mit den rezenten Stars der wilden Sechziger auf der Bühne stehen: Die Searchers, Hermans Hermits, Sailor, Lords, Rattles, Smokie, Spencer Davis Group, Suzi Quatro, Dave Dee, Chris Andrews, Drafi Deutscher & Ted Herold …

Ort: Friedrichstr. 24, Weinheim.

Karten: 17 Euro, Telefon: 06201 / 81 345.

 

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Prunksitzung im Bürgerhaus.

Samstag, 19. Februar, 19:11 Uhr, Bürgerhaus

Heddesheim. Die Prunksitzung des 1. Heddesheimer Karnevalsvereins e.V. „Hellesema Grumbe“ findet am Samstag, 19. Februar, im Bürgerhaus statt.

Auf dem Programm stehen Show- und Gardetänze, Guggemusik und Vorträge.

Mit dabei sind die Sängerin „Raffaella“ und Dr. Markus Weber alias „Fräulein Baumann“ (bekannt durch die Spitzklicker).

Einlass ist um 18:11 Uhr, Beginn um 19: 11 Uhr.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim.

Eintritt: 11 Euro. Vorverkauf: Fahrschule R. Göhner, Nikolaus-Doppstr. 2, Montag und Mittwoch, 17 bis 19 Uhr oder telefonisch 06203-44349.

 

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Verlängert bis 27. März 2011, Zimmertheater

Zimmertheater Heidelberg.

Heidelberg. Das Zimmertheater zeigt noch bis zum 27. März das Stück „Wer sind Sie?“ von Michel Lengliney, in einer Inszenierung von Ute Richter.

„Welchen Tag haben wir heute?“ – auch „Wer sind Sie?“ sind keine ungewöhnlichen Fragen. Nur, wenn das Interesse an dem Wochentag in kurzen Abständen wiederholt wird oder sich die Frage „Wer sind Sie?“ an die Tochter wendet, ist das irritierend.
„Mutter baut immer mehr ab-€¦ es ist schrecklich-€¦ vermutlich hat sie-€¦sie hat-€¦“

Leichtsinnig, manchmal sogar frivol, gehen wir mit dem Begriff Alzheimer um-€¦Lachend kommentieren wir laut „Alzheimer“!, wenn uns etwas zu lange nicht einfällt; und geben uns beruhigt, wenn das freundliche Gegenüber dann sagt: „Nein, nein – das ist nur die ganz normale Verkalkung!“

Aber wie behandeln die Kinder die gestörte Mutter, wenn die Diagnose „Alzheimer“ Wirklichkeit wird?

Michel Lengliney hat ein packendes, anrührendes, sensibles Stück über ein brisantes Thema geschrieben, unsentimental, tröstlich und traurig, tragisch und komisch-€¦“

Ort: Hauptstr. 118, Heidelberg.

Karten: Kassenzeiten: Mo bis Sa: 11 bis 13 Uhr & 18 bis 20 Uhr, So: 16 bis 18 Uhr, telefonische Vorbestellungen sind zu den Kassenzeiten unter der Nummer (06221) 21069 möglich.

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Täglich bis 20. März 2011, Luisenpark

Indoor-Spielplatz im Luisenpark.

Mannheim. Spielen, klettern und toben im Warmen! Der Indoor-Spielplatz im Pflanzenschauhaus Luisenpark ist wieder aufgebaut. Bis 20. März täglich geöffnet von 10.30 – 17.30 Uhr, ab März bereits ab 10.00 Uhr.

Seit Ende Januar lässt der Luisenpark Kinderträume wahr werden, die eigentlich nur im Sommer möglich sind: Der beliebte Winterspielplatz in der Ausstellungshalle des Pflanzenschauhauses ist wieder da.

Das Indoor-Vergnügen im Luisenpark füllt schon seit langem eine echte „Marktlücke“ in Mannheim: In kuschelig-warmer Atmosphäre bietet er einen tollen Service für Kinder und Eltern. Während die Kleinen spielen und toben, können die Großen wachsamen Auges, aber völlig entspannt auf einer der vielen Sitzbänke rundherum verweilen. Mit Klettergerüst, Rutschen und Wackelsteg ist für alle Kinder zwischen 2 und 8 Jahren trotz Kälte jede Menge Action angesagt.

Ort: Gartenschauweg 12, Mannheim.

Eintritt: Täglich geöffnet von 10.30 – 17.30 Uhr, ab März bereits ab 10.00 Uhr. Nur der Parkeintritt ist zu entrichten, die Ausstellung selbst ist kostenfrei!

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und für Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen

Die Redaktion