Mittwoch, 19. Juni 2019

LĂ€rmaktionsplanung fĂŒr Schriesheim, Hirschberg und Dossenheim

Gemeinsame Informationsveranstaltung

Dossenheim/Hirschberg/Schriesheim, 16. Januar 2015. (red/pm) Die drei Kommunen Dossenheim, Schriesheim und Hirschberg haben ein gemeinsames Problem: Den VerkehrslĂ€rm auf der B3 und der parallel dazu verlaufenden Straßenbahntrasse Linie 5. Um die Anforderungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes zu erfĂŒllen, beauftragten die Kommunen gemeinsam ein IngenieurbĂŒro mit der Erstellung der LĂ€rmaktionsplanung. Die Untersuchungsergebnisse werden am 22. Januar ab 19:00 Uhr im Schriesheimer Rathaus vorgestellt. [Weiterlesen…]

Filme ĂŒber das Älterwerden – fĂŒr Alt und Jung

Rhein-Neckar, 04. August 2014. (red/pm) Beim 5. EuropĂ€ischen Filmfestival der Generationen, das vom 07. – 10. Oktober stattfindet, gibt es fĂŒr Alt und Jung wieder Filme ĂŒber das Älterwerden. Programmhefte fĂŒr das Event sind erhĂ€ltlich. [Weiterlesen…]

Vortrag am 17. Juli

„Wagner im Spiegel der Zeit“

Hirschberg, 14. Juli 2014. (red/pm) Am kommenden Donnerstag, den 17. Juli, 20:00 Uhr, hĂ€lt Karl Heinz Treiber im BĂŒrgersaal des Rathauses in der Großsachsener Straße den Vortrag „Wie viel Wagner ist in CĂ©zanne?“ mit Bild- und Musikbeispielen. Der Eintritt kostet fĂŒnf Euro. [Weiterlesen…]

Amtsinhaber gewinnt ohne Zweifel die Wahl fĂŒr zweite Amtszeit

And the winner is: Hansjörg Höfer

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Strahlender Gewinner: BĂŒrgermeister Hansjörg Höfer und seine Frau Birgit Ibach-Höfer.

 

Schriesheim, 01. Dezember 2013. (red) Hansjörg Höfer heißt der klare Gewinner der BĂŒrgermeisterwahl 2013. Die AuszĂ€hlung der Wahlbezirke dauerte bis etwa 19:20 Uhr. Zu keiner Zeit bestanden Zweifel am Wahlsieg des Amtsinhabers. [Weiterlesen…]

Infoveranstaltung zum Bebauungsplan am 19. November

„Zwischen Birkenstraße und Jahnstraße“

Hirschberg, 31. Oktober 2013. (red/pm) Die Stadtverwaltung Hirschberg lĂ€dt am 19. November alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu einer Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan „Zwischen Birkenstraße und Jahnstraße“ ein. [Weiterlesen…]

Gemeinderat vergibt den Auftrag an die Firma Weygold aus Weinheim

Rathaus bekommt neue Heizungsanlage

Hirschberg, 23. Juli 2013. (red) Es war von Beginn an eine „hitzige Debatte“ im Hirschberger Gemeinderat: Die Entscheidung der Erneuerung der WĂ€rmeerzeugung im Rathaus. Schlussendlich einigte man sich im Mai diesen Jahres auf die Variante „Gasbrennwertkessel“. Damals mehrheitlich, trotz Gegenstimmen der GLH und der SPD. Nun erfolgte die Auftragsvergabe durch den Gemeinderat an die Firma Weygoldt Haustechnik GmbH aus Weinheim. Die Erneuerung der Heizungsanlage erfolgt zu einem Angebotspreis von 33.438,51 Euro.

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Hirschberg stockt EDV-Inventar auf

Neue Technik fĂŒr Grundschule und Rathaus

Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Bald lĂ€uft der Leasingvertrag der EDV-Anlage im Rathaus aus. Aus GrĂŒnden der Wirtschaftlichkeit wird die Hardware zukĂŒnftig nicht mehr geleast, sondern gekauft. Da die Technik der Grundschule Großsachsen ebenfalls mittlerweile veraltet ist, soll auch sie neue Hard- und Software fĂŒr rund 27.000 Euro bekommen. [Weiterlesen…]

„Musikalische FrĂŒhlingsgrĂŒĂŸe“

Studentenkonzert der Violinklasse von Prof. Roman Nodel

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Auch dieses Jahr gibt es wieder das Studentenkonzert der Violinklasse von Prof. Roman Nodel. Foto: Gemeinde Hirschberg

Hirschberg, 13. Mai 2013. (red/pm) Am Samstag, dem 18. Mai, findet um 19 Uhr im BĂŒrgersaal des Rathauses Hirschberg (Hirschberg-Leutershausen, Großsachsener Str. 14) ein Studentenkonzert der Violinklasse von Prof. Roman Nodel statt. Das Thema ist „Musikalische FrĂŒhlingsgrĂŒĂŸe“. [Weiterlesen…]

KleintierzĂŒchter mit beeindruckenden Erfolgen

Hirschberg ehrt Europameister

Hirschberg, 25. MĂ€rz 2013. (red/ms/ld) JĂŒrgen Heil sowie Rudi und Friedrich Proll sind Europameister und Europachampion. Mit ihren Tauben haben sie im letzten Jahr die Titel fĂŒr ihren KleintierzĂŒchterverein nach Hirschberg geholt. BĂŒrgermeister Manuel Just empfing die drei ZĂŒchter am vergangenen Mittwoch im Rathaus. Dort durften sie sich ins goldene Buch der Gemeinde eintragen. In den letzten Jahren hatte BĂŒrgermeister Just bereits einen Rennradfahrer und eine Unterwasserrugbyspielerin geehrt.

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Darlehen von 1,1 Millionen fĂŒr 2013

Heringsessen bei den Freien WĂ€hlern Hirschberg

Hirschberg, 18. Februar 2013. (red/pm) Am 13. Februar war es mal wieder so weit: Das alljĂ€hrliche Heringsessen der Freien WĂ€hler Hirschberg fand statt. Über 40 Besucher trafen sich im Gasthaus „Zur Bergstraße“ in Leutershausen. Sie hörten Peter Johe zu, wie er ĂŒber die wichtigen Ereignisse des Jahres 2012 und ĂŒber kommende Ereignisse in 2013 sprach.

Information der Freien WĂ€hler Hirschberg:

„Das diesjĂ€hrige Heringsessen der Freien WĂ€hler Hirschberg am Aschermittwoch im Gasthaus „ Zur Bergstraße“ in Leutershausen war wieder sehr gut besucht. [Weiterlesen…]

Die Zukunft der frei gewordenen FlĂ€chen Bauhof/BĂŒcherei ist noch offen

Parken, MehrfamilienhÀuser, barrierefreies Wohnen

Das Lager des Hirschberger Bauhofs gegenĂŒber dem Rathaus in der Großsachsener Straße. Noch ist unklar, was auf dem Areal in Zukunft stehen wird.

 

Hirschberg, 12. Februar 2012. (red/aw/pro) Nach dem Bau des neuen Hilfeleistungszentrums hat die Gemeinde Hirschberg ein „Luxusproblem“. Was tun mit den frei gewordenen FlĂ€chen und GebĂ€uden? Das ehemalige BauhofgelĂ€nde in der Mozartstraße steht zur freien VerfĂŒgung. Ebenso wie das Lagerareal gegenĂŒber dem Rathaus in der Großssachsener Straße und das Feuerwehrhaus in Leutershausen. Rund 3.200 Quadratmeter FlĂ€che stehen insgesamt zur VerfĂŒgung. Da ist eine gute Planung das A und O. Vor allem, da momentan noch kein Bebauungsplan vorliegt. 

Derzeit sind die Planungen noch in den Kinderschuhen und lange nicht abgeschlossen,

sagt der Bauamtsleiter Rolf PflĂ€sterer. Wenn die StadtbĂŒcherei wie geplant zum Ende des ersten Quartals in das ehemalige Feuerwehrzentrum in die Raiffeisenstraße umzieht, steht einem Abriss von Bauhof und GemeindebĂŒcherei-GebĂ€ude (1.300 Quadratmeter) nichts mehr im Wege. Doch was dann?

Wir prĂŒfen noch, ob das GelĂ€nde des Bauhofs und der BĂŒcherei fĂŒr einen Parkplatz beziehungsweise ein Parkhaus genutzt werden kann.

Parkenmöglichkeiten sind dringend

Denn Parkmöglichkeiten wĂŒrden dringend benötigt, wenn gegenĂŒber am GetrĂ€nkemarkt Ost die ParkflĂ€chen fĂŒr ein „Betreutes Wohnheim“ weichen. Die Bauarbeiten könnten Ende 2013 beginnen, sobald entschieden sei, welche Maßnahme die beste und auch kostengĂŒnstigste ist. BĂŒrgermeister Manuel Just favorisiert ein Parkdeck. Die Eröffnung der Einrichtung fĂŒr betreutes Wohnen könnte 2015 realisiert werden.

Da hier allerlei Materialien und Stoffe gelagert wurde, hat die Gemeinde zunĂ€chst Bodenuntersuchungen durchfĂŒhren lassen. So soll bösen Überraschungen vorgebeugt werden.

 

Auch was mit dem Areal gegenĂŒber dem Rathaus in der Großssachsener Straße passiert (1.900 Quadratmeter, davon 600 Quadratmeter Parkplatz), ist derzeit noch unklar. Da der Bauhof das GelĂ€nde jahrelang als LagerflĂ€che genutzt hat, waren zunĂ€chst Bodenuntersuchungen vorgenommen worden. Die Ergebnisse des Bodengutachtens liegen mittlerweile vor – BĂŒrgermeister Manuel Just hatte aber bislang noch keine Zeit, sich inhaltlich damit zu beschĂ€ftigen, wie er uns auf Anfrage mitteilte:

Was mögliche Interessenten anbelangt, so gab es lose Anfragen bzw. VorgesprĂ€ch um eine mögliche Bebauung auszuloten. Da jedoch noch keinerlei Grundsatzbeschluss ĂŒber eine Bebauung herbeigefĂŒhrt wurde, wurden diese GesprĂ€che auch nicht intensiviert.

Gemeinderat muss sich entscheiden

Der Gemeinderat solle zunĂ€chst fĂŒr sich zu einer Entscheidung kommen ob das GrundstĂŒck bebaut werden soll oder ob es eine andere Verwendungsmöglichkeit hierfĂŒr gebe:

Sollte es zu einer Bebauung kommen, so gehen wir heute davon aus, dass ein Bebauungsplan nicht notwendig wird, da sich ein mögliches Vorhaben auch nach § 34 BauGB einfĂŒgen könnte. Auch dies gilt es allerdings in den kommenden Wochen belastbar zu prĂŒfen.

FĂŒr die Gemeinde ergeben sich hier unter UmstĂ€nden erhebliche Einnahmemöglichkeiten: AbhĂ€ngig von der Lage des GrundstĂŒcks und seiner Nutzung, also Gewerbe oder Wohnen, lassen sich zwischen 90 Euro (Gewerbe) und 575 Euro (Wohnen) pro Quadratmeter erzielen. BĂŒrgermeister Just weist darauf hin, dass der „Bodenrichtwert“ aber nur bedingt eine Kalkulationsgrundlage liefert:

Teilweise werden in den einzelnen Gebieten selbstverstĂ€ndliche „Preise“ deutlich ĂŒber und deutlich unter dem Bodenrichtwert gezahlt.

Barrierefreies Wohnen wird benötigt

Der Umzug der BĂŒcherei wird sich verzögern. UrsprĂŒnglich war dieser im ersten Quartal geplan, jetzt soll er bis zu den Pfingstferien vollzogen sein:

Was den Umzug der BĂŒcherei angeht, so haben wir erfreulicherweise keinen zeitlichen Druck, da wir keinerlei wirtschaftliche Faktoren bei der Altimmobilie zu berĂŒcksichtigen haben (z.B. Miet- oder Pachtzahlungen an einen bisherigen Vermieter oder VerpĂ€chter, etc.). Insofern sind wir an einer guten – nicht an einer schnellen Lösung interessiert.

Auch hier ist ein Bau von WohnhĂ€usern möglich. Eventuell MehrfamilienhĂ€user oder auch barrierefreie Wohnungen, denn diese werden verstĂ€rkt benötigt. Bereits bei der Eröffnung des Seniorenzentrums am Turm in Großsachsen war die Nachfrage deutlich höher als das geschaffene Angebot. Es herrscht also ein Bedarf an seniorengerechten WohnrĂ€umen.

Kreisumlage des Haushaltsplan soll nicht erhöht werden

Vorstandssitzung bei den Freien WĂ€hlern Hirschberg

Hirschberg, 30. Januar 2013. (red/pm) Trotz gleichzeitig laufendem WM-Handballspiel war die Vorstandssitzung am 23.01.2013 sehr gut besucht. Volker Barzyk in Vertretung des verhinderten Alexander May arbeitete die Tagesordnung zĂŒgig ab. Im Mittelpunkt standen dabei Veranstaltungen, Berichte aus dem Gemeinderat und Kreistag sowie das Bebauungsplanverfahren fĂŒr das ehemalige Feuerwehrhaus Großsachsen. Walter Brand berichtete von einer erfolgreichen Fahrt im Dezember 2012 zum Weihnachtsmarkt nach Straßburg. Die Stadt im Elsass habe sich dabei in ausgezeichneter Verfassung prĂ€sentiert, alle Teilnehmer seien sehr angetan gewesen. Die Freien WĂ€hler wollen auch in 2013 derartige Informationsfahrten durchfĂŒhren.

Information der Freien WĂ€hler Hirschberg:

„Peter Johe machte es bei seinem Bericht aus dem Gemeinderat relativ kurz. Andiskutiert wurde zunĂ€chst die Frage einer neuen Heizungsanlage im Rathaus. Der Einbau eines Blockheizkraftwerks kĂ€me nicht in Frage, da die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben sei. Die Entscheidung zwischen Gas oder Holzpellets sei noch offen, hierbei gehe es auch um die Lagerung der Pellets. – Beim Bebauungsplan fĂŒr das alte Feuerwehrhaus Großsachsen wurde schnell klar, dass den Teilnehmern der Sitzung die Frage der ausreichenden StellplĂ€tze bei einer Nutzung als Ärztehaus sehr wichtig erschien. Vorgeschlagen wurde auch die PrĂŒfung, die StellplĂ€tze auf dem Marktplatz im 45 ° Winkel anzuordnen, evtl. könnten dadurch StellplĂ€tze (eine weitere Reihe) gewonnen werden. Die PlĂ€tze mĂŒssten aber auch ausreichend breit sein.

Fritz Bletzer stellte bei seinem Bericht aus dem Kreistag den fĂŒr 2013 verabschiedeten Haushaltsplan in den Mittelpunkt. Wichtig sei, dass die Kreisumlage nicht erhöht werde. Schuldentilgung soll nicht vernachlĂ€ssigt werden. – Bei der Unterbringung der Asylbewerber sei in 2013 mit Mehrkosten zu rechnen, die Zahl der Asylsuchenden sei deutlich gestiegen. – Die MĂŒllgebĂŒhren wĂŒrden in 2013 nicht steigen, die braune Tonne könne weiterhin kostenlos bereit gestellt werden. – Bletzer attestierte der Kreisverwaltung sehr gute Arbeit bei der Aufstellung des Haushaltsplans, der Rhein-Neckar-Kreis werde ein finanziell gutes Jahr erleben.

Newsletter verabschiedet

Der von Peter Johe ausgearbeitete Newsletter Nr. 1/ 2013 wurde mit geringen ErgĂ€nzungen einstimmig verabschiedet. Er wird in den nĂ€chsten Tagen entweder per E-Mail oder in Papierform den EmpfĂ€ngern zugehen. Die Freien WĂ€hler werden Namen von Interessierten als Schöffen aus der Gemeinde Hirschberg benennen und an die Gemeindeverwaltung weiterreichen. Dabei kann ohne Bedenken die Zahl 12 fĂŒr Hirschberg ĂŒberschritten werden.

Volker Ehret berichtete ĂŒber den Stand der Vorbereitungen fĂŒr die nĂ€chsten Veranstaltungen. Dabei verwies er vor Allem auf das Heringsessen am 13. Febr. 2013 im Gasthaus „Bergstraße“ in Leutershausen. Anmeldungen werden erbeten an Werner Volk(Tel.51639) oder Volker Ehret(54336) bis spĂ€testens 08.Febr. 2013.

Unter Punkt Verschiedenes fragte Walter Brand nach der Reparatur der ParkplĂ€tze im Bereich des Stadions in Leutershausen(Galgenstraße). Johe erklĂ€rte, dass 2013 der kleine Parkplatz entlang der Straße saniert werde, wĂ€hrend der große Platz voraussichtlich 2014 drankĂ€me. Volker Barzyk sprach die nicht ausreichende Beleuchtung des Wegs vom Haupteingang zum Parkplatz der Sachsenhalle an. Die Verkehrssicherheit sei gerade im Winterhalbjahr nicht gewĂ€hrleistet.

Achim MĂŒller fragte nach schnellen Internetverbindungen in bestimmten Bereichen von Hirschberg. Nach Johe sei eine rasche Verbesserung der Situation nicht zu erwarten. Die Gemeinde habe sich jedoch einer Initiative mit der Forderung nach Verbesserung angeschlossen. Eine Alternative ist nach Barzyk die Nutzung von Satelliten, sie sei jedoch mit relativ hohen Kosten verbunden. Aus dem Gremium wurde vorgeschlagen, andere Möglichkeiten zu prĂŒfen. Volker Barzyk dankte den Teilnehmer der Vorstandssitzung herzlich fĂŒr ihr Kommen und wĂŒnschte einen guten Nachhauseweg.“

Probleme mit dem Abfluss noch nicht behoben

BĂŒro des BĂŒrgerdienstes bleibt vorerst geschlossen

Hirschberg/Großssachsen, 18. Dezember 2012. (red/aw) Die RĂ€ume des BĂŒrgerdienstes bleiben vorerst geschlossen. Probleme mit Abflussrohren sorgen fĂŒr einen „unzumutbaren Geruch“. Alle Dienstleistungen des BĂŒrgerbĂŒros werden solange in das Hirschberger Rathause ausgelagert.

Probleme mit den Abflussrohren fĂŒhren zu einem nicht ertrĂ€glichen Raumklima. Es rieche, wie auf einem „Bahnhofsklo“ heißt es aus dem Rathaus. Ein Zustand, der weder den Bediensteten noch den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern zugemutet werden kann.  Daher mĂŒssen die RĂ€umlichkeiten des BĂŒrgerdienstes in der Breitgasse 5a bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Das BĂŒro war bereits vor einigen Wochen geschlossen worden, um die Probleme zu beheben. Anscheinend mit wenig Erfolg. Nachdem die RĂ€umlichkeiten am Freitag, den 07. und Montag, den 10. Dezember kurzzeitig wieder geöffnet waren, musste der Hirschberger BĂŒrgerdienst nun das BĂŒro wieder schließen. Jetzt wird nachgebessert.

Wie lange die Arbeiten an den Abflussrohren dauern, ist derzeit noch nicht abzusehen. Auf Nachfrage des Hirschbergblogs bestÀtigte das Rathaus lediglich, dass diese bis ins neue Jahr andauern werden.

Die Dienstleistungen des BĂŒrgerdienstes können in der Zwischenzeit trotzdem in Anspruch genommen werden. Die zustĂ€ndigen Mitarbeiter agieren, auch zwischen Weihnachten und Neujahr, solange aus den RĂ€umen des Rathauses in der Großssachsener Straße 14.

Adventskranz verkokelt - starke Rauchentwicklung im Rathaus

„Wir haben GlĂŒck gehabt“

 

Hirschberg, 12. Dezember 2012. (red) Ein vor sich hinkokelnder Adventskranz hat drei RĂ€ume des Rathauses verraucht und einen Tisch angesengt. Betroffen sind RĂ€ume des Grundbuch- und des Standesamts. Die Verwaltung hatte GlĂŒck im UnglĂŒck: Durch den Rauch ist zwar ein deutlicher Schaden entstanden – im Falle eines Brandes wĂ€re dieser sicherlich grĂ¶ĂŸer gewesen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr musste das Rathaus entrauchen. Eine Reinigungsfirma ist bereits im Einsatz, um Russpartikel aus den RĂ€umen zu entfernen.

Von Hardy Prothmann

Hauptamtsleiter Ralf GĂ€nshirt sagt:

NatĂŒrlich war das ein Riesenschreck. Wir haben klar GlĂŒck gehabt, dass sich kein Brand entwickelt hat.

Heute morgen hatten um 07:15 Uhr die Rauchmelder angeschlagen. Im Erdgeschoss hat sich ein Adventskranz entzĂŒndet, der nach Aussagen von Mitarbeitern „eigentlich aus“ war. Wieso der Kranz trotzdem kokelte, ist unklar. Fest steht: Ein Feuer ist nicht ausgebrochen, der Kranz aber vollstĂ€ndig verschmorrt und der Tisch, auf dem er stand, ist ebenfalls angeschmorrt. Drei RĂ€ume wurden derart verraucht, dass diese renoviert werden mĂŒssen.

Zur Zeit reinigt eine Firma die RĂ€umlichkeiten, am Freitag sollen dann die Maler kommen. Der Rathausbetrieb geht weiter, sagt Ralf GĂ€nshirt:

Wir sind etwas eingeschrÀnkt, können aber alle Dienstleistungen anbieten.

Welche Konsequenzen man aus dem Fall zieht, ist noch nicht klar:

SelbstverstÀndlich werden wir intensiv nachdenken, was zu tun ist, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Brennende oder schmorrende Adventsgestecke sind in der Weihnachtszeit eine der hĂ€ufigsten Brandursachen. Am 07. Dezember hatte der Kreisbrandmeister in einer Pressemitteilung des Landratsamts aktuell ĂŒber die besonderen Gefahren gewarnt.

Polizei sucht Zeugen

Einbruch ins Hirschberger Rathaus

Hirschberg-Leutershausen, 25. Oktober 2012. (red/pol) In der gestrigen Nacht wurde ins Hirschberger Rathaus eingebrochen. Bargeld und Dienstsiegel wurden entwendet, der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachen bislang unbekannte TĂ€ter in das Rathaus der Gemeinde Hirschberg in der Großsachsener Straße im Ortsteil Leutershausen ein. SĂ€mtliche SchrĂ€nke und Schubladen wurden offenbar nach lohenswerter Beute durchsucht. Mit einem geringen Bargeldbetrag und dem Dienstsiegel der Gemeinde suchten die Eindringlinge das Weite. Der Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt. Die Kripo Weinheim hat die weiteren Ermittlungen ĂŒbernommen.

Ob ein Tatzusammenhang mit RathauseinbrĂŒchen in Wilhelmsfeld (17./18. Oktober 2012) und Dossenheim (16./17. Juli 2012) besteht, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Im Wilhelmsfelder Rathaus in der Johann-Wilhelm-Straße hatten unbekannte TĂ€ter SchrĂ€nke und Schubladen des Einwohnermeldeamts und des Sozialamts aufgebrochen und durchsucht. Ein Wandtresor mit einem geringen Bargeld und das Wilhelmsfelder Gemeindesiegel wurden entwendet.

Bereits im Juli hattennachts ungebetene GĂ€ste das Dossenheimer Rathaus heim gesucht. Mit Bargeld und Blanko-Ausweisenmachten sie sich von dannen. Im Inneren des Rathauses hatten die Einbrecher zudem einen immensen Sachschaden hinterlassen, der in die tausende Euros ging.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Einbruch in das Hirschberger Rathaus aber auch zu den beiden anderen RathauseinbrĂŒchen geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Weinheim, Tel.: 06201/1003-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.“

HochkarĂ€tige Konzert-Darbietungen internationaler KĂŒnstler im BĂŒrgersaal

Abschlusskonzert der Teilnehmer des Meisterkurses fĂŒr Violine

Professor Roman Nodel

Hirschberg, 28. Juli 2012. (red/pm) Am 04. August spielen die Teilnehmer des Meisterkurses fĂŒr Violine im BĂŒrgersaal des Hirschberger Rathauses.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg e.V.:

„Obgleich die beliebten Meisterkurse in diesem Jahr nicht wie bisher zum Programm des Weinheimer Kultursommers zĂ€hlen, mĂŒssen Musikfreunde hier nicht auf die hochkarĂ€tigen Konzert-Darbietungen junger internationaler KĂŒnstler verzichten.

Der Meisterkurs fĂŒr Violine, geleitet von Prof. Roman Nodel, findet in diesem Sommer zwar in der Lucie-Kölsch- Musikschule Worms statt, wird aber dennoch in gewohnter Tradition auf Initiative des Kulturfördervereins mit einem Abschlusskonzert im BĂŒrgersaal des Hirschberger Rathauses enden..

Auch in diesem Sommer ist Prof. Nodels Meisterkurs wieder gut besetzt, insgesamt 25 junge Geiger und Geigerinnen nutzen die außerordentliche Gelegenheit, neue Impulse fĂŒr ihre musikalische Weiterentwicklung zu bekommen und in öffentlichen Unterrichtsstunden sowie beim tĂ€glichen intensiven Vorspielen ihre konzertanten FĂ€higkeiten zu ĂŒben und zu perfektionieren.

Bei den MeisterschĂŒlern handelt es sich um fortgeschrittene Jugendliche (ab 13 Jahren), aber auch schon richtige Profis – wie Orchestermusiker aus dem Mariinsky Theater St. Petersburg – sind mit von der Partie.

Die Musiker kommen aus Deutschland, Frankreich, Russland, Ukraine, Japan und Korea. Nach der sehr intensiven Arbeitsphase finden zwei Abschlusskonzerte statt: das erste am Standort des Kurses in der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule Worms und das zweite, wie erwĂ€hnt, am 4. August um 19.30 Uhr im BĂŒrgersaal des Rathauses Hirschberg (Großsachsener Str. 14).

Am Klavier begleitet werden die Studenten von Andreas Sorg und Mariko Yamane.
Der Eintritt fĂŒr das Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.“

Die KĂŒnstlerin Christine Fischer ist vor Ort

„Atelier und KĂŒnstler VIII“ in der Rathausgalerie Hirschberg zusĂ€tzlich geöffnet

Hirschberg, 18. April 2012. (red/pm) Die Ausstellung „Atelier und KĂŒnstler VIII“ kann noch bis zum 06. Mai in der Rathausgalerie besucht werden. Eine der ausstellenden KĂŒnstlerinnen, Christine Fischer, ist am kommenden Sonntag von 11:00 bis 14:00 Uhr vor Ort.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

Die Ausstellung „Atelier und KĂŒnstler VIII" lĂ€uft noch bis zum 06. Mai. Bild: Rhein-Neckar-Kreis

„Zum letzten Mal haben interessierte Kunstfreunde die Möglichkeit in der Rathausgalerie Hirschberg die Ausstellung „Atelier und KĂŒnstler VIII“ mit einer der ausstellenden KĂŒnstlerinnen zu besichtigen.

Am kommenden Sonntag, 22. April, ist dort die KĂŒnstlerin Christine Fischer von 11 – 14 Uhr vor Ort, die zusammen mit Andrea Niessen, Angelika Dirscherl und Ulrike Thiele ihre Arbeiten prĂ€sentiert. Zu sehen ist eine breite Palette kĂŒnstlerischer AnsĂ€tze von Malerei ĂŒber Objekte bis hin zu Installationen.

Die Ausstellung in der Rathausgalerie Hirschberg lĂ€uft noch bis 06. Mai, sie ist geöffnet unter der Woche von Montag bis Freitag 8 – 12 Uhr, Dienstag von 8 – 15 Uhr sowie Donnerstag von 14 – 18 Uhr.“

Diese Woche: Tipps und Termine

 

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Guten Tag!

Tipps und Termine fĂŒr den 29. November – 5. Dezember 2010. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg.

Montag, 29. November, 15 Uhr, Stadtbibliothek

Ladenburg. Am Montag, 29. November, 15 Uhr, ist das Theater PassParTu zu Gast in Ladenburg. Das Ensemble spielt „Polleke, der kleine BĂ€r“, ein WeihnachtsstĂŒck fĂŒr Kinder ab vier Jahren. Es ist die liebevolle Geschichte eines kleinen, frechen BĂ€ren, der mit Hilfe seiner Freunde, versucht seinen Traum zu verwirklichen und einmal den Weihnachtsmann zu sehen. Dabei werden die Kinder immer wieder in das Geschehen mit einbezogen. Eine moderne Weihnachtsgeschichte, die offen lĂ€sst, ob es den Weihnachtsmann gibt. Das ErzĂ€hltheater richtet sich an Kinder von 4 bis 12 Jahren und dauert etwa 40 Minuten.

Ort: Hauptstraße 8, Ladenburg
Eintritt: ErhĂ€ltlich sind Eintrittskarten fĂŒr Kinder zu 3,50 Euro und fĂŒr Erwachsene zu fĂŒnf Euro im Vorverkauf. Tel. 06203/70211

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Mittwoch, 1. Dezember, 15 Uhr, Stadthalle

Weinheim. „Die Zauberflöte – Bravo, bravo Papageno“ heißt die kindergerechte Bearbeitung der berĂŒhmten Oper von W. A. Mozart. In faszinierender Weise wird der Opernstoff fĂŒr Kinder verkĂŒrzt, vereinfacht und zu einem Fantasie-MĂ€rchen in einer bunten Zauberwelt umgearbeitet, mit farbenfrohen KostĂŒmen, einer aufwendigen BĂŒhnenausstattung, Lichtdesign und Pyrotechnik.
„Echte“ OpernsĂ€nger laden das junge Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musk. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am FlĂŒgel, selbstverstĂ€ndlich live. Und dazu gibt-ÂŽs Popmusik und fetzige TĂ€nze.

Mozart

Mozarts „Zauberflöte“ fĂŒr Kinder. Szenenfoto

 

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Der greise König Tyros ordnet sein Reich. Die Herrschaft im Sonnenland und die Erziehung seiner Tochter, der Prinzessin Pamina, ĂŒbergibt er seinem Bruder Sarastro. Alle ReichtĂŒmer und die Zauberflöte vermacht der König seiner Frau, der Königin der Nacht, und seiner Tochter Pamina. Die Zauberflöte ist aus dem Holz einer tausendjĂ€hrigen Eiche geschnitzt, und sie vermag Böses in Gutes zu verwandeln. Die Königin jedoch ist mit dieser Aufteilung nicht einverstanden und sinnt auf Rache.
Wie dann der edle Prinz Tamino unter Mithilfe des tollpatschigen VogelfÀngers Papageno die schöne Pamina zur Frau gewinnt, ist ein spannendes AbenteuermÀrchen und hÀlt Jung und Alt in Atem.
Nach 70 spannenden Minuten tanzen die Kinder und Eltern vor Begeisterung mit den SĂ€ngern auf der BĂŒhne.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Freier Verkauf.

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Mittwoch, 1. Dezember, 16 Uhr, GemeindebĂŒcherei

Heddesheim. Im Literaturkaffee ist am Mittwoch, 1. Dezember, der Heidelberger Schriftsteller Hubert BĂ€r mit „Der Heidelberger Campus-Mord“ zu Gast. Hubert BĂ€r wurde 1942 geboren und lebt seit 1962 in Heidelberg. Er schloss sein Studium der Germanistik, Romanistik, Geschichte und Politologie mit der Promotion ab und arbeitete als Lehrer und Literaturredakteur. Neben literaturwissenschaftlichen und deutschdidaktischen Arbeiten veröffentlichte er Lyrik und Prosa im Hörfunk, in literarischen Zeitschriften, in Zeitungen, Magazinen und Anthologien.
In dem Kriminalroman „Der Heidelberger Campus-Mord“ wirft der Autor mit spitzer Feder und gekonnter Ironie einen schonungslosen Blick hinter die saubere Fassade Heidelberger Eliten. Ein packendes Krimierlebnis der besonderen Art.

Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim
Eintritt: 5 Euro, Vorverkauf GemeindebĂŒcherei

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Donnerstag, 2. Dezember, 20 Uhr, Stadthalle

Die Buddenbrooks

„Die Buddenbrooks“. Szenenfoto

Weinheim. Thomas Manns „Buddenbrooks“ in der Weinheimer Stadthalle. BĂŒhnenfassung: John von DĂŒffel, mit Klaus Mikoleit, Heidemarie Wenzel u.a. Regie: Frank Matthus. Mit seinen „Buddenbrooks“ schuf Thomas Mann einen Jahrhundertroman, eines der vielschichtigsten SittengemĂ€lde der bĂŒrgerlichen Gesellschaft um die Wende zum 20. Jahrhundert.

Mehr als hundert Jahre spĂ€ter hat John von DĂŒffel aus Thomas Manns Roman eine BĂŒhnenfassung geschaffen, welche die Quintessenz der Familienchronik herausdestilliert, hat den Aufstieg und Fall der berĂŒhmten LĂŒbecker Kaufmannsfamilie, die mit ihren konservativen Wertvorstellungen in einem immer rauer werdenden Kapitalismus nicht lĂ€nger bestehen kann, perfekt verdichtet. Um Konsul Johann, seine Frau Elisabeth und die Kinder Thomas, Christian und Tony entwirft die großartige Inszenierung einen beĂ€ngstigenden Zwiespalt zwischen BeziehungsdĂŒnkel und wirtschaftlichem Erfolgsdruck, beschreibt ihren Überlebenskampf bis hin zu Selbstzerstörung. Das glĂ€nzend aufgelegte Ensemble liefert eine fabelhafte Demonstration von Sprach- und Sprechkunst, zeigt ein intensives GesellschaftsgemĂ€lde, das sich dem Thomas Mann-€ℱschen Sprachstil durchaus als ebenbĂŒrtig erweist. Großes Theater, exzellente Darsteller – nicht umsonst wurde diese Inszenierung mit dem INTHEGA-Preis 2009 belohnt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo C und freier Verkauf.

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Alte Turnhalle

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Der OdenwÀlder Shanty-Chor.

Hirschberg. Der OdenwĂ€lder Shanty Chor beschließt auch seine diesjĂ€hrige Konzertsaison mit einem Weihnachts-Special in der Alten Turnhalle im Hirschberger Ortsteil Großsachsen. Die Crew um Chorleiter Matz Scheid und Texter Manfred Maser hat ein weihnachtliches Programm zusammengestellt. Der Titel „Weihnachten im Weltall“ nimmt Bezug auf das aktuelle Programm des OSC: „Per B.E.M.B.E.L. durch die Galaxis“. Auf dem Raumschiff „BSS Jakob Muschelknautz“ feiert Schann Scheid mit KapitĂ€n Schrödelsecker und seiner Crew das grĂ¶ĂŸte Fest des Jahres: die Äbbel-Woinacht.
Erinnerungen aus der Zukunft, garniert mit Shanties, Gospelsongs und Weihnachtsliedern. Die Besucher dĂŒrfen sich also auf einige Überraschungen gefasst machen. Auch fĂŒr das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die AuffĂŒhrungen am Samstag, 4. Dezember, um 20 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember, um 19 Uhr, sind schon ausverkauft, deshalb gibt es ein Zusatzkonzert am Freitag, 3. Dezember. Einlass ist jeweils eine Stunde zuvor. Der Vorverkauf lĂ€uft.

Ort: Marktplatz, Großsachsen
Eintritt: Karten im Vorverkauf in Großsachsen bei Schreibwaren Schuhmann (Landstr. 12, Tel.: 06201-53012)
und im Weißen Lamm (Breitgasse 7, Tel: 06201-57257), in Weinheim bei Tabakwaren Freund (Hauptstr. 72, Tel.: 06201-61211)

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Zehntkeller

Schriesheim. Mit einem Festabend feiert die Winzergenossenschaft Schriesheim am 3. Dezember im Zehntkeller ihr 80-jĂ€hriges Bestehen. Den GĂ€sten geboten werden ein Sechs-GĂ€nge-MenĂŒ sowie zahlreiche Kostproben der hauseigenen Weine zum Preis von 98 Euro pro Person. Programm: Wein, Weib und Gesang von den „Intendanten“ Karlsruhe.

Ort: Zehentkeller, Schulgasse
Karten: Bei der Winzergenossenschaft, Heidelbergerstr. 3

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Sonntag, 5. Dezember, 15 Uhr, Rathaus

Heddesheim. Die GemeindbĂŒcherei prĂ€sentiert am Sonntag, den 5. Dezember, 15 Uhr, Tanja Szewczenko mit ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Kinder ab dem Grundschulalter werden zu einer ganz besonderen Autorenlesung eingeladen. Die ehemalige EiskunstlĂ€uferin Tanja Szewczenko liest aus ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Mit Buchverkauf und Signierstunde. Der Eintritt ist frei, doch die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Tanja Szewczenko wurde 1977 in DĂŒsseldorf geboren, sie gewann drei deutsche Meistertitel im Eiskunstlauf. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte 1992. 2001 beendete sie ihre Eiskunstlaufkarriere. Sie arbeitete als Fotomodell und wirkte in Fernsehshows mit. In einer Show von Holiday on Ice trat sie wieder vor Publikum auf. Dabei zeigte sie sich als Solo- wie auch als PaarlĂ€uferin.

„Kiki Kufenflitzer“ erzĂ€hlt von einem eigentlich normalen MĂ€dchen – aber nur eigentlich. Denn welches normales MĂ€dchen anstatt richtiger Schuhe stĂ€ndig Kufen an den FĂŒĂŸen? Und welches normale MĂ€dchen hat schon einen tollpatschigen EisbĂ€ren und einen neunmalklugen Pinguin, die beide auch noch sprechen können, als beste Freunde? -۩

Ort: Rathaus, Fritz-Kessler-Platz
Eintritt: Eine kostenlose Eintrittskarte muss man sich deshalb in der BĂŒcherei, Unterdorfstr. 2, abholen.

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Ausstellung im Rathaus: Ästhetik pur trifft Abstraktion

Guten Tag

Hirschberg, 20. September 2010. Der Kulturförderverein Hirschberg eröffnete unter dem Titel „Struktur und FlĂ€che“ am vergangen Freitag eine ganz besondere Ausstellung in der Rathausgalerie. 20 Bilder der Wieslocher KĂŒnstlerin Ingrid Westermann trafen auf 26 Fotografien des Mannheimers und WahlpfĂ€lzers Werner Hoppe.

Von Sabine Prothmann

Fast hundert Besucher sind in die Rathausgalerie gekommen, um sich die Ausstellungseröffnung anzuschauen.

BegrĂŒĂŸt werden sie von dem Vorsitzenden des Kulturfördervereins Dr. Ernst Bernhard und dem 1. Stellvertretenden BĂŒrgermeister Fritz Bletzer.

Beeindruckend ist die musikalische Umrahmung von Fabienne Partsch an der Harfe.

Die Kunsthistorikerin Dagmar Burisch schlĂ€gt in ihrer EinfĂŒhrung den Bogen von der Malerei zur Fotografie. Sie spricht von einem Dialog, von einer gewagten GegenĂŒberstellung.

Konkurrenz von Malerei und Fotografie?

Sie erinnert an das spannungsgeladene VerhĂ€ltnis zwischen Fotografie und Malerei. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sah sich die Malerei ihrer Aufgabe beraubt, „Wirklichkeit abzubilden“. Diese Konkurrenz sei einem gegenseitigen Durchdringen von Malerei und Fotografie gewichen. „Der Fotograf zeichnet mit Licht, der Maler mit Farbe“, der eine bilde den Moment ab wĂ€hrend das Schaffen des Malers durch den Farbauftrag bestimmt sei.

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Abstrakte Malerei von Ingrid Westermann.

Doch durch die Manipulierbarkeit der Fotografie entstehe ein verfĂŒhrerisches Spiel der Imagination und die Wirklichkeitstreue gehe verloren.

Burisch bezeichnet den Arbeitsplatz der Malerin Ingrid Westermann als Atelierlabor, hier arbeite sie mit erdfarbenen Pigmenten des Roussillons, mit WĂŒstensand, mit Marmormehl aus Griechenland, mit Korallenfragmenten, mit den fragilen Schalen von Eiern der Wasserschildkröten und Rostpigmenten.

„Sie lotet aus und ist experimentierfreudig mit den Naturmaterialien, die sie selbst mixt“. Farbtopografien entstehen, eine „Malerei um der Malerei willen“. Ein faszinierenden Wandel vom figurativ Bildhaften zur Abstraktion von Landschaft und Farbe wurde vollzogen.

Westermann malt die Landschaft nicht um abzubilden, sondern sie wird erinnert und interpretiert, es sei eine Innenschau, in der Natur erleben in Farbe und Form ĂŒbersetzt wĂŒrde. Eine stimmungsgetragene Malerei aus Dunst, Wolken, Wasser und Erde.

Der Fotograf Werner Hoppe durchstreife sein Revier und „sammelt imaginĂ€re Augenblicke“. Seine Bilder seien nicht nur die bloße Verdopplung der Wirklichkeit, sondern ein neues Sehen. Der Fotograf wĂ€hlt aus und setzt dies in Beziehung zum Ganzen.

Die gestaltete Fotografie beginne im Kopf als Komposition von Form und Farbe. Wenn Hoppe Stadt- und Industriearchitektur fotografiert, konzentriere er sich auf das Detail und arbeite Charakteristiken heraus.

Es entstehen klare Konstruktionen von Farben und FlĂ€chen. „In der NĂŒchternheit kostet er Pathos aus“ und daraus resultiere ein Produkt der Imagination.

Mit einem Zitat des Fotografen und Malers Man Ray schließt die Kunsthistorikerin Dagmar Burisch ihre EinfĂŒhrung.

Abstrakte Bildkompositionen.

Farben und Materialien aus der Natur vermischen sich in Ingrid Westermanns Bildkompositionen zu abstrakten Farbspielen, die die Wirklichkeit erahnen und haptisch erfassen lassen.

Ingrid Westermann ist eine leidenschaftliche Sammlerin auf ihren Reisen. Sie sammelt EindrĂŒcke und Farben und sie sammelt Sand, Vulkanasche, MauerstĂŒcke, Korallen. „Sammeln ist eine Sucht“, bekennt sie. Aus der WĂŒste Dubais bringt sie Sand mit, Korallenfragmente aus Sizilien, Marmorstaub aus Griechenland und Erdfarbpigmente aus dem Roussillon. Daraus entstehen großflĂ€chige Bilder, die Geschichten erfĂŒhlen lassen.

Das Bild „Vergessenes Dorf 2003“ erzĂ€hlt von einem zugeschneiten russischen Dorf. Der Natur nachempfunden, verarbeitet sie Waldboden und Tannennadeln, sie lĂ€sst erahnen und bleibt doch abstrakt. Eine bewegte Schneelandschaft entsteht durch die Verwendung von Marmorstaub, dazwischen scheinen rote Ziegel hervor zu scheinen.

Die Verarbeitung von Marmormehl beschreibt die KĂŒnstlerin als anstrengend, denn dieses Material „macht, was es will“, so Westermann. „Ich wollte meinem Schneegestöber eine bestimmte Richtung geben, aber der Marmorstaub wollte anders. Okay, sagte ich, wir sind wieder gut miteinander, ich gebe nach.“

Die Entstehung eines Bildes ist wie eine „stĂ€ndige Suche und das an sich selbst zweifeln“, charakterisiert Ingrid Westermann ihren Schaffensprozess. „Dabei arbeite ich weniger mit dem Kopf als mit dem Bauch“ und das fordere Energie, so die KĂŒnstlerin.

„Ihre Arbeiten sind ganz fantastisch, meine Erwartungen wurden weit ĂŒbertroffen“, sagt eine Ausstellungsbesucherin zu Westermann.

Eines ihrer Lieblingsbilder hat keinen Titel. Das Kunstwerk ist mit 1,50 auf 1,50 Meter das grĂ¶ĂŸte GemĂ€lde der Ausstellung. Konzentrisch angeordnete MauerstĂŒcke aus Berlin auf einer blauen Leinwand. Sie selbst gibt dem Bild die Namen Stonehenge oder Berlin. Der Betrachter wird wie in einen Tiegel gezogen, die angeordneten SteinstĂŒcke bringen Bewegung. AufwĂŒhlend modern und archaisch zugleich.

Auch, wenn ihr mal ihr Kunstprofessor gesagt hat, wenn man den Bildern Titel gÀbe, gibt man dem Betrachter vor, was er zu sehen hat, haben fast alle ihre Kunstwerke Namen. Die Namen ind wie topografische Erinnerungen an ihre Reisen und geben doch nur das wieder, was dem Ausstellungsbesucher sofort ins Auge springt.

In „Dubai-Impressionen 2006“ entsteht auf vier kleineren GemĂ€lden eine WĂŒstenlandschaft in lebendigen Gelb- und Ockertönen vermischt mit Sand und Marmorstaub. Wunderbare Farbabstufen in GrĂŒn – und Naturtönen im Triptychon „Costa Rica 2009“ und lebendige Variationen von Blau findet man in „Blaue Grotte 2008“. Nie wird die KĂŒnstlerin gegenstĂ€ndlich und doch entsteht eine Imagination der Wirklichkeit.

Momentaufnahmen der urbanen Wirklichkeit.

Dazu im krassen Gegensatz die Fotografien von Werner Hoppe. Momentaufnahmen der urbanen Wirklichkeit. Klare Linien und Farben finden sich auf seinen Bildern. Wenn Hoppe GebÀudeteile fotografiert löst sich die Architektur auf. Details stehen im Mittelpunkt.

Strahlendweiße Mauern wie in „Durchblick“ kombiniert mit einem tiefblauen Himmel erinnern an Griechenland. Den Himmel hat er digital nachgearbeitet, um den faszinierenden Kontrast zu erhalten. In „Rot allein“ hat er einen einzigen roten Stuhl unter vielen weißen entdeckt. Rote KrĂ€ne treffen sich zum „Sauriertreff“ und ein „Holzweg“ zieht sich durch graubraune Steine.

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Ästhetik pur von Werner Hoppe.

„Das Motiv finde mich“, sagt der KĂŒnstler. „Manchmal komme ich zwei bis drei Mal an einen bestimmten Ort bis ich das richtige Licht erwische“, so Hoppe. Der als Fotograf sei er immer vom Licht abhĂ€ngig.

Zuhause an seinem Mac bearbeitet er die Bilder nach, mal braucht es dazu zwei bis drei Stunden, mal nur wenige Minuten.

In Rom hat er eine Hausfassade fotografiert mit einem dĂŒnnen Rohr. Durch den Lichteinfall ist ein großer Schatten entstanden, so dass die Fotografie fast aussieht wie ein kubistisches GemĂ€lde.

Hoppe liebt die Schönheit der Formen und die fragile Architekturen. „Ich nehme den Ausschnitt und abstrahiere“. Er ist eindeutig ein Ästhet.

Aufnahmen aus einem modernen Museum in Lissabon zeigen sich in monochromen Grautönen. „Da hat es lange gedauert bis ich zufrieden war“, sagt der KĂŒnstler. Entstanden sind klare Fotografien in kontrastreichem Grau – Ästhetik pur.

Warum er nicht Menschen fotografiere, „dafĂŒr bin ich zu schĂŒchtern“, bekennt der gebĂŒrtige Mannheimer. Er fĂŒhle sich dabei indiskret, man mĂŒsse dazu ĂŒber eine Schwelle der Peinlichkeit treten, „davor schrecke ich zurĂŒck“.

Einmal wollte er auf dem Landauer Markt die HĂ€ndler an ihren StĂ€nden fotografieren, „ich packte meine Kamera aus, aber als der erste sich nicht fotografieren lassen wollte, habe ich es sein lassen“.

Aber er hat keine Scheu an Dinge nah ran zu gehen, und was er dem Betrachter damit zeigt, ließ einen Besucher sagen: „Ich verneige mich vor dir“.

Info:
Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Oktober geöffnet und schließt mit einer Finissage um 11 Uhr. Dabei gibt es ein KĂŒnstlergesprĂ€ch mit Ingrid Westermann und Werner Hoppe, moderiert von der 2. Vorsitzenden des Kulturfördervereins Sabine von Wussow. Die Ausstellung kann tĂ€glich wĂ€hrend der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

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