Donnerstag, 08. November 2018

Unterbringung durch die Gemeinden erst nach Abschluss den Asylverfahrens

Fl√ľchtling ist nicht gleich Fl√ľchtling

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 24. Dezember 2014. (red/ek)¬†Nach Angaben des Bundesamtes f√ľr Migration und Fl√ľchtlinge¬†stellten in diesem Jahr bisher 181.453¬†¬†Personen in Deutschland Antrag auf Asyl. Dabei handelte es sich um¬†155.427 Erstantr√§ge und¬†26.026¬†Folgeantr√§ge.¬†Davon hat Baden-W√ľrttemberg¬†bis Ende November 23.290¬†und davon der Rhein-Neckar-Kreis 1.177¬†Personen untergebracht (1.004 Erst- und 173 Folgeantr√§ge). [Weiterlesen…]

Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren f√ľr die Wirtschaft

Standortfaktor: Datenautobahn

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014. (red/ms) Die Datenautobahnen Deutschlands sind¬†eine riesengro√üe Baustelle: Vielerorts ausbauf√§hig und gerade in l√§ndlichen Gegenden oft¬†in einem katastrophalen Zustand. Langsame Internetverbindungen¬†drosseln den Datenverkehr und bremsen die Wirtschaft aus – oft mit schwerwiegenden Folgen. Denn f√ľr viele Betriebe¬†ist das Internet inzwischen mindestens genauso wichtig wie gute Stra√üen. Doch die Politik hat das lange Zeit verschlafen: Wegen mangelhafter Anschl√ľsse¬†erleiden derzeit fast zwei Drittel der Unternehmen in Baden-W√ľrttemberg Produktivit√§tsverluste und Wettbewerbsnachteile. Mehr als 15 Prozent denken deswegen sogar √ľber einen Standortwechsel nach. [Weiterlesen…]

Von Schriesheim √ľber Leutershausen bis nach Lorsch

Historische Kutschfahrt entlang der Bergstraße

Hirschberg/Weinheim, 03. Oktober 2014. (red/pm) Eine Zeitreise zum Anschauen und f√ľr die Freunde von Pferden und historischen prachtvollen Kutschen ein besonderer Augenblick: Am kommenden Sonntag, 05. Oktober, werden rund 30 Turnierpferde von Fahrsportlern der Region zwei-, drei- oder viersp√§nnig zehn historische und sorgsam restaurierte Kutschen die Bergstra√üe entlang ziehen: Von Schriesheim √ľber Hirschberg und Weinheim bis nach Lorsch. [Weiterlesen…]

Brennholzbestellungen √ľber Kreisforstamt

Wenn der Wald die Wohnung wärmt

Rhein-Neckar, 17. September 2014.(red/pm) Brennholz aus den W√§ldern im Rheintal ist begehrt. Bereits jetzt kann man seinen Vorrat verbindlich beim Kreisforstamt bestellen. Doch das Angebot ist begrenzt und kann die Nachfrage bereits seit einigen Jahren nicht mehr decken. [Weiterlesen…]

Rund 4.000 Personen durch Zuwanderung gewonnen

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern k√∂nnen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-W√ľrttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerst√§rksten Landkreis in Baden-W√ľrttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 Zuz√ľge gegen√ľber. [Weiterlesen…]

Interessante Details zu den Europawahlen - teils deutliche Unterschiede

Europawahl: Unsere Gemeinden im Vergleich

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 26. M√§rz 2014. (red/pro) Aktualisiert. Bei der Europawahl lassen sich klare Aussagen treffen: SPD und AfD sind die Gewinner. Die FDP hat teils dramatische Verluste erlitten. Schaut man sich die Ergebnisse in den Gemeinden des Landtagswahlkreises Weinheim und im Rhein-Neckar-Kreis genauer an, gibt es interessante Details – beispielsweise ist die Wahlbeteiligung dieser Gemeinden besser als im Kreis insgesamt und die SPD gewinnt sogar √ľber den kreisweiten Vergleich. Wir haben f√ľr Sie die Zahlen mit teils √ľberraschenden Zusammenh√§ngen zusammengestellt. [Weiterlesen…]

SPD und FDP schicken je 129 Bewerber ins Rennen

719 Männer und Frauen wollen Kreisrat werden

Rhein-Neckar, 01. April 2014. (red/pm) Am 25. Mai 2014 w√§hlen die B√ľrger nicht nur die Mitgleider ihrer Kommunalpolitik. Auch die Kreistagswahl steht an. Der Kreiswahlausschuss hat nun 97 Vorschl√§ge zugelassen. Insgesamt bewerben sich 719 M√§nner und Frauen um einen Sitz im Kreistag des Rhein-Nacker-Kreises. [Weiterlesen…]

B√ľrgermeister Just informierte Gemeinderat √ľber Unterbringungsm√∂glichkeiten

Bis zu elf Asylbewerber f√ľr Hirschberg

Hirschberg, 04. M√§rz 2014. (red/ld) Ab Juli k√∂nnten bis zu elf Asylbewerber in der Gemeinde unterkommen. Drei Personen seien bereits im vergangenen Jahr aufgenommen worden, teilte B√ľrgermeister Manuel Just bei der Gemeinderatssitzung vergangene Woche mit. Wir hatten im Rahmen einer umfangreichen Recherche alle 54 Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises zur Unterbringung von Fl√ľchtlingen angeschrieben. Dies hatte B√ľrgermeister Just zum Anlass genommen, den Gemeinderat zu informieren, wie viele Fl√ľchtlinge in der Gemeinde aufgenommen werden k√∂nnen. [Weiterlesen…]

Zustimmung zur Kooperation zwischen Rhein-Neckar-Kreis, dessen Städten und Gemeinden

Hirschberg beteiligt sich an Klimaschutz

Hirschberg, 13. Dezember 2013. (red/ld) Gestern stimmte der Gemeinderat der Kooperationsvereinbarung √ľber eine abgestimmte Vorgehensweise im Klimaschutz zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis und den St√§dten und Gemeinden zu. Damit soll ein gemeinsamer Beitrag gegen die Erderw√§rmung geleistet werden. Die Gemeinde Hirschberg hat bereits ein Klimaschutzkonzept erstellen lassen. Gemeinder√§tin Monika Maul-Vogt (GLH) bezweifelte, dass es so genannt werden d√ľrfe. [Weiterlesen…]

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die Aff√§re um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht √ľberall: W√§hrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

Schriesheim und der Rhein-Neckar-Kreis geben 6.000 Euro mehr f√ľr Weinheim und Hirschberg aus

Die Linie 5 f√§hrt ab dem Winter nachts halbst√ľndig von/bis nach Heidelberg

Barrierefrei ein- und aussteigen.

Taktverdichtung der „√ĖG“ in der Nacht beschlossen.

 

Schriesheim/Hirschberg/Weinheim, 20. Juni 2013. (red/zef) Ab dem Winter verkehrt die Linie 5 auch nach halb zehn halbst√ľndig zwischen Heidelberg und Schriesheim. In der gestrigen Sitzung sprach sich der Gemeinderat ¬†einstimmig daf√ľr aus. Besonders bemerkenswert: Die Stadt Schriesheim gibt 6.000 Euro mehr aus, damit die Stra√üenbahn nicht an der Haltestelle Schriesheim Bahnhof endet, sondern auch Weinheim und Hirschberg k√ľnftig davon profitieren. [Weiterlesen…]

Landratsamt ver√∂ffentlicht erstmals Liste von Lebensmittels√ľndern

Ekel-Betriebe am Pranger

Rhein-Neckar/Heidelberg/Schriesheim, 22. Oktober 2012. (red) Seit September gibt es die gesetzliche M√∂glichkeit – jetzt hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Namen, Anschrift und Betriebsnamen zweier Gastst√§tten ver√∂ffentlicht, in den „ekelerregende“ Bedingungen herrschten. F√ľr die Betriebe kann das wirtschaftliche Aus bedeuten – f√ľr die Verbraucher bedeutet es einen Schutz.

Zuk√ľnftig droht Ekel-Betrieben neben Geldstrafen ein Pranger. Wenn die Lebensmittel√ľberwachung gravierende M√§ngel feststellt, die nach dem Bu√ügeldkatalog 350 Euro √ľberschreiten, wird das √∂ffentlich gemacht. Eine drakonische Strafe f√ľr lebensmittelverarbeitende Betriebe wie Gastst√§tten und Restaurants, aber ebenso f√ľr B√§cker, Metzger und eben alle, die Lebensmittel verarbeiten.

Beh√∂rdlicherseits gibt es kein Pardon. So √∂ffentlich angeprangerte Betriebe „kommen nur von der Liste runter, wenn alle M√§ngel behoben sind“, hei√üt es aus dem Landratsamt. Vor kurzem wurden bereits Betriebe in Heddesheim, Ladenburg und Seckenheim kontrolliert – es gab viele Beanstandungen, aber keine, die so gro√ü waren, dass es f√ľr den Pranger reichte.

Unsere Autorin Alexandra Weichbrodt beschreibt das Verfahren und war vor Ort, um mit dem Wirt eines Restaurants in Schriesheim √ľber die Vorw√ľrfe gegen ihn und die „ekelerregende Herstellungs- oder Behandlungsverfahren“ in seiner K√ľche zu sprechen. Der Wirt rechtfertigt sich mit Ausfl√ľchten – und beteuert, alles sei wieder in Ordnung. Daran kann man Zweifel haben. Den Artikel k√∂nnen Sie auf dem Schriesheimblog.de lesen.

ATU-Sitzung am 11. September 2012

Hat Heddesheim „ein Herz f√ľr Bergstr√§√üer“?

Hirschberg, 12. September 2012. (red/sap) Hirschberg setzt sich f√ľr sechsstreifige A5 und weiteren Autobahnanschluss ein, so die Stellungsnahme des ATUs zum Ma√ünahmeplan Landstra√üe des Generalverkehrsplans Baden-W√ľrttemberg

Nachdem der Generalverkehrsplan Baden-W√ľrttemberg von der Landesregierung am 14. Dezember 2010 verabschiedet wurde, hat das Ministerium f√ľr Verkehr und Infrastruktur (MVI) nun den Entwurf des Ma√ünahmeplans Landesstra√üen erarbeitet und dem Ministerrat und dem Landtag vorgelegt. Das MVI gibt den kommunalen Landesverb√§nden nun Gelegenheit, zu dem Entwurf bis Ende September Stellung zu nehmen. In diesem Rahmen erhalten jetzt auch die Kommunen die M√∂glichkeit, ihre Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf vorzutragen.

In der Projektliste sind nur wenige Stra√üenprojekte im Rhein-Neckar-Kreis enthalten. Ma√ünahmen, die die Gemeinde Hirschberg direkt oder indirekt betreffen, sind nicht vorgesehen, berichtete B√ľrgermeister Manuel Just.

Auch die Anmeldung der favorisierten Ortsrandstra√üe sei an dieser Stelle fehl am Platz, so Just, da es hier um die gew√ľnschte Verlagerung einer Bundesstra√üe geht. Dennoch h√§lt es die Verwaltung f√ľr geboten auch in diesem Zusammenhang auf die besondere Verkehrssituation im Ortsteil Gro√üsachsen hinzuweisen, um eine L√∂sung des Problems langfristig herbeizuf√ľhren.

Die Stadt Weinheim habe nun auf den sechsspurigen Ausbau der A5 zwischen Kreuz Heidelberg und n√∂rdlicher Landesgrenze und auf einen weiteren Autobahnanschluss „Weinheim S√ľd“ (auf der H√∂he L√ľtzelsachsen und Muckensturm) hingewiesen und Hirschberg wolle nun der „Stadt Weinheim zur Seite springen“, erkl√§rte der B√ľrgermeister.

Dies sei eine Erinnerung an die Landesregierung nach dem Motto „vergesst uns nicht, unser Verkehrsproblem liegt im Argen“.

Letztlich benötige Hirschberg vermutlich beides, den Anschluss und die Ortsrandstraße, ergänzte Just.

F√ľr den Anschluss ben√∂tige man aber auch die Unterst√ľtzung von Heddesheim, denn der Anschluss liege zum gro√üen Teil auf deren Gemarkung.

Heddesheim soll jetzt beweisen, dass sie uns zur Seite stehen und ein Herz f√ľr die Bergstr√§√üer haben,

forderte Gemeinderat Fritz Bletzer (Freie Wähler) und spielte damit auf die Verkehrsprobleme, die durch  Pfenning und den Edeka-Ausbau entstehen, an. Dies sei ein Zeichen von Größe, so Bletzer.

Und auch Gemeinderätin Eva-Marie Pfefferle sagte:

Wir m√ľssen Heddesheim in die Planung mit einbeziehen.

Der Beschlussvorschlag lautete: Dem Ma√ünahmenplan Landstra√üen des Verkehrsplans Baden-W√ľrttemberg wird zugestimmt. Die Gemeinde Hirschberg bittet darum, dass sich das Ministerium f√ľr Verkehr und Infrastruktur nachdr√ľcklich daf√ľr einsetzt, dass der sechsstreifige Ausbau der A5 zwischen Kreuz Heidelberg und n√∂rdlicher Landesgrenze baldm√∂glichst realisiert wird. Zus√§tzlich bittet die Gemeinde Hirschberg darum, sich f√ľr einen weiteren Autobahnanschluss „Weinheim S√ľd“ einzusetzen.

Der ATU stimmte einstimmig zu.

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

Rhein-Neckar, 13. Juli 2012. (red/pm) Der Bund f√ľr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald m√∂chte die Diskussion zur Windenergienutzung in der Region vorantreiben und hat dazu eine Studie ver√∂ffentlicht.

Information des BUND Rhein-Neckar-Odenwald:

„Auf Grundlage des Windatlas Baden-W√ľrttemberg wurden exemplarisch windh√∂ffige Standorte im baden-w√ľrttembergischen Teil der Metropolregion untersucht. So sollen einerseits Standorte positiv eingebracht werden und andererseits diejenigen Standorte benannt werden, bei denen eine Umsetzung abgelehnt wird.

Richard Landenberger, Vorsitzender des BUND Rhein-Neckar-Odenwald erl√§utert: ‚ÄěMit dem Positionspapier wollen wir einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten. Der Ausbau der Windkraft ist daf√ľr zentraler Bestandteil. Auch in unserer Region besteht ein erhebliches ungenutztes Potential. Der Ausbau muss aber naturvertr√§glich erfolgen!‚Äú Nach Auffassung des Umweltverbandes sei aber auch klar, dass jegliche Form der Energiegewinnung Auswirkungen habe, der ‚Äě√∂kologische Rucksack‚Äú der Windenergie sei im Vergleich mit anderen Energietr√§gern deutlich kleiner.

‚ÄěNach unserer Analyse bleiben etliche Standorte in der engeren Auswahl und lohnen eine n√§here Betrachtung! Das Positionspapier, das unter Mitwirkung der Aktiven vor Ort entstanden ist, soll eine Grundlage f√ľr die weitere Diskussion sein. Es kann dabei keine umfassende Einzelfallbetrachtung ersetzen‚Äú, erg√§nzt Gerhard R√∂hner, Naturschutz-Experte beim BUND.

Das Positionspapier wird unterst√ľtzt vom NABU Rhein-Neckar-Odenwald. Es kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter: www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie

Der Ausbau der Windkraft ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende Рdie Landesregierung plant, dem Anteil bis 2020 auf mindestens zehn Prozent der Bruttostromerzeugung auszubauen. Unter den Erneuerbaren Energien gilt die Technik als weit entwickelt und weist einen verhältnismäßig niedrigen Flächenverbrauch, geringe Kosten und eine gute energetischer Amortisationszeit auf.

Weitere Informationen:
Positionspapier Windenergie Rhein-Neckar:
www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie
Position des BUND-Baden-W√ľrttemberg zur Windenergie:
www.bund-bawue.de/windenergie

Abbau von Kunstwerken in f√ľnf Kreisverkehren werden gepr√ľft

Tödliche Kreiselkunst?

Eine Sicherheits√ľberpr√ľfung stuft das Heddesheimer "Eingangstor" als potenziell gef√§hrlich ein.

 

Rhein-Neckar, 10. Juli. (red/la) Die Kunstwerke auf f√ľnf Verkehrskreiseln werden derzeit gepr√ľft, ob sie „starre Hindernisse“ und damit verkehrsgef√§hrdend sind. Die Gr√ľnde daf√ľr sind eine EU-Vorschrift und die verkehrspolitische „Vision Zero“, die bis 2050 die Anzahl der Verkehrstoten in der EU auf Null senken soll.

Von Reinhard Lask

Seit November sind in Baden-W√ľrttemberg „starre Hindernisse“ in au√üer√∂rtlichen Stra√üenkreiseln nicht mehr erlaubt. Was manch einer aktuell als fixe Idee des gr√ľnen Verkehrsministeriums f√§lschlicherweise verdammt, beruht auf der EU-Verordnung 2008/96/EG √ľber „Sicherheitsmanagement f√ľr die Stra√üenverkehrsinfrastruktur“. Zu den potenziellen Abhilfema√ünahmen z√§hlt die „Beseitigung von neben der Stra√üe befindlichen feststehenden Hindernissen“. In Nordbaden werden derzeit f√ľnf Kreisel – je einer in Ladenburg, Rauenberg, Hirschberg, Heddesheim und Laudenbach – als potenziell gef√§hrlich eingestuft. Ob die darauf stehenden Kunstwerke auch weg m√ľssen, steht noch nicht fest. Niemand hat bisher genau festglegt, was unter „gef√§hrlich“ zu verstehen sein soll.

Zählt jedes Kunstwerk als feststehendes Hindernis? Das Landesverkehrsministerium gibt den Schwarzen Peter weiter. Pressesprecherin Julia Piper sagt auf Anfrage:

Die Sicherheitsaudits sollen potenzielle Gefahrenquellen herausfinden.

Die „Sicherheitsaudits“ sind Ortstermine, bei denen Vertreter von Stra√üenbau√§mtern, Polizeipr√§sidien und Feuerwehr die Kreisel auf gef√§hrliche Hindernisse √ľberpr√ľfen. Nach welchen Kriterien diese genau vorgehen, dazu wisse das Regierungspr√§sidium in Karlsruhe mehr.

Doch auch hier nennt man au√üer „feststehendes Hindernis“ keine weiteren Kriterien. Uwe Herzel, Pressesprecher des Regierungspr√§sidiums sagt, sei zwar klar, dass beispielsweise ein „Hinkelstein“ in der Kreiselmitte weg m√ľsse. Aber was wenn es nur eine Stange ist? Wie ein Kunstwerk aussehen muss, um als „strarres Hindernis“ zu gelten, wei√ü auch in Karlsruhe noch niemand. „Zeitnah“ sollen Herzel zufolge die Ergebnisse der Audits aus den Kreisen hereinkommen. Erst dann werde ausgewertet und entschieden:

Wir m√ľssen die Ergebnisse der Sicherheitsaudits abwarten ‚Äď und die laufen noch.

Auch Berno M√ľller, Pressesprecher der Rhein-Neckar-Kreis, wei√ü nur wenig mehr √ľber gef√§hrliche Kreiselkunst. Wichtig sei, wo der Kreisel sich befindet und wie die Stra√üen beschaffen sind, die dort einm√ľnden. Liegt er innerorts ist er ungef√§hrlicher, wenn er au√üerhalb liegt. Am Ortsrand gelegen, kann er einen au√üer√∂rtlichen Charakter haben. Genauer gesagt: Wenn eine schurgerade Stra√üe auf der Tempo 70 erlaubt ist, auf einen Kreisel innerhalb der Ortsgrenzen m√ľndet, hat er au√üer√∂rtlichen Charakter.

Nur potenziell gefährlich

Wie unfalltr√§chtig sind jedoch Kreisel an sich? Es gibt spektakul√§re Unf√§lle, wie den in Heitersheim (bei Freiburg) im November 2009. Damals gab es zwei Tote und drei Schwerverletzte beim Aufprall auf eine Flugzeugskulptur, die auf einer massiven Stange stand. Im Rhein-Neckar-Kreis waren Unf√§lle in Kreiseln bisher kein Thema, sagt Berno M√ľller:

Bisher hat sich auch noch niemand √ľber Gefahren von Kreiselkunst beschwert.

Auch das Verkehrsministerium r√§umt ein, dass Kreisverkehr nicht als unfalltr√§chtig gelten. Auch Martin Boll, Pressesprecher des Polizeipr√§sidiums Mannheim kennt keinen schweren Unfall an einem Kreisel im Bereich des Pr√§sidiums. Die tats√§chliche Anzahl von Verkehrstoten oder Schwerstverletzten sei aber f√ľr die Entscheidung nicht relevant, sagt Julia Piper:

Es geht um potenzielle vermeidbare Gefahrenquellen. Das Argument ‚hier ist noch nie was passiert‘, tr√§gt bei der Kreiselpr√ľfung nicht.

Diese Ansicht deckt sich mit dem verkehrspolitischen Ziel „Vision Zero“, die im „Wei√übuch Verkehr“ der Europ√§ischen Union festgehalten wurde. Bis zum Jahr 2050 soll die Anzahl der Verkehrstoten auf Europas Stra√üen „Null“ betragen. Dabei ist das individuelle Verhalten von Autofahrern nicht zu ber√ľcksichtigen. Auch wenn der unverantwortlichste Raser alkoholisiert in einen Kreisel f√§hrt, z√§hlt allein die Frage, ob er beim Aufprall auf das darauf stehende Kunstwerk sterben k√∂nnte.

Noch ist nicht entschieden, ob √ľberhaupt ein Kunstwerk weichen muss. Die Entscheidung liegt bei den Regierungspr√§sidien und h√§ngt von den Berichten der lokalen Pr√ľfungskommissionen ab.

Auch das abstrakte Carl-Benz-Automobil in Ladenburg gilt als bedenklich.

Der Anker in Dossenheim gilt als ungefährlich.

Auch diese Lore in Dossenheim stellt keine potenzielle Bedrohung dar.

In Hirschberg gelten zwar die Reben als Kunstwerk unbedenklich, allerdings könnte das Mauerwerk zu hoch sein.

Die Laudenbacher Frösche sind zwar ungefährlich, die Steine und das Mauerwerk hingegen lösten bereits Bedenken aus.

Fr√ľhlingszeit ist Zeckenzeit!

Blutsauger haben Hochsaison

Rhein-Neckar, 13. April 2012. (red) Mit den wärmeren Temperaturen kommen auch wieder vermehrt Zecken zum Vorschein. Eine festgesaugte Zecke am Körper ist nicht nur unangenehm, sondern der Stich kann auch schwerwiegende Folgen haben. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises ruft auch in diesem Jahr wieder zu Impfungen gegen FSME auf.

Von Jörg Theobald

Sie lauern wieder auf Opfer - Zecken. Bild: Zecken.de

Kaum wird es Fr√ľhling, lauern wieder Zecken im Wald, Geb√ľsch und Gras auf ihre Opfer. Sobald die Aussentemperatur konstant √ľber acht Grad Celsius liegt, werden die Tiere wieder munter. Die winzigen Spinnentiere halten sich dann im Bodenbewuchs bis auf einer H√∂he von etwa anderthalb Meter auf.

Laut Frau Dr. Oswinde Bock-Hensley vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises gibt es die Tiere zwar das ganze Jahr √ľber, aktiv sind sie aber vor allem von M√§rz bis Oktober.

Jeder, der sich viel im Freien aufh√§lt, kann zum Opfer der „Blutsauger“ werden. Besonders h√§ufig sind Wanderer, Jogger, Radfahrer und Hundehalter betroffen, ebenso Kinder. Durch ihre K√∂rpergr√∂√üe haben sie die richtige H√∂he, um von den Zecken besonders gut erreicht zu werden.

Warm-feuchtes Wetter macht die Tiere besonders lebendig, dann stechen sie bevorzugt zu. Ihre Opfer suchen sich die Zecken am liebsten vormittags und am fr√ľhen Abend.

Auf die Opfer aufmerksam werden sie durch Ersch√ľtterungen, K√∂rperw√§rme und den K√∂rpergeruch. Haben die Zecken ein potentielles Ziel ausgemacht, lassen sie sich im Vor√ľbergehen von ihrem Platz im Bodenbewuchs abstreifen.

Hohes Infektionsrisiko

Die meisten Zeckenstiche bleiben ohne Folgen, doch die Spinnentiere k√∂nnen auch Krankheitserreger √ľbertragen. Am bekanntesten sind die Erreger von Borreliose und FSME, hinzu kommt aber noch eine Vielzahl weiterer m√∂glicher Infektionen. Zum Beispiel Anaplasmen, Babesien, Rickettsien oder Ehrlichiosen.

Die h√§ufigste Erkrankung, die durch Zeckenstiche √ľbertragen wird, ist die Lyme-Borreliose. Sie wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgel√∂st.

Die Krankheit kann jedes Organ, das Nervensystem und die Gelenke sowie das Gewebe befallen. Dadurch kann eine Borreliose viele Symptome haben, man spricht auch von einer multisystemischen Krankheit. Durch die vielen verschiedenen Symptome ist es schwierig, eine Borreliose zu diagnostizieren.

Lediglich die sogenannte „Wanderr√∂te“, eine ringf√∂rmige Hautr√∂tung um die Einstichstelle gilt als charakteristisches Symptom. Sie kann einige Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich rund um die Einstichstelle auftreten. Allerdings tritt die Wanderr√∂te, auch Erythema migrans genannt, nicht bei allen Borreliose-Patienten auf.

Folgen der Borreliose k√∂nnen Hirnhautentz√ľndung, starke Schmerzen, Gesichtsl√§hmungen und sogar Herzproblemen sein. Im chronischen Verlauf kommt es auch h√§ufig zu Gelenkentz√ľndungen.

Da es sich bei der Borreliose um eine bakterielle Erkrankung handelt, lässt sie sich im Normalfall gut mit Antibiotika behandeln.

Die Tiere stechen bevorzugt an feucht-warmen Stellen mit d√ľnner Haut - z.B. in den Kniekehlen, der Achselh√∂hle oder dem Schambereich. Bild: Zecken.de

Fr√ľhsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Die Fr√ľhsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, ist eine durch das FSME-Virus ausgel√∂ste Krankheit, die mit grippe√§hnlichen Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Hirnhautentz√ľndung verl√§uft.

Typisch f√ľr die Krankheit ist der Verlauf in zwei Stadien. Im ersten Stadium leidet der Betroffene an Fieber, Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Krankheit √§hnelt in diesem Stadium von den Symptomen her einer Grippe. H√§ufig ist die Erkrankung nach diesem Stadium √ľberstanden.

¬†Bei einigen der Infizierten greift das Virus jedoch auf das zentrale Nervensystem √ľber. Im besten Fall kommt es jetzt zu einer Hirnhautentz√ľndung (Meningitis), schlimmstenfalls greift das Virus auf das ganze Gehirn √ľber. Jetzt leidet der Betroffene an hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, bei der Hirnentz√ľndung kommt es mitunter auch zu L√§hmungen sowie Bewusstseins-, Sprach- und Schluckst√∂rungen.

Etwa die H√§lfte der Patienten mit FSME erleiden nach Angaben des Verbands einen schweren Krankheitsverlauf. Eine dauerhafte Erkrankung und eine daraus resultierende Berufsunf√§higkeit k√∂nnen folgen. Die Impfempfehlung gelte vor allem f√ľr √§ltere Menschen, da die Schwere der Erkrankung mit zunehmendem Alter steige.

Seit Mitte der neunziger Jahre verzeichnen die Gesundheits√§mter des Odenwaldes eine stetige Zunahme der von Zecken √ľbertragenen Hirnhautentz√ľndung FSME. Dabei ist nicht nur die Fallzahl insgesamt, sondern gleichzeitig die Zahl der schweren und schwersten Verl√§ufe der FSME gestiegen.

Gesundheitsamt ruft zur Impfung auf

Zu Schutzimpfungen gegen gef√§hrliche Folgen von Zeckenbissen durch FSME haben das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis, das auch f√ľr die Stadt Heidelberg und somit f√ľr rund 650.000 Einwohnerinnen und Einwohner zust√§ndig ist, und die √Ąrzte in der Region aufgerufen. Der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Rainer Schwertz, sagt dazu:

Gemeinsam mit Bayern und Th√ľringen f√ľhrt Baden-W√ľrttemberg die Hitliste der Risikogebiete an

Laut Informationen des Robert-Koch-Institut, dem deutschlandweit wichtigsten Institut f√ľr Infektionskrankheiten und nicht √ľbertragbare Krankheiten, erfolgten 47,1% aller im Jahr 2010 festgestellten FSME-Infektionen in Baden-W√ľrttemberg.

Laut Dr. Bock-Hensley ist eine Impfung nach wie vor f√ľr das sicherste Mittel gegen die Krankheit, besonders f√ľr √§ltere Menschen. Die Kosten hierf√ľr tragen die Krankenkassen.

Nach der uns vorliegenden Statistik gab es in Deutschland im Jahr 2010 260 Menschen, die an FSME erkrankt sind, im Rhein-Neckar-Kreis waren es 2011 sieben Erkrankte, davon f√ľnf M√§nner und zwei Frauen mit teilweise schweren Krankheitsverl√§ufen.

‚ÄěBevor Sie uns Ihre Familie die Natur genie√üen, sch√ľtzen Sie sich vor Zeckenstichen‚Äú, raten die beiden √Ąrzte des Gesundheitsamtes.

Das Infektionsrisiko f√ľr alle durch Zecken √ľbertragene Krankheiten kann gemindert werden, indem man sich kurzfristig mit Zecken abwehrenden Sprays oder Lotions sch√ľtzt. Zus√§tzlich kann helle, geschlossene Kleidung und das Vermeiden von unwegsamem Gel√§nde und Unterholz helfen, nicht von einer Zecke gestochen zu werden.

Nach einem Spaziergang in der Natur sollte man sich und vor allem auch Kinder und Haustiere gr√ľndlich nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere sollten mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder Zeckenkarte entfernt werden.

Unter keinen Umst√§nden sollte man die Tiere jedoch mit √Ėl, Klebstoff, Nagellackentfernern oder Alkohol „behandeln“. Im Todeskampf entleert die Zecke ihren Darminhalt in die Wunde: Dadurch steigt das Risiko einer Infektion.

"Atelier und K√ľnstler VIII‚Äú in der Rathausgalerie Hirschberg

Am 1. April: Die K√ľnstlerin Ulrike Thiele ist vor Ort

Rathausgalerie in Hirschberg mit der Ausstellung "Atelier und K√ľnstler". Foto: Rhein-Neckar-Kreis.


Hirschberg, 29. M√§rz 2012. (red/pm) Die Ausstellung „Atelier und K√ľnstler VIII‚Äú in der Rathausgalerie Hirschberg ist am Sonntag, 01. April 2012, ge√∂ffnet.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

‚ÄěKein Aprilscherz, daf√ľr aber einen interessanten Besuch verspricht der Blick in die Rathausgalerie Hirschberg am kommenden Sonntag, 01. April 2012. Dort ist in der Ausstellung zu ‚ÄěAtelier und K√ľnstler VIII“ die K√ľnstlerin Ulrike Thiele von 11:00 bis 14:00 Uhr vor Ort, die zusammen mit Angelika Dirscherl, Andrea Niessen und Christine Fischer ihre Arbeiten pr√§sentiert. Zu sehen ist eine breite Palette k√ľnstlerischer Ans√§tze von Malerei √ľber Objekte bis hin zu Installationen.

Die Ausstellung in der Rathausgalerie Hirschberg geht noch bis 06. Mai 2012, sie ist ge√∂ffnet unter der Woche von Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr, Dienstag von 8:00 bis 15:00 Uhr sowie Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr.“

Angebote f√ľr Ged√§chtnistraining mangelhaft

Heidelberg, 02. März 2012. (red/pm) Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, körperliche und geistige Aktivitäten zur Erhaltung der Gesundheit  beitragen. Überall im Rhein-Neckar-Kreis gibt es Angebote. Defizite gibt es bei Angeboten zur Förderung von Gedächtnisleistungen. Viele Veranstaltungen sind mangelhaft beworben oder schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Angesichts der demographischen Entwicklung sind Fragen nach der Verringerung von Pflegebed√ľrftigkeit im Alter durch Ma√ünahmen der Pr√§vention und Gesundheitsf√∂rderung von gro√üer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass soziale, k√∂rperliche und geistige Aktivit√§ten zur Erhaltung der Gesundheit und insbesondere zur Vermeidung von Demenz beitragen.

Wie es Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bestellt ist, zeigt eine soeben vorgestellte Studie, die das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat auf regelmäßige Angebote, die der Geselligkeit dienen (z.B. Seniorennachmittage), Bewegung und Sport ermöglichen (z.B. Seniorengymnastik) Bildungsangebote der Volkshochschulen oder Gedächtnistraining).

Mehr als 700 Organisationen und Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis wurden im Sommer 2011 angeschrieben und zu ihren Angeboten und den damit erreichten √§lteren Menschen befragt. Angesprochen waren u. a. die Kirchengemeinden, die Ortsverb√§nde der Arbeiterwohlfahrt, des VdK und des DRK, Gemeindeeinrichtungen, Gesangvereine, Sportvereine, Wandervereine, Volkshochschulen sowie kleinere, private Vereinigungen und Initiativen. Den ausgef√ľllten Fragebogen sendeten 350 Einrichtungen (49 %) zur√ľck.

In jeder Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises besteht ‚Äď das zeigen die Ergebnisse ‚Äď f√ľr √§ltere Menschen die Gelegenheit zur Nutzung geselliger Angebote. Auch geeignete Sport- und Bewegungsangebote sind √ľberall vorhanden. Weniger gut ist die Versorgung mit Angeboten,die die geistigen F√§higkeiten fordern.

Dar√ľber hinaus lassen sich Defizite im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln feststellen. Auch im Hinblick auf weitere Aspekte wie die m√∂glichen Nutzungszeiten, die Bekanntmachung oder die Kosten wird Handlungsbedarf erkennbar. Auch die Inanspruchnahme der Angebote durch die √§lteren Menschen ist verbesserungsf√§hig: Insbesondere einzelne Zielgruppen wie √§ltere M√§nner, Behinderte oder Migranten werden durch die Angebote schlecht erreicht.

Konkrete Ma√ünahmen zur Verbesserung der Situation ‚Äď so die Initiatoren ‚Äď m√ľssen nun im Gespr√§ch mit Vertretern der Gemeinde, den dort ans√§ssigen Vereinen und Organisationen und den √§lteren B√ľrgern selbst entwickelt und umgesetzt werden. Der Bericht ist unter www.rhein-neckar-kreis.de (Gesundheitsamt > Referat Gesundheitsf√∂rderung und Gesundheitsberichterstattung) als pdf-Datei verf√ľgbar.“

Servicenummer 115 startet ab 11. Mai auch im Rhein-Neckar-Kreis

Unkomplizierte Behördenauskunft

Alle weiteren Informationen zum deutschlandweiten Behördenservice: www.115.de

Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red/pm) Der Kontakt zur Kreis-Beh√∂rde gestaltet sich in Zukunft f√ľr die B√ľrger im Rhein-Neckar-Kreis einfacher und unkompliziert. Unter der Telefonnummer 115 erh√§lt man zentral Auskunft zu pers√∂nlichen Anliegen, ohne zuvor den richtigen Ansprechpartner im Landratsamt recherchieren zu m√ľssen. Der Service ist ab dem 11. Mai 2012 nutzbar.

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis informiert:

„Wie sind die √Ėffnungszeiten? Welchen Antrag muss ich stellen? Wer ist zust√§ndig? Mit Hilfe einer Wissensdatenbank beantworten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im D 115-Service-Center in Ludwigshafen ab dem 11. Mai 2012 auch die Fragen der Anrufer aus dem Rhein-Neckar-Kreis und fungieren als Lotse, damit sich die B√ľrgerinnen und B√ľrger bei der Vielzahl von Aufgaben zurechtfinden. Dabei steht der Kundenservice im Vordergrund. Davon konnten sich am vergangenen Mittwoch, 22. Februar 2012, bei einem Besuch im Service-Center in Ludwigshafen Verwaltungsdezernent Hans Werner, der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Walter Reichert, der Leiter des Organisationsamtes und der EDV, Gerald Lutz¬† sowie der Projektleiter D 115 im Rhein-Neckar-Kreis, Thomas Holzer, und die Leiterin des B√ľrgerservice im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Christina Gasafy, √ľberzeugen.

Entlastung trotz Schnellligkeit

‚ÄěWer unter der Nummer 115 anruft, erh√§lt von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr eine Auskunft‚Äú, so Dezernent Werner. Im Rahmen des bundeseinheitlichen Serviceversprechens sollen 75 Prozent der 115-Anrufe innerhalb von 30 Sekunden angenommen und 65 Prozent gleich beim ersten Kontakt beantwortet werden‚Äú, erl√§utert er weiter. Und Walter Reichert erg√§nzt: ‚ÄěWir machen beim Projekt mit, weil wir uns davon auch eine Entlastung f√ľr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter¬† in den Fach√§mtern der Kreisverwaltung versprechen, die dadurch weniger Anrufe erhalten und sich auf die Sachbearbeitung konzentrieren k√∂nnen.‚Äú

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des D 115-Service-Center in Ludwigshafen beantworten ab dem 11. Mai 2012 auch alle eingehenden Anfragen aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Foto: Silke Hartmann, Landratsamt RNK

Einbindung der Kommunen vorgesehen

‚ÄěAu√üerdem ist vorgesehen, diesen zus√§tzlichen Service noch weiter auszubauen und ihn k√ľnftig gemeinsam mit den St√§dten und Gemeinden des Landkreises anzubieten‚Äú, erl√§utert Thomas Holzer. Hierzu sei eine Anfrage an die kreisangeh√∂rigen Kommunen unterwegs. ‚ÄěDen neuen B√ľrgerservice sehen wir als zentralen Baustein eines gro√ü angelegten l√§nder√ľbergreifenden Modellvorhabens der Metropolregion Rhein-Neckar zur Verwaltungsvereinfachung‚Äú, betont Gerald Lutz. Daher w√ľrden wir uns sehr freuen, wenn m√∂glichst viele St√§dte und Gemeinden im Kreis mitmachen w√ľrden.

Denn die Rufnummer 115 sorgt f√ľr einen direkten Draht zur Beh√∂rde und sorgt f√ľr mehr Kundenzufriedenheit, waren sich alle einig und freuen sich nun auf die Aufschaltung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis auf das D 115-Service-Center Ludwigshafen am 11. Mai.“

Landesprogramm ST√ĄRKE

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Januar 2012. (red/pm) Babymassagen, PEKiP-Kurse, ADHS-Elternkurse und mehr bietet das Landesprogramm „ST√ĄRKE“. Das Landratsamt Rhein-Neckar informiert √ľber die 260 Kurse im Fr√ľhjar/Sommer 2012.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„In seiner neuesten √úbersicht kann das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises auf 260 Kurse verweisen, die im Rahmen des Landesprogramms ST√ĄRKE im Fr√ľhjahr/Sommer 2012 angeboten werden.

‚ÄěIm Vergleich zu den Angeboten im letzten Jahr sind es 100 Kurse mehr, auf die Familien im Kreis zur√ľckgreifen k√∂nnen‚Äú, sagt Roland Schulz, der Leiter des Kreisjugendamts. Es sind vor allem die PEKiP-Kurse, die von jungen Eltern nachgefragt und daher auch von den Volkshochschulen und anderen Tr√§gern vermehrt angeboten werden.

Von den rund 200 Kursen, die √ľber Gutscheine belegt werden k√∂nnen, sind mittlerweile fast die H√§lfte PEKiP – Kurse.

Was sind eigentlich PEKIP-Kurse?

Zu einem PEKiP-Kurs treffen sich 6 – 8 Eltern mit m√∂glichst gleichaltrigen Babys einmal pro Woche f√ľr ca. 90 Minuten in einem gut aufgeheizten Raum. Die Eltern spielen mit ihren unbekleideten Babys auf den ausgelegten Matten.

Die Kleinen nehmen im Kurs erstmals Kontakt zu anderen Babys auf. Sie regen sich gegenseitig zur Erforschung der Umwelt an. Auch die Erwachsenen kommen miteinander in Kontakt. Sie tauschen Erfahrungen √ľber ihre neue Rolle als Eltern aus, sprechen miteinander √ľber die Kinder oder die Organisation des Alltags.

Die Gruppenleiterin gibt Eltern und Babys Anregungen. Dabei geht sie individuell auf jedes Kind ein und versucht den Eltern klar zu machen, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat.

Sie weist auch auf einfache alltägliche Gegenstände und Materialien hin, mit denen Babys gerne spielen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung kann sie Eltern u. U. auch auf Probleme der Kinder aufmerksam machen.

Insgesamt lernen die Eltern, feinf√ľhliger mit ihrem Baby umzugehen und sie erfahren in der Gruppe den Austausch mit anderen Eltern.

Babymassage und weitere Angebote

Neben PEKiP werden Babymassagekurse von den jungen Eltern vermehrt in Anspruch genommen.

Nachgefragt werden auch die verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen bzw. Spiel-Treffs f√ľr Eltern und Babys. Jeweils montags gibt es an der Sinsheimer GRN-Klinik im Rahmen der Elternschule einen gut besuchten Babytreff, an dem Eltern ihren ST√ĄRKE-Gutschein einl√∂sen k√∂nnen.

ST√ĄRKE, Teil 2

Aber nicht nur junge Familien mit Neugeborenen sind Adressaten von ST√ĄRKE. Auch Familien mit √§lteren Kindern k√∂nnen unter Umst√§nden von den Angeboten des Landesprogramms profitieren.

Im Rahmen von ‚ÄěST√ĄRKE, Teil 2‚Äú d√ľrfen Eltern in besonderen Lebenssituationen kostenlos ADHS ‚Äď Elterntrainings oder Elternkurse des Deutsche Kinderschutzbundes besuchen.

F√ľr junge M√ľtter bietet das Diakonische Werk in Weinheim und Schwetzingen zum Teil fortlaufende Gruppen an, in denen sie Hilfe und Unterst√ľtzung erfahren. Die Teilnahme an einer Elternschule soll dazu beitragen, dass die Kompetenzen der Eltern gest√§rkt werden.

Eine √úbersicht der Angebote zum Fr√ľhjahr/Sommer 2012 gibt es im Internet unter www.rhein-neckar-kreis.de (√úber den Button „ST√ĄRKE“)“