Samstag, 08. Juni 2019

Sitzung des Ausschusses fĂŒr Technik und Umwelt

FĂŒnf Bauvorhaben fĂŒr WohnhĂ€user in Leutershausen

Hirschberg, 17. Januar 2013. (red/tt/sap) Der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) hat allen Anfragen und AntrĂ€gen fĂŒr Bau- und Aufstockungsvorhaben in Leutershausen zugestimmt.

Umbau einer Scheune zu einem Einfamilienhaus in der Großsachsener Straße

Eine Bauvoranfrage wurde am 13. Dezember 2012 beim BĂŒrgermeisteramt fĂŒr einen Umbau einer Scheune in der Großsachsener Straße 12 in Leutershausen gestellt. Um diese nach Wunsch der Angehörigen in einem Einfamilienhaus umbauen zu können, mĂŒssen mehrere baurechtliche Fragen geklĂ€rt werden: Die Zustimmung zur Errichtung des geplanten neuen GebĂ€udes mit zwei Vollgeschossen wird vom dem ATU empfohlen.

Bauliche Details zu Kniestock und Dachneigung werden differenzierter betrachtet. An das Baurechtsamt ergehen Hinweise zur einzuhaltenden Gesamthöhe, die 11,60 nicht ĂŒberschreiten solle und zur bestehenden Denkmaleigenschaft des GebĂ€udes.  Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen GrundstĂŒck steht bereits ein Einfamilienhaus mit verschiedenen NebengebĂ€uden.

Zur Diskussion kam es wegen der Giebelmauer der Scheune, die unter Denkmalschutz steht.  Denn an dieser Stelle befinden sich die Reste des ehemaligen Stadttores von Leutershausen.

Das beratende Mitglied Egon MĂŒller (GLH) schlug vor, im Beschlussvorschlag den Denkmalschutz stĂ€rker hervorzuheben. Und auch Thomas Herdner (GLH) forderte: „Die Mauer ist aus DenkmalgrĂŒnden zu erhalten“.

Dies sei an dieser Stelle nicht zu diskutieren, betonte BĂŒrgermeister Just, es handle sich schließlich nur um eine Bauvoranfrage.

Eva-Marie Pfefferle (SPD) zeigte sich zuversichtlich, dass der Bauherr, die Mauer in den Neubau integrieren werde.

Bei einer Enthaltung (Karlheinz Treiber, GLH) und einer Gegenstimme (Thomas Herdner, GLH) gab der ATU sein Einvernehmen zur Bauvoranfrage.

Teilaufstockung eines Wohnhauses im Beinweg

Ein Kenntnisgabeverfahren wurde am 20. Dezember 2012 beim BĂŒrgermeisteramt zur Teilaufstockung eines Wohnhauses im Beinweg 1 in Leutershausen angezeigt. Mit zwei Wohneinheiten und einem Kosmetikstudio soll die Garage neben dem Wohnhaus aufgestockt werden. Die Verwaltung ist der Ansicht, dass die Voraussetzungen fĂŒr die gewĂŒnschten Befreiungen vom Baurecht in Bezug auf Bauweise und -gestaltung möglich sind. Der ATU stimmte der Teilaufstockung einstimmig zu

Neubau eines Einfamilienhauses in der Vordergasse

Ein Bauantrag zum Abbruch eines massiven Gartenhauses und eines Schuppens sowie zum Neubau eines Einfamilienhauses in zweiter Reihe der Vordergasse 5b in Leutershausen wurde am 17. Dezember beim BĂŒrgermeisteramt gestellt. Der Bauvoranfrage war am 02. Oktober 2012 zugestimmt worden. Die Bauweise in zweiter Reihe ist in der nĂ€heren Umgebung ĂŒblich. Der ATU stimmte auch diesem Bauantrag einstimmig zu.

Einfamilienhaus in der Bahnhofstraße

Ein Bauantrag im vereinfachten Verfahren zur Errichtung eines Einfamilienhauses in der Bahnhofstraße 10 b in Leutershausen wurde am 21. Dezember 2012 gestellt. Das betreffende GrundstĂŒck ist in drei TeilstĂŒcke unterteilt. Das Ortsbild wird davon nicht beeintrĂ€chtigt, so dass eine PrĂŒfung positiv ausfiel. Der Bauvoranfrage warbereits am 11. Januar 2010 zugestimmt worden. Der ATU erteilte erneut einstimmig das Einvernehmen dazu.

Teilaufstockung eines Zweifamilienhauses im Burgweg

Ein Bauantrag zur Teilaufstockung eines Zweifamilienhauses im Burgweg 18 in Leutershausen wurde am 21. Dezember beim BĂŒrgermeisteramt eingebracht. Eine Obergeschosserweiterung wurde bereits 2004 genehmigt. Bei der jetzt neu geplanten Teilaufstockung fĂ€llt die Überschreitung der zulĂ€ssigen GeschossflĂ€chenzahl mit 7,5 Prozent gegenĂŒber ursprĂŒnglich 12 Prozent wesentlich geringer aus. Insgesamt hat das Bauvorhaben nicht mehr den Umfang der Genehmigung von 2004 und beinhaltet auch nicht mehr die damals genehmigte Befreiung von der zulĂ€ssigen Traufhöhe. Der ATU erteilte auch diesem Bauantrag einstimmig sein Einvernehmen.

Scheune kann umgenutzt werden

Guten Tag!

Hirschberg, 13. Juli 2010. Der Gemeinderat hat eine Bauvoranfrage zur Umnutzung einer Scheune in Wohnraum bestÀtigt.

Eine Bauvoranfrage zur Umnutzung einer Scheune in Wohnraum in der Hauptstraße 24 ist vom Gemeinderat einstimmig bestĂ€tigt worden.

Die Verwaltungsvorlage informierte, dass eine gewĂŒnschte Innenverdichtung stĂ€dtebaulich zu vertreten sei und sich der Umbau in die „Eigenart der nĂ€heren Umgebung einpasse“.

Die GRZ (GrundflĂ€chenzahl) liege auf dem GrundstĂŒck im Gegensatz zur Umgebung bei 0,68, sonst seien 0,3-0,4 ĂŒblich.

FĂŒr das GebĂ€ude sei aus BestandsschutzgrĂŒnden nur ein Stellplatz auszuweisen – eine Garage sei vorhanden. Die Probleme der Parksituation sollen bei einer Verkehrstagsfahrt in Augenschein genommen werden.

Gemeinderat Oliver Reisig (FDP) kritisierte die angespannte Parksituation, begrĂŒĂŸte aber die angekĂŒndigte Verkehrstagefahrt. „Die Ästhetik ist nicht das Optimale, das muss man aber hinnehmen.“

Dr. Jörg Boulanger (CDU) sagte: „Hier kommen wir zu einer sinnvollen Nutzung vorhandener GebĂ€ude.“

Fritz Bletzer (FW): „Ganz so euphorisch wie die CDU sind wir nicht. Wir stimmen zu, aber ohne Euphorie.“ Was Herr Bletzer damit sagen wollte – ließ er offen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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