Mittwoch, 12. Juni 2019

Das politische Verh├Ąltnis der Gemeinden Hirschberg und Heddesheim ist zutiefst gest├Ârt

Entt├Ąuschte Verl├Ąsslichkeiten

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Heddesheim/Hirschberg, 27. September 2013. (red) Die unterschiedliche Entscheidung zum Thema Gemeinschaftsschule zementiert das zutiefst gest├Ârte politische Verh├Ąltnis zwischen den B├╝rgermeistern und Gemeinder├Ąten der Nachbargemeinden. Die Gr├╝nde sind vielf├Ąltig und nicht erst durch diese Entscheidung bedingt. Und ganz sicher ist die Schule mittlerweile ein Wahlkampfthema. [Weiterlesen…]

Antrag auf Weiterentwicklung der KDS zur Gemeinschaftsschule gescheitert

Betroffene bis aggressive Atmosph├Ąre

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Hirschberg/Heddesheim, 27. September 2013. (red) Der Schulzweckverband entwickelt die Karl-Drais-Haupt und Werkrealschule nicht zu einer Gemeinschaftsschule weiter. Ein entsprechender Antrag ist gestern durch ein Nein aus Hirschberg gescheitert. Die Ablehnung basiert auf dem B├╝rgerentscheid zum Thema, der mit knapper Mehrheit die Weiterentwicklung abgelehnt hat. Dieses Votum der B├╝rger wirkt wie ein Gemeinderatsbeschluss. Im Hirschberger Ratssaal herrschten abwechselnd betroffene Ruhe bis aggressive T├Âne. [Weiterlesen…]

Besichtigung des Lernb├╝ros der Karl-Drais-Schule

Offenes Lernen und individuell f├Ârdern

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Hirschberg, 20. September 2013. (red/sw) In Hirschberg werden bekanntermaßen am Sonntag nicht nur die Mitglieder des Deutschen Bundestages gewählt, sondern auch darüber abgestimmt, ob die Karl-Drais-Schule (KDS) in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werden soll. In den letzten Wochen wurde dieses Thema während etlicher Veranstaltungen, über die wir auch berichtet haben, kontrovers diskutiert. Gestern Abend konnten die Lernbüros und Klassenräume der Karl-Drais-Schule besichtigt werden. Schüler, Kollegium und Rektor standen für Fragen zur Verfügung. Unsere Autorin Susanne Warmuth schildet aus ihrer subjektiven Sicht ihren Eindruck.

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Kleinb├Âck und Sckerl kritisieren Wortmeldungen von P├Ądagogen

ÔÇ×├ťber die Gemeinschaftsschule wird viel Unwahres und Unsinn erz├ĄhltÔÇť

Hirschberg, 07. September 2013. (red) Weil ├╝ber die Tageszeitungen eine beispielose Kampagne gegen die Gemeinschaftsschule gefahren wird, melden sich die beiden Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinb├Âck (SPD) und Hans-Ulrich Sckerl (B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen) zu Wort. [Weiterlesen…]

Gr├╝nen-Sprecher G├╝nther Heinisch kritisiert "wackeres Geschw├Ątz"

„Der B├╝rgerentscheid ist eine Zumutung“

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Gr├╝nen-Sprecher G├╝nther Heinisch bezeichnet den Hirschberger B├╝rgentscheid als „Zumutung“. Foto: B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen

Heddesheim/Hirschberg, 31. August 2013. (red/gb) Der Heddesheimer Gemeinderat und Gr├╝nen-Sprecher G├╝nther Heinisch ist „erstaunt bis entsetzt“, wie Gemeinderat und B├╝rgermeister in Hirschberg zum B├╝rgerentscheid ├╝ber die Zukunft der Karl-Drais-Schule informieren und meint: „Ich beneide die Hirschberger nicht darum, ihren Politikern die Kastanien so oder so aus dem Feuer holen zu m├╝ssen.“

Gastbeitrag: G├╝nther Heinisch (B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen)

„Als Heddesheimer bin ich mehr als erstaunt, ja entsetzt eigentlich, wie in Hirschberg so getan wird, als w├Ąre der B├╝rgerentscheid eine rein Hirschberger Angelegenheit.

Es ist schon bemerkenswert, dass die Belange meiner Gemeinde, um die es nat├╝rlich bei der Abstimmung auch geht, in der Informationsbrosch├╝re genannten Schrift auf 32 Seiten gar nicht vorkommen. Kein Wort von der einstimmigen Bef├╝rwortung durch den Heddesheimer Gemeinderat. [Weiterlesen…]

Die Ignoranz von CDU und FDP wird den Parteien schaden

Verantwortung? Daf├╝r muss man sich Fragen stellen (lassen)

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Chefredakteur Hardy Prothmann wundert sich ├╝ber die Unverantwortlichkeit von CDU und FDP.

Hirschberg, 31. August 2013. (red) CDU und FDP laden immer mal wieder zu Veranstaltungen ein. Dabei vergessen Sie regelm├Ą├čig unsere Redaktion. Vermutlich sind wir ihnen nicht genug „auf Linie“ – anders als die Weinheimer Nachrichten und die Rhein-Neckar-Zeitung. Aus unserer Sicht handeln die beiden Parteien unverantwortlich – weil sie sich kritischen Fragen oder Berichten wohl nicht stellen wollen.

Von Hardy Prothmann

Aktuell berichten die Weinheimer Nachrichten von einer gemeinsamen Info-Veranstaltung von CDU und FDP.
Wir wurden – wie eigentlich immer – nicht eingeladen.

Die Argumente sich schwach und klar ideologisch getrieben. Die Gemeinschaftsschule, unterst├╝tzt von Gr├╝nen und SPD, wird als „Einheitsschule“ bezeichnet. Das soll „sozialistisch“ klingen und abschrecken. [Weiterlesen…]

B├╝rgermeister Michael Kessler zum Hirschberger B├╝rgerentscheid

„Bildungsinvestition oder Kanalausbau“

Heddesheims B├╝rgermeister Michael Kessler Foto: Gemeinde Heddesheim

Heddesheims B├╝rgermeister Michael Kessler ist zuversichtlich, dass die Hirschberger B├╝rger/innen f├╝r den Schulstandort Heddesheim/Hirschberg stimmen. Foto: Gemeinde Heddesheim

 

Heddesheim/Hirschberg, 29. August 2013. (red/ld) Die Pl├Ąne die bestehende Werkrealschule zu einer Gemeinschaftsschule im Schulzweckverband mit Hirschberg weiterzuentwickeln, steht durch den Beschluss des Hirschberger Gemeinderats f├╝r einen B├╝rgerentscheid am 22. September auf dem Spiel. Der Heddesheimer Gemeinderat hatte daf├╝r gestimmt, den vor drei Jahren gegr├╝ndeten Schulzweckverband weiterzuentwickeln. Heddesheims B├╝rgermeister Michael Kessler ist von der Entscheidung des Hirschberger Gemeinderats entt├Ąuscht, blickt aber zuversichtlich der Abstimmung entgegen. [Weiterlesen…]

Sparsame Schule

Schulzweckverband beschlie├čt Haushalt

 

F├╝r die Zukunft der Karl-Drais-Schule wurde bei der gestrigen Sitzung des Schulzweckverbands nur ├╝ber den Haushalt des kommenden Schuljahres beschlossen. Heddesheim hat der Gemeinschaftsschule bereits zugestimmt. Hirschberg beschlie├čt heute das weitere Vorgehen; vielleicht auch einen B├╝rgerentscheid.

F├╝r die Zukunft der Karl-Drais-Schule wurde bei der gestrigen Sitzung des Schulzweckverbands nur ├╝ber den Haushalt des kommenden Schuljahres beschlossen. Heddesheim hat der Gemeinschaftsschule bereits zugestimmt.

 

Heddesheim/Hirschberg, 17. Juli 2013. (red/ld) Am Montag kam der Schulzweckverband der Karl-Drais-Schule und der Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim zusammen, um den Haushaltsbericht f├╝r das Schuljahr 2011/2012 sowie den Haushaltsplan f├╝r das kommende Schuljahr 2013/2014 zu verabschieden. ├ťber die Zukunft der Werkreal- und Grundschule wurde nicht gesprochen – zumindest nicht in der ├Âffentlichen Sitzung.
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B├╝rger sollen bei Gemeinschaftsschule mitreden

Freie W├Ąhler beantragen B├╝rgerversammlung

Hirschberg/Heddesheim, 08. Juli 2013. (red/pm) Was wird aus der Karl-Drais-Haupt- und Werkrealschule? Diese Frage wollen die Freien Wähler zusammen mit den Bürger/innen erörtern. Deswegen beantragte die Fraktion eine Bürgerversammlung zum Thema „Gemeinschaftsschule“. [Weiterlesen…]

Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim hei├čt nun Karl-Drais-Schule


Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 18. Februar 2011. Die Martin-St├Âhr-Grund- und Hauptschule und die Johannes-Kepler-Schule werden nach der Zusammenlegung zur Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim k├╝nftig „Karl-Drais-Schule“ hei├čen. Der Beschluss fiel nicht einstimmig.

Die beiden B├╝rgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Michael Kessler (Heddesheim) stellten in der gestrigen Sitzung des Schulzweckverbands die Beratungen in den Gemeinder├Ąten dar.

Aus Sicht der Drais-Bef├╝rworter wurde argumentiert: Ein Erfinder passe besser zu einer Werkrealschule, Drais sei auch bei Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern bekannt, es gebe einen Bezug zur Region und zum Aspekt Technik. Peter Johe (Freie W├Ąhler Hirschberg) fand den Namen Domin eher passend f├╝r ein Gymnasium.

Die Heddesheimer Gr├╝nen Kurt Klemm, Andreas Schuster, sowie die GLH-Gemeinder├Ątin Birgit Knoblauch und die Heddesheimer SPD-Gemeinder├Ątin Karin Hoffmeister-Bugla argumentierten und stimmten hingegen f├╝r Hilde Domin: Eine Frau w├Ąre gut um, die Rolle der Frauen zu st├Ąrken. Au├čerdem w├Ąre ein Bezug zur Zeit des Nationalsozialismus und der Verfolgung von Menschen gegeben, ein Thema, dass derzeit in der Region eher stiefm├╝tterlich behandelt werde. Drais hingegen sei h├Ąufig vertreten und deshalb etwas abgegriffe und zu naheliegend.

Der Hirschberger Gemeinderat hatte sich vor dem Heddesheimer Gemeinderat auf den Namen Drais in nicht-├Âffentlicher Sitzung festgelegt, w├Ąhrend der Heddesheimer Gemeinderat mehrheitlich den Namen Domin pr├Ąferiert hat, aber auch Drais aufgeschlossen gegen├╝ber stand.

Acht Gemeinder├Ąte stimmten dann f├╝r Drais, vier f├╝r Domin. Die B├╝rgermeister, die nur „einig“ Entscheidungen f├╝r den Verband treffen k├Ânnen, stimmten dann f├╝r die Benennung in Karl-Drais-Schule.

Insgesamt gab es 85 Namensvorschl├Ąge aus der Bev├Âlkerung. Die „Namensgeber“ f├╝r Drais d├╝rfen sich ├╝ber einen 100-Euro-Einkaufsgutschein freuen, f├╝r Hilde Domin gibt es einen Gutschein im Wert von 75 Euro und f├╝r den drittplatzierten Namen „Loki-Schmidt-Schule“ einen im Wert von 50 Euro.

Auch eingesandt Logo-Vorschl├Ąge werden pr├Ąmiert – auch wenn sie nicht zum Einsatz kommen.

Karl Drais. Quelle: wikipedia

Zur Person:
Wikipedia: Karl Drais wurde am 29. April 1785 in Karlsruhe geboren und ist dort auch am 10. Dezember 1851 gestorben.

Neben seiner T├Ątigkeit als „Erfinder“ gibt es auch „politische Verwicklungen“, wie man im Online-Lexikon nachlesen kann:
„Zu Drais-ÔéČÔäó Erfindungen geh├Âren ein Klavierrekorder, der Tastendr├╝cke auf Papierband aufzeichnet; 1821 die erste Tastenschreibmaschine f├╝r 25 Buchstaben (1829 weiterentwickelt zur Schnellschreibmaschine mit 16 Tasten sowie erstmals mit Lochstreifen); ein Holzsparherd mit fr├╝hester Kochkiste.

Drais-ÔéČÔäó bedeutendste Erfindung ist der Vorl├Ąufer des Fahrrads die Laufmaschine oder Draisine. Mit ihr wurde zum ersten Mal das Zweiradprinzip, die Bewegung eines Fahrzeugs mit zwei R├Ądern auf einer Spur, verwirklicht.“

„Nachdem das Oberhofgericht Mannheim unter Vorsitz von Drais-ÔéČÔäó Vater den Burschenschafter und Kotzebue-M├Ârder Karl Ludwig Sand zum Tode verurteilt hatte, begannen die Anh├Ąnger des kurz darauf Hingerichteten, Drais wegen des Urteils des Vaters zu verfolgen. Deshalb wanderte er f├╝r ein paar Jahre als Geometer nach Brasilien aus.

Nach seiner R├╝ckkehr und dem Tod des Vaters wollte man ihm seine Erfinderpension k├╝rzen, wogegen er erfolgreich prozessierte. Darauf wurde er das Opfer von Privatrache des unterlegenen gegnerischen Anwalts. Man inszenierte eine Kneipenschl├Ągerei mit Konsequenzen.

Daraufhin verlor er seinen Kammerherrenstatus, das hei├čt, er wurde bei Hofe nicht mehr vorgelassen. Nachdem er sich ├Âffentlich als Demokrat ge├Ąu├čert hatte, entging er 1838 nur knapp einem Mordanschlag und zog nach Waldkatzenbach im Odenwald.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion

Hinweis der Redaktion:
Wir verlinken auf andere Quellen, darunter auf Wikipedia, weisen aber ausdr├╝cklich darauf hin, dass von uns nicht gepr├╝fte Informationen fehlerhaft sein k├Ânnen.

Werkrealschule ruft zum Namenswettbewerb auf

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 20. Oktober 2010. Die Tr├Ąger des Schulzweckverbands Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim sowie der kommissarische Schulleiter Jens Drescher rufen die Bev├Âlkerung auf, sich bei der Namensgebung mit einzubringen. Gesucht wird auch ein neues Schullogo.

Wie soll die gemeinsame Werkrealschule hei├čen? Bild: privat

Information des Schulzweckverbands:

„Geben Sie unserer Schule einen Namen!

Die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim sucht einen neuen gemeinsamen Namen und ein neues Schullogo.

Deshalb brauchen wir Sie und Ihre Ideen! Die 3 jeweils besten Vorschl├Ąge erhalten einen Einkaufsgutschein!

Bitte senden Sie Ihre Ideen an den Schultr├Ąger, den Schulzweckverband Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim: Email (gemeinde@heddesheim.de oder gemeinde@hirschberg-bergstrasse.de) oder per Post (Schulzweckverband Grund – und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, Fritz-Kessler-Platz, 68542 Heddesheim bzw. Gemeinde Hirschberg, Gro├čsachsener Stra├če 14, 69493 Hirschberg). Sie k├Ânnen Ihre Vorschl├Ąge nat├╝rlich auch direkt bei einer der Schulen abgeben.

Einsendeschluss ist Freitag, der 26.11.2010.

Die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim ist eine allgemeinbildende Schule an zwei Standorten (ehemalige Martin-St├Âhr-GHWRS in Hirschberg und ehemalige Johannes-Kepler-HWRS in Heddesheim) und wird von ca. 400 Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern besucht. Sie hat ein engagiertes und kompetentes Team von ├╝ber 60 Lehrkr├Ąften und Mitarbeitern, die gemeinsam das Lernen und Leben f├╝r die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler gestalten. Sie st├Ąrkt die Mitarbeit der Eltern als weiteren wichtigen Baustein der gemeinsamen Arbeit.

Die HWRS bietet ein offenes Ganztagesangebot als wesentlichen Schritt zu einem neuen Verst├Ąndnis von Schule als Lern- und Lebensraum in ├╝ber 40 Arbeitsgemeinschaften aus verschiedensten Bereichen (Kunst, Sport, Naturwissenschaften, Musik, Computer, Sprachen, Heimatkunde-ÔéČ┬Ž) und bei der individuellen F├Ârderung sind derzeit ├╝ber 150 Grund- und Werkrealsch├╝ler-Innen auch nachmittags in der Schule und gestalten hier einen wichtigen Teil ihrer Freizeit.

Von dieser hochwertigen au├čerunterrichtlichen Bildung profitieren auch die Regelsch├╝lerInnen in vielf├Ąltiger Weise. Eines der wesentlichen Aufgabenfelder f├╝r die neue Werkrealschule ist neben der individuellen F├Ârderung der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der ├ťbergang von der Schule in das Berufsleben.

Hier stehen wichtige Kooperationspartner (beispielsweise die Daimler AG, die Arbeitsagentur, Job Central, die Industrie- und Handelskammer und viele weitere Betriebe und Unternehmen) zur Seite und unterst├╝tzen die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das hirschbergblog

Entscheidung in Heddesheim: WRS-Hauptsitz f├╝r Hirschberg und Zweckverband f├╝r Heddesheim

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 17. Dezember 2009. Hirschberg soll Sitz einer gemeinsamen Werkrealschule werden. Das hat der Heddesheimer Gemeinderat heute mit 14:7 Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen. Im Gegenzug soll in Heddesheim der Sitz eines Schulzweckverbands sein. Trotz eigener Zustimmung kritisierte der Heddesheimer SPD-Fraktionsvorsitzende J├╝rgen Merx die „schlechte Kooperation“.

Von Horst P├Âlitz

„Unvoreingenommen hat Hirschberg den entscheidenderen Vorteil bei sich wegen der zentraleren Lage“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende J├╝rgen Merx w├Ârtlich: „So wie der Hirschberger Gemeinderat und der B├╝rgermeister Just aber vorgeprescht sind, k├Ânnen wir der Lage nach keinen anderen Beschluss fassen. F├╝r mich ist dieses Vorgehen die schlechteste aller Kooperationen.“

Die FDP-Fraktion begr├╝├čte den Antrag. Gemeinder├Ątin Ingrid Kemmet sagte, dass man sich bei dem Antrag von der Landtagsabgeordneten Dr. Birgit Arnold unterst├╝tzt wisse. Der CDU-Fraktionschef Dr. Joseph Doll sagte, er f├╝rchte ohne diese Kooperation eine Schw├Ąchung der Hauptschule.

information

Sch├╝ler informieren sich w├Ąhrend der Berufsinformationsb├Ârse 09 an der Johannes-Kepler-Schule in Heddesheim. Archiv: hblog

Gr├╝nen-Gemeinderat Ulrich Kettner, selbst Lehrer an der Johannes-Kepler-Schule, begr├╝ndete nochmals den aus Sicht seiner Fraktion „falschen Weg“ und „die Einsparpolitik“: „Ob die Errichtung eines Schulzweckverbands wirklich die Aufgabe einer eigenen Schulleitung kompensiert, ist noch v├Âllig offen. Tatsache ist, dass die Schule ohne Leitung geschw├Ącht wird. Wir Gr├╝nen halten die Werkrealschule f├╝r den falschen Weg. Wir sollten lieber als Gemeinden Druck in Stuttgart erzeugen und den Kindern erm├Âglichen, l├Ąnger zusammen zu lernen.“ Das sei aus Sicht der Gr├╝nen der bessere Weg.

Der partei- und fraktionslose Gemeinderat Hardy Prothmann (verantwortlich f├╝r das hirschbergblog, Anm. d. Red.) fragte, ob durch den Verzicht auf die Schulleitung nicht auch ├╝ber die Stelle der von allen Seiten gelobten derzeitigen Rektorin Hiltrud Rudolf entschieden werde. B├╝rgermeister Kessler sagte daraufhin: „Sie haben sich doch eingehend mit dem Thema befasst. Das ist eine Frage der Schulverwaltung, die eine Entscheidung trifft, die sich uns nicht erschlie├čt. Und das wissen Sie.“

Zuvor musste der B├╝rgermeister den zweiten Teil des Antrags zum Schulzweckverband noch m├╝ndlich erweitern, weil die Verwaltung vers├Ąumt hatte, in die Beschlussvorlage hineinzuschreiben, dass der Schulzweckverband in Heddesheim angesiedelt sein soll. Im ersten Teil des Antrags steht: „Die bisherige Martin-St├Âhr-Schule in Hirschberg wird bei Einrichtung einer gemeinsamen Werkrealschule der Gemeinden Heddesheim und Hirschberg und damit Zusammenlegung mit der Johannes-Kepler-Schule Hauptstelle mit Sitz der Schulleitung.“

Der Antrag wurde mit den 14 Stimmen des B├╝rgermeisters, CDU, FDP und SPD bei einer Enthaltung von Gemeinderat Michael Bowien (SPD) gegen 7 Stimmen der Gr├╝nen und Gemeinderat Hardy Prothmann angenommen.

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