Montag, 10. Dezember 2018

Rund 4.000 Personen durch Zuwanderung gewonnen

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern können. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-WĂŒrttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerstĂ€rksten Landkreis in Baden-WĂŒrttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 ZuzĂŒge gegenĂŒber. [Weiterlesen…]

Zahl der Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis Weinheim aber rĂŒcklĂ€ufig

Ilvesheim legt bei den Einwohnern am stĂ€rksten zu – auch bei den Kindern

Nicht nur den Kommunen, auch den Vereinen gehen die Kinder aus.

 

Rhein-Neckar/Heidelberg, 23. MĂ€rz 2012. (red/cr) Nach einer Information des Landratsamts leben immer weniger Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis. Am wenigsten Kinder und Jugendliche gibt es im Stadtkreis Heidelberg mit lediglich nur noch 13 Prozent. Wir haben uns die Zahlen fĂŒr die Kommunen im Wahlkreis 39, Weinheim, besorgt. Danach fĂŒhrt Ilvesheim beim Kinderzuwachs sehr deutlich in absoluten Zahlen – Schlusslicht ist Weinheim.

Der Wahlkreis Weinheim umfasst die Gemeinden Dossenheim, Heddesheim, Hemsbach, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim, Weinheim, Edingen-Neckarhausen und Hirschberg.

Die Einwohnerzahl des Wahlkreises Weinheim ist, nach Unterlagen des Statistischen Landesamts Baden-WĂŒrttemberg in den Jahren 2007 bis 2010 um 1.737 Einwohner gestiegen. Die Zahl der Kinder unter 18 Jahren hingegen ist um 105 Personen zurĂŒckgegangen.

Von den zehn Gemeinden im Wahlkreis können lediglich vier einen Zuwachs verbuchen – sowohl bei der Gesamteinwohnerzahl, als auch bei Kindern und Jugendlichen. Vier Gemeinden haben eine wachsende Einwohnerzahl, aber immer weniger Kinder. In sechs Gemeinden leben weniger Kinder als noch vor ein paar Jahren. In Laudenbach und Weinheim ist sowohl die Einwohnerzahl, als auch die Zahl der Kinder rĂŒcklĂ€ufig.

Entwicklung der Gemeinden von 2007 bis 2010 im Überblick:

Gemeinde Kinder Gesamt
01. Ilvesheim 236 703
02. Dossenheim 107 499
03. Hirschberg 52 134
04. Edingen-Neckarhausen 19 252
05. Heddesheim -64 65
06. Hemsbach -54 60
07. Schriesheim -34 53
08. Ladenburg -24 40
09. Laudenbach -72 -59
10. Weinheim -271 -10

Alle Gemeinden befinden sich im Wettbewerb um junge Familien – so sind in den vergangenen Jahren einige Neubaugebiete entstanden, die neue Einwohner anlocken sollen. Allerdings sind Kinder fĂŒr die Gemeinden durch ZuschĂŒsse zu Betreuungskosten auch ein Kostenfaktor. Insgesamt geht man aber bei den Gemeinden davon aus, dass man ZuzĂŒge braucht, um durch Steuereinahmen die Gemeindekasse aufzubessern.

Auch die Vereine brauchen Nachwuchs und haben durch die Entwicklung teils große Probleme, ausreichend Nachwuchs zu finden.

Zensus 2011: Halbzeitbilanz – Erhebungen im Rhein-Neckar-Kreis laufen auf Hochtouren


Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm)Es ist Halbzeit fĂŒr die Erhebungsbeauftragten der Erhebungsstelle Zensus 2011 im Rhein-Neckar-Kreis. Seit Anfang Mai sind die 775 ehrenamtlichen Helfer im Einsatz, bis Ende Juli können sie noch Klinken putzen.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Wir sind gut vorangekommen“, fasst die Leiterin der Erhebungsstelle, Ann-Kristin Weis, zusammen. Viele Erhebungsbeauftragte hatten schon Termine in der Erhebungsstelle.

Erfreulich ist insbesondere die geringe Zahl an Verweigerern. „Wir hatten mit weitaus mehr gerechnet“, sagt Weis. „Bei der letzten Volksbefragung 1987 gab es Proteste. Davon kann heute nicht die Rede sein.“ Verweigerer und von den Erhebungsbeauftragten nicht angetroffene Personen werden von der Erhebungsstelle angeschrieben. Sie erhalten zunĂ€chst ein Anschreiben, in dem sie auf die Auskunftspflicht hingewiesen werden. „Nur wenn diese nicht beantwortet werden, verschickt die Erhebungsstelle eine Mahnung mit Fristsetzung, sich doch bitte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch fĂŒr die Befragung zur VerfĂŒgung zu stellen; erst dann einen Heranziehungsbescheid mit Zwangsgeldandrohung; nicht direkt eine Zahlungsaufforderung“, betont Weis.

„Freundlich bleiben sei der SchlĂŒssel, wenn Probleme auftauchen“, erklĂ€rt der Erhebungsbeauftragte HĂŒseyin Topaloglu, der normalerweise im Organisationsamt des Rhein-Neckar-Kreises arbeitet. Er hatte genau einmal den Fall, dass eine Frau partout nicht Auskunft geben wollte. „Die Dame war sehr gereizt und wurde auch ein bisschen lauter“, erzĂ€hlt Topaloglu. „Aber ich habe gesehen, dass sie mit den Nerven ziemlich am Ende war. Also bin ich weiter nett und höflich geblieben und habe ihr erklĂ€rt, dass sie auskunftspflichtig ist und was fĂŒr Folgen eine Verweigerung haben kann. Dann ging es. Das ist doch irgendwie mein Job.“

Und die Leiterin der Erhebungsstelle betont: „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Leuten.“
Die Erhebungsbeauftragten sind vor allem Studenten, Rentner und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Sie alle liefern ihre Fragebögen bei der Erhebungsstelle ab. „FĂŒr uns fĂ€ngt die Arbeit jetzt erst richtig an“, sagt Weis. „Die Auswertung ĂŒbernimmt das Statistische Landesamt“, erklĂ€rt Weis. Die Unterlagen mĂŒssen aber im Vorfeld aufwĂ€ndig erfasst werden. „Alle Informationen bleiben aber innerhalb der amtlichen Statistik“, versichert sie. „Wir geben nichts weiter, nicht an die Polizei, nicht an die MeldeĂ€mter. Es gilt das Statistikgeheimnis und ein absolutes RĂŒckspielverbot.“

Und weil die Sache mit dem Datenschutz sehr ernst genommen wird, ist die Erhebungsstelle in gesonderten RĂ€umen – fern ab vom GebĂ€ude des Landratsamtes – untergebracht und nur fĂŒr die Mitarbeiter und die Erhebungsbeauftragten in deren Begleitung zugĂ€nglich.“

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Mikrozensus startet heute


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 10. Januar 2011. (pm) Am 10. Januar 2011 startet in Baden-WĂŒrttemberg, wie auch in ganz Deutschland, die Befragung zum Mikrozensus 2011.

Presseinformation des Statischen Landesamts:

„Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Befragung ĂŒber die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die seit 1957 jedes Jahr bei 1- Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgefĂŒhrt wird. In Baden-WĂŒrttemberg werden jĂ€hrlich rund 48 000 Haushalte durch das Statistische Landesamt befragt. Zusammen mit dem Mikrozensus wird in allen auskunftspflichtigen Haushalten auch die EU-ArbeitskrĂ€ftestichprobe durchgefĂŒhrt.

Die Stichprobenauswahl des Mikrozensus ist im Mikrozensusgesetz vorgeschrieben. Danach werden bei der Stichprobenziehung GebÀude ausgewÀhlt. Die Haushalte, die in diesen durch ein mathematisches Zufallsverfahren ausgewÀhlten GebÀuden wohnen, sind auskunftspflichtig. Die vom Gesetzgeber angeordnete Auskunftspflicht dient dazu, dass mit dem Mikrozensus zuverlÀssige und aktuelle statistische Informationen bereitgestellt werden können.

Der Mikrozensus wird als so genannte unterjĂ€hrige Erhebung durchgefĂŒhrt. Das heißt, der Stichprobenumfang von etwa 48- 000 Haushalten wird gleichmĂ€ĂŸig auf alle Monate und Wochen des Jahres verteilt. Somit werden in Baden-WĂŒrttemberg pro Woche rund 920 Haushalte von den Interviewern des Statistischen Landesamtes befragt. Die Angaben beziehen sich dann jeweils auf die Woche vor dem Interview. Die Vorteile dieses unterjĂ€hrigen Erhebungskonzeptes liegen in der höheren AktualitĂ€t und QualitĂ€t der Ergebnisse, die als Quartals- und als Jahresdurchschnittsergebnis vorliegen werden und sowohl saisonale Spitzen als auch flexible ArbeitsverhĂ€ltnisse abbilden können.“

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