Donnerstag, 23. Mai 2019

Hartmut Kowalinski ist Spitzenkandidat

FDP stellt Liste fĂŒr Kommunalwahl auf

Hirschberg, 18. MĂ€rz 2014. (red/pm) Die FDP Hirschberg hat ihre Kandidaten fĂŒr die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

Dokumentation: Rede von BĂŒrgermeister Manuel Just zur ersten Hirschberger Feuerwehr

„Auf der Zielgeraden eines wirklich großartigen Fusionsprozesses“

Hirschberg, 30. Januar 2012. (red) BĂŒrgermeister Manuel Just begrĂŒĂŸte am vergangenen Samstag in der Aula der Karl-Drais-Schule eine Reihe von EhrengĂ€sten zur 1. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg. Wir dokumentieren seine Rede.

Neben den Kommandanten wurden insbesondere der Alt- und EhrenbĂŒrgermeister Werner Oeldorf sowie die EhrengemeinderĂ€te Martin Stöhrer und Martin-Heinrich Bitzel begrĂŒĂŸt, dazu verschiedene Vertreter des Feuerwehrkreises sowie des DRK.

Just erinnerte daran, dass sich die beiden Wehren seit 2004 in „einem fĂŒr unsere Gemeinde weitreichenden Fusionsprozess“ befĂ€nden. Als Hauptmotive nannte Just die EinsatzfĂ€higkeit und Wirtschaftlichkeit.

Durch die ausgeprĂ€gte Pendlerstruktur in beiden Ortsteilen habe man befĂŒrchtet, irgendwann zu einem Punkt zu kommen, „an dem ihre SchlagkrĂ€ftigkeit insbesondere unter der Woche erheblich in Frage gestellt sein wird“.

So reifte die Erkenntnis, dass es nicht erst dazu kommen dĂŒrfe, dass im Ernstfall „die Mindestausstattung unserer Wehr nicht gewĂ€hrleistet werden kann“.

Die hohen Unterhaltungskosten fĂŒr Fahrzeuge, GerĂ€tschaften und GebĂ€ude ließen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit zusĂ€tzlich die Überlegung entwickeln, dass eine stĂ€rkere Zusammenarbeit deutliche Effizienzgewinne erzeugen kann.

Wer alleine arbeitet addiert. Wer zusammenarbeitet multipliziert!,

hieß es schon 2005 in einer PrĂ€sentation gegenĂŒber dem Gemeinderat und dem damaligen BĂŒrgermeister Werner Oeldorf.

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Erste Hauptversammlung der Feuerwehr Hirschberg.

So wurde in den letzten Jahren an einem gemeinsamen Fahrzeugkonzept und einer gemeinsamen Organisationsstruktur gearbeitet und ein neues und gemeinsames FeuerwehrgebÀude wurde geplant.

Just erinnerte daran, dass vor allem die Standortentscheidung bezĂŒglich des neuen Feuerwehrhauses hart diskutiert wurde –  nicht zuletzt wegen des dazwischengekommenen BĂŒrgermeisterwahlkampfes.

In den Jahren 2006 bis 2008 fokussierte sich die Diskussion auf die beiden tatsĂ€chlich möglichen Standorte in der Weinheimer Straße bzw. den RennĂ€ckern – sprich dem Standort, der letztendlich auch den Zuschlag erhielt, rekapitulierte der BĂŒrgermeister.

Er halte vor dem Hintergrund des StĂ€dtebaus, möglicher Belastungen fĂŒr Anwohner und der Tatsache, dass auch von dem kĂŒnftigen Standort aus die erforderlichen Einsatzzeiten gehalten werden können, die Entscheidung fĂŒr sachgerecht und richtig.

Durch das Einbinden der Kameradinnen und Kameraden in den Baubegleitenden Ausschuss sei es gelungen, „ein GebĂ€ude zu planen und letztendlich auch zu errichten, welches den EinsatzkrĂ€ften auf Jahrzehnte hin ideale Arbeitsbedingungen bieten wird.“

Just versprach, im Sommer – spĂ€testens jedoch im Herbst – werde man das GebĂ€ude nicht nur bezogen, sondern es in einer feierlichen Einweihung und einem „Tag der offenen TĂŒr“ seiner Bestimmung ĂŒbergeben haben.

In insgesamt acht gemeinsamen Feuerwehrausschusssitzungen wurden, die seit diesem Jahr gĂŒltige Feuerwehrsatzung, die Dienstkleidung, die Gestaltung des Terminkalenders, die Alarm und AusrĂŒckeordnung und vieles mehr beraten und die VorschlĂ€ge fĂŒr die zu vergebenden Ämter und Funktionen erarbeitet.

Damit biegen wir ziemlich genau nach acht Jahre – und zugegebener Maßen nach einer Menge an Arbeit – auf die Zielgerade eines wirklich großartigen Fusionsprozesses ein. Am heutigen Tag sprechen wir von 227 Mitgliedern beider Wehren, die nach 115 Jahren Feuerwehr Großsachsen und 123 Jahren Feuerwehr Leutershausen in die Freiwillig Feuerwehr Hirschberg ĂŒbergehen.

Just bedankten sich bei allen Kameradinnen und Kameraden und besonders bei den beiden Kommandanten, die den Zusammenschluss nicht nur unterstĂŒtzt, sondern auch gesteuert hĂ€tten. Sein Dank galt auch seinem AmtsvorgĂ€nger Oeldorf  sowie allen GemeinderĂ€ten (die aber nicht alle erschienen waren, Anm d. Red.)

Sie hĂ€tten dazu beigetragen, dass 37 Jahre nach dem Zusammenschluss beider Ortsteile, diese wichtige organisatorische Einheit diesen Schritt ohne Druck und aus freien StĂŒcken getan haben.

Mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem nĂ€chsten zur Wehr“  und dem Wunsch fĂŒr einen guten und konstruktiven Start, schloss Just seine Rede.

Drei Mal 333,33 Euro gespendet

„Wir lassens im Ort“ – IG Storchekerwe unterstĂŒtzt Hirschberger Hilfsorganisationen

3 x 333,33 Euro Spenden fĂŒr gute Zwecke. (Bild retuschiert: siehe Anmerkung der Redaktion am Ende des Textes)

Hirschberg, 11. Dezember 2011. (red/sap) Drei Schecks Ă  333,33 Euro ĂŒberreichte die Interessengemeinschaft Storchekerwe im Hirschberger Rathaus an Organisationen, die sich um Kinder und BedĂŒrftige kĂŒmmern.

Fidelis Stachniß und Dr. Klaus Westmann nahmen fĂŒr die BĂŒrgerstiftung Hirschberg, Herbert Zindel fĂŒr Hirschberg hilft e.V. und Arnulf Amberg fĂŒr die Maria-Montessori-Schule Weinheim die Spenden entgegen.

BĂŒrgermeister Manuel Just lobte die gute, lange und schöne Tradition der Heisemer Storchekerwe und den Einsatz der IG. In diesem Jahr habe die Storchekerwe schon am Freitag Abend mit einem Open Air Konzert in dem Schulhof der Karl-Drais-Schule begonnen. Die in der Region bekannte Schriesheimer T-Band haben zu einem sehr fairen Preis gespielt und so ergaben die Einnahmen aus dem Konzert sowie die Spenden von Hirschberger Unternehmen die Summe von rund 1000 Euro, die jetzt verteilt werden konnte.

„Wir sind eine Interessengemeinschaft und kein Verein“, sagte Tobias Rell von der IG Storchekerwe. Rell dankte deshalb auch der Gemeinde fĂŒr die Mithilfe bei der Organisation und der SpendenĂŒbergabe. „Wir haben uns gesucht und gefunden und suchen noch weitere Mitstreiter.“

„Wir lassens im Ort“ war die Devise und deshalb habe man auch bewusst Hirschberger Hilfsorganisationen ausgesucht und durch das Patenschaftsmodell gehöre dazu auch die Weinheimer Maria-Montessori-Schule.

Die „Beschenkten“ freuten sich sichtlich. „Damit können wir Spielsachen kaufen oder auch bedĂŒrftige Familien bei AusflĂŒgen unterstĂŒtzen“, sagte Arnulf Amberg, Schulleiter der Maria-Montessori-Schule.

Anm. d. Red.: Das Spendenfoto wurde per Photoshop retuschiert – nicht mehr zu sehen ist das Logo einer Bank auf den Schecks. Der Hintergrund: Unsere Redaktion findet Spenden grundsĂ€tzlich gut. Wer spendet hilft. WohltĂ€tigkeit ist eine gute Sache – wer dies allerdings mit Werbung in eigener Sache verbindet, ist nicht nur Geber, sondern auch Nutznießer. Damit sind öffentliche SpendenĂŒbergaben mit ausfĂŒhrlicher Nennung der „Sponsoren“ nicht mehr allein eine wohltĂ€tige Angelegenheit fĂŒr die „Allgemeinheit“, sondern Teil von Imagekampagnen der Unternehmen – meist fest im Werbeetat einkalkuliert. Das ist auch vollkommen in Ordnung. NatĂŒrlich sollen Unternehmen fĂŒr sich werben. Wer zum Beispiel bei uns genannt werden will, hat wie jeder Werbekunde die Möglichkeit, eine Anzeige zu schalten.

Erster gemeinsamer Feuerwehrball

Guten Tag

Hirschberg, 13. Oktober 2010. (red/jkw) Der noch bevorstehende offiziellen Fusion der beiden Hirschberger Feuerwehren ging am 02. Oktober 2010 ein festlicher Akt voraus. Zusammen feierten die Großsachsener und Leutershausener Feuerwehren ihren ersten und vorletzten gemeinsamen Ball.

Der Leutershausener Kommandant Tobias Rell begrĂŒĂŸte am 02. Oktober 2010 in der Heinrich-Beck-Halle die GĂ€ste. Wegen zahlreicher paralleler Veranstaltungen waren mit 380 GĂ€sten rund 100 weniger gekommen als erhofft. Tobias Rell betonte in seiner Rede noch einmal, welch großen Respekt er den freiwilligen FeuerwehrmĂ€nnern aus den beiden Gemeindeteilen zuschreibt. Dem schloss sich BĂŒrgermeister Manuel Just an und nahm die Ehrungen der Feuerwehrleute vor, darunter Karl Bender, Josef Proissl und Erwin Ewald, die fĂŒr ihre 50-jĂ€hrige Mitgliedschaft geehrt wurden.

Eine seltene Ehrung, muss man dafĂŒr doch schon in jungen Jahren in die Feuerwehr eingetreten sein, der man aktiv bis zum 65-ten Lebensjahr angehören kann. Auch „eheliche Seite“ der Feuerwehr wurde mit Margarete Mayer und Manuela Rell stellvertretend fĂŒr die familiĂ€re UnterstĂŒtztung geehrt. BĂŒrgermeister Just hob die Kameradschaft insgesamt und den Einsatz fĂŒr die Gemeinde hervor.

BĂŒrgermeister Just nutzte den feierlichen Anlass, auf die Zukunft der beiden Wehren hinzuweisen, die spĂ€testens ab 2012 eine gemeinsame Wehr bilden und im neuen Hilfeleistungszentrum ihr Quartier haben werden. Der Ball ist als Teil dieses Fusionsprozesses in die Planungen miteinbezogen, um die beiden Wehren nicht nur fachlich, sondern auch feierlich zusammenzubringen. SelbstverstĂ€ndlich kennt man sich gut und hat schon oft bei EinsĂ€tzen gemeinsam Dienst getan, doch sind es bislang eben zwei Wehren. In diesem Jahr gab es also nun den ersten gemeinsamen Ball, im kommenden Jahr wird es den zweiten und auch letzten gemeisamen Ball geben, weil es dann nur noch eine Freiwillige Feuerwehr Hirschberg geben wird.

Ab 20 Uhr spielte die Coverband Celebration Lieder von Disco Fox bis Walzer und gerade bei den beliebten TĂ€nzen wie Rumba und Cha-cha-cha fĂŒllte sich die TanzflĂ€che. Neben dem Tanz der GĂ€ste wurden zwei Tanzeinlagen geboten. Zum einen eine Bauchtanzgruppe aus Viernheim zum anderen „Drums Alive“ der SGL-Leutershausen.

Ein weiterer Programmpunkt war die vielfĂ€ltige Tombola, fĂŒr welche Lose zu einem erschwinglichen Preis erworben werden konnten. Um die gemĂŒtliche, feierliche Stimmung perfekt zu machen, waren an der Decke große Lampions aufgehĂ€ngt worden. Und auch die Tischdekoration fiel nicht spĂ€rlich aus. Sogar ein Springbrunnen verschönerte den Eingangsbereich.

NatĂŒrlich in den Farben der Feuerwehr: Gelb und Rot. Die aufmerksame Bewirtung des Roten Kreuzes brachte dann auch dem letzten Besucher sein GetrĂ€nk. Die Kameraden selbst waren leicht zu erkennen. Sie alle trugen die typische Feuerwehruniform. Gut sichtbar fĂŒr jedermann wurden Abzeichen und Auszeichnungen stolz auf der Brust getragen.

UnterstĂŒtzt wurden die Wehren durch die beiden OrtsverbĂ€nde des Deutschen Roten Kreuzes, die ebenfalls zum Umzug ins HLZ fusionieren werdne.

Der nĂ€chste Ball im kommenden Jahr wird dann in Großsachsen stattfinden – jĂ€hrlich sollen die Ballorte wechseln, um beiden Ortsteilen gerecht zu werden.

Anmerkung der Redaktion:
Wegen eines technischen Defekts können wir leider keine Bilder vom Feuerwehrball anbieten. Sofern wir noch ein Foto organisieren können, stellen wir das ein.

Kommandanten bestÀtigt

Guten Tag!

Hirschberg, 30. MÀrz 2010. (red) Der Gemeinderat hat einstimmig die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Leutershausen bestÀtigt.

In der Gemeinderratssitzung vom 30. MÀrz 2010 wurde die Wahl von Tobias Rell als 1. Kommandant und Gilles Senez als 2. Kommandant einstimmig bestÀtigt.

Die Wahl hatte am 19. Februar 2010 bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr stattgefunden. Dabei wurden die Kommandanten fĂŒr die kommenden fĂŒnf Jahre wiedergewĂ€hlt.

Alle Fraktionen Ă€ußerten sich sehr zufrieden mit der Arbeit der beiden Kommandanten. BĂŒrgermeister Just wird die Kommandanten in den nĂ€chsten Tagen fĂŒr die kommende Amtszeit bestellen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog