Mittwoch, 19. Juni 2019

Am 01. Februar lĂ€uft der elektronische Zahlungsverkehr ĂŒber SEPA

„Enormer Aufwand“ fĂŒr zwei Ziffern mehr

Foto: Deutsche Bundesbank

FĂŒr Privatpersonen sind es zwei Ziffern mehr zu merken. FĂŒr Gemeindekassen, Unternehmen und Vereine bedeutet die Umstellung auf SEPA einen hohen Aufwand. Foto: Deutsche Bundesbank

 

Rhein-Neckar,09. Januar 2014. (red/ld/al) WĂ€hrend sich Privatpersonen kĂŒnftig nur zwei neue Ziffern fĂŒr ihre IBAN merken mĂŒssen, hatten Gemeindeverwaltungen, Unternehmen und Vereine in den vergangenen Monaten mehr Aufwand. Grund ist SEPA – die Vereinheitlichung des EU-weiten elektronischen Zahlungsverkehrs. Stichtag ist der 01. Februar. Sie sind vorbereitet. [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Schulpolitik muss zukunftsorientiert debattiert werden

Die Ganztagesschule muss kommen – aber sie ist trotzdem ein Problem

Rhein-Neckar, 01. Oktober 2012. (red) Alles schön und gut. Die Forderung nach einer Ganztagesschule ist richtig, aber trotzdem problematisch. Aktuell wurde im Ladenburger Gemeinderat ĂŒber die EinfĂŒhrung der Ganztagesschule an der dortigen Werkrealschule diskutiert – aber die Debatte wird auch in anderen Gemeinden unseres Einzugsgebiet laufen. Und vermutlich StĂŒckwerk bleiben. Weil immer nur kurzfristig geplant wird und niemand den Mut aufbringt, mal zehn oder sogar 20 Jahre nach vorne zu schauen. Oder auch mal zurĂŒck.

Kommentar: Hardy Prothmann

Dieser Beitrag kommt ohne Zahlen aus, weil es nicht um Erbsen zÀhlen gehen soll, sondern um einen Aufruf zu einer weitsichtigen Debatte, die leider nicht stattfindet.

Baden-WĂŒrttemberg ist unbestritten ein guter Schulstandort. Aber die Zeiten Ă€ndern sich. Mit ihnen die Menschen und die Bedingungen, unter denen sie miteiander leben. Deswegen beginne ich auch mit einem Sprung zurĂŒck.

Ich bin 1966 geboren und bin nach der vierten Klasse in Frankenthal aufs Gymnasium gegangen. Mit ein paar Freunden. Andere Freunde wechselten auf die Reals- oder Hauptschule. FĂŒr die Freundschaften war das weitgehend unbedeutend. Um 13:00 Uhr lĂ€utete es, ich war um 14:00 Uhr mit Essen und meist auch mit Hausaufgaben fertig, spĂ€testens um drei ging es raus: Kicken, Rad fahren, Schwimmen gehen, Blödsinn machen, Vereinstraining. Mit meinen Freunden und anderen Kindern. Beim Abendessen war ich oft todmĂŒde, weil ausgepowert.

Gemeinsamkeit

Mit einigen meiner Freunde bin ich unabhĂ€ngig vom Schulabschluss und der spĂ€teren beruflichen „Laufbahn“ immer noch gut befreundet. Die einen arbeiten als Handwerker, andere in Heilberufen ohne Ärzte zu sein, es gibt HĂ€ndler und Dienstleister unter ihnen. Alles feine Leute, die teils mal richtig ordentlich mehr Geld verdienen als ich. Und die oft um einiges weniger arrogant sind als die, die sich fĂŒr die Elite halten.

Überhaupt diese ganze leidige Elitendiskussion: Wenn ich einem Kumpel einen französischen Text ĂŒbersetzt habe oder die Inschriften auf alten DenkmĂ€lern lesen und verstehen konnte, wusste ich, dass ich mehr weiß als mein Hauptschulfreund. Na und? DafĂŒr konnte der flitzeflink spĂ€ter Maße und Winkel berechnen, wusste immer, wo gerade die besten Preise fĂŒr was auch immer waren. Das ergĂ€nzt sich bis heute.

Zusammen, statt getrennt

Hardy Prothmann (45) fordert mehr Weitblick bei der Schulpolitik.

Damit bin ich beim Kern der Debatte: Vor meiner Zeit wurden Jungs und MĂ€dchen getrennt. Auch zu meiner Zeit wurden wir Kinder getrennt. Gemeinsames Lernen gab es nicht. Aber wir hatten neben der Schule viel Zeit fĂŒr Gemeinschaft. Heute werden die Kinder auch getrennt, aber durch die Lebenssituation vieler Eltern brauchen sie eine lĂ€ngere Betreuung. Sicher sind auch die Anforderungen in der Schule gestiegen, also auch lĂ€nger Schule.

Ich habe zwei Kinder. Der Sohn hat gerade nach dem achtjĂ€hrigen Gymnasium Abitur gemacht, die Tochter besucht die 8. Klasse. Die kennen keine Haupt- und RealschĂŒler mehr. Nicht wegen Elitegedanken – ich achte drauf, dass sie bewusst bescheiden bleiben -, sondern weil sie keine Zeit haben. Morgens um sechs Uhr aufstehen, Schule bis um 16-17:00 Uhr. Dann noch Hausaufgaben machen, lernen, etwas Sport und etwas Musik. Damit ist der Tag rum. Ab und an treffen sich „beste Freundinnen“ und das ist natĂŒrlich jemand aus der Klasse. Andere Kinder bekommen sie ja nicht zu Gesicht.

Diese Trennung der Kinder fĂŒhrt auch irgendwann zu einer Trennung der Gesellschaft. Gymnasiasten wissen nicht wie RealschĂŒler ticken und die nicht, wie HauptschĂŒler so als Menschen sind. Falsche Elitendebatten fĂŒhren zu falschen Selbstbildern bei den „Besten“ wie bei denen, die es „halt nicht geschafft haben“. Und vor allem CDU, SPD und FDP heißen diese heillosen Debatten auch noch an. Christliche Verbundenheit, soziales Miteinander oder freies FĂŒreinander fĂ€llt diesen „politischen Eliten“ nicht mehr ein. Und umgekehrt kriegen die GrĂŒnen Pickel, wenn jemand Elite sagt, obwohl man die ganz sicher ebenso braucht wie den soliden Handwerker.

Der Schultyp der Zukunft, der auch den Gemeinsinn der Menschen stĂ€rkt und der gesellschaftlichen Situation Rechnung trĂ€gt ist die gemeinsame Ganztagsschule. Damit die nachwachsenden Generationen auch fĂ€hig sind, gemeinschaftlich zu denken. Und ĂŒbereinander Bescheid wissen. NatĂŒrlich gehört auch Inklusion dazu.

Und man muss die Sportvereine in die VerÀnderungen ebenso mit einbeziehen wie Musikschulen. Wenn die Ganztags-Werkrealschule kommt, werden die Vereine erneut Kinder und Jugendliche verlieren. Ganz einfach aus dem Grund, dass nicht alle auf ein Mal im Zeitfenster 17:00-19:00 Uhr auf demselben Platz kicken oder diesselbe Halle belegen können.

Alle mĂŒssen zusammenrĂŒcken

FrĂŒher ging man nach der Schule in den Sportverein. „Nach der Schule“ ist heute spĂ€ter Nachmittag oder frĂŒher Abend. Also mĂŒssen die Vereine in die Schulen, ebenso die Musikschulen.

Das wird ein gewaltiger Umbau – denn dafĂŒr muss vieles neu gedacht werden. Von GebĂ€uden, ĂŒber PlĂ€tze, ĂŒber Mittel bis hin zur Organisation. In vielen Gemeinden reichen die HallenkapazitĂ€ten nicht mehr aus. Nicht weil die von morgens bis abens belegt sind, sondern weil immer mehr Anspruch auf diesselben Zeitfenster erheben. Wo soll das hinfĂŒhren? Dass jeder 10.000-Einwohner Ort vier Hallen und zwei KunstrasenplĂ€tze hat?

Man muss nicht nur gesellschaftlich die Schulen neu denken, sondern auch wirtschaftlich. Denn bekanntlich fehlt es an Geld zur Unterhaltun und es wird weniger Kinder geben. Ob man sich diesen Luxus, drei Schulsysteme mit entsprechenden Verwaltungen noch wird leisten können, ist heute schon fraglich. Hinzu kommt der SchĂŒlerverkehr, denn die wenigstens laufen nach der Grundschule in eine weiterfĂŒhrende Schule.

Was die HauptschĂŒler schon mitmachen mussten, Zusammenlegungen, Werkrealschulreform, erneute Zusammenlegung, jetzt Ganztagsschule wird auch auf die anderen Schultypen zukommen. Gymnasien fĂŒhren teils wieder die 9-jĂ€hrigen ZĂŒge nach der G8-Reform ein oder bieten beide ZĂŒge an. Die Realschulen haben „Sorge“, dass ihre „HomogenitĂ€t“ durch HauptschĂŒler gestört wird, da der Wegfall der Schulempfehlung nun Kindern die Realschule erlaubt, die sonst auf der Hauptschule gelandet wĂ€ren. Und die Hauptschulen, neudeutsch Werkrealschulen, mĂŒssen bangen, ob sie ĂŒberleben können.

Man könnte das Durcheinander auch als „lebendig“ bezeichnen. TatsĂ€chlich weiß ich aus vielen GesprĂ€che mit Eltern und Kindern, dass es als chaotisch begriffen wird. Eine „neue Ordnung“ kann nicht mehr Schaden anrichten als das verkorkste Herumexperimentieren der vergangenen Jahre.

Gemeinderatssitzung am 22. Mai 2012

Zehn weitere PlĂ€tze fĂŒr die Kleinkindbetreuung

Hirschberg, 23. Mai 2012. (red/sap) Monika Maul-Vogt ist neue Vertreterin der Gemeinde Hirschberg im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße. Der Postilliion e.V. erweitert sein Krippenangebot in Leutershausen.

Martin Stöhrer war seit 1977 Mitglied im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße und seit 1995 dessen Vorsitzender. Martin Stöhrer bat nun aus AltersgrĂŒnden ihn von diesem Ehrenamt zu entbinden.

Die Verwaltung der Gemeinde Hirschberg schlug nun vor die GemeinderÀtin Monika Maul-Vogt GLH) als Vertreterin der Gemeinde in den Vorstand des Vereins zu bestellen.

Als 3. Vorsitzende des Hirschberger Kulturförderveins sei Monika Maul-Vogt besonders fĂŒr diese Aufgabe geeignet, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Manuel Just.

Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Krippenangebot in Hirschberg wird erweitert

In der Bahnhofstraße 16 in Leutershausen werden kĂŒnftig zehn weitere Kinder betreut. Foto: Hirschbergblog.

Als nĂ€chster Punkt stand die Erweiterung des Krippenangebots in Leutershausen in der Bahnhofstraße auf der Tagesordnung.

Seit Oktober 2007 betreibt der Postillion e.V. die Kinderkrippe in der Bahnhofstraße 16 mit 10 PlĂ€tzen. Dzrch das Freiwerden einer zusĂ€tzlichen Wohnung im ersten Stock des GebĂ€udes soll das Platzangebot auf 20 PlĂ€tze erweitert werden.

Diese zehn PlĂ€tze sollen zusĂ€tzlich zu den 30 geplanten PlĂ€tzen an der Rheinstraße das Hirschberger Krippenangebot, voraussichtlich zum 01. November 2012, erweitern und sind insbesondere durch ihre zentrale Lage im Ortsmittelpunkt von Leutershausen von besonderer Bedeutung.

Der mit dem Postillion e.V. abgeschlossene Betriebskostenvertrag vom 01. Januar 2011 wird durch einen neu abzuschließenden Betriebskostenvertrag ĂŒber zwei Krippengruppen ersetzt.

Der Mietvertrag zwischen Vermieter und Postillion wird fĂŒr die Dauer von 25 Jahren abgeschlossen – dies ist Voraussetzung fĂŒr die ZuschussfĂ€higkeit ĂŒber das RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe.

ZusĂ€tztlich soll ein Zusatzvertrag mit der Gemeinde Hirschberg abgeschlossen werden, dieser ist zur KlĂ€rung eventueller AnsprĂŒche bei vorzeitiger Beendigung des MietverhĂ€ltnisses notwendig. Die erfolgt im nichtöffentlichen Teil und ist Voraussetzung fĂŒr die Umsetzung der hier zu fassenden BeschlĂŒsse.

Im Ausschuss fĂŒr Kinderbetreuung am 15. MĂ€rz 2012 und in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 09. Mai wurde die Erweiterubg der Krippe um 10 PlĂ€tze befĂŒrwortet.

BĂŒrgermeister Manuel Just erklĂ€rte, mit diesen zehn weiteren PlĂ€tzen in der Bahnhofstraße und den 30 PlĂ€tzen in der Rheinstraße liege Hirschberg mit kĂŒnftig 103 PlĂ€tzen  bei einer Versorgungsquote von 40,4 Prozent.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Beschlussvorschlag zu.

Vereinsförderung

Der Gemeinderat legte fĂŒr das Haushaltsjahr 2012 fĂŒr die Vereine Oldtimerclub Leutershausen e.V. und ebenfalls fĂŒr den Förderverein der Katholischen öffentlichen BĂŒcherei einen Grundzuschuss von 105 Euro fest.

Nach der Anregung durch Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD) erklĂ€rte der BĂŒrgermeister, dass man besonders bei Fördervereinen auch zukĂŒnftig darauf achten werde, dass die Vereine am öffentliche Leben teilnehmen.

Der Grundzuschuss wurde einstimmig beschlossen.

Weitere Berichte folgen.

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: UneigennĂŒtzige WohltĂ€tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine SpendenĂŒbergabe die nĂ€chste – so wie vergangenes Jahr auch und nĂ€chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, ĂŒber mildtĂ€tige Spenden fĂŒr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion fĂŒr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht ĂŒber Spenden, egal wie großzĂŒgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „KalkĂŒl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildtĂ€tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus Überzeugung spendet oder unterstĂŒtzt, braucht seine Haltung nicht an die „große Glocke“ zu hĂ€ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld fĂŒr alle möglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine öffentliche Nennung.

Wer hingegen der „Öffentlichkeit“ seine „GroßzĂŒgigkeit“ mitteilen möchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht ĂŒber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir ĂŒber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet: Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort prĂ€sentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße FlĂ€che).

Das ist die einzige „saubere“ Lösung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergrĂ€bt die GlaubwĂŒrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubwĂŒrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente AufklĂ€rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „HĂ€rtefĂ€llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern völlig inaktzeptable „BlĂŒten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen: „Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten darĂŒber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen fĂŒr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angekĂŒndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die BegrĂŒndung:

Die Werbung im Fußball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omniprĂ€sent geworden. Da mĂŒssen intelligentere Lösungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz ĂŒber Sport berichtet, tĂ€glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabhĂ€ngiger werden.

Guter Ansatz – leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine ErklĂ€rung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergĂ€nzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen – denn es  geht doch um MildtĂ€tigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen AnlĂ€ssen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig wĂ€re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen wĂŒrden – das aber darf man tatsĂ€chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon lĂ€ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld fĂŒrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „AuftrĂ€gen“ ein paar mehr Nullen dranhĂ€ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „RĂŒcksicht“ nimmt und fĂŒr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die hĂ€ngen von der Höhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grundsĂ€tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? DarĂŒber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grundsĂ€tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende GlaubwĂŒrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erwĂ€hnen, weil das tatsĂ€chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verfĂ€hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich fĂŒr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als VermarktungsflĂ€che missbrauchen lassen, sollten tatsĂ€chlich darĂŒber nachdenken, worum es geht.

Um Förderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „Förderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders GeschmĂ€ckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch AuftrĂ€ge und GeschĂ€fte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschĂ€ftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „ĂŒblich“.

Spendenziele mĂŒssen transparent sein

Gemeinden mĂŒssen Spenden beispielsweise lĂ€ngst öffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das GeldwĂ€schegesetz so vor. Und dafĂŒr gibt es ganz sicher GrĂŒnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz fĂŒr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „MissverstĂ€ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Großkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. FĂŒr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen Möglichkeiten. FĂŒr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „großzĂŒgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? WorĂŒber sollte man dankbarer sein? WorĂŒber berichten?

Denken Sie mal drĂŒber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – dafĂŒr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anfĂ€nglich auch ĂŒber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog ĂŒber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. KĂŒnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Diese Woche: Tipps und Termine

//

Guten Tag!

Tipps und Termine fĂŒr den 24. – 30. Januar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim.

Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr, Zwinger

„Ben liebt Anna“ – Szenenfoto. Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. Der Zwinger zeigt „Ben liebt Anna“ ein TheaterstĂŒck nach dem Roman von Peter HĂ€rtling.
Eine Morgens kommt eine neue MitschĂŒlerin in Bens Klasse: Anna. Sie sieht ein bisschen anders aus als die anderen, wird verspottet und kommt nicht aus Deutschland. Aber Ben hat`s voll erwischt und es stimmt, was bald jeder weiß: Ben liebt Anna. FĂŒr Ben ist es das erste Mal und er weiß wirklich nicht, was werden soll.

Wie werden die Eltern, Freunde und Geschwister reagieren? Was, wenn Anna seine GefĂŒhle nicht erwidert? Wie und ob die beiden zusammen kommen, was sie erleben oder nicht erleben, hĂ€ngt diesmal nicht nur von den beiden und vom Autor, sondern auch vom Publikum ab.

Denn bei unserer Dramatisierung des bekannten Jugendbuches hat das Publikum ein Wort mitzureden, sind die Zuschauer eingeladen, die Handlung aktiv mitzugestalten. So ist jede AuffĂŒhrung anders, stellen sich die Fragen „Was hĂ€tte ich tun können?“,„Was wĂ€re, wenn?“ jedes Mal neu. Wie im richtigen Leben. Mit „Ben liebt Anna“ kommt nach lĂ€ngerer Zeit wieder ein StĂŒck des bekannten und beliebten Schriftstellers Peter HĂ€rtling auf die BĂŒhne des zwinger3.

Ort: Zwingerstr. 3-5, Heidelberg.
Karten: Tickets ab 17,30 Euro, MO-FR: 8-22 Uhr, SA: 9-18 Uhr, SO: 10-18 Uhr.

*****

Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Wachenburg

Krimidinner auf der Wachenburg.

Weinheim. Erlebnisgastronomie auf der Wachenbur: Ein Leichen-­schmaus – Der erste Teil der Ashton-­burry-Trilogie. Krimidinner. Ein außergewöhnlicher Abend a lÃ¥ Edgar Wallace mit mindestens einer Leiche. Der Geist Englands der frĂŒhen 60er Jahre weht durch den Saal. Eine illustre Gesellschaft kommt zu einer besonderen Feier zusammen.

Der Anlass ist die Testamentseröffnung des wohlhabenden und plötzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empfĂ€ngt die geladenen GĂ€ste im Kaminzimmer des Schlosses an ĂŒppig dekorierten Tischen. Soweit scheint alles noch recht normal.

Doch was sich dann im Verlauf des delikaten 4-GĂ€nge-MenĂŒs abspielt, lĂ€sst mysteriöse Verwicklungen erahnen. Sollten sie einem der Angehörigen zum VerhĂ€ngnis werden? Starb der Lord wirklich eines natĂŒrlichen Todes oder stolperte er ĂŒber seinen raffsĂŒchtigen Neffen?

Am Ende eines aufregenden Krimiabends haben sich die eifrig mitrĂ€tselnden GĂ€ste vielleicht selber verdĂ€chtig gemacht, sind in die Irre geleitet worden oder haben sich als Detektive bewĂ€hrt. Auf jeden Fall können sie ihre gruselige Freude haben, wenn ĂŒber dieser Veranstaltung die Stimme des heimlichen Regisseurs ertönt: „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace.“

Lassen Sie sich kulinarisch entfĂŒhren in das Reich der geheimnisvollen Kriminalgeschichten.

Ort: Wachenburg, Weinheim
Karten: Informati-­onen und Buchungen unter: 0201 /201 201. Restkarten fĂŒr 79 Euro.

*****

Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr, „Weißes Lamm“

Die Band „Greengrass“

Großsachsen. Die Iren hat es ja, freiwillig oder unfreiwillig, schon fast ĂŒberall auf der Erde hinverschlagen, so auch zum Walfang nach „Down Under“, Amerika oder nach Kanada. Auswandererlieder, Shantys, Kriegs- und Kampflieder, Saufsongs, einfĂŒhlsame Liebeslieder oder wunderschöne Balladen, die Palette der Musik, die aus dem keltisch/irischen Bereich kommt ist abwechslungsreich und schier unerschöpflich. Die Band „Greengrass“ spielt sowohl die Lebensfreude ausstrahlenden, fetzigen traditionellen InstrumentalstĂŒcke – Tunes genannt, als auch wunderschöne Songs und Balladen rund um die grĂŒne Insel. Eigene Arrangements sorgen fĂŒr Abwechslung und geben der Band ihre persönliche Note. Greengrass ist im offiziellen Kader des Nightgroove Musikfestivals und hat neben zahlreichen Konzerten in Pubs und auf KleinkunstbĂŒhnen auch schon bei renomierten Festivals (z.B. FÃÂȘte de la Musique in Strasbourg) die Menschen begeistert. Die drei kreativen Musiker Michael Böhler, Gesang, Gitarre, Whistle, Bodhran; Heidrun Holderbach, Gesang, Flöte, Bodhran, Gitarre sowie Erich Fading, Gesang, Gitarre, Mandoline, werden fĂŒr Spaß und gute Stimmung sorgen.

Feel welcome and enjoy!

Ort: Breitgasse 7, Hirschberg
Karten: Vorverkauf unter: 06201/57257

*****

Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Michaela May.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Komödie „Toutou“ von D. Besse und A. Tutenuit mit Michaela May, GĂŒnther Maria Halmer und Ingo Naujoks. Die Regie fĂŒhrt Bernd Schadewald.

Alex kommt vom abendlichen Gassi gehen mit leerer Leine zurĂŒck. Toutou ist weg. Und mit ihm alles, was in der Ehe von Alex und Zoé sicher und gefestigt schien. WĂ€hrend die beiden nach GrĂŒnden forschen, warum der fröhliche Hund verschwunden sein könnte – schien er doch bisher immer restlos zufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe -, bahnt sich zwischen ihnen ganz allmĂ€hlich eine Krise von beziehungsgefĂ€hrdendem Ausmaß an.

Sollte Alex den Mischling etwa mit Absicht „verloren“ haben? Geht er nicht ĂŒberhaupt nur wegen der ebenfalls einen Hund besitzenden Nachbarin Abend fĂŒr Abend mit Toutou runter? Oder hat Zoé den Vierbeiner vergrĂ€mt, als sie ihm ein „Trittchen“ gab und ihn ein Mistvieh nannte, nur weil er an der Orchidee aus Bangladesh das Bein gehoben hat?

In die konfliktgeladene AtmosphĂ€re dieser Überlegungen hinein platzt Pavel, langjĂ€hriger Freund des Paares, Nichthundebesitzer und offenkundiger Hundehasser – und schon ist Krach im Dreieck angesagt. In immer neuen BĂŒndnissen, stets zwei gegen einen, kommen nun all die Dinge zur Sprache, die schon immer mal gesagt werden mussten. Eine Beziehungskomödie mit Biss und eine Besetzung die höchsten AnsprĂŒchen genĂŒgt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim

Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

*****

Freitag, 28. Januar, 18:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Ladenburg. Einladung zur Filmpremiere Landesschau unterwegs: „Unser Benz! Der Autoerfinder bewegt die Kurpfalz“ ein Film von Eberhard Reuß.

Das Automuseum in Ladenburg.

Das SWR Fernsehen und das Automuseum Dr. Carl Benz laden herzlich zu einer Film-„Premiere“ ein: Wir wollen vor der Ausstrahlung anlĂ€sslich des JubilĂ€ums „125 Jahre Automobil“ den Fernsehfilm ĂŒber die KurpfĂ€lzer und ihren Autoerfinder anschauen. Autor und Redaktion sind anwesend. Anschließend GesprĂ€ch ĂŒber den Film. Die Frage, wer das Auto erfunden hat, wird in Stuttgart und Mannheim unterschiedlich beantwortet. In Stuttgart ist es Gottlieb Daimler, in Mannheim Carl Benz. Historisch gesehen haben die Mannheimer recht. Weil sie aber nicht immer recht bekommen, schmerzt dies die KurpfĂ€lzer sehr. Vor allem im JubilĂ€umsjahr des Autos. Carl Benz hat vor 125 Jahren das weltweit erste Patent fĂŒr ein Automobil erhalten. Und nicht Daimler. Die Mannheimer sind es „ihrem“ Erfinder und sich selbst einfach schuldig, dies immer wieder zu betonen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen schöpfen bis heute StĂ€rke, Stolz und Selbstbewußtsein aus der Erinnerung an Carl Benz. In der alten Industriestadt, die seit Ende der siebziger Jahre Zehntausende von ArbeitsplĂ€tzen im verarbeitenden Gewerbe verloren hat, ist es wichtig daran zu erinnern, dass in Mannheim einmal die grĂ¶ĂŸte Autofabrik der Welt stand. Hunderttausende Mannheimer und KurpfĂ€lzer forderten nach dem Ende der Fusion von Daimler Chrysler die RĂŒckkehr zum Konzernnamen Daimler-Benz. Die Aktion „Kein Daimler ohne Benz“ scheiterte. Doch noch immer schafft man in Mannheim bis heute nicht „beim Daimler“ sondern „beim Benz“. Auch Mannheims zweitberĂŒhmtester Sohn, der Pop-Star Xavier Naidoo, ist fasziniert von der Benz-€˜schen Automobiltradition, ebenso wie der Youngtimer-Sammler Hardy Langer. Und die Urenkelin Jutta Benz sowieso. Auch weil Winfried Seidel in der ehemaligen Ladenburger Fabrik der Firma Carl Benz Söhne mit seinem Automuseum Dr. Carl Benz die Erinnerung an den Erfinder des Automobils wach hĂ€lt.
Sendung: Montag, 31. Januar 2011, von 18.15-18.45 Uhr im SWR Fernsehen (Wiederholung Samstag, 6.2.2011, 3:30 Uhr)

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg,

*****

Heddesheim, Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, BĂŒrgerhaus

Die „Spitzklicker“ im BĂŒrgerhaus.

Heddesheim. “Die Spitzklicker-€ zeigen am Freitag im Heddesheimer BĂŒrgerhaus ihr aktuelles Programm “AugenKlick mal!-€. Die Spitzklicker das sind: Franz Kain, Markus König, Susanne Mauder, Markus Weber, Daniel Möllemann.

Die Texte sind von: Die Spitzklicker, Volker Heymann, Manfred Maser. Regie: Volker Heymann. Am Klavier und Komposition: Daniel Möllemann. Die Musikregie und Choreografie: Bettina Habekost. Licht-/Tontechnik:Philipp Friedrich, Olaf MĂŒller, Mathias Stroh. BĂŒhnentechnik: Francesco Bertolini. Souffleuse: Silvia Charro.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim
Tickets: Bitte rechzeitig Karten bei der VHS Heddesheim reservieren, Tel. 101-267.

*****

Anzeige

kaffeeehaus

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, Alte Druckerei

Das KlappsmĂŒhl-Ensemble in der Alten Druckerei.

Weinheim. Das KlapsmĂŒhl-€ℱ-Ensemble kommt mit „My (un)fair Lady“ am Freitag, 28. Januar, in die Alte Druckerei nach Weinheim. Frau Zehntbauer ist es zu verdanken, dass der „Monnemer“ Dialekt bundesweit hoffĂ€hig ist – und das KlapsmĂŒhl-€ℱ-Ensemble hat darauf reagiert.

HierfĂŒr wurde das legendĂ€re „My-fair-Lady“-Musical auf personelle Kleinstbesetzung reduziert, dazu reziprok gegen den Strich gebĂŒrstet, und kommt nun als Politsatire in „My (un)fair Lady“ mit allen dialektal-dialektischen Weihen daher, das Publikum mit satirischem Wortwitz, situativer Komik und unsterblichen Songs (live am Klavier begleitet) angemessen zu „bespaßen“.

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Weinheim, Friedrichstraße 24
Tickets: Kartenshop DiesbachMedien (Tel.: 06201/81345).

 

*****

Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Atelier 47

Alexandra Lehmler spielt im Atelier 47.

Ladenburg. Das Jahr 2011 wird mit einem kleinem (vor 25 Zuschauer) aber feinem Konzert im Atelier 47 beginnen. Am 29. Januar spielen Alexandra Lehmler (Alt- und Sopransaxophon, Bassklarinette) und Matthias Debus (Bass). Alexandra Lehmler, Absolventin der Musikhochschule Mannheim, vertiefte ihre Studien bei Bernd Konrad in Stuttgart und am “Conservatoire National Supérieur de Musique-€ in Paris.

Mehrfach wird sie PreistrĂ€gerin bei „Jugend… Jazzt“, arbeitet in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-WĂŒrttemberg, spĂ€ter im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und bald u.a. mit Maria Schneider, David Liebman, JĂŒrgen Friedrich, Peter Weniger und Bobby Shew. Konzertreisen fĂŒhrten sie durch ganz Europa, nach Korea und Russland.
Matthias Debus kein unbekannter gefragter Bassist in der Gegend spielte u.a. mit Dirik Schilgen, Thomas Siffling, Erwin Ditzner, Lömsch Lehmann etc.

Zusammen spielen sie im Alexandra Lehmler Quintett (ALQ) dessen DebĂŒt CD im Jahre 2007 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde und im November 2009 waren sie unter den acht ausgewĂ€hlten (aus 80) Finalbands beim „Future Sounds“ Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2009 erschien die Cd „Die Welt von unten gesehen“ 2010 mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek „NETNAR TSINIM“. Seit den acht Jahren seines Bestehens verfolgt das ALQ konsequent die Vision eines europĂ€ischen Jazz, der von Weltmusik inspiriert ist.

Ort: Hauptstraße 43, Ladenburg
Eintritt: 14 Euro darin enthalten 5 Euro Verzehrgutschein Zwiwwel. Reservierung unter philleicht@the-life-of-a-philosopher.de

 

*****

Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de

Termine Hirschbergblog.de

Termine Ladenburgblog.de

Termine Weinheimblog.de

Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an:

Termine Rheinneckarblog.de

Sie können auch gerne fĂŒr Termine werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Vor Ort und in der Region.

Eine schöne Woche wĂŒnscht
Die Redaktion

In eigener Sache: Wir machen Betriebsferien und wĂŒnschen Ihnen schöne Festtage

Guten Tag!

Hirschberg, 23. Dezember 2010. 2010 war ein aufregendes Jahr und 2011 wird sicherlich mindestens so gut werden. Denn das Leben ist aufregend – manchmal schön, manchmal weniger. Wir hoffen, dass wir Sie gut unterrichtet und auch unterhalten haben. Und freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder mit Nachrichten und Meinungen zu versorgen. Wir sind ab dem 10. Januar wieder fĂŒr Sie da.

Das wichtigste im Leben ist Gesundheit. Das wĂŒnschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, am meisten.

Dazu aber auch schöne besinnliche Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!

Wir hoffen, dass wir Sie gut unterrichtet haben. Und freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder mit Nachrichten und Meinungen zu versorgen.

Unser lokaljournalistisches Angebot hat sich etabliert, bleibt aber trotzdem in Entwicklung.

Sie wirken daran mit, durch Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Interesse, Ihre (mittlerweile 3.700) Kommentare, Ihre Informationen, die Sie uns geben. Und das ist gut so.

Herzlichen Dank dafĂŒr. Genauso an die Vereine und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und alle, die uns mit Informationen in unserer Arbeit ganz selbstverstĂ€ndlich unterstĂŒtzen.

Und natĂŒrlich allen Mitarbeitern in unserem kleinen Team fĂŒr die leidenschaftlich getane Arbeit.

Überall in Deutschland sind gerade im Jahr 2010 zahlreiche „Blogs“ oder „Internet-Zeitungen“ entstanden, die auf die VorzĂŒge der Berichterstattung im Internet setzen: kostenfrei, 24 Stunden am Tag erreichbar, schnell, hintergrĂŒndig, vernetzt und multimedial.

Wir wĂŒnschen den Kollegen viel Erfolg und viele Leserinnen und Leser.

Am Erfolg haben auch die Werbekunden teil, denen wir sehr herzlich fĂŒr die AuftrĂ€ge danken. Durch die Werbeeinnahmen wird ein Teil unserer Arbeit finanziert. Wir bitten deshalb um freundliche Beachtung der Anzeigen.

WĂ€hrend wir Betriebsferien machen, sind Sie herzlich eingeladen, unsere Artikel „nachzulesen“ – stöbern Sie einfach.

Oben können Sie ĂŒber das MenĂŒ zu verschiedenen Kategorien springen, rechts unten finden Sie in der Seitenleiste Schlagwörter und eine hierarchische Darstellung der Kategorien.

Wenn Sie uns ein Weihnachtsgeschenk oder eines zum neuen Jahr machen wollen, dann schreiben Sie uns, was Ihnen gefÀllt, was Sie vermissen, was wir besser machen können.

Das schließen wir dann in unsere guten VorsĂ€tze fĂŒr 2011 ein! 🙂

In diesem Sinne
wĂŒnschen wir Ihnen schöne Tage

Ihre
Redaktion hirschbergblog

Az-proth-600_4

In eigener Sache: Sommerferien und Termine

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Juli 2010. Heute gibt es Zeugnisse in den Schulen und danach beginnen die Ferien – die Termine zum Sommerferienprogramm finden Sie in unserem Terminkalender. NatĂŒrlich auch alle anderen Termine – sollte einer fehlen, schreiben Sie uns.

Unser Terminkalender (siehe links oben in der Navigation) erfreut sich steigender Beliebtheit und zeigt Ihnen, wann was wo los ist in Hirschberg.

Wir haben uns fĂŒr den Google-Kalender entschieden, weil dieser einfach zu bedienen ist und die Möglichkeit bietet, andere Terminkalender unkompliziert einzubinden.

So können beispielsweise Vereine selbst einen Google-Kalender anlegen und ihre Termine fĂŒr uns freigeben – diese werden dann auch in unserem Kalender angezeit. Man kann den Kalender fĂŒr Vereinsmitglieder freischalten, die dort die Termine pflegen und von jedem internetfĂ€higen Computer aus Ă€ndern können. Gibt es eine kurzfristige TerminĂ€nderung oder wollen Sie aktuell informieren… das ist jederzeit von jedem Ort aus möglich.

Google Maps zeigt, wo der Termin stattfindet.

Wird die Adresse eingegeben, kann man mit einem Klick durch Google Maps sehen, wo der Termin stattfindet.

Außerdem ist der Abgleich mit Outlook oder oder iCal (Mac) möglich – also eine perfekte Lösung, die kein Geld kostet und höchste FlexibilitĂ€t ermöglicht. Besucher können ebenso einfach Termine in ihre persönlichen Kalender ĂŒbernehmen.

Die TerminĂŒbersicht: Sie können wochen- oder monatsweise durch den Terminkalender blĂ€ttern. Ein Klick auf einen Termin zeigt diesen an.

Gute Übersicht ĂŒber die Termine.

ZusĂ€tzlich erhalten Sie Informationen ĂŒber Feiertage oder das Wetter und natĂŒrlich die Wochenzahlen.

Sie können zwischen drei Ansichten wĂ€hlen. Oben sehen Sie die Monatsansicht, Sie können auch die Wochenansicht wĂ€hlen oder wie unten zu sehen, die TerminĂŒbersicht.

ListenĂŒbersicht - beste Orientierung.

So behalten Sie einen optimalen Überblick.

Wir bemĂŒhen uns um VollstĂ€ndigkeit – dafĂŒr brauchen wir aber Ihre Hilfe. Vereine, Schulen, Initiative, Religionsgemeinschaften und andere, die ihre Termine gerne bei uns sehen wĂŒrden, wenden sich bitte an termine (at) hirschbergblog.de.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

VeterinĂ€ramt informiert ĂŒber Hygiene bei Vereinsfesten

Guten Tag!

Hirschberg/Rhein-Neckar-Kreis, 05. Mai 2010. Das VeterinĂ€ramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt RatschlĂ€ge zu Hygiene-Vorschriften bei Vereins- oder Straßenfesten.

Mitteilung des Rhein-Neckar-Kreises:

„Feiern, Feste und Hygiene
VeterinÀramt des Rhein-Neckar-Kreises gibt RatschlÀge

Nun bricht sie wieder an, die unterhaltsame Zeit der Straßen-, Kirchweih- und Vereinsfeste. Zum Gelingen dieser Veranstaltungen tragen engagierte Mitglieder von Vereinen und VerbĂ€nden mit dem Verkauf von Speisen und GetrĂ€nken aller Art bei.

Gerade die StĂ€nde der Vereine und Organisationen werden von den FestgĂ€sten gerne besucht, um das Speiseangebot bei einem zwanglosen GesprĂ€ch zu genießen.

Die Betreiber der StĂ€nde scheuen natĂŒrlich keine MĂŒhe und Arbeit, um ihren GĂ€sten einen angenehmen Aufenthalt bei „Wurst, Weck und Wein“ und anderen Köstlichkeiten zu bieten.

Wie auch in den Betrieben der Gastronomie sind auch bei Vereins- und Straßenfesten die Vorgaben des GaststĂ€tten- und des Lebensmittelrechts zu beachten.

Damit sich die mit Herz und Fleiß agierenden Standbetreiber auf der „sicheren Seite“ wĂ€hnen können, hat das VeterinĂ€ramt -LebensmittelĂŒberwachung – des Rhein-Neckar-Kreises einen Leitfaden erstellt, der praktische Hinweise fĂŒr den Betrieb eines Lebensmittelverkaufsstandes gibt.

Der Leitfaden gibt Auskunft ĂŒber die bauliche Beschaffenheit eines Verkaufsstandes und dessen Schutzvorrichtungen. NatĂŒrlich mĂŒssen die Lebensmittel bei vorgeschriebenen Temperaturen gelagert werden.

Diese sind in Tabellenform dargestellt. So dĂŒrfen rohe BratwĂŒrste nur bis zu maximal vier Grad Celsius und TiefkĂŒhlprodukte bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden. Wertvolle Hinweise gibt der Leitfaden auch hinsichtlich der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und der Preisauszeichnungen.

Wer bei einem solchen Fest Verantwortung ĂŒbernimmt, dem empfiehlt Rudi Wolf vom VeterinĂ€ramt des Rhein-Neckar-Kreises dieses Merkblatt zu lesen und die RatschlĂ€ge in der Praxis zu beherzigen, denn dann wird es „mit Sicherheit ein gutes Fest“.

Das Merkblatt ist erhĂ€ltlich beim VeterinĂ€ramt des Rhein-Neckar-Kreises, Adelsförsterpfad 7, 68168 Wiesloch, Telefon-Nummer 06222-30734265 oder auf elektronischem Wege ĂŒber Veterinaeramt@rhein-neckar-kreis.de“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Sie haben Termine? Wir auch – im Terminkalender!

Guten Tag!

Hirschberg, 09. MĂ€rz 2010. Was, wann, wo? Unser Terminkalender hilft Ihnen bei der Planung. Und er hilft Ihnen, Ihre Termine bekannt zu machen.

Von Hardy Prothmann

Wo war nochmal die Terminseite im Wochenblatt oder MM? Schon in der grĂŒnen Tonne oder irgendwie verlegt? Wann war nochmal…?

Das kann Ihnen bei uns nicht passieren. Unser Terminkalender ist 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar – zum Nachschlagen oder um neue Termine einzutragen oder noch schnell eine Änderung oder ErgĂ€nzung vorzunehmen.

Termine ohne Redaktionsschluss.

Ohne Redaktionsschluss. Sie mĂŒssen niemanden anrufen, anmailen oder sonstwas. Sie verwalten Ihre Termine selbst.

termine

Termine im Überblick!

Unsere LeserInnen nutzen unseren Terminkalender schon prĂ€chtig. Jeden Tag haben wir einige hunderte Zugriffe. Der Grund ist einfach: Man klickt auf Termine und hat einen wunderbaren Überblick: Als Monats- oder Wochendarstellung oder in der TerminĂŒbersicht fĂŒr das gesamte Jahr.

Veranstaltungen, Feste, Informationstermine, Vereinstermine, Kultur, Sport, Politik – unser Terminkalender vereint diese Termine in einer aktuellen und ĂŒbersichtlichen Darstellung.

Die LeserInnen planen danach ihren privaten Terminkalender – als Veranstalter sehen Sie, mit wem Sie in Terminkonkurrenz stehen oder wo noch ein Termin frei ist.

Abonnieren Sie kostenlos die Termine per email.

Man muss kein Mitteilungsblatt suchen, keinen MM archivieren – man geht einfach online, klickt und hat den Überblick. Noch einfacher geht es mit dem Termin-Abo: Kostenlos werden Sie per email ĂŒber die kommenden Termine informiert.

Als Verein oder privater Veranstalter haben Sie Möglichkeit, Ihre Termine kostenlos bei uns anzeigen zu lassen. Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr anbieten wollen, schreiben Sie uns eine email mit den notwendigen Informationen: Name der Veranstaltung, Datum und Zeit, Straße und Ort und eine inhaltliche Beschreibung. Wir tragen diese Termine dann fĂŒr Sie ein: termine(at)hirschbergblog.de

Viele Vorteile.

Wenn Sie viele und/oder regelmĂ€ĂŸige Termine anbieten, macht es Sinn, dass Sie diese selbst einpflegen und verwalten. DafĂŒr benötigen Sie ein kostenloses Google-Kalender-Konto. Die Einrichtung ist nicht schwer, die Verwaltung auch nicht. Ihr Terminkalender ist schnell eingerichtet.

Ihr Vorteil: Sie sind „Herr“ ĂŒber die Termine. Sie können Korrekturen, Änderungen und ErgĂ€nzungen unabhĂ€ngig von GeschĂ€ftszeiten eintragen. Jede VerĂ€nderung wird sofort angezeigt.

Ein weiterer Vorteil: Sie können Ihren „offiziellen“ Terminkalender auch mit anderen teilen und so im Netzwerk Termine abstimmen, ĂŒber Termine informieren und diesen mit ihren eigenen Terminen kombinieren – Sie sparen Zeit und Organisationsaufwand.

Schnelle Einrichtung.

Wie Sie einen Google-Kalender einrichten, haben wir Ihnen in einer Anleitung aufgeschrieben. Sie brauchen dafĂŒr höchstens eine halbe Stunde – die Ihnen viele, viele kĂŒnftige Stunden Terminarbeit abnimmt.

Wenn Sie Fragen haben sollten oder VerbesserungsvorschlÀge haben, schreiben Sie uns: termine(at)hirschbergblog.de

FĂŒr Vereine ist der Terminkalender kostenlos. Kommerzielle Veranstalter können ihre Termine aber auch gegen eine geringe GebĂŒhr einstellen. Die Konditionen können Sie gerne erfragen: anzeigen@hirschbergblog.de

Als Verein, Initiative, Interessengruppe, Arbeitsgruppe… empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Dienstleistung.

SelbstverstÀndlich haben wir auch einen Vorteil davon: Umso mehr Teilnehmer ihre Termine bei uns einstellen, umso interessanter wird der Terminkalender. Das ist er schon heute: Nutzen Sie das Interesse!

Ihr Vorteil: Sie profitieren von diesem Interesse – ebenso wie wir.

Wir garantieren durch ein redaktionell-gepflegtes Umfeld eine hohe SeriositÀt.

Sie haben Termine? Teilen Sie diese den Menschen mit. Laden Sie diese ein, Ihre Veranstaltung zu besuchen.

Link: So richten Sie schnell und problemlos einen kostenlosen Kalender ein.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns:
Telefon 06203/ 49 23 16
email: termine(at) hirschbergblog.de

Krise? „Ich sehe das sportlich.“

just4

Der Hirschberger BĂŒrgermeister Manuel Just. Bild: hblog/hp

Guten Tag!

Hirschberg, 18. Dezember 2009. Der Hirschberger BĂŒrgermeister Manuel Just weiß, dass schwere Zeiten vor der Gemeinde liegen. Im Interview mit dem hirschbergblog spricht er ĂŒber die wichtigsten „Baustellen“ und wie er sie zusammen mit dem Gemeinderat meistern will.

Interview: Hardy Prothmann

Herr BĂŒrgermeister Just, 2010 wird eines der schwierigsten Jahre fĂŒr die Gemeinde Hirschberg was die Finanzen angeht. Wie wollen Sie die Gemeinde durch diese Krise bringen?

Manuel Just: „Es liegen in der Tat ein paar schwierige Jahre vor uns. Das eint uns mit vielen anderen Gemeinden. Gleichwohl denke ich, dass unsere vorgesehenen Kreditaufnahmen sehr seriös geplant sind. Wir versuchen, ĂŒber relativ hohe Tilgungsleistungen und Sondertilgungsmöglichkeiten in den Folgejahren, die aufgenommenen Kredite bis in spĂ€testens 15 Jahren zurĂŒckgezahlt zu haben.“

„Als guter Demokrat nehme ich Mehrheitsentscheidungen an.“

Die FDP hat in ihrer Haushaltsrede eine zu große Eile angemahnt und gefordert, dass der Bau des Hilfeleistungszentrums doch um ein, zwei Jahre verschoben werden könnte? Was spricht dagegen?

Just: „Einerseits verringert sich durch das Verschieben ja keineswegs der Investitionsbedarf. Das heißt, Kreditaufnahmen werden so oder so notwendig sein. Andererseits kann man finanzpolitisch davon ausgehen, dass die Zinsbelastungen ab dem Jahr 2011 eher wieder ansteigen, so dass „gĂŒnstigere Kreditaufnahmen“, wenn ĂŒberhaupt, im Jahr 2010 zu erzielen wĂ€ren, was aber nicht sicher ist. Zudem muss man einfach festhalten, dass ein Verschieben sich nicht gerade motivierend fĂŒr den Verschmelzungsprozess der Wehren auswirken wĂŒrde.“

Bei Thema „3. Turnhalle“ sind Sie mit der FDP wieder einer Meinung und wollten dafĂŒr keine Haushaltsmittel bereitstellen. Freie WĂ€hler und CDU haben aber fĂŒr die Aufnahme in die mittelfristige Finanzplanung gestimmt. Und jetzt?

just3

BĂŒrgermeister Just: "Wir haben ein straffes Programm vor uns." Foto: hblog/hp

Just (lacht): „Jetzt steht sie drin. Spass beiseite. Es gibt in jeder Sitzung einen Beschlussvorschlag von mir und der Verwaltung. Das heißt, der Gemeinderat sollte immer wissen, wo der BĂŒrgermeister hin möchte. Ob dieser Weg dann mehrheitsfĂ€hig ist, muss man sehen. Und wenn ich dann – wie in diesem Fall – verloren habe, dann nehme ich die mehrheitliche Entscheidung des Gemeinderats als guter Demokrat so an. Ich hege deshalb keinen Groll gegen den Gemeinderat. Im Gegenteil: Ich kann die BedĂŒrfnisse der Vereine nachvollziehen und bin auch nicht gegen die Halle. Nur im Zeitfenster 2010 bis 2013 halte ich sie fĂŒr unrealistisch. Aber in spĂ€testens drei Jahren sind wir schlauer-€©“

„Wir haben ein straffes Programm vor uns.“

In der vergangenen Gemeinderatssitzung haben Sie angekĂŒndigt, dass die KapazitĂ€ten fĂŒr Großprojekte in der nĂ€chsten Zeit erschöpft sind – nicht nur bei den Finanzen. Auch die Arbeit an den Projekten wird die Verwaltung enorm beanspruchen – vielleicht zu stark?

Just: „Nein. Richtig ist aber: Wir haben ein straffes Programm vor uns. Ich sehe das sportlich. Bis Ende 2010 werden wir den „Sterzwinkel“ erschlossen haben. Mitte des neuen Jahres beginnen die planerischen Maßnahmen fĂŒr das Seniorenzentrum und das Hilfeleistungszentrum. Sicherlich wird die VerwaltungskapazitĂ€t damit immens gebunden. Wenn wir aber nicht davon ĂŒberzeugt wĂ€ren, dass wir das schaffen, hĂ€tten wirs nicht angefangen.“

Dass Sie und Ihre Mitarbeiter Arbeit nicht scheuen, hat der „Architektenwettbewerb“ gezeigt. 149 Bewerbungen waren eingegangen, 25 kamen in die engere Auswahl. Warum der Aufwand?

Just: „Wir haben es hier mit einem fĂŒr die Gemeinde Hirschberg enorm wichtigen und großen Projekt zu tun. Wir geben hier inklusive der Architektenhonorare fast sieben Millionen Euro aus. Zwei Feuerwehren werden vereint, dazu kommen das Rote Kreuz und der Bauhof. Aus meiner Sicht musste hier keine gute, sondern die beste Realisierung gefunden werden. Wer das Beste will, muss auch etwas dafĂŒr tun.
Zudem muss man nĂŒchtern und sachlich festhalten, dass die Form eines Architektenwettbewerbs im Kontext der Vergabevorschriften der einzig sichere Weg fĂŒr die Auswahl der fĂŒr dieses Projekt besten Architekten war.“

Seniorenzentrum: Schwere Entscheidung.

FĂŒr das Seniorenzentrum waren Sie vor kurzem noch auf „Erkundungsfahrt“, jetzt haben Sie eine Lösung gefunden: Die Firma FWD aus Dossenheim soll bauen, die evangelische Heimstiftung der Betreiber sein. Warum sind diese beiden die beste Wahl?

Just: „FĂŒr die FWD hatten wir uns ja bereits Mitte des Jahres entschieden. Im Hinblick auf die vorgelegten Referenzen handelte es sich dabei um den Investor, der von seinen stĂ€dtebaulichen Philosophien am besten zu uns zu passen scheint. Was den Betreiber angeht, handelte es sich bei der Auswahl um die fĂŒr mich schwierigste Entscheidung, seit ich in Hirschberg BĂŒrgermeister bin. Am Ende waren fĂŒr mich das risikoĂ€rmere Wohngruppenkonzept und die Möglichkeit einer Synergienutzung, wie zum Beispiel im Hinblick auf das Angebot eines Mittagstisches, ausschlaggebend fĂŒr die Heimstiftung.“


Im Sanierungsgebiet Großsachsen „Ortskern 2“ könnten EigentĂŒmer 20-30 Prozent ZuschĂŒsse fĂŒr Sanierungsmaßnahmen erhalten – tatsĂ€chlich fehlt es an AntrĂ€gen. Das ist doch ein Spitzenangebot, warum halten sich die EigentĂŒmer zurĂŒck?

Just: „Die GrĂŒnde kann ich nur vermuten. Ich nehme an, dass die EigentĂŒmer abwarten, wie sich das Seniorenzentrum entwickelt und deswegen Investitionsentscheidungen noch herauszögern. Das ist leider bedauerlich. FĂŒr mich aus der Sicht als „Privatperson“ aber nachvollziehbar.“

Wieso? WĂŒrden jetzt viele sanieren, sagen wir mal fĂŒr eine Million und bekĂ€men 30 Prozent Zuschuss, von dem die Gemeinde wiederum 40 Prozent bezahlten mĂŒsste die Gemeinde rund 130.000 Euro zuschießen. Die Kasse aber ist leer.

Just: „So kann man das nicht sehen. Einerseits ist die Summe ĂŒber den Haushalt bereits finanziert – und das ohne Kreditaufnahme. Und andererseits ist das Landessanierungsprogramm ein wirklich gutes Investitionsprogramm, dass ich EigentĂŒmern nur empfehlen kann. Diese Gelder erzeugen das 6-8fache an Investitionen, viele AuftrĂ€ge verbleiben am Ort, was uns letztlich wieder Geld zufĂŒhrt. Das heißt, fĂŒr die EigentĂŒmer ist es mehr als ein Anreiz und zudem ist eine der unmittelbarsten Wirtschaftsförderungen ĂŒberhaupt.“

„Die Ortsumgehung sehe ich in den nĂ€chsten zwei bis drei Jahren nicht.“

Was waren die GrĂŒnde die Grundsteuer von 250 auf 270 vom hundert zu erhöhen?

just1

BĂŒrgermeister Manuel Just: "Die Finanzen werden enger." (rechts im Bild: Hardy Prothmann) Foto: hblog/hp

Just: „NatĂŒrlich die enger werdenden Finanzen. Man muss leider sagen, dass es lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig war. Mit dem Hebesatz von 270 sind wir immer noch eine der gĂŒnstigsten Gemeinden im Kreis. Das wird keinen „HĂ€uslebauer“ abschrecken, sich bei uns niederzulassen, geschweige denn, uns zu verlassen.“

Ein Dauerproblem in Hirschberg ist der Verkehr. Sehen Sie in der kommenden Zeit die Ortsumgehung als realistisch an?

Just: „Zur Zeit eher nicht. Was in zwei, drei Jahren ist, werden wir sehen.“

Und ein eigener Autobahnzubringer? Gibt es dafĂŒr eine Chance?

Just: „Mit Weinheim sind wir in einem guten GesprĂ€ch gewesen, was wir sicher wieder aufnehmen können. Da gĂ€be es Möglichkeiten. Allerdings wĂ€re auch die Gemarkung Heddesheim betroffen und dort sehe ich politisch keine großen Chancen, solch ein Projekt zu vermitteln.“

Ein anderes gemeinsames Thema mit Heddesheim ist die gemeinsame Werkrealschule. Hirschberg soll Hauptstelle werden, in Heddesheim der Zweckverband der Schulen angesiedelt sein. Die Gemeinden haben einen Antrag fĂŒr die gemeinsame Schule gestellt, Staatsminister Wacker hat signalisiert, dass es dafĂŒr keine Chance gibt. Warum versuchen Sie es trotzdem?

Just: „Wir brauchen an beiden Standorten eine Schule und die ortsnahe Möglichkeit einen mittleren Schulabschluss anzubieten. Die gemeinsame Werkrealschule ist aus unserer Sicht die beste Lösung. DafĂŒr treten wir ein. Zudem glaube ich, dass wir im Rahmen des gĂŒltigen Gesetzes ein Konzept erarbeitet haben, das fĂŒr unsere Kinder die beste Entwicklungsmöglichkeit bietet.“

Fotos: hirschbergblog/Horst Pölitz

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog