Donnerstag, 29. Oktober 2020

Geld sammeln fĂŒr Tansania

Sternsingeraktion 2013 der Pfadfinder Leutershausen

Die Sternsinger. Foto: privat

Hirschberg, 15. Januar 2013. (red/pm) Das diesjĂ€hrige Leitwort der Sternsingeraktion war „Segen bringen, Segen sein – FĂŒr Gesundheit in Tansania und weltweit“. Dieses wurde den kleinen Königen und Königinnen mit Filmen und ErzĂ€hlungen ĂŒber Tansania, das Beispielland des 55. Dreikönigssingens, nahe gebracht.

Information der Pfadfinder Leutershausen:

„Mit den Geldspenden wird die gesundheitliche Versorgung in Tansania verbessert: Es sollen KrankenhĂ€user gebaut werden, um die Wege zur nĂ€chsten Gesundheitsstation zu verkĂŒrzen, die Transportmöglichkeiten fĂŒr Kranke optimiert werden, die Ausbildungsmöglichkeit und – bereitschaft fĂŒr Ärzte gefördert werden.

Eben dieses wurde auch in den Gottesdiensten in der katholischen Kirche Leutershausen am 01. Januar und am Dreikönigstag, den 06. Januar, immer wieder thematisiert. Wie jedes Jahr begannen die Pfadfinder aus Leutershausen bereits im November 2012 mit den Vorbereitungen fĂŒr die kommende Sternsingeraktion: Treffen wurden organisiert, Kinder mobilisiert, GewĂ€nder ausgegeben, es wurde gesungen und die Texte fĂŒr die Hausbesuche eingeĂŒbt.

Hierbei standen die Pfadfinder dieses Jahr jedoch vor einigen Schwierigkeiten. Leider hatten sich nur knapp 20 Kinder in ganz Leutershausen bereit erklĂ€rt als Könige von Haus zu Haus zu ziehen. Normalerweise besteht hier eine Freiwilligenzahl von ca. 30 Kindern und Jugendlichen. Dies erschwerte die Planung dahingehend, dass das Organisationsteam schweren Herzens leider Abstriche machen musste, was die zu besuchenden Straßen anging.

Trotz Widrigkeiten zum Ziel

Hier wurden allerdings Zettel in die BriefkĂ€sten eingeworfen, auf denen zu lesen war, dass bei Wunsch die Organisatoren gerne kĂ€men um den Segen an die TĂŒren zu schreiben. Dieses Angebot besteht immer noch. (Bei Bedarf gerne melden unter 0176/96473002)

Trotz dieser Widrigkeiten sammelten die Sternsinger in Leutershausen den stolzen Betrag von ca. 8500 Euro (Stand 15. Januar).
Zum Dank fĂŒr ihre Bereitschaft konnten die Kinder eine Kinovorstellung von „Madagsakar 3“ im Olympia Kino in Leutershausen, gestiftet von der Volksbank Weinheim eG, mitsamt einer TĂŒte Popcorn genießen.

Denn durch ihr Bereitschaft bringen die Kinder genau das zum Ausdruck, was der Leitsatz aussagt: Sie sind ein Segen. Sie bringen den Segen in die HĂ€user und machen sich fĂŒr Kinder in der ganzen Welt stark. Sie machen sich die MĂŒhe und gehen von TĂŒr zu TĂŒr, singen, segnen und sammeln bei fĂŒr sie wildfremden Menschen. Das ist mutig und engagiert – ein Segen und Vorbild!“

Programm-Vorschau des Kulturfördervereins Hirschberg fĂŒr Herbst und Winter 2012/13

Appetit auf Kultur

Hirschberg, 31. Oktober 2012. (red/pm) FĂŒr die kommenden Wochen hat der Kulturförderverein Hirschberg einige interessante Veranstaltungen auf dem Programm, auf die sich alle Kulturfreunde jetzt schon freuen können. Bereits am Freitag, den 9. November um 18 Uhr lĂ€dt die Heidelberger KĂŒnstlerin Caroline Laengerer zu einer FĂŒhrung mit anschließendem GesprĂ€ch in ihre Ausstellung ein, die derzeit in der GRN-Klinik Weinheim zu sehen ist.

Die KĂŒnstlerin arbeitet mit Naturmaterialien, die sie in hochsensible Bildreliefs und fragile Objekte verwandelt. Sie fĂŒhrt einen intensiven Dialog mit der Natur, an dem sie den Betrachter teilhaben lĂ€sst. Wer an der FĂŒhrung und einem anschließenden Ausklang im Weinheimer Brauhaus teilnehmen will, kann sich bis zum 5. November unter folgendem Kontakt: milla_pilar@yahoo.es oder 06201 – 8461844 anmelden.

Information des Kulturfördervereins Hirschberg e.V.:

„FĂŒr die Musikfreunde verspricht eine weitere Veranstaltung in der Reihe „concerti e piĂč“ am Sonntag, den 18. November um 18 Uhr in der Alten Synagoge Leutershausen wieder außergewöhnlichen Konzertgenuss. Das Gitarrenduo „Orfeo“ mit Christian Wernicke und Christian KĂŒtemeier prĂ€sentiert Gitarrenmusik von Telemann bis Piazolla. „In Originalkompositionen und unerhörten Bearbeitungen zeichnet das Programm Guitar Phases – Guitar Faces verschiedenste Gesichter und Charaktere der Musik fĂŒr Gitarrenduo. Oder einfach: Unsere LieblingsstĂŒcke!“ Wenn zwei vielfach preisgekrönte Musiker, die in dieser Besetzung international großen Erfolg verzeichnen, ihr Programm auf diese Weise beschreiben, dann heißt das: Auf keinen Fall verpassen!

Weihnachtsfeier

Auch in diesem Jahr darf im Kulturförderverein der bereits traditionelle Jahresausklang in geselliger Runde nicht fehlen. Am Freitag, den 7. Dezember um 19 Uhr treffen sich Mitglieder und Freunde des Vereins, um gemeinsam eine originelle Performance mit Gedichten, Liedern und „visuellen Überraschungen“ von SchĂŒlern des Feudenheim-Gymnasiums zu erleben. Dabei ist wie immer auch fĂŒr das leibliche Wohl gesorgt. Es empfiehlt sich hierfĂŒr eine rechtzeitige Anmeldung bis zum ersten Dezember unter dem oben genannten Kontakt bzw. mittels Überweisung des Unkostenbeitrags von 20 Euro auf das Konto des Kulturfördervereins Hirschberg e.V. bei der Volksbank Kurpfalz H+G Bank, Konto 76090203, BLZ 67290100 mit Nennung des Namens und des Verwendungszwecks (Weihnachtsfeier).

Eine „lange Nacht der Advents- und Weihnachtslieder“ soll am Freitag, den 14. Dezember ab 19 Uhr in der Alten Synagoge Leutershausen auf die kommenden Festtage einstimmen. Helmut Steger und Jens Schlichting haben wieder ein umfangreiches Programm vorbereitet, in dem in drei einstĂŒndigen Blöcken gemeinsam mit Musikern aus der Region zum Zuhören und Mitsingen eingeladen wird. Dazwischen gibt es auf dem Synagogenplatz GlĂŒhwein und andere Leckereien.

Dem Wagner-Jahr 2013 trĂ€gt der Kulturförderverein mit einem umfangreichen, jurierten Ausstellungsprojekt im Herbst Rechnung, bei dem sich namhafte KĂŒnstler mit Richard Wagner beschĂ€ftigen werden. „Zwischen Walhall und Nibelheim – Architekturvisionen im Werk Richard Wagners“ lautet der Titel der Gruppenausstellung, die von einem Katalog sowie VortrĂ€gen und Diskussionen begleitet wird. Eine Gelegenheit, sich auf die komplexe Wagner-Thematik kurzweilig und unterhaltsam vorzubereiten bietet sich bereits am Samstag, den 15. Dezember 2012 um 19.30 Uhr mit dem Besuch der AuffĂŒhrung „WeltendĂ€mmerung“ im Mannheimer Planetarium. Text-, Musik- und Bilddarbietungen zu Wagners „Ring des Nibelungen“ werden in Form einer Performance in die Kuppel des Planetariums projiziert. Wer gerne daran teilnehmen möchte, kann sich bis zum 30. November anmelden unter: milla_pilar@yahoo.es oder 06201-8461844.Bereits

Zu Beginn des neuen Jahres, am 11. Januar 2013 um 19 Uhr, wird mit einer GedĂ€chtnis-Ausstellung in der Rathausgalerie an den kĂŒrzlich verstorbenen KĂŒnstler und Freund des Kulturfördervereins Willi Hölzel erinnert. Der Fotograf und LebenskĂŒnstler war seinem Heimatort Leutershausen tief verbunden, das dokumentieren nicht zuletzt fotografische Arbeiten wie die Chronik der „Heisemer Leit“ mit 100 PortrĂ€ts Leutershausener Einwohner oder die Fotoserie mit dem Modell „Lena“, inszeniert an markanten Punkten der Bergstraßengemeinde. Neben den Arbeiten von Willi Hölzel im Besitz der Gemeinde werden ehemalige KĂŒnstlerkollegen und WeggefĂ€hrten BeitrĂ€ge zu der Ausstellung beisteuern.“

Gemeinde unterstĂŒtzt Energiegenossenschaft

Ein Beitrag zur Energiewende

Stefan Thory (v.l.), Dr. Dieter Binz, Dr. Matthias SchĂŒtze, BĂŒrgermeister Just und Thomas Götz stellen der Presse die Energiegenossenschaft Hohe Waid vor.

Hirschberg, 22. Mai 2012. (red/cr) Die Energiegenossenschaft Hohe Waid eG ist ein zukunftsweisendes Projekt ĂŒber Hirschberg hinaus. Die Photovoltaikanlage auf dem Hilfeleistungszentrum ist so gut wie in Betrieb. Eine weitere in Rippenweiher ist in der Planung. Nun kann auch ĂŒber andere Technologien nachgedacht werden. 

Von Christian Ruser

BĂŒrgermeister Just steht hinter der Energiegenossenschaft. FĂŒr ihn ist es wichtig, dass die BĂŒrger Hirschbergs ihren Teil zu Ernergiewende beitragen. Die Photovoltaikanlage e1 auf dem neugebauten Hilfeleistungszentrum ist ein erster Schritt. Von Gemeindeseite hat man versucht das Projekt nach besten KrĂ€ften zu unterstĂŒtzen.

Die Energiegenossenschaft hat sich am 16. Januar 2012 in Hirschberg gegrĂŒndet. Aus den 23 GrĂŒndern sind inzwischen 70 Mitglieder geworden. Dr. Binz und Dr. SchĂŒtze können dabei auf viele interessante Erfahrungen zurĂŒckblicken. Von Seiten der Gemeinde ist das Vorhaben auf fruchtbaren Boden gefallen. Dass die Bevölkerung an alternativer Energie interessiert ist, zeigen nicht zuletzt die Mitgliederzahlen.

Auch mit der Gemeindeverwaltung hat man sehr gute Erfahrungen gemacht. Dort wurde schnell und unbĂŒrokratisch gehandelt. Als Finanzierungspartner hat sich auch die Volksbank Kurpfalz hervorgetan. Zweigstellenleiter Stefan Thory hatte ebenfalls ein offenes Ohr, wenn es um die Zwischenfinanzierung ging. Auch konnten wertvolle RatschlĂ€ge zur GrĂŒndung der Genossenschaft gegeben werden.

Gemeinde und Volksbank waren so von dem Projekt ĂŒberzeugt, dass die Gemeinde, ebenso wie Volksbank-Vorstandsmitglied Thomas Götz GrĂŒndungsmitglieder der Genossenschaft wurden.

Die erste Anlage Sonnenwaid-e-1 benötigt nur noch StromzĂ€hler, die in den nĂ€chsten Tagen erwartet werden. Als zweites Projekt ist eine Solaranlage auf der Keltensteinhalle in Rippenweiher geplant. FĂŒr die Umsetzung der Anlage werden etwa 70.000 Euro investiert werden.

Da durch KĂŒrzungen der Subventionen im Erneuerbare-Energie-Gesetz weniger Standorte rentabel sein werden, ĂŒberlegt die Energiegenossenschaft auch in andere Energieerzeuger zu investieren. Windkraftanlagen stehen bei der Projektplanung ganz oben.

Es ist der Energiegenossenschaft sehr wichtig, eine verantwortungsbewusste Energiewirtschaft in der Region zu etablieren, um nachhaltig auch fĂŒr kommende Generationen mit Ressourcen hauszuhalten.

„Gleichbehandlung“ gewinnt


Az-proth-600_1

Das könnte auch Ihre Anzeige sein. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserer Preisliste zu gelangen.

Guten Tag!

Hirschberg, 30. November 2010. (cm) Um eine Erneuerung des Leitungsnetzes zu ermöglichen, hat der Gemeinderat am heutigen Dienstag der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 100.000 Euro zugestimmt. DarĂŒber hinaus soll damit ein teilweiser Ausgleich etwaiger Unterdeckung aus Vorjahren ermöglicht werden. Dem Gemeinderat lagen mehrere Darlehensangebote vor.

Insgesamt neun Banken wurden bezĂŒglich eines Darlehens angeschrieben. Sechs davon gaben kein Angebot ab. Von den verbleibenden drei Banken gaben zwei ein gleichlautendes Angebot ab.

Da das gĂŒnstige Angebot herangezogen werden muss, galt es unter den beiden Banken – der Kurpfalz H+G Bank sowie der Volksbank Weinheim – zu entscheiden.
Die Zinsstaffelung fĂŒr das Darlehen war bei beiden Banken identisch:

Darlehen ĂŒber 10 Jahre: 3,38 Prozent
Darlehen ĂŒber 20 Jahre: 3,73 Prozent
Darlehen ĂŒber 29 Jahre: 3,71 Prozent

Birgit Knobloch (GLH) kritisierte die lange Bindung des Darlehens, welches ĂŒber 29 Jahre laufen soll. Die Möglichkeit einer Sondertilgung, um das Darlehen frĂŒher zu beenden, bestehe nicht.

Der Gemeinderat sprach sich im Anschluss einstimmig fĂŒr die Darlehensaufnahme aus. Die Entscheidung zwischen beiden Banken fiel per Los, das sich fĂŒr die Volksbank Kurpfalz „entschieden hat“. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, den Kredit der „gewĂ€hlten“ Bank anzunehmen.

Az-proth-600_1

Das könnte auch Ihre Anzeige sein. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserer Preisliste zu gelangen.