Montag, 21. September 2020

Verwaltung resĂŒmiert den BĂŒrgertag

Friedwald und betreutes Wohnen finden großen Zuspruch

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) Der BĂŒrgertag im November vergangenen Jahres hatte mit etlichen Themeninseln eine breite Palette an Informationen geboten. In der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres 2014 legte dieVerwaltung nun ihren Bericht vor. Zwei Themen schienen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Hirschbergs besonders zu interessieren: der Friedwald und das Projekt „Betreutes Wohnen“ im Ortsteil Leutershausen. [Weiterlesen…]

Hirschberger BĂŒrgertag 2013

Viele Informationen fĂŒr interessierte BĂŒrger

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Hirschberg/Großsachsen, 25. November 2013. (red/sw) AlljĂ€hrlich am Totensonntag findet in Großsachsens Alter Turnhalle der Hirschberger BĂŒrgertag statt. Vertreter der Gemeinde stehen den BĂŒrgern Rede und Antwort und geben Informationen ĂŒber Belange des Ortes. [Weiterlesen…]

GesundheitsschÀden durch Kohlekraftwerke

Keine gesundheitlichen Auswirkungen fĂŒr unmittelbare Nachbarn

Das Großkraftwerk Mannheim ist mit seinen Emissionen bundesweit fĂŒr 71 vorzeitige TodesfĂ€lle verantwortlich. Allein fĂŒr den Block 9 rechnen Forscher mit 48 FĂ€llen. Er geht 2015 ans Netz.

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 04. April 2013. (red/ld) Wer nahe am Kohlekraftwerk wohnt, lebt lĂ€nger. Eine Studie der UniversitĂ€t Stuttgart im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace, die gestern vorgestellt worden ist, sorgt fĂŒr Aufregung. Daraus geht hervor, dass Kohlekraftwerke mit giftigen Feinstaubemissionen die Lebenszeit der Deutschen jedes Jahr um 33.000 Lebensjahre verkĂŒrzen. Das entspricht 3.100 Menschen pro Jahr, die frĂŒhzeitig sterben. FĂŒr 71 davon ist das kohlebetriebene Großkraftwerk Mannheim verantwortlich. Die gesundheitsschĂ€dlichen Auswirkungen zeigen sich aber erst in weiter Umgebung der Kraftwerke. [Weiterlesen…]

„Schon meine Schulzeit war europĂ€isch geprĂ€gt.“

Franziska Brantner will im September fĂŒr BĂŒndnis ’90/Die GrĂŒnen in den Bundestag einziehen. Derzeit pendelt sie als Abgeordnete des EuropĂ€ischen Parlaments zwischen Heidelberg, BrĂŒssel und Straßburg und zieht ihre kleine Tochter groß. Chefredakteur Hardy Prothmann traf sie in Heidelberg.

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 02. April 2013. (red/pro) Die Europaabgeordnete Franziska Brantner hat gute Chancen, im September in den Bundestag gewĂ€hlt zu werden. Sie ist Kandidatin von BĂŒndnis ’90/Die GrĂŒnen im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim – ein viel kleinerer Wahlkreis als ihr derzeitiger. In Berlin will sie gegen den BahnlĂ€rm in Weinheim kĂ€mpfen und fĂŒr den Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch mit der Eurokrise will sie sich auseinandersetzen und dabei noch viel PrĂ€senz in ihren Wahlkreis zeigen. [Weiterlesen…]

ATU stimmt dem Windenergiebebauungsplan zu

Kein Störfeuer fĂŒr Weinheim aus Hirschberg

Hirscherg/Weinheim, 08. Februar 2013. (red/zef) Weinheim und Hirschberg sind so eng miteinander verzahnt, dass WindrĂ€der in Weihnheim fĂŒr das Ortsbild Hirschbergs von Bedeutung sein können. Hirschberg als TrĂ€ger öffentlicher Belange musste somit von Weinheim gehört werden, damit es seinen TeilflĂ€chennutzungsplan fĂŒr Windenergie umsetzen kann.

Von Ziad-Emanuel Farag:

Insgesamt gibt es sechs alternative TeilflĂ€chennutzungsplĂ€ne. Der Teilplan 3b kommt nicht infrage: Hiervon wĂ€ren die denkmalgeschĂŒtzte Wachenburg und das Vogelschutzgebiet Wachenberg betroffen. Alle anderen NutzungsplĂ€nenhaben aus Sicht des Ausschusses Technik und Umwelt der Gemeinde Hirschberg fĂŒr selbige jedoch keine Folgen.

Der ATU stimmte dem FlĂ€chennutzungsplan daher einstimmig zu. Was in Hirschberg kein Problem ist, ist in Weinheim jedoch Gegenstand lebhafter Debatten ĂŒber das Ortsbild, nachhaltiger Energie und dem Tierschutz. Artikel dazu finden Sie hier.

Auch in Hirschberg muss Steuerung erfolgen

Informationen zum TeilflĂ€chennutzungsplan „Windenergie“

Vorentwurf der Stadt Weinheim: “FlĂ€chenanalyse zur Steuerung von Standorten fĂŒr Windenergieanlagen im Stadtgebiet”

Hirschberg, 30. Januar 2013. (red/aw/jkr) Nach Änderung des Landesplanungsgesetzes fĂŒr Windenergieanlagen stellt derzeit der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim einen TeilflĂ€chennutzungsplan „Windenergie“ auf. Auch die Gemeinde Hirschberg ist Teil dieses Verbandes. Gemeinsam mit 17 anderen StĂ€dten und Gemeinden gilt es die Ausweisung von FlĂ€chen fĂŒr Windenergie selbstĂ€ndig zu steuern. Martin MĂŒller, Leiter der Planungsgruppe vom Nachbarschaftsverband, informierte den Gemeinderat ĂŒber den aktuellen Sachstand.

Das Vorhaben der Bundesregierung bis 2020 die Windenergie in Deutschland um 10 Prozent auszubauen, geht auch an der Gemeinde Hirschberg nicht spurlos vorĂŒber. Wie in jeder anderen Gemeinde und Stadt gilt es auch hier, den Steuerungsprozess aktiv zu gestalten, um so ein Mitspracherecht in Bezug auf Standortfindung fĂŒr Windkraftanlagen zu behalten.

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim hat die Aufgabe, einen gemeinsamen FlĂ€chennutzungsplan fĂŒr alle 18 Mitgliedskommunen zu erarbeiten. Dieser soll verhindern, dass durch isolierte Planungen Siedlungsgebilde erabreitet werden, die den AnsprĂŒchen einer nachhaltigen stĂ€dtebaulichen Entwicklung und einer sozialgerechten Bodennutzung entgegenstehen.

Über den FlĂ€chennutzungsplan sollen vielmehr die Einzelprofile und QualitĂ€ten der achtzehn Verbandsmitglieder zusammengefĂŒhrt werden. Er soll fĂŒr das gesamte Verbandsgebiet die Konzeption der Bodennutzung wiedergeben.

18 Gemeinden – ein FlĂ€chennutzungsplan

Martin MĂŒller informiert die anwesenden Gemeinderatsmitglieder ĂŒber die möglichen Standorte in Hirschberg:

Viel kommt hier nicht in Frage. Eigentlich ist nur der SĂŒdosten von Leutershausen sinnvoll, oder aber auf dem Kamm.

Es sei auch durchaus vorstellbar, dass gar keine Windkraftanlage in Hirschberg gebaut wird, wenn vom Verband an anderer Stelle substanzielle RÀume geschaffen werden können. Allerdings sei es Ziel des Verbandes, der Windenergie ausreichend Raum zu geben.

In Hirschberg herrsche eine andere Ausgangslage als beispielsweise in Weinheim, erklĂ€rt BĂŒrgermeister Manuel Just. Er lobt den BĂŒrgerbeteiligungsprozess der Nachbarstadt, hĂ€lt ein Ă€hnliches Vorgehen in Hirschberg aber fĂŒr schwierig:

NatĂŒrlich können wir als Gemeinde Einfluss nehmen, aber wir verabschieden den FlĂ€chennutzungsplan mit 17 anderen Kommunen.

BĂŒrgerbeteiligung schwierig

Das mache eine RĂŒcksichtnahme auf BĂŒrgeranliegen schwer. Denn fĂŒr alle 18 Gemeinden mĂŒssen einheitliche Kriterien erstellt werden.

FĂŒr differenzierte, ortsbezogene Anwendungen der Restriktionskriterien ist kein Raum,

erlĂ€utert Martin MĂŒller. Dies spielt besonders bei der Festlegung von AusschlussflĂ€chen eine Rolle. Rahmenbediungen, wie Infrarstrukturen, bauliche genutzte FlĂ€chen und natĂŒrlich Landschafts-, Arten- und Naturschutz sind hier zu beachten und auszuwerten.

Daran arbeite man derzeit noch im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim. Die nÀchsten Schritte befassen sich mit der Auswertung von Gutachten zu Natur-, Landschafts- und Artenschutz. Erst dann könne man konkrete Gebiete als mögliche Standorte ausweisen.

Planung erst im Herbst 2013 abgeschlossen

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim ist zudem in der komfortablen Lage, sich noch etwas Zeit lassen zu können. Aktuell greift noch der Regionalplan Windenergie, der Anlagen in Hirschberg komplett ausschließt. Dies sei aber in Zukunft nicht mehr möglich, daher sollte der abschließende Planungsentwurf im Herbst 2013 fertig gestellt sein.

Dieser tritt dann aber nach mehrfacher PrĂŒfung und Genehmigung frĂŒhestens 2014 in Kraft,

so MĂŒller. BĂŒrgermeister Just wird in den nĂ€chsten Wochen trotzdem den Dialog mit den Hirschberger BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern suchen. Denn auch, wenn nicht alle BedĂŒrfnisse berĂŒcksichtig werden können, sei es wichtig „zu wissen, was die BĂŒrgerschaft denkt“.

Anm. d. Redaktion: In Weinheim gibt es bereits eine breit angelegte BĂŒrgerbeteiligung, die der Erste BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner zur Chefsache gemacht hat. Weinheim stellt einen eigenen FlĂ€chennutzungsplan auf, um die Kontrolle zu behalten. Alle Artikel lesen Sie hier. Dieses Vorgehen stĂ¶ĂŸt allerdings in Schriesheim auf wenig Begeisterung, da ein Standort am Eichelberg direkt an „Schriesheimer Befindlichkeiten grenzt“. Alle Artikel dazu hier.

NaturvertrÀglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

NaturvertrÀglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

Rhein-Neckar, 13. Juli 2012. (red/pm) Der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald möchte die Diskussion zur Windenergienutzung in der Region vorantreiben und hat dazu eine Studie veröffentlicht.

Information des BUND Rhein-Neckar-Odenwald:

„Auf Grundlage des Windatlas Baden-WĂŒrttemberg wurden exemplarisch windhöffige Standorte im baden-wĂŒrttembergischen Teil der Metropolregion untersucht. So sollen einerseits Standorte positiv eingebracht werden und andererseits diejenigen Standorte benannt werden, bei denen eine Umsetzung abgelehnt wird.

Richard Landenberger, Vorsitzender des BUND Rhein-Neckar-Odenwald erlĂ€utert: „Mit dem Positionspapier wollen wir einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten. Der Ausbau der Windkraft ist dafĂŒr zentraler Bestandteil. Auch in unserer Region besteht ein erhebliches ungenutztes Potential. Der Ausbau muss aber naturvertrĂ€glich erfolgen!“ Nach Auffassung des Umweltverbandes sei aber auch klar, dass jegliche Form der Energiegewinnung Auswirkungen habe, der „ökologische Rucksack“ der Windenergie sei im Vergleich mit anderen EnergietrĂ€gern deutlich kleiner.

„Nach unserer Analyse bleiben etliche Standorte in der engeren Auswahl und lohnen eine nĂ€here Betrachtung! Das Positionspapier, das unter Mitwirkung der Aktiven vor Ort entstanden ist, soll eine Grundlage fĂŒr die weitere Diskussion sein. Es kann dabei keine umfassende Einzelfallbetrachtung ersetzen“, ergĂ€nzt Gerhard Röhner, Naturschutz-Experte beim BUND.

Das Positionspapier wird unterstĂŒtzt vom NABU Rhein-Neckar-Odenwald. Es kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter: www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie

Der Ausbau der Windkraft ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende – die Landesregierung plant, dem Anteil bis 2020 auf mindestens zehn Prozent der Bruttostromerzeugung auszubauen. Unter den Erneuerbaren Energien gilt die Technik als weit entwickelt und weist einen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig niedrigen FlĂ€chenverbrauch, geringe Kosten und eine gute energetischer Amortisationszeit auf.

Weitere Informationen:
Positionspapier Windenergie Rhein-Neckar:
www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie
Position des BUND-Baden-WĂŒrttemberg zur Windenergie:
www.bund-bawue.de/windenergie