Sonntag, 13. Juni 2021

Freiwillige Feuerwehr informiert u.a. über Einsätze

Wehr-Infos auf Facebook finden großen Zuspruch

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So sieht er aus: Der Facebook-Auftritt der Feuerwehr Hirschberg. (Quelle: Screenshot)

 

Hirschberg, 11. September 2013. (red/aw) Seit einigen Monaten ist die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg mit einem eigenen Profil auf der Social-Media-Plattform Facebook vertreten. Die „Posts“ der Feuerwehr finden Zuspruch: 322 „Gefällt mir“-Klicks gab es schon. Die Entscheidung auch auf Facebook präsent zu sein, war keine einfache. Gewagt hat es die Wehr trotzdem und hat nach eigenen Angaben „das Richtige“ getan. 

Von Alexandra Weichbrodt 

Vielleicht ist es Voyeurismus, vielleicht Neugier, ganz oft sicherlich Interesse: Die Menschen im Ort wollen informiert sein. Wenn dann noch TaTüTaTa im Einsatz ist, schaut man besonders gern hin. Dank der modernen Medien und Social-Media-Plattformen sind wir so informiert wie nie zuvor. Auf Facebook vernetzt man sich heute schon nicht mehr länger nur mit Freunden, sondern auch mit anderen Institutionen, Medien und Einrichtungen von denen man sich interessante Inhalte verspricht.

Die modernen Kommunikationskanäle über soziale Netzwerke sind daher für viele Vereine oder Organisationen eine Option der Öffentlichkeitsarbeit. Facebook ist in diesem Bereich das derzeit am meisten genutzte. Und gibt so relativ einfach die Möglichkeit eine vermeintlich große Zielgruppe zu erreichen. Ein Vorteil, von dem auch die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg weiß.

Auf unsere Nachfrage hin erklärte uns Olaf Sebastian von der Feuerwehr Hirschberg den Sinn und Zweck:

Facebook bietet uns einfach die Möglichkeit unsere Organisation zu präsentieren und interessante Meldungen zu verbreiten. 

Der stellvertretende Kommandant, der gemeinsam mit dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Claus Kohl, die Beiträge der Feuerwehr Hirschberg verfasst, zählt dazu vor allem Informationen über die geleisteten Einsätze aber auch Berichte zum Thema Brandschutz und wie man diesem vorbeugt, oder aber fachspezifische Berichte.

Gutes Beispiel: Die Feuerwehr Weinheim

Vor Erstellung des Profils habe man sich natürlich bei anderen Feuerwehren, die diesen Schritt in die Öffentlichkeit schon gewagt haben, Anregungen geholt und deren Vorgehen beobachtet. Ein Beispiel für eine sehr aktive Öffentlichkeitsarbeit über Facebook ist die Feuerwehr Weinheim. Dank regelmäßiger Aktivität konnte sie bereits über 1.750 „Likes“ generieren.

Trotzdem war der Entschluss zum Online-Auftritt keiner ohne vorherige Zweifel:

Die Gewissheit, dass Aktualität und Genauigkeit das A und O eines Online-Auftritts sind, hat die Entscheidung zwar nicht einfach gemacht, aber schon kurz nach Veröffentlichung der Seite waren wir uns sicher, das Richtige getan zu haben.

Den konkreten Nutzen den Hirschbergerinnen und Hirschberger aus dem Informationspool der Beiträge für sich ziehen, sei dabei natürlich abhängig von jeweiligen Interesse, erklärt Olaf Sebastian. Aber man könne erkennen, dass Einsatzberichte und die dazugehörigen Bilder momentan noch den größten Zuspruch der Facebook-User finden.