Mittwoch, 08. Dezember 2021

Brand auf Lagerhalle von Evobus gelöscht – Ursache war Kurzschluss


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Feuer auf dem Dach von Evobus - Ursache noch unklar.

Guten Tag

Hirschberg, 02. Mai 2011. (Update 03. Mai 2011) Kurz nach 16:00 Uhr informierte Mitarbeiter der Firma Goldbeck Solar GmbH die Hirschberger Feuerwehr, weil sie auf dem Dach der benachbarten Evobus GmbH Rauchwolken bemerkt hatten.

Von Hardy Prothmann

Die Feuerwehr war kurz darauf im Hirschberger Gewerbegebiet zur Stelle und konnte den Brand schnell löschen. Erkenntnisse ĂŒber die Ursache liegen noch nicht vor. Ersten Informationen zufolge könnte der Brand durch eine fehlerhafte Elektrik ausgelöst worden sein, eventuell auch durch die installierte Photovoltaik-Anlage. Ein „Großbrand“, wie andere Medien gemeldet haben, lag nicht vor.

Die Photovoltaik-Anlage ist von Goldbeck montiert worden: „Wir haben die quasi immer im Blick“, sagte Vertriebsleiterin Waltraud Matzenberger: „Unsere Techniker sind sofort rĂŒbergeeilt und haben die Anlage abgeschaltet.“

Gerhard Nadolny, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Autohaus Ebert-Diehm, sagte, man habe die Service-Arbeiten in den Evobus-Hallen aus SicherheitsgrĂŒnden sofort unterbrochen. Ein Personenschaden sei nicht eingetreten. Dies sei der erste technische Defekt gewesen, der einen Einsatz der Feuerwehr notwendig gemacht habe.

Aus Weinheim wurde die Drehleiter geordert. Durch den Einsatz war die Straße „Im Rott“ fĂŒr den Durchgangsverkehr ab dem Kreisel gesperrt. Auch BĂŒrgermeister Manuel Just war vor Ort, um sich ein Lagebild zu verschaffen.

Die Polizeidirektion Heidelberg informierte am Abend, dass sich der Brandschaden nach ersten SchĂ€tzungen auf 15.000 – 20.000 Euro belĂ€uft
Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von den Spezialisten der Kriminalpolizei ĂŒbernommen.

Udpate:
Nach den Ermittlungenvon Beamtendes Dauerdienstes der Heidelberger Kriminalpolizei ist der Brand auf dem Dach eines Autohauses -€ơIm Rott-€ℱ, bei dem am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro entstanden war, auf einen technischen Defekt im Verteilerkastens der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zurĂŒckzufĂŒhren.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog

Hilfeleistungszentrum soll weniger kosten

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 15. September 2010. Am 14. September 2010 tagte der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt in Hirschberg. FĂŒnf Bauvoranfragen bzw. BauantrĂ€ge standen auf der Tagesordnung, die alle einstimmig beschlossen wurden.

Der erste Tagesordnungspunkt, die Bauvoranfrage zur Errichtung eines 8-Familenhauses mit Tiefgarage und StellplĂ€tzen in der Birkenstraße, wurde intensiv von den GemeinderĂ€ten diskutiert.

Vor allem inwiefern sich der geplante Neubau harmonisch in die Umgebung mit ĂŒberwiegend Ein- und Zweifamilien- und ReihenhĂ€user einfĂŒge.

„Ich sehe hier stĂ€dtebaulich keine Disharmonie“, so BĂŒrgermeister Manuel Just. Zudem liege das GrundstĂŒck nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans. Das geplante Mehrfamilienhaus ĂŒberschreite zwar mit seiner Traufhöhe von 8,80 Meter die Nachbarbebauung, ist aber mit einer Firsthöhe von 9,60 Meter sogar niedriger als die angrenzenden ReihenhĂ€user.

„Auch von meiner Seite sehe ich keine Disharmonie“, sagte Dr. Jörg Boulanger (CDU) und betonte positiv die altersgerechte Bauweise. Auch Werner Volk (Freie WĂ€hler), Ulrich Schulz (SPD), Oliver Reisig (FDP) und Egon MĂŒller (GLH) schlossen sich dem an und begrĂŒĂŸten nochmals das barrierefreie und altersgerechte Bauen.

„Hier war der Investor clever“, sagte Just. Er habe die Diskussion in Hirschberg um das Seniorenheim mitbekommen und gesehen, dass hier Bedarf fĂŒr altersgerechtes Wohnen bestĂŒnde.

Bei der schwierigen Parkplatzsituation in der Birkenstraße wurde auch die Planung von 10 StellplĂ€tzen positiv beurteilt.

Ob sich das Mehrfamilienhaus harmonisch in die Umgebung einfĂŒge und ob die Kubatur so in Ordnung sei, war fĂŒr Karl-Heinz Treiber (GLH) zweifelhaft, dennoch stimmte er der Bauvoranfrage zu.

Auch Fritz Bletzer (Freie WĂ€hler) beurteilte das GebĂ€ude kritisch und gab nur „mit schwerem Herzen“ seine Zustimmung.

Der zweite Tagesordnungspunkt war der Bauantrag der Gemeinde fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum, in das die Feuerwehr, das DRK und der Bauhof ziehen werden.

BĂŒrgermeister Manuel Just teilte den Ausschussmitgliedern mit, dass es gelungen sei, Kosten einzusparen. Insgesamt 47 StellplĂ€tze mussten fĂŒr das Bauvorhaben nachgewiesen werden. 22 AlarmstellplĂ€tze fĂŒr die Feuerwehr werden sich nun auf dem GelĂ€nde selbst befinden, weitere 27 StellplĂ€tze – also sogar 2 mehr als erforderlich – kann die Gemeinde auf dem GrundstĂŒck des SportgelĂ€ndes nutzen.

Als einzigen „Wermutstropfen“ bezeichnete Birgit Knoblauch, dass man die Chance verpasst habe, mit dem Bau des Hilfeleistungszentrums als Passivhaus ein Prestigeobjekt fĂŒr Hirschberg zu realisieren.

Insgesamt werden gut 6.000 Quadratmeter bebaut – das GrundstĂŒck ist rund 11.300 Quadratmeter groß – damit bleibt man unter der zulĂ€ssigen GrundflĂ€chenzahl von 0,6 – eventuell ist hier eine Kosteneinsparung gegeben.

Einstimmig angenommen wurde auch die Bauvoranfrage fĂŒr ein Reihenendhaus im Burgunderweg. In der Bauvoranfrage sollte eine Befreiung in drei Punkten von der Festsetzung des Bebauungsplanes zugestimmt werden. Zum einen der Überschreitung der Traufhöhe um 1,57 Meter, dem geplanten Dacheinschnitt ĂŒber die gesamte Hausbreite und der Terrasse außerhalb des Baufensters.

In allen Punkten sei schon im Baugebiet eine Befreiung erteilt worden, so Just. Bletzer kritisierte ein Lichtband im Dach, damit entstehe schon wieder eine neue Bau-Variante. Sowohl Treiber als auch Schulz und Karin Kunz bezeichneten das Bauvorhaben hingegen als gelungen. Durch viel Glas wĂŒrde die MassivitĂ€t der Reihenhausbauweise reduziert, betonte Schulz.

Der nĂ€chste Tagesordnungspunkt behandelte den nachtrĂ€glichen Bauantrag des TVG 1890 Großsachen zur Errichtung von 7 TennisplĂ€tzen. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens zur Errichtung des Seniorenzentrums wurde festgestellt, dass fĂŒr die TennisplĂ€tze, die 1972/73 eröffnet wurden, keine Baugenehmigung vorliege.

„Damit korrigieren wir somit eine fehlende Formalie“, so Just. Aus Aktennotizen war zu entnehmen, dass die Errichtung der TennisplĂ€tze im Einvernehmen und mit Kenntnisnahmen von der Gemeinde realisiert wurde. „Das hat man wohl einfach vergessen“, sagte Boulanger. Bei diesem Tagesordnungspunkt musste Karin Kunz als Vorsitzendes des TVG 1890 den Ratstisch verlassen.

Beim letzten Tagesordnungspunkt lag das Einvernehmen im Ermessen des BĂŒrgermeisters. Das bestehende EvoBus-Service-Center im „Gewerbepark Hirschberg SĂŒd“ soll durch einen zweistöckigen Anbau erweitert werden. Im Erdgeschoss werden ein Empfangs- und ein offener Bereich geschaffen. Im Obergeschoss entstehen weitere BĂŒrorĂ€ume. Zudem ist eine ĂŒberdachte AbstellflĂ€che fĂŒr Omnibusse geplant. Daraus ergibt sich eine Überschreitung der GrundflĂ€chenzahl um 4,84 Prozent. Der BĂŒrgermeister hat fĂŒr diesen Bauantrag sein Einvernehmen erteilt.