Montag, 18. Oktober 2021

B├╝rgermeister Just ehrt Gemeinder├Ąte in Feierstunde

„Danke f├╝r Ihr Engagement“

Hirschberg, 24. September 2014. (red/ld) „Danke!“, wollte B├╝rgermeister Manuel Just am vergangenen Freitabend sagen: F├╝r den Einsatz, den die langj├Ąhrigen Gemeinderatsmitglieder gebracht haben. Dabei verabschiedete er auch die ausscheidenden Gemeinder├Ąte und ernannte den langj├Ąhrigen Fraktionsvorsitzenden der Freien W├Ąhler, Peter Johe, zum Ehrengemeinderat. [Weiterlesen…]

Gemeinderat willigt in Gespr├Ąche mit Investoren und Betreiber ein

Nur ein m├Âglicher Betreiber f├╝r den Wohnpark Mozartstra├če

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) Auswahl geht anders. Lediglich ein Bewerber zur Betreibung des Wohnparks Mozartstra├če ist vorhanden. Bei den interessierten Investoren sind es immerhin drei. Erhofft hatte man sich mehr, schlie├člich wurden an 9 Interessierte die Ausschreibungsunterlagen verschickt. Der Zugang zu den Unterlagen war zudem online m├Âglich. Dass es nun so wenige sind, dem konnte Hartmut Kowalinski (FDP) noch etwas positives abgewinnen: „Das beschleunigt das Verfahren und erleichtert uns die Arbeit“. [Weiterlesen…]

Sanierung der Laufbahn und Kleinspielfelder am Sportzentrum

„Schmerzlich aber tolerierbar“

Hirschberg, 02. August┬á2014. (red/csk) So ganz kommt die Kostensch├Ątzung nicht hin. Gut 40.000 Euro zus├Ątzliche Kosten werden bei der Sanierung der Laufbahn und der Kleinspielfelder auf die Gemeinde zukommen. Die Kostensteigerung sei „schmerzlich aber tolerierbar“, sagte B├╝rgermeister Manuel Just. Dringlicher war die Diskussion dar├╝ber, wie man die neuen Anlagen vor Zerst├Ârung sch├╝tzt. Und auch hier nochmal: die Kosten. [Weiterlesen…]

CDU bleibt st├Ąrkste Kraft im Kreistag - FDP verliert weiter

W├Ąhlervereinigungen und Gr├╝ne gewinnen

Rhein-Neckar, 03. Juni 2014. (red/ld) Drei Kreistagssitze mehr f├╝r die Gr├╝nen und die Freien W├Ąhler und einen f├╝r die erstmals angetretene Weinheimer Liste sind das Ergebnis der Wahl 25. Mai. Zwar verliert die CDU zwei Sitze, bleibt aber mit 36 Sitzen st├Ąrkste Kraft vor SPD und den Freien W├Ąhlern. [Weiterlesen…]

Gemeinderat bezieht sachkundige Eltern- und Schulvertreter beratend ein

„Das k├Ânnte sarkastisch ankommen.“

Hirschberg, 27. M├Ąrz 2014. (red/csk) Die Sanierung der Karl-Drais-Schule soll in mehreren Bauabschnitten ├╝ber einen mittelfristigen Zeitraum erfolgen. Eltern- und Schulvertreter sollen bei dem Projekt in die Planung miteinbezogen werden. Daher beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass jeweils drei Sachkundige aus Elternvertretung und Schulleitung in alle beteiligten Gremien bis zum Abschluss der Sanierungen┬ámit einbezogen werden. Dort werden sie zwar nicht abstimmen d├╝rfen, aber Rederecht haben und sollen eine beratende Funktion einnehmen. [Weiterlesen…]

Hartmut Kowalinski ist Spitzenkandidat

FDP stellt Liste f├╝r Kommunalwahl auf

Hirschberg, 18. M├Ąrz 2014. (red/pm) Die FDP Hirschberg hat ihre Kandidaten f├╝r die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat uneinig ├╝ber die Entlohnung des Ehrenamts bei der Kommunalwahl 2014

Wahlhelfer erhalten h├Âhere Aufwandsentsch├Ądigung

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) Es wird eine Mammutwahl und f├╝r die gilt es, eine angemessene Entlohnung zu finden. Das war die Sicht der einen Seite. Eine zu hohe Entsch├Ądigung besch├Ądige das Ehrenamt, die andere. Letztlich fiel die Mehrheit zugunsten einer wesentlichen Aufstockung der Auswandsentsch├Ądigung f├╝r die Wahlhelfer/innen aus. Die lag sogar noch ├╝ber dem Vorschlag der Verwaltung. Die Besetzung des Wahlausschusses war dagegen unstrittig. [Weiterlesen…]

Am 22. September entscheiden die Hirschberger ├╝ber die Zukunft der Karl-Drais-Schule - sofern das Quorum erreicht wird

Gemeinderat beschlie├čt Fragestellung zum B├╝rgerentscheid

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Bleibt sie – bleibt sie nicht? Die Frage sollen die B├╝rger entscheiden.

 

Hirschberg, 23. Juli 2013. (red) Nachdem sich der Gemeinderat in der vergangenen Woche f├╝r einen B├╝rgerentscheid in Sachen „Weiterentwicklung der Karl-Drais-Schule“ ausgesprochen hat, beriet er nun ├╝ber die Formulierung der Fragestellung. Au├čerdem musste, laut dem Kommunalwahlgesetz, f├╝r die Durchf├╝hrung von Gemeindewahlen ein Gemeindewahlausschuss gebildet werden, dem am 22. September die Leitung der Wahl obliegt. Auch der Fahrplan zur Information der ├ľffentlichkeit wurde am Abend im Gemeinderat diskutiert.

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Ob die Karl-Drais-Schule eine Gemeinschaftsschule wird, ist noch v├Âllig offen

Bald keine weiterf├╝hrende Schule mehr?

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Schulgeb├Ąude der Karl-Drais-Schule Heddesheim. Archivbild

Heddesheim/Hirschberg, 04. Juli 2013. (red) Der Heddesheimer Gemeinderat hat sich vergangene Woche einstimmig f├╝r die Entwicklung der Haupt- und Werkrealschule in eine Gemeinschaftsschule ausgesprochen. Damit ist ein erster Schritt gemacht, um in der Gemeinde eine weiterf├╝hrende Schule zu halten. Am 16. Juli 2013 muss der Hirschberger Gemeinderat ebenfalls zustimmen, damit der Schulzweckverband den Auftrag erh├Ąlt, einen Antrag zu stellen. Doch die Zustimmung ist unsicher und selbst wenn eine Mehrheit daf├╝r entscheiden sollte, sind l├Ąngst nicht alle H├╝rden genommen. [Weiterlesen…]

Erneuerung der Heizungsanlage im Rathaus

Gas statt Pellets sorgt f├╝r „aufgeheizte“ Debatte

Hirschberg, 15. Mai 2013. (red/ae) Im November vergangenen Jahres beriet der Gemeinderat ├╝ber die Erneuerung der Heizungsanlage im Rathaus. Nach langen ├ťberlegungen wurde dem Gemeinderat vom Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt die Erneuerung der Heizungsanlage in der Variante „Gasbrennwertkessel“ nahgelegt. Diese Empfehlung stie├č im Gemeinderat auf viel Kritik. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung am 06. Mai 2013

Klimaschutz auf „leichtem“ Weg

Hirschberg, 08. Mai 2013. (red/sap) Der Klimaschutz in Hirschberg ist eigentlich ohnehin schon auf einem guten Weg: Die Gemeinde ist schon fast seit zehn Jahren Gesellschafter der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) in Heidelberg, bei Neubauprojekten wird viel Wert auf regenerative Energien und eine vern├╝nftige Isolation gelegt. Trotzdem will man in Zukunft strategischer und ganzheitlicher vorgehen, anstatt Punkte einzeln zu verbessern.

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Sitzung des Ausschusses f├╝r Technik und Umwelt

Umbau der A5-Anschlussstelle als Kreisverkehrsplatz

Der Kreisel an der Anschlussstelle West. Foto: Hirschbergblog.

Hirschberg, 19. Januar 2013. (red/tt/sap) Der Ausschuss f├╝r Technik und Umwelt (ATU) hat am Donnerstag (17. Januar) dem Umbau der A5-Anschlussstelle Hirschberg Ost zugestimmt. Das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe plant dies in einer Gemeinschaftsma├čnahme zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-W├╝rttemberg. Die Gemeinde Hirschberg ist nicht an den Kosten beteiligt.

Das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe plant den Umbau der Anschlussstelle Hirschberg Ost/L541 an die A5 zu einem Kreisverkehrsplatz. Dies ist┬áGemeinschaftsma├čnahme zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-W├╝rttemberg. Die Gesamtl├Ąnge der Ausbaustrecke betr├Ągt auf der Landstra├če 290 Meter. Auf der Verbindungsrampe kommen 120 Meter hinzu. Die vorhandenen Abbiegespuren zur Bundesautobahn werden auf 120 Metern zur├╝ckgebaut.

Details zum Umbau des Kreisverkehrsplatzes

Der Kreisverkehrsplatz hat einen Durchmesser von 40 Metern. Die Fahrbahn wird einstreifig und mit einem Durchmesser von 6,50 Metern geplant. Die Zufahrten sind senkrecht zum Kreisverkehr und gut erkennbar. Die Fahrbahnteiler an den Zu- bzw. Ausfahrten haben jeweils eine L├Ąnge von zehn Metern und eine Breite von 1,60 Metern. An den Au├čenr├Ąndern von den Kreiszu- und -ausfahrten werden Flachbordsteine eingesetzt.

Die Mitglieder des ATUs waren einheitlich davon ├╝berzeugt, dass der einspurige Kreisel f├╝r mehr Sicherheit und besseren Verkehrsfluss sorge und sprachen sich positiv daf├╝r aus.

B├╝rgermeister Just lobte die Vergr├Â├čerung des Durchmessers von 36 auf 40 Meter.

Die zentrale Gr├╝nfl├Ąche mit einem Durchmesser von 27 Metern soll mit einem Erdh├╝gel von 1,50 Metern aufgewertet werden und damit die Durchsicht┬ávermindern.

„Wir pflanzen wieder wei├če und rote Rosen – die Hirschberger Farben – und Weinreben genau wie auf der Westseite. Auf die Trockenmauer werden wir aus Sicherheitsgr├╝nden verzichten“, erkl├Ąrte Just. Denn die Trockenmauer auf dem West-Kreisel muss nach den neuen EU-Richtlinien und dem Erlass des Kommunalrechtamtes entfernt werden.

Fritz Bletzer FW) schlug vor, die Ausfahrt zur L541 zu verbreitern, „sonst werden die Ecken abgefahren“.

Auch Hartmut Kowalinski (FDP) machte einen Verbesserungsvorschlag und zwar eine zweite, ├Ąu├čere Spur f├╝r┬ádie Ausfahrt zur L 541 Richtung B 3 zu schaffen, eine sogenannte „Bypass-L├Âsung“ . B├╝rgermeister Just versprach, die Anregungen weiter zu geben: „Wir werden daf├╝r eine charmante und elegante Formulierung suchen.“

Heinrich-Beck-Halle

Erneuerung der elektronischen Anzeigetafeln

Hirschberg, 27. Oktober 2012. (red/sap) In diesem Jahr ist die erste Herren-Handballmannschaft der SG Leutershausen in die zweite Handball-Bundesliga aufgestiegen. Die Spielberechtigung in dieser Liga setzt jedoch auch die unmittelbare Erf├╝llung einiger neuer Hallenstandards voraus, berichtete B├╝rgermmeister Manuel Just. Gemeinderat beschloss die Erneuerung der elektronischen Anzeigetafeln in der Heinrich-Beck-Halle.

In der Spielst├Ątte muss unter anderem eine ├Âffentliche Zeitmessalage eingebaut sein, die folgende Kriterien erf├╝llt: Der Betriebsmodus „vorw├Ąrts“ muss m├Âglich sein, das hei├čt die Spielzeit muss von Minute 00 bis 60 hoch laufen, es muss ein Automatikhorn vorhanden sein, die Anlage muss von allen Zuschauerpl├Ątzen und insbesondere vom Zeitnehmertisch ohne Einschr├Ąnkung gesehen werden k├Ânnen und auf der Anzeige soll mindestens zwei Hinausstellungen pro Verein angezeigt werden k├Ânnen.

All diese Einstellm├Âglichkeieten besitze die jetzige Anzeigentafel jedoch nicht und auch die Anzeigentechnik selbst sei schon sehr veraltet. Eine Reparatur oder ein Umbau der alten Anlage sei daher nicht wirtschaftlich, so der B├╝rgermeister.

Die Kosten f├╝r eine neue Anlagen liegen bei rund 11.000 brutto inklusive der Montage.

Nat├╝rlich hoffe man auf m├Âgliche Spender, sagte Just. Das Logo eines eventuellen Sponsors k├Ânne sich zum Beispiel auf der Anzeigentafel befinden, meinte Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU).

„Wir werden nicht zustimmen“, erkl├Ąrte Hartmut Kowalinski (FDP). Der Aufstieg in die zweite Bundesliga sei ja nicht pl├Âtzlich gekommen und von daher h├Ątte sich die SG schon fr├╝hzeitig um einen Zuschuss des badischen Sportbundes k├╝mmern k├Ânnen. Die Kosten l├Ągen weit ├╝ber dem Limit und die Gemeinde sei nicht verantwortlich.

Der Hirschberger Gemeinderat beschloss die Erneuerung der elektronischen Anzeigetafeln in der Heinrich-Beck-Halle und die au├čerplanm├Ą├čige Ausgabe bei einer Gegenstimme (Hartmut Kowalinski).

In der Breitgasse/Drittelsgasse wird gebaut

Heftige Diskussion und wenig Neues

Hinter dieser Mauer wird demn├Ąchst gebaut. Foto: Hirschbergblog.

Hirschberg, 27. September 2012. (red/sap) Lange wurde dar├╝ber diskutiert, jetzt wurde es entschieden: In der Breitgasse/Drittelsgasse wird gebaut. Die Stellungsnahmen der Gemeinderatsfraktionen waren teils kontrovers und, wie B├╝rgermeister Just betonte, hoch „emotional“.

Von Sabine Prothmann

Vorsorglich hatte die Hirschberger Verwaltung den Besucherbereich bis ins Foyer des Ratssaal bestuhlt. Man hatte wohl mit viel Andrang, vor allem von der „Gegnerseite“ gerechnet.

Doch viele St├╝hle blieben leer und nur gut zehn Hirschberger B├╝rgerinnen und B├╝rger waren gekommen, um bei der Entscheidung um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Breitgasse/Drittelsgasse“ dabei zu sein.

Die „Historie“

B├╝rgermeister Manuel Just ging eingangs der Sitzung ausf├╝hrlich auf die Historie des „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ ein. In der Breitgasse/Drittelsgasse sollen vier H├Ąuser mit 14 Wohneinheiten entstehen, daf├╝r wurde ein vorhabenbezogener Bebauungsplan vorgelegt. Erstmals wurde dieser in nicht├Âffentlicher Sitzung am 29. Februar 2011 beraten.

In der ├Âffentlichen Gemeinderatssitzung am 28. Februar 2012 lag der erste Entwurf vor und wurde – vor allem auch im Hinblick auf die gew├╝nschte Innenverdichtung – einstimmig beschlossen.

„Wir sind uns wohl einig, es geht hier um das ‚Wie‘ und nicht um das ‚Ob'“, erkl├Ąrte Just.

Zwischen M├Ąrz und April diesen Jahres hatte eine Offenlage des Bauvorhabens stattgefunden. Die Einw├Ąnde der Bev├Âlkerung und der GLH konzentrierten sich zum einen auf die H├Âhe der Bebauung (bis zu 12,81 Meter), die Massivit├Ąt und die damit verbundene Versieglung (60 Prozent). Zudem wurde kritisiert, dass das Ortsbild negativ beeinflusst w├╝rde, da die Bebauung von der Breitgasse abr├╝cke. Ein weiterer Kritikpunkt war die Beeintr├Ąchtigung der inner├Ârtlichen Bel├╝ftungsschleuse.

Am 18. Juni 2012 gab es eine Begehung

Aufgrund der eingegangenen Anregungen und Einwendungen hat der Bautr├Ąger (TreuGrund Bautr├Ągergesellschaft Heddesheim) die H├Âhe des zur├╝ckversetzten Mehrfamilienhauses auf das Niveau der Bebauung in der Brunnengasse angepasst. Au├čerdem lie├č er zur Beurteilung der klimatologischen Auswirkungen des Vorhabens auf den Ortsteil Gro├čsachsen ein Klimagutachten erstellen.

Der Gemeinderat beschloss eine erneute Offenlage vom 02. bis zum 16. Juli 2012.

Das Ergebnis war, so Just, „noch mehr Kritik“.

60 Prozent Versiegelung seien viel, aber „die Baunutzungsverordnung l├Ąsst dies zu“, sagte der B├╝rgermeister. Die Bebauung selbst nehme dabei 35 Prozent ein, weitere 25 Prozent enst├╝nden durch Gehwege, Parkpl├Ątze und Nebengeb├Ąude. Im Mittel k├Ąme man auf rund 60 Prozent:

Der Versieglungsgrad im alten Ortskern ist teilweise deutlich h├Âher.

Die Firsth├Âhe des mittleren Geb├Ąudes wurde auf die H├Âhe der Bebauung in der Brunnengasse angepasst, man habe jetzt noch eine ├ťberschreitung von zwei Zentimetern.

Das Klimagutachten habe gezeigt, die Bebauung bringe eine m├Ą├čige Ver├Ąnderung der Bel├╝ftungsschleuse mit sich. Und durch die Bebauung von Nachbargrundst├╝cken (die nicht vom Gemeinderat entschieden werden m├╝ssen), kann „der Gr├╝ng├╝rtel Morgen schon zunichte gemacht werden“, betonte der B├╝rgermeister.

Eins stehe au├čer Frage:

Das Ortsbild wird sich ver├Ąndern.

Durch den Erhalt von Mauer und Toreinfahrt habe man aber wieder eine Hofsituation geschaffen und gleichzeitig auch, durch das Abr├╝cken von der Breitgasse, auch eine bessere Wohnqualit├Ąt.

Fragen und Antworten

„Warum haben wir nicht ├╝ber die Alternativplanung der Gr├╝nen Liste beraten?“, fragte der B├╝rgermeister:

Wir haben ├╝ber das zu entscheiden, was vorliegt.

Nebenbei bemerkte Just, dass in der Alternativplanung nur 11 Stellpl├Ątze im Gegensatz zu 20, ausgewiesen waren.

„Warum haben wir nicht an einen anderen Investor verkauft?“, fragte er weiter. „Wir haben uns mit dem auseinanderzusetzen, der erscheint.“

„Warum wurden die Anwohner und Anrainer nicht pers├Ânlich eingeladen?“ Alle B├╝rger wurden zur Gemeinderatssitzung eingeladen, erkl├Ąrte der B├╝rgermeister und sagte:

Ich als B├╝rgermeister komme zu dem Ergebnis, dass man alle Einw├Ąnde ausr├Ąumen konnte.

Dass die geplante Bebauung nicht „ortstypisch“ genug sei, lie├č Just als einzigen Kritipunkt gelten.

Was die Fraktionen sagten

Gemeinderat Fritz Bletzer (FW) lobte das Erscheinungsbild der geplanten Bebauung, die im Gemeinderat via 3D-Animation gezeigt wurde.┬á „Da ist nicht das entstanden, was man bef├╝rchtet hat“.

Dr. J├Ârg Boulanger (CDU) verwahrte sich gegen den Vorwurf eines Verfahrensfehlers, das Projekt w├Ąre „eingehend in und mit der ├ľffentlichkeit diskutiert worden“. Der Gutachter habe die Bef├╝rchtungen hinsichtlich der Klimaauswirkungen widerlegt, so Boulanger. Es g├Ąbe baulich keinen historischen Keller, nur einen Betonkeller und die Scheune sei auch nur gut 80 Jahre alt. Damit kritisierte Boulanger heftig die Einw├Ąnde, eine historische Anlage werde zerst├Ârt. Dieses Argument sei eine T├Ąuschung.

Zudem handle es sich um ein Privatgrundst├╝ck und nicht um eine Geb├Ąude der Gemeinde zur Versch├Ânerung des Ortes. Das Ortsbild bleibe durch Mauer und Hofeinfahrt erhalten:

Es ist gelungen Altes und Neues in Einklang zu bringen.

Ganz anders sah das die GLH. „Das Klimagutachten hat mich nicht bes├Ąnftigt“, erkl├Ąrte Karl Heinz Treiber (GLH). „Wir“, so Treiber, „fordern ein Gesamtklimagutachten.“ Und die Visualisierung habe ihn auch ├╝berzeugt und zwar davon, dass die Bebauung zu dicht sei:

Die Geb├Ąude sind zu hoch und zu massiv.

Es seien 60 Prozent versiegelt und nicht „nur“ 35 Prozent ├╝berbaut. Denn schlie├člich sei es dem Regenwasser egal, ob es auf auf einen Gehweg oder auf ein Haus f├Ąllt:

Mancher wird sich nach dieser Sitzung als Gewinner f├╝hlen, aber wir sind alle Verlierer.

Hartmut Kowalinski (FDP) nutzte seine Stellungsnahme dazu, seine Ratskollegen von der GLH heftigst zu kritisieren und Seitenhiebe zu verteilen: „Transparenz, wie die GLH sie versteht, ist Halb- oder Fehlinformation zum Thema Drittelsgasse. Sie titelt in Ihrem Blog ÔÇ×Denkmalzerst├Ârung in Gro├čsachsenÔÇť. Das Denkmalamt aber schreibt und stimmt zu, da vom Planvorhaben keine denkmalrechtlichen Belange betroffen sind.“ Wer, wie die Gr├╝nen, so Kowalinski weiter, in der Vergangenheit Innenentwicklung gefordert habe, m├╝sse sich im Klaren gewesen sein, dass neue Bauherren sich den Bestand in den alten Ortskernen zum Vorbild nehmen w├╝rden.

Mit Blick auf die Zuschauerpl├Ątze meinte Kowalinski:

Der gro├če B├╝rgerprotest bleibt aus.

Grenzen wurde ├╝berschritten

„Eine gewisse Emotionalit├Ąt schwingt mit und ich hoffe, dass sie sich nicht fortsetzt“, kommentierte B├╝rgermeister Just die Stellungsnahmen der Fraktionen. Porzellan sei zu Bruch gegangen und Grenzen wurden ├╝berschritten.

„Ich wollte zuh├Âren und warten, ob ich was Neues h├Âre, aber dies war nicht der Fall“, meinte der SPD-Gemeinderat Dr. Horst Metzler.

„Wir sind keine b├Ąuerlich gepr├Ągte Gemeinde mehr“, so Metzler. Fr├╝her sei Gro├čsachsen ein Stra├čendorf gewesen und der Tabakanbau ein Kennzeichen der Region, „doch diese Situation ist ein f├╝r alle Mal Vergangenheit.“

Wir haben uns von einem b├Ąuerlichen Ort zur Wohngemeinde mit unterschiedlichen Interessen entwickelt.

Abschlie├čend sagte B├╝rgermeister Manuel Just, keiner habe wohl durch den Sachvortrag und oder die Stellungsnahmen sein Abstimmungsverhalten ver├Ąndert und so war es das Ergebnis auch alles andere als verwunderlich: Der Gemeinderat verabschiedete mehrheitlich – gegen die vier Stimmen der GLH – den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Breitgasse/Drittelsgasse“.

Verwaltung errechnet nur positive Werte f├╝r "Sterzwinkel"

„Deutlich wirtschaftlicher als erwartet“

Hirschberg, 31. Juli 2012. (red/pro) B├╝rgermeister Manuel Just stellte heute dem Gemeinderat eine Wirtschaftlichkeitspr├╝fung des Neubaugebiets Sterzwinkel vor. Das Ergebnis ist aus seiner Sicht „au├čerordentlich erfreulich“.

Es war B├╝rgermeister Just ein deutlich wahrnehmbares „Bed├╝rfnis“, endlich der behaupteten Kritik einer Unwirtschaftlichkeit des Sterzwinkels konkrete Zahlen vorlegen zu k├Ânnen, die den Vorwurf entkr├Ąften.

Wirtschaftlichkeit best├Ątigt

Die „B├╝rgerinitiative Sterzwinkel“ hatte gefordert, dass das „Baugebiet Sterzwinkel“ auf seine Wirtschaftlichkeit untersucht wird.

Mit Hilfe eines „Folgekostenrechners“ der STEG Stadtentwicklung GmbH – einem von den Gemeinden anerkannten EDV-Programm f├╝r die Untersuchung der Wirtschaftlichkeit von Neubaugebeieten – wurde aktuell der Planbereich analysiert.

Die Gebietsgr├Â├če von rund 7,5 Hektar verteilt sich zu 71 Prozent auf Nettobauland, 17 Prozent und 12 Prozent Gr├╝nfl├Ąche. Innerhalb der Wohnbaufl├Ąche k├Ânen 76 Einzelh├Ąuser mit maximal je zei Wohneinheiten, 48 Doppelhaush├Ąlftenund 33 Reihenh├Ąuser enstehen.

Bei maximaler Besiedlung ist somit Platz f├╝r 233 Wohneinheiten. Je Wohneinheit wird eine durchschnittliche Belegungsdichte von drei Personen angenommen, so dass insgesamt 699 Personen bei voller Besiedlung ein neues Heim finden k├Ânnen. Angenommen wird, dass 60 Prozent, also 420 neue Einwohner von au├čen kommen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Gemeinde Hirschberg keine Herstellungskosten oder Kosten f├╝r den Ankauf von Grundst├╝cken zu tragen hatte, die durch den Verkauf der Grundst├╝cke nicht wieder eingebracht werden, ├╝bersteigen die zu erwartenden Einnahmen die f├╝r die analysierten Betriebs- und Erhaltungskosten deutlich.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung f├Ąllt nach Meinung des Gemeinderats und des B├╝rgermeisters deutlich positik aus:

Ich war mich sicher, dass es unterm Strich gut aussieht – dass es so eindeutig positiv aussieht, hat selbst mich ├╝berrascht.

Dennoch sollte die Gemeinde f├╝r die Infrastruktur R├╝cklagen bilden.

J├Ąhrlich 420.000 Euro Mehreinnahmen

Durch den zu erwartenden kommunalen Finanzausgleich, der aktuell bei 1.000 Euro pro Einwohner betr├Ągt, ergebe sich hieraus ein j├Ąhrliche Einnahme von 420.000 Euro. Dieser Betrag geht ├╝ber die j├Ąhrlichen betrieblichen Kosten (Betrieb, Unterhalt und R├╝cklagen) von 125.700 Euro deutlich hinaus.

Freie W├Ąhler, CDU und SPD ├Ąu├čerten sich positiv. Harmut Kowalinski (FDP) bestand auf seinen Zweifeln und betonte, dass er nach wie vor nicht mit dem Gebiet einverstanden ist und prophezeite weitere Probleme:

Ich werde zu gegebener Zeit daran erinnern.

Karl Heinz Treiber betonte ebenfalls, dass die GLH ebenfalls dagegen war:

Gro├čsachsen hat sich durch den Sterzwinkel nicht zum Guten ver├Ąndert.

Fritz Bletzer (Freie W├Ąhler) meldete sich auf die Stellungnahme Treibers:

Ihr seid ohne Einsicht und was ihr hier von euch gebt – damit seht ihr kein Land mehr.

An der Gemeinderatssitzung nahmen keine B├╝rger teil – auch nicht von der B├╝rgerinitiative.

Gemeinderat stimmte der Jahresrechnung 2011 einstimmig zu

Tr├╝gerische Mehreinnahmen?

Hirschberg, 20. Juli 2012. (red/sap) Der Hirschberger Gemeinderat stimmte der ├╝beraus positiven Jahresrechnung 2011 einstimmig zu. Die Mehreinnahmen von 1,6 Millionen Euro sollen in die R├╝cklage. Aber der eine oder andere Gemeinderat hatte auch schon eine Idee, was man mit diesem Plus anfangen k├Ânnte.

Von Sabine Prothmann

Der K├Ąmmerer der Gemeinde Hirschberg, Erich Schr├Âder, hatte bei der Vorlage der Jahresrechnung 2011 nur Positives zu berichten: Mit 3,3 Millionen Euro hatte die Gewerbesteuer f├╝r Hirschberg rund 800.000 Euro mehr eingebracht als erwartet und damit sind die Gewerbesteuereinnahmen die h├Âchsten, die die Gemeinde Hirschberg seit ihrem Bestehen erzielen konnte.

Und auch die Einkommensteuer, die mit 4,47 Millionen geplant war, brachte mit einem Ergebnis von 4,8 Millionen ein Plus von rund 339.000 Euro.

Ein weiteres Plus von rund 480.000 Euro konnte Hirschberg durch die Schl├╝sselzuweisungen des Landes erzielen.

„Aber“, so B├╝rgermeister Just, „in all den Positionen sei der Einfluss der Gemeinde sehr gering“. Die 1,6 Millionen Mehreinnahmen seien der ├╝berortlichen Entwicklungen geschuldet.

Im Verm├Âgenshaushalt seien die Einnahmen aus Ver├Ąu├čerungen niedriger ausgefallen als veranschlagt. Aber es mussten auch weniger Kredite aufgenommen werden.

Bei den Bauma├čnahmen lag mit 1.908.828 Euro das Ergebnis um 1.876.872 Euro unter dem Ansatz von 3.786.700 Euro.

Insgesamt konnten rund 280.000 Euro der Allgemeinen R├╝cklage zugef├╝hrt werden.

„Ein tr├╝gerisches Ergebnis“

Das Fazit, sagte B├╝rgermeister Manuel Just, sei ein tr├╝gerisches Ergebnis. Mit Wegfall der Kameralistik und Einf├╝hrung der Doppik ab dem 1. Januar 2012 entfiele die M├Âglichkeit zur ├ťbertragung von Haushaltsresten in das jeweils k├╝nftige Jahr:

Ich warne vor allzu gro├čer Freude.

Der Gemeinderat stimmte darin ├╝berein, dass die Mehreinnahmen zun├Ąchst in die R├╝cklagen flie├čen sollten.

Begehrlichkeiten werden geweckt

Gemeinderat Peter Johe (FW) erkl├Ąrte, dies sei allemal ein erfreuliches Ergebnis, auch wenn der B├╝rgermeister „nicht m├╝de werde, Essig in den Wein zu gie├čen“. Deswegen hoffe er auf eine weitere Trainingshalle in der mittelfristigen Finanzplanung.

Dr. J├Ârg Boulanger (CDU) hoffte bei dem finanziellen Spielraum auf eine ganzheitliche Planung der Ortsmitte in Leutershausen. Dr. Horst Metzler (SPD) mahnte zum Sparen. Man m├╝sse Priorit├Ąten setzen, jetzt sei es die Feuerwehr gewesen, k├╝nftig m├╝ssten es die Schulen sein.

„Wir haben noch genug nicht abgeschlossene Aufgaben“, erinnerte Karl Heinz Treiber (GLH). „Zur Euphorie sehe ich keinen Anlass“, erkl├Ąrte Hartmut Kowalinski (FDP).

Einstimmig wurde die Jahresrechnung 2011 vom Hirschberger Gemeinderat angenommen.

Jahresergebnis des Eigenbetriebs Wasserversorgung 2011

K├Ąmmerer Erich Schr├Âder stellte auch das Jahresergebnis des Eigenbetriebs Wasserversorgung 2011 vor.

Der Wasserpreis blieb konstant bei 1,40 Euro pro Kubikmeter.

Das Wirtschaftsjahr, so Schr├Âder, schlie├če mit einem Gewinn von rund 25.800 Euro ab und in diesem Ergebnis sei bereits die Steuerbelastung von rund 7.500 Euro und eine Konzessionsabgabe an die Gemeinde von rund 38.200 Euro gewinnmindernd ber├╝cksichtigt.

Da im Eigenbetrieb Wasserversorgung nach wie vor keine wesentlichen finanziellen Reserven vorhanden sind, k├Ânnen k├╝nftige Investitionen auch weiterhin weitestgehend nur mit Darlehen finanziert werden.
Die Verwaltung schlug deshalb vor, dass auch der Gewinn des Jahres 2011 nicht an die Gemeinde ausgesch├╝ttet werden, sondern im Betrieb verbleiben sollte.

Der Gemeinderat nahm einstimmig das Jahresergebnis des Eigenbetriebs Wasserversorgung an und stimmte auch dem Verbleib des Jahresgewinns im Betrieb ohne Gegenstimme zu.

Gemeinderatssitzung 17. Juli 2012

Inklusion: „Kinder unserer Gemeinde“

Hirschberg, 20. Juli 2012. (red/sap) Ab dem kommenden Schuljahr gehen sechs Kinder mit Behinderung auf die Hirschberger Grundschulen. Der Gemeinderat stimmte f├╝r die Einrichtung gruppenbezogener L├Âsungen zur Schulischen Bildung von Menschen mit Behinderung.

Von Sabine Prothmann

Die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung ist Aufgabe aller Schulen. Die Frage der bestm├Âglichen Realisierung ist mit Blick auf jedes Kind und jeden Jugendlichen immer wieder neu zu kl├Ąren.

Um solche Kl├Ąrungsprozesse noch st├Ąrker als bisher in einer Verantwortungsgemeinschaft von allgemeinen Schulen und Sonderschulen sowie der Betroffenen selbst zu gestalten, hat ein Expertenrat Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems der schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderungen, Beeintr├Ąchtigungen, Benachteiligungen und chronischen Erkrankungen vorgelegt.

Einer der Leitgedanken der Regelungen des baden-w├╝rttembergischen Kultusministeriums ist es, die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung unter Ber├╝cksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention und unter Ber├╝cksichtigung p├Ądagogischer Erkenntnisse und Erfahrungen weiter zu entwickeln.

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die einen Anspruch auf ein sonderp├Ądagogisches Beratungs-, Unterst├╝tzungs- und Bildungsangebot haben.

Das Konzept sieht vor, dass auf Ebene aller Staatlichen Schul├Ąmter die bereits bestehenden M├Âglichkeiten des gemeinsamen Unterrichts ausgebaut und verst├Ąrkt inklusive Bildungsangebote realisiert werden.

Sechs Kinder mit Behinderung wurden an Hirschberger Schulen angemeldet

F├╝r das Schuljahr 2012/2013 haben sich in der Grundschule Gro├čsachsen vier Kinder und in Leutershausen zwei Kinder mit Behinderung angemeldet, berichtete B├╝rgermeister Manuel Just.

Die Verpflichtung ist im Schulgesetz zwar erst ab dem Schuljahr 2013/2014 verankert, aber Just sah keinen Grund es f├╝r dieses Schuljahr abzulehnen, denn:

Es sind Kinder aus unserer Gemeinde.

Die Kosten f├╝r das sonderp├Ądagogische Lehrpersonal ├╝bernimmt das Land.

Zus├Ątzlich wird jedem Kind ein Assistent f├╝r den pflegerischen Bereich zur Seite gestellt, wie zum Beispiel Um- und Anziehen, der Gang zur Toilette oder auch die Betreuung beim Essen.

Der Kostentr├Ąger ist hierf├╝r die Gemeinde Hirschberg, was aber durch Sachkostenbeitr├Ąge vom Land wieder ausgeglichen werde.

F├╝r den Transport m├╝sse Hirschberg die organisatorischen Voraussetzungen schaffen, der Kostentr├Ąger sei aber hier der Kreis.

Die Kosten f├╝r die baulichen Ma├čnahmen, wie die Anpassung der Toiletten in Gro├čsachsen, m├╝sse die Gemeinde ├╝bernehmen, dies sei aber „├╝berschaubar“.

„F├╝r uns als Gemeinde ist es wichtig, f├╝r einen optimalen Start f├╝r die Sch├╝ler zu sorgen“, sagte der B├╝rgermeister und erg├Ąnzte, „es gibt so viele Fragen, die wir noch nicht belastbar beantworten k├Ânnen:

Im Verfahren m├╝ssen wir laufen lernen.

Die Inklusion bezeichnete der B├╝rgermeister als eine gemeinschaftliche Aufgabe, „die wir als Gesellschaft zu bew├Ąltigen haben“.

Gemeinschaftliche Aufgabe

Monika Maul-Vogt (GLH) bezeichnete es als gro├če Herausforderung, „aber es wird sich einspielen und wir werden unsere Erfahrungen sammeln“ und f├╝gte hinzu, es sei eine M├Âglichkeit der „Teihabe an einem St├╝ck normalen Leben“.

„Alle Kinder werden von dieser Schulform profitieren“, sagte Thomas Th├╝nker (FW). Dies f├╝hre zu einer Individualisierung der Unterrichtsform und zur sozialen Erfahrung.

Das Kindswohl m├╝sse im Vordergrund stehen und bei der Entscheidung l├Ągen die Verantwortung bei Eltern und beim Fachpersonal, so dass es f├╝r die Kinder Sinn mache, sagte Dr. Horst Metzler (SPD).

Hartmut Kowalinski bezeichnete die verordnete Inklusion als „Schnellschuss und undurchdachte Ma├čnahme“. Und mahnte an, die Eltern sollten ihre Kinder nicht ├╝berfordern. Als positives Beispiel f├╝r eine Einrichtung f├╝r Kinder mit Behinderung hob Kowalinski die Ladenburger Martinsschule hervor.

Just erinnerte daran, dass Eltern ihr Recht einklagen k├Ânnten.

Der Hirschberger Gemeinderat stimmte einstimmig der Einrichtung gruppenbezogener L├Âsungen zur schulischen Bildung von Menschen mit Behinderung an den Schulen ihrer Tr├Ągerschaft grunds├Ątzlich zu.

Die erforderlichen Haushaltsmittel werden zur Verf├╝gung gestellt, sofern die Sachkostenbeitr├Ąge den ganz ├╝berwiegenden Teil der zus├Ątzlichen Ausgaben, bezogen auf den zu erwartenden Beschulungszeitraum, decken.

Zuschusssatz f├╝r die Jahre 2013 und 2014 beschlossen

Taktverdichtung kostet Hirschberg viel Geld

Hirschberg, 18. Juli 2012. (red/sap) Der Hirschberger Gemeinderat stimmte den Zuschusss├Ątzen f├╝r die┬á Jahre 2013 und 2014 der RNV einstimmig zu. Taktverdichtung ab 26. Juli.

Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 24. April 2012 die Taktverdichtung auf der Linie 5. Ab Ende Juli 2012 f├Ąhrt die Linie 5 in den Morgenstunden und am Nachmittag (6:30 bis 8:30 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr) im 10-Minuten-Takt.

Dem prognostizierten Zuschussbedarf f├╝r das Jahr 2013 wurde bei der nun umzusetzenden „Variante SB“ eine Kilometerleistung von 114.987 Kilometer pro Jahr (vorl├Ąufiger Wert) und ein Ausgleichssatz von 3,70 Euro pro Kilometer zugrunde gelegt.

Daraus ergaben sich f├╝r das Jahr 2013 gerundet 425.452 Euro. F├╝r das Jahr 2014 wurde noch kein Betrag prognostiziert.

Im OEG-Beirat legte dann die RNV GmbH auf Grund zu erwartender ansteigender Kosten (Tarifsteigerungen, Strompreissteigerungen) f├╝r 2013 3,89 Euro (absolut gerundet 447.300 Euro) und f├╝r 2014 3,64 Euro (absolut gerundet 418.552 Euro) als errechnetem Zuschuss vor.

Als Verhandlungsergebnis wird nun ein (gleichbleibender) Ausgleichssatz von 3,75 Euro pro Kilometer f├╝r die Jahre 2013 und 2014 vorgeschlagen.

F├╝r Hirschberg bedeutet dies, auf der Basis vorl├Ąufiger Kilometer-Werte von 114.987 Kilometer pro Jahr einen Zuschussbetrag f├╝r die Jahre 2013 und 2014 von jeweils gerundet rund 431.200 Euro.

Der Hirschberger Gemeinderat war sich einig, dass es sich hierbei um einen richtigen gro├čen Betrag handle.

Fritz Bletzer (FW) sagte:

Wir haben zwar Bauchschmerzen und knirschen mit den Z├Ąhnen, aber wir k├Ânnen nichts anderes machen.

Dr. J├Ârg Boulanger (CDU) sagte:

Wir sind noch mit einem blauen Auge davon gekommen.

Hartmut Kowalinski (FDP) bemerkte, dass die Bahnen in Hirschberg oft leer seien, aber :

Wir sind am Ende einer Rundfahrt, in den St├Ądten wird es voller.

Dr. Horst Metzler (SPD) bezeichnete den Zuschuss als „sinnvollstes Umweltf├Ârderprogramm“.

Der Rhein-Neckar-Kreis wird, vorbehaltlich des Beschlusses des Kreistages, die Aufwendung der kreisangeh├Ârigen Gemeinden ab 2013 mit 40 Prozent bezuschussen (zum Vergleich: 2012 35 Prozent, 2010 38 Prozent).

Der Gemeinderat stimmte den Zuschuss├Ątzen einstimmig zu. Die Mittel werden in den Haushalten 2013 und 2014 zur Verf├╝gung gestellt.

Gemeinderat am 17. Juli 2012

Beirat f├╝r die Versorgungswerke Hirschberg wurde benannt

Hirschberg, 18. Juli 2012. (red/sap) Vertretung der Gemeinde Hirschberg im Beirat der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co . KG wurde benannt.

Im Gesellschaftsvertrag der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co.KG wurde vereinbart, dass neben dem B├╝rgermeister Manuel Just sechs weitere Personen, vier von der Gemeinde Hirschberg und zwei vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Viernheim GmbH, in den Beirat benannt werden.

Die Verwaltung regte an, die Benennung nach der d’Hondtschen Verteilung basierend auf dem Ergebnis der Kommunalwahl 2009 vorzunehmen.

Demnach k├Ânnen die Fraktionen Freie W├Ąhler, CDU und Gr├╝ne Liste Hirschberg je einen Vetreter bzw. eine Vertreterin benennen und die FDP/SPD als Z├Ąhlgemeinschaft einen.

F├╝r die Freien W├Ąhler wurde Alexander May und als sein Vertreter Werner Volk,┬á f├╝r die GLH J├╝rgen Steinle und als seine Vertreterin Monika Maul-Vogt, f├╝r die CDU Matthias Dallinger und als sein Vertreter Dr. J├Ârg Boulanger und die Z├Ąhlgemeinschaft SPD/FDP Oliver Reisig und als sein Vertreter Hartmut Kowalinski (beide FDP) vorgeschlagen.

Die Liste wurde vom Hirschberger Gemeinderat einstimmig angenommen.

Kriminalstatistik wird dem Gemeinderat vorgelegt

„Auf der Insel der Gl├╝ckseligen?“

Hirschberg, 25. Mai 2012. (red/sap) Kriminalhauptkommissar Ludwig Hillger von der Kriminalau├čenstelle und Polizeioberrat J├╝rgen Helfrich, Leiter des Polizeireviers Weinheim,┬á waren am vergangenen Dienstag an den Ratstisch gekommen, um den Gemeinderat ├╝ber die Kriminalstatistik von Hirschberg f├╝r die Jahre 2010/2011 zu informieren. Die Zahl der Wohnungseinbr├╝che in Hirschberg ist gestiegen.

Von Sabine Prothmann

In Hirschberg gab s im Jahr 2011 eine leichte Steigerung von 25 Straftaten, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Manuel Just eingangs.

Aber alles in allem, so Just, „leben wir hier an der Bergstra├če, in Hirschberg auf der Insel der Gl├╝ckseligen“.

Ganz so wollte es der Chef des Polizeireviers Weinheim, J├╝rgen Helfrich, nicht stehen lassen, „f├╝r uns ist jede Straftat eine zuviel“.

Insgesamt liege Hirschberg im Landestrend. Im gesamten Bereich der Polizei-Au├čenstelle Weinheim seien die Straftaten angestiegen – von 3175 auf 3401.

„Das Dunkelfeld bleibt verborgen“

Diese Zahlen beziehen sich nat├╝rlich nur auf das „Hellfeld“, das „Dunkelfeld bleibt verborgen“, so Helfrich.

In Hirschberg rage kein bestimmtes Ph├Ąnomen heraus.┬áDie Polizei musste weder wegen Sexualdelikten, noch wegen Raub, Brandstiftungen oder gar Morddelikten ermitteln.

„Sie leben sehr sicher“, best├Ątigte Helfrich. Trotz der Infrastruktur mit einer guten Verkehrsanbindung und „einer B├╝rgerschaft, die auf der Opferseite stehen k├Ânnte“.

Die Straftaten sind im Jahr 2011 von 190 auf 215 gestiegen, doch das sei nicht besorgniserregend, erkl├Ąrte der Chef des Weinheimer Polizeireviers.

Die Aufkl├Ąrungsquote liege bei 35,2 Prozent. Und auch das entspreche dem Schnitt im Revier und im Rhein-Neckar-Kreis.

„Wir sind auf die aktive Mithilfe der Bev├Âlkerung angewiesen“ – nach dem Motto „beistehen statt rumstehen“.

Im Bereich der K├Ârperverletzungen auf ├Âffentlichen Pl├Ątzen konnte man einen deutlichen R├╝ckgang von 50 Prozent – von zehn auf f├╝nf – verzeichnen.┬á Bei vier F├Ąllen handle es sich dabei um gef├Ąhrliche K├Ârperverletzungen.

Im Bereich der Stra├čenkriminalit├Ąt dagegen gab es nahezu eine Verdoppelung von 35 auf 68 Delikte.

Wohnungseinbr├╝che auf hohem Niveau

Auch bedingt durch die verkehrsg├╝nstige Lagen seien die Wohnungseinbr├╝che auf einem hohen Niveau, im Jahr 2009 gab es f├╝nf, 2010 18 und 2011 16 Einbr├╝che, berichtete Helfrich.

Bei den Rohheitsdelikten konnte Helfrich wiederum Positives vermelden, hier gab es einen R├╝ckgang von 15 auf neun F├Ąlle, darunter gab es keinen Raub und nur eine Tat der Nachstellung (Stalking).

Die Zahl der Verm├Âgensdelikte blieg gleich bei 33. Es gab 15 F├Ąlle der Sachbesch├Ądigung und 28 Diebst├Ąhle, davon 16 an Kraftfahrzeugen, und zwei Graffitis.

Von den 86 T├Ątern waren 67 m├Ąnnlich und 19 weiblich. Der Anteil von nichtdeutschen T├Ątern lag bei 25,6 Prozent.

Unter den T├Ątern waren neun Kinder, elf Jugendliche und zehn Heranwachsende, 56 Erwachsene und davon 28 ├╝ber 40 Jahre.

Kriminalhauptkommissar Ludwig Hillger von der Kriminalau├čenstelle berichtete, erfreulicherwiese habe es in Hirschberg in den vergangenen beiden Jahren keinen Sexualdelikt gegeben. Die Wirtschaftskriminalit├Ąt sei jedoch angestiegen.

„Wir kriegen keinen Fu├č rein“

Hillger verwies zudem auf drei Verst├Â├če gegen das Bet├Ąubungsmittelgesetz – jedes Mal ging es um Cannabis.

Das sei eine recht geringe Zahl, „aber das ist nicht die Wirklichkeit.“ Das hie├če lediglich „wir kriegen keinen Fu├č rein“.

Helfrich bezeichnete die Bet├Ąubungsmittelkriminalit├Ąt als „Holkriminalit├Ąt“, „wo wir hinschauen, haben wir F├Ąlle“.

Gemeinderat Werner Volk (FW) wollte wissen, ob der Anstieg der Wohnungseinbr├╝che auch auf die fehlende Manpower im Polizeirevier zur├╝ck zu f├╝hren sei.

Helfrich sah darin keinen unbedingten Zusammenhang und bemerkte, dass es sich oft um Einbr├╝che am hellichten Tag handelte, ver├╝bt von jugendlichen reisenden T├Ątern.

Auf R├╝ckfrage von Eva-Marie Pfefferle (SPD) musste Helfrich zugeben, dass die Aufkl├Ąrungsquote bei Einbr├╝chen bei lediglich 6,3 Prozent liege.

Etwas unpassend brachte Gemeinderat Hartmut Kowalinski (FDP) den Anstieg der Einbr├╝che mit dem Erscheinen der Erntehelfer und den R├╝ckgang mit deren Verschwinden in Zusammenhang.

Helfrich wollte sich dazu nicht ├Ą├╝├čern.

Pr├Ąvention in Schulen ist wichtig

Ludwig Hillger betonte die Wichtigkeit von fr├╝hzeitiger Kriminalpr├Ąvention. Er besuche viele Schulen -vornehmlich die 7. und 8. Klassen – und auch andere Institutionen und kl├Ąrt dort ├╝ber Rauschgift- und Sexualdelikte auf. Auch gegen eine Teilnahme der Polizei am n├Ąchsten Gemeindetag in Hirschberg spreche nichts, sagte er auf R├╝ckfrage.

Eine allgemeine Pr├Ąsens sei aber bei einer Person auf rund 80.000 Einwohner schwer zu erreichen.

Auf die Spielhallenproblematik angesprochen, sagte J├╝rgen Helfrich, „wir haben keine Probleme mit den Spielhallen“, aber, so wiederum Hillger, h├Ątte es in j├╝ngster Vergangenheit vermehrt Raub├╝berf├Ąlle auf Spielhallen gegeben.