Dienstag, 28. Juni 2022

Freie Wähler Hirschberg besuchen Johne Deere mit Drais Schule

Besuch mit Sch√ľlern der Karl Drais Schule bei John Deere

Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/pm) Mit einer 8. Klasse der Karl Drais Werkrealschule besuchten die Freien W√§hler Hirschberg die John Deere Werke in Mannheim. Der Besuch sollte den Sch√ľlern aufzeigen, welche berufliche M√∂glichkeiten in dem f√ľr Deutschland sehr bedeutenden, bei den Arbeitskr√§ften regional orientierten Schlepperwerk bestehen. [Weiterlesen…]

R√ľckblick auf die Ereignisse des Jahres

Mitgliederversammlung 2012 der Freien Wähler

Hirschberg, 29. November 2012. (red/pm) Bei der Mitgliederversammlung der Freien W√§hler Hirschberg in der ‚ÄěRose‚Äú in Leutershausen blickten die Mitglieder zur√ľck auf die Ereignisse des vergangenen Jahres. Der erste Vorsitzende Alexander May schloss die Totenehrung an: Herbert Krebs und Imtrude Bernhard waren in diesem Jahr verstorben.

Information der Freien Wähler Hirschberg:

„In seinem Bericht beleuchtete May die Ereignisse des vergangenen Jahres. Er berichtete vom Hilfeleistungszentrum, vom OEG ‚Äď Ausbau und anderen Ma√ünahmen(wie Seniorenzentrum und Kinderkrippen). Der auf den Tischen liegende Flyer wurde von ihm ebenfalls angesprochen. Bei den Schwerpunkten der Freien W√§hler verwies May auf das Internet. Kurz erw√§hnte er die Schwerpunkte ‚ÄěBildung, Kirche, Brauchtumspflege‚Äú, ‚ÄěEhrenamtliches Engagement‚Äú(Feuerwehrhaus Leutershausen f√ľr Vereine), ‚ÄěFamilie‚Äú, ‚ÄěFinanzen‚Äú(Gewerbesteuer werde steigen, sie bleibe aber unter dem Kreisschnitt; die Schulden seien zwar gestiegen, aber es seien auch entsprechende Verm√∂genswerte dazu gekommen) und ‚ÄěUmwelt‚Äú(Sanierung der Kan√§le sei wichtig, weiterer Ausbau der Photovoltaik werde unterst√ľtzt). Die Finanzen der Freien W√§hler sieht May positiv, man habe ordentlich gewirtschaftet(auch wenn man mehr ausgegeben habe als eingenommen. Die Kosten f√ľr die an die Gemeinde √ľbergebenen B√§nke und den Flyer schl√ľgen halt zu Buch). Beim Haushaltsplan der Gemeinde f√ľr 2013 sieht er es als bedenklich an, dass der geplante √úberschuss von 800.000 ‚ā¨ nur durch Grundst√ľcksverk√§ufe m√∂glich sei. Es sei das Ziel, ausgeglichen zu wirtschaften. F√ľr 2012 erwartet May, dass bei den Einnahmen ein Plus von etwa 800.000 ‚ā¨ herauskommt.

Veranstaltungen 2012

Schriftf√ľhrer Walter Brand nannte die Veranstaltungen der Freien W√§hler in 2012 und z√§hlte die vier Vorstandssitzungen, das Heringsessen, den Besuch bei ABB Heidelberg mit einer Klasse der Drais-Schule, die Teilnahme an der Versammlung des Landesverbandes in Wernau, den Besuch des Biomassekraftwerks der AVR in Sinsheim und des Schlossgartens Schwetzingen, die √úbergabe der B√§nke an die Gemeinde, den Vortrag mit Landrat Stefan Dallinger und die Veranstaltungen Neuer Wein und Zwiebelkuchen und das Martinsgansessen auf.

Petra Fading stellte die Kasse vor, demnach haben die Freien W√§hler im zur√ľckliegenden Jahr rd. 600 ‚ā¨ mehr ausgegeben als eingenommen, sie nannte ebenfalls wie May die Investitionen f√ľr B√§nke und Flyer sowie die Haftpflichtversicherung f√ľr Veranstaltungen. Fading regte an, das bestehende Jugendkonto wieder mit Spenden zu f√ľllen.

Bei den Aussprachen zu den Berichten fragte Manfred Kopp, woher die zu erwartenden Mehreinnahmen f√ľr 2012 i.H.v. von 800.000 ‚ā¨ k√§men. Peter Johe verwies auf die h√∂heren Einkommersteueranteile und die Schl√ľsselzuweisungen.
Volker Barzyk(2. Vorsitzender) best√§tigte, dass die √ľbergebenen B√§nke sehr gut angenommen w√ľrden. Die am Tabakhof vor Jahren √ľbergebene Bank sollte √ľberarbeitet werden.

Kassenf√ľhrung

Die Kassenpr√ľfer Christoph Oeldorf und Dr. Gerd Ewald stellten eine saubere und ordentliche Kassenf√ľhrung fest. Ewald betonte, dass nichts zu beanstanden sei. Die von ihm beantragte Entlastung der Kassiererin und des Gesamtvorstands wurde einstimmig von der Versammlung gew√§hrt.

Bei TOP 6 beantragte May, dass der Beitrag f√ľr Ehepartner (25 ‚ā¨/Jahr) auch f√ľr Partnerschaften ab 2013 gelten soll. Der Antrag wurde einstimmig angenommen, die Satzung wird entsprechend ge√§ndert. – An der Stelle f√ľgte May ein, dass der Newsletter an rd. 200 Empf√§nger versendet werde, er werde sehr gut angenommen.

R√ľckblick

Bei seinem Bericht aus dem Gemeinderat ging Peter Johe zun√§chst auf die von den Freien W√§hlern geforderte Trainingshalle ein. Die auf den Weg gebrachte Standortanalyse pr√ľfe den Anbau an der Sachsenhalle, eine Trainingshalle an einem anderen Standort und den Bau einer gro√üen Halle mit 2000 Sitzpl√§tzen. Das Ergebnis liege noch nicht vor. Johe hatte Zweifel an der gro√üen L√∂sung(zu teuer). ‚Äď Beim Vorhaben bezogenen Bebauungsplan Breitgasse/Drittelsgasse ging er auf den Gegenwind durch die Gr√ľne Liste und die B√ľrgerinitiative Sterzwinkel ein. Sie wollten die Bebauung verhindern, weil eine zu gro√üe Baudichte erfolge, die Fallwinde beeintr√§chtigt seien, ein historischer Gew√∂lbekeller zerst√∂rt werde und die Geb√§ude zu hoch seien. Die Kritik wies der deutlich zur√ľck, die Vorstellungen des Bauherrn hielten sich in allen Punkten im Rahmen des √úblichen und passten sich der Umgebungsbebauung an. Der Keller stehe nicht unter Denkmalschutz.

Gr√ľne Liste und die B√ľrgerinitiative wollten Innenverdichtung, wenn sie jedoch anstehe, dann seien sie dagegen. Er verwies i.d.Z. auch auf die Bebauung Lindenbrunnen in Leutershausen.

‚Äď Bei den Kindergartenpl√§tzen habe es in 2011 einen Engpass gegeben, durch den Anbau am Katholischen Kindergarten in Leutershausen sei das Problem jedoch behoben worden. Dabei habe die politische Gemeinde 90 % der Kosten getragen. Nun seien ausreichend Pl√§tze vorhanden. ‚Äď Bei den Krippenpl√§tzen f√ľr Kleinkinder haben die Eltern ab 01.08.2013 einen Anspruch auf einen entsprechenden Platz. Ende 2011 waren in Hirschberg 73 Pl√§tze vorhanden, es fehlten 100 Pl√§tze. Die Bundesregierung rechne mit einem tats√§chlichen Bedarf von 34 % zum 01.08.2013. In Hirschberg w√ľrden in der Rheinstra√üe(Leutershausen-West) und in der Bahnhofstra√üe zus√§tzliche Pl√§tze rechtzeitig gebaut werden bzw. dazu kommen, so dass in Hirschberg eine Bedarfsabdeckung von √ľber 40 % erreicht werde(entspricht Durchschnittswert im Rhein Neckar Kreis). Sollte der Bedarf gr√∂√üer sein, k√∂nne man im Sterzwinkel weitere Krippenpl√§tze errichten. Nach Johe wird 2014 das Land 68 % der Kosten f√ľr die Krippenpl√§tze √ľbernehmen, gegen√ľber dem jetzigen Zustand eine deutliche Verbesserung f√ľr die Eltern.

‚Äď Der Evang. Kindergarten in Gro√üsachsen wird umgebaut/aufgestockt. Man will damit neuen Vorschriften entsprechen(neben einem Gruppenraum muss auch noch ein kleiner Raum vorgehalten werden). Au√üerdem erwartet man, dass die Ganztagsbetreuung steigen wird. Die Kosten f√ľr den Umbau werden auf 7 ‚Äď 800.000 ‚ā¨ gesch√§tzt, die politische Gemeinde wird davon 90 % √ľbernehmen. Energetische Ma√ünahmen sind dabei noch nicht ber√ľcksichtigt. ‚Äď F√ľr den angedachten Bauernhofkindergarten auf dem Marbacherhof bestand kein Bedarf, daher wurde er von Freien W√§hlern abgelehnt. Der Antrag pro Kindergarten fand keine Mehrheit. Die Gemeinde hat dadurch j√§hrlich rd. 100.000 ‚ā¨ gespart. Der Elternbeitrag w√§re mit 240 ‚ā¨ monatlich sehr hoch gewesen(normal sind 100 ‚ā¨).

‚Äď Das als √Ąrztehaus vorgesehene Feuerwehrhaus Gro√üsachsen ist f√ľr Internisten, Kinder√§rztin, Allgemeinmediziner, Orthop√§de, Apotheke und Physiotherapie gedacht. Der gegebene Bebauungsplan ist daher zu √§ndern. Nach Johe‚Äôs Auffassung sind mit Blick auf die erwartende Verkehrsentwicklung(insbesondere ruhender Verkehr) lenkende Ma√ünahmen notwendig, dabei ist auch die Tiefgarage beim Seniorenzentrum einzubeziehen. Die Verwaltung pr√ľft gegenw√§rtig die n√§chsten Schritte. ‚Äď Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung f√ľr den Sterzwinkel hatten die Freien W√§hler die von BM Just vorgetragene Meinung √ľbernommen. diese wurde von der B√ľrgerinitiative kritisiert. Die Verwaltung wird zur Aussage der B√ľrgerinitiative Stellung nehmen. ‚Äď Johe berichtete weiter von der neuen Anzeigentafel in der Beck-Halle, von der im Werden begriffenen Toilettenanlage auf dem Friedhof in Gro√üsachsen und vom inzwischen zweifelhaft gewordenen Autobahnanschluss L√ľtzelsachsen. Evtl. soll der Standstreifen auf der A 5 zur Fahrbahn umfunktioniert werden. ‚Äď Bei der Werkrealschule(Draisschule) wisse man noch nicht genau, wohin die Reise geht. Eine Arbeitsgruppe untersuche die M√∂glichkeiten, es k√∂nne die Gemeinschaftsschule dabei herauskommen.

54 Kommunen und 550.000 Einwohner

Fritz Bletzer stellte den Rhein Neckar Kreis vor (54 Kommunen und 550.000 Einwohner), der Sozialbereich schlucke rd. 250 Mio ‚ā¨ im Jahr, das entspreche der Kreisumlage. Der im Gesamtetat 2012 zu erwartende √úberschuss von 12 Mio ‚ā¨, gehe in die Schuldentilgung, in die Sanierung von Stra√üen, in Radwege und in den √ĖPNV. ‚Äď Bei der AVR(Tochter des Kreises) gebe es neue Entwicklungen. Das im Juni 2012 besichtigte Biomassekraftwerk habe momentan noch Verlust, da Sinsheim nicht genug W√§rme abnehme. In Rauenberg sei eine Photovoltaikanlage(AVR) geplant. ‚Äď Der Haushaltsplan des Kreises f√ľr 2013 werde am 11.12.12 beraten und danach verabschiedet.

Aus dem Arbeitskreis Jugend war von zwei Veranstaltungen zu berichten, die Sommerrodelbahn wurde im August besucht, im M√§rz hatten die Freien W√§hler mit einer Klasse der Draisschule das Ausbildungscenter von ABB in Heidelberg besichtigt. Es wird das Ziel sein, √§hnliche Veranstaltungen auch in 2013 durchzuf√ľhren.

F√ľr 2013 planen die Freien W√§hler wieder 4 Vorstandssitzungen und gesellige Veranstaltungen wie Heringsessen und Martinsgansessen sowie ‚ÄěNeuer Wein Zwiebelkuchen‚Äú auf dem Obsthof Volk. Weitere Infoveranstaltungen(wie z.B. Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten) sind geplant, sie werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Unter Verschiedenes wurde kritisiert, dass die Ruheb√§nke beim Hilfeleistungszentrum fehl genutzt w√ľrden. Sie seien f√ľr Besucher gedacht gewesen. Sie sollten vorne an der Stra√üe stehen (Klaus Peekel). Manfred Kopp kritisierte den Landesverband der Freien W√§hler in Ba-W√ľ. Mit Blick auf die Kommunalwahlen m√ľsse mehr in der √Ėffentlichkeit geschehen. May sah die St√§rken der Freien W√§hler mehr auf kommunaler Ebene.

Fahrt nach Straßburg

Volker Ehret sah im Verhalten des Landesverbandes Normalit√§t, da kaum hauptamtliches Personal vorhanden sei. ‚Äď Walter Brand berichtete, dass die Fahrt nach Stra√üburg am 16.12.12 ausgebucht ist. ‚Äď Der Fu√üweg zwischen Evang. Kirche und dem Parkplatz am Friedhof in Leutershausen sollte nach Irmgard Ehret besser ausgeleuchtet werden. Werner Volk hatte dies im Gemeinderat vorgetragen, BM Just habe hierf√ľr kein Erfordernis gesehen.

‚Äď Manfred Kopp warnte von der Installation einer Pelletsheizung im Rathaus, die Nachbarn w√ľrden Geruchsbel√§stigung ertragen m√ľssen, er verwies auf die Sachsenhalle. May sah in der Verschiebung der Entscheidung √ľber die Heizungsanlage eine richtige Vorgehensweise. May betonte, dass ihm die Arbeit als 1. Vorsitzender weiterhin Spa√ü mache und dankte den Vorstandskollegen f√ľr die Mitarbeit. Er w√ľnschte eine gute Zeit.“

Neue Bänke an Grundschule, Friedhof und HLZ

Freie W√§hler √ľbergeben vier B√§nke

Die fertiggestellten Banken werden nun √ľbergeben – die Schule, der Friedhof und das HLZ freuen sich schon

Hirschberg, 18. September 2012. (red/pm) Alte gusseiserne F√ľ√üe und neues Eichenholz sowie viele Arbeitsstunden, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am Montag, 17.09.12 √ľbergaben die Freien W√§hler Hirschberg vier neuwertige Sitzb√§nke an die Gemeinde, sie werden aufgestellt an der Grundschule in Gro√üsachsen, am Friedhof in Leutershausen und am neuen Hilfeleistungszentrum (HLZ).

Information der Freien Wähler Hirschberg:

„Werner Volk hatte vor Monaten erkannt, dass sich mit den aussortierten B√§nken noch was anfangen l√§sst. Die gusseisernen F√ľ√üe waren noch intakt, sie wurden ges√§ubert, gestrichen und mit neuen Eichenbohlen best√ľckt. Nach den Worten von Alexander May (Erster Vorsitzender der Freien W√§hler) wurden die stabilen Eichenbretter grundiert und einige Male lasiert. Die neuen/alten B√§nke seien solide und w√ľrden viele Jahre ihren Dienst tun.

B√ľrgermeister Manuel Just freute sich √ľber die gesponserten B√§nke, besonders die zur√ľckhaltende, neutrale Lasierung hatte es ihm angetan. Sie sei im Sinne der Gemeinde und passe zur schlichten Eleganz des HLZ. Auch an den anderen Standorten w√ľrde sie mit den Geb√§uden harmonieren. An der Grundschule und am HLZ werden die B√§nke auf eigene Pflasterung in den jeweiligen Rasenbereich gestellt.

May dankte den Helfern Axel Volk, Werner Volk, Klaus Peekel, Peter Johe, Achim M√ľller, Fritz Bletzer, Thomas Th√ľnker und Volker Ehret f√ľr die erbrachten Leistungen. Die Freien W√§hler wollen auch k√ľnftig derartige oder √§hnliche Aktionen bei sich bietender Gelegenheit unternehmen.“