Dienstag, 21. September 2021

Sonderschulpflicht soll im nÀchsten Schuljahr fallen

Sckerl: „Noch weit von Inklusion entfernt“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 03. Dezember 2014. (red/ld) Die Landesregierung strebt an, die Inklusion von Kindern mit Behinderungen an Schulen voranzutreiben. DafĂŒr ist fĂŒr das kommende Jahr eine Änderung des Schulgesetzes vorgesehen, die bereits im nĂ€chsten Schuljahr greifen soll. SonderschulpĂ€dagogen stehen diesen PlĂ€nen kritisch gegenĂŒber. Ebenso Eltern von Kindern mit Behinderung. Am Dienstag kamen diese mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Sckerl (GrĂŒne) zu einer Diskussionsrunde im Ladenburger Domhof zusammen. Dazu hatte der Ladenburger Ortsverband von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen eingeladen. [Weiterlesen…]

Eltern wĂŒnschen sich inklusiven Unterricht, der bisher als Schulversuch lĂ€uft

Nele ist ein Kind wie alle anderen – nur gehörlos

Nele und Linn SchĂŒĂŸler besuchen die selbe Grundschule in Heddesheim. Ohne ihre Implantate wĂ€re Nele taub.

Nele und Linn SchĂŒĂŸler besuchen dieselbe Grundschule in Heddesheim. Ohne ihre Implantate wĂ€re Nele (links) aber taub.

Heddesheim/Weinheim/Rhein-Neckar, 16. Oktober 2013. (red/ld) Ihre Taubheit sieht man Ihr nicht an: Sie mag Musik, egal ob laut oder leise. Sie liebt Hip-Hop und Tanzen, Voltigieren und Karate. Nele ist von Geburt an gehörlos. Trotzdem geht die SiebenjĂ€hrige auf dieselbe Schule wie ihre Schwester. Seit drei Jahren haben Eltern beeintrĂ€chtigter Kinder das Recht, ihre Kinder auf eine Regel- und nicht auf die Sonderschule zu schicken. Und das wird sehr gut angenommen – trotz vieler HĂŒrden. [Weiterlesen…]

Drei Mal 333,33 Euro gespendet

„Wir lassens im Ort“ – IG Storchekerwe unterstĂŒtzt Hirschberger Hilfsorganisationen

3 x 333,33 Euro Spenden fĂŒr gute Zwecke. (Bild retuschiert: siehe Anmerkung der Redaktion am Ende des Textes)

Hirschberg, 11. Dezember 2011. (red/sap) Drei Schecks Ă  333,33 Euro ĂŒberreichte die Interessengemeinschaft Storchekerwe im Hirschberger Rathaus an Organisationen, die sich um Kinder und BedĂŒrftige kĂŒmmern.

Fidelis Stachniß und Dr. Klaus Westmann nahmen fĂŒr die BĂŒrgerstiftung Hirschberg, Herbert Zindel fĂŒr Hirschberg hilft e.V. und Arnulf Amberg fĂŒr die Maria-Montessori-Schule Weinheim die Spenden entgegen.

BĂŒrgermeister Manuel Just lobte die gute, lange und schöne Tradition der Heisemer Storchekerwe und den Einsatz der IG. In diesem Jahr habe die Storchekerwe schon am Freitag Abend mit einem Open Air Konzert in dem Schulhof der Karl-Drais-Schule begonnen. Die in der Region bekannte Schriesheimer T-Band haben zu einem sehr fairen Preis gespielt und so ergaben die Einnahmen aus dem Konzert sowie die Spenden von Hirschberger Unternehmen die Summe von rund 1000 Euro, die jetzt verteilt werden konnte.

„Wir sind eine Interessengemeinschaft und kein Verein“, sagte Tobias Rell von der IG Storchekerwe. Rell dankte deshalb auch der Gemeinde fĂŒr die Mithilfe bei der Organisation und der SpendenĂŒbergabe. „Wir haben uns gesucht und gefunden und suchen noch weitere Mitstreiter.“

„Wir lassens im Ort“ war die Devise und deshalb habe man auch bewusst Hirschberger Hilfsorganisationen ausgesucht und durch das Patenschaftsmodell gehöre dazu auch die Weinheimer Maria-Montessori-Schule.

Die „Beschenkten“ freuten sich sichtlich. „Damit können wir Spielsachen kaufen oder auch bedĂŒrftige Familien bei AusflĂŒgen unterstĂŒtzen“, sagte Arnulf Amberg, Schulleiter der Maria-Montessori-Schule.

Anm. d. Red.: Das Spendenfoto wurde per Photoshop retuschiert – nicht mehr zu sehen ist das Logo einer Bank auf den Schecks. Der Hintergrund: Unsere Redaktion findet Spenden grundsĂ€tzlich gut. Wer spendet hilft. WohltĂ€tigkeit ist eine gute Sache – wer dies allerdings mit Werbung in eigener Sache verbindet, ist nicht nur Geber, sondern auch Nutznießer. Damit sind öffentliche SpendenĂŒbergaben mit ausfĂŒhrlicher Nennung der „Sponsoren“ nicht mehr allein eine wohltĂ€tige Angelegenheit fĂŒr die „Allgemeinheit“, sondern Teil von Imagekampagnen der Unternehmen – meist fest im Werbeetat einkalkuliert. Das ist auch vollkommen in Ordnung. NatĂŒrlich sollen Unternehmen fĂŒr sich werben. Wer zum Beispiel bei uns genannt werden will, hat wie jeder Werbekunde die Möglichkeit, eine Anzeige zu schalten.