Samstag, 16. Oktober 2021

Gemeinderat bewilligt Stzungsänderung

Ehrenamtliche Helfer erhalten höhere Entschädigung

Hirschberg, 04. August 2014. (red/csk) Das Ehrenamt erf√§hrt eine Aufwertung. Zumindest finanziell. Der Gemeinderat billigte eine Satzungs√§nderung, nach der die Betr√§ge¬† zur Entsch√§digung angehoben werden. So erhalten die Gemeinder√§te ab sofort pro Sitzung in Aussch√ľssen und Kommissionen statt bisher 27 Euro jetzt 30 Euro. So viel wie 1992. [Weiterlesen…]

Grundschule Großsachsen erhält Anbau

Mehr Raum f√ľr Sch√ľler und Lehrer

Hirschberg, 02. August 2014. (red/csk) „Die Situation ist nicht l√§nger haltbar“, sagte B√ľrgermeister Manuel Just deutlich. Gemeint sind¬†die beengten R√§ume in der Gro√üsachsener Grundschule insbesondere durch die weiter steigenden Zahlen der Ganztagsbetreuung sowie der sich in den letzten Jahren etablierten Inklusion. Auch die Lehrer brauchen mehr Raum f√ľr Vorbereitung und Beratungsgespr√§che. Der Gemeinderat ebnete daf√ľr jetzt den Weg: Die Schule erh√§lt Anbauten in n√∂rdlicher und √∂stlicher Richtung. [Weiterlesen…]

Zähes Ringen um den Klimaschutzplan

Die „Wortklauberei“ der Freien W√§hler

Hirschberg, 25. Juli 2014. (red/csk) Wird der Klimaschutzplan verabschiedet? Oder doch nur der Status Quo und die Ziele auf dem Weg zu eben jenem? „Wortklauberei“ nannte es B√ľrgermeister Manuel Just, was den Freien W√§hlern zu diesem Thema einfiel. Denn die wollten auf gar keinen Fall die Verabschiedung des Klimaschutzkonzepts, wie es die Agenda der Verwaltung vorsah. [Weiterlesen…]

Präsentation der Ortskernentwicklung im Gemeinderat

Den Wandel gestalten. Die Identität bewahren.

Hirschberg, 05. Mai 2014 (red/csk) Was im Februar bereits etliche Hirschberger besch√§ftigte, kam nun auch im Gemeinderat zum Tragen: die Ortskernentwicklung. Auf Antrag der Freien W√§hler und der CDU wurde das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. In einer Pr√§sentation referierten Anja G√∂hringer und Phillip Dechow, beide vom Internationalen Stadtbauatelier Stuttgart, √ľber die M√∂glichkeiten von Entwicklungskonzepten in historischen Ortskernen. [Weiterlesen…]

Bereits im Juni soll Vorauswahl von Investoren und Betreibern erfolgen

Ausschreibung f√ľr Betreutes Wohnen in der Mozartstra√üe beginnt

Hirschberg 28. M√§rz 2014. (red/csk) Auch Hirschberg ist vom Demographischen Wandel betroffen: Die Bev√∂lkerung wird im Schnitt zunehmend √§lter. In der Mozartstra√üe im Ortsteil Leutershausen soll daher Betreutes Wohnen eingerichtet werden. Daf√ľr wird nach dem jetzt gefassten Beschluss eine 1.725 Quadratmeter gro√üe Fl√§che aus dem Besitz der Gemeinde ver√§u√üert werden. Interessierte Investoren m√ľssen sich auf einen „sportlichen“ Zeitplan gefasst machen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat bezieht sachkundige Eltern- und Schulvertreter beratend ein

„Das k√∂nnte sarkastisch ankommen.“

Hirschberg, 27. M√§rz 2014. (red/csk) Die Sanierung der Karl-Drais-Schule soll in mehreren Bauabschnitten √ľber einen mittelfristigen Zeitraum erfolgen. Eltern- und Schulvertreter sollen bei dem Projekt in die Planung miteinbezogen werden. Daher beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass jeweils drei Sachkundige aus Elternvertretung und Schulleitung in alle beteiligten Gremien bis zum Abschluss der Sanierungen¬†mit einbezogen werden. Dort werden sie zwar nicht abstimmen d√ľrfen, aber Rederecht haben und sollen eine beratende Funktion einnehmen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat uneinig √ľber die Entlohnung des Ehrenamts bei der Kommunalwahl 2014

Wahlhelfer erhalten höhere Aufwandsentschädigung

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) Es wird eine Mammutwahl und f√ľr die gilt es, eine angemessene Entlohnung zu finden. Das war die Sicht der einen Seite. Eine zu hohe Entsch√§digung besch√§dige das Ehrenamt, die andere. Letztlich fiel die Mehrheit zugunsten einer wesentlichen Aufstockung der Auswandsentsch√§digung f√ľr die Wahlhelfer/innen aus. Die lag sogar noch √ľber dem Vorschlag der Verwaltung. Die Besetzung des Wahlausschusses war dagegen unstrittig. [Weiterlesen…]

Gemeinderat gibt Zustimmung zur Satzungänderung

Auflösung des Schulzweckverbands ist beschlossene Sache

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) In seiner Januar-Sitzung hatte der Gemeinderat √ľber die √Ąnderung der Verbandssatzung des Schulzweckverbands Hirschberg/Heddesheim zu entscheiden. Mit der Verabschiedung der Satzungs√§nderung wurde gleichzeitig das Ende des Schulverbands sp√§testens zum Schuljahr 2019/20 beschlossen. Damit ist klar: Die im n√§chsten Schuljahr entstehende neue f√ľnfte Klasse wird gleichzeitig die letzte in Hirschberg ein. [Weiterlesen…]

Das politische Verhältnis der Gemeinden Hirschberg und Heddesheim ist zutiefst gestört

Enttäuschte Verlässlichkeiten

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Heddesheim/Hirschberg, 27. September 2013. (red) Die unterschiedliche Entscheidung zum Thema Gemeinschaftsschule zementiert das zutiefst gest√∂rte politische Verh√§ltnis zwischen den B√ľrgermeistern und Gemeinder√§ten der Nachbargemeinden. Die Gr√ľnde sind vielf√§ltig und nicht erst durch diese Entscheidung bedingt. Und ganz sicher ist die Schule mittlerweile ein Wahlkampfthema. [Weiterlesen…]

13:6 Stimmen f√ľr einen B√ľrgerentscheid zur Zukunft der Karl-Drais-Schule

Politik kneift – B√ľrger sollen entscheiden

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Ob sie tats√§chlich im Dorf bleibt, sollen am 22. September die Hirschberger B√ľrgerinnen und B√ľrger entscheiden! Wird das Quorum nicht erreicht, muss am 24. September der Gemeinderat entscheiden.

 

Hirschberg/Heddesheim/Bergstra√üe, 17. Juli 2013. (red/pro) (Aktualisiert) Der Gemeinderat, das Hauptorgan der Gemeinde Hirschberg, hat in seiner Sitzung am Dienstagabend entschieden, dass die B√ľrger/innen per B√ľrgerentscheid √ľber das Schicksal der Karl-Drais-Schule abstimmen sollen. Nicht aus √úberzeugung, sondern aus Kalk√ľl. Doch d√ľrfte sich so mancher verrechnet haben. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt sozialere Differenzierung der Beitragsgruppen

Ausweitung der Betreuung Hirschberger Schulen

Hirschberg, 16. Mai 2013. (red/ae) Das vom Gemeinderat vorgeschlagene Betreuungsangebot an den Hirschberger Schulen ist ab sofort deutlich sozialer. Beschlossen wurde ein Konzept zur Ausweitung des Betreuungsangebots an der Grundschule Gro√üsachsen, ein Vorschlag f√ľr eine neue Beitragsstruktur f√ľr eine verl√§ssliche Grundschul- und Nachmittagsbetreuung sowie eine Gehaltsangleichung der Betreuungspersonen an der Gro√üsachsener Grundschule und der Karl-Drais-Schule. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung am 06. Mai 2013

Klimaschutz auf „leichtem“ Weg

Hirschberg, 08. Mai 2013. (red/sap) Der Klimaschutz in Hirschberg ist eigentlich ohnehin schon auf einem guten Weg: Die Gemeinde ist schon fast seit zehn Jahren Gesellschafter der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KliBA) in Heidelberg, bei Neubauprojekten wird viel Wert auf regenerative Energien und eine vern√ľnftige Isolation gelegt. Trotzdem will man in Zukunft strategischer und ganzheitlicher vorgehen, anstatt Punkte einzeln zu verbessern.

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Trotz noch nicht ganz abgeschlossener Bauarbeiten kann die Krippe geplant eröffnen

Kinderkrippe in der Karlsruher-Stra√üe: „Es kann losgehen“

Hirschberg, 28. Februar 2013. (red/aw) In Sachen Kinderbetreuung hat die Gemeinde Hirschberg in den vergangenen Monaten einiges in Bewegung gesetzt. Um die gesetzlichen Vorgaben des Betreuungsangebotes einhalten zu k√∂nnen, wurde unter anderem eine neue Kinderkrippe in der Karlsruher Stra√üe 8, in Leutershausen errichtet. Der Neubau wurde innerhalb von f√ľnf Monaten realisiert. Am Montag kommen die ersten Kinder. Auch, wenn noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. [Weiterlesen…]

√Ėrtliche Bedarfsplanung nach Umfrage dargestellt und vom Gemeinderat verabschiedet

Hirschberg in Sachen Kindertagesbetreuungsgesetz gut aufgestellt

Hirschberg, 27. Februar 2013. (red/aw) Die √∂rtliche Bedarfsplanung gem√§√ü des Kindertagesbetreuungsgesetzes in Hirschberg ist aktuell analysiert und dokumentiert. Ermittelt wurden dabei nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte. Die Bedarfsplanung zeigt, dass derzeit in Hirschberg allen Kindern einen Kindergartenplatz zur Verf√ľgung stellen k√∂nnte. Die vorgelegte Bedarfsplanung wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Von Alexandra Weichbrodt

Bei der √∂rtlichen Bedarfsplanung zur Ermittlung der Einhaltung der Richtlinien zum Kindertagesbetreuungsgesetzes, wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass unter Ber√ľcksichtigung der statistischen Zahlen bis ins Jahr 2014 zwei weitere Gruppen zur Erf√ľllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz erforderlich sind. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung 17. Juli 2012

Inklusion: „Kinder unserer Gemeinde“

Hirschberg, 20. Juli 2012. (red/sap) Ab dem kommenden Schuljahr gehen sechs Kinder mit Behinderung auf die Hirschberger Grundschulen. Der Gemeinderat stimmte f√ľr die Einrichtung gruppenbezogener L√∂sungen zur Schulischen Bildung von Menschen mit Behinderung.

Von Sabine Prothmann

Die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung ist Aufgabe aller Schulen. Die Frage der bestmöglichen Realisierung ist mit Blick auf jedes Kind und jeden Jugendlichen immer wieder neu zu klären.

Um solche Klärungsprozesse noch stärker als bisher in einer Verantwortungsgemeinschaft von allgemeinen Schulen und Sonderschulen sowie der Betroffenen selbst zu gestalten, hat ein Expertenrat Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems der schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen, Benachteiligungen und chronischen Erkrankungen vorgelegt.

Einer der Leitgedanken der Regelungen des baden-w√ľrttembergischen Kultusministeriums ist es, die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung unter Ber√ľcksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention und unter Ber√ľcksichtigung p√§dagogischer Erkenntnisse und Erfahrungen weiter zu entwickeln.

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die einen Anspruch auf ein sonderp√§dagogisches Beratungs-, Unterst√ľtzungs- und Bildungsangebot haben.

Das Konzept sieht vor, dass auf Ebene aller Staatlichen Schulämter die bereits bestehenden Möglichkeiten des gemeinsamen Unterrichts ausgebaut und verstärkt inklusive Bildungsangebote realisiert werden.

Sechs Kinder mit Behinderung wurden an Hirschberger Schulen angemeldet

F√ľr das Schuljahr 2012/2013 haben sich in der Grundschule Gro√üsachsen vier Kinder und in Leutershausen zwei Kinder mit Behinderung angemeldet, berichtete B√ľrgermeister Manuel Just.

Die Verpflichtung ist im Schulgesetz zwar erst ab dem Schuljahr 2013/2014 verankert, aber Just sah keinen Grund es f√ľr dieses Schuljahr abzulehnen, denn:

Es sind Kinder aus unserer Gemeinde.

Die Kosten f√ľr das sonderp√§dagogische Lehrpersonal √ľbernimmt das Land.

Zus√§tzlich wird jedem Kind ein Assistent f√ľr den pflegerischen Bereich zur Seite gestellt, wie zum Beispiel Um- und Anziehen, der Gang zur Toilette oder auch die Betreuung beim Essen.

Der Kostentr√§ger ist hierf√ľr die Gemeinde Hirschberg, was aber durch Sachkostenbeitr√§ge vom Land wieder ausgeglichen werde.

F√ľr den Transport m√ľsse Hirschberg die organisatorischen Voraussetzungen schaffen, der Kostentr√§ger sei aber hier der Kreis.

Die Kosten f√ľr die baulichen Ma√ünahmen, wie die Anpassung der Toiletten in Gro√üsachsen, m√ľsse die Gemeinde √ľbernehmen, dies sei aber „√ľberschaubar“.

„F√ľr uns als Gemeinde ist es wichtig, f√ľr einen optimalen Start f√ľr die Sch√ľler zu sorgen“, sagte der B√ľrgermeister und erg√§nzte, „es gibt so viele Fragen, die wir noch nicht belastbar beantworten k√∂nnen:

Im Verfahren m√ľssen wir laufen lernen.

Die Inklusion bezeichnete der B√ľrgermeister als eine gemeinschaftliche Aufgabe, „die wir als Gesellschaft zu bew√§ltigen haben“.

Gemeinschaftliche Aufgabe

Monika Maul-Vogt (GLH) bezeichnete es als gro√üe Herausforderung, „aber es wird sich einspielen und wir werden unsere Erfahrungen sammeln“ und f√ľgte hinzu, es sei eine M√∂glichkeit der „Teihabe an einem St√ľck normalen Leben“.

„Alle Kinder werden von dieser Schulform profitieren“, sagte Thomas Th√ľnker (FW). Dies f√ľhre zu einer Individualisierung der Unterrichtsform und zur sozialen Erfahrung.

Das Kindswohl m√ľsse im Vordergrund stehen und bei der Entscheidung l√§gen die Verantwortung bei Eltern und beim Fachpersonal, so dass es f√ľr die Kinder Sinn mache, sagte Dr. Horst Metzler (SPD).

Hartmut Kowalinski bezeichnete die verordnete Inklusion als „Schnellschuss und undurchdachte Ma√ünahme“. Und mahnte an, die Eltern sollten ihre Kinder nicht √ľberfordern. Als positives Beispiel f√ľr eine Einrichtung f√ľr Kinder mit Behinderung hob Kowalinski die Ladenburger Martinsschule hervor.

Just erinnerte daran, dass Eltern ihr Recht einklagen könnten.

Der Hirschberger Gemeinderat stimmte einstimmig der Einrichtung gruppenbezogener Lösungen zur schulischen Bildung von Menschen mit Behinderung an den Schulen ihrer Trägerschaft grundsätzlich zu.

Die erforderlichen Haushaltsmittel werden zur Verf√ľgung gestellt, sofern die Sachkostenbeitr√§ge den ganz √ľberwiegenden Teil der zus√§tzlichen Ausgaben, bezogen auf den zu erwartenden Beschulungszeitraum, decken.

2013 bis 2015

Förderung von Volkshochschule und Musikschule

Hirschberg, 20. Juli 2012. (red/sap) Neue Vereinbarungen f√ľr die Jahre 2013 bis 2015 f√ľr die F√∂rderung von Volkshochschule und Musikschule wurden getroffen.

Die Bezuschussung der Volkshochschule und der Musikschule Badische Bergstra√üe geht zur√ľck auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 1977.

Der Gesamtzuschussbetrag je Einrichtung wird auf die Mitgliedsgemeinden – Weinheim, Hemsbach, Hirschberg und Laudenbach – unter Verwendung von Verteilerschl√ľsseln aufgeteilt.

Bei der Volkshochschule wird ein Viertel im Verh√§ltnis der ma√ügebenden Einwohnerzahl und drei Viertel im Verh√§ltnis der Summen der Unterrichtseinheiten, die sich aus den in den einzelnen Gemeinden j√§hrlich durchgef√ľhrten Veranstaltungen errechnet.

Bei der Musikschule wird der Zuschussbetrag aus der Zahl der Musiksch√ľler, die aus den einzelnen Gemeinden am Musikunterricht teilnehmen, ermittelt.

Im Oktober 2010 hatte der Hirschberger Gemeinderat den Beschluss gefasst, die Zusch√ľsse f√ľr die Jahre 2012 folgende um f√ľnf Prozent zu reduzieren. √Ąhnliche Beschl√ľsse waren auch von den Mitgliedergemeinden gefasst worden.

Der so reduzierte Gesamtzuschussbetrag w√§re jedoch insgesamt f√ľr die Gew√§hrleistung des laufenden Betriebs von VHS und Musikschule nicht ausk√∂mmlich, so dass sich die Vertreter der Mitgliedsgemeinden darauf verst√§ndigten, einen um insgesamt rund 11.400 Euro erh√∂hten Zuschuss den Gremien zur Beschlussfassung vorzuschlagen. Dieser Betrag orientierte sich am tats√§chlichen Zuschussbedarf.

In den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass beide Einrichtungen Einsparungen bei den Ausgaben vorweisen konnten und somit Konsolidierungsbem√ľhungen feststellbar sind.

F√ľr das Jahr 2012 ergab sich f√ľr Hirschberg ein gesamter Zuschussbetrag von 53.187 Euro (rund 19.000 Euro f√ľr die VHS und rund 34.200 Euro f√ľr die Musikschule).

F√ľr 2013 bis 2015 wurde jetzt ein j√§hrlicher Zuschuss von rund 55.000 Euro vorgeschlagen.

Damit bleibt man deutlich unter dem Förderbetrag bis 2008.

Monika Maul-Vogt (GLH) sagte, es sei erfreulich, dass die „Zusch√ľsse nicht in Stein gemeiselt“ seien.

Sie lobte die Volkshochschule nicht nur als Ort der Weiterbildung, sondern auch als Ort der Begegnung.

Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss der „Vereinbarung der St√§dte Hemsbach und Weinheim sowie der Gemeinden Hirschberg und Laudenbach √ľber die F√∂rderung und Entwicklung der Weiterbildung in ihrem Bereich“ f√ľr die Jahre 2013 bis 2015 einstimmig zu.

Gemeinderat am 17. Juli 2012

Beirat f√ľr die Versorgungswerke Hirschberg wurde benannt

Hirschberg, 18. Juli 2012. (red/sap) Vertretung der Gemeinde Hirschberg im Beirat der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co . KG wurde benannt.

Im Gesellschaftsvertrag der Versorgungswerke Hirschberg GmbH & Co.KG wurde vereinbart, dass neben dem B√ľrgermeister Manuel Just sechs weitere Personen, vier von der Gemeinde Hirschberg und zwei vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Viernheim GmbH, in den Beirat benannt werden.

Die Verwaltung regte an, die Benennung nach der d’Hondtschen Verteilung basierend auf dem Ergebnis der Kommunalwahl 2009 vorzunehmen.

Demnach k√∂nnen die Fraktionen Freie W√§hler, CDU und Gr√ľne Liste Hirschberg je einen Vetreter bzw. eine Vertreterin benennen und die FDP/SPD als Z√§hlgemeinschaft einen.

F√ľr die Freien W√§hler wurde Alexander May und als sein Vertreter Werner Volk,¬† f√ľr die GLH J√ľrgen Steinle und als seine Vertreterin Monika Maul-Vogt, f√ľr die CDU Matthias Dallinger und als sein Vertreter Dr. J√∂rg Boulanger und die Z√§hlgemeinschaft SPD/FDP Oliver Reisig und als sein Vertreter Hartmut Kowalinski (beide FDP) vorgeschlagen.

Die Liste wurde vom Hirschberger Gemeinderat einstimmig angenommen.

Ausweitung des Betreuungsangebots an Hirschberger Schulen

„Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss“ – aber ein guter Anfang

Hirschberg, 28. Juni 2012. (red/sap) Hirschberger Gemeinderat beschließt einstimmig die Ausweitung des Betreuungsangebotes an Großsachsener Grundschule und an der Karl-Drais-Schule in Leutershausen. Die Probephase soll zunächst ein Schuljahr dauern.

Von Sabine Prothmann

Der Bedarf und Wunsch von Eltern nach Betreuung ihrer Kinder nimmt auch im Grundschulbereich zu. An der Grundschule in Gro√üsachsen steigt die Anzahl der betreuten Kinder in der Kernzeit und auch Eltern √§u√üerten W√ľnsche zu einer Ausweitung der Betreuungszeit.

Die Quantifizierung des Bedarfs ist schwierig nachzuweisen, so dass die Verwaltung nach Gespr√§chen mit der Schulleitung vorschl√§gt, als ersten Schritt eine Erh√∂hung des Betreuungsangebots an beiden Schulen zun√§chst f√ľr das kommende Schuljahr anzubieten.

Die Betreuung soll täglich in der Grundschule Großsachsen um eine Stunde, also bis 15:00 Uhr, und in der Karl-Drais-Schule in Leutershausen um anderthalb Stunden, also bis 17:00 Uhr verlängert werden.

Die Gruppen kommen jedoch erst ab einer Mindestzahl von f√ľnf Kindern zustande und die zus√§tzlichen Betreuungszeiten m√ľssen f√ľr das komplette Schuljahr gebucht werden.

„Das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss“, sagte B√ľrgermeister Manuel Just. Man m√ľsse dies im Laufe des n√§chsten Schujahres √ľberpr√ľfen.

Die Fraktionen begr√ľ√üten einstimmig den Vorschlag. „Dies ist eine gute L√∂sung f√ľrs n√§chste Schuljahr“, meinte Monika Maul-Vogt (GLH).

Dr. Horst Metzler (SPD) sagte: „Die ist ein richtiger und wichtiger Schritt“.

Die Nachmittagsbetreuung an der Karl-Drais-Schule kann nur komplett f√ľr vier Tage – Montag bis Donnerstag – gebucht werden. Zus√§tzlich kann der Freitag noch dazu gew√§hlt werden.

Die Nachmittagsbetreuung in Leutershausen ist f√ľr Familien mit einem Bruttoeinkommen unter 1278 Euro frei. Ab da sind die Beitr√§ge einkommensabh√§ngig gestaffelt. Ab einem Bruttoeinkommen von √ľber 3323 Euro kostet die Betreuung zus√§tzlich 31 Euro pro Monat f√ľr die Tage Montag bis Donnerstag und noch mal 8 Euro f√ľr den Freitag.

In der Grundschule Gro√üsachsen kann man sich f√ľr eine Betreuung an drei oder an f√ľnf Tage pro Woche bis 15:00 Uhr entscheiden. Je nach Bruttoeinkommen zahlen die Eltern f√ľr die zus√§tzliche Stunde an f√ľnf Tagen zwischen 0 und 13 Euro und f√ľr die drei Tage zwischen 0 und 8 Euro.

Das ausgeweitete Betreuungsangebot wurden mit den beiden Schulen abgestimmt.

Zudem sah die Verwaltung eine Hausaufgabenbetreuung f√ľr die Gro√üsachsner Grundschule vor.

Die entspr√§che jedoch, laut R√ľckmeldung der Gro√üsachsener Schulkonferenz nicht den W√ľnschen der Eltern und der Schulleitung.

Man w√ľnsche lediglich eine Hausaufgabenaufsicht und keine Betreuung durch p√§dagogisches Fachpersonal.

B√ľrgermeister Just konnte dies nicht ganz nachvollziehen und sagte: „Man kann den Hund nicht zum Jagen tragen.“

Gemeinderatssitzung am 22. Mai 2012

Zehn weitere Pl√§tze f√ľr die Kleinkindbetreuung

Hirschberg, 23. Mai 2012. (red/sap) Monika Maul-Vogt ist neue Vertreterin der Gemeinde Hirschberg im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße. Der Postilliion e.V. erweitert sein Krippenangebot in Leutershausen.

Martin St√∂hrer war seit 1977 Mitglied im Vorstand des Vereins Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstra√üe und seit 1995 dessen Vorsitzender. Martin St√∂hrer bat nun aus Altersgr√ľnden ihn von diesem Ehrenamt zu entbinden.

Die Verwaltung der Gemeinde Hirschberg schlug nun vor die Gemeinderätin Monika Maul-Vogt GLH) als Vertreterin der Gemeinde in den Vorstand des Vereins zu bestellen.

Als 3. Vorsitzende des Hirschberger Kulturf√∂rderveins sei Monika Maul-Vogt besonders f√ľr diese Aufgabe geeignet, erkl√§rte B√ľrgermeister Manuel Just.

Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Krippenangebot in Hirschberg wird erweitert

In der Bahnhofstra√üe 16 in Leutershausen werden k√ľnftig zehn weitere Kinder betreut. Foto: Hirschbergblog.

Als nächster Punkt stand die Erweiterung des Krippenangebots in Leutershausen in der Bahnhofstraße auf der Tagesordnung.

Seit Oktober 2007 betreibt der Postillion e.V. die Kinderkrippe in der Bahnhofstraße 16 mit 10 Plätzen. Dzrch das Freiwerden einer zusätzlichen Wohnung im ersten Stock des Gebäudes soll das Platzangebot auf 20 Plätze erweitert werden.

Diese zehn Plätze sollen zusätzlich zu den 30 geplanten Plätzen an der Rheinstraße das Hirschberger Krippenangebot, voraussichtlich zum 01. November 2012, erweitern und sind insbesondere durch ihre zentrale Lage im Ortsmittelpunkt von Leutershausen von besonderer Bedeutung.

Der mit dem Postillion e.V. abgeschlossene Betriebskostenvertrag vom 01. Januar 2011 wird durch einen neu abzuschlie√üenden Betriebskostenvertrag √ľber zwei Krippengruppen ersetzt.

Der Mietvertrag zwischen Vermieter und Postillion wird f√ľr die Dauer von 25 Jahren abgeschlossen – dies ist Voraussetzung f√ľr die Zuschussf√§higkeit √ľber das Regierungspr√§sidium Karlsruhe.

Zus√§tztlich soll ein Zusatzvertrag mit der Gemeinde Hirschberg abgeschlossen werden, dieser ist zur Kl√§rung eventueller Anspr√ľche bei vorzeitiger Beendigung des Mietverh√§ltnisses notwendig. Die erfolgt im nicht√∂ffentlichen Teil und ist Voraussetzung f√ľr die Umsetzung der hier zu fassenden Beschl√ľsse.

Im Ausschuss f√ľr Kinderbetreuung am 15. M√§rz 2012 und in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 09. Mai wurde die Erweiterubg der Krippe um 10 Pl√§tze bef√ľrwortet.

B√ľrgermeister Manuel Just erkl√§rte, mit diesen zehn weiteren Pl√§tzen in der Bahnhofstra√üe und den 30 Pl√§tzen in der Rheinstra√üe liege Hirschberg mit k√ľnftig 103 Pl√§tzen¬† bei einer Versorgungsquote von 40,4 Prozent.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Beschlussvorschlag zu.

Vereinsförderung

Der Gemeinderat legte f√ľr das Haushaltsjahr 2012 f√ľr die Vereine Oldtimerclub Leutershausen e.V. und ebenfalls f√ľr den F√∂rderverein der Katholischen √∂ffentlichen B√ľcherei einen Grundzuschuss von 105 Euro fest.

Nach der Anregung durch Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD) erkl√§rte der B√ľrgermeister, dass man besonders bei F√∂rdervereinen auch zuk√ľnftig darauf achten werde, dass die Vereine am √∂ffentliche Leben teilnehmen.

Der Grundzuschuss wurde einstimmig beschlossen.

Weitere Berichte folgen.

Kinderferne Entscheidung im Gemeinderat

Chance vertan

Hirschberg, 26. April 2012. (red/sap) Gl√ľckliche Kinder, eins mit Tier und Natur – so stellten sich wohl die beiden Erzieherinnen ihren Bauernhofkindergarten auf dem Marbacher Hof im idyllischen Hirschberg, Ortsteil Gro√üsachsen vor. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht. Der Gemeinderat Hirschbergs hat sich in seiner Sitzung, wenn auch √§u√üerst knapp, aber dennoch klar, gegen die Aufnahme des Bauernhofkindergartens in die Bedargfsplanung der Gemeinde Hirschberg entschieden.

Kommentar: Sabine Prothmann

Damit hat der Rat, mit gr√∂√üter Wahrscheinlichkeit, dem Bauernhofkindergarten den Todessto√ü erteilt. Denn ohne die finanziellen Zusch√ľsse, wird das Projekt nicht finanzierbar sein.

Da konnte B√ľrgermeister Just noch so sehr auf Imagegewinn und Alleinstellungsmerkmal verweisen, Eva-Marie Pfefferle (SPD) von Kind, Tier und Natur schw√§rmen und das p√§dagogische Konzept loben oder Monika Maul-Vogt (GLH) auf den sicherlich kommenden Bedarf an weiteren Betreuungspl√§tzen pochen, die k√ľhlen Rechner setzten sich durch.

Mit 9:9 scheiterte der Antrag und damit der Versuch, in Hirschberg den erst zweiten Bauernhofkindergarten in Baden-W√ľrttemberg zu realisieren.

Klare Position bezogen von Anfang die Freien W√§hler, auch schon im ATU, dass sie diesem Projekt nichts abgewinnen konnten. Fritz Bletzer (FW) zeigte keinerlei Verst√§ndnis f√ľr diese Bauernhofnostalgie, daf√ľr aber umso mehr f√ľr den benachbarten Landwirt, der ebenfalls auf dem Marbacher Hof ans√§ssig ist.

Hartmut Kowalinski (FDP) lie√ü sich dazu hinrei√üen, das p√§dagogische Konzept anzuzweifeln, denn schlie√ülich m√ľssten die Kinder auch hier „nur basteln und n√§hen lernen“.

Karin Kunz (CDU) machte deutlich, dass man sparen m√ľsste. Und Matthias Dallinger (CDU) schloss sich diesem Argument an. Und war damit das Z√ľnglein an der Waage, der das Projekt scheitern lie√ü.

Hätte der entschuldigte Gemeinderat Karl Schnell, ebenfalls CDU, mit seiner Stimme ein anderes Ergebnis auf den Weg gebracht?

Matthias Dallinger wirkte bei seinem Statement, ganz zum Schluss der Diskussion, nicht wirklich √ľberzeugend. Als er sich „schweren Herzens“ gegen den Bauernhofkindergarten entschied, h√§tte der nicht wohlwollende Zuschauer, darin eine Absprache vermuten k√∂nnen.

Aus finanziellen Gr√ľnden, hat der Hirschberger Rat wahrscheinlich sehr vern√ľnftig entschieden, aber zeigen die Ablehner den gleichen finanziellen Weitblick bei anderen Projekten ihrer Wahl? Beispielsweise einer neuen Sporthalle?

In Bezug auf den tats√§chlichen Bedarf an Kindergartenpl√§tzen, hat der Gemeinderat bedarfsentsprechend entschieden, aber gilt das auch f√ľr die Zukunft?

F√ľr eine Innovation hatte der Hirschberger Gemeinderat leider keinen Mut und hat damit wahrscheinlich auch eine gute Chance vertan.