Sonntag, 13. Juni 2021

Betriebsferien bis einschließlich 08. Januar 2012

Wir wĂŒnschen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch


Viel Freude mit dem von uns produzierten „Halleluja-Flashmob“ in der Weinheim Galerie.

Rhein-Neckar, 24. Dezember 2011. Wir wĂŒnschen allen unsere Leserinnen und Lesern ein Frohes Fest, geruhsame Tage und natĂŒrlich einen guten Start ins neue Jahr 2012. Wir bedanken uns fĂŒr Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, Ihnen auch im kommenden Jahr spannenden, faktenreichen und hintergrĂŒndigen Journalismus anbieten zu können.

Ganz besonders herzlich möchten wir uns bei allen bedanken, die aktiv an unserem Angebot mitwirken, also den Mitarbeitern, den Informanten, den Partnern, unseren Kunden und natĂŒrlich auch den vielen Kontaktpersonen in Behörden und Unternehmen, die mit Ihren Informationen die Presse- und Meinungsfreiheit unterstĂŒtzen.

Wir machen bis einschließlich 08. Januar 2012 Betriebsferien – Sie können selbstverstĂ€ndlich unser Angebot frei nutzen. In unserem Archiv finden Sie alle Informationen.

Wir wĂŒnschen Ihnen eine gute Zeit!

Gabis Kolumne

Gute VorsÀtze

//

Guten Tag!

Hirschberg, 10. Januar 2011. Irgendwelche VorsĂ€tze an Neujahr zu fassen ist insgesamt betrachtet ziemlich albern. Denn was unterscheidet den 31. Dezember des alten Jahres vom 1. Januar des Neuen Jahres? NĂŒchtern betrachtet nur ein Sprung des Sekundenzeigers – meint Gabi.

Mit dem Rauchen aufzuhören und mehr Sport zu treiben sind aber sicherlich Vorhaben, die man nicht fĂŒr den 1. Januar ankĂŒndigen sollte, möchte man sich nicht gleich den Frust des Versagens abholen.

Symbol der Hoffnung und der guten VorsĂ€tze: Der Schornsteinfeger im GlĂŒcksklee.

Wir haben an Silvester bei uns zu Hause gefeiert mit Freunden. Kurz vor Mitternacht kam das Thema auf, was man sich fĂŒr das neue Jahr vornehme. „Erst mal soll 2011 einfach besser werden, denn 2010 war eindeutig nicht mein Jahr“, sagte eine Freundin.

Ja, dachte ich, da kann ich ihr nur Recht geben. Ich hatte eindeutig zu viel Stress und habe viel zu wenig Zeit fĂŒr mich gehabt im vergangenen Jahr. Kinder, Mann und Job haben mich so auf Trab gehalten, dass kaum Zeit zum Durchschnaufen blieb.

Egoistischer sein.

„Ich werde 2011 egoistischer sein“, warf ich provokativ in die Runde. „Ich tue endlich mal die Dinge auf die ich Lust habe, was mir gut tut.“

„Du hast vollkommen Recht“, antwortete eine Freundin. „Mein nĂ€chstes Jahr muss auch besser werden.“

„Man kann sich so viel vornehmen wie man will, letztendlich weißt man nie mit welchen Herausforderungen man konfrontiert wird“, erzĂ€hlt ein Freund.

„Ich bin mit tausend guten VorsĂ€tzen ins Jahr 2010 gestartet und dann hat meine Firma zugemacht und ich musste mir einen neuen Job suchen, damit wurde alles andere relativiert.“

„Ja, das stimmt. Bei Freunden wurde der Sohn schwer krank, da ging es jeden Tag nur darum, dass der nĂ€chste besser wird“, erzĂ€hlte ein anderer Freund.

Ein Jahr ist ganz schön lang.

Das gab mir ganz schön zu denken, vielleicht muss man seine Ziele einfach kĂŒrzer stecken. Ein Jahr ist lang, da kann ganz schön viel passieren. Im Dezember 2011 können andere Dinge wichtig sein wie jetzt im Januar.

„Ich glaube, ich werde MonatsvorsĂ€tze fassen. Das ist ĂŒberschaubar konkreter und hat man Erfolg gehabt, kann man sich monatlich freuen“, ĂŒberlege ich laut und finde in der Runde viel Zustimmung.

Ich nehme mir vor im Januar meine Steuer zu machen, wöchentlich joggen zu gehen und den Keller auszumisten. Und damit ich mich gut fĂŒhle, gönne ich mir einen Wellness-Tag, lese ein schönes Buch und gehe in einen kitschigen Liebesfilm. Das klingt doch schon mal ganz gut, finde ich. Und im Februar -۩ Stopp, darĂŒber werde ich erst Ende Januar nachdenken, weiß Gott, was bis dahin passiert.

Auf alle FĂ€lle werde ich im nĂ€chsten Jahr nicht mehr jede Woche eine Gabi schreiben. Denn einerseits kennen Sie inzwischen schon fast mein ganzes Leben und andererseits kann ich die Zeit gut gebrauchen fĂŒr -۩ Halt! Über diesen Vorsatz werde ich noch nicht reden, denn das sprengt eindeutig den Monatsrahmen.

gabi

Gabis Kolumne

Gute VorsÀtze!

//

 

Guten Tag!

Hirschberg, 28. Dezember 2009. Jedes Jahr stehen die guten VorsĂ€tze an. Auch bei Gabi. Ein paar gute VorsĂ€tze dĂŒrfen es schon sein, meint Gabi, aber keinesfalls zu viele.

Wer kennt sie nicht die guten VorsĂ€tze zu Silvester? Also zunĂ€chst mal muss ich meine obligatorische DiĂ€t machen – die PlĂ€tzchen waren dann doch zu lecker. Und die Weihnachtsfeiertage mit Gans, Wild und Fondue haben ihr Übriges getan. Na ja und dann wollte ich auch mit dem Rauchen aufhören!

Mehr Sport machen möchte ich 2010. Mindestens zweimal die Woche. In meinen Papieren werde ich mehr Ordnung halten und regelmĂ€ĂŸig werde ich die SchrĂ€nke ausmisten.

vorsaetze

Die guten VorsÀtze von Gabi. Bild: hblog

Alkohol gibt es nur noch am Wochenende und Fleisch höchstens 2 bis 3 Mal wöchentlich. Überhaupt möchte ich meine Familie im nĂ€chsten Jahr gesĂŒnder ernĂ€hren, das heißt, viel Obst und GemĂŒse und weniger Kohlenhydrate und Fett. Ja und natĂŒrlich weniger SĂŒĂŸigkeiten.

Und endlich mal wieder Briefe schreiben, alte Freunde besuchen und mich fĂŒr das Allgemeinwohl mehr einsetzen.

Mein Englisch sollte ich unbedingt auffrischen und einen Italienisch-Kurs wĂŒrde ich gerne belegen. Mit einer Freundin wollte ich schon seit Jahren an der Volkshochschule Aquarell-Malen besuchen.

Insgesamt möchte ich mehr Dinge umsetzen, die ich mir vornehme. Aber das alles natĂŒrlich mit weniger Stress. Auch das ein Vorsatz. Ich möchte nicht mehr von Termin zu Termin hetzen.

Und ich werde ausgeglichener zu meinen Lieben sein.

Wenn mein Mann und die Kinder nerven, werde ich geduldig und liebevoll bleiben. Schreien gehört eindeutig auf die No-go-Liste 2010. DafĂŒr werden wir – auch gegen den Willen meiner Kinder – wieder mehr Familien-Spieleabende machen. Das ist gut fĂŒr das soziale GefĂŒge.

Genau betrachtet werde ich ab 1. Januar mein ganzes Leben umkrempeln.

//

Aber irgendwo habe ich mal gelesen, dass VorsÀtze ab dem 1. Januar meistens nicht umgesetzt werden. Denn, wenn man sich zu viel vornimmt, klappt gar nichts.

Also sollte man das alles vielleicht geschickt verteilen, sonst ist man gleich ĂŒberfordert, kurz darauf frustriert und letztendlich schmeißt man alle VorsĂ€tze ĂŒber Bord.

Ach ĂŒbrigens, so schlecht war 2009 ja gar nicht, oder?

Dann muss ich auch nicht viel Ă€ndern. GlĂŒck gehabt 🙂

gabi