Mittwoch, 08. Dezember 2021

AIDS-Kampagne des Rhein-Neckar-Kreises

Gesch√ľtzt im Verkehr mit „Sommer, Sonne, Safer Sex“

Heidelberg/Rhein-Neckar, 11. Juli 2014. (red/pm) Am kommenden Montag, 14. Juli, startet wieder die ‚ÄěSommer Sonne Safer Sex‚Äú-Kampagne ‚Äď eine gemeinsame Aktion der AIDS-Hilfe Heidelberg, AIDS & Kinder Baden-W√ľrttemberg und der AIDS-STI-Beratung des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis, das auch f√ľr die Stadt Heidelberg zust√§ndig ist. [Weiterlesen…]

Grund f√ľr Ausfall war ein Software-Fehler

Anzeigetafeln funktionieren wieder

Gestern abend liefen die DFI-Anzeigetafeln noch im Testbetrieb. Seit heute früh funktionieren sie wieder.

Gestern abend liefen die DFI-Anzeigetafeln noch im Testbetrieb. Seit heute früh funktionieren sie wieder.

Mannheim/Rhein-Neckar, 19. September 2013. (red/ld) Der Fehler in den Anzeigen des Dynamischen Fahrgastinformationssystems (DFI) ist gefunden. Gestern abend liefen einige Anzeigen noch im Testbetrieb. Seit heute früh funktionieren die Tafeln wieder normal und liefern den Fahrgästen der RNV Informationen über die Abfahrtzeiten. Gut eine Woche lang waren die Tafeln ausgeschaltet. Grund: Ein Fehler in der Datenübertragung. [Weiterlesen…]

Echtzeitinformationstafeln im gesamten RNV-Gebiet ausgefallen

Defekte Anzeigentafeln: Ursache unklar

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Mannheim/Rhein-Neckar, 18. September 2013. (red/ld) Die Anzeigetafeln an den Bus- und Bahnhaltestellen der Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH (RNV) sind kaputt. Eigentlich sollten sie den wartenden Fahrg√§sten anzeigen, wie lange sie noch auf ihre Stra√üenbahn warten m√ľssen. Seit gut einer Woche steht dort aber nur „Bitte Fahrplan beachten“ – oder sie sind ganz ausgeschaltet. Die RNV sucht gemeinsam mit dem Hersteller des Systems nach dem Fehler. Bisher ohne Ergebnis. [Weiterlesen…]

Schriesheim und der Rhein-Neckar-Kreis geben 6.000 Euro mehr f√ľr Weinheim und Hirschberg aus

Die Linie 5 f√§hrt ab dem Winter nachts halbst√ľndig von/bis nach Heidelberg

Barrierefrei ein- und aussteigen.

Taktverdichtung der „√ĖG“ in der Nacht beschlossen.

 

Schriesheim/Hirschberg/Weinheim, 20. Juni 2013. (red/zef) Ab dem Winter verkehrt die Linie 5 auch nach halb zehn halbst√ľndig zwischen Heidelberg und Schriesheim. In der gestrigen Sitzung sprach sich der Gemeinderat ¬†einstimmig daf√ľr aus. Besonders bemerkenswert: Die Stadt Schriesheim gibt 6.000 Euro mehr aus, damit die Stra√üenbahn nicht an der Haltestelle Schriesheim Bahnhof endet, sondern auch Weinheim und Hirschberg k√ľnftig davon profitieren. [Weiterlesen…]

RNV-Mitarbeiter bekommen mehr Geld

Rhein-Neckar, 13. Mai 2013. (red) Der Tarifstreit zwischen RNV und ver.di ist zu Ende. Gesten Abend erzielte man eine Einigung, heute waren die Gewerkschafter zur Urabstimmung aufgerufen, um den ausgehandelten Vertrag zu bestätigen oder abzulehnen. Es zeichnet sich eine breite Zustimmung ab.

Die Gewerkschaft spricht von einem Erfolg und √ľber zehn Prozent mehr f√ľr die Fahrer – das ist zutreffend, allerdings erh√∂hen sich L√∂hne und Geh√§lter insgesamt nur um durchschnittlich 4,3 Prozent, wie die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH auf Anfrage mitteilte.

Heute streikten die Mitarbeiter noch, weil sich der Streik planungsmäßig nicht mehr verhindern ließ, wie ein Gewerkschaftssprecher mitteilte. Ab morgen sollen Busse und Bahnen wieder geregelt fahren.

Die Details der Tarifverhandlung finden Sie auf dem Rheinneckarblog.de.

Mitarbeiter der RNV streiken heute trotzdem

Einigung im Tarifkonflikt

Mannheim/Rhein-Neckar, 13. Mai 2013. (red/pm) Im Tarifkonflikt zwischen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) und der Gewerkschaft ver.di haben die Verhandlungspartner eine Einigung erzielt, teilte die RNV gestern Abend mit. Trotzdem geht der Streik heute weiter, weil er nach Angaben der Gewerkschaft „nicht mehr aufzuhalten war“. Aktuell stellen ver.di und die RNV Gesch√§ftsf√ľhrung gegen√ľber der Belegschaft bei einer au√üerordentlichen Betriebsversammlung die Ergebnisse vor.

Information der RNV:

Der von ver.di bereits angek√ľndigte Streik findet dennoch ab Montag, 13. Mai 2013, mit Betriebsbeginn um 3.30 Uhr statt. Da ver.di auch nach dem Ende der Betriebsversammlung ab 15.00 Uhr wieder zum Streik aufgerufen
hat, kann der Fahrbetrieb wohl fr√ľhestens wieder am Dienstag, 14. Mai 2013, um 3.30 Uhr aufgenommen werden.

Andreas Kerber, Kaufm√§nnischer Gesch√§ftsf√ľhrer der RNV GmbH, zeigte sich dennoch sichtlich erleichtert zu dem positiven Ausgang der Gespr√§che:

Wir haben es geschafft! Und sind wirklich sehr froh, nun endlich eine Einigung gefunden zu haben – im Interesse unserer Mitarbeiter und unserer Fahrg√§ste, die den √ĖPNV dann ab Dienstag endlich wieder wie gewohnt nutzen k√∂nnen.

RNV Mitarbeiter streiken ab Montag

Ab Montag wieder zu Fuß

Ab Montag hei√üt es wieder Fahrrad fahren, laufen oder im Auto Geduld beweisen, wenn der Stadtverkehr √ľberlastet ist. Busse und Bahnen fahren erstmal keine. Wie lange bleibt abzuwarten.

Ab Montag hei√üt es wieder Fahrrad fahren, laufen oder im Auto Geduld beweisen, wenn der Stadtverkehr √ľberlastet ist. Busse und Bahnen fahren erstmal keine. Wie lange der Streik dauert, bleibt abzuwarten.

 

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Tarifparteien trafen sich heute zu Sondierungsgespr√§chen, um sich wieder anzun√§hern, wie uns die Pressesprecherin der RNV, Susann Becker, mitteilte. Trotzdem steht eines fest: Ab Montag wird wieder gestreikt. Wie lange der Streik diesmal dauern wird, ist noch offen. Die Gewerkschaft hat einen unbefristeten Ausstand angek√ľndigt. Von den Streiks k√∂nnten auch die Teilnehmer und Helfer beim Deutschen Internationalen Turnfest betroffen sein, das in einer Woche startet. [Weiterlesen…]

In eigener Sache: Wartungsarbeiten

Rhein-Neckar, 19. April 2013. (red) Heute streiken die Gewerkschafter von Ver.di und Bahnen und Busse stehen still. Bei uns wird nicht gestreikt, aber es kommt sicher zu Verz√∂gerungen der Berichterstattung. Das hat zwei Gr√ľnde: Wir f√ľhren Wartungsarbeiten am System durch und bekommen neue Fenster. [Weiterlesen…]

OEG-Linie 5

Gleisbegr√ľnung und Pflanzarbeiten

Hirschberg, 10. April 2013. (red/pm) Auf vielfachen Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohner werden in Leutershausen die Gleise der Linie 5 durch die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) begr√ľnt. Auf 250 Metern wird ab Leutershausen Bahnhof bis in H√∂he Lindenstra√üe Rasen in das Gleisbett gepflanzt. Die Arbeiten haben bereits am Dienstag, 02. April, begonnen und werden, entsprechende Witterung vorausgesetzt, am Mittwoch, 24. April abgeschlossen sein. [Weiterlesen…]

Während RNV große Probleme mit Schnee und Eis hat, bleibt das Chaos bei den Autofahrern aus

Straßenbahnen stehen still РStraßenverkehr rollt normal

 

Rhein-Neckar, 21. Januar 2013. (red/aw/pm) Der Winter trifft die Metropolregion h√§rter als erwartet. Seit gestern herrscht vielerorts Stillstand. Besonders bei den Stra√üenbahnen. Die RNV hat in Mannheim und Heidelberg teilweise Stadtbusse abgezogen, um den Schienersatzverkehr zu gew√§hrleisten und hofft auf einen 20-Minuten-Takt. Ganz anders hingegen die Verkehrslage auf den Stra√üen. Die Polizei in Heidelberg und auch in Mannheim vermeldet keine besonderen Vorkommnisse. Die Autofahrer verhalten sich „sehr besonnen“ und ein „Chaos ist ausgeblieben“. Lediglich vereinzelte Unf√§lle mit Blechsch√§den wurden gemeldet.¬†

Information der RNV: 

„Seit Sonntag, 20. Januar, kommt es im gesamten Verkehrsgebiet der RheinNeckar-Verkehr GmbH (RNV) witterungsbedingt zu massiven Versp√§tungen und Fahrtausf√§llen. Der Stra√üenbahnverkehr in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und an der Bergstra√üe ist bis auf Weiteres vollst√§ndig eingestellt.

Auch die Buslinien sind von starken Verspätungen und Fahrtausfällen betroffen. Ursachen sind der extreme Eisregen und die daraus resultierende Vereisung von Oberleitungen, Fahrzeugen und Teilen der Fahrbahn. Im Bereich der Oberleitungen besteht außerdem Gefahr durch herabfallende Eiszapfen.

Wegen des extremen Grades der Vereisung sind keine Eisfahrten m√∂glich, um die Oberleitungen vom Eis zu befreien oder eisfrei zu halten. Aufgrund der Witterungsverh√§ltnisse kann der Stra√üenbahnbetrieb zum morgendlichen Berufsverkehr nicht wieder aufgenommen werden. Berufpendler und Sch√ľler m√ľssen sich in den Morgenstunden auf jeden Fall auf massive Verkehrsbehinderungen, Fahrtausf√§lle und Verp√§tungen einstellen. Ein Fahrplanm√§√üiger Verkehr ist nicht m√∂glich.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Allerdings wird dieser den Ausfall der Straßenbahnen nicht kompensieren und nur in unregelmäßigen Abständen verkehren können. Derzeit sind die Straßen, vor allem in Mannheim und Ludiwigshafen, jedoch so glatt, dass auch viele der Ersatzbusse nicht fahren können.

In Mannheim werden die meisten Buslinien eingestellt, um einen Schienenersatzverkehr f√ľr die Stra√üenbahnlinien einzurichten. Die Bahnlinien 1, 3 und 4 werden etwa im 20-Minutentakt durch Busse ersetzt. Zus√§tzlich verkehren durchgehend die Nachtbusse der Linien 6 und 7, ebenfalls alle 20-Minuten. In Ludwigshafen werden die Stadtbuslinien regul√§r bedient. Die Bahnlinien 6 und und 7 werden im 20-Minutentakt durch Januar 13 die Nachtbuslinien 96 und 97 ersetzt. Auch in Heidelberg werden teilweise
Busse von den regulären Buslinien abgezogen, um den Straßenbahnverkehr zu ergänzen. Somit soll sowohl auf den- Bus als auch auf den Bahnlinien ein 20-Minutentakt gewährleistet werden.

Derzeit sind hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen der RNV im Einsatz, um die St√∂rung zu beheben und die Fahrg√§ste trotzdem an ihr Ziel zu bringen. An vielen Haltestellen sind Infoposten im Einsatz, um √ľber die derzeitige Lage zu informieren. Gleichzeitig wird versucht, die Oberleitungen manuell vom Eis zu befreien, da eine chemische Enteisung aus Sicherheitsgr√ľnden nicht m√∂glich ist.“

Behinderungen f√ľr Sch√ľler und Berufspendler

Straßenbahnen liegen auch am Montag auf Eis

Rhein-Neckar, 20. Januar 2013. (red/ld) Der Stra√üenbahnverkehr im gesamten Bereich der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) sind eingestellt. Grund sind der anhaltende Eisregen, vereiste Oberleitungen und Stra√üenbahnen. Ersatzbusse sollen morgen fr√ľh Abhilfe schaffen. Berufspendler und Sch√ľler m√ľssen sich wohl trotzdem auf massive Behinderungen einstellen.

Information der Rhein-Neckar-Verkehrgesellschaft:

„Seit Sonntag, 20. Januar, kommt es im gesamten Verkehrsgebiet der RheinNeckar-Verkehr GmbH (RNV) witterungsbedingt zu massiven Versp√§tungen¬†und Fahrtausf√§llen. Der Stra√üenbahnverkehr in Mannheim, Ludwigshafen¬†und Heidelberg ist bis auf Weiteres vollst√§ndig eingestellt. Auch die¬†Buslinien sind von starken Versp√§tungen betroffen. Ursachen sind der¬†extreme Eisregen und die daraus resultierende Vereisung von¬†Oberleitungen, Fahrzeugen und Teilen der Fahrbahn. Im Bereich der¬†Oberleitungen besteht au√üerdem Gefahr durch herabfallende Eiszapfen.

Wegen des extremen Grades der Vereisung sind keine Eisfahrten möglich, um die Oberleitungen vom Eis zu befreien oder eisfrei zu halten. Aufgrund der Witterungsverhältnisse ist derzeit sehr unwahrscheinlich, dass der Straßenbahnbetrieb rechtzeitig zum morgendlichen Berufsverkehr wieder aufgenommen werden kann. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Allerdings wird dieser den Ausfall der Stra√üenbahnen nicht kompensieren¬†und nur in unregelm√§√üigen Abst√§nden verkehren k√∂nnen. Berufpendler und¬†Sch√ľler m√ľssen sich in den Morgenstunden auf jeden Fall auf massive¬†Verkehrsbehinderungen, Fahrtausf√§lle und Verp√§tungen einstellen. Ein¬†Fahrplanm√§√üiger Verkehr ist nicht m√∂glich.“

 

Zweigleisig fahren ist besser!

B√ľrgermeister und RNV stellen die Weichen f√ľr ein neues Zeitalter im √ĖPNV.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 23. Juli 2012. (red/cr) Mit einem kleinen Fest feierten die Bergstra√üengemeinden und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) die Fertigstellung des letzten Teilst√ľcks des zweigleisigen Schienenausbaus zwischen Weinheim und Schriesheim.¬†

Von Christian Ruser

Heute arbeiten die Bagger zum Spaß.

Hirschbergs B√ľrgermeister Just ist √ľber die Gr√∂√üe des Festes erstaunt. In der Tat hat sich die RNV auch einiges einfallen lassen. Neben Getr√§nke- und Grillzelten, gibt es f√ľr Kinder ein Mitmachzirkus, eine Busschule und Baggern im echten Baufahrzeug. Comedians unterhalten die Besucher, indem sie Fahrg√§ste mimen und die Red Hot Dixie Devils sorgen mit ihrer Musik f√ľr den guten Ton.

Auch das Thema Barrierefreiheit kommt an diesem Tag nicht zu kurz. Aber statt nur dar√ľber zu sprechen, hat die RNV „GERT“ dabei – einen Satz an Bandagen, Gewichten, Brillen und Ohrensch√ľtzern, die es den Besucher erm√∂glichen, die Mobilit√§t gesunder √§lterer Menschen nachzuempfinden.

Als kleines Geschenk erhält jeder Besucher einen Essens- und Getränkegutschein und jeder darf an diesem Tag zwischen Schriesheim und Weinheim umsonst fahren.

Die Ehrengäste kamen mit der Bahn

Die Ehrengäste kamen mit dem Salonwagen.

Mit dem historischen Salonwagen der alten OEG kamen die geladenen Ehreng√§ste. Unter ihnen die B√ľrgermeister der Bergstra√üengemeinden und Landtagsabgeordneter Uli Sckerl. Auf der B√ľhne begr√ľ√üte Schriesheims B√ľrgermeister Hansj√∂rg H√∂fer die Besucher. Die Entwicklung des Schienenverkehrs weckt in ihm Erinnerungen an die Schulzeit, als man noch im 30-Minuten-Takt nach Weinheim fuhr und sich bei der Einfahrt in Schriesheim entscheiden konnte, ob man mit oder gegen die Fahrtrichtung abspringt. Durch den zweigleisigen Ausbau gibt es jetzt den 10-Minuten-Takt, was f√ľr die B√ľrger der Bergstra√üe eine deutliche Steigerung in der Lebensqualit√§t bedeutet und die Gemeinden n√§her aneinander r√ľckt.

In den anschie√üenden Gru√üworten betont Peter Kurz, Oberb√ľrgermeister der Stadt Mannheim, dass die Stadtbahnen der Rhein-Neckar-Region ein wichtiger Beitrag zu E-Mobilit√§t sind. Dass der Einsatz f√ľr den √ĖPNV oft sehr anstrengend und langwierig ist, sagt Heidelbergs Oberb√ľrgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der RNV, Eckard W√ľrzner. Der zweigleisige Ausbau zeigt, dass die Gemeinden der Region in der Lage sind √ľber „ihre Kirchturmspitze hinaus zu sehen und zu denken“. Durch die Modernisierung wurde der Verkehr sicherer gemacht. Sein Beispiel mit den neu gebauten ungesicherten Bahn√ľberg√§ngen wirft aber nicht nur bei der Redaktion Fragen auf.

Neues Zeitalter des √ĖPNV

Manuel Just, B√ľrgermeister von Hirschberg, gibt bei all der Feierlaune zu bedenken, dass eine Bahnstrecke auch Gefahren birgt. So hat es in den f√ľnf Jahren seiner Amtszeit in Hirschberg zwei Unf√§lle mit Todesfolge gegeben, die mit einer Schrankenanlage h√§tten verhindert werden k√∂nnen. Durch die Schlie√üung vieler unbeschrankter √úberg√§nge ist solchen Unf√§llen hoffentlich vorgebeugt worden.

Joachim Bauer, Stellvertreter von Landrat Dallinger, spricht von einem neuen Zeitalter des √ĖPNV an der Bergstra√üe. Wie der technische Gesch√§ftsf√ľhrer der RNV, Martin in der Beek, wird sich der Ausbau bei den B√ľrgern positiv bemerkbar machen. Zu Beginn der Schulferien werden 72 Fahrten zwischen Weinheim und Schriesheim angeboten. Durch den Wegfall von Wartezeiten auf entgegenkommende Z√ľge kann die Rundfahrt der Linie 5 von 140 Minuten auf 130 Minuten gesenkt werden.

Zuschusssatz f√ľr die Jahre 2013 und 2014 beschlossen

Taktverdichtung kostet Hirschberg viel Geld

Hirschberg, 18. Juli 2012. (red/sap) Der Hirschberger Gemeinderat stimmte den Zuschusss√§tzen f√ľr die¬† Jahre 2013 und 2014 der RNV einstimmig zu. Taktverdichtung ab 26. Juli.

Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 24. April 2012 die Taktverdichtung auf der Linie 5. Ab Ende Juli 2012 fährt die Linie 5 in den Morgenstunden und am Nachmittag (6:30 bis 8:30 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr) im 10-Minuten-Takt.

Dem prognostizierten Zuschussbedarf f√ľr das Jahr 2013 wurde bei der nun umzusetzenden „Variante SB“ eine Kilometerleistung von 114.987 Kilometer pro Jahr (vorl√§ufiger Wert) und ein Ausgleichssatz von 3,70 Euro pro Kilometer zugrunde gelegt.

Daraus ergaben sich f√ľr das Jahr 2013 gerundet 425.452 Euro. F√ľr das Jahr 2014 wurde noch kein Betrag prognostiziert.

Im OEG-Beirat legte dann die RNV GmbH auf Grund zu erwartender ansteigender Kosten (Tarifsteigerungen, Strompreissteigerungen) f√ľr 2013 3,89 Euro (absolut gerundet 447.300 Euro) und f√ľr 2014 3,64 Euro (absolut gerundet 418.552 Euro) als errechnetem Zuschuss vor.

Als Verhandlungsergebnis wird nun ein (gleichbleibender) Ausgleichssatz von 3,75 Euro pro Kilometer f√ľr die Jahre 2013 und 2014 vorgeschlagen.

F√ľr Hirschberg bedeutet dies, auf der Basis vorl√§ufiger Kilometer-Werte von 114.987 Kilometer pro Jahr einen Zuschussbetrag f√ľr die Jahre 2013 und 2014 von jeweils gerundet rund 431.200 Euro.

Der Hirschberger Gemeinderat war sich einig, dass es sich hierbei um einen richtigen großen Betrag handle.

Fritz Bletzer (FW) sagte:

Wir haben zwar Bauchschmerzen und knirschen mit den Zähnen, aber wir können nichts anderes machen.

Dr. Jörg Boulanger (CDU) sagte:

Wir sind noch mit einem blauen Auge davon gekommen.

Hartmut Kowalinski (FDP) bemerkte, dass die Bahnen in Hirschberg oft leer seien, aber :

Wir sind am Ende einer Rundfahrt, in den Städten wird es voller.

Dr. Horst Metzler (SPD) bezeichnete den Zuschuss als „sinnvollstes Umweltf√∂rderprogramm“.

Der Rhein-Neckar-Kreis wird, vorbehaltlich des Beschlusses des Kreistages, die Aufwendung der kreisangehörigen Gemeinden ab 2013 mit 40 Prozent bezuschussen (zum Vergleich: 2012 35 Prozent, 2010 38 Prozent).

Der Gemeinderat stimmte den Zuschuss√§tzen einstimmig zu. Die Mittel werden in den Haushalten 2013 und 2014 zur Verf√ľgung gestellt.

25. Juni bis 01. Juli 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f√ľr den 25. Juni bis 01. Juli 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men√ľ Nachbarschaft im Men√ľ ‚ÄúTermine‚ÄĚ.

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Montag, 25. Juni 2012, 15:00 Uhr, Stadtbibliothek.

Harry Potter

Weinheim. ‚ÄěEin magisches Abenteuer mit Harry Potter‚Äú steht im Mittelpunkt des n√§chsten Lese- und R√§tselspa√ü in der Weinheimer Stadtbibliothek.

Die jungen Mitarbeiterinnen der B√ľcherei ziehen mit den jungen Leseratten nach Hogwarts, nehmen dort gemeinsam am Unterricht teil, spielen Quidditch und helfen dabei, den Hauspokal zu gewinnen. Im Duellierclub k√∂nnen die Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis zw√∂lf Jahren ihr Wissen √ľber die magische Welt beweisen.

Ort: Stadtbibliothek, Luisenstraße 5/1, 69469 Weinheim.

Eintritt: 2 Euro, Anmeldung erforderlich.

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Dienstag, 26. Juni 2012, 20:00 Uhr, Olympia-Kino.

Arnim Töpel

Hirschberg. Wir wissen: weniger ist mehr. Aber wer darf sich damit schon begn√ľgen, wenn doch alle anderen besser wissen, was wir wollen sollen? In dieser Zeit der Casting- und Rankingwut sollten wir sortieren, was wirklich wichtig ist. Suchen oder finden? Lieben oder geliebt werden?

Dem widmet sich Arnim T√∂pel in seinem neuen Programm mit Wort und Piano, mit Songs und groovenden Lautmalereien. Nach ‚ÄěSex ist keine L√∂sung‚Äú, ‚Äěrechtzeitig gehen‚Äú und seinen au√üergew√∂hnlichen Mundart-Programmen als ‚ÄěMasterbabbler“ nun wieder hochdeutsch. Vorwiegend. Denn den einen oder anderen Ausflug in seinen geliebten Kurpf√§lzer Dialekt wird er sich nicht nehmen lassen.

Der F√∂rderkreis Olympia-Kino bietet diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeindeb√ľcherei Hirschberg an.

Vorverkauf:
– Postagentur(Leutershausen) Tel. 06201 – 4881755
– Schreibwaren Schuhmann (Gro√üsachsen) Tel. 06201 ‚Äď 53012
– Opus (Schriesheim) Tel. 06203 ‚Äď 937684

Ort: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 15 Euro. F√∂rderkreis-Mitglieder: 13 Euro. Reservierung empfohlen: 06201 ‚Äď 53600 oder foerderkreis@olympia-leutershausen.de.

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Donnerstag, 28. Juni 2012, 19:30 Uhr, Neue Pädagogische Hochschule.

Das Zeltfestival 2012

Heidelberg. Es ist wieder soweit: Macht euch bereit f√ľr eine Zeit voller Musik, Kultur, Party, Theater, Lesungen, Konzerte, Fu√üball, Sonne, Sommer, Spa√ü und guter Laune! Das Zeltfestival 2012 steckt in den Startl√∂chern und wartet auf euch!

Zum bereits vierten Mal verwandelt sich das Gelände der neuen Pädagogischen Hochschule zum Festivalgelände.

Die Atmosph√§re eines Zirkuszeltes verzaubert zehn Tage lang den Ort jeden Abend aufs Neue. Manege frei f√ľr unterschiedlichste K√ľnstler und K√ľnste und eine magische Zeit!

Das Zeltfestival 2012 wird wie jedes Jahr eingel√§utet mit der legend√§ren PH-Sommer-Party!! Zu Elektro √ľber Rock bis Pop k√∂nnt ihr bis sp√§t in die Nacht abzappeln! Hier kommt garantiert jeder auf seine Kosten!

Ort: Neue Pädagogische Hochschule, Im Neuenheimer Feld (INF) 561, 69120 Heidelberg.

Eintritt: 4 Euro.

Infos und Programm: http://www.zeltfestival-hd.de/.

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Freitag, 29. Juni 2012, 20:00 Uhr, Kulturfenster.

Die Nachtigallen

Heidelberg. Entspannen, lächeln und lauschen, mehr ist im Angesicht der Nachtigallen nicht zu tun. Sie leben musikalisch mit Songs von Cyndi Lauper, Cream, James Taylor, Rickie Lee Jones, Bill Withers und tollen Eigenkompositionen völlig in Ihrem Element.

Jutta Werbelow, Rolf Schaude und Martin Haa√ü w√ľrzen alles so vortrefflich, dass ‚Äěder Funken auf das Publikum √ľberspringt und das Publikum ein ums andere Mal fast aus dem H√§uschen geriet‚Äú (Rheinpfalz).

Schräge Vögel voll ironischem Charme. Und dann diese Frau am Schlagzeug. Einfach hinreißend! Gerne greift Jutta Werbelow auch zu Gitarre oder Bass und erzählt charmant- pikante Geschichten aus ihrem (Liebes-) Leben. Gitarrist Martin Haaß dagegen ist der ruhende Pol der Band und Rolf Schaude an Bass und Schlagzeug beeindruckt durch seine ausdrucksstarke Mimik.

Ort: Kulturfenster e.V., Kirchstraße 16, 69115 Heidelberg.

Eintritt: VVK 11,50 Euro (erm. 9,50 Euro) zzgl. Systemgeb√ľhr. AK plus 2,50 Euro.

Infos und Tickets: http://www.kulturfenster.de/start.php.

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Freitag, 29. Juni 2012, 20:00 Uhr, Festwiese.

Alex Hutson & Derrick Alexander

Ladenburg. Ein Abend voller Musik, voller Seele, voller Soul. F√ľnfstimmiger Bl√§sersatz, groovende Rhythmus-Gruppe, fetter Hammondorgel-Sound, s√ľsse Background-Vocals: das ist Sweet Soul Music Revue.

Europaweit begeistert die Sweet Soul Music Revue Tour G√§ste in ausverkauften Hallen. Die gr√∂√üten Soul Legenden auf eine B√ľhne: Mit der Musik von Godfather of Soul James Brown, Stevie Wonders, Ike&Tina Turner , The Supremes und vielen anderen Soulgr√∂√üen, begeben sich die Besucher der Sweet Soul Music Revue auf eine authentische musikalische Reise ‚Äědown Funky Street, USA‚Äú, der 60er und 70er Jahre .

Die explosive Show voller Gef√ľhl, Rhythmus und Leidenschaft mischt das Showgesch√§ft auf. Das Publikum ist hingerissen: Diese neue Musik ist Lebensfreude und Leidenschaft pur ‚Äď ganz einfach ‚ÄěSoul‚Äú. Einen besseren Namen h√§tte Ray Charles der genialen Mischung aus Gospel und Rhythm & Blues nicht geben k√∂nnen. Die Sweet Soul Music Revue ist nicht nur eine Verneigung vor den gro√üen Namen des Genres.

Die Soulmusic ist eng mit dem gesellschaftlichen Wandel und den befreienden Kr√§ften im Amerika der 1960er Jahre verkn√ľpft. Soul hat keine Hautfarbe, nur Leidenschaft und Rhythmus, Soul ist der Traum von der Freiheit ‚Äď das verk√∂rpert die internationale Besetzung der Musiker.

Ort: Festwiese, 68526 Ladenburg.

Eintritt: ab 19 Euro zzgl. Vorverkaufsgeb√ľhr.

Infos und Tickets: http://www.demi.de/?mod=768336514&eve=350.

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Samstag, 30. Juni 2012, 20:00 Uhr, Depot der RNV.

Klassik im Depot

Mannheim. Am 30. Juni steht die B√ľhne in der Bushalle. Um 20 Uhr verwandelt sich das Depot der RNV in der M√∂hlstra√üe 27 in einen Konzertsaal, wenn das Kurpf√§lzische Kammerorchester zu einem ganz besonderen Gastspiel in Mannheim antritt. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Bach, H√§ndel, Telemann und Haydn.

Das beliebte Konzert-Event ‚ÄěKlassik im Depot‚Äú findet bereits zum vierten Mal statt und gebraucht die Fahrzeughalle f√ľr einen enormen Klangraum.

Statt des Motorenbrummens der bis zu 36 sonst hier abgestellten Busse, verzaubern am 30. Juni Bachs Konzert f√ľr zwei Violinen und Orchester d-Moll, die Sinfonie Nr. 31 von Joseph Haydn oder Telemanns Alster-Ouvert√ľre die Besucher.

Belcanto-Freunde d√ľrfen sich zudem auf die Mezzosopranistin Karolina Jochim und Arien aus Purcells ‚ÄěDido and Aeneas‚Äú oder H√§ndels Oper ‚ÄěXerxes‚Äú freuen.

‚ÄěKlassik im Depot‚Äú findet in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule f√ľr Musik und Darstellende Kunst Mannheim statt. Studierende unterst√ľtzen daher auch das Kurpf√§lzische Kammerorchester unter der Leitung und Moderation von Prof. Klaus Arp.
Tickets

Ge√∂ffnet ist die Bushalle ab 19 Uhr. F√ľr die Anreise empfiehlt die RNV √∂ffentliche Verkehrsmittel und richtet von den Pforten zur Halle einen Shuttledienst ein. Besonders komfortabel: Nach Konzertende fahren zwei Sonderbahnen die Besucher direkt in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof. Wer trotzdem mit dem PKW kommt, findet in der Schlachthof- und Dynamostra√üe ausreichend √∂ffentliche Parkpl√§tze.

Ort: Depot der RNV, Möhlstraße 27, 68165 Mannheim.

Eintritt: 15 Euro.

Tickets: Abendkasse oder telefonisch unter der Rufnummer 0621-14554.

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Samstag, 30. Juni 2012, 21:00 Uhr, Berliner Platz.

Jupiter Jones, Foto: http://jupiter-jones.de/jj2011/neues

Ludwigshafen. Als musikalischer H√∂hepunkt des BASF-Programms auf dem Ludwigshafener Stadtfest ‚ÄěSpektakuLUm‚Äú stehen am Samstag, 30. Juni 2012, die erfolgreichen Punkrocker von Jupiter Jones auf der B√ľhne.

Die aus der Eifel stammende Band machte sich im vergangenen Jahr vor allem durch ihre Hits ‚ÄěStill‚Äú und ‚ÄěImmer f√ľr immer‚Äú in Deutschland einen Namen. Im M√§rz 2012 bekamen Jupiter Jones als ‚Äěmeistgespielter K√ľnstler im deutschen Radio 2011‚Äú den Publikums-ECHO √ľberreicht. Aktuell ist die Band mit ihrem Song ‚ÄěNordpol/S√ľdpol‚Äú in den deutschen Charts zu finden.

Ort: Gro√üe Konzertb√ľhne, Berliner Platz, 67059 Ludwigshafen.

Infos: http://www.lukom.com/index.php?id=23.

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Sonntag, 01. Juli 2012, 18:00 Uhr, Festwiese.

Jan Delay & Disko No1

Ladenburg. Nach der Sweet Soul Music Revue (29.06.2012) und Dieter Thomas Kuhn, (30.06.2012) kommt am 01. Juli Jan Delay & Disko No1 zum Open-Air-Konzert auf die Festwiese.

Rosenstolz, PUR, Ich + Ich und vielen andere Musiker aus dem Bereich Pop bespielten schon die B√ľhne am Ladenburger Neckarufer. Im Jahr 2012 k√ľndigt sich ein neuer TOP Act auf der Festwiese an: JAN DELAY, 3facher ECHO Gewinner, Doppelplatin K√ľnstler, Synchronsprecher f√ľr mehrere Kinofilme, DJ, Chef-Styler, und 2Facher Nr.1 Chartbreaker.

Er wird am 1.07.2012 viele tausende LIVE und OPEN AIR mit seiner Show mitrei√üen und f√ľr unvergessliche Stimmung sorgen.

Ort: Festwiese, Neckarstraße, 68526 Ladenburg.

Eintritt: Stehplatz 35 Euro zzgl. Vorverkaufsgeb√ľhr.

Tickets erh√§ltlich unter der Tickethotline 01805 – 57 00 00 (CTS eventim www.eventim.de) oder 0180 ‚Äď 50 40 300 (Ad Ticket www.adticket.de) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten f√ľr die wir Blogs betreiben und der Region.

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Erhöhte Vorsicht an den Ampelanlagen

Mannheim/Rhein-Neckar/Bergstraße, 10. Mai 2012. (red/pm) Wegen Arbeiten an den Ampeln an der Bergstraße kann es zu Ausfällen der Lichtsignalanlagen kommen. Die RNV bittet Autofahrer in dieser Gegend um erhöhte Vorsicht.

Information der RNV:

„In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Staus rund um die neuen Bahn√ľberg√§nge und Lichtsignalanlagen entlang der Linie 5 an der Bergstra√üe.

Damit sich die Situation nun weiter verbessert, f√ľhrt die RNV am morgigen Donnerstag, 10. Mai, an allen neuen Ampelanlagen in Hirschberg-Gro√üsachsen und im Bereich des Bahn√ľbergangs Sommergasse in L√ľtzelsachsen ein Software-Update und kleinere Arbeiten an der Hardware durch. Dadurch soll der Verkehrsfluss vor allem auf der B3 besser gesteuert werden.

Aufgrund der Arbeiten kann es im Laufe des Tages zu vereinzelten Ausfällen der Anlagen kommen. Die RNV bittet daher alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht in diesen Bereichen.

Gemeinderat beschließt Taktverdichtung

10-Minuten-Takt in den Morgenstunden und am Nachmittag beschlossen

Hirschberg, 28. April 2012. (red/sap) Im Gemeinderat, 24. April 2012, wurde √ľber die Taktverdichtung der Linie 5 diskutiert und eine Mindestvariante beschlossen. Im 10-Minuten-Takt werden die Bahnen k√ľnftig von 6:30 bis 8:30 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr fahren. Mitarbeiter der RNV nahmen zu den Signalisierungsproblemen Stellung.

Bis Mitte des Jahres 2012 wird mit dem Abschluss der Arbeiten in Verbindung mit dem 2-gleisigen Ausbau (ZAB) der OEG-Strecke Schriesheim ‚Äď Weinheim gerechnet. Damit ist der Ringschluss der Linie 5 beendet, sodass ab diesem Zweitpunkt auch ein neues Fahrplankonzept realisiert werden muss.

Mit der Bezuschussung des zweigleisigen Ausbaus und der Zustimmung aller Beteiligten war auch eine Realisierung der Angebotsverbesserung/Taktverdichtung verbunden. Die Mindestanforderung an eine zeitnah zu realisierende Taktverdichtung sind die Grunde gelegten Prämissen der so genannten Standardisierten Bewertung (SB), die dem Zuschussverfahren vorangestellt war.

Die RNV hat nun verschiedene Varianten der Taktverdichtung vorgestellt und monet√§r bewertet. Urspr√ľnglich sollte bis sp√§testens Anfang M√§rz 2012 vom Rhein-Neckar-Kreis bzw. von den beteiligten St√§dten und Gemeinden die Zustimmung f√ľr eine Variante vorliegen, um die Fahrplananpassungen mit notwendiger √Ėffentlichkeitsarbeit realisieren zu k√∂nnen.

Zum Ende des Monats Juli 2012 soll eine Taktverdichtung umgesetzt werden. Durch das in den Sommerferien verminderte Fahrgast- und Verkehrsaufkommen kann somit in einer Art ‚ÄěProbephase‚Äú bis zum Schuljahresbeginn im September Erfahrung gesammelt werden. Die RNV sieht ein, dass z.B. die Wiederaufnahme des Betriebes beim ZAB nach dem Schienenersatzverkehr nicht ausreichend vorbereitet war und man dadurch zu Recht viel Kritik bekommen habe.

Folgende Varianten der Taktverdichtung wurden zur Wahl gestellt:

Die Variante SB (Standardisierter Bewertung = Mindestvariante) sieht eine zeitweise Verdichtung des Abschnitts Schriesheim-Weinheim auf 10-Min-Takt zwischen 6:00 und 8:00 Uhr bzw. 15:00 bis 19:00 Uhr vor. Das entspricht einer Zusatzleistung gegen√ľber dem Ist-Stand von 119.000 Kilometer.

Variante A sieht eine zeitweise Verdichtung des Abschnitts Schriesheim ‚Äď Weinheim auf 10-Min-Takt zwischen 6:30 und 9:00 Uhr bzw. 14:00 bis 19:00 Uhr vor sowie einen Sp√§tverkehr zwischen Dossenheim ‚Äď Schriesheim -Weinheim an allen Tagen im 30-Min-Takt. Das entspricht einer Zusatzleistung von 155.000 Kilometer.

Die Variante B kann nur zus√§tzlich zur Variante A realisiert werden und beinhaltet eine zeitweise Verl√§ngerung der Linie 24 Rohrbach S√ľd ‚Äď HD Hbf ‚Äď Berliner Stra√üe ‚Äď Handschuhsheim bis Schriesheim. Sowie f√ľnf Fahrten in der Hauptverkehrszeit zwischen 7:00 und 9:00 Uhr und 15:00 Uhr. Das entspricht einer Zusatzleistung von 179.000 Kilometer.

Die Variante C kann nur zusätzlich zu Variante A oder B realisiert werden. Sie geht von einer durchgehenden Bedienung der Linie 5 an Sonn- und Feiertagen ab 9:00 Uhr und im Spätverkehr alle 20 Minuten aus. Das entspricht einer Zusatzleistung von 220.000 Kilometer.

Bei der Wahl der zuk√ľnftigen Varianten m√ľssen die St√§dte und Gemeinden (Dossenheim, Schriesheim, Hirschberg und Weinheim) sich letztlich mit dem Rhein-Neckar-Kreis auf ein Modell einigen.

Der Stadtrat der Stadt Schriesheim beschloss in seiner Februarsitzung eine Taktverdichtung nach der Variante SB kostenneutral, modifiziert um eine halbe Stunde am Vormittag, nämlich 6:30 bis 8:30 Uhr. Dem schloss sich der Weinheimer Stadtrat an.

Die Zustimmung der Gemeinde Hirschberg soll, laut Beschlussvorschlag, an das Beheben der Signalisierungsprobleme auf der Bundesstra√üe 3 gekn√ľpft werden.

Wir haben uns 2007 zur Taktverdichtung entschieden

erkl√§rte B√ľrgermeister Manuel Just. F√ľr das 60 Millionen Projekt gab es F√∂rdergelder des Bundes und wolle man diese nicht zur√ľckzahlen „kommen wir an der Mindestvariante nicht vorbei“, so Just weiter. √úber die Signalisierungsprobleme an der B3 sei er alles andere als erfreut.

In den Monaten November bis Februar wurde man in den Bef√ľrchtungen best√§tigt, deshalb sei Hirschberg nur dann f√ľr eine Taktverdichtung, wenn die Signalisierungsprobleme behoben werden, sagte der B√ľrgermeister.

Denn seit Monaten beschweren sich die Hirschberger Autofahrer und auch Fu√üg√§nger √ľber die langen Wartezeiten an Ampeln und Bahn√ľberg√§ngen, vor allem betroffen ist das Nadel√∂hr in Gro√üsachsen. Nun bef√ľrchtet man, dass die Taktverdichtung zu noch gr√∂√üeren Verkehrsproblemen f√ľhre.

Norbert Buter von der RNV entschuldigte sich in der Gemeinderatssitzung: „Vieles hat am Anfang noch nicht funktioniert.“ Doch seit Dezember 2011 arbeite man an einer Optimierung, so habe man zum Beispiel in Leutershausen die Schlie√üzeiten verk√ľrzt, die Lichtsignalzeiten verbessert und nie seien drei Bahn√ľberg√§nge gleichzeitig geschlossen.

In Gro√üsachsen konnte man eine „Gr√ľne Welle“ realisieren und weitere Optimierungsma√ünahmen seien in Planung.

Bei einem Ortstermin wurden am 14. Februar 2012 die Wartezeiten an den Ampeln gemessen, erklärte Felix Dmochowski, ebenfalls RNV, und präsentierte eine Grafik. Nur zweimal habe die Wartezeit mehr als zwei Minuten in Anspruch genommen und der Maximalwert habe bei 2,5 Minuten gelegen.

Diese Messung bezieht sich jedoch auf das erste Auto an der Ampel. „Mich interessiert, was mit dem 16. oder 17. Auto ist“, fragte Werner Volk (FW).

In der Breitgasse l√§uft es heute besser als fr√ľher

sagte Dmochowski.

„Ich m√∂chte vor allem wissen, wie viele Autos k√∂nnen fahren“, erl√§rte Alexander May (FW) und forderte einen zweiten Auswertungstag. Der 14. Februar sei der Fasnachtsdienstag gewesen und dementsprechend wenig repr√§sentativ, so May.

Auch Karin Kunz (CDU) erkl√§rte sie k√∂nnen sich nicht vorstellen, wie das funktionieren solle, wenn k√ľnftig alle f√ľnf Minuten eine Bahn kommt.

Die L√§nge der Gr√ľnzeiten seien zugeteilt und w√ľrden nur zeitlich verschoben, so Dmochowski.

„Nehmen Sie das zu Lasten der B3?“, wollte Karin Kunz wissen. Zudem „die Stunde hat doch nicht pl√∂tzlich 120 Minuten“.

Matthias Dallinger (CDU) meinte: „Es hat sich sp√ľrbar was verbessert.“

Probleme im Bereich Haagackerweg/Sterzwinkel

Im Bereich Haagackerweg/Sterzwinkel und beim Autobahnzubringer gibt es noch Handlungsbedarf, das wurde auch von Seiten der RNV eingesehen. „Hier dr√ľckt noch der Schuh“, siebenmal gab es hier bei der Messung Wartezeiten zwischen drei und vier Minuten.

In den Anfangsmonaten habe es geknirscht und die RNV „kann uns die Bef√ľrchtungen nicht abnehmen, wenn es zur Taktverdichtung kommt“, so Just. „Doch wir k√∂nnen nicht unter die Mindestvariante zur√ľckrudern“.

Den Beschluss zur Taktverdichtung von 2007, bezeichnete J√ľrgen Steinle (GLH) als gute Entscheidung. Die Taktverdichtung sei einer wichtiger Baustein f√ľr bessere M√∂glichkeiten im √ĖPNV.

„Ein Mehrwert wird erzielt“, sagte auch Dr. J√∂rg Boulanger (CDU), dies √ľberwiege die Nachteile. Wie Schriesheim und Weinheim solle man f√ľr die Mindestvariante stimmen. Zus√§tzlich schlug er vor, eine Verbesserung des Sp√§tverkehrs einzuf√ľhren.

Man werde auch in Hirschberg die Mindestvariante, so wie Weinheim und Schriesheim schon beschlossen haben, zur Abstimmung geben, erkl√§rte der B√ľrgermmeister. Eventuell k√∂nne man noch versuchen, den Sp√§tverker noch zu erg√§nzen.

„Die Vorteile liegen auf der Hand, wir tendieren zu Variante A“, meinte Oliver Reisig (FDP).

Auch Peter Johe (FW) sagte: „Wir sollten mit dem kleinsten Nenner beginnen.“

„Ende der Debatte“

Nach dem Einwurf „Ende der Debatte“ von Fritz Bletzer (FW) wurde abgestimmt.

Einstimmig stimmte der Gemeinderat der Taktverdichtung der Linie 5 und der Mindestvariante zu. Bei dem erweiterten Antrag von CDU und SPD soll im Sp√§tverkehr zudem eine 30-Minuten-Taktung gepr√ľft werden. Hier gab es von Seiten der Freien W√§hler eine Enthaltung und drei Gegenstimmen. Bei dem Punkt, die finanzielle Beteiligung der Gemeinde Hirschberg von der zufriedenstellenden L√∂sung der Signalisierungsprobleme abh√§ngig zu machen, gab es eine Gegenstimme (Thomas Herdner, GLH) und drei Enthaltungen (SPD und Oliver Reisig, FDP).

Schon wieder ein technischer Defekt an der Neubaustrecke

Schranke schlie√üt in Gr√ľnphase – Bus steht auf den Gleisen fest

Hirschberg, 14. Dezember 2011. Am Bahn√ľbergang Hohensachsener Stra√üe (Gro√üsachsen) ist es heute gegen 19:00 Uhr zu einem Unfall gekommen, weil eine Schranke w√§hrend der Gr√ľnphase herunterging und einen Reisebus touchierte. Der Bus kam auf den Gleisen zum Stehen. Mehrere OEGs versp√§teten sich deshalb.

Die Polizei nahm den Unfall vor Ort auf. Nach √ľbereinstimmenden Aussagen von Zeugen wurde uns mitgeteilt, dass die Schranke in der Gr√ľnphase f√ľr den Autoverkehr herunterging. Diese verkeilte sich dann in der Seite des Busses.

Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand – der Schreck war f√ľr die Beteiligten aber gro√ü.

Die Polizei nahm den Unfall auf und regelte den Verkehr auf der B3. Währenddessen machten sich Mitarbeiter der RNV daran, den Bus wieder zu befreien. Auf der OEG-Strecke standen derweil die Bahnen, bis der Bus von den Schienen gefahren werden konnte.

Die Neubaustrecke ist von einer Reihe von technischen Defekten „gezeichnet“.

S-Bahn21: Gemeinderat nickt Kostenexplosion ab – ohne Gegenwehr


Hirschberg, 20. April 2011. (red) Was w√ľrden Sie sagen, wenn Sie einen Kostenvoranschlag erhalten, diesem zustimmen und der Handwerker Ihnen sp√§ter erst eine 100-prozentige Kostensteigerung pr√§sentieren w√ľrde und dann vielleicht noch eine 200-prozentige in Aussicht stellen w√ľrde? Sie w√ľrden sich wehren, den Vertrag k√ľndigen und sich einen anderen Dienstleister suchen. Zu recht.
Nicht so der Hirschberger Gemeinderat. W√§hrend sich die Gemeinder√§te bei „Kleinstbetr√§gen“ lange Redediskussionen liefern, werden gro√üe Posten mehr oder weniger durchgewunken. Unglaublich? Nein. Das ist die Realit√§t.

Von Hardy Prothmann

Sicherlich ist der Ausbau der S-Bahn ein Vorteil – auch f√ľr die Gemeinde Hirschberg. Und sicherlich ist es f√ľr die Verkehrsinfrastruktur sinnvoll, die Stra√üen zu entlasten. Und noch sicherer ist es von Vorteil, dem √∂kologischeren Personennahverkehr den Vorzug vor dem Individualverkehr zu geben.

Doch zu welchem Preis? Und ist hier alles mit „rechten Dingen zugegangen“?

Glatte L√ľgen.

Ich habe persönlich die Debatten zu den Kostensteigerungen in den Gemeinderatssitzungen von Heddesheim und Ladenburg verfolgt.

Christian W√ľhl, Projektleiter beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), hat in beiden Sitzungen eindeutig behauptet, dass er die Kostensteigerung bedaure und es im „Einzelfall“ zu „Abweichungen“ zwischen der „Vorstudie 2005“ und der „Vorplanung 2011“ gebe.

Kostensteigerungen als "Einzelfall"?

Doch die „M√§r“ vom „Einzelfall“ ist glatt gelogen.

Es handelt sich nicht um „Einzelf√§lle“, wie man sehr gut an der √úbersicht der Kostenexplosionen f√ľr die Gemeinden in der n√§heren Umgebung erkennen kann. Zwischen 21,4 und 259,3 Prozent liegen die Kostensteigerungen gem√§√ü dieser Tabelle.

Ob der Planer auch im Hirschberger Gemeinderat entsprechend gefragt wurde und dort auch gelogen hat, ist nicht feststellbar, denn in Hirschberg wurde die Vorstellung in nicht-öffentlicher Sitzung vorgenommen.

Im „S√ľdhessen Morgen“ liest sich die „Vorstellung des Bahnhofausbaus“ am 12. Februar 2011 f√ľr B√ľrstadt so:

„W√ľhl hatte aber nicht nur gute Nachrichten: Er musste den Parlamentariern auch mitteilen, dass die Bauma√ünahme deutlich teurer wird, als sich das in der Vorplanung abgezeichnet hat. Im Vorfeld war man noch von 1,35 Millionen Euro Baukosten f√ľr B√ľrstadt ausgegangen. Inzwischen haben sich die Planer die Gegebenheiten vor Ort genauer angeschaut und gehen nun von 3,14 Millionen Euro Baukosten aus. Die Planungskosten beliefen sich in der Vorstudie noch auf 323 000 Euro, jetzt ist mit 755 500 Euro zu rechnen. Beim Haltepunkt in Bobstadt weichen die aktuellen Kosten nicht ganz so stark von der Vorstudie ab. Bei den Baukosten geht man jetzt von √ľber 2 Millionen Euro aus. Urspr√ľnglich waren es 1,87 Millionen Euro. Hinzu kommen die Planungskosten von knapp 500 000 Euro, die man urspr√ľnglich auf 448 000 Euro gesch√§tzt hatte.“

Was soll man anhand der „Kostensteigerungen“ vermuten? Im „Einzelfall“ kann „mal“ ein Fehler gemacht werden. Es ist aber kein „Einzelfall“, fast jede Bahnhofsplanung ist deutlich bis immens teurer.

Handelt es sich um Unf√§higkeit bei den Planern oder um bewusst falsche Kalkulationen, um die politische Zustimmung der Gremien zu erhalten? Denn nat√ľrlich muss man davon ausgehen k√∂nnen, dass eine „Vorstudie“ auch Kostensteigerungen f√ľr die Zukunft ansetzt. F√ľnf bis zehn Prozent, vielleicht auch zwanzig Prozent Kostensteigerungen w√§ren noch irgendwie „vermittelbar“ – aber bis zu 260 Prozent? Und nicht nur im Einzelfall, sondern fast durchg√§ngig?

Und dass im Fall des Bahnhofs Heddesheim-Hirschberg nicht bekannt war, dass man f√ľr einen behindertengerechten Zugang zwei Aufz√ľge braucht, die aber wegen der geringen Fahrgastzahlen vermutlich nicht f√∂rderungsw√ľrdig sind… wer soll das glauben?

S-Bahn21 als Stuttgart21 in klein?

Der Mannheimer Morgen berichtete dazu am 20. November 2010 aus Heddesheim:

„W√ľhl erkl√§rte – mehrfach -, die „Abweichung“ beruhe darauf, dass man im Gegensatz zu 2006 nun in die Planung eingestiegen sei. Dies seien nun erstmals belastbare Werte, weil man die Situation vor Ort unter die Lupe genommen habe. Je weiter der Planungsprozess fortschreite, desto genauer w√ľrden die Kostensch√§tzungen. 2006 habe man den Kommunen auf deren Wunsche eine „Hausnummer“ nennen m√ľssen – was man aufgrund des fr√ľhen Stadiums nicht gerne getan habe.“

Am 03. Februar 2011 berichtet die Zeitung aus Ladenburg:

„Auf diesen Punkt haben wir lange gewartet“, kommentierte B√ľrgermeister Rainer Ziegler die Vorlage der Pl√§ne. Die Mehrkosten f√ľr die Stadt von rund 160 000 Euro seien „schlimm genug“, sagte er, schr√§nkte jedoch ein: „Ich habe das fast noch schlimmer bef√ľrchtet.“

Der Ausbau der S-Bahn scheint hier eine kleine Kopie von Stuttgart21 zu sein.

  • Es wurde alles vorgestellt und demokratisch entschieden.
  • Man darf vermuten, dass die √Ėffentlichkeit √ľber die wahren Ausma√üe und Kosten nicht korrekt informiert worden ist.

Und ist es nicht eine Farce, wenn B√ľrgermeister Just sich in der Sitzung kenntnislos gibt (nach einer Entscheidung in Heddesheim im November 2010 und in Ladenburg im Februar 2011), ob die Nachbargemeinde Heddesheim nun dem Ausbau zugestimmt hat oder nicht?

Er fragte in der Sitzung seinen Hauptamtsleiter Ralf G√§nshirt. Der meint, dass dies nicht der Fall sei und das stimmt. Heddesheim hat die Kostennote Fahrst√ľhle ohne F√∂rderung (noch) nicht genehmigt. Denn Herr W√ľhl hat signalisiert, dass es doch eine F√∂rderung geben k√∂nnte. Auch der Hirschberger Gemeinderat hat nun „beschlossen“, sich dann nochmals „zu beraten“. Ja und dann?

Demokratische Farce.

Als Beobachter reibt man sich die Augen und fragt sich, wie naiv man als Gemeinderat eigentlich sein will?

Selbstverst√§ndlich wird nochmal beraten – es soll ja demokratisch zugehen. Und sollte es keine F√∂rderung geben, was dann? Ja dann wird man „mit Bauchschmerzen“ oder mit „Z√§hneknirschen“ oder „entt√§uscht“ oder sogar „unter Protest“ zustimmen. Das √ľbliche „Blabla“ halt.

B√ľrgermeister Just hat die Richtung vorgegeben: Ganz oder gar nicht!

Das hei√üt: Auch wenn der Umbau dann 200 Prozent mehr kostet als „geplant“, wird er genehmigt werden. Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, dass sich der Hirschberger Gemeinderat oder der Heddesheimer oder der Ladenburger oder sonsteiner der Zustimmung verweigern werden?

Die „Systeme“ funktionieren.

Die „Planer“ wissen genau, wie die „Systeme“ funktionieren. Die Gemeinder√§te sehen √ľberwiegend nur „ihren“ Ort und werden von den Verwaltungen nur selten √ľber Entwicklungen in anderen Orten informiert, wenn √ľberhaupt. Und sind selbst √ľberlastet oder lustlos: In Heddesheim oder Ladenburg habe ich jedenfalls keinen Gemeinderat aus Hirschberg zur Beratung der dortigen „S-Bahn“-Thematik gesehen.

Die „Planer“ sitzen in √ľbergeordneten Gremien zusammen, hier spielen m√§chtige Lobby-Verb√§nde ihren Einfluss aus – was „unten“ bei den Gemeinder√§ten ankommt, ist h√§ufig nur noch ein „Friss oder stirb“.

Die Tageszeitungen wie Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten oder Rhein-Neckar-Zeitung bringen meist die Sicht der Lobbyisten unters Volk, gew√ľrzt mit ein bisschen „F√ľr und Wider“, aber insgesamt weichgesp√ľlt.

Eine ordentliche Recherche und ein redaktioneller Austausch zu „√ľbergeordneten Themen“ finden (ob „bewusst“ oder „aus Unf√§higkeit“ ist unklar) nicht statt. Davon k√∂nnen Sie sich morgen in „ihrer“ Tageszeitung selbst √ľberzeugen. ūüôĀ

Ergänzt, 20. April 2011, 11:34 Uhr:
WNOZ: Alle wollen den S-Bahn-Ausbau

Download:
Beschlussvorlage

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist f√ľr die Angebote hirschbergblog.de, heddesheimblog.de, ladenburgblog.de redaktionell verantwortlich. In Heddesheim nimmt er das Ehrenamt als partei- und fraktionsfreier Gemeinderat seit der Kommunalwahl 2009 wahr.
In Heddesheim wird ihm von B√ľrgermeister Michael Kessler und verschiedenen Gemeinder√§ten die „Doppelfunktion“ als Journalist und Gemeinderat vorgeworfen: „Das k√∂nnen Sie nicht beides sein.“
Hardy Prothmann sieht das anders und beruft sich auf das Grundgesetz, Artikel 5 √ľber die Meinungsfreiheit sowie die Gemeindeordnung Paragraf 32.

Zuschussexplosion: Hirschberg muss f√ľr die Linie 5 sehr, sehr tief in die Tasche greifen


Guten Tag!

Hirschberg, 01. April 2011. (red/sap) Der Rhein-Neckar-Kreis und die VRN GmbH haben mit der RNV GmbH mit Wirkung vom 01. Oktober 2009 einen Konzessionsvertrag f√ľr den Schienenpersonennahverkehr auf der OEG-Schiene abgeschlossen. Gegenstand dieser Dienstleistungskonzession sind der Allgemeinheit zur Verf√ľgung stehenden Eisenbahnverkehrsleistungen auf der Strecke Mannheim – Viernheim – Weinheim – Heidelberg – Mannheim, Linie 5, und der Strecke zwischen Mannheim-K√§fertal und Heddesheim, Linie 4.

Jetzt wurde zur Finanzierung der beiden Linien eine Erhöhung des Zuschusses von 1,58 Euro je Kilometer im Jahr 2010 auf 3,55 Euro je Kilometer im Jahr 2011 gefordert.

Durch z√§he Verhandlungen zwischen Landkreis, Kommunen und der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) GmbH konnte eine Reduzierung des Zuschusssatzes um 15 Cent je Kilometer auf 3,40 Euro erreicht werden und ‚Äěmehr ging nicht‚Äú, erkl√§rte B√ľrgermeister Manuel Just.

Als Gr√ľnde f√ľr die Zuschussentwicklung wurden angef√ľhrt: Geringere Verkehrserl√∂se durch den Erfolg der S-Bahn, steigender Instandhaltungsaufwand f√ľr Infrastruktur, Personalkosten- sowie Energie- und Materialkostensteigerungen, Zinsen und Abschreibungen von Neu- und Altinvestitionen in die Infrastruktur und die Neubeschaffung von elf Fahrzeugen, die Barrierefreiheit garantieren.

Nach einem Verteilerschl√ľssel entfallen somit auf Hirschberg f√ľr das Jahr 2011 314.000 Euro und f√ľr das Jahr 2012 351.000 Euro, so Just.

‚ÄěGrunds√§tzlich begr√ľ√üen wir den √ĖPNV‚Äú, erkl√§rte Gemeinderat Dr. Horst Metzler (SPD). Es sei sch√∂n, wenn der mit der RNV GmbH geschlossene Vertrag f√ľr mehr Transparenz sorge und es sich dabei nicht nur um eine sch√∂ne Verabredung handle. ‚ÄěWir stimmen schweren Herzens zu.‚Äú

Gemeinderat Alexander May (FW) betonte, es wäre erfreulich, wenn man in Zukunft mehr entscheiden und kontrollierend und steuernd eingreifen könne.

‚ÄěWir werden zustimmen und weiter mit den Z√§hnen knirschen‚Äú, sagte Gemeinderat Matthias Dallinger (CDU). Er mache sich aber Sorgen um den Verteilerschl√ľssel in Bezug auf Schriesheim und Edingen.Neckarhausen.

Schriesheim beschwere sich √ľber den Verteilerschl√ľssel, best√§tigte Just, dabei habe die Nachbargemeinde einen 10-Minuten-Takt nach Heidelberg. ‚ÄěIch bin nicht bereit √ľber den Schl√ľssel zu verhandeln‚Äú, betonte der B√ľrgermeister.

‚ÄěEs bringt nichts, um die versch√ľttete Milch zu weinen‚Äú, bemerkte Gemeinderat Hartmut Kowalinski (FDP) und wies darauf hin, dass man bislang viel billiger war und jetzt den durchaus „branchen√ľblichen Preis“ bezahle.

Die Finanzierungsvereinbarung wurde einstimmig beschlossen.

Schienenersatzverkehr und Umleitungen wegen des zweigleisigen Ausbaus der Bergstraße


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 21. M√§rz 2011.Von M√§rz bis Oktober werden alle Z√ľge zwischen Weinheim und Schriesheim durch Busse ersetzt. Grund f√ľr diese lange Pause ist der Komplettumbau der Trasse.

Information der RNV:

„Zwischen Weinheim und Schriesheim wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Aufgrund der l√§ngeren Fahrzeit der Busse und der notwendigen Zeit f√ľr das Umsteigen zwischen Bahn und Bus gelten f√ľr den Ersatzverkehr besondere Abfahrtszeiten. Insgesamt m√ľssen Fahrg√§ste daher mehr Zeit f√ľr ihre Fahrt einplanen. Der Fahrplantakt der Busse orientiert sich am Fahrplan

der Linie 5:
Die Busse fahren zwischen Weinheim und Schriesheim von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit bis 20 Uhr im 20-Minuten-Takt, von 20 Uhr bis 22 Uhr im 30-Minuten-Takt und von 22 Uhr bis 1 Uhr alle 60 Minuten. In den beiden N√§chten von Freitag bis Sonntag fahren die Busse mit Anschluss aus den Z√ľgen der Linie 5 die ganze Nacht im Stundentakt. Der Umstieg zwischen Bahn und Bus erfolgt jeweils in Schriesheim Bahnhof und Weinheim OEG-Bahnhof. Der Anschluss zwischen Bahnen der Linie 5 und dem Ersatzverkehr ist gew√§hrleistet. Je nach Verkehrslage sind Versp√§tungen trotz sorgf√§ltiger Planung nicht auszuschlie√üen – im Regelfall sind die Umsteigezeiten aber ausreichend bemessen.

Lage der Ersatzhaltestellen
Die gewohnten Bahn-Haltestellen der Linie 5 zwischen dem OEG-Bahnhof Weinheim und dem OEG-Bahnhof Schriesheim werden durch extra eingerichtete und entsprechend markierte Haltstellen f√ľr die Busse des Ersatzverkehres auf beiden Seiten der Bergstra√üe (Richtung Weinheim und Richtung Schriesheim) ab Montag fr√ľh ersetzt. Lediglich die Ersatzhaltestelle Zentgrafenstra√üe kann aufgrund des Abbaus des Mathaisemarktes erst gegen 13 Uhr angefahren werden.

Die Haltestellen der Busse befinden sich – wenn es die √Ėrtlichkeit erlaubt – in der N√§he der Bahn-Haltepunkte. Nur drei Ersatzhaltestellen k√∂nnen aufgrund der √∂rtlichen und verkehrsrechtlichen Gegebenheiten nicht im n√§heren Umfeld der Bahn-Haltestellen eingerichtet werden: Im Bereich des Bahnhofs L√ľtzelsachsen halten die Busse des Ersatzverkehres an den vorhandenen BRN-Haltestellen nach der Einm√ľndung zur Sommergasse in Richtung Weinheim und nach der Einm√ľndung zur Bachwiesenstra√üe in Richtung Schriesheim.

Im Falle der Haltestelle Hohensachsen befindet sich die Haltestelle der Ersatzbusse f√ľr beide Richtungen etwa hundert Meter weiter in Richtung Weinheim.

Als Ersatz f√ľr den Bahnhof Leutershausen halten die Busse des Ersatzverkehres in Richtung Weinheim vor dem Bahn√ľbergang Goethestra√üe und in Richtung Schriesheim und in Richtung Weinheim an der Bergstrasse in H√∂he der Hausnummer 31.

Alle Haltestellen des Ersatzverkehres werden mit Hinweisschildern sowie gelben Stra√üenaufschriften markiert. Zus√§tzlich steht gerade in den ersten Tagen der Vollsperrung an den stark frequentierten Haltestellen, insbesondere an den Umsteigestellen zwischen Bahn und Bus, Infopersonal f√ľr Fragen der Fahrg√§ste zur Verf√ľgung.

Fahrtm√∂glichkeiten f√ľr mobilit√§tseingeschr√§nkte Fahrg√§ste
Auch mobilit√§tseingeschr√§nkten Kunden m√∂chte die RNV w√§hrend der Sperrung des Streckenabschnitts der Linie 5 zwischen Weinheim und Schriesheim den bestm√∂glichen Service bieten. Deshalb setzt die RNV entlang der Bergstra√üe verst√§rkt Niederflurbusse ein. Diese Busse verf√ľgen rechts neben beziehungsweise gegen√ľber der 2. T√ľr √ľber einen gro√üen Stellplatz f√ľr Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Die Niederflurbusse halten zum gr√∂√üten Teil an Haltestellen, mit einer Einstiegsh√∂he von weniger als sechs Zentimetern. Hier ist das Einbeziehungsweise Aussteigen mit Rollst√ľhlen oder Rollatoren m√∂glich ohne dass im Fahrzeug weitere Stufen zu √ľberwinden sind. Die Niederflurtechnik wird erg√§nzt durch die so genannte Kneeling-Funktion, mit der die Busse an der Haltestelle abgesenkt werden k√∂nnen. Der Zustieg f√ľr Rollstuhlfahrer und die Mitnahme von Elektrorollst√ľhlen ist grunds√§tzlich eingeschr√§nkt. Durch den notwendigen Umstieg (von der Bahn in den Bus) und die Querung der B3 ergeben sich insbesondere auch f√ľr sehbehinderte Menschen w√§hrend der Bauma√ünahme Einschr√§nkungen. Der Einbau von Signalisierungen nach dem Zwei-Sinne-Prinzip ist f√ľr die Bauphase nicht darstellbar. Nach Fertigstellung der Ma√ünahme wird den Fahrg√§sten zwischen Weinheim und Schriesheim eine komfortablere Situation geboten. F√ľr weitere R√ľckfragen steht die RNV gerne zur Verf√ľgung unter der Mailadresse barrierefreiheit@rnv-online.de.

Kontakt und weitere Informationen
Um die B√ľrger m√∂glichst schnell und umfassend zu informieren, setzt die RNV auf ein bew√§hrtes Konzept: So gibt es in den drei Anrainer-Gemeinden Weinheim, Hirschberg und Schriesheim sogenannte Baustellenbeauftagte. Diese Ehrenamtlichen sind √ľber eigene Telefonnummern zu erreichen und werden in sogenannten Infopunkten vor Ort als Ansprechpartner f√ľr Fragen der Anwohner zur Verf√ľgung stehen. Sie dienen damit als Mittler zwischen B√ľrger und Projektleitung.

Weinheim: Walter Pflästerer, Tel: 0621/465-2121, Infocontainer am OEGBahnhof Weinheim, Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag von 17 bis
18 Uhr.

Schriesheim: Reinhold Höpfer, Tel: 0621/465-2123, Betriebsgebäude Bahnhof Schriesheim, Dienstag von 11 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.

Hirschberg: Dr. Norbert Th√ľnker, Tel: 0621/465-2122, Rathaus Hirschberg , Zimmer 4, Dienstag 11 bis 13 Uhr und Donnerstag 14 bis 17 Uhr.

Jeweils aktuelle Informationen √ľber die Bauma√ünahme und den Verlauf der Arbeiten finden Sie auf den Internetseiten der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH unter www.rnv-online.de. Alle Informationen zu den einzelnen Sperrungen und Umleitungen hat die RNV in einem Faltblatt zusammengefasst, welches auch im Internet zum Download zur Verf√ľgung steht.

Die RNV bittet ihre Kunden f√ľr die leider nicht vermeidbaren Unannehmlichkeiten w√§hrend der Streckensperrung um Verst√§ndnis.

Busverkehr Rhein Neckar Linie 629 und 630

Ab Montag, den 21.03.2011 wird der OEG Bahnhof in Gro√üsachsen f√ľr voraussichtlich 7 Monat voll gesperrt. Aufgrund dieser Sperrung k√∂nnen die Busse der Linien 629 und 630 nicht mehr den OEG-Bahnhof in Gro√üsachsen anfahren. Als Ausweichm√∂glichkeit haben wir f√ľr Sie in Gro√üsachsen im Riedweg (N√§he Marktplatz gegen√ľber dem Feuerwehrhaus) eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Heidelberg: Umleitung der Linie 5 wegen Reparaturarbeiten

Ab Montag, 21. März bis Mittwoch 23. März, wird im Zuge winterbedingter Straßenschäden eine Weiche im Bereich der Haltestelle Burgstraße erneuert. Die betroffene Linie 5 wird in diesem Zeitraum ab der Haltestelle Weinheim OEG Bf bis zur Haltestelle Kußmaulstraße von einem Busersatzverkehr bedient. Ab der Haltestelle Kußmaulstraße ist der Umstieg in die Bahn wieder möglich.

Die Erneuerung der Weiche erfolgt in den Nachtstunden von 21 Uhr bis 4.30 Uhr. Hiermit ist der Einsatz des Bus-Ersatzverkehrs auf die späten Abendstunden der betroffenen Linie 5 sowie einer Fahrt der Linie 23 beschränkt (von 21 Uhr bis Betriebsschluss ca. 24Uhr).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rnv-online.de

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