Sonntag, 13. Juni 2021

Gabis Kolumne

Gute VorsÀtze

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Guten Tag!

Hirschberg, 10. Januar 2011. Irgendwelche VorsĂ€tze an Neujahr zu fassen ist insgesamt betrachtet ziemlich albern. Denn was unterscheidet den 31. Dezember des alten Jahres vom 1. Januar des Neuen Jahres? NĂŒchtern betrachtet nur ein Sprung des Sekundenzeigers – meint Gabi.

Mit dem Rauchen aufzuhören und mehr Sport zu treiben sind aber sicherlich Vorhaben, die man nicht fĂŒr den 1. Januar ankĂŒndigen sollte, möchte man sich nicht gleich den Frust des Versagens abholen.

Symbol der Hoffnung und der guten VorsĂ€tze: Der Schornsteinfeger im GlĂŒcksklee.

Wir haben an Silvester bei uns zu Hause gefeiert mit Freunden. Kurz vor Mitternacht kam das Thema auf, was man sich fĂŒr das neue Jahr vornehme. „Erst mal soll 2011 einfach besser werden, denn 2010 war eindeutig nicht mein Jahr“, sagte eine Freundin.

Ja, dachte ich, da kann ich ihr nur Recht geben. Ich hatte eindeutig zu viel Stress und habe viel zu wenig Zeit fĂŒr mich gehabt im vergangenen Jahr. Kinder, Mann und Job haben mich so auf Trab gehalten, dass kaum Zeit zum Durchschnaufen blieb.

Egoistischer sein.

„Ich werde 2011 egoistischer sein“, warf ich provokativ in die Runde. „Ich tue endlich mal die Dinge auf die ich Lust habe, was mir gut tut.“

„Du hast vollkommen Recht“, antwortete eine Freundin. „Mein nĂ€chstes Jahr muss auch besser werden.“

„Man kann sich so viel vornehmen wie man will, letztendlich weißt man nie mit welchen Herausforderungen man konfrontiert wird“, erzĂ€hlt ein Freund.

„Ich bin mit tausend guten VorsĂ€tzen ins Jahr 2010 gestartet und dann hat meine Firma zugemacht und ich musste mir einen neuen Job suchen, damit wurde alles andere relativiert.“

„Ja, das stimmt. Bei Freunden wurde der Sohn schwer krank, da ging es jeden Tag nur darum, dass der nĂ€chste besser wird“, erzĂ€hlte ein anderer Freund.

Ein Jahr ist ganz schön lang.

Das gab mir ganz schön zu denken, vielleicht muss man seine Ziele einfach kĂŒrzer stecken. Ein Jahr ist lang, da kann ganz schön viel passieren. Im Dezember 2011 können andere Dinge wichtig sein wie jetzt im Januar.

„Ich glaube, ich werde MonatsvorsĂ€tze fassen. Das ist ĂŒberschaubar konkreter und hat man Erfolg gehabt, kann man sich monatlich freuen“, ĂŒberlege ich laut und finde in der Runde viel Zustimmung.

Ich nehme mir vor im Januar meine Steuer zu machen, wöchentlich joggen zu gehen und den Keller auszumisten. Und damit ich mich gut fĂŒhle, gönne ich mir einen Wellness-Tag, lese ein schönes Buch und gehe in einen kitschigen Liebesfilm. Das klingt doch schon mal ganz gut, finde ich. Und im Februar -۩ Stopp, darĂŒber werde ich erst Ende Januar nachdenken, weiß Gott, was bis dahin passiert.

Auf alle FĂ€lle werde ich im nĂ€chsten Jahr nicht mehr jede Woche eine Gabi schreiben. Denn einerseits kennen Sie inzwischen schon fast mein ganzes Leben und andererseits kann ich die Zeit gut gebrauchen fĂŒr -۩ Halt! Über diesen Vorsatz werde ich noch nicht reden, denn das sprengt eindeutig den Monatsrahmen.

gabi

Wir wĂŒnschen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Guten Tag!

Hirschberg, 31. Dezember 2009.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor gut zwei Wochen ist das redaktionelle Angebot des hirschbergblogs gestartet.

Das war noch nicht viel Zeit, um sich kennenzulernen. Unser Vorsatz fĂŒr 2010: Wir wollen Ihnen engagierten und spannenden Lokaljournalismus bieten. Das haben wir uns vorgenommen.

Wir wĂŒnschen Ihnen Erfolg, falls Sie sich auch etwas Besonderes fĂŒr das Neue Jahr vorgenommen haben.

Vor allem aber wĂŒnschen wir Ihnen Gesundheit und GlĂŒck – beides ist unbezahlbar und nicht immer nur von einem selbst abhĂ€ngig.

Kommen Sie gut ins Neue Jahr!

Einen guten Rutsch wĂŒnschen
alle Mitwirkenden am hirschbergblog

Richtig knallern. Polizei gibt Tipps

Guten Tag!

Hirschberg, 30. Dezember 2009. Die Polizeidirektion Heidelberg mahnt den ordnungsgemĂ€ĂŸen Umgang mit Feuerwerkskörpern an. Was viele nicht wissen: Die meisten Feuerwerkskörper dĂŒrfen erst ab 18 Jahren erworben werden und auch erst ab 18 Jahren abgebrannt werden. Eltern sind hier in einer besonderen Pflicht.

Pressemitteilung der Polizei Heidelberg

„Wie in jedem Jahr wird das Neue Jahr traditionell mit Feuerwerkskörpern und Böllern begrĂŒĂŸen. Und wie in jedem Jahr ist zu befĂŒrchten, dass es vielerorts zu BrĂ€nden, SachschĂ€den und leider auch Verletzungen kommen wird, weil die Gefahren im Umgang mit Feuerwerkskörpern unterschĂ€tzt werden.

Feuerwerkskörper dĂŒrfen nur am 31. Dezember und 1. Januar abgebrannt werden, aber nicht von Kindern und Jugendlichen. An Jugendliche unter 18 Jahren dĂŒrfen die Feuerwerksknaller auch dann nicht verkauft werden, wenn die jungen Leute eine unterschriebene Erlaubnis ihrer Eltern vorlegen.

Die strengen Vorschriften gelten allerdings nicht fĂŒr Feuerwerkskörper der Klasse 1. Dazu gehören Knallerbsen, Wunderkerzen und ZĂŒndplĂ€ttchen, die das ganze Jahr ĂŒber verkauft und benutzt werden dĂŒrfen.

Tipps zum sicheren Kauf:

  • Kaufen Sie nur Feuerwerksartikel mit „BAM“-Zulassung und „BAM“-Nummer. Nur Feuerwerkskörper, die ein „BAM“-Zeichen haben und mit Verwendungshinweisen in deutscher Sprache versehen sind, sind in Deutschland zulĂ€ssig.
  • HĂ€nde weg von Grau -und Billigimporten. Sie entsprechen oft nicht den deutschen Sicherheitsvorschriften. Die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper ist nach den Vorschriften des Sprengstoffgesetzes verboten. Dies gilt auch fĂŒr den Postversand und InternetkĂ€ufe.
  • Verwenden Sie nur originalverpackte Feuerwerkskörper, auf keinen Fall selbst angefertigte oder manipulierte Feuerwerke (Selbstlaborate).

Zum Feuerwerk:

  • Feuerwerks- und Knallkörper nur im Freien abbrennen
  • Gebrauchsanweisung vor allem auch bei Raketen unbedingt sorgfĂ€ltig beachten
  • Nicht auf Menschen oder Tiere richten
  • Großen Sicherheitsabstand zu GebĂ€uden, Schuppen, Scheunen, StĂ€llen, Lagertanks mit brennbaren FlĂŒssigkeiten, Gasen usw. halten
  • Nicht durch Fenster und andere Öffnungen in geschlossene RĂ€ume werfen nicht unter oder auf stehende oder fahrende Fahrzeuge werfen
  • Auf „BlindgĂ€nger“ besonders achten
  • GlĂŒhende Reste ablöschen und sicher beseitigen
  • Kinder und Jugendliche nur ungefĂ€hrliche Artikel abbrennen lassen und dabei stĂ€ndig beaufsichtigen

Auch beim Abbrennen des Feuerwerks gilt ausnahmslos die Altersgrenze von 18 Jahren.- Silvesterfeuerwerk gehört nicht die HÀnde von Kindern und Jugendlichen.

In unmittelbarer NĂ€he von Kirchen, KrankenhĂ€usern, Kinder -und Altersheimen sowie FachwerkhĂ€usern ist das Abrennen von Feuerwerkskörpern grundsĂ€tzlich verboten.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das hirschbergblog