Dienstag, 28. Juni 2022

Gutachten der Firma Ökoplana wurde im ATU vorgestellt und diskutiert

„Großsachsen wird doch nicht zur Steppe“

Hinter dieser Mauer sollen vier Wohneinheiten entstehen. Foto: Hirschbergblog.

Hirschberg, 14. September 2012. (red/sap) Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Breitgasse/Drittelsgasse“ wurden mehrfach Bedenken aus klimatologischer Sicht geĂ€ußert. Diplom-Geograf Achim Burst stellte in der Sitzung des ATUs das Klimagutachten vor und beantwortete Fragen aus den Reihen des Gremiums.

Von Sabine Prothmann

Zur Beurteilung, inwieweit das Vorhaben tatsĂ€chliche klimatologische Auswirkungen hat, ließ die  TreuGrund BautrĂ€gergesellschaft Heddesheim ein Klimagutachten erstellen, welches bereits vorgelegt wurde.

Da die Verwaltung gerade dieses Thema im Verfahren als besonders wichtig erachtet, hat man sich dazu entschieden, den Ersteller des Gutachtens,  den Diplom-Geograf Achim Burst, von der beauftragten Firma Ökoplana zur ErlĂ€uterung der Inhalte einzuladen.

Eingangs erinnerte BĂŒrgermeister Just an die Vorgeschichte: In der Breitgasse/Drittelsgasse sollen vier HĂ€user mit 14 Wohneinheiten entstehen, dafĂŒr wurde ein vorhabenbezogener Bebauungsplan vorgelegt.

Zwischen MĂ€rz und April diesen Jahres hatte eine Offenlage des Bauvorhabens stattgefunden. Die EinwĂ€nde der Bevölkerung und der GLH konzentrierten sich zum einen auf die Höhe der Bebauung (bis zu 12,81 Meter), die MassivitĂ€t und die damit verbundene Versieglung. Zudem wurde kritisiert, dass das Ortsbild negativ beeinflusst wĂŒrde, da die Bebauung von der Breitgasse abrĂŒcke. Ein weiterer Kritikpunkt war die mutmaßliche BeeintrĂ€chtigung der innerörtlichen BelĂŒftungsschleuse.

Die EinwĂ€nde fĂŒhrten dazu, dass die Höhe der Bebauung um einige Zentimeter nach unten korrigiert wurde und der BautrĂ€ger ein klimökologisches Gutachten erstellen ließ.

Eine verkĂŒrzte Offenlage erfolgte dann nochmals vom 2. bis zum 16. Juli 2012.

Der Diplon-Geograf Achim Burst erklĂ€rte, „wir haben viel Erfahrung mit Untersuchungen entlang der Bergstraße“. Ökoplana habe schon eine Klimastudie fĂŒr die Metropolregion erstellt. Das Klimagutachten reiche von der Bestandaufnahme bis zum Simulationsprogramm. Großsachsen sei durch die Talabwinde sehr begĂŒnstigt, die Kalt- und Frischluft vom Odenwald in den Rheingraben fĂŒhre.

Die Lufttemperatur werde maximal um 0,8 Grad steigen, dies sei ein Wert, der kaum zu spĂŒren ist. Dies habe kaum Auswirkungen auf das Bioklima in Großsachsen.

„Die thermische Zusatzbelastung ist rĂ€umlich eng begrenzt und ĂŒberschreitet bei BerĂŒcksichtigung grĂŒnordnerischer Festsetzungen nicht das ortstypische Maß“, erlĂ€uterte Burst und sieht damit keine Probleme fĂŒr das ortsspezifische Strömungssystem:

Es ist nicht mit weitreichenden negativen Effekten fĂŒr den Kaltluftabfluss aus dem Odenwald zu rechnen.

Denn eine Kaltluftsimulation hatte ergeben, dass die geplante Bebauung das Kaltluftstromvolumen nur um rund fĂŒnf Prozent reduzieren werde. Maximal komme es zu einer geringen AbschwĂ€chung von 6,6 Prozent, die sei jedoch akzeptabel.

Eva- Marie Pfefferle (SPD) wollte wissen, ob der 250 Meter entfernte Kindergarten BeeintrĂ€chtigungen zu erwarten habe. Burst erklĂ€rte, dies sei eindeutig nicht der Fall, „tagsĂŒber ist gar nichts zu spĂŒren“, nachts könne es zu geringen Auswirkungen kommen.

Das beratende Mitglied Egon MĂŒller (GLH) kritisierte, dass man jetzt nur ein kleines Gebiet von 2,5 Hektar untersucht habe:

Sollte man nicht ein grĂ¶ĂŸeres Gebiet untersuchen?

Und wie schaue es mit dem Baugrund außenherum aus, wenn weitere Nachbarn bauen wollten? MĂŒsste man dies dann ablehnen? Und wo befindet sich fĂŒr die Untersuchungen der Nullpunkt beim Kaltluftstromvolumen? Bei welchem Ist-Zustand wĂŒrde man bei einem weiteren Gutachten ansetzen?

„Eine grĂ¶ĂŸeres Gebiet zu untersuchen war nicht unsere Aufgabenstellung“, entgegnete Burst. Das Schließen einzelner BaulĂŒcken hĂ€tte nur einen marginalen Einfluss, anders sehe es bei einer großflĂ€chigen Bebauung aus.

BĂŒrgermeister Manuel Just fĂŒhrte an, dass die Gemeinde die Planungshoheit fĂŒr weitere Bauvorhaben inne habe.

„Das Ergebnis hĂ€ngt immer von der Fragestellung ab“, sagte Egon MĂŒller.

Gemeinderat Fritz Bletzer (FW) war mit den AusfĂŒhrungen des Gutachters zufrieden:

Sie beruhigen mich, ich hab‘ mir schon Gedanken gemacht, ob Großsachsen zur Steppe wird.

„Mich beunruhigt das schon“, widersprach Karl-Heinz Treiber (GLH) und erinnerte nochmals an den nicht festgesetzten Ist-Zustand.

Die BeeintrĂ€chtigungen von höchstens 6,6 Prozent seien nur im unmittelbaren Bereich zu spĂŒren, bemerkte nochmals Gemeinderat Peter Johe (FW).

Das beratende Mitglied Ulrich Schulz (SPD) hielt eine Zementierung eines Eckpunkts fĂŒr wichtig, hieran könne sich die Gemeinde orientieren.

Großsachsen und Leutershausen seien bevorzugt durch die Hanglage, sagte Burst, meinte aber auch, ein Leitbild sei fĂŒr spĂ€tere Entwicklungen sinnvoll, damit man wisse „wohin die Reise geht“.

Auf weitere Einwendungen der GLH entgegnete Burst:

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, je weniger, je niedriger ich baue, umso weniger Auswirkungen habe ich.

Just kĂŒndigte an, dass das Bauvorhaben Breitgasse/Drittelsgasse am 25. September auf der Tagesordnung des Gemeinderates stehe.

 

 

 

 

GefÀhrdet die Weinheimer Geothermieanlage das Hirschberger Grundwasser?


Hirschberg, 19. Mai 2011. (red) Große Einstimmigkeit herrschte am 17. Mai bei der Sitzung des Ausschusses fĂŒr Technik und Umwelt. Allen Vorlagen der Hirschberger Verwaltung wurde einstimmig zugestimmt.

Von Sabine Prothmann

So war man sich auch einig, den Bauantrag fĂŒr ein Mehrfamilienhauses mit fĂŒnf Wohneinheiten im Haagackerweg in Großsachsen in der beantragten Form abzulehnen.

Auch wenn von BĂŒrgermeister Manuel Just und den Ausschussmitgliedern der Bau des Mehrfamilienhauses und die damit verbundene Innenverdichtung begrĂŒĂŸt wurde, empfand man die geplante Traufhöhe von 8,75 Meter als zu massig im Vergleich zu der Umgebungsbebauung, die 6,70 Meter nicht ĂŒberschreitet.

„Es gibt in der Umgebung kein Haus, das drei Geschosse hat“, betonte Gemeinderat Fritz Bletzer (Freie WĂ€hler). Und auch Birgit Knoblauch (GLH) erklĂ€rte, „die Traufhöhe fĂŒgt sich nicht ins Umfeld ein.“

An den Bauherrn gab der ATU aber das Signal, dass man bei einer verÀnderten Traufhöhe dem Bauantrag durchaus wohlgesonnen wÀre.

Direktverkauf wurde begrĂŒĂŸt

Positiv beschieden wurde der Bauantrag zur Erweiterung des Hofladens und zur Schaffung von 17 weiteren StellplĂ€tzen in der Lobdengaustraße in Großsachsen.
Es sei zu begrĂŒĂŸen, dass die örtlichen HoflĂ€den ihr Angebot vergrĂ¶ĂŸern, so Dr. Jörg Boulanger (CDU). „Wir begrĂŒĂŸen den Direktverkauf und der Antrag hat unsere absolute Zustimmung“, meinte auch Ulrich Schulz (SPD). Zudem werde damit auch die Parksituation in der Beethovenstraße verbessert.
Die lokale Erzeugung und Vermarktung und damit der Wegfall von Transportwegen, beurteilte auch Egon MĂŒller (GLH) sehr positiv.

In der Zukunft gibt es keine pauschalen Befreiungen

Auch dem Beschlussvorschlag in den BebauungsplĂ€nen „Nördlich der Weinheimer Straße“ sowie „Sterzwinkel I und II“ sowie allen zukĂŒnftigen BebauungsplĂ€nen keine pauschalen Befreiungen mehr zu erteilen wurde einstimmig zugestimmt.

In der Vergangenheit wurden innerhalb der verschiedenen Geltungsbereiche der in Hirschberg rechtskrĂ€ftigen BebauungsplĂ€ne zahlreiche Befreiungen von zeichnerischen und textlichen Festsetzungen erteilt, so BĂŒrgermeister Just.

Es gelte das ungeschriebene Gesetz, bei GrundflĂ€chenzahl (GRZ) und GeschossflĂ€chenzahl (GFZ) eine pauschale Befreiung von bis zu zehn Prozent zu akzeptieren. In Baugebieten, „wo wir schon pauschale Befreiungen ausgesprochen haben“, könne man dies jetzt nicht mehr durchsetzen. Dass es durch den neuen Beschluss bezĂŒglich der Gesamtgemarkung zu Ungleichbehandlung fĂŒhre, „ist uns durchaus bewusst“, sagte der BĂŒrgermeister.

Als „Unding“ bezeichnete Gemeinderat Peter Johe (FW) die bislang gĂ€ngige Praxis. Dr. Boulanger (CDU) verwies darauf, dass man sich bei den Entscheidungen sehr wohl im rechtlichen Rahmen bewegt habe und dass auch kĂŒnftig noch Ausnahmen und Befreiungen möglich sein werden.

Durch die pauschale Befreiung seien die BebauungsplĂ€ne „wertlos“ geworden, „dem schieben wir einen Riegel vor“, betonte Karl Heinz Treiber (GLH). „Wenn wir 10 Prozent wollen, schreiben wir 10 Prozent rein“.

Auch Oliver Reisig (FDP) begrĂŒĂŸte die klare Regelung.

Man habe ein Auge zugedrĂŒckt und wollten den Bauherrn helfen, „wir haben das die ganzen Jahre schleppend geduldet, aber es wurde immer mehr“, erklĂ€rte auch Fritz Bletzer (FW).

GefÀhrdet Geothermienalage das Hirschberger Grundwasser?

Die Miramar Freizeitzentrum Weinheim GmbH & Co. KG hat an das Landesamt fĂŒr Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) einen Antrag auf Erteilung einer bergrechtlichen Bewilligung zur Aufsuchung und Gewinnung von ErdwĂ€rme und Sole bis in eine Bohrtiefe von 400 Meter im Feld Miramar gestellt. Der ATU Hirschberg musste jetzt entscheiden, ob er diesem Antrag zustimmen konnte.

„Wir mĂŒssen darauf drĂ€ngen, dass fĂŒr Hirschberg durch diese Bohrung keine SchĂ€den entstehen“, erklĂ€rte BĂŒrgermeister Just.

GemeinderĂ€tin Birgit Knoblauch (GLH) beurteilte diesen Antrag sehr kritisch: „Niemand kann hier Sicherheit geben.“

Das Risiko eines Erdbebens stufte der BĂŒrgermeister als sehr gering ein, anderseits mĂŒsse man darauf schauen, dass „die QualitĂ€t unseres Grundwassers nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.“ Es sei wichtig, die BefĂŒrchtungen anzumelden, ein eigenes Gutachten erstellen zu lassen, mache dagegen wenig Sinn und verursache nur immense Kosten, so Just.

„NatĂŒrlich können wir schwere GeschĂŒtze auffahren“, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister, sah darin aber zunĂ€chst keine Notwendigkeit.

Keine BefĂŒrchtungen hatte dagegen Karl Schnell (CDU), die Bohrungen seien weniger dramatisch als man nach der Diskussion annehmen könnte. Er sĂ€he fĂŒr die QualitĂ€t des Hirschberger Grundwassers keine Gefahr, da bei den Bohrungen die verschiedenen Schichten abgedichtet wĂŒrden.

Oliver Reisig (FDP) war sich sicher, dass der BĂŒrgermeister seine Bedenken mit Nachdruck Ă€ußern werde.

Auch dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Hilfeleistungszentrum soll weniger kosten

Guten Tag!

Hirschberg/Heddesheim, 15. September 2010. Am 14. September 2010 tagte der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt in Hirschberg. FĂŒnf Bauvoranfragen bzw. BauantrĂ€ge standen auf der Tagesordnung, die alle einstimmig beschlossen wurden.

Der erste Tagesordnungspunkt, die Bauvoranfrage zur Errichtung eines 8-Familenhauses mit Tiefgarage und StellplĂ€tzen in der Birkenstraße, wurde intensiv von den GemeinderĂ€ten diskutiert.

Vor allem inwiefern sich der geplante Neubau harmonisch in die Umgebung mit ĂŒberwiegend Ein- und Zweifamilien- und ReihenhĂ€user einfĂŒge.

„Ich sehe hier stĂ€dtebaulich keine Disharmonie“, so BĂŒrgermeister Manuel Just. Zudem liege das GrundstĂŒck nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans. Das geplante Mehrfamilienhaus ĂŒberschreite zwar mit seiner Traufhöhe von 8,80 Meter die Nachbarbebauung, ist aber mit einer Firsthöhe von 9,60 Meter sogar niedriger als die angrenzenden ReihenhĂ€user.

„Auch von meiner Seite sehe ich keine Disharmonie“, sagte Dr. Jörg Boulanger (CDU) und betonte positiv die altersgerechte Bauweise. Auch Werner Volk (Freie WĂ€hler), Ulrich Schulz (SPD), Oliver Reisig (FDP) und Egon MĂŒller (GLH) schlossen sich dem an und begrĂŒĂŸten nochmals das barrierefreie und altersgerechte Bauen.

„Hier war der Investor clever“, sagte Just. Er habe die Diskussion in Hirschberg um das Seniorenheim mitbekommen und gesehen, dass hier Bedarf fĂŒr altersgerechtes Wohnen bestĂŒnde.

Bei der schwierigen Parkplatzsituation in der Birkenstraße wurde auch die Planung von 10 StellplĂ€tzen positiv beurteilt.

Ob sich das Mehrfamilienhaus harmonisch in die Umgebung einfĂŒge und ob die Kubatur so in Ordnung sei, war fĂŒr Karl-Heinz Treiber (GLH) zweifelhaft, dennoch stimmte er der Bauvoranfrage zu.

Auch Fritz Bletzer (Freie WĂ€hler) beurteilte das GebĂ€ude kritisch und gab nur „mit schwerem Herzen“ seine Zustimmung.

Der zweite Tagesordnungspunkt war der Bauantrag der Gemeinde fĂŒr das Kommunale Hilfeleistungszentrum, in das die Feuerwehr, das DRK und der Bauhof ziehen werden.

BĂŒrgermeister Manuel Just teilte den Ausschussmitgliedern mit, dass es gelungen sei, Kosten einzusparen. Insgesamt 47 StellplĂ€tze mussten fĂŒr das Bauvorhaben nachgewiesen werden. 22 AlarmstellplĂ€tze fĂŒr die Feuerwehr werden sich nun auf dem GelĂ€nde selbst befinden, weitere 27 StellplĂ€tze – also sogar 2 mehr als erforderlich – kann die Gemeinde auf dem GrundstĂŒck des SportgelĂ€ndes nutzen.

Als einzigen „Wermutstropfen“ bezeichnete Birgit Knoblauch, dass man die Chance verpasst habe, mit dem Bau des Hilfeleistungszentrums als Passivhaus ein Prestigeobjekt fĂŒr Hirschberg zu realisieren.

Insgesamt werden gut 6.000 Quadratmeter bebaut – das GrundstĂŒck ist rund 11.300 Quadratmeter groß – damit bleibt man unter der zulĂ€ssigen GrundflĂ€chenzahl von 0,6 – eventuell ist hier eine Kosteneinsparung gegeben.

Einstimmig angenommen wurde auch die Bauvoranfrage fĂŒr ein Reihenendhaus im Burgunderweg. In der Bauvoranfrage sollte eine Befreiung in drei Punkten von der Festsetzung des Bebauungsplanes zugestimmt werden. Zum einen der Überschreitung der Traufhöhe um 1,57 Meter, dem geplanten Dacheinschnitt ĂŒber die gesamte Hausbreite und der Terrasse außerhalb des Baufensters.

In allen Punkten sei schon im Baugebiet eine Befreiung erteilt worden, so Just. Bletzer kritisierte ein Lichtband im Dach, damit entstehe schon wieder eine neue Bau-Variante. Sowohl Treiber als auch Schulz und Karin Kunz bezeichneten das Bauvorhaben hingegen als gelungen. Durch viel Glas wĂŒrde die MassivitĂ€t der Reihenhausbauweise reduziert, betonte Schulz.

Der nĂ€chste Tagesordnungspunkt behandelte den nachtrĂ€glichen Bauantrag des TVG 1890 Großsachen zur Errichtung von 7 TennisplĂ€tzen. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens zur Errichtung des Seniorenzentrums wurde festgestellt, dass fĂŒr die TennisplĂ€tze, die 1972/73 eröffnet wurden, keine Baugenehmigung vorliege.

„Damit korrigieren wir somit eine fehlende Formalie“, so Just. Aus Aktennotizen war zu entnehmen, dass die Errichtung der TennisplĂ€tze im Einvernehmen und mit Kenntnisnahmen von der Gemeinde realisiert wurde. „Das hat man wohl einfach vergessen“, sagte Boulanger. Bei diesem Tagesordnungspunkt musste Karin Kunz als Vorsitzendes des TVG 1890 den Ratstisch verlassen.

Beim letzten Tagesordnungspunkt lag das Einvernehmen im Ermessen des BĂŒrgermeisters. Das bestehende EvoBus-Service-Center im „Gewerbepark Hirschberg SĂŒd“ soll durch einen zweistöckigen Anbau erweitert werden. Im Erdgeschoss werden ein Empfangs- und ein offener Bereich geschaffen. Im Obergeschoss entstehen weitere BĂŒrorĂ€ume. Zudem ist eine ĂŒberdachte AbstellflĂ€che fĂŒr Omnibusse geplant. Daraus ergibt sich eine Überschreitung der GrundflĂ€chenzahl um 4,84 Prozent. Der BĂŒrgermeister hat fĂŒr diesen Bauantrag sein Einvernehmen erteilt.