Sonntag, 13. Juni 2021

Verwaltung res├╝miert den B├╝rgertag

Friedwald und betreutes Wohnen finden gro├čen Zuspruch

Hirschberg, 30. Januar 2014. (red/csk) Der B├╝rgertag im November vergangenen Jahres hatte mit etlichen Themeninseln eine breite Palette an Informationen geboten. In der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres 2014 legte dieVerwaltung nun ihren Bericht vor. Zwei Themen schienen die B├╝rgerinnen und B├╝rger Hirschbergs besonders zu interessieren: der Friedwald und das Projekt „Betreutes Wohnen“ im Ortsteil Leutershausen. [Weiterlesen…]

Hirschberger B├╝rgertag 2013

Viele Informationen f├╝r interessierte B├╝rger

HIR B├╝rgertag 2013 11 24 (1 von 1)

Hirschberg/Gro├čsachsen, 25. November 2013. (red/sw) Allj├Ąhrlich am Totensonntag findet in Gro├čsachsens Alter Turnhalle der Hirschberger B├╝rgertag statt. Vertreter der Gemeinde stehen den B├╝rgern Rede und Antwort und geben Informationen ├╝ber Belange des Ortes. [Weiterlesen…]

Gesundheitssch├Ąden durch Kohlekraftwerke

Keine gesundheitlichen Auswirkungen f├╝r unmittelbare Nachbarn

Das Gro├čkraftwerk Mannheim ist mit seinen Emissionen bundesweit f├╝r 71 vorzeitige Todesf├Ąlle verantwortlich. Allein f├╝r den Block 9 rechnen Forscher mit 48 F├Ąllen. Er geht 2015 ans Netz.

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 04. April 2013. (red/ld) Wer nahe am Kohlekraftwerk wohnt, lebt l├Ąnger. Eine Studie der Universit├Ąt Stuttgart im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace, die gestern vorgestellt worden ist, sorgt f├╝r Aufregung. Daraus geht hervor, dass Kohlekraftwerke mit giftigen Feinstaubemissionen die Lebenszeit der Deutschen jedes Jahr um 33.000 Lebensjahre verk├╝rzen. Das entspricht 3.100 Menschen pro Jahr, die fr├╝hzeitig sterben. F├╝r 71 davon ist das kohlebetriebene Gro├čkraftwerk Mannheim verantwortlich. Die gesundheitssch├Ądlichen Auswirkungen zeigen sich aber erst in weiter Umgebung der Kraftwerke. [Weiterlesen…]

„Schon meine Schulzeit war europ├Ąisch gepr├Ągt.“

Franziska Brantner will im September f├╝r B├╝ndnis ’90/Die Gr├╝nen in den Bundestag einziehen. Derzeit pendelt sie als Abgeordnete des Europ├Ąischen Parlaments zwischen Heidelberg, Br├╝ssel und Stra├čburg und zieht ihre kleine Tochter gro├č. Chefredakteur Hardy Prothmann traf sie in Heidelberg.

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 02. April 2013. (red/pro) Die Europaabgeordnete Franziska Brantner hat gute Chancen, im September in den Bundestag gew├Ąhlt zu werden. Sie ist Kandidatin von B├╝ndnis ’90/Die Gr├╝nen im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim – ein viel kleinerer Wahlkreis als ihr derzeitiger. In Berlin will sie gegen den Bahnl├Ąrm in Weinheim k├Ąmpfen und f├╝r den Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch mit der Eurokrise will sie sich auseinandersetzen und dabei noch viel Pr├Ąsenz in ihren Wahlkreis zeigen. [Weiterlesen…]

ATU stimmt dem Windenergiebebauungsplan zu

Kein St├Ârfeuer f├╝r Weinheim aus Hirschberg

Hirscherg/Weinheim, 08. Februar 2013. (red/zef) Weinheim und Hirschberg sind so eng miteinander verzahnt, dass Windr├Ąder in Weihnheim f├╝r das Ortsbild Hirschbergs von Bedeutung sein k├Ânnen.┬áHirschberg als Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange┬ámusste somit von Weinheim geh├Ârt werden, damit es seinen Teilfl├Ąchennutzungsplan f├╝r Windenergie umsetzen kann.

Von Ziad-Emanuel Farag:

Insgesamt gibt es sechs alternative Teilfl├Ąchennutzungspl├Ąne. Der Teilplan 3b kommt nicht infrage: Hiervon w├Ąren die denkmalgesch├╝tzte Wachenburg und das Vogelschutzgebiet Wachenberg betroffen. Alle anderen Nutzungspl├Ąnenhaben aus Sicht des Ausschusses Technik und Umwelt der Gemeinde Hirschberg f├╝r selbige jedoch keine Folgen.

Der ATU stimmte dem Fl├Ąchennutzungsplan daher einstimmig zu. Was in Hirschberg kein Problem ist, ist in Weinheim jedoch Gegenstand lebhafter Debatten ├╝ber das Ortsbild, nachhaltiger Energie und dem Tierschutz. Artikel dazu finden Sie hier.

Auch in Hirschberg muss Steuerung erfolgen

Informationen zum Teilfl├Ąchennutzungsplan „Windenergie“

Vorentwurf der Stadt Weinheim: ÔÇťFl├Ąchenanalyse zur Steuerung von Standorten f├╝r Windenergieanlagen im StadtgebietÔÇŁ

Hirschberg, 30. Januar 2013. (red/aw/jkr) Nach ├änderung des Landesplanungsgesetzes f├╝r Windenergieanlagen stellt derzeit der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim einen Teilfl├Ąchennutzungsplan „Windenergie“ auf. Auch die Gemeinde Hirschberg ist Teil dieses Verbandes. Gemeinsam mit 17 anderen St├Ądten und Gemeinden gilt es die Ausweisung von Fl├Ąchen f├╝r Windenergie selbst├Ąndig zu steuern. Martin M├╝ller, Leiter der Planungsgruppe vom Nachbarschaftsverband, informierte den Gemeinderat ├╝ber den aktuellen Sachstand.

Das Vorhaben der Bundesregierung bis 2020 die Windenergie in Deutschland um 10 Prozent auszubauen, geht auch an der Gemeinde Hirschberg nicht spurlos vor├╝ber. Wie in jeder anderen Gemeinde und Stadt gilt es auch hier, den Steuerungsprozess aktiv zu gestalten, um so ein Mitspracherecht in Bezug auf Standortfindung f├╝r Windkraftanlagen zu behalten.

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim hat die Aufgabe, einen gemeinsamen Fl├Ąchennutzungsplan f├╝r alle 18 Mitgliedskommunen zu erarbeiten. Dieser soll verhindern, dass durch isolierte Planungen Siedlungsgebilde erabreitet werden, die den Anspr├╝chen einer nachhaltigen st├Ądtebaulichen Entwicklung und einer sozialgerechten Bodennutzung entgegenstehen.

├ťber den Fl├Ąchennutzungsplan sollen vielmehr die Einzelprofile und Qualit├Ąten der achtzehn Verbandsmitglieder zusammengef├╝hrt werden. Er soll f├╝r das gesamte Verbandsgebiet die Konzeption der Bodennutzung wiedergeben.

18 Gemeinden – ein Fl├Ąchennutzungsplan

Martin M├╝ller informiert die anwesenden Gemeinderatsmitglieder ├╝ber die m├Âglichen Standorte in Hirschberg:

Viel kommt hier nicht in Frage. Eigentlich ist nur der S├╝dosten von Leutershausen sinnvoll, oder aber auf dem Kamm.

Es sei auch durchaus vorstellbar, dass gar keine Windkraftanlage in Hirschberg gebaut wird, wenn vom Verband an anderer Stelle substanzielle R├Ąume geschaffen werden k├Ânnen. Allerdings sei es Ziel des Verbandes, der Windenergie ausreichend Raum zu geben.

In Hirschberg herrsche eine andere Ausgangslage als beispielsweise in Weinheim, erkl├Ąrt B├╝rgermeister Manuel Just. Er lobt den B├╝rgerbeteiligungsprozess der Nachbarstadt, h├Ąlt ein ├Ąhnliches Vorgehen in Hirschberg aber f├╝r schwierig:

Nat├╝rlich k├Ânnen wir als Gemeinde Einfluss nehmen, aber wir verabschieden den Fl├Ąchennutzungsplan mit 17 anderen Kommunen.

B├╝rgerbeteiligung schwierig

Das mache eine R├╝cksichtnahme auf B├╝rgeranliegen schwer. Denn f├╝r alle 18 Gemeinden m├╝ssen einheitliche Kriterien erstellt werden.

F├╝r differenzierte, ortsbezogene Anwendungen der Restriktionskriterien ist kein Raum,

erl├Ąutert Martin M├╝ller. Dies spielt besonders bei der Festlegung von Ausschlussfl├Ąchen eine Rolle. Rahmenbediungen, wie Infrarstrukturen, bauliche genutzte Fl├Ąchen und nat├╝rlich Landschafts-, Arten- und Naturschutz sind hier zu beachten und auszuwerten.

Daran arbeite man derzeit noch im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim. Die n├Ąchsten Schritte befassen sich mit der Auswertung von Gutachten zu Natur-, Landschafts- und Artenschutz. Erst dann k├Ânne man konkrete Gebiete als m├Âgliche Standorte ausweisen.

Planung erst im Herbst 2013 abgeschlossen

Der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim ist zudem in der komfortablen Lage, sich noch etwas Zeit lassen zu k├Ânnen. Aktuell greift noch der Regionalplan Windenergie, der Anlagen in Hirschberg komplett ausschlie├čt. Dies sei aber in Zukunft nicht mehr m├Âglich, daher sollte der abschlie├čende Planungsentwurf im Herbst 2013 fertig gestellt sein.

Dieser tritt dann aber nach mehrfacher Pr├╝fung und Genehmigung fr├╝hestens 2014 in Kraft,

so M├╝ller. B├╝rgermeister Just wird in den n├Ąchsten Wochen trotzdem den Dialog mit den Hirschberger B├╝rgerinnen und B├╝rgern suchen. Denn auch, wenn nicht alle Bed├╝rfnisse ber├╝cksichtig werden k├Ânnen, sei es wichtig „zu wissen, was die B├╝rgerschaft denkt“.

Anm. d. Redaktion: In Weinheim gibt es bereits eine breit angelegte B├╝rgerbeteiligung, die der Erste B├╝rgermeister Dr. Torsten Fetzner zur Chefsache gemacht hat. Weinheim stellt einen eigenen Fl├Ąchennutzungsplan auf, um die Kontrolle zu behalten. Alle Artikel lesen Sie hier. Dieses Vorgehen st├Â├čt allerdings in Schriesheim auf wenig Begeisterung, da ein Standort am Eichelberg direkt an „Schriesheimer Befindlichkeiten grenzt“. Alle Artikel dazu hier.

Naturvertr├Ąglicher Ausbau der Windenergie m├Âglich und n├Âtig

Naturvertr├Ąglicher Ausbau der Windenergie m├Âglich und n├Âtig

Rhein-Neckar, 13. Juli 2012. (red/pm) Der Bund f├╝r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald m├Âchte die Diskussion zur Windenergienutzung in der Region vorantreiben und hat dazu eine Studie ver├Âffentlicht.

Information des BUND Rhein-Neckar-Odenwald:

„Auf Grundlage des Windatlas Baden-W├╝rttemberg wurden exemplarisch windh├Âffige Standorte im baden-w├╝rttembergischen Teil der Metropolregion untersucht. So sollen einerseits Standorte positiv eingebracht werden und andererseits diejenigen Standorte benannt werden, bei denen eine Umsetzung abgelehnt wird.

Richard Landenberger, Vorsitzender des BUND Rhein-Neckar-Odenwald erl├Ąutert: ÔÇ×Mit dem Positionspapier wollen wir einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten. Der Ausbau der Windkraft ist daf├╝r zentraler Bestandteil. Auch in unserer Region besteht ein erhebliches ungenutztes Potential. Der Ausbau muss aber naturvertr├Ąglich erfolgen!ÔÇť Nach Auffassung des Umweltverbandes sei aber auch klar, dass jegliche Form der Energiegewinnung Auswirkungen habe, der ÔÇ×├Âkologische RucksackÔÇť der Windenergie sei im Vergleich mit anderen Energietr├Ągern deutlich kleiner.

ÔÇ×Nach unserer Analyse bleiben etliche Standorte in der engeren Auswahl und lohnen eine n├Ąhere Betrachtung! Das Positionspapier, das unter Mitwirkung der Aktiven vor Ort entstanden ist, soll eine Grundlage f├╝r die weitere Diskussion sein. Es kann dabei keine umfassende Einzelfallbetrachtung ersetzenÔÇť, erg├Ąnzt Gerhard R├Âhner, Naturschutz-Experte beim BUND.

Das Positionspapier wird unterst├╝tzt vom NABU Rhein-Neckar-Odenwald. Es kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter: www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie

Der Ausbau der Windkraft ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende – die Landesregierung plant, dem Anteil bis 2020 auf mindestens zehn Prozent der Bruttostromerzeugung auszubauen. Unter den Erneuerbaren Energien gilt die Technik als weit entwickelt und weist einen verh├Ąltnism├Ą├čig niedrigen Fl├Ąchenverbrauch, geringe Kosten und eine gute energetischer Amortisationszeit auf.

Weitere Informationen:
Positionspapier Windenergie Rhein-Neckar:
www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie
Position des BUND-Baden-W├╝rttemberg zur Windenergie:
www.bund-bawue.de/windenergie